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Wirtschaftsverband bauforumstahl

Stahlproduktion noch ohne größere Störungen

„Wichtig ist jetzt, dass die Behörden die Weichen für eine digitale Kommunikation stellen, damit auch zukünftige Bauvorhaben nicht ins Stocken geraten“, so Gregor Machura, Geschäftsführer bauforumstahl.

Düsseldorf (ABZ). – Im Gegensatz zu anderen Ländern seien die deutschen Hersteller von Profilstahl/Grobblech derzeit nicht von behördlichen angeordneten Stilllegungen betroffen. Die Produktions- und Lieferketten der im Wirtschaftsverband bauforumstahl organisierten Mitgliedswerke seien damit noch größtenteils intakt, heißt es in einer Stellungnahme des Herstellerverbunds. Zugleich appellierte der Verband die zuständigen Behörden auf, sich im Zuge der Corona-Krise auf eine digitale Kommunikation einzustellen.

Derzeit verzeichne bauforumstahl zunehmend Anfragen von Bauunternehmern und Verbänden, die sich auf die Verfügbarkeit von Profilstahl/Grobblech während der Corona-Pandemie beziehen, erklärt der Verband zu den Hintergründen für die Stellungsnahme. Während die Baubranche sich für die Corona-Pandemie rüste, scheine es bei den Behörden Schwachstellen im Bereich der digitalen Kommunikation zu geben, heißt es darin.

Stephan Lemgen, Vorsitzender bauforumstahl: „Die bei bauforumstahl organsierten Stahlhersteller sind, wie viele andere Wirtschaftsbetriebe auch, direkt oder indirekt von der aktuellen Corona Pandemie betroffen. Unter den erschwerten Bedingungen ist das primäre Ziel, neben dem gesundheitlichen Schutz der Belegschaft, die Produktions- und Lieferketten zu unseren Kunden aufrecht zu erhalten. Dies gelingt den bauforumstahl-Mitgliedswerken bisher gut und besser als beispielsweise den südeuropäischen Wettbewerbern, die von behördlich angeordneten Stilllegungen unbekannter Dauer betroffen sind.

Dank des hohen Vorfertigungsgrades im Stahlbau laufe der Betrieb auf den Baustellen aktuell ohne große Störungen. „Wichtig ist jetzt, dass die Behörden die Weichen für eine digitale Kommunikation stellen, damit auch zukünftige Bauvorhaben nicht ins Stocken geraten“, so Gregor Machura, Geschäftsführer bauforumstahl. „Diese Sorge teilen auch unsere Ingenieur- und Planungsbüros, deren zukünftige Arbeit von der Schnelligkeit und Erreichbarkeit der Behörden abhängt. Immer häufiger hören wir, dass man dort nicht auf digitale Kommunikation wie Webkonferenzen eingestellt ist.“

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