Von Sieben bis Waschen

Breiter Querschnitt wird präsentiert

Die Chieftain 2200 wird auf der steinexpo erstmalig in Deutschland als Dreidecker–Siebanlage gezeigt.

Lübeck (ABZ). – Christophel und Kölsch werden sich auf der steinexpo wieder an einem Gemeinschaftsstand (C27) präsentieren. Sechs Hersteller zeigen dabei neun Maschinen unter dem Dach der beiden deutschen Händler. Informationen und Neuheiten zu den Themenfeldern Sieben, Brechen, Umschlagen und Waschen mit der passenden Abwasseraufbereitung werden an Maschinen live und in Action gezeigt. Grobe Vorsiebeinsätze werden in deutschen Steinbrüchen erfolgreich mit der Warrior-Modellreihe von Powerscreen erledigt. Auch als Nachsiebmaschine eignet sich die Bauweise hervorragend. Als neuen Backenbrecher für die Zerkleinerung empfiehlt Powerscreen den Premiertrak 400X. Trichterwände mit Flügelblechen für die rückwärtige Radladerbschickung entzerren das Brechgut und steigern die Effizienz der, auf Wunsch, aktiven Vorsiebmaschine. 1100 x 700 mm misst die Einlauföffnung, des Einschwingenbackenbrechers. Die Maschine wird wahlweise als R-Modell mit einer hydraulischen Überlastsicherung im Schlacken- und RC-Einsatz oder einfach als A-Version mit einer hydraulischen Spaltverstellung geliefert. Trotz eines sparsamen direkten Antriebs kann diese Ausführung bei Verstopfern die Drehrichtung der beweglichen Schwinge ändern und so mögliche Verstopfer schnell und sicher beheben. Eine integrierte Nachsiebmaschine macht dieses Modell für alle Betreiber besonders interessant, die eine qualifizierte Körnung ohne zusätzlichen Siebmaschinentransport herstellen wollen. 248 kW Antriebsleistung und, je nach Ausstattung, 45 t bis 53 t Einsatzgewicht begründen die hohen Leistungserwartungen an den Premiertrak 400X.

Die Kompaktsiebanlage Chieftain 2200 hat bei "Christophel's – SAS open days" 2016 eine fulminante Markteinführung erlebt. Zahlreiche Referenzen belegen das unerreichte Leistungsvermögen der beiden hintereinander montierten Siebkästen mit den Maßen 2 x 1500 x 3300mm (b/l). Sicher wird die Inbetriebnahme etwas länger, als üblich dauern, bis die optimale Einstellung des wahlweise als Zwangssieb oder mit verschiedenen Hüben und Drehrichtungen nutzbaren Freischwingersiebes gefunden ist. Dafür freuen sich die Betreiber über einzigartige Sieberfolge während der folgenden, langen Maschinenlaufzeit. Die Chieftain 2200 wird auf der steinexpo erstmalig in Deutschland als Dreidecker–Siebanlage gezeigt. Eine genaue Betrachtung lohnt besonders bei den Fachbesuchern, die unter Leistungs- oder Qualitätseinschränkungen leiden müssen.

Konsequent hat Portafill ihr Lieferprogramm ausgebaut. Alle sieben verschiedenen Modelle zeichnen sich durch einen möglichen Versand im Überseecontainer aus. So werden Frachtkosten und Transportmaße durch technisch clevere Lösungen reduziert. Neu im Programm ist der kettenmobile 850 x 500 mm große Einschwingen Backenbrecher 9000JC. Er besticht durch die Transportmaße von nur 9600 x 2500 x 2900 mm bei einem Transportgewicht von lediglich 23 t. Die Anlage wird im Betrieb mit dem integrierten Nachsieb zur Herstellung einer verkaufsfähigen Körnung gezeigt. Mit wenigen Handgriffen kann das Nachsiebmodul demontiert, separat transportiert oder auf der Portafill Prallbrechanlage 7000I oder der Kegelbrechanlage 8000 CC genutzt werden. Die 3200 x 1100 mm lange, bzw. breite Siebmaschine ist für alle Brechanlagenmodelle baugleich. Mit der 5000CT bietet Portafill die passende Vor- oder Nachsiebmaschine, sofern drei Verkaufsfraktionen erzeugt werden müssen. Oberhalb des PF 9000JC hat sich CityEquip mit dem 900 x 500 mm großen Backenbrecher CityTrak 9TX positioniert. Dieser wiegt ca. 29 t. Und auch optisch sind die Unterschiede schnell erkennbar. Die große Aufgaberinne und der Brecheraustrag unter der Aufgabe prädestinieren den CityTrak 9TX für das mobile Recycling mit Radladeraufgabe und hohem Eisenanteil. Die bewegliche Schwinge drückt das Eisen bereits in die Förderrichtung des Austragsbandes. Unter der Rinne herrscht ein üppiges Platzangebot und beste Zugangsmöglichkeit zum Gurt. Zur Vermeidung von Verstopfern wurde der Gurt mit 1000 mm Breite größer als der Brecher selbst ausgelegt. Reicht das immer noch nicht, um Verstopfer zu verhindern, kann der Gurt hydraulisch zur ebenen Erde abgesenkt werden. Die Anlage ist nun unter dem Trichter begehbar. Auf der steinexpo zeigen Christophel und Kölsch die Maschine mit angehängter Nachsiebmaschine. Wie alle Brechermodelle von CityEquip ist auch der CityTrak 9TX mit dieselelektrischem Antrieb zur Fremdstromeinspeisung vorgesehen.

Auf der bauma 2016 stellte RM Rubble Master den Prallbrecher RM 120GO! erstmalig der Weltöffentlichkeit vor. Auch in Hessen gibt es, ein Jahr später, erste Referenzen. 286 kW Antriebsleistung, 1160 x 820 mm große Einlauföffnung, 1100 mm Rotor und nachweislich erbrachte Leistungen von 350 t/h bei einem Einsatzgewicht von unter 40 t, inkl. MS 125 Nachsiebmaschine und Rückführband, machen diesen Brecher einfach zum geborenen Gewinner. Im Natursteineinsatz werden die Vorzüge der lastabhängigen Steuerung praktisch demonstriert. Der klappbare Einlauf in Verbindung mit dem Boost-System der Rinne befördert auch die Stücke in den Brecherschlund, die sich zunächst verstopfen wollen. Über die Funkfernbedienung öffnet das Prallwerk, wenn der Bediener dies wünscht. In jedem Fall erzeugt die dreistufige Prallschwinge ein abgestuftes Korn mit kubischer Form. Zwischen den Vorführungen demonstrieren Kölsch und Christophel am RM 120GO!, wie das Überkornband vom Rückführmodus in den Haldenmodus geschwenkt wird.

"Transportieren – Starten – Geldverdienen" lautet die Devise beim Betrieb des RM 90GO!. Vollkommen ohne Sondergenehmigung gelangt die Prallbrechanlage des mittleren Größensegments zum Einsatzort. "GO!" ist auch hier das Synonym für innovative Maschinen, bei der der Bediener im Zentrum der Entwicklung steht. Christophel und Kölsch zeigen das 90er- und 120er-Modell stellvertretend für die diesmal heimgebliebenen 60er-, 70er- und 100er-Größen.

"Veredelungen durch Waschen, Wertschöpfung statt Masse, Deponieraumschonung mit Verkaufserlösen"; häufig scheitern diese sinnvollen Überlegungen aus Unkenntnis oder Angst vor der Abwasseraufbereitung. Im Freigelände, am C 27-Stand, wird für Abhilfe gesorgt. An der kompletten Matec-Testanlage werden alle wesentlichen Bestandteile der Abwasseraufbereitungsanlage zu sehen sein und erklärt. Hier wird auf bauspezifische Eigenschaften eingegangen und wie sich diese im Betrieb auswirken. Werden Schlammproben geliefert, bietet Matec kostenfreie Probepressungen im Werk an. So kann jedes Anlagenangebot mit einer entsprechenden Betriebssicherheit abgegeben werden. Reicht dies nicht, wird die Testanlage beim deutschen Kunden vor Ort zum Einsatz gebracht und der Nachweis erfolgt im laufenden Betrieb.

Die gewonnenen Informationen ermöglichen eine faktengestützte Kostenkalkulation statt "hoffen und glauben". Das deutschsprachige Matec-Personal gibt weitere Auskunft zu den mehr als 2000 internationalen Referenzen. So profitieren deutsche Kunden von internationalen Entwicklungen.

Schiffs- oder Wagonbeladung, Entladungen aller Art, mehr Haldenvolumen auf begrenzten Raum, Vermeidung von Kontaminationen durch den Radlader, Kostenreduktion, die Einsatzmöglichkeiten für Low Feeder Modelle sind mannigfaltig. Die stirnseitige Aufgabehöhe liegt bei einer Aufgabebreite von ca. 4000 mm zwischen 2 und 3 m. So kann der Radlader schnell und unkompliziert bis 500 t/h in den LF 520 hineinschaufeln. Die 1200 mm breiten Gurte ziehen die Menge sicher ab. 75 kW Antriebsleistung sichern den Betrieb und das kettenmobile Umsetzen der Anlage.

"Nein, das ist kein Brummkreisel, das ist die neue LF 520 Revolution von Telestack!"

Erstmalig in Deutschland wird der LF 520 als Revolution gezeigt. Der Drehkranz zwischen Kettenunterwagen und Trichter mit Band ermöglicht das Drehen des Aufsatzes auf dem Unterwagen, wie bei einem Bagger. So kann der LF 520 parallel zur Kaikante oder zu Bahngleisen am Wagon entlang fahren. Auch wenn Schüttgut in verschiedenen Boxen aufgehaldet werden soll, macht sich der LF 520 Revolution schnell bezahlt.

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