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Zusatz- und Automatikfunktionen steigern Wirtschaftlichkeit

Norwegischer Fräsdienstleister Asfalt Remix AS setzt auf Kleinfräse

Experten unter sich: Jon Anders Fjeld, Fräsenfahrer bei Asfalt Remix, und Andreas Gulli von der norwegischen Wirtgen Group Niederlassung während eines Baustellenbesuchs nahe Nøtterøy.

Oslo/Norwegen (ABZ). – Zeit ist Geld. Das gilt insbesondere für Kleinbaustellen, die Tag für Tag schnell und doch zuverlässig abgearbeitet werden müssen. Genau das schafft laut Herstellerangaben die Kleinfräse W 60 Ri von Wirtgen. Kaum hat sie ihren Job erledigt, ist sie schnell verladen und startklar für den nächsten Einsatz. Der norwegische Fräsdienstleister Asfalt Remix AS hat diesen Vorteil erkannt. Darüber hinaus legt er größten Wert auf die Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit seiner Maschinen. Gerade wegen der kurzen Straßenbausaison in Skandinavien ist das Unternehmen auf Effizienz und Flexibilität der Maschinen angewiesen. Und genau deshalb nutzt es für sein Kerngeschäft – das Kaltfräsen – ausschließlich Geräte von Wirtgen.

Seit mehr als 20 Jahren bedient Asfalt Remix AS mit Firmensitz nahe Oslo Kunden in ganz Norwegen. Für die Saison 2017 hatte der größte Fräsdienstleister des Landes seinen Maschinenpark von rd. 20 Geräten erweitert bzw. aktualisiert: Neben drei Wirtgen Großfräsen vom Typ W 220 gehörten auch zwei Wirtgen Kleinfräsen W 60 Ri dazu. Im Laufe der Saison bewiesen die Kleinfräsen eindrucksvoll ihre Flexibilität und Vielseitigkeit. Für Eyvind Brynildsen, Juniorchef bei Asfalt Remix, "liefert das durchdachte Maschinenkonzept zusammen mit vielen Details die Vorteile, die letzten Endes über den wirtschaftlichen Erfolg entscheiden."

Auf den Baustellen überzeuge die Kleinfräse W 60 Ri mit einer Vielzahl an einfach bedienbaren Zusatz- und Automatikfunktionen. Fräsenfahrer Jon Anders Fjeld zeigte sich z. B. begeistert von der Maschinenhöhenverstellung über die Multifunktionsarmlehne: Komfortabel kann er im Sitzen mit nur einer Hand die Höhe einstellen und den eingestellten Wert speichern. Dadurch fräst die Maschine beim erneuten Ansetzen auf einer parallelen Bahn mit exakt derselben Frästiefe wie zuvor. Insgesamt können auf der W 60 Ri vier Taster mit verschiedenen Funktionen individuell belegt werden. So kann sich jeder Bediener die Kleinfräse perfekt auf seinen Arbeitsstil und die Anforderungen der jeweiligen Baustelle einrichten. In Norwegen, wo hauptsächlich Deckschichten mit 4 cm Tiefe gefräst werden, spart diese Funktion viel Zeit.

Darüber hinaus zeigt das Display an der Multifunktionsarmlehne viele wichtige Informationen wie Job-Daten (z. B. gefräste Fläche, Anzahl der beladenen Lkw), Füllstand der Tanks, den aktuellen Vorschub und die gewählte Fräswalzendrehzahl an. Mit diesen Informationen kann der Fahrer den Einsatz sowie die Stopps zum Tanken und zum Meißelwechsel optimal organisieren.

Neben dem eigentlichen Fräsen ist im Tagesablauf eines Kleinfräsenfahrers das Rangieren ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Dabei geht es um die An- und Abfahrt vom Transportfahrzeug zur Baustelle ebenso wie um das Rangieren und Zurücksetzen vor Ort. So muss Jon Anders Fjeld an manchen Tagen vier und mehr Baustellen abarbeiten. Damit das straffe Programm zu schaffen ist, hat Wirtgen z. B. das Einschwenken des rechten Hinterrads beschleunigt: In nur 30 Sek. ist alles erledigt. Dabei hat die Fräswalze keinen Bodenkontakt, sodass der Belag im Rangierbereich nicht beschädigt wird.

Auch auf dem Weg vom Transportfahrzeug zum Einsatzort kann die Kleinfräse laut Hersteller überzeugen. Sie absolviert ihn mit bis zu 12 km/h (4-Rad-Ausführung) bzw. 8 km/h (3-Rad-Version). Flott geht es auch beim Zurücksetzen zwischen den Fräsbahnen zu, denn diese Kleinfräse kann mit aktivierter Fräswalze rückwärtsfahren.

Beim Manövrieren erleichtern die versetzt angeordneten Vorderräder das Auffahren auf Hindernisse oder Kanten. Zusätzlich hat Wirtgen die Vorderräder besonders großzügig dimensioniert. Sie verschleißen entsprechend weniger und reduzieren die auf den Untergrund wirkende Flächenlast.

Die Lenkung erfolgt bei allen Manövern wahlweise über den Joystick an der Multifunktionsarmlehne oder – wenn der Lenkeinschlag besonders groß sein soll – über das Lenkrad. Ist das Hinterrad eingeschwenkt, wird es automatisch mitgelenkt. Diese clevere Konstruktion reduziert den Wenderadius. Da die Kleinfräsen oft auf engstem Raum wenden müssen, beschleunige auch dieser Aspekt die Abwicklung und sorge für hohe Wirtschaftlichkeit. "Die einfache Verladung und die große Flexibilität beim Rangieren sind einfach spitze. Das hilft mir jeden Tag, mein Pensum an kleinen Baustellen zu erfüllen", fasst Jon Anders Fjeld seine Erfahrung mit der W 60 Ri zusammen. Und er ergänzt: "Insgesamt ist die neue Kleinfräse durch die vielen Innovationen sogar noch leistungsstärker als die Vorgängergeneration."

Eine wichtige Voraussetzung für die Präzision beim Fräsen ist die exakte Nivellierung. Auch in diesem Punkt ist das Team von Asfalt Remix überzeugt von den Wirtgen Lösungen. Level Pro Plus, die moderne Wirtgen Nivellierautomatik, lässt sich intuitiv bedienen und ermöglicht einen äußerst hohen Automatisierungsgrad. "Letzten Endes sorgt das für noch präzisere Fräsergebnisse und führt zu hoher Qualität", sagt Juniorchef und Disponent Eyvind Brynildsen. Er ist nach der ersten Saison hochzufrieden mit seinen neuen Kleinfräsen: "Die W 60 Ri ist eine echte Premium-Maschine und sie ist äußerst wirtschaftlich. Zum einen, weil wir damit unsere Baustellen zügig abwickeln können. Zum anderen, weil wir eine riesige Bandbreite an Aufgaben mit ein und derselben Kleinfräse erledigen können."

Auch im Großfräsen-Segment schaffen die Premiumlösungen von Wirtgen Mehrwert. Ein Beispiel aus dem Portfolio der Norweger ist die schallisolierte Kabine, die in Skandinavien sehr gefragt ist. Ihr Herzstück ist das "Operator Comfort System" OCS. Weil die Kabine hydraulisch verfahr- und drehbar ist, kann sich der Maschinenbediener schnell in die jeweils optimale Sichtposition begeben. Selbst das Rückwärtsfahren gelinge bequem im Sitzen, denn die Kabine lässt sich in jeder Position um 110° in beide Richtungen drehen. "Wir haben zwei unserer neuen Großfräsen mit dieser Kabine ausgestattet. Die hochwertige Innenausstattung lässt keine Wünsche offen", erklärt Eyvind Brynildsen. Kameraübertragung, präzise Joystick-Steuerung und leistungsstarke Klimaautomatik mit Heiz-, Kühl- und Lüfterfunktion schaffen bei jedem Wetter angenehme Arbeitsbedingungen mit optimalem Witterungsschutz und erstklassiger Rundumsicht. "Dieser Komfort trägt auch dazu bei, dass die Fahrer sich konzentrieren und Qualitätsarbeit leisten können", untermauert Brynildsen seine Kaufentscheidung.

Für die Übernahme der fünf neuen Fräsen war Brynildsen mit allen Fräsenfahrern und der Werkstattmannschaft ins Wirtgen Stammwerk nach Windhagen gekommen. Dort gab es ein intensives Maschinentraining für alle. "Dabei konnten wir die Neuentwicklungen im Detail kennen lernen. Außerdem haben uns die Wirtgen Trainer viele Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben, um die Maschinen noch sicherer und effizienter einzusetzen."

Ein Highlight am Rande des Maschinen-Trainings war die Führung durch die Produktion. Und obwohl Eyvind Brynildsen schon öfters in Windhagen war, sagt er: "Weil Wirtgen ein sehr innovatives und dynamisches Unternehmen ist, habe ich auch dieses Mal wieder viel Neues gesehen und gelernt."

Der umfassende Kundenservice ist ein wichtiger Bestandteil der Wirtgen Group Philosophie. Asfalt Remix fräst seit seiner Gründung im Jahr 1995 mit Geräten vom Marktführer Wirtgen – das erste Gerät war seinerzeit eine Kleinfräse vom Typ W 500. Seither wird der Fräsdienstleister von der norwegischen Wirtgen Group Vertriebs- und Servicegesellschaft in Sande in Vestfold, 60 km südwestlich von Oslo, unterstützt. "Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit – mit dem Stammwerk und der Niederlassung in Norwegen", so Brynildsen.

Am Rande des Besuchs ging es auch um die Wartung und den Ersatzteilservice. Hierzu hat Asfalt Remix eine klare Meinung: "Der Service von Wirtgen ist unschlagbar. Wenn wir Unterstützung brauchen, ist immer jemand zur Stelle. Zum Glück gibt es in der Regel keine ,Notfälle', denn die Maschinen laufen äußerst zuverlässig", sagt der Juniorchef zufrieden. So geht es beim Service nahezu ausschließlich um geplante Maßnahmen wie regelmäßige Wartungen. "Und da sind wir vom Umfang und Qualität des gesamten Pakets komplett überzeugt."

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