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Wenn Wölfe auf einen Bären treffen . . .

BäreTower entsteht in Bern

Arbeitsplatz mit Aussicht: Der 126,5 m hohe Wolff 6031.8 Clear überragt den bald gut 100 m hohen BäreTower.

Ostermundigen/Schweiz (ABZ). – Sein Name erinnert an den traditionsreichen Gasthof "Bären", der mehr als 100 Jahre lang eine feste Institution in der Schweizer Einwohnergemeinde Ostermundigen war. Nun entsteht an gleicher Stelle der "BäreTower".

In dem gut 100 m hohen Gebäude wird ein Panoramarestaurant edlen Ersatz für die ehemalige "Beiz" bieten. Außerdem wird der Turm 152 Mietwohnungen, ein Hotel und ein Ärztezentrum mit bester Aussicht auf die Schweizer Alpen beherbergen. Die Estermann AG Bauunternehmung mietete für das Projekt drei spitzenlose Wolff-Clear-Krane. Die komplexe Baustelle erforderte schon vor Baubeginn eine intensive Zusammenarbeit bei der Planung.

Insbesondere die Lage der Baustelle nahe des Flugplatzes Bern-Belp hatte einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Krankonzept. So wurden wegen ihrer niedrigeren Aufbauhöhen und eindeutig nach oben abgegrenzter Optik die spitzenlosen Wolff-Clear-Krane ausgewählt. Außerdem mussten Montagen und Betrieb beim Bundesamt für Zivilluftfahrt angemeldet und die beiden höchsten Krane mit Hindernisfeuern und Warnmanschetten am Drehteil ausgestattet werden. Aufgrund der unmittelbaren Nähe des Bauvorhabens zu einer Gleisanlage wurden zudem alle drei Krane mit einer Erdung und Arbeitsbereichsbegrenzung ausgestattet, um die Sicherheitsauflagen der Bahn einzuhalten.

Der höchste Kran, ein Wolff 6031.8 Clear, wurde zunächst auf 81 m Hakenhöhe montiert und im Bauverlauf zwei Mal bis auf 126,5 m geklettert und abgespannt. "Durch die Konstruktion der Fassadenelemente konnten die Abspannungen nicht wie üblich in den Stirnseiten der Decken fixiert werden, sondern wurden durch Fenster- und Türöffnungen hindurch im Inneren des Gebäudes befestigt", erläutert Johannes Eckert, Leiter Vertrieb bei der Wolffkran Schweiz AG. Bereits im Vorfeld der Kranmontage mussten die Fixierpunkte der Abspannungen an Gebäude und Kranturm exakt bestimmt und das Fundament des Wolff 6031.8 Clear entsprechend berechnet werden. Die Fassadenelemente werden kontinuierlich installiert, sobald ein Stockwerk fertiggestellt ist. Das ist rund alle sieben Arbeitstage der Fall. "Die Einbaureihenfolge der Fassadenteile ist dadurch festgelegt und ein nachträglicher Einbau kaum noch möglich", erläutert Kranexperte Beni Buchs. "Tür- und Fensterahmen im Bereich der beiden Anbindungen werden deshalb entsprechend modifiziert und um die Abspannungen herum eingebaut."

Die Estermann AG Bauunternehmung arbeitet seit vielen Jahren mit der Wolffkran Schweiz AG zusammen. Neben dem BäreTower setzen die Unternehmen momentan den Claraturm und den Baloise Park in Basel gemeinsam um. "Das Team von Wolffkran bringt für jede Baustelle und in jeder Bauphase umfassende Erfahrungen mit", sagt Beni Buchs. "Die detaillierte Planung und zuverlässige Beratung ermöglichen uns stets einen reibungslosen Bauablauf."

Zwischenzeitlich sind zwei der drei Wolff-Krane bereits demontiert. Der 126,5 m hohe Wolff 6031.8 Clear hat noch bis Juni 2021 unermüdlich Beton und Fassadenteile auf mehr als 100 m Höhe gehoben. Während ganz oben noch die letzten der insgesamt 32 Stockwerke errichtet werden, ist bei den unteren Wohnungen schon der Innenausbau abgeschlossen und zwei Drittel der 152 Apartments sind mittlerweile bereits vermietet.

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