Anzeige

Zwischenstand analysiert

OneStop Pro seit einem Jahr in Benutzung

Die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe mit Sitz in Cham verfolgt mit OneStop Pro ein großes Ziel: Die Werkstatt soll digital und mobil werden. Direkt auf der Baustelle scannen die Mitarbeitenden am mobilen Endgerät den QR-Code ein, der anfangs zur Inventarisierung auf den Maschinen und Geräten angebracht wurde. Sie erhalten sofort alle nötigen Informationen – vom letzten Wartungstermin bis hin zu Garantiezeiten bei Neugeräten. Das spart Zeit und schafft mehr Flexibilität und Effizienz, weil Informationen nicht erst erfragt werden müssen.

Cham/Passau (ABZ). – Die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe nutzt seit rund einem Jahr das System OneStop Pro – und zieht jetzt ein Zwischenfazit. Die digitale Baustelle ist längst Realität. Allerdings bedeuten Digitalisierungsmaßnahmen nicht automatisch, dass ein Unternehmen auch wirklich effizienter und flexibler agiert. Um das zu erreichen, muss eine präzise digitale Lösung her, die zu den Anforderungen der jeweiligen Firma passt.

Eine derartige Lösung hat die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Cham in der Oberpfalz gesucht – und in OneStop Pro gefunden. Seit einem Jahr setzt das Familienunternehmen, das seit mehr als 55 Jahren in verschiedenen Feldern der Baubranche tätig ist und derzeit rund 1800 Mitarbeitende beschäftigt, auf diese Bausoftware. Wie Geschäftsführer Rüdiger Altmann betont, ging es bei Rädlinger zunächst insbesondere darum, den gesamten Maschinen- und Fuhrpark digital abzubilden – mit einer einzigen Software. Mittlerweile steht für ihn fest: "Die Möglichkeiten, die sich für uns durch OneStop Pro ergeben, sind nahezu unerschöpflich."

Die Bausoftware wird in Passau entwickelt und dient dem herstellerunabhängigen Verwalten, Prüfen und Disponieren von Groß- und Kleingeräten und weiterem Equipment. Die Kunden können aus vier verschiedenen Produktpaketen das für sie passende wählen. Rädlinger hat sich für die All-Inclusive-Variante entschieden.

Doch welche konkreten Vorteile ergeben sich und wie funktioniert One-Stop Pro in der Praxis? Antworten auf diese Fragen liefert Thomas Dengler, der als Teamleiter in der Abteilung Unternehmensentwicklung die Einführung von OneStop Pro federführend begleitet. Die zentrale Herausforderung des großen Bauunternehmens: Der Maschinen- und Fuhrpark umfasst schon ohne Kleingeräte rund 4500 Maschinen und Fahrzeuge verschiedener Hersteller, die noch dazu unterschiedlichen Standorten zugeordnet sind und auf diversen Baustellen zum Einsatz kommen.

Mithilfe der cloud-basierten Lösung und baustellentauglichen QR-Codes werden die Fahrzeuge, Baugeräte und -maschinen digital am PC oder mobil am Handy auf der Baustelle verwaltet. So können zu jeder Zeit und an jedem Ort sämtliche Daten des Maschinen- und Fuhrparks eingesehen werden.

Hier den Überblick zu behalten, gleicht einer Herkulesaufgabe. Und genau an dieser Stelle kommt bei Rädlinger OneStop Pro ins Spiel. Mithilfe der cloud-basierten Lösung und baustellentauglichen QR-Codes werden die Fahrzeuge, Baugeräte und -maschinen digital am PC oder mobil am Handy auf der Baustelle verwaltet.

So können zu jeder Zeit und an jedem Ort sämtliche Daten des Maschinen- und Fuhrparks eingesehen werden. Die Software präsentiert die Stammdaten ebenso wie technische oder kaufmännische Informationen sehr übersichtlich, heißt es seitens der Software-Entwickler. Zudem können Anwender bei jedem Equipment Dokumente, wie beispielsweise Prüfberichte, hinterlegen.

Die Maschinen- und Geräteverwaltung ist der Grundpfeiler der Softwarelösung. Auf ihr bauen alle weiterführenden Einsatzbereiche auf – so auch die Funktion, Live-Informationen mittels Telematik zu nutzen.

Sie ermöglicht, dass aktuelle Standorte, Bewegungen oder Betriebsstunden der Maschinen, Geräte und Fahrzeuge in Echtzeit und einheitlich auf einer Karte abgebildet werden. Diese Funktion war für die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe eines der Hauptentscheidungskriterien für die Bausoftware.

"Der große Vorteil ist, dass sich der Disponent oder Werkstattmitarbeiter nicht mehr mühsam auf jeder einzelnen Herstellerplattform einloggen muss. Wir haben nun einen Bildschirm, auf dem alle Geräte dargestellt werden", sagt Dengler.

Das Siegel "sehr praxistauglich" verleiht Thomas Dengler auch dem Wartungs- und Prüfungsmanagement mit OneStop Pro. Die Termine müssen lediglich in der Software angelegt werden. Per Knopfdruck kann dann jederzeit eine Übersicht aller fälligen Wartungen und Prüfungen für sämtliche Maschinen, Geräte und Fahrzeuge abgerufen werden. "Bei unserem großen Fuhrpark war es immer eine Herausforderung, die Wartungsintervalle einhalten zu können. Nun können wir das besser planen und organisieren", betont Dengler.

Hinzu kommt ein weiterer Vorteil: Stehen bei einer Maschine überraschend Reparaturen an, kann der Werkstattmeister auf einen Blick sehen, ob auf Baustellen in der Nähe Geräte zum Einsatz kommen, bei denen bald ein Service gemacht werden muss. Das spart Wege und Zeit. Während bei Rädlinger sämtliche Neuanschaffungen sofort in OneStop Pro erfasst werden, werden zugleich nach und nach die Altbestände integriert. "Wir wollen eine lückenlose Abdeckung erreichen, sodass schließlich zu jeder Maschine in OneStop Pro sämtliche Informationen zu finden sind, die wir vor Ort auf der Baustelle benötigen", erläutert Dengler.

Daneben verfolgt die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe weitere Zukunftspläne mit der Softwarelösung. Im nächsten Schritt wird die Stammdatenverwaltung von OneStop Pro an das vorhandene ERP-System angebunden. Nachfolgend sollen mit der Software auch sämtliche aktive Baustellen abgebildet werden.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 46/2021.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel