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Zeitkoordiniert arbeiten

Schienensanierung bei laufendem Betrieb

Für die Trennarbeiten wurde ein 40 kW Diesel-, sowie Elektrofugenschneider mit 18 kW und 7,5 kW eingesetzt. Bestückt wurden diese mit Diamanttrennscheiben im Ø 600 und 700.

Mettingen (ABZ). – Arbeitsaufträge bei laufendem Betrieb des Auftraggebers durchzuführen, stellt immer eine große Herausforderung dar und unterliegt eigenen Gesetzen. Die Firma Jandeck Kernbohrungen aus Mettingen im Münsterland musste sich einer solchen Aufgabe stellen. Bei einem großen namhaften Hersteller für Dachziegel, der Braas GmbH, mussten in einem Trockenhang sieben Gleisabteile und die dazugehörenden Querstränge für die Bestückung mit Trockenwagons erneuert werden. Gleisteile werden die Schienenstränge genannt, auf denen jeweils die Trockenwagen zum Trocknen der gebrannten Ziegel stehen. Tagsüber wurde der Boden entlang der Schienenstränge getrennt. Die Schnittlänge betrug 2300 m mit einer Schnitttiefe von 22 cm. Nachts wurden die sanierungsbedürftigen Schienen mit einem Stemmbagger herausgehoben und durch neue ersetzt, so dass die Trockenwagen verschoben werden konnten und der nächste Schienenabschnitt für die Trennarbeiten bereit stand.

Für die Trennarbeiten wurde ein 40 kW Diesel-, sowie Elektrofugenschneider mit 18 kW und 7,5 kW eingesetzt. Bestückt wurden diese mit Diamanttrennscheiben im Ø 600 und 700 mm. Dabei wurde neben Produkten der Firma Norton auf die Qualität der Firma Goldschmidt Schleiftechnik und Diamantwerkzeuge gesetzt. Der Dieselfugenschneider wurde mit der Goldcut FX 2/2 bestückt. Die lasergeschweißte Diamanttrennscheibe FX 2/2 ist laut Hersteller geeignet zum Schneiden von Alt-Beton mit mittleren bis sehr harten Zuschlagsstoffen und/oder starken Armierung. Die patentierte Arix "Pattern-Technology" ermöglicht demnach eine vollkommen gleichmäßige Verteilung der Diamanten in der Bindung und führt in Verbindung mit dem Wellensegment zu einer sehr hohen Standzeit bei einer gleichzeitig besonders hohen Schnittgeschwindigkeit. Auf den Elektrofugenschneidern wurde die Coldcut FX 3 eingesetzt, die über die gleichen technischen Spezifikationen wie die FX2/2 verfügt.

Insgesamt wurde an dreizehn Tagen geschnitten. Die detaillierte Planung, die hohe Standzeit und die Schnittfreudigkeit der Diamanttrennscheiben führten dazu, dass der Auftrag zur vollsten Zufriedenheit der Firma Braas zwei Tage früher abgeschlossen werden konnte als geplant.

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