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# Liebherr Swietelsky übernimmt 27 Zweiwegebagger A 922 Rail
- URL: https://allgemeinebauzeitung.de/liebherr-swietsky-ziwegebagger-a-922-rail/
- Published: 2026-10-27T11:40:05.000Z
- Updated: 2026-10-27T11:40:05.000Z
- Description: Swietelsky übernimmt 27 Zweiwegebagger A 922 Rail von Liebherr. Die Maschinen werden für Schienenbau in Deutschland, Österreich, Tschechen, Ungarn und Rumänien eingesetzt. Technische Effizienz, Verfügbarkeit und Service sind entscheidend.
- Author: ABZ
- Tags: Bagger und Lader, Baumaschinen und Technik, #Top-Story

Kirchdorf an der Iller (ABZ) | Das Bauunternehmen Swietelsky AG hat 27 Zweiwegebagger des Typs A 922 Rail von Liebherr übernommen. Die Maschinen sollen künftig in Deutschland, Österreich, Tschechien, Ungarn und Rumänien im Schienenbau eingesetzt werden. Die symbolische Übergabe fand auf der Fachmesse InnoTrans 2026 statt. Die Lieferung erfolgt durch die Liebherr Österreich Vertriebs- und Service GmbH, die Swietelsky seit vielen Jahren betreut.

Bei der Entscheidung für die Maschinen waren laut Herstellerangaben neben der technischen Effizienz auch die Maschinenverfügbarkeit und die Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend. Zudem spielte der Service durch die zuständige Liebherr Österreich Vertriebs- und Service GmbH eine Rolle.

Beide Unternehmen arbeiten nach eigenen Angaben seit Jahren bei Tests, Erprobungen und Zulassungsverfahren für Zweiwegebagger zusammen. Swietelsky unterstützte unter anderem die Zulassung des A 922 Rail für den österreichischen Markt. Praxiserfahrungen aus der Erprobung neuer Rail-Maschinen fließen laut Liebherr in die Weiterentwicklung der Produkte ein.

Der Zweiwegebagger A 922 Rail verfügt über einen Motor mit 120 kW (163 PS). Das Hydrauliksystem umfasst eine Liebherr-Verstelldoppelpumpe mit einer Förderleistung von 2 × 220 l/min und unabhängigen Regelkreisen. Dadurch können hydraulische Anbauwerkzeuge unabhängig von den Arbeits- und Fahrbewegungen der Maschine betrieben werden.

Ein schwereres Ballastgewicht verbessert laut Hersteller die Gewichtsverteilung. Gleichzeitig beträgt der Heckschwenkradius 2.000 mm. Damit soll die Maschine hohe Traglastwerte bei kompakten Abmessungen erreichen.

Der serviceorientierte Aufbau soll Wartungszeiten und -kosten reduzieren. Sämtliche Wartungspunkte sind vom Boden aus erreichbar. Luft-, Öl- und Kraftstofffilter, Batteriehauptschalter, zentraler Schmierpunkt für den Unterwagen und Vorsteuerventile der Hydraulikanlage sind laut Herstellerangaben für Wartungsarbeiten besser zugänglich.

Für unterschiedliche Gleisbedingungen ist der A 922 Rail mit verschiedenen Unterwagenvarianten, Spurbreiten und Schienenrädern erhältlich. Eine unabhängige Verstellpumpe für das Schienenfahrwerk sorgt für den Antrieb auf der Schiene. Serienmäßig integrierte Bremsen in den Schienenrädern verkürzen den Bremsweg sowohl im abgesenkten als auch im ausgehobenen Zustand.

Optional ist eine 4-Punkt-Abstützung mit großflächigen Pratzen vorne und hinten am Unterwagen verfügbar. Sie erhöht die Standsicherheit und ermöglicht höhere Traglasten, insbesondere bei Lasthebearbeiten quer zur Schiene.