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Wohnungsbau kommt kaum in Fahrt

Wiesbaden (dpa). - Trotz der großen Nachfrage in vielen Städten kommt der Wohnungsbau in Deutschland kaum in Schwung. Im vergangenen Jahr wurden 285 900 Wohnungen errichtet und damit 0,4 % mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Es gebe weiter einen großen Überhang von genehmigten, aber nicht gebauten Wohnungen. Der seit 2008 anhaltende Stau bei den Bewilligungen habe sich fortgesetzt, erklärte die Wiesbadener Behörde.

Gleichwohl stieg die Zahl der fertiggestellten Wohnungen damit auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2002, als 289 600 Wohnungen errichtet wurden. Ohne die Berücksichtigung von Wohnheimen, zu denen auch Flüchtlingsunterkünfte zählen, wären vergangenes Jahr 2,6 % mehr Wohnungen gebaut worden. Während es bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern starke Zuwächse von 9,2 % gab, wurde bei Einfamilienhäusern ein deutliches Minus von 3,7 % verzeichnet.

Um die große Nachfrage nach Immobilien zu stillen, müssen nach Einschätzung von Politik und Bauwirtschaft jährlich 350 000 bis 400 000 Wohnungen pro Jahr fertig werden. Die Regierungskoalition in Berlin hat sich für die laufende Legislaturperiode im Schnitt 375 000 neue Wohnungen jährlich zum Ziel gesetzt - bisher erfolglos.

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