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Vor 25 Jahren übernahm Harald Schirop die Firma SGM

"Es war ein schwerer Weg"

Im Dezember 2016 übernahm Alexandra Schirop von ihrem Vater Harald Schirop die Geschäftsführung der Stahlrohrgerüstbau München GmbH.

München (ABZ). – Harald Schirop ist ein Urgestein der Branche. Seit 51 Jahren baut der Münchner Gerüste. Er war beteiligt an der Entwicklung der ersten Rahmen- und Modulgerüste und leitete Großprojekte bei Thyssenkrupp RöRo. 1994 startete Schirop durch die Übernahme der Firma Stahlrohrgerüstbau München (SGM) in die Selbstständigkeit. "Anfangs war ich Monteur, Lastwagenwagenfahrer, Sekretär und Geschäftsführer in Personalunion", erinnert sich Harald Schirop. "Es war ein schwerer Weg zum heutigen Erfolg." Der Gerüstbau sei ein investitionsintensives Gewerbe. 1994 war SGM ein zwar namhaftes, jedoch gefährlich kriselndes Unternehmen. Es fehlten betriebswirtschaftliche Strukturen, eine klare Strategie und vor allem Fachkräfte. Mit sieben ungelernten Monteuren wagte Schirop den Neuanfang für SGM. Heute beschäftigt das Unternehmen 30 Mitarbeiter. Darunter drei Diplom-Ingenieure, einen Gerüstbaumeister und ausschließlich Monteure, die ihr Handwerk gelernt haben. SGM ist auf komplexe Projekte und sakrale Bauten spezialisiert. Den Dom zu Unserer Lieben Frau (Frauenkirche) in der Münchner Altstadt mit seinen beiden knapp 99 m hohen Türmen hat SGM beispielsweise bereits zweimal von außen und innen eingerüstet.

Als Partner an der Seite der Unternehmerfamilie auf dem anfangs steinigen, dann steilen Erfolgsweg war das Plettenberger Gerüstbauunternehmen Altrad plettac assco. "Auch in den harten ersten Jahren hat mich Altrad plettac assco immer unterstützt", erinnert sich Harald Schirop. Ansprechpartner für SGM war in allen Gerüstfragen bereits vor 25 Jahren Holger Fennekold. Heute betreut der Gebietsverkaufsleiter Süd bei Altrad plettac assco Alexandra Schirop, die Tochter von Harald Schirop. Sie ist seit 2016 die Geschäftsführerin von SGM. "Vertriebler anderer Firmen kommen und gehen. Mit Herrn Fennekold und Altrad plettac assco sind wir groß geworden. Ein Vierteljahrhundert und über zwei Generationen arbeiten wir vertrauensvoll zusammen. Wir können uns aufeinander verlassen", sagt die Unternehmerin, die ihren Vater von Kindesbeinen an auf die Baustellen begleitet hat – am liebsten bis ganz nach oben auf die höchsten Turmspitzen der bayerischen Hauptstadt.

10 % weniger Wandstärke bei höherer Belastbarkeit bieten Herstellerangaben zufolge die neuen Modulgerüste plettac contur RE und assco futuro RE (linker Stiel). Die Bauteile sind besonders leicht und kompatibel zu den bestehenden Systemen.

Alexandra Schirop verjüngt den Mitarbeiterstab, ergänzt Expertise durch frische Ideen und neuestes Know-how. "Auch von unseren Partnern erwarte ich, dass sie sich weiterentwickeln und vorausdenken. Mit Altrad plettac assco sind wir hier auf einer Wellenlänge. Innovationen aus Plettenberg kommen aus der Praxis, haben Hand und Fuß und bringen uns Nutzen statt Kosten", sagt Alexandra Schirop.

Das Plettenberger Unternehmen präsentierte zur bauma eigenentwickelte Neuheiten, die den Kunden Vorteile hinsichtlich Leichtbau und Sicherheit verschaffen. 60 % Gewichtsersparnis ermögliche zum Beispiel simplex, der neuartige Hohlkammer-Kunststoffbelag, teilt Altrad plettac assco mit. Die Sandwichbauweise spare mehr als die Hälfte des Gewichts bei gleicher Tragfähigkeit wie ein Stahlbelag. Ein mit Hohlkammern durchzogener Wabenkern bilde die leichte Basis des Belags. Die auch bei Feuchtigkeit sehr rutschfeste Oberfläche bestehe aus einer UV-beständigen Kunstharz-Kunststoffgranulat-Mischung. Der neue simplex Belag werde für alle Altrad plettac assco Gerüstsysteme voraussichtlich ab Anfang 2020 verfügbar sein. Gewicht spare auch das neue Modulgerüst RE, das bei 10 % weniger Wandstärke sogar eine höhere Belastbarkeit aufweise. Die neuen Systeme plettac contur RE und assco futuro RE seien kompatibel zu allen bestehenden Gerüstbauteilen dieser beiden Serien. Ermöglicht werde der Gewichtsvorteil durch den Einsatz von Stahl mit verbesserten Werkstoffeigenschaften. Ebenfalls eine bauma-2019-Neuheit sei das Bekleidungssystem plettac cover. Es beinhalte Plattenelemente mit leichten Aluminiumrahmen zur Bekleidung von Baustellen mithilfe von Gerüsten. Plettac cover schütze wirksamer als herkömmliche Planen die Arbeiter vor Witterungseinflüssen sowie das Umfeld vor Staub und Lärm. Der Clou des Bekleidungssystems sei die einfache und sichere Montage. Neu entwickelte Cover-Halter würden es ermöglichen, die Platten zunächst auf den bereits montierten unteren Platten abzusetzen und in Position zu bringen. Im zweiten Schritt sichere der Arbeiter die Cover-Platten im oberen Bereich mit einem Dreh am Cover-Halter.

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