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Wohngesund und wirtschaftlich

Innenputze und Trockenbauplatten aus Ton

Emoton, Baustoffe, Trockenbau

Aufgrund seiner molekularen Eigenschaften ist Ton in der Lage, einen großen Teil der Schadstoffe aus der Luft zu eliminieren.

SULZBURG (ABZ). - Ton ist ein unverfälschtes Naturmaterial, das im Tagebau gewonnen wird. Es kann vielseitig im Innenbereich eingesetzt werden: als Unterputz, als Design-Spachtelung für die Oberfläche, als Spezialputz auf Porenbeton und Kalksandstein, sowie in Form der Trockenbauplatte EmoCell, die nach Aussage des Baustoffherstellers Emoton höchste ökologische Ansprüche mit Wirtschaftlichkeit verbindet.

Ökologisches Bauen muss sich stets an zwei unterschiedlichen Kriterien messen lassen: Schonung unserer natürlichen Umwelt und ihrer Ressourcen auf der einen Seite – wohngesunde Wirkung für den Bewohner auf der anderen. Der österreichische Tonputz-Hersteller Emoton kann auf über zehn Jahre Erfahrung zurückblicken und bietet ausschließlich Baulösungen an, die dem Menschen und der Umwelt gleichermaßen gut tun. Die ökologischen Vorteile, welche der Baustoff Ton auf sich vereinigt, fasst der Hersteller wie folgt zusammen: sehr geringer Energieverbrauch in der Produktion, ausschließlich erneuerbare Energien, Verwendung von Abraum als Rohstoff, volle Recyclingfähigkeit und sogar Kompostierbarkeit des Produkts sowie eine massive CO2-Reduzierung und -Einsparung im gesamten Produktlebenszyklus.

Für das gesunde, d. h. vitalitätsfördernde Raumklima leistet Ton nach Aussage des Unternehmens wesentlich mehr als sein enger Verwandter, der Lehm. Gleichsam stelle er das verarbeitungsfreundlichere Material dar. Ton ist das Bindemittel im Lehm und der für das Raumklima ausschlaggebende Bestandteil. Ton besitzt aufgrund seiner molekularen Eigenschaften enorme Kapazität, leichtflüchtige Schadstoffe aus der Raumluft zu eliminieren. Im Laborversuch habe sich gezeigt, dass Ton in Verbindung mit Zellulose (wie in der EmoCell Trockenbauplatte angewendet) das Formaldehyd von 500 Zigaretten binnen 24 Std. eliminieren kann, bezogen auf einen nur 20 m² großen Raum. Ebenfalls sei gezeigt worden, dass dies mit allen für den Wohnraum relevanten gasförmigen Schadstoffen funktioniert, die oft erst nach dem Einzug über Möbel, Kunststoffoberflächen, Kleber, Farben, Lacken, Löse- und Reinigungsmitteln und sogar über Duftöle und Gebrauchsgegenstände in die Wohnräume gelangen. Nicht nur die Menge, sondern auch die Bandbreite absorbierter Schadstoffe unterscheide Ton von allen anderen natürlichen Baustoffen.

Ton, so der Hersteller, ist auch entsprechend aufnahmefähig für dampfförmiges Wasser. Überschüssige Luftfeuchtigkeit werde jedoch nicht einbehalten, sondern in Phasen von Trockenheit sehr schnell wieder an den Innenraum abgegeben.

Tonputz verhindere zudem eine elektrostatische Aufladung der Wände, wie sie permanent durch vorbeistreichende Luft geschieht. Das Resultat sei eine geringere Staubbildung, deutlich weniger schwebender Staub und eine gesundheitlich günstige Ionisation der Luft. Ton ist zu 100 % frei von Ausdünstungen, absorbiert Gerüche und sei daher auch ideal geeignet für Allergiker. Das Material ist sehr langlebig und biete daher im Objektbau nicht zuletzt den Vorteil niedriger Erhaltungskosten.

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