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Warnschutzkleidung

Profipflege sichert Sichtbarkeit

Kurze Tage, trübes Wetter, schlechte Sicht – jeder, der jetzt draußen auf Straßen oder rund um eine Baustelle arbeitet benötigt Warnschutzkleidung.

Wiesbaden (ABZ). – Kurze Tage, trübes Wetter, schlechte Sicht – jeder, der bei diesen Bedingungen draußen, auf Straßen oder rund um eine Baustelle arbeitet, benötigt Warnschutzkleidung. "Die optimale Schutzkleidung kombiniert Sicherheit mit Tragekomfort und Ergonomie", sagt Mewa-Produktmanagerin Silvia Mertens. Denn nur wer sich in seinem orange-roten oder gelben Outfit wohlfühlt, würde es auch konsequent tragen, weiß die Diplom-Ingenieurin für Bekleidungstechnik. Deshalb sollten die Schnitte bspw. durch einen flexiblen Hosenbund oder ergonomisch geformte Jackenärmel an die körperliche Tätigkeit angepasst sein. Auch eine durchdachte Ausstattung mit Taschen und Schlaufen für Handwerkszeug und andere Utensilien fördere die Akzeptanz.

Warnschutzkleidung muss nach der ISO 20471 zertifiziert sein. Mewa bietet bei der zertifizierten Kleidung "Dynamic Reflect" unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten an: Bundjacke, Bundhose und Latzhose, in den fluoreszierenden Farben Orange-Rot und Gelb mit unterschiedlichen Kontrastfarben, sind jeweils zertifiziert nach ISO 20471, Klasse 2. Wird die Jacke zusammen mit Hose oder Latzhose getragen, ergibt sich Klasse 3. Zusätzlich gibt es Sweat-, Polo- und T-Shirts in einfarbig fluoreszierend gelb oder fluoreszierend orange-rot.

Da das fluoreszierende Gewebe sowie die Reflexstreifen durch Tragen, Verschmutzung und mechanische Beanspruchung langfristig in ihrer Funktion nachlassen, ist ihre regelmäßige Kontrolle buchstäblich lebenswichtig. "Das Waschen der Warnschutzkleidung sollte auf jedem Fall von einem Textildienstleister übernommen werden. Damit ist sichergestellt, dass die Ausstattung professionell gepflegt und Mängel bemerkt sowie beseitigt werden", sagt die Mewa- Produktmanagerin.

Dabei setzt Mewa zunehmend auf die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine und beginnt ein kombiniertes Prüfverfahren einzusetzen: Zuerst begutachtet ein softwaregesteuertes Kamerasystem die Kleidung und bewertet ihre Funktionstüchtigkeit per Algorithmus, anschließend prüfen Mitarbeiter jedes Kleidungsstück noch einmal auf Einsatzfähigkeit. Sollten Reflexstreifen oder das fluoreszierende Gewebe nicht mehr die notwendige Schutzfunktion bieten, werden sie repariert oder ersetzt. So bleiben Schutz- und somit die Warnfunktion erhalten.

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