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Vulkanasche als Baustoff möglich

FREIBERG (dpa). - Der japanische Wissenschaftler Kozo Onoue will ein Jahr lang an der Freiberger Bergakademie die Eignung von Vulkanasche als Baustoff untersuchen. Konkret gehe es darum, Asche bei der Herstellung von Beton und Verbundmaterialien einzusetzen, teilte die Bergakademie am Mittwoch mit. Der 37-Jährige arbeitet als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung in Freiberg. Ein Vulkanausbruch in seinem Heimatland habe für Onoue eine Schlüsselrolle für seine Forschungen gespielt, hieß es. Der Wissenschaftler stammt aus Miyazaki im Süden Japans, wo 2011 ein Vulkan ausbrach und Asche niederregnen ließ. Kurz darauf habe Onoue Vulkanasche genauer unter die Lupe genommen und sie in seine Forschungen einbezogen. Nach Angaben der Bergakademie ermöglicht die Humboldt-Stiftung jährlich mehr als 2000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflege ein Netzwerk von weltweit mehr als 26 000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern.

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