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W. Mayer Transportbeton GmbH

Unternehmen investiert inneue Restbetonrecyclinganlage

Das gelieferte Anlagensystem ComTec30 bietet eine Recyclingkapazität von 30 m³/h.

Östringen (ABZ). – Die W. Mayer Transportbeton GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Östringen. Seit 1972 ist die Firma in der Transportbetonbranche tätig. Durch die jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit dem Baustoff Beton und einer modernen Anlagentechnik wird Beton mit konstant hoher Qualität hergestellt. Das Leistungsangebot umfasst dabei nicht nur die Produktion und Lieferung von Transportbeton, sondern auch die Vermietung von Betonpumpen, wodurch für die Kunden kurze Reaktionszeiten und größtmögliche Flexibilität geboten werden. Um eine möglichst hohe Termin- und Liefersicherheit zu gewährleisten, wird ein eigener großer Fuhrpark bereit gehalten. Die Flotte besteht derzeit aus neun Fahrmischern (bis zu einem Fassungsvermögen von 10 m³), zwei Fahrmischerpumpen und einer Autobetonpumpe.

2017 hat sich das Unternehmen dazu entschlossen in ein umweltfreundliches Bibko-Restbetonauswaschsystem zu investieren, um das anfallende Entsorgungsproblem der entstehenden Restbetone zu lösen. Hierbei fiel die Entscheidung, nach einer Projektierungsphase und Betrachtung der Kundenwünsche, auf das Auswaschsystem Typ ComTec30. Die Maschine ist mit einem externen Dosierpuffer ausgestattet, welcher eine schlagartige Stoßentleerung der Fahrbetonmischer ermöglicht. Dabei nimmt der Dosierpuffer den gesamten Restbetonsowie Waschwasser auf und fördert diesen kontinuierlich in das Auswaschsystem. Der Dosierpuffer selbst ist mit einem 7,5 m langen Aufgabetrichter und drei festen Spülgalgen ausgestattet. Über einen separaten, bodenebenen Aufgabetrichter können Betonpumpen auswaschen, ohne dass hierfür ein separates Gerät zum Einsatz kommen muss.

Für einen idealen Austrag des ausgewaschenen Materials aus der Maschine sorgt hier nach Herstellerangaben ein 5 m langer Wendelförderer. Das System ist komplett mit einer Recyclingwasseraufbereitung ausgestattet, bei der der Restbeton nach Befüllen des Fahrmischers mit Recyclingwasser über den Dosierpuffer in gleichmäßigen Dosierungen in die Maschine gegeben wird. Beim Auswaschen von Betonpumpen passiert dies direkt über den bodenebenen Trichter.

Größere Feststoffe (> 0,2 mm) werden entsprechend ausgewaschen und ausgetragen. Das Wasser mit den Feinteilen < 0,2 mm fließt über eine Recyclingwasserauslaufrinne in ein mit einem Rührwerk ausgestattetes Rührwerksbecken. Dieses Rührwerk hält die Feinteile im Restwasser durch zyklisches Rühren in Bewegung und verhindert ein Absetzen des Restbetons. Das anfallende Restwasser wird dem Betonmischprozess wieder vollständig zugeführt, damit ein andauernder Kreislauf gewährleistet und der Wasserhaushalt diesbezüglich konstant gehalten wird. Des Weiteren ist an der Anlage eine extra für Betonrestwasser vorkalibrierte Dichtemessung installiert, welche die Dichte des Restwassers im Recyclingwasserbecken automatisch regelmäßig prüft und den Wert über das Steuerungsdisplay am Schaltschrank anzeigt.

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