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Wirksamer und vielfältiger Schallschutz

Mineralwolle beruhigt von außen und innen

Berlin (ABZ). – Lärm macht unkonzentriert und krank. Darin sind sich die Wissenschaftler einig. Ob wir Geräusche als Lärm empfinden oder nicht, hat nicht nur mit ihrer Lautstärke zu tun. Was in unser Ohr dringt, wie gerne wir zuhören und was von den Informationen und Geräuschen durch unser Ohr bis in unser Gehirn gelangt, ist eine individuelle, bauliche, technische und psychologische Frage. Man kann und muss viel dafür tun, damit in Wohngebieten und vor allem in Bildungs- und Erholungsräumen Ruhe für Regeneration und Konzentration einkehrt.

Der Dämmstoff Mineralwolle (Glaswolle und Steinwolle) entfaltet mit seiner offenporigen Struktur im Kampf gegen den Lärm eine vielfältige und sehr hohe Wirkung. Da ist zum einen der Schutz gegen Umgebungslärm, wie Straßen- oder Fluglärm. Die tiefen Frequenzen dieser Lärmquellen, wie das Dröhnen eines Flugzeuges, werden auch in geschützten Innenräumen noch als besonders störend wahrgenommen. Eine Dämmung aus Mineralwolle absorbiert und reduziert auch diese tieffrequenten Schallwellen.

"Fassaden und Dächer, die mit Mineralwolle gedämmt werden, erreichen – je nach Dicke und Aufbau – Schalldämmwerte von mehr als 50 dB (Rw-Wert), wobei bereits eine Minderung lauter Geräusche um 10 dB als halb so laut wahrgenommen wird. Die Schalldämmung mit Mineralwolle sorgt daher auch bei hohen Außenlärmbelastungen für Ruhe im Innenraum", sagt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e. V. (FMI).

Vor allem in Städten ist die Reflektion des Schalls auf Fassaden und damit die Verlärmung der Freiräume ein großes Problem. Ein Lkw schallt zum Beispiel bei harten Fassadenflächen bis in eigentlich ruhige Hinterhöfe. Hier hilft nach Einschätzung des Fachverbands Mineralwolle: Sie absorbiere bis zu 70 % der Geräusche, die auf eine Fassade treffen, und mindere die Reflektion des Schalls. Das bringe deutlich mehr Ruhe in die Stadt.

Auch im Innenraum wirke die Absorption von Geräuschen durch Mineralwolle sehr positiv, so der Fachverband. So liegt zum Beispiel der Lärm in Klassenräumen, der von Lehrern und Schülern ausgeht, bei durchschnittlich 64 dB. In unruhigen Schulstunden und Pausen aber klettert er auf den Schallpegel einer von Lkw befahrenen Durchgangsstraße, nämlich auf mehr als 80 dB. Grund dafür sind die Intensität, Anzahl und unterschiedlichen Frequenzen der Geräusche.

Aber auch die übliche Bauweise mit rechteckigen Raumzuschnitten und glatt verputzten, parallel gegenüberliegenden Wänden ist ein Problem für die Akustik. So prallt der Schall eines Geräusches wie ein Tischtennisball zwischen den harten Wand- und Deckenflächen hin und her und hat oft eine Nachhallzeit von über einer Sekunde. Wenn sich dann die Schallwellen verschiedener Geräusche überlagern, dringt Gesprochenes nur noch als unverständliches Rauschen ins Ohr. In der Folge sprechen Lehrende und Schüler lauter, was den Effekt immer weiter verstärkt.

Schallabsorber mit Mineralwolle dämpfen Schall und Störgeräusche, reduzieren die Schallreflektion und senken damit die Nachhallzeit auf eine zum Beispiel für Grundschulen empfohlene Nachhallzeit von 0,3 Sekunden. Sie wirken als Breitband-Absorber auf sehr unterschiedliche Frequenzen und ermöglichen – an Decke oder Wand montiert – eine gleichmäßig gute Raumakustik. "Richtig positioniert sorgt Mineralwolle daher für eine gute Sprachverständlichkeit und eine angenehme Sprechlautstärke in den Räumen", sagt Dr. Thomas Tenzler.

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