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Nachverdichtung in Holz-Hybrid-Bauweise

Überwiegend heimische Hölzer genutzt

Um ein gesundes Raumklima, einen geringen Energieverbrauch und niedrige Betriebskosten sicherzustellen, hat sich das Gesundheitszentrum Bisingen als Bauherr für Holz als Baustoff entschieden, teilt die Vereinigung ZimmerMeisterHaus-Gruppe mit. Die natürliche Atmungsaktivität und die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften des Holzes hätten einen positiven Effekt auf die Gesundheit der Nutzer und Bewohner. Es sei kühl im Sommer und warm im Winter. Das ganze Jahr über ist daher der Energiebedarf gering.

Bisingen (ABZ). – Vorteile in Bezug auf Vorfertigung, Bauzeit und flexibler Produktion hat System-Holzbau. Das teilt die Vereinigung ZimmerMeisterHaus-Gruppe mit, ein deutschlandweit aktives Netzwerk für Güte- und Qualitätssicherung mit bundesweit knapp 100 Holzbau-Betrieben. Bevorzugt werde die in Deutschland seit Jahren – in Nachbarländern wie der Schweiz bereits Jahrzehnte bewährte – Technik in Holzrahmenbauweise mit Hybrid-Funktion. Dabei handelt es sich um Materialverbindungen – häufig aus Holz und Beton – die die positiven Eigenschaften mehrerer Systeme vereinen und brandschutztechnische Sicherheitsniveaus erfüllen.

Beispiele für diese Bauweise gibt es deutschlandweit inzwischen viele, eines davon ist ein Holzgebäude am Fuße der Schwäbischen Alb im Ortskern von Bisingen bei Hechingen. Hier hat die ZimmerMeisterHaus-Manufaktur Willi Mayer Holzbau GmbH & Co. KG als General-Unternehmer ein dreigeschossiges Holzgebäude mit fünf Gewerbeeinheiten erstellt. Das Bestandsgebäude auf dem rd. 1000 m² großen Grundstück war baufällig gewesen und musste abgerissen werden.

Das Gewerbe- und Wohngebäude mit mehreren Praxen, Apotheke und Seminarraum hat drei Geschosse und wurde in Holzbauweise erbaut.

Für den Neubau mit einer Nutzfläche von 978 m², der sensibel in die Altstadt integriert werden sollte, wurden dem Unternehmen zufolge durchgängig natürliche Baustoffe verwendet. Das Treppenhaus und der Aufzugschacht wurden in Stahlbeton ausgeführt. Durch die Verarbeitung fast ausschließlich trockener Baustoffe seien die Trocknungs-Zeiten kurz gewesen. Die wetterfeste Gebäudehülle hätte in vier Tagen aufgestellt werden können.

Der Bauherr, das Gesundheitszentrum Bisingen, hatte sich für Holz als Baustoff entschieden, um ein gesundes Raumklima, einen geringen Energieverbrauch und niedrige Betriebskosten sicherzustellen, teilt die Vereinigung ZimmerMeisterHaus-Gruppe weiter mit. Die natürliche Atmungsaktivität und die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften des Holzes, hätten einen positiven Effekt auf die Gesundheit der Nutzer und Bewohner. Es sei kühl im Sommer und warm im Winter. Das ganze Jahr über sei daher der Energiebedarf gering. Das Gebäude sei diffusionsoffen, die Bauteile luftdicht, aber nicht dampfdicht. Das dreigeschossige Bauwerk wurde in KFW 70 Standard errichtet und besteht aus Holzelementen für Boden-, Wand und Decken. Markantes Merkmal des Gebäudes sei die hochwärmegedämmte Gebäudehülle aus heimischen Hölzern wie Fichte und Tanne. Der Hauskern – das Treppenhaus – bestehe aus brandschutztechnischen Gründen aus Stahlbeton. Für die raumbildenden Bauteile haben die verantwortlichen Experten nach eigener Aussage effiziente und ökologische Materialien wie Zellulose-Dämmung als Wärmeschutz verwendet. Die Dämmschicht komme im Dach und in den Wänden zum Einsatz, in den Decken werde diese ergänzt durch Mineralfaserplatten mit WLG 032. Die Decken selbst wurden in Holz-Beton-Verbundweise hergestellt worden, was einen besonders hohen Schall- und Brandschutz ermögliche. Die großflächigen Bauelemente aus heimischen Hölzern fertigt die Manufaktur Willi Mayer – unabhängig von Wetter und Jahreszeit – in der werkseigenen Produktion. "Wir können so präzise vorfertigen, dass die einzelnen Holzelemente auf der Baustelle besonders schnell montiert werden können", sagt Zimmermeister Willi Mayer jun. Es würden überwiegend Hölzer aus heimischen Wäldern verwendet, so dass die Transportwege kurz seien und weniger CO2 ausgestoßen werde.

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