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Weniger Nachfrage

Volvo CE verzeichnet Absatzrückgang

Ismaning (ABZ). - Sowohl in den Bereichen Umsatz und Rentabilität als auch bei den Auslieferungen und Auftragseingängen verzeichnet Volvo Construction Equipment (Volvo CE) Rückgänge im Vergleich des ersten Quartals des Jahres 2020 mit den ersten drei Monaten des Jahres 2019. So ist der Nettoumsatz um 17 Prozent auf 20.148 Mio. SEK zurückgegangen. Das teilte das Unternehmen kürzlich mit. Im ersten Quartal 2019 hatte der Nettoumsatz bei 24.155 Mio. SEK gelegen.

Grund sei die rapide Verschlechterung der weltweiten Nachfrage, die mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus einherging, so der Hersteller.

Auch das Betriebsergebnis fiel mit 2.678 Mio. SEK schlechter aus als im Vorjahreszeitraum (3.646 Mio. SEK). Das Ergebnis sei durch ein geringeres Maschinenvolumen und einen ungünstigen Maschinenmix beeinträchtigt worden, so der Hersteller. Die operative Marge lag mit 13,3 Prozent leicht unter den 15,1 Prozent des ersten Quartals 2019.

Der Auftragseingang gab im ersten Quartal 2020 um 7 Prozent nach, obwohl die Nachfrage in China – dem weltweit größten Markt für Baumaschinen – gegen Ende des Quartals wieder zulegte. Die Zahl der Auslieferungen verringerte sich um 13 Prozent auf 20170 Maschinen. Im ersten Quartal des Jahres 2019 hatte das Unternehmen 23139 Maschinen ausgeliefert.

Die großen globalen Baumaschinenmärkte Europas und Nordamerikas waren beide im ersten Quartal rückläufig. Sie gaben in den ersten beiden Monaten des Jahres um 1 bzw. 2 Prozent nach. In Asien (ohne China) sank die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent. Die Auswirkungen von Covid-19 waren in China ausgeprägter, die gravierenden Marktstörungen ergaben für diesen Zeitraum ein Minus von 44 Prozent. China erlebte im März einen Aufschwung, wobei die Nachfrage im Vergleich zum gleichen Monat des Jahres 2019 durch die staatlichen Konjunkturmaßnahmen zur Förderung der Infrastrukturentwicklung um 2 Prozent zulegte.

„Die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung der Covid-19-Pandemie beeinträchtigten seit Februar unsere Geschäftstätigkeit in China“, kommentiert Volvo CE-Präsident Melker Jernberg. Mitte März hätte das schwerwiegende Auswirkungen auf die globale Lieferkette gehabt. Die Produktion sei in den meisten Teilen unserer Betriebe zum Erliegen gekommen. „Es ist klar, dass wir uns in einer schwierigen Phase befinden, in der sowohl Produktionsstopps als auch eine geringe Nachfrage negative Auswirkungen auf unsere Rentabilität haben. Dennoch vertrauen wir darauf, dass unsere Kunden in Unternehmen tätig sind, die für die Gesellschaft wichtig sind, und dass unsere Produkte und Dienstleistungen für den Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur für die Zukunft von entscheidender Bedeutung sind.“

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