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Weltpremiere

Minilader mit Wechselakku ausgestattet

Weber Baumaschinen, Bagger und Lader, Kompaktmaschinen, Maschinen für den GaLaBau, GaLaBau

Sherpa 100 ECO beim Akku-Wechsel.

BERLIN (ABZ). - Steigerung der Produktivität, Vereinfachung von Arbeits-abläufen, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit – alles Themen, die die Mechanisierung in allen Bereichen des GaLaBau's vorangetrieben haben. Viele Aufgaben, die noch mit Muskelkraft per Hand ausgeführt werden, lassen sich heute mit kleinen, effektiven und leicht zu bedienenden Maschinen realisieren.

In diesem Segment ist die Weber Baumaschinen und Fahrzeuge GmbH zu Hause. Immer auf der Suche nach neuen, effektiven und innovativen Lösungen für den GaLaBau und verschiedene andere Bereiche hat sich das Unternehmen nicht nur in Deutschland einen guten Ruf erarbeitet. Das bekannteste Produkt des Unternehmens, der Muck-Truck, erleichtert heute die schwere körperliche Arbeit nicht nur in der Bauwirtschaft. Auf der diesjährigen Agritechnica wird neben dem Dauerbrenner allerdings noch ein anderes Produkt im Vordergrund stehen: die Elektroversion des Miniladers Sherpa 100.

Seit Anfang des Jahres ist das Unternehmen Generalimporteur der gesamten Geräteflotte des holländischen Herstellers Hanenberg Materieel B.V. Neben Knickladern unterschiedlicher Größe mit Diesel- bzw. Gasantrieb sind die Minilader der Sherpa-100-Serie die heimlichen Stars. Bei einem Betriebsgewicht von maximal 734 kg können sie bis zu 450 kg heben. Was im ersten Moment vielleicht nicht nach viel klingt, erscheint in Relation zur Fahrzeugbreite in einem ganz anderen Licht. Mit 76 cm Breite, einer Höhe von 1205 mm und einer Länge von 1520 mm bis zur Kupplungsplatte steht der "Schmale" fest auf dem Boden und kann Arbeiten an Orten bzw. Baustellen ausführen, die selbst für einen Minibagger zum Problem werden können. Diese verweist er nicht nur durch seine höhere Geschwindigkeit, sondern vor allen Dingen durch die intuitive Bedienung sowie den vereinfachten Auf- und Abstieg auf die Plätze.

Neben Arbeitserleichterung ergibt sich mit den Sherpas auch eine Effizienzsteigerung. Anbaugeräte wie z. B. Hydraulikhämmer, Hydraulikgreifer, Fräsen, Kehrmaschinen, Erdbohrer, Pflastergeifer, Steinklammern, Steinaufbrecher, Dumper oder auch schlichte Erdschaufeln machen sie zu einer vielfältig einsetzbaren Multifunktionsmaschine. Damit reicht ihr Leistungsspektrum in alle nur erdenkliche Segmente des Bauens hinein.

Für Baustellen mit einer Emissionseinschränkung in puncto Lärm oder Abgase steht der Sherpa 100 nun auch als Elektroversion zur Verfügung. Die maximale Arbeitsbelastung beträgt 400 kg. Mit seinem Akku-Paket von 360 Ah und einer Betriebsspannung von 24 V kann ganztägig gearbeitet werden. Bisher waren batteriebetriebene elektrische Geräte ab einer bestimmten Akku-Größe nur begrenzt einsetzbar. Die Dauer ihres Einsatzes wurde maßgeblich von der Kapazität des Akkus bestimmt. War er leer, mussten die Arbeiten mit diesem Gerät beendet werden. Erst nach einem Ladezyklus von meist sechs bis acht Stunden konnte das Gerät wieder eingesetzt werden. Ein weiteres Problem in der Praxis; am Einsatzort ist kein Stromanschluss vorhanden. Das komplette Gerät muss zum nächsten Stromanschluss transportiert werden.

Beide Faktoren beeinflussen die Akzeptanz von batteriebetriebenen elektrischen Geräten in hohem Maße. Anwender müssen heute meist nicht mehr überzeugt werden. Der Nutzen von leisen, umweltfreundlichen und sparsamen elektrischen Geräten ist Ihnen durchaus bewusst, aber in jedem Gespräch werde immer dieselbe Frage gestellt, so die Vertriebsmitarbeiter von Weber: "Wie lange kann ich mit einer Akku-Ladung arbeiten?" Selbst eine Akku-Laufzeit von bis zu acht Stunden sei problematisch, denn oftmals solle das Gerät länger oder am Einsatzort mehrere Tage genutzt werden.

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Sherpa 100 ECO vor dem Einsatz.

Geräte mit Verbrennungsmotor können an jedem Ort aufgetankt werden und sind sofort wieder einsatzfähig. Dies war mit batteriebetriebenen elektrischen Geräten ab einer bestimmten Größe bisher nicht möglich. Mit der Weltpremiere des Wechselakkus beim Minilader Sherpa 100 ECO auf der Agritechnica 2015 in Hannover präsentiert Weber ihre Lösung für dieses Problem. Mit wenigen Handgriffen, unkompliziert und schnell kann der Akku am Einsatzort gewechselt werden. Damit werde ein gravierendes Problem gelöst. Der Arbeitstag werde nicht mehr durch die Akku-Laufzeit begrenzt. Es müsse nicht mehr das komplette Gerät zum Aufladen des Akkus abtransportiert werden.

Die auf der Agritechnica 2015 erstmals vorgestellte Lösung soll eine Lücke schließen. Damit könne der Akku des Miniladers Sherpa 100 ECO mit einem Akkugewicht von 325 kg vor Ort gewechselt werden. Das Einsatzspektrum werde nicht nur wesentlich erweitert, sondern dem eines vergleichbaren Gerätes mit Verbrennungsmotor gleichgestellt.

Dies sei ein entscheidender Durchbruch für die Akzeptanz von größeren batteriebetriebenen elektrischen Geräten in der Praxis, so das Unternehmen. Erstmals sollen die Vorteile eines sauberen und umweltfreundlichen Antriebes auch bei diesen Geräten ohne Einschränkungen genutzt werden können.

Die Elektroversion des Sherpa 100 wird auf der Agritechnica in Hannover erstmals präsentiert. Die Weber Baumaschinen und Fahrzeuge GmbH steht Interessenten und Kunden in Halle 26, Stand J-22 zur Verfügung.

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