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# Vorbereitung zur Installation einer Portalfräsmaschine
- URL: https://allgemeinebauzeitung.de/befestigungsloecher-in-fundament-vorbereitung-zur-installation-einer-portalfraesmaschine-57140/
- Published: 2024-08-26T07:00:00.000Z
- Updated: 2024-08-26T07:00:00.000Z
- Description: Die Ed. Züblin AG beauftragte Firmen mit 280 präzisen Kernbohrungen in ein Fundament für die Installation einer Siemens Portalfräsmaschine in Leipzig.
- Author: ABZ
- Tags: Spezialtiefbau, Politik und Infrastruktur

Leipzig (ABZ). – Die Ed. Züblin AG beauftragte die Firmen Sachsen-Säge GmbH und Buve GmbH + Co KG mit der Erstellung von Aussparungen beziehungsweise Befestigungslöchern in einem hoch bewehrten Fundament. Die Arbeiten dienen laut beauftragtem Unternehmen der Installation einer neuen Portalfräsmaschine der Siemens Energy Compressors GmbH in Leipzig.

Gemäß den technischen Vorgaben waren unterschiedliche miteinander verbundene Kernbohrungen sowie zusätzliche Verankerungslöcher bis zu einer Tiefe von 70 cm zu erstellen.

Das erforderte laut Beteiligten insgesamt 280 Kernbohrungen als Sacklöcher mit unterschiedlichen Durchmessern und Tiefen, verbunden mit einer hohen Anforderung an Genauigkeit der Position und Tiefe. Dabei war die Nutzung von Einschlagankern oder Betonschrauben nicht erlaubt, sodass Vakuumeinrichtungen genutzt wurden. Die Verbindungen zwischen einzelnen Bohrungen wurden mit Handgeräten hergestellt, darunter umfassende Stemmarbeiten, heißt es von Unternehmensseite.

"Für den Nachweis der geleisteten Arbeiten war eine detaillierte Dokumentation erforderlich, insbesondere für die umfangreichen Stahlschnitte", erklärt Florian Wiefel, Geschäftsführer der Sachsen-Säge.

"Mit der von uns genutzten digitalen Lösung Dimacon konnte genauestens erfasst werden, welche Löcher für welchen Aussparungstypen gebohrt wurden und welche Stahlschnitte bei welchem Loch entstanden sind – inklusive der genau zugeordneten Bilddokumentation."

Zudem wurden angefallene Nebenarbeiten, Behinderungen der Arbeiten und entstandene Wartezeiten dokumentiert. "Die Abrechnung wurde durch Dimacon erleichtert, da gleichartige Leistungen gleich in einer Tabelle zusammengefasst wurden", so Wiefel.

Es war jeweils ein Team mit zwei bis drei Mitarbeitern vor Ort. Zum Einsatz kamen die Kernbohrgeräte Hilti DD 350/500 inklusive Vakuumplatten, unterschiedliche handgeführte Sägen sowie Bohrkronen von Tyrolit, Hilti und Kern-Deudiam.