Zwei Unternehmen – ein Auftritt

Dienstleister setzen auf Gebäude aus Holz

Architektur
Optimales Arbeiten in Gebäude aus Holz. Foto: Regnauer

HOCKENHEIM (ABZ). - Zwei Unternehmen unter einem Dach: Diese Konstellation erfordert für einen Neubau eine neutrale Architektur und eine Gestaltung, die beiden Auftraggebern gleichermaßen gerecht wird. Der oberbayerische Spezialist für Gewerbebauten aus Holz, Regnauer, hatte sich im Rahmen eines aktuellen Projekts genau dieser Herausforderungen angenommen: Das dabei entstandene Büro- und Betriebsgebäude in Hockenheim beheimatet zwei Dienstleister, das Unternehmen für Zeitarbeit und Personalmanagement, ZPM, und die Gebäudereinigung Braun. Dabei präsentieren sich die beiden Dienstleister auch mittels der Architektur ihrer neuen Zentrale nach außen als Einheit.

Zeit ist Geld, das wissen die Zeitarbeitsvermittler von ZPM – unter anderem spezialisiert auf medizinische Fachkräfte – ebenso gut wie der Dienstleister, der nach Geschäftsschluss anrückt, um Verwaltungen und Bürohäuser zu reinigen. Bei der Auftragsvergabe für den Neubau lag der Fokus der Bauherrin, die Firma ZPM, darauf, alle Arbeiten an ein Generalunternehmen zu vergeben – von der Planung bis zur Erstellung samt Realisierung der Außenanlagen. Die Wahl fiel durch Empfehlung auf das oberbayerische Holzbauunternehmen Regnauer, welches dank eines hohen Vorfertigungsgrad im Werk in Seebruck eine kurze Baustellenzeit garantiert. In nur neun Monaten waren das Bürogebäude mit 1348 und das Betriebsgebäude mit 310 m², das sich eingeschossig dem Haupthaus unterordnet, bezugsfertig.

Der Auftraggeber wünschte außerdem einen Neubau, der mögliches Wachstum der beiden Dienstleister berücksichtigt. Dazu unterzog Regnauer das Geschäftsmodell mit der Methode des Programming einer eingehenden Analyse. Darauf aufbauend wurde so geplant, dass für heute ausreichend Betriebsfläche vorhanden ist, für künftiges Wachstum die Weichen jedoch ebenfalls gestellt sind. Im Fokus der Planung stand "natürlich" die Energieeffizienz, heute nicht nur eine moralische Verpflichtung für Unternehmen, die den Klimaschutz ernst nehmen, sondern angesichts hoher Energiepreise ein Muss für die kostenbewusste Bewirtschaftung einer Immobilie. Die Mitarbeiter beider Unternehmen kommen in den Genuss einer eigenen Dachterrasse im dritten Geschoss des Gebäudes, das unter dem Flachdach etwas zurückspringt. Einladend wirkt das über drei Stockwerke verglaste Foyer. Die Fassade ist durch Fensterbänder gegliedert, so kann viel Licht in die Büroräume fließen. Holz garantiert ein ausgleichendes Raumklima, das sich angenehm auf die Arbeitsatmosphäre auswirkt. Dieses wird durch eine kontrollierte Be- und Entlüftung gefördert.

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