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Ziegel

Gefährliche Emissionen vermeiden

Eine emissionsfreie Gebäudehülle aus perlitverfüllten Poroton-Ziegeln sorgt durch die sehr guten Dämmeigenschaften und die Speicherfähigkeit porosierter Ziegel zu jeder Jahreszeit für ein Wohlfühlklima im Haus. Die Außentemperatur beeinflusst an kalten und sehr heißen Tagen die Innenraumtemperatur nur stark verzögert. Zudem können die vielen kleinen Poren im Ziegel Feuchtigkeit aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben.

Berlin (ABZ). – Abkühlung haben sich während der Hitzewelle der vergangenen Wochen und im Jahrhundertsommer im vergangenen Jahr viele Menschen gewünscht. Es wird zunehmend schwierig, in Innenräumen dafür zu sorgen. Bei Spitzentemperaturen von 40 °C am Tag und mehr als 25 °C bei Nacht haben Hersteller von Klimageräten Hochsaison. Nachhaltig ist das nicht, meint Clemens Kuhlemann, Geschäftsführer der Deutschen Poroton. Er plädiert für eine Gebäudeplanung, die den sommerlichen Hitzeschutz berücksichtigt und gesundheitsschädliche Emissionen minimiert. Kürzlich habe das Umweltbundesamt (UBA) im Bundesgesundheitsblatt auf den Zusammenhang von Klimawandel und Belastungen der Innenraumluft hingewiesen, teilt die Deutsche Poroton GmbH dazu mit. In Hitzeperioden setze demnach die Kombination mit einer hohen relativen Luftfeuchte verstärkt chemische Stoffe aus Baustoffen oder Einrichtungsgegenständen frei. Das führe zu höheren Konzentrationen flüchtiger organischer Verbindungen, sogenannter VOCs, in der Raumluft. Dazu zählten etwa Lösemittel, die in Klebstoffen, Lacken oder PVC-Böden vorhanden sind. Die Wahrscheinlichkeit von Gefahrstoffbelastungen, die den Richtwert überschreiten, steige laut UBA in Innenräumen mit Zunahme der Temperatur. Die oberste deutsche Umweltbehörde empfehle, künftig verstärkt auf die Verwendung emissionsarmer Produkte in der Bau- und Ausstattungsphase zu achten, so der Verband, dessen Mitglieder die Ziegelhersteller Schlagmann Poroton und Wienerberger sind. Noch interessanter sei, dass im Papier stehe: "Bei der Ableitung von Bewertungskriterien für Produktemissionen wird es gegebenenfalls notwendig sein, zukünftig auch eine höhere Temperaturbeanspruchung zu berücksichtigen."

Mit Ziegeln könnten Bauherren schon lange so bauen, dass in ihren Gebäuden ganzjährig angenehme Temperaturen herrschen und die Raumluft nicht belastet sei, so die Deutsche Poroton GmbH. Ein Baustoff ohne Schadstoffe oder Allergene z. B. sei nachweislich der Poroton-Ziegel. Perliverfüllte Poroton-Mauerziegel würden drei Umweltlabels, darunter den Blauen Engel, führen.

Massive Ziegelbauten würden zudem die Temperaturamplitude dämpfen und für eine Phasenverschiebung des Temperaturverlaufs sorgen. Die Wärmespeicherfähigkeit des Naturbaustoffs wirke regulierend und halte das Innere des Hauses im Sommer angenehm kühl und im Winter wohlig warm. In bislang wärmeren Gefilden würden die Menschen seit Jahrtausenden so bauen. Ein weiterer Vorteile sei, dass Poroton-Mauerziegel Feuchtigkeit aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben könnten. Das vermeide bei korrekter Lüftung Schimmel- oder Algenbildung und sei damit Basis für ein gesundes Raumklima. Mit Anlagentechnik lasse sich zwar sommers wie winters jede gewünschte Temperatur in einem Gebäude erzeugen, jedoch mit z. T. aufwendiger Technik, ständiger Wartung und einer nur sehr begrenzten Lebensdauer. In der Regel mit Strom betrieben, würden durch den immensen Energieverbrauch hohe Kosten entstehen. "Wie wollen wir unsere Klimaschutzziele erreichen, wenn wir künftig mehr Energie fürs Kühlen statt fürs Heizen aufwenden, weil wir verlernt haben, wie man richtig baut?", fragt die Deutsche Poroton GmbH. "Wenn wir auf nachhaltige Weise ganzjährig für angenehme Temperaturen ohne Schadstoffbelastung sorgen wollen, müssen wir uns wieder auf die Speicherfähigkeit und Emissionsfreiheit von Baustoffen besinnen", so das Fazit des Verbandes.

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