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VR-Bank Schwerin

Klang und Optik der neuen Hauptverwaltung verbessert

Knauf, Baustoffe, Modernisierung und Sanierung

Hamann-Bau im klassischen 1920er-Jahre-Design: Die VR-Bank wollte nicht radikal umbauen, sondern den Schwerinern ein Stück Stadtgeschichte bewahren.

Schwerin (ABZ). – In der neuen Hauptverwaltung der VR-Bank Schwerin gehen die Mitarbeiter jetzt in entspanntem akustischen Ambiente ihrem Arbeitsalltag nach. Möglich machen das Deckensysteme des Grafenauer Akustikprofis Knauf AMF, die einen Großteil der Schallenergie absorbieren. Sie punkten in der ehemaligen historischen Werderklinik zudem mit eleganter Optik.

Auf der Suche nach einem neuen Sitz für die Hauptverwaltung stieß die VR-Bank eG im November 2012 auf ein interessantes Objekt: die historische Werderklinik in Schwerin – ein denkmalgeschütztes Gebäude, das aus dem klassizistischen Demmler-Bau von 1841 und dem angrenzenden Hamann-Anbau aus den 1920er-Jahren besteht. Das ehemalige Krankenhaus lag seit 2005 brach. Und so entschieden Vorstand und Aufsichtsrat, das Stück Stadtgeschichte für mehrere Millionen Euro zur Hauptverwaltung umzubauen.

Der Knackpunkt war jedoch, dass die VR-Bank nicht radikal umbauen, sondern den Schwerinern ein Stück Stadtgeschichte bewahren wollte. Die Architekten hielten deshalb an Altbewährtem fest: etwa an den langen hellen Fluren und am Interieur des fünfstöckigen Hamann-Baus im klassischen 1920er-Jahre-Look. Für die Neugestaltung der alten Holzdecke suchten sie nach einer revisionsfähigen Lösung mit schlichtem und elegantem Design. Fündig wurden sie beim Modell AMF Thermatex Alpha HD AW/GN des Grafenauer Deckenspezialisten. Bei dem Produkt handelt es sich um 19 mm dicke Deckenplatten aus Mineral. 

Knauf, Baustoffe, Modernisierung und Sanierung

VR-Bank Schwerin: Knauf AMF Deckenplatten verbessern Klang und Optik der neuen Hauptverwaltung.

"Die 600 x 600 mm großen Platten sind sichtseitig mit weißem Akustikvlies überzogen und tragen zu einem luftigen und modernen Raumambiente bei", sagt Lars Eric-Reimer, Gebietsverkaufsleiter Hamburg bei Knauf AMF. An der Decke lassen sich die Platten über ein abgehängtes Tragprofil befestigen, von dem nur dezente V-Fugen sichtbar sind. "Genau das wünschten sich die Architekten: Ein homogenes, möglichst fugenfreies Deckenbild mit wenig Rasteroptik." Insgesamt wurden 1500 m² Deckenplatten in den Büros verbaut. Auch die Haustechniker freuen sich über die Deckenlösung, denn sie ist voll revisionsfähig. Einzelne Platten lassen sich an jeder Stelle problemlos herausnehmen, sodass sich der Deckenhohlraum schnell erreichen lässt. Das ist im Alltag praktisch.

Für Wartungsarbeiten gelangen Techniker mit wenigen Handgriffen an Rohre und Lüftungssystem. Die AMF Thermatex-Deckenplatten überzeugten die Architekten nicht nur mit ihrem dezenten Design, sondern auch mit ihren Akustikeigenschaften: Die Platten erreichen einen Schallabsorptionsgrad von 0,9. "Das bedeutet, dass sie 90 % der Schallenergie in Wärme umwandeln und nur 10 % reflektieren", erklärt Reimer. Dadurch sinke die Nachhallzeit und der Raum wirke akustisch trockener. "Das ist für die rund 60 Büromitarbeiter eine große Erleichterung. Sie können sich auch bei Hochbetrieb in Zimmerlautstärke unterhalten, da sich Nebengeräusche dank der Akustikoptimierung in ihrer Lautstärke nicht hochschaukeln." Ein weiterer wichtiger Aspekt war der Brandschutz. Hier punkteten die Deckenplatten mit ihren Brandschutzeigenschaften. "Auf dem Markt gibt es wenig Unternehmen, die Schallschutz- und Brandschutzeigenschaften in einer Platte vereinen", sagt Reimer.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 49/2016.

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