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Wienerberger Brick Award

50 Projekte in der engeren Auswahl

Wienerberger, Architektur, Unternehmen, Mauerwerksbau

Eine reliefartige Verblendmauerfassade aus Wasserstrichziegeln zeichnet diesen Neubau in Wittstock, Land Brandenburg, aus. Er verbindet zwei historische Objekte in traditioneller Ziegelarchitektur. Insgesamt 180 Kinder werden in den drei Gebäuden der Kita "Kinderland" betreut. Der Entwurf stammt vom Büro Kleyer, Koblitz, Letzel, Freivogel.

Wien/Österreich (ABZ). – Mehr als 600 Projekte aus 55 Ländern reichten Architekten und Architekturkritiker beim diesjährigen Brick Award ein, der von der Wienerberger AG ausgelobt worden war. Der renommierte Architekturpreis würdigt herausragende architektonische Entwürfe aus gebranntem Ton.

Nach der Sichtung in der ersten Runde wurden jetzt 50 Bewerbungen für eine engere Auswahl in fünf Kategorien zusammengefasst. Darunter sind auch Objekte aus Deutschland. Bspw. die "Neue Ortsmitte", Wettstetten, von Bembé Dellinger Architekten & Stadtplaner GmbH, sowie die Kita "Kinderland", Wittstock, von Kleyer, Koblitz, Letzel, Freivogel Gesellschaft von Architekten mbH. Beide Gebäude besitzen eine verklinkerte Fassade. Für die internationale Bandbreite und die Vielfalt der hochwertigen Einreichungen steht z. B. das "Dr Chau Chak Wing Building" der University of Technology Sydney (UTS), Australien. Die Entwurfsplanung stammt vom Büro Gehry Partners LLP, USA. Die Ausführungsplanung hat das australische Architekturbüro Daryl Jackson Robin Dyke übernommen.

Eine Jury aus international anerkannten Architekten kürt in der nächsten Etappe die Gewinner in den einzelnen Kategorien. Die diesjährigen Jurymitglieder sind: Laura Andreini, Archea Associati, Italien, Johan Anrys, 51N4E, Belgien, Matija Bevk, bevk perovic´ arhitekti, Slowenien, und Alfred Munkenbeck, Munkenbeck + Partners Architects, Großbritannien. Für den Gewinner des Hauptpreises wird ein Preisgeld in Höhe von 7000 Euro vergeben, die Kategoriesieger erhalten je 5000 Euro. Bewertet werden innovative und qualitativ hochwertige Architektur, der ungewöhnliche Einsatz von Ziegeln sowie Funktionalität, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Die Möglichkeiten des Einsatzes von Ton reichen dabei von klassischen Lehmbausteinen über monolithische Hintermauerkonstruktionen, Backstein sowie Fassadenplatten bis hin zu Dachziegeln und Pflasterklinkern. Besondere Aufmerksamkeit der Juroren gilt auch dem Zusammenspiel von Gebäude und Umgebung.

Die Preisverleihung des Brick Award findet am 19. Mai in Wien statt – zusammen mit einem Architektur-Symposium. Die Liste aller Teilnehmer der engeren Auswahl ist unter www.brickaward.com abrufbar.

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