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Wandelemente-Transport

Award 2017 an Max Wild verliehen

Bei der Urkunden-Entgegennahme zum 2. Platz beim BSK Award Transport 2017 strahlten (v. l.) Necmi Gül, Joachim Riedmüller und Geschäftsführer Jochen Wild.

Berkheim (ABZ). – Die Max Wild GmbH hat mit ihrer Leistung die JaKo Baudenkmalpflege GmbH sowie die Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten (BSK) e. V. überzeugt und erhielt zur Jahreshauptversammlung 2017 des BSK eine Auszeichnung bei der Preisverleihung. In Berlin wurde der BSK Award in der Kategorie "Transport des Jahres 2017" verliehen: Max Wild hat sich mit dem Beitrag "Translozierung von historischen Fassaden" beteiligt und nach Auswertung aller eingereichten Unterlagen durch die Jury den zweiten Platz erreicht. Der Transport ist nach Angaben von Max Wild im Sommer in Hamburg durchgeführt worden. Die Fassaden der abbruchreifen Gebäude im Stadtteil Rotherbaum wurden zerlegt und eingelagert, bevor sie 2018 in den Neubau integriert werden sollen. Die Gebäude wurden 1878 erbaut und werden abgerissen. Die Max Wild GmbH aus Berkheim hat den Transport der einzelnen Wandelemente realisiert. Mit dem Auftraggeber, JaKo Baudenkmalpflege GmbH, konnte das Projekt erfolgreich geplant und umgesetzt werden. Die Gründerzeit-Fassaden wurden geschossweise in transportable Wandteile aufgetrennt und speziell verpackt per Autokran auf den Max-Wild-Schwerlastfahrzeugen verladen. Mit einer individuell angefertigten Konstruktion wurden die Fassadenelemente auf den Tiefladern durch Hamburg transportiert und eingelagert. Die acht Bauteile waren bis zu 22 m lang, bis zu 4,7 m hoch, bis zu 6 m breit und wogen bis zu 79 t. Besonders knifflig war für das Planungsteam die Ladungssicherung der Wände auf dem Tieflader. Diese senkrecht zu transportieren war bei der Höhe bis 5 m aufgrund der vielen Brücken, Unterführungen und Alleen nicht machbar – liegend entfiel aus statischen Gründen. Es musste innerhalb von zehn Werktagen eine individuelle Lösung her. Die Max-Wild-Systementwicklung hat mit JaKo ein technisch ausgeklügeltes System entwickelt und angefertigt. Mit spezieller Einbringungstechnik durch Mobilkrane und ein Hubgerüst konnten die Wandelemente für die kommenden 18 Monate eingelagert werden.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 47/2017.

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