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Vorsitzender der Bauministerkonferenz: Deutsche Hochhäuser sind sicher

Kiel (dpa). - Deutsche Hochhäuser haben nach Einschätzung des Vorsitzenden der Bauministerkonferenz, Hans-Joachim Grote, ein so hohes Sicherheitsniveau, dass Brandkatastrophen wie vor einem Jahr in London nicht zu erwarten sind. „Die als Konsequenz des Towerbrandes in London veranlassten Überprüfungen der Brandschutzregelungen in Deutschland haben keinen Nachbesserungsbedarf ergeben“, sagte der schleswig-holsteinische Ressortchef der Deutschen Presse-Agentur. Bei dem Feuer am 14. Juni 2017 im Londoner Wohnturm Grenfell Tower waren 72 Menschen ums Leben gekommen. „Brennbare Elemente sind bei Hochhausfassaden in Deutschland nach geltendem Recht nicht zulässig“, erläuterte Grote (CDU). Die Vorschriften seien sehr detailliert. Für Hochhäuser und damit für Gebäude ab 23 m Rettungshöhe seien separate Fluchttreppenhäuser vorgeschrieben. Zudem seien Brandmeldeanlagen, automatische Löschanlagen oder ein Feuerwehraufzug Pflicht. Für Fassaden dürften spätestens seit Anfang der 1980er Jahre grundsätzlich keine brennbaren Dämmstoffe verwendet werden.  Die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen müsse bereits im Bauantrag nachgewiesen werden, sagte Grote. Sonst gebe es keine Baugenehmigung. 

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