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# Kranunternehmen führt präzisen Hub im Binnenhafen durch
- URL: https://allgemeinebauzeitung.de/all-terrain-krane-im-einsatz-kranunternehmen-fuehrt-praezisen-hub-im-binnenhafen-durch-63762/
- Published: 2025-11-02T23:39:00.000Z
- Updated: 2025-11-02T23:39:00.000Z
- Description: M.J. van Riel setzte im Juli 2025 einen 240 t Portalkran im Den Bosch mit vier All-Terrain-Kranen an einem Tag schienengebunden wieder ein.
- Author: ABZ
- Tags: Recht und Normen, Politik und Infrastruktur

Den Bosch/Niederlande (ABZ). – Der niederländische Krandienstleister M.J. van Riel hat im Juli 2025 einen 240 t schweren Portalkran im Binnenhafen von Den Bosch mit vier All-Terrain-Kranen wieder auf seine Schienen gesetzt.

Der spektakuläre Quattro-Hub wurde nach Angaben des Unternehmens an nur einem Tag termingerecht abgeschlossen.

Zum Einsatz kamen laut van Riel drei Tadano All-Terrain-Krane der Typen AC 9.700-1 (zwei Einheiten) und AC 8.500-1 sowie ein weiterer All-Terrain-Kran. Der Portalkran war im März 2025 für eine Renovierung demontiert worden und sollte nach der kompletten Überholung wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückkehren.

"Wir haben uns für diese Krane wegen ihrer enormen Tragfähigkeit entschieden, die bei diesem Hub erforderlich war", erklärt Claire van Riel, Marketing- und Kommunikationsbeauftragte des Unternehmens. Da alle vier Krane am rund 30 km entfernten Hauptsitz in Tilburg stationiert sind, waren sie nach Herstellerangaben in 45 Minuten vor Ort.

Das van Riel-Team rüstete die Krane für den anspruchsvollen Hub mit vollem Gegengewicht. Da eine Superlift-Konfiguration nicht erforderlich war, benötigte das Team laut eigenen Angaben rund anderthalb Stunden pro Kran für die Rüstung.

"Das synchrone Heben solch einer schweren Last mit vier Kranen ist eine komplexe Aufgabe, die eine akribische Planung erfordert", so Claire van Riel. Die Last müsse gleichmäßig auf alle vier Krane verteilt werden, um Überlastungen einzelner Krane zu verhindern. Zudem müssten die Hubbewegungen perfekt synchronisiert werden, um ein Kippen oder Verziehen der Last zu vermeiden.

Der Portalkran wurde zunächst auf eine Höhe von 24 m angehoben, dann um 10 m seitlich geschwenkt und abschließend zentimetergenau auf seinen Schienen abgesetzt. Nach Angaben von van Riel funktionierte die Kommunikation zwischen den Kranfahrern reibungslos, sodass der Hub mit der erforderlichen Präzision durchgeführt werden konnte.