Verarbeiterfreundliche Ziegelfassade

Prädestiniert für thermische Sanierung

Wienerberger Fassaden
Der moderne Kubus und die Argelite-Ziegelfassadenplatten in Lachsrot passen sehr gut zusammen. Die Kombination mit anthrazitfarbenen Bauelementen und die besondere Gestaltung der Terrasse machen aus diesem Haus ein architektonisches Unikat. Die Keramikplatten unterstützen die puristische Gliederung des Baukörpers, Kreuzfugen sorgen für ein spannendes Schattenspiel. Foto: Wienerberger

HANNOVER (ABZ). - Die Baupraxis zeigt: Eine Fassadensanierung bringt nur dann den gewünschten Effekt, wenn bauphysikalisch sichere, wirtschaftliche und gestalterisch ansprechende Lösungen zum Einsatz kommen.Die Argelite-Tonziegelfassade von Wienerberger soll genau diese Ansprüche erfüllen. Mit drei kleinen Plattenformaten (200, 250 oder 300 mm hoch, 500 mm lang) empfiehlt sie sich aufgrund der Proportionen im Vergleich zum Baukörper besonders für den Einfamilienhaussektor – sowohl für Sanierung als auch An- und Umbauten. Was sich im Bestand bewährt, kann im Neubau ebenso gut abschneiden, so der Hersteller.Dachdeckerfach- und Zimmereibetriebe bringen ihre Kompetenz im Einfamilienhaussektor gern in neue Aufgabenstellungen ein. Das ist mit dieser Ziegelfassade sehr gut möglich, wie der Hersteller betont, stehe ihnen damit doch eine besonders verarbeitungsfreundliche Lösung im Trockenbausystem zur Verfügung. Das geringe Gewicht von 31 kg/m² und mehrere Hakenstege auf der Rückseite erleichtern das Einhängen in Aluminiumschienen, die zusammen mit EPDM-Abstandhaltern zum Lieferprogramm gehören. Zur Lastabfangung dienen Unterkonstruktionen an der Außenwand, die der Handwerker in Eigenregie aus Holz oder Aluminium umsetzt.Die Montage der Platten ist sowohl von oben nach unten als auch von unten nach oben möglich, was ein Maximum an Flexibilität bei der Verarbeitung bedeutet.Je nach Erfordernis können die Fassadenplatten mit einer Nasssäge auf der Baustelle zurechtgeschnitten werden. Die Hakenstege auf der Rückseite sollen dabei ein effektives Verarbeiten ermöglichen – auch von Platten, die auf Höhe gesägt wurden. Darüber hinaus vereinfacht die horizontale Aluminiumschiene die Montage bei Gebäudeaußenecken. Im Altbau immer wieder vorkommende Bauwerkstoleranzen sollen zudem einfacher ausgeglichen werden können.Die Konstruktion der Argelite-Ziegelfassade ist so ausgelegt, dass sie mit Dämmstoffen bis 300 mm Stärke kombiniert werden kann. Empfohlen wird der Einsatz speziell entwickelter Thermostopps an den Wandkonsolen der Unterkonstruktion, um Wärmebrücken zu minimieren. Je nach baulicher Beschaffenheit des Altbaus und haustechnischem Konzept können laut Hersteller zeitgemäße energetische Standards bis zum Passivhaus erreicht werden.Im modernen Einfamilienhausbau erfreuen sich kubische Architekturen zunehmender Beliebtheit, so als Flachdachbungalow, Stadtvilla oder Stadthaus. Die drei Formatgrößen der Argelite-Fassade sorgen für überzeugende Proportionen und eine reduzierte Formensprache. Schöner Nebeneffekt – die Kreuzfugen beleben die Außenfronten durch ein wirkungsvolles Schattenspiel.Bei einem Materialwechsel mit Putz setzt der gebrannte farbige Ton hier sehr gute Kontraste. Aber auch Komplettfassaden aus Keramik sind im Neubau möglich. Das gilt ebenso im Objekt- und Kommunalbau, wenn Gebäude erweitert oder umgebaut werden.Die Tonfassade stellt eine sehr ästhetische bauliche Alternative für Architekten und Planer dar. Darüber hinaus sind Fassaden aus Ton äußerst langlebig sowie dauerhaft und damit wirtschaftlich.Sie trotzen allen klimatischen Herausforderungen und müssen weder verputzt noch gestrichen werden. Der Befall mit Algen hat keine Chance. Wartungskosten können somit vernachlässigt werden.

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