Anzeige

Bauaussichten 2021

Veränderte Erfolgsfaktoren

Von Christian Stryffeler, Geschäftsführer der Kramer-Werke GmbH, Pfullendorf

Was ist unsere Vertriebsstrategie bei Kramer? Kramer steht für allradgelenkte Radlader, Teleskopradlader und Teleskoplader mit extremer Wendigkeit, Geländegängigkeit und hoher Effizienz. Auch im vergangenen Jahr haben wir unsere Ziele in den Bereichen Internationalisierung, Händlernetzausbau und Maschinenportfolio-Erweiterung weiterhin konsequent verfolgt. Wir konnten damit eine gute Basis für die Weiterführung unsere Wachstumsstrategie legen und wollen uns mit dieser Vertriebsstruktur noch fokussierter auf die jeweiligen Kundensegmente in der Bau- und Landwirtschaft ausrichten. Bereits 2017 haben wir die strategische Allianz mit John Deere gestartet und konnten bis jetzt 90 Prozent der John-Deere-Partner in den Hauptmärkten überzeugen, Kramer zu vermarkten. Wir konnten damit das landwirtschaftliche Händlernetz in Europa vor allem in den vrgangenen zwei Jahrem stärken. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit legte den Grundstein für weitere Markteintritte in Russland und den CIS-Staaten sowie in Australien und Neuseeland. Auch für 2021 haben wir es uns zum Ziel gemacht, das landwirtschaftliche und bauwirtschaftliche Vertriebsnetz national und international weiter zu stärken.

Wie wollen wir als Marke Kramer wachsen? Unser Ziel ist es, die Pole Position im Radladersegment der DACH-Region zu verteidigen, indem wir das Key-Account-Management weiter ausbauen und mit einem erstklassigen After Sales und Service unsere Kramer-Attribute nochmals unterstreichen. Auch mit der Erschließung weiterer Kernmärkte außerhalb der DACH-Region wollen wir unsere Wachstumsstrategie fortführen. Potenzial sehen wir hier vor allem in Dänemark und den Benelux Staaten. Der Trend hin zu digitalen Lösungen wurde in diesem Jahr immens beschleunigt. Wir haben sich eröffnende Chancen genutzt, um starke Investitionen in unsere neuen Innovationen zu tätigen. Zero Emission, als zusätzlicher Megatrend, steht ebenso weiterhin im Fokus, denn nicht nur Innovation sondern auch Nachhaltigkeit sind zentrale Werte und treibende Faktoren für die stetige Entwicklung unserer Maschinen.

Wie ist unsere Marktsituation bei Kramer und wo wollen wir investieren? Viele digitale Prozesse sind bei uns bereits etabliert und sollen weiterhin zu Mehrwerten, Kosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen führen. Denn genau in diesem Bereich, den Fortschritten der Digitalisierung, steigt die Nachfrage am Markt. Die Führungs- und Organisationskultur fokussiert sich bei uns auf einen maximalen Kundennutzen. Daher werden unsere zahlreichen Weiterentwicklungen wie die Telematiklösung EquipCare, der vollhydraulische Schnellwechsler Smart Attach sowie die E-Mobilität mittelfristig unseren Weg und die Investitionen in die Zukunft bestimmen. Welche Trends erkennen wir bei Kramer im Baumaschinensegment? Für 2021 erwarten wir weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung, denn durch den stetigen Ausbau unseres Kramer-Produktportfolios können wir uns auch in Zukunft auf spannende Neuheiten freuen. Speziell im Segment der Kompaktmaschinen sind wir bereits stark aufgestellt und werden diese Position auch langfristig weiter ausbauen. Kramer ist ein wichtiges Standbein der Wacker Neuson Group in der europäischen Bauwirtschaft und zunehmend auch im landwirtschaftlichen Bereich. Die Marke Kramer hat eine starke Identität innerhalb der Gruppe und konnte 2020 ihre Eigenständigkeit sowohl im Produkt- als auch im Vertriebsbereich weiter ausbauen. Kramer sieht sich als aktiven Lösungsanbieter. Mit dem Anspruch "easy to deal with" stehen wir unseren Partnern auf Augenhöhe zur Seite und blicken mit Vorfreude und Zuversicht dem kommenden Jahr entgegen, denn wir haben Vertrauen in die Märkte, wir haben Vertrauen in unsere Produkte, wir haben Vertrauen in unsere Händler!

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel