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Verschleiß

Hohes Risiko für den Maschinenpark

Banken und Versicherungen

Die deutsche Bauwirtschaft rechnet in 2017 mit einem Umsatzwachstum von rund 5 %. Doch nicht nur die Umsätze, auch die finanziellen Risiken für Bauunternehmer und Handwerksbetriebe sind hoch.

Nürnberg (ABZ). –  Die Konjunktur am Bau brummt: Die deutsche Bauwirtschaft rechnet in 2017 mit einem Umsatzwachstum von rund 5 %. Doch nicht nur die Umsätze, auch die finanziellen Risiken für Bauunternehmer und Handwerksbetriebe sind hoch. Denn: Kaum eine andere Branche ist mit derart vielen Gefahren konfrontiert. "Unfälle, Brände, Witterungsschäden, Diebstahl und Vandalismus verursachen jährlich sehr hohe Kosten, insbesondere wenn der Maschinenpark betroffen ist", weiß Jürgen Schulze, Experte für betriebliche Versicherungen bei der Nürnberger. Gerade für kleine und mittlere Betriebe in der Baubranche kann eine Maschinenversicherung deshalb lebenswichtig sein.

Spätestens zum Ende der offiziellen Schlechtwetterzeit im März herrscht auf Deutschlands Baustellen wieder Hochkonjunktur. Egal ob Hoch- und Tiefbau, Straßen- oder Landschaftsbau, überall sind die Maschinen – vom Bagger über den Betonmischer bis zum Kompressor – jetzt dauerhaften Belastungen ausgesetzt. "Das führt natürlich zu Verschleißerscheinungen und Ausfälle sind quasi vorprogrammiert", erklärt Jürgen Schulze von der Nürnberger Versicherung. "Auch die sorgfältigste Reinigung und Wartung kann dies nicht verhindern." Und es drohen noch mehr Gefahren: So zählen Maschinenunfälle neben Stürzen zu den Hauptrisiken auf dem Bau – für Mensch und Maschine. "Schnell können sogar die Kosten für reine Ungeschicklichkeit in die Zehntausende gehen, wenn z. B. bei Erdarbeiten ein Bagger umkippt und nur von einem Spezialkran wieder aufgerichtet werden kann", weiß Schulze aus langjähriger Erfahrung und erläutert, welche Gründe noch für einen wirksamen Schutz der wertvollen Arbeitsgrundlagen sprechen.

Der Ausfall von Maschinen kann sich für Firmen in der Baubranche schnell zum Worst-Case-Szenario entwickeln. Wenn ein Bagger, Kran oder eine Planierraupe beschädigt wurde, hat das meist schmerzhafte Konsequenzen. Teure Reparaturen oder gar die Anschaffung von Ersatzgeräten drohen. "Fehlt dann der entsprechende Versicherungsschutz, kann das insbesondere für kleine und mittlere Betriebe schnell existenzgefährdende Ausmaße annehmen", so Schulze. Die Arbeitsgeräte binden nicht nur sehr viel Kapital. Fallen sie ersatzlos aus, sind Bauunternehmen und Handwerksbetriebe des Baunebengewerbes meist schlichtweg handlungsunfähig. Aufträge können nicht erfüllt werden, auch Vertragsstrafen können ins Haus stehen. Der Verlust von Bestandskunden und Neugeschäft ist die Folge. Mit einer Maschinenversicherung können Bau- und Handwerksbetriebe ihre teuren Investitionen wirksam absichern.

Eine spezielle Maschinenversicherung tritt im Schadenfall ein und sichert die Betriebstätigkeit. Sie zahlt die Reparaturkosten oder ersetzt bei einem Totalschaden die Aufwendungen für eine technisch gleichwertige Maschine. Gut zu wissen: Wollen Unternehmen teure Baumaschinen finanzieren lassen, ist eine Maschinenversicherung Pflicht – seitens der kreditgebenden Banken. "Die meisten Versicherungen bieten einen sogenannten Allgefahren-Schutz für stationäre und fahrbare Maschinen an", erläutert Jürgen Schulze. Der Maschinen-Schutz der Nürnberger umfasst Beschädigungen durch Bedienungsfehler ebenso wie durch Feuer, Blitz und Hagel oder Elementarschäden und deckt auch Diebstahl und mutwillige Zerstörungen durch Vandalismus ab.

So zahlreich wie die am Bau beteiligten Gewerke, so speziell sind die Anforderungen an den Versicherungsschutz. So gilt es, unter Umständen besondere Einsatzgefahren zu berücksichtigen wie etwa beim Brücken- oder Tunnelbau. Auch die Größe des Maschinenparks spielt eine Rolle: Sollen Maschinen einzeln oder pauschal versichert werden? Die Nürnberger bietet Unternehmen die Möglichkeit, die Absicherung ihrer Maschinen speziell an ihre Bedürfnisse anzupassen. "Eine Pauschalversicherung spart z. B. viel Zeit, eine Teilkasko-Versicherung Geld. Auch einzelne Leistungen können je nach Bedarf gewählt werden", erklärt der Experte für Betriebsversicherungen. Beispiel Diebstahlversicherung: Dank neuer Technologien wie GPS und elektronischer Wegfahrsperre sind Diebstähle von Baugeräten deutlich seltener geworden. "Während man bei Straßenbauarbeiten vor dem Münchener Hauptbahnhof seine Bagger also nicht zwingend gegen Diebstahl absichern muss, kann dies bei Autobahnbaustellen, die am Wochenende unbesetzt sind, aber durchaus empfehlenswert sein", so Schulze.

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