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Zehn Milliarden für öffentlichen Wohnungsbau

Berlin (dpa). - Die Linksfraktion im Bundestag hat ein Konzept vorgelegt, mit dem in vier Jahren rund 1,5 Mio. Neubauwohnungen mit günstigen Mieten entstehen sollen. Jedes Jahr sollten 10 Mrd. Euro Bundesgeld investiert werden, erklärte die Fraktion. "Die Baupolitik der Bundesregierung versagt", kritisierte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Caren Lay. Durch Baukindergeld und Sonderabschreibungen werde Förderpolitik mit der Gießkanne betrieben. Die Linke will vor allem den gemeinnützigen, kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbau stärken. Die Hälfte des Geldes soll dem Konzept zufolge in den sozialen Wohnungsbau fließen, so dass - mitfinanziert durch die Länder - jährlich 250 000 Sozialwohnungen mit dauerhafter Mietpreis- und Belegungsbindung gebaut werden. Mit weiteren 4 Mrd. will die Linke kommunale Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und gemeinwohlorientierte Träger beim Bau von jährlich etwa 130 000 Wohnungen mit günstigen Mieten unterstützen. 1 Mrd. soll in einen Fonds fließen, der Kommunen den Ankauf von Grundstücken und Wohnungen ermöglicht.

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