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Wurzelratte

Rodungsmesser auch im Tiefbau einsetzbar

Nutzer können das Rodungsmesser Wurzelratte zur Komplettrodung verwenden oder es in engen Baumbeeten einsetzen.

Winnenden (ABZ). – Viele Testrodungen waren Wurotec zufolge nötig, um die bestmögliche Form für die Original-Wurzelratte zu finden. Heute gehört das Rodungsmesser zum Arsenal von Garten- und Landschaftsbauern sowie Bauhof-Mitarbeitern. Auch im Tiefbau wird die Wurzelratte eingesetzt. Hartmut Neidlein, Fachagrarwirt für Baumpflege und -sanierung, entwickelte die Wurzelratte. Ihn störten die vielen Nachteile des Rodens mit einer Fräse. Anwender kämen damit nur bis etwa 40 cm unter Erdniveau. Und eine Komplettrodung der Stark- und Seitenwurzeln sei mit einer Fräse nicht möglich. Daher blieben Stubben- und Wurzelreste im Boden zurück und könnten die Neupflanzung schädigen. Dazu käme die Herausforderung, in engen Beeten zu arbeiten. Daher sei Neidlein die Idee gekommen, ein Rodungsmesser zu entwickeln. "Ich habe mich gefragt: Warum nicht die ganze Kraft des Baggers durch ein Anbauwerkzeug auf einen Punkt beziehungsweise auf eine Schneide konzentrieren, die das Holz Stück für Stück aufbricht?", sagt er.

Nach vielen Testrodungen mit verschiedenen Prototypen und Berechnungen sei nun die passende Form gefunden worden. Die Wurzelratte sei stabil und zäh. Sie habe den besten Winkel, um Wurzeln und Wurzelstöcke auch unterirdisch zu zerkleinern. Erst wurde das Rodungsmesser auf 2 bis 6 t schwere Bagger für Garten- und Landschaftsbau ausgelegt. Doch der Bedarf sei laut Wurotec größer gewesen. GaLa-Bauer wollten eine kleinere Wurzelratte, die für Minibagger geeignet ist. Kommunen eine größere für Mobilbagger und Tiefbau-Unternehmen eine für Baufeld-Räumungen oder für Straßenbauarbeiten.

"Wir waren selbst überrascht von der großen Nachfrage und haben dann weitere Größen für unterschiedliche Arbeitsbereiche entwickelt", sagt Neidlein. Heute gibt es die Wurzelratte für Bagger von 1 bis 30 t. Für die Anwender sei es sehr vorteilhaft, dass die Wurzelratte wartungsarm ist. Nutzer sollten gelegentlich Nachschleifen, damit der Rodungswinkel stimmt, ansonsten ließe sich das Gerät lange einwandfrei anwenden, so Wurotec.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 08/2020.

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