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Wohnungsnot in Baden-Württemberg: Kommunen fordern Abbau bürokratischer Hürden

Stuttgart (dpa). - Im Kampf gegen die Wohnungsnot im Südwesten fordern Kommunalverbände und Bauwirtschaft den Abbau rechtlicher Hürden für die Flächenentwicklung. "Wenn erst einmal der Bund, dann
das Land und anschließend auch die Regionalverbände festlegen, was nicht geht, dann bleibt wenig von der einstmals bedeutenden Planungshoheit übrig", sagte Gemeindetagspräsident Roger Kehle am Mittwoch in Stuttgart. Weitere Probleme seien Artenschutz und Bürgerbeteiligung. "Diese Ziele sind für sich betrachtet zwar gut begründet. Wir werden aber nicht schaffen, knapp eine halbe Million Wohnungen zu bauen, wenn wir sie nicht temporär in den Hintergrund rücken", so Kehle. Nach einer Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des Wirtschaftsministeriums müssten in Baden-Württemberg bis 2025 bis zu 485 000 neue Wohnungen gebaut werden, um den tatsächlichen Bedarf zu decken. Eine zentrale dabei Frage ist, wo in den dicht besiedelten Städten überhaupt noch Wohnungen entstehen können.

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