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# Spira setzt im Strandbad-Quartier auf Liebherr-Maschinenmix
- URL: https://allgemeinebauzeitung.de/frankenthal-strandbad-liebherr-maschinen-digitalsteuerung/
- Published: 2026-10-13T14:28:26.000Z
- Updated: 2026-10-13T14:28:26.000Z
- Description: Bei dem großen Strandbad-Projekt in Frankenthal kombiniert Spira Liebherr-Maschinen mit digitaler Vermessung von Metriworx. Der Einsatz verschiedener Geräte und GPS-Steuerungen unterstützt die Bauphasen effizient und termingerecht.
- Author: ABZ
- Tags: Maschinensteuerung, Baumaschinen und Technik

Frankenthal (ABZ)| Beim Bau des Strandbad-Quartiers in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) setzt das Bauunternehmen Spira aus Bad Kreuznach auf Maschinen von Liebherr und digitale Vermessungstechnik von Metriworx. Zum Einsatz kommen Raupenbagger, eine Planierraupe, ein knickgelenkter Muldenkipper und Radlader. Die Kombination aus eigenem Maschinenpark, Mietgeräten und GPS-Maschinensteuerung soll nach Angaben der Projektbeteiligten die Abläufe auf der Baustelle unterstützen. Das Bauvorhaben wird im Auftrag der Deutschen Bauwert AG realisiert und soll Ende 2028 beziehungsweise Anfang 2029 abgeschlossen werden.

Das Strandbad-Quartier zählt zu den größten Projekten in der Unternehmensgeschichte von Spira. Das Gesamtvolumen der ausgeführten Gewerke beträgt bis zu fünf Millionen Euro. Die Arbeiten umfassen mehrere aufeinander abgestimmte Bauphasen, darunter Abbruch, Erdarbeiten, Bodensanierung, Straßenbau sowie Garten- und Landschaftsbau.

Für die Abbrucharbeiten nutzte Spira die Raupenbagger R 924 Litronic und R 930 Litronic mit verschiedenen Anbauwerkzeugen sowie den Radlader L 576 XPower. Bei den anschließenden Erdarbeiten und im Straßenbau kommen unter anderem die Planierraupe PR 716 und ein Raupenbagger R 924 Litronic mit Leica Maschinensteuerung zum Einsatz. Ergänzt wird der Maschinenpark durch den knickgelenkten Muldenkipper TA 230 Litronic sowie kleine und mittelgroße Radlader.

Die Zusammenstellung der Maschinen orientiert sich an den jeweiligen Anforderungen der Bauphasen. Durch die Kombination aus eigenen Geräten und Mietmaschinen kann SPIRA nach eigenen Angaben auch kurzfristig auf einen erhöhten Maschinenbedarf reagieren.

»Wir benötigen zuverlässige Maschinen im Eigenbestand und zu Spitzenzeiten Spezialgeräte zur Miete. So bleiben wir flexibel und können termingerecht liefern«, sagt Martin Spira, Geschäftsführer der Martin Spira e.K. aus Bad Kreuznach.

Die Zusammenarbeit zwischen Spira und Liebherr besteht seit vielen Jahren. Seit 2014 setzt das Bauunternehmen nach eigenen Angaben konsequent auf Maschinen des Herstellers. Bei dem Projekt in Frankenthal arbeiten drei Gesellschaften zusammen: Die Liebherr-Mietpartner GmbH stellt Mietmaschinen bereit, während die Liebherr-Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH die Lieferung und Betreuung des eigenen Maschinenbestands übernimmt. Die Metriworx GmbH ergänzt das Angebot durch digitale Lösungen für Maschinensteuerung und Vermessung.

Die Abstimmung zwischen Maschinenbereitstellung, technischem Service und digitaler Baustellenunterstützung soll die Planung und Durchführung der Arbeiten erleichtern. »Die Betreuung, Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit der drei Gesellschaften laufen genauso, wie wir uns das wünschen und vorstellen«, fasst Spira zusammen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Maschinenkonzepts ist die digitale Maschinensteuerung von Metriworx. Die Vermessungssysteme sollen dazu beitragen, Erdbewegungen und Planierarbeiten präziser auszuführen und den Baufortschritt zu beschleunigen. Nach Angaben des Unternehmens lässt sich damit auch bei begrenzten personellen Ressourcen effizienter arbeiten.

»Die GPS-Steuerung ist heute unverzichtbar. Sie macht uns schneller, flexibler und deutlich effizienter«, sagt Martin Spira.

Die digitalen Systeme unterstützen die Maschinenführer bei der Umsetzung der vorgegebenen Geländehöhen und Planungsdaten. Dadurch sollen zusätzliche Vermessungsarbeiten reduziert und die Ausführung der Erdarbeiten besser auf die Projektplanung abgestimmt werden.

Mit Blick auf künftige Bauvorhaben sieht Spira die Digitalisierung als einen wichtigen Faktor für die Weiterentwicklung der Baustellenprozesse. Moderne Baumaschinen, digitale Planungsdaten und qualifizierte Maschinenführer dürften nach Einschätzung des Unternehmens weiter an Bedeutung gewinnen.

Auch alternative Energieversorgung und emissionsärmere Baustellen rücken stärker in den Fokus. Für eine flächendeckende Umsetzung sieht Spira allerdings weiterhin Entwicklungspotenzial. Das Projekt in Frankenthal zeigt unterdessen, wie sich Maschinen aus dem eigenen Bestand, Mietgeräte, Serviceleistungen und digitale Steuerungssysteme in einem größeren Bauvorhaben miteinander verbinden lassen.