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Wohnraum in der Großstadt: Zu wenig, zu teuer

München (dpa). - Die Mietpreise und die Wohnungsnot in den Ballungsräumen in Deutschland sind immer wieder ein Aufregerthema. Stets ganz vorn steht seit Jahren die bayerische Landeshauptstadt. Das Bundesinstitut für Bauforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung teilte mit, die Neuvertragsmieten für Wohnungen seien deutschlandweit im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 % gestiegen (netto kalt). München wurde erneut als Spitzenreiter ausgemacht. Demnach wurden dort Wohnungen durchschnittlich für 16,40 Euro pro m2 angeboten. Deutlich dahinter auf Platz zwei mit 12,95 Euro: Frankfurt am Main, vor Stuttgart mit 12,44 Euro. Hamburg liegt demzufolge mit 11,02 Euro noch hinter Freiburg und Ingolstadt auf dem sechsten Rang. Ähnlich lautete eine Mitteilung von der Onlineplattform ImmobilienScout24. In einem Zehnjahresvergleich von 2007 bis 2017 macht das Portal eine Steigerung der Mietpreise in München um 51 % aus - von 9,96 Euro auf 15,06 Euro pro m2. Dennoch zieht es viele Menschen weiter in den Süden, in andere Millionenstädte und in Ballungsräume.

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