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Zukunftserwartungen an RC-Materialien

Raupenmobile Prallbrechanlage kann im Gebirgseinsatz überzeugen

Der Anlagentyp Giporec R 100 FDR GIGA hat sich bereits vielfach im harten Einsatz bewährt und zeichnet sich laut Hersteller durch hohe Flexibilität aus. Das Basismodell lässt sich mit einer Siebeinheit erweitern.

Ilanz/Schweiz (ABZ). – Die Montalta Gruppe besteht seit dem Gründungsjahr 1928 und gliedert sich in die Bereiche Transport, Recycling, Kanalreinigung sowie Kies und Beton. Ein wichtiges Standbein ist bereits seit Jahren das Recycling zum Schließen der Stoffkreisläufe. In diesem Betriebszweig wird zu 90 % eigenes anfallendes Material verarbeitet, der Rest besteht aus Kundenaufträgen aus der Region Surselva. Das Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeiter und wird seit vier Jahren durch Manuel Montalta als Geschäftsführer geleitet.

Die MM Aufbereitung + Recycling AG in Ilanz GR hat seit diesem Frühjahr eine neue Gesteinsbrechanlage der Art Giporec R 100 FDR GIGA in Betrieb. Diese löst eine seit 2011 im Einsatz gestandene Vorgängermaschine vom gleichen Typ ab.

Im Recyclinghof Salavras wird eine breite Dienstleistungspalette vom Muldenservice für Gewerbe und Industrie, über Gebäuderückbauten und -räumungen bis hin zur umweltgerechten Entsorgung der anvertrauten Abfall- und Wertstoffe angeboten. Nebst dem fachgerechten Sammeln und Sortieren liegt der Fokus auch in der Aufbereitung. Somit können hochwertige Recyclingbaustoffe für die Wiederverwendung angeboten werden.

Die MM Aufbereitung + Recycling AG hat bereits vor 30 Jahren den ersten Brecher in Betrieb genommen. Seit 2011 stand als erste Gipo-Anlage das Vorgängermodell Giporec R 100 FDR GIGA im Einsatz. Dieser ist nun durch eine neue Anlage abgelöst worden. Verarbeitet werden Beton, Bauschutt, Asphalt und Natursteine. Diese werden als Kiesgemische für den Straßenbau und für Zuschlagstoffe für die RC-Betonproduktion im eigenen Werk aufbereitet. Für die Neubeschaffung der Gesteinsbrechanlage waren nach Angaben von Manuel Montalta Mobilitätskriterien für den Transport auf Bergstraßen um Gebirgseinsätze abwickeln zu können sowie eine Optimierung des Dieselverbrauchs ausschlaggebend. Mit dem gewählten Volvo-Penta-Dieselmotor der Stufe V vom Typ TAD1183VE mit 315 kW Leistung kann die vorgegebene Brecherleistung realisiert werden und trägt zur gewünschten Treibstoffeinsparung bei, ist Geschäftsführer Montalta überzeugt. Für ihn war auch die regionale Beschaffungsmöglichkeit mit Wertschöpfung in der Schweiz ausschlaggebend, wie sie vom Hersteller Gipo AG/Emil Gisler AG in Seedorf UR geboten wird. Hinzu kommt der über all die Jahre geleistete Service- und Ersatzteildienst. Dieser klappt auch auf telefonische Bestellungen hin, sodass die Fachleute im Betrieb in Ilanz die Teile selber auswechseln können. Für die neue Anlage waren lediglich kleinere Anpassungen erforderlich, die innerhalb kürzester Zeit abgewickelt werden konnten.

Der im harten Einsatz vielfach bewährte Anlagentyp Giporec R 100 FDR GIGA zeichnet sich durch hohe Flexibilität aus in dem sich das Basismodell mit einer Siebeinheit erweitern lässt. Mit dieser weiterentwickelten Prallbrech-anlage kann das gebrochene Material abgesiebt und somit ein qualifiziertes Endkorn hergestellt werden.

Die wesentlichen technischen Merkmale sind der sehr robuste und leistungsfähige konzipierten Prallbrecher P 100 mit einem Prallmühle-Einlauf von 970 x 920 mm und einem Rotordurchmesser von 1200 mm, die große Sieb-maschine 1500 x 3500 mm und das integrierte Windsichtersystem. Mit der separaten Zwei-Deck-Vorabsiebung erreicht man eine Steigerung der Endproduktqualität durch das Ausscheiden von verschleißintensivem Feinmaterial, von plattigem Korn und von vorhandenen Verunreinigungen. Weiterhin wird die Brechleistung erhöht und der Verschleiß wird reduziert. Der Brecheraustrag mit einer bewährten Vibrations-Austragsrinne und einem 1200 mm breiten Brecheraustragsband verhindert lästige Materialstauungen unter dem Rotor und an den Übergabestellen. Darüber hinaus habe man den sehr großen Vorteil des passenden Materialabflusses auch bei schwierigsten und härtesten Einsätzen. Dank dem breiten Brecheraustragsband erzielt man eine Verringerung der Materialschichthöhe. Das gebrochene Material wird von der großen Siebmaschine (Siebfläche 1500 x 3500 mm) abgesiebt. Das Überkorn kann wahlweise seitlich ausgetragen oder in die Vibrationsaufgaberinne zurückgeführt werden. Das Förderband für die Überkornrückführung ist für die Funktion als Haldenband auf einer stabilen Drehkonsole 180° hydraulisch schwenkbar.

Mit der integrierten Windsichtung (Leichtstoffausscheidung) im Überkornkornkreislau0f werden Leichtstoffe wie Holz, Kunststoff und andere leichte Fremdmaterialien mittels einer speziellen Luftdüse aus dem Materialstrom ausgeblasen und erzeugt so ein reineres und qualitativ hochwertigeres End-produkt.

Das Materialflusskonzept vermeidet wie bei den anderen Gipo-Anlagen eine Verengung des Materialstromes, die Systembreiten der Förderelemente "öffnen" sich in Materialflussrichtung.

Die einfache An- und Abkupplung der Siebeinheit an die Brechanlage erfolgt mittels Hydraulikzylinder ohne fremdes Hebegerät. Dank der guten Zugänglichkeit ist ein einfaches und schnelles Wechseln der Siebbeläge möglich.

Die Gipo-Anlagen überzeugen durch die sehr hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit, hervorragende Wirtschaftlichkeit sowie sehr große Leistung, erläutert der Hersteller. Sie zeichnen sich durch robuste und kompakte Bauweise, hochwertige Komponenten, wartungsfreundliche Konstruktion, einfache Bedienung und erwiesene Langlebigkeit aus. Der Umwelt zuliebe werden die Anlagen bereits seit mehreren Jahren mit Dieselmotoren den neusten Abgasnormen ausgerüstet, womit sie dem aktuellsten Stand der Entwicklung auch für die Zukunft entsprechen. Als ökologiebewusster Anlagenhersteller legt Gipo einen großen Wert auf umweltfreundliche Maschinen. Das Unternehmen vereint langjährige Erfahrung auf dem Gebiet von Aufbereitungsanlagen, welche speziell für die Industriebereiche der Steine und Erde sowie für die Recyclingindustrie hergestellt werden. Gipo habe schon immer Maßstäbe im Bereich der Aufbereitungstechnik gesetzt. Als Schweizer Pioniere auf diesem Gebiet haben haben die Ingenieure die Weiterentwicklung von Komponenten und Maschinentypen mitgestaltet. Flexibilität steht im Vordergrund der Firmenphilosophie, und so werden technische Innovationen laufend und in kurzer Zeit in die Anlagen integriert.

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