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Wärmedämmung für Rohrleitungen

Energieverbrauch reduzieren

Paroc, Rohr- und Leitungsbau

Die Rohrschalen Pro Lock 100 und 140 sind in Dämmdicken von 80 bis 160 mm mit einem Innendurchmesser von 219 bis 914 mm erhältlich.

Hamburg (ABZ). – Der Industriebereich birgt ein großes Potenzial zur Verringerung von Wärmeverlusten. Nach Angaben von Paroc, Hersteller von Steinwolle-Dämmstoffen mit Hauptsitz in Finnland, werden zu oft Spezifikationen aus Vorgängerprojekten übernommen, die nicht selten mehrere Jahrzehnte alt sind. Eine bessere Isolierung der Prozesse kann vorteilhafte Folgen haben, z. B. die Einsparung von Energie und Kosten, eine Verringerung des CO2-Ausstoßes und die effizientere Gestaltung von Prozessen. Wenn Rohrleitungen und Installationen nicht korrekt isoliert sind, können Wärmeverluste entstehen und es wird deutlich mehr Energie benötigt, um das jeweilige Temperaturniveau zu halten.

Paroc-Informationen zufolge sind diverse Bauteile, z. B. Ventile oder Flansche, in vielen Prozessen überhaupt nicht isoliert. Danach kann auch eine mangelhafte Pflege der Prozessisolierung auf Jahresbasis zu großen Wärmeverlusten führen. Für die meisten industriellen Prozesse werden große Mengen an Wärme und Energie benötigt – in der Europäischen Union beanspruche der industrielle Sektor über 27 % des Energieendverbrauchs. Mit der Industrie-Rohrschale "Paroc Pro Lock" lassen sich industrielle Rohrleitungen den Herstellerangaben zufolge effizient dämmen. Durch den axialen und radialen Stufenfalz werden Ausdehnungen der Rohrleitung bei hohen Temperaturen ausgeglichen und somit der Wärmeverlust um bis zu 25 % verringert. Für Rohrbögen können vorgefertigte Segmente eingesetzt werden, die aufgrund doppellagiger Verlegung und in Verbindung mit der "Paroc Pro Lock" eine optimale Wärmedämmung der gesamten Rohrleitung gewährleisten.

Die Montage von Segments und Bends ist für die Dämmung von Rohrbögen eine technisch effektive, schnelle und wirtschaftliche Lösung. Unnötige Wärmeverluste lassen sich minimieren, da keine Unterstützkonstruktion benötigt wird. Als weitere Vorteile erweisen sich der Schmelzpunkt >1000 °C nach DIN 4102-17, die Nichtbrennbarkeit gemäß DIN EN 13501-1 und die AS-Qualität nach DIN EN 13468 und AGI Q 136. Die obere Anwendungstemperatur gemäß DIN EN 14707 und AGI Q 132 beträgt max. 680 °C.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 51-52/2016.

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