# Allgemeine Bauzeitung > Die ABZ begleitet das gesamte Baugewerbe schnell, sachlich und neutral. Entdecken Sie Deutschlands meistgelesene Baufachzeitung! Public Ghost content for AI and LLM tooling. This file includes a bounded export of public pages first, then recent public posts. Append `.md` to any post or page URL to get the content in Markdown (for example, `/example-post.md`). ## Pages ### Impressum URL: https://allgemeinebauzeitung.de/impressum/ Last updated: 2026-09-01T16:25:50.000Z **ABZ GmbH** Parkstraße 12, 51427 Bergisch Gladbach [info@abz-media.com](mailto:info@abz-media.com) **Geschäftsführung:** Timo Busch (verantw. nach § 55 Abs. 2 RStV), Dr. Jan-Philipp Matthewes ### **Haftungsausschluss:** **Haftung für Inhalte** Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Websitebetreiber nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen. **Haftung für Links** Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Für diese fremden Inhalte können wir keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen. ### Datenschutz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/datenschutz/ Last updated: 2026-09-01T15:55:39.000Z **I. Name und Anschrift des Verantwortlichen** ABZ GmbH Parkstraße 12 51427 Bergisch Gladbach Abo-Service: info \[at\] abz-media.com Webseite: [https://allgemeinebauzeitung.de](https://allgemeinebauzeitung.de/) ist der Verantwortliche im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und anderer nationaler Datenschutzgesetze. **II. Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten** AGOR AG Niddastraße 74 60329 Frankfurt am Main Deutschland Telefon: +49 (0) 69 - 9494 32 410 E-Mail: info@agor-ag.com Website:[ www.agor-ag.com](http://www.agor-ag.com/) **III. Allgemeine Informationen zur Datenverarbeitung** 1. Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten Personenbezogene Daten der Nutzer unserer Homepage erheben und verwenden wir grundsätzlich nur, soweit das zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website, unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Grundsätzlich erfolgt die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten unserer Nutzer nur nach deren Einwilligung. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz gilt in den Fällen, in denen eine Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet oder die Einholung einer vorherigen Einwilligung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist. 1. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten Die Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten ergeben sich grundsätzlich aus: Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO bei Einholung einer Einwilligung der betroffenen Person. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO bei Verarbeitungen, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, dienen. Miterfasst sind hier Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO bei Verarbeitungen, die zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich sind. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. d DSGVO, falls lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist und die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht überwiegen. Um die Verarbeitung personenbezogener Daten auf ein berechtigtes Interesse stützen zu können, wird jeweils in Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten für jeden einschlägigen Prozess eine Prüfung durchgeführt, wobei folgende drei Voraussetzungen gegeben sein müssen: 1) Der für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten Verantwortliche oder ein Dritter haben ein berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung. 2) Die Verarbeitung ist zur Wahrung des berechtigten Interesses erforderlich. 3) Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen nicht. 1. Datenlöschung und Speicherdauer Die personenbezogenen Daten der Nutzer werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine darüber hinaus gehende Speicherung kann erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht. **IV. Nutzung unsere Webseite, Allgemeine Informationen** 1. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Bei jedem Aufruf unserer Internetseite erfasst unser System automatisiert Daten und Informationen vom Computersystem des Nutzers. Dabei können folgende Information erhoben werden: Informationen über den Browsertyp und die verwendete Version, Das Betriebssystem des Nutzers, Den Internet-Service-Provider des Nutzers, Die IP-Adresse des Nutzers, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, Websites, von denen das System des Nutzers auf unsere Internetseite gelangt, Websites, die vom System des Nutzers über unsere Website aufgerufen werden Die beschriebenen Daten werden in den Logfiles unseres Systems gespeichert. Es findet keine Speicherung dieser Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten des Nutzers statt. 1. Zweck und Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch unser System ist erforderlich, um eine Auslieferung der Website an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben. Die Speicherung in Logfiles erfolgt, um die Funktionsfähigkeit der Website sicherzustellen. Zudem dienen uns die Daten zur Optimierung der Website und zur Sicherstellung der Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme. Eine Auswertung der Daten zu Marketingzwecken findet in diesem Zusammenhang nicht statt. Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten und der Logfiles ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Die Erfassung ihrer personenbezogenen Daten zur Bereitstellung unseres Internetauftritts und die Speicherung der Daten in Logfiles ist für den Betrieb der Website zwingend erforderlich. Eine Widerspruchsmöglichkeit des Nutzers besteht daher nicht. 1. Dauer der Speicherung Ihre Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Sofern Ihre Daten erfasst werden, um die Bereitstellung der Website zu gewährleisten, werden die Daten gelöscht, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist. Werden Ihre Daten in Logfiles gespeichert, erfolgt die Löschung nach spätestens, sieben Tagen. Eine darüberhinausgehende Speicherung ist möglich, wobei die die IP-Adressen der Nutzer in diesem Fall gelöscht oder verfremdet werden. Eine Zuordnung des aufrufenden Clients ist so nicht mehr möglich. **V. Allgemeine Informationen zur Verwendung von Cookies** Auf unserer Webeseite verwenden wir Cookies. Unter Cookies versteht man Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem des Nutzers gespeichert werden. Rufen Sie eine Website auf, so kann ein Cookie auf Ihrem Betriebssystem gespeichert werden. Dieser enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website ermöglicht. Cookies werden von uns eingesetzt, um unsere Homepage nutzerfreundlicher zu gestalten. Einige Elemente unserer Website erfordern, dass der Browser auch nach einem Seitenwechsel identifiziert werden kann. TDDDG: Rechtsgrundlage für die Speicherung von Cookies, Geräte-Kennungen und ähnlichen Tracking-Technologien bzw. für die Speicherung von Informationen in der Endeinrichtung des Endnutzers und den Zugriff auf diese Informationen sind die europäische ePrivacy-Richtlinie in Verbindung mit dem Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG). Bitte beachten Sie, dass sich die Rechtgrundlagen für die Verarbeitung der in diesem Zusammenhang erhobenen personenbezogenen Daten sodann aus der DSGVO (Art. 6 Abs. 1 S.1 DSGVO) ergeben. Die jeweils im konkreten Fall einschlägige Rechtsgrundlage zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten finden Sie weiter unten am jeweiligen Cookie bzw. an der jeweiligen Verarbeitung selbst. Die primäre Rechtsgrundlage für die Speicherung von Informationen in der Endeinrichtung des Endnutzers – mithin insbesondere für die Speicherung von Cookies – ist Ihre Einwilligung, § 25 Abs. 1 S.1 TDDDG. Die Einwilligung wird beim Besuch unserer Webseite erteilt – wobei diese selbstverständlich nicht erteilt werden muss – und kann jederzeit in den Cookie-Einstellungen widerrufen werden. Gemäß § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG ist eine Einwilligung nicht erforderlich, wenn die Speicherung von Informationen in der Endeinrichtung des Endnutzers oder der Zugriff auf bereits in der Endeinrichtung des Endnutzers gespeicherte Informationen unbedingt erforderlich ist, damit der Anbieter eines Telemediendienstes einen vom Nutzer ausdrücklich gewünschten Telemediendienst zur Verfügung stellen kann. Den Cookie-Einstellungen können Sie entnehmen, welche Cookies als unbedingt erforderlich einzustufen sind (oft auch als “technisch notwendige Cookies” bezeichnet), daher unter die Ausnahmeregelung des § 25 Abs. 2 TDDDG fallen und somit keiner Einwilligung bedürfen. DSGVO: Bei dem Einsatz von Cookies werden folgende Daten gespeichert und übermittelt: (1) Spracheinstellungen (2) Artikel in einem Warenkorb (3) Log-in-Informationen Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten unter Verwendung von Cookies ergibt sich aus Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Zweck der Verwendung der technisch notwendigen Cookies ist die Vereinfachung der Nutzung unserer Internetseite. Wir weisen darauf hin, dass vereinzelte Funktionen unserer Website nur unter Einsatz von Cookies angeboten werden können. Dabei handelt es sich um folgende Anwendungen: (1) eingegebene Suchbegriffe (2) Häufigkeit von Seitenaufrufen (3) Inanspruchnahme von Website-Funktionen Nutzerdaten, die durch technisch notwendige Cookies erhobenen werden, verwenden wir nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen. Cookies werden auf dem Rechner des Nutzers gespeichert und von diesem an unserer Seite übermittelt. Als Nutzer haben Sie folglich die Kontrolle über die Verwendung von Cookies. Sie können die Übertragung von Cookies einschränken oder deaktivieren, in dem Sie Änderungen in den Einstellungen Ihres Internetbrowsers vornehmen. Dort können auch gespeicherte Cookies wieder gelöscht werden. Bitte beachten Sie, dass Sie unter Umständen nicht mehr alle Funktionen unserer Internetseite nutzen können, falls Sie Cookies deaktivieren. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten unter Verwendung von Cookies zu Analyse- und Werbezwecken ist bei Vorliegen einer diesbezüglichen Einwilligung des Nutzers Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO. **VI. Ihre Rechte / Rechte des Betroffenen** Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung haben Sie als Betroffener folgende Rechte: 1. Auskunftsrecht Sie haben das Recht, von uns als Verantwortliche die Information zu erhalten, ob und welche personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden sowie weitere Informationen gemäß den gesetzlichen Vorgaben nach Art. 13, 14 DSGVO. Ihren Auskunftsanspruch könnten Sie geltend machen unter: datenschutz@emotion.de 1. Recht auf Berichtigung Sollten die von uns verarbeiteten und Sie betreffenden personenbezogenen Daten unrichtig oder unvollständig sein, haben Sie uns gegenüber ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung. Die Berichtigung wird unverzüglich vorgenommen. 1. Recht auf Einschränkung Sie haben das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gemäß den gesetzlichen Bestimmungen (Art. 18 DSGVO). 1. Recht auf Löschung Bei Vorliegen der in Art. 17 DSGVO dargestellten Gründe können Sie verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden. Wir weisen darauf hin, dass das Recht auf Löschung nicht besteht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist für eine der in Art. 17 Abs. 3 genannten Ausnahmetatbestände. 1. Recht auf Unterrichtung Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ferner steht Ihnen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. 1. Recht auf Datenübertragbarkeit Sie haben nach der DSGVO ferner das Recht, die uns bereitgestellten, Sie betreffenden personenbezogenen Daten, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu fordern. 1. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung Ihnen steht das Recht zu, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Wir weisen darauf hin, dass durch den Widerruf der Einwilligung die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt wird. 1. Recht auf Widerspruch Weiterhin haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. 1. Automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung steht Ihnen weiterhin das Recht zu, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. 1. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde Sind Sie der Auffassung, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie schließlich das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. **VII. Datenübermittlung außerhalb der EU** Die DSGVO gewährleistet ein innerhalb der Europäischen Union gleich hohes Datenschutzniveau. Bei der Auswahl unserer Dienstleister setzen wir daher nach Möglichkeit auf europäische Partner, wenn Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden sollen. Nur in Ausnahmefällen werden wir Daten außerhalb der Europäischen Union im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter verarbeiten lassen. Wir lassen eine Verarbeitung Ihrer Daten in einem Drittland nur zu, wenn die besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind. Das bedeutet, dass die Verarbeitung Ihrer Daten dann nur auf Grundlage besonderer Garantien erfolgen darf, wie etwa die von der EU-Kommission offiziell anerkannte Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus oder die Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen, der sogenannten „Standard-Datenschutz-Klauseln“. **VIII. EU-US Trans-Atlantic Data Privacy Framework** Im Rahmen des sogenannten „Data Privacy Framework” (DPF) hat die EU-Kommission das Datenschutzniveau ebenfalls für bestimmte Unternehmen aus den USA im Rahmen der Angemessenheitsbeschlusses vom 10.07.2023 als sicher anerkannt. Die Liste der zertifizierten Unternehmen als auch weitere Informationen zu dem DPF können Sie der Webseite des Handelsministeriums der USA unter[ https://www.dataprivacyframework.gov/s/participant-search](https://www.dataprivacyframework.gov/s/participant-search) (in Englisch) entnehmen. **IX. Minderjährige Personen unter 16 Jahren** Minderjährige Personen unter 16 Jahren sind ausdrücklich nicht Adressaten unserer Webseite und unserer Angebote auf dieser Webseite. Wir weisen darauf hin, dass Erziehungsberechtigte die Online-Aktivitäten ihrer Kinder begleiten müssen. Minderjährige Personen unter 16 Jahren sollen ohne Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten keine personenbezogenen Daten an uns übermitteln. Wir fordern explizit keine personenbezogenen Daten von Minderjährige Personen unter 16 Jahren an, sammeln diese nicht wissentlich und geben sie nicht an Dritte weiter. **X. Newsletter** 1. Allgemeines Sie können auf unserer Homepage einen kostenfreien Newsletter abonnieren, mit dem wir Sie u.a. auch über unsere aktuellen interessanten Angebote informieren. Die beworbenen Waren und Dienstleistungen sind in der Einwilligungserklärung benannt. Die Daten, die Sie im Rahmen der Anmeldung in die Eingabemaske eintragen, werden an uns übermittelt. Wir erheben dabei auf Grundlage der im Rahmen des Anmeldevorgangs bei Ihnen eingeholten Einwilligung folgende Daten: - E-Mail-Adresse - Vorname und Nachname Des Weiteren werden im Augenblick der Übermittlung folgende Daten gespeichert: - IP-Adresse des aufrufenden Rechners - Datum und Uhrzeit der Registrierung Eine Weitergabe Ihrer Daten im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung für den Versand von Newslettern erfolgt nicht. Die Daten werden ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. 1. Double-Opt-In und Protokollierung Die Anmeldung zu unserem Newsletter erfolgt in einem sog. Double-Opt-In-Verfahren. Sie erhalten nach der Anmeldung eine E-Mail, in der Sie um die Bestätigung Ihrer Anmeldung gebeten werden. Diese Bestätigung ist notwendig, damit sich niemand mit fremden E-Mailadressen anmelden kann. Die Anmeldungen zum Newsletter werden protokolliert, um den Anmeldeprozess entsprechend den rechtlichen Anforderungen nachweisen zu können. Hierzu gehört die Speicherung des Anmelde- und des Bestätigungszeitpunkts, als auch der IP-Adresse. 1. Rechtsgrundlage Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist bei Vorliegen einer Einwilligung des Nutzers Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO. Die Erhebung der E-Mail-Adresse des Nutzers dient dazu, den Newsletter zuzustellen. 1. Löschung, Widerruf und Widerspruch Ihre Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Ihre E-Mail-Adresse wird demnach solange gespeichert, wie das Abonnement des Newsletters aktiv ist. Das Abonnement des Newsletters kann durch Sie jederzeit beendet werden, in dem Sie die Einwilligung widerrufen. Zu diesem Zweck findet sich in jedem Newsletter ein entsprechender Link. Wir weisen Sie ferner darauf hin, dass Sie der künftigen Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten entsprechend den gesetzlichen Vorgaben gem. Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen können. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen. **XI. Versanddienstleister** 1. Mailgun Für den Versand von Updates, News und "ABZ am Freitag - Das Briefing der Branche" verwenden wir Mailgun, einen Dienst der Sinch-Gruppe. Je nach Vertrag und Datenregion erfolgt die Verarbeitung insbesondere durch Mailgun Technologies, Inc. oder eine andere zuständige Sinch-Gesellschaft. Mailgun verarbeitet in unserem Auftrag insbesondere E-Mail-Adresse, Versandzeitpunkt, Zustellstatus, technische Protokolldaten sowie Informationen über Unzustellbarkeit, Abmeldungen und Spam-Beschwerden. Soweit die Erfolgsmessung aktiviert ist, können außerdem Öffnungen und Klicks erfasst ABZ Allgemeine Bauzeitung | Bereinigte Website-Texte werden. Diese Informationen nutzen wir, um Zustellung, Inhalte und Relevanz unserer E-Mails zu verbessern. Rechtsgrundlage ist für den Versand Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und für notwendige Zustell- und Sicherheitsprotokolle Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in einer sicheren Zustellung und der Vermeidung missbräuchlicher Nutzung. Mailgun wird auf Grundlage eines Vertrages zur Auftragsverarbeitung eingesetzt. Für mögliche Drittlandübermittlungen werden die gesetzlich vorgesehenen Garantien eingesetzt. Weitere Informationen: 1. HubSpot Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „HubSpot“, einer Newsletterversand-Plattform des US-Anbieters HubSpot, Inc., 25 First Street, 2nd Floor, Cambridge, MA 02141 USA. Die E-Mail-Adressen unserer Newsletter-Empfänger, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von HubSpot in Deutschland gespeichert. HubSpot verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann HubSpot nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfänger kommen. HubSpot nutzt die Daten unserer Newsletter-Empfänger jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Weitere Informationen: 1. Statistische Erhebung Wir weisen Sie darauf hin, dass wir bei Versand des Newsletters Ihr Nutzerverhalten auswerten. Für diese Auswertung beinhalten die versendeten E-Mails sogenannte Web-Beacons bzw. Tracking-Pixel, die Ein-Pixel-Bilddateien darstellen, die auf unserer Website gespeichert sind. Für die Auswertungen verknüpfen wir die unter Punkt 1 genannten Daten und die Web-Beacons mit Ihrer E-Mail-Adresse und einer individuellen ID. Auch im Newsletter enthaltene Links enthalten diese ID. Mit den so gewonnen Daten erstellen wir ein Nutzerprofil, um Ihnen den Newsletter auf Ihre individuellen Interessen zuzuschneiden. Dabei erfassen wir, wann Sie unsere Newsletter lesen, welche Links Sie in diesen anklicken und folgern daraus Ihre persönlichen Interessen. Diese Daten verknüpfen wir mit von Ihnen auf unserer Website getätigten Handlungen. Wenn Sie keine Analyse durch unseren Newsletter wünschen, müssen Sie den Newsletter abbestellen. Hierfür stellen wir in jeder Newsletter Nachricht einen entsprechenden Link zur Verfügung. Des Weiteren können Sie den Newsletter auch direkt auf der Website abbestellen. Die Informationen werden so lange gespeichert, wie Sie den Newsletter abonniert haben. **XII. Elektronische Kontaktaufnahme** Falls Sie uns kontaktieren möchten, steht Ihnen auf unserer Homepage unsere E-Mail Adresse zur Verfügung. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten des Nutzers gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte findet in diesem Zusammenhang nicht statt, die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Kommunikationsaufnahme verwendet. Rechtsgrundlage für die Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung ist regelmäßig Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. b DSGVO. Sollten während des Absendevorgangs weitere personenbezogene Daten verarbeitet werden, so dienen diese nur dazu, einen Missbrauch des Kontaktformulars zu verhindern und die Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme sicherzustellen. Ihre Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske des Kontaktformulars und diejenigen, die per E-Mail übersandt wurden, ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation mit dem Nutzer beendet ist. Beendet ist die Konversation dann, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobenen personenbezogenen Daten werden spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. 1. Typeform Wir verwenden für unsere Kontaktformulare Typeform von TYPEFORM SL, C/Bac de Roda, 163 (Local), 08018 Barcelona Spanien (Typeform). Dies ermöglicht es uns, Ihnen eine einfache Kontaktmöglichkeit zur Verfügung zu stellen. Typeform ist Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten und als Auftragsverarbeiter für uns tätig. Zusätzlich werden von Typeform personenbezogene Daten mit Hilfe von Cookies gesammelt, bspw. Informationen über Ihr Endgerät (IP-Adresse, Geräteinformationen, Betriebssystem, Browsereinstellungen). Darüber hinaus werden Nutzungsdaten gesammelt, wie Datum und Uhrzeit und wann Sie die das Kontaktformular genutzt haben. Typeform benötigt diese Daten, um die Darstellung des Kontaktformulars und die Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Dies entspricht dem berechtigten Interesse gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO und dient den Maßnahmen zur (vorbereitenden) Vertragsdurchführung gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO. Weitere Informationen finden Sie unter:[ https://help.typeform.com/hc/en-us/articles/360029581691-What-happens-to-my-data](https://help.typeform.com/hc/en-us/articles/360029581691-What-happens-to-my-data). **XIII. Gewinnspiele** Bei der Teilnahme an Gewinnspielen verarbeiten wir die folgenden Daten: - Name - Vorname - Anschrift Der Zweck der Datenverarbeitung ist die Durchführung und Abwicklung eines Gewinnspiels. Hierfür werden die vom Teilnehmer angegebenen personenbezogenen Daten verwendet. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung sind Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO. Die Teilnahme am Gewinnspiel erfolgt freiwillig. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Dem ausgenommen ist die Weitergabe der Adressdaten an das gewinnausschüttende Unternehmen. Diese Verarbeitung erfolgt jedoch ausschließlich zweckgebunden. Die personenbezogenen Daten werden spätestens drei Monate nach Abwicklung des Gewinnspieles gelöscht. Ausgenommen hiervon sind die Daten der Gewinner, diese werden nach Ablauf der gesetzlichen Fristen gelöscht. **XIV. Registrierung** Sie haben die Möglichkeit, sich auf unserer Homepage unter Angabe Ihrer personenbezogenen Daten zu registrieren. Die Daten werden dabei in eine Eingabemaske eingegeben, an uns übermittelt und gespeichert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Folgende Daten werden im Rahmen des Registrierungsprozesses erhoben: - Vorname - Name - E-Mail-Adresse - Anschrift Im Zeitpunkt der Registrierung werden zudem folgende Daten gespeichert: - Die IP-Adresse des Nutzers - Datum und Uhrzeit der Registrierung Eine Registrierung dient regelmäßig der Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei der Nutzer ist oder der Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, in Form der erweiterten Nutzung unseres Webangebotes. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist daher Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO. Nach der Registrierung haben Sie in Ihrem Kontobereich die Möglichkeit, Ihre Nutzerdaten zu ändern, Abonnements abzuschließen und unseren Shop zu nutzen. Ihre Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Dies ist für die während des Registrierungsvorgangs erhobenen Daten der Fall, wenn die Registrierung auf unserer Internetseite aufgehoben oder abgeändert wird. Dies ist für die während des Registrierungsvorgangs zur Erfüllung eines Vertrags oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen dann der Fall, wenn die Daten für die Durchführung des Vertrages nicht mehr erforderlich sind. Auch nach Abschluss des Vertrags kann eine Erforderlichkeit, personenbezogene Daten des Vertragspartners zu speichern, bestehen, um vertraglichen oder gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. Dauerschuldverhältnisse erfordern die Speicherung der personenbezogenen Daten während der Vertragslaufzeit. Zudem müssen Gewährleistungsfristen beachtet werden und die Speicherung von Daten für steuerliche Zwecke. Welche Speicherfristen hierbei einzuhalten sind, lässt sich nicht pauschal festlegen, sondern muss für die jeweils geschlossenen Verträge und Vertragsparteien im Einzelfall ermittelt werden. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die Registrierung auf unserer Homepage aufzulösen. Ferner können Sie auch über Sie gespeicherten Daten jederzeit abändern lassen. Sind die Daten zur Erfüllung eines Vertrages oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, ist eine vorzeitige Löschung der Daten nur möglich, soweit nicht vertragliche oder gesetzliche Verpflichtungen einer Löschung entgegenstehen. **XV. Abo-Bestellungen** Wenn Sie ein Abonnement bestellen möchten, müssen Sie uns bei Vertragsschluss zweckbezogen Ihre Adress-, Kontakt- und Kommunikationsdaten, sowie ggf. Ihre Zahlungsdaten mitteilen. Diese Daten benötigen wir zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen oder zur Vertragserfüllung, Rechtsgrundlage hier ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO. Zur Durchführung unseres Services ist zusätzlich ein Online-Benutzerkonto erforderlich, welches durch eine einmalige Registrierung angelegt wird. Die erforderlichen Daten sind: - Anrede - Titel - Vorname - Nachname - E-Mail - Firma - Straße - Hausnummer - Land - PLZ - Stadt - Telefonnummer - Umsatzsteuernummer (ggf.) Sie haben weiterhin die Möglichkeit, uns Datenänderungen (z.B. neue Lieferadresse, geänderte Bankverbindung) oder weitere Anliegen rund um ein bestehendes Abonnement (z.B. Reklamationen, Urlaubsservice-Wünsche, Kündigung) online mitzuteilen. Hierzu müssen Sie ebenfalls Adress-, Kontakt- und Kommunikationsdaten sowie ggf. Informationen zu Ihrem Abonnement angeben, damit wir Ihr Anliegen bearbeiten können. Ihre Daten werden im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert. Ihre Daten geben wir zweckbezogen und datenschutzkonform an die von uns beauftragten Vertriebs-, Marketing-, Service-Dienstleister (beispielsweise für Druck, Zustellung und Telefonie) weiter, die uns sowohl bei der Vertragserfüllung als auch dem Kundenservice unterstützen. Diese verpflichten wir vertraglich nach DSGVO Ihre Daten weder zu eigenen Zwecken zu nutzen noch an andere Dritte weiterzugeben. **XVI. Shop** Sie haben die Möglichkeit, direkt auf unserer Homepage unsere angebotenen Waren und Dienstleistungen zu bestellen. Im Rahmen des Bestellvorganges benutzen wir dabei die von Ihnen bei der Registrierung angegebenen Kontaktdaten, bzw. erheben wir dabei die von Ihnen in der Eingabemaske angegebenen personenbezogenen Daten. Hierbei handelt es sich um folgende Daten: - Name/Ansprechpartner - Straße - Land - Postleitzahl - Ort - E-Mail-Adresse - Telefonnummer - Zahlungsdaten Im Zeitpunkt des Bestellvorgangs werden zudem folgende Daten gespeichert: - IP-Adresse des Nutzers - Datum und Uhrzeit der Bestellung Wenn Sie in unserem Shop bestellen möchten, ist es für den Vertragsabschluss erforderlich, dass Sie Ihre persönlichen Daten angeben, die wir für die Abwicklung Ihrer Bestellung benötigen. Für die Abwicklung geben wir Ihre Daten an die entsprechenden Zahlungs- und Lieferdienstleister weiter. Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO. Wir sind aufgrund handels- und steuerrechtlicher Vorgaben verpflichtet, Ihre Adress-, Zahlungs- und Bestelldaten für die Dauer von 10 Jahren zu speichern. Allerdings nehmen wir nach 6 Jahren eine Einschränkung der Verarbeitung vor, d. h. Ihre Daten werden nur zur Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen eingesetzt. Zur Verhinderung unberechtigter Zugriffe Dritter auf Ihre persönlichen Daten, insbesondere auf Finanzdaten, findet der Bestellvorgang per verschlüsselter Verbindung statt. **XVII. Stripe** Wenn Sie etwas in unserem Shop bestellen, erfolgt die Zahlungsabwicklung über Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland, an den wir Ihre im Rahmen des Bestellvorgangs mitgeteilten Informationen nebst den Informationen über Ihre Bestellung (Name, Anschrift, Kontonummer, Bankleitzahl, evtl. Kreditkartennummer, Rechnungsbetrag, Währung und Transaktionsnummer) gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO weitergeben. Die Weitergabe Ihrer Daten erfolgt ausschließlich zum Zwecke der Zahlungsabwicklung mit dem Payment-Dienstleister Stripe Payments Europe Ltd. und nur insoweit, als sie hierfür erforderlich ist. Stripe transferiert, verarbeitet und speichert gegebenenfalls personenbezogene Daten außerhalb der EU. Dabei verpflichtet sich Stripe, geeignete Garantien nach Art. 46 DSGVO in Form von Standartvertragsklauseln zu ergreifen (Siehe[ https://stripe.com/privacy-center/legal#data-transfers](https://stripe.com/privacy-center/legal%23data-transfers)). Nähere Informationen zum Datenschutz von Stripe finden Sie unter[ https://stripe.com/de/privacy#translation](https://stripe.com/de/privacy%23translation). **XVIII. Google-Workspace (CRM-System)** Zur Verwaltung unserer Kundendaten nutzen wir das CRM-Tool Google-Workspace, des Anbieters Google Ireland Limited, Google Building Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Irland. Hier speichern und verarbeiten wir die Daten unserer Abonnenten, Shop-Kunden und sonstigen Daten, die Sie innerhalb Ihrer Geschäftsbeziehung mit uns angeben. Die jeweils einschlägigen Aufbewahrungsfristen für den entsprechenden Anwendungsfall können Sie dem jeweiligen Abschnitt dieser Datenschutzerklärung entnehmen. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie unter:[ https://cloud.google.com/privacy/gdpr?hl=de](https://cloud.google.com/privacy/gdpr?hl=de). **XIX. Hosting über Hostinger** Wir hosten unsere Website bei Hostinger. Anbieter ist die Hostinger International Limited, 61 Lordou Vironos Street, 6023 Larnaca, Zypern (nachfolgend „Hostinger“). [Unternehmensangaben von Hostinger](https://www.hostinger.com/de/legal/allgemeine-geschaftsbedingungen?utm%5Fsource=chatgpt.com) Beim Besuch unserer Website verarbeitet Hostinger technisch erforderliche Daten, insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt des Zugriffs, aufgerufene Inhalte, Referrer-URL sowie Informationen zum verwendeten Browser und Betriebssystem. Die Verarbeitung dieser Daten ist erforderlich, um die Website zuverlässig bereitzustellen sowie deren Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten. Die Nutzung von Hostinger erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der sicheren und zuverlässigen Bereitstellung unserer Website. Sofern der Besuch unserer Website der Anbahnung oder Erfüllung eines Vertrags dient, erfolgt die Verarbeitung zusätzlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. b DSGVO. Wir haben mit Hostinger einen Vertrag über Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen. Weitere Informationen finden Sie in der [Datenschutzrichtlinie von Hostinger](https://www.hostinger.com/de/legal/datenschutz-bestimmungen?utm%5Fsource=chatgpt.com). **XX. Social Media Präsenz** Wir unterhalten Fanpages innerhalb verschiedener sozialer Netzwerke und Plattformen mit dem Ziel, mit den dort aktiven Kunden, Interessenten und Nutzern zu kommunizieren und sie dort über unsere Leistungen zu informieren. Wir weisen darauf hin, dass dabei Ihre personenbezogenen Daten außerhalb der Europäischen Union verarbeitet werden können, sodass sich hierbei Risiken für Sie ergeben können (etwa bei der Durchsetzung Ihrer Rechte nach europäischen / deutschen Recht). Die Daten der Nutzer werden im Regelfall für Marktforschungs- und Werbezwecke verarbeitet. So können z.B. aus dem Nutzungsverhalten und sich daraus ergebenden Interessen der Nutzer Nutzungsprofile erstellt werden. Diese Nutzungsprofile können wiederum dazu verwendet werden, um z.B. Werbeanzeigen innerhalb und außerhalb der Plattformen zu schalten, die mutmaßlich den Interessen der Nutzer entsprechen. Zu diesen Zwecken werden im Regelfall Cookies auf den Rechnern der Nutzer gespeichert, in denen das Nutzungsverhalten und die Interessen der Nutzer gespeichert werden. Ferner können in den Nutzungsprofilen auch Daten unabhängig der von den Nutzern verwendeten Geräte gespeichert werden (insbesondere, wenn die Nutzer Mitglieder der jeweiligen Plattformen sind und bei diesen eingeloggt sind). Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Nutzer erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effektiven Information der Nutzer und Kommunikation mit den Nutzern gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO. Falls die Nutzer von den jeweiligen Anbietern um eine Einwilligung in die Datenverarbeitung gebeten werden (d.h. ihr Einverständnis z.B. über das Anhaken eines Kontrollkästchens oder Bestätigung einer Schaltfläche erklären) ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO. Weitere Informationen zu der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie zu Ihren Widerspruchsmöglichkeiten erhalten Sie unter den aufgeführten Links des jeweiligen Anbieters. Die Geltendmachung von Auskunfts- und weiteren Rechten der Betroffenen können ebenfalls gegenüber den Anbietern erfolgen, dann nur die, die direkten Zugriff auf die Daten der Nutzer haben und über entsprechende Informationen verfügen. Selbstverständlich stehen wir bei Rückfragen zur Verfügung und unterstützen Sie, falls Sie Hilfe benötigen. Mit einigen Social Media Plattformen wird beim Betrieb einer Fanpage eine Ergänzungsvereinbarung geschlossen. Laut dieser können im Regelfall Betroffenenrechte sowohl bei der Social Media Plattform als auch bei uns geltend gemacht werden. Die primäre Verantwortung gemäß DSGVO für die Verarbeitung von Insights-Daten liegt allerdings bei der Social Media Plattform und diese erfüllt sämtliche Pflichten aus der DSGVO im Hinblick auf die Verarbeitung von Insights-Daten. In diesem Zusammenhang stellt die Social Media Plattform das Wesentliche der Seiten-Insights-Ergänzung den betroffenen Personen zur Verfügung. Wir als Betreiber der Fanpage treffen keine Entscheidungen hinsichtlich der Verarbeitung von Insights-Daten und allen weiteren sich aus Art. 13 DSGVO ergebenden Informationen, wie bspw. der Rechtsgrundlage, der Identität des Verantwortlichen und der Speicherdauer von Cookies auf den Nutzerendgeräten. Wir bedienen uns derzeit folgender Social Media Plattformen: 1. Facebook Meta Platforms Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Dublin 2, Ireland Datenschutzerklärung:[ https://www.facebook.com/about/privacy/](https://www.facebook.com/about/privacy/) Opt-Out:[ https://www.facebook.com/settings?tab=ads](https://www.facebook.com/settings?tab=ads) und[ http://www.youronlinechoices.com](http://www.youronlinechoices.com/) Ergänzungsvereinbarung Insights-Daten:[ https://www.facebook.com/legal/terms/page\_controller\_addendum](https://www.facebook.com/legal/terms/page%5Fcontroller%5Faddendum) 1. Instagram Meta Platforms Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Dublin 2, Ireland Datenschutzerklärung/Opt-Out:[ http://instagram.com/about/legal/privacy/](http://instagram.com/about/legal/privacy/). 1. LinkedIn LinkedIn Ireland Unlimited Company Wilton Place, Dublin 2, Irland Datenschutzerklärung[ https://www.linkedin.com/legal/privacy-policy](https://www.linkedin.com/legal/privacy-policy) Opt-Out:[ https://www.linkedin.com/psettings/guest-controls/retargeting-opt-out](https://www.linkedin.com/psettings/guest-controls/retargeting-opt-out) **XXI. ePaper als PDF-Download** Das ePaper wird ausschließlich als PDF-Datei zum Download bereitgestellt. Es wird keine ePaper-App und keine externe digitale Kioskplattform eingesetzt. Beim Aufruf oder Download der PDF-Datei werden die gleichen technischen Verbindungsdaten verarbeitet wie bei jedem anderen Seiten- oder Dateiaufruf. Ist das ePaper nur für eingeloggte Mitglieder verfügbar, wird zusätzlich geprüft, ob das betreffende Konto über die erforderliche Berechtigung verfügt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei vertraglich geschütztem Zugriff und im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. ### Allgemeine Geschäftsbedingungen der ABZ GmbH URL: https://allgemeinebauzeitung.de/agb/ Last updated: 2026-06-19T08:53:11.000Z **§ 1 Allgemeiner Geltungsbereich** 1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: AGB) gelten für alle geschlossenen Verträge. Die AGB gelten unabhängig davon, ob Sie Verbraucher, Unternehmer oder Kaufmann sind. 2. Alle im Zusammenhang mit dem jeweiligen Vertrag getroffenen Vereinbarungen ergeben sich insbesondere aus diesen Bedingungen, sofern keine weitergehenden Vereinbarungen getroffen werden bzw. sofern die Abonnementbedingungen, Ticketbedingungen oder Anzeigebedingungen der ABZ GmbH keine Anwendung finden. 3. Maßgebend ist die jeweils bei Abschluss des Vertrags gültige Fassung der AGB. 4. Abweichende Bedingungen werden nicht akzeptiert. Dies gilt auch, ohne ausdrücklichen Widerspruch. **§ 2 Änderung der AGB** 1. Die AGB können jederzeit und ohne Angabe von Gründen geändert werden. Die geänderten AGB werden dem Kunden in geeigneter Weise angezeigt oder ggf. per E-Mail übermittelt. Sie gelten als vereinbart, wenn der Nutzer ihrer Geltung nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung schriftlich widerspricht. Auf die Widerspruchsmöglichkeit und die Widerspruchsfrist wird gesondert hingewiesen. **§ 3 Vertragsschluss** 1. Verträge über kostenpflichtige Angebote werden ausschließlich mit volljährigen und geschäftsfähigen Personen abgeschlossen. Ein Missbrauch führt zu etwaigen Schadenersatzansprüchen. 2. Hinweise und Werbung auf Produkte der ABZ GmbH stellen ein unverbindliches Angebot da. Erst mit der Bestellung des entsprechenden Produktes durch den Kunden wird ein rechtlich bindender Vertrag angeboten. 3. Die Produkte können online bestellt werden, u.a. über den Abo-Shop, Ticket-Shop. ABZ ist berechtigt, Drittanbieter in die jeweiligen Shops einzubinden. Nach Eingang der Bestellung werden automatisiert die Auftragsbestätigungen versendet. Mit Übersendung des Auftragsbestätigung gilt der Vertrag als geschlossen. 4. Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Rechtliche Hinweise zur Umsetzung des Widerrufsrecht finden Sie am Ende dieser AGB. **§ 4 Leistungen von** ABZ 1. ABZ bietet eine Vielzahl an Produkten an, u.a. Magazine (Einzelverkauf oder Abonnements), Coaching-Datenbank, Newsletter, Gewinnspiele, Produkttests Tickets für Events. **§ 5 Anmeldung zu Produkten** 1. Der Vertragsschluss über kostenpflichtige Angebote als auch teilweise über kostenlose Produkte (Newsletter) erfordert eine Registrierung / Anmeldung. Die im Rahmen der Registrierung / Anmeldung erforderlichen Daten sind an der jeweiligen Stelle entsprechend gekennzeichnet. 2. Die Daten sind vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben. Verträge zu Lasten Dritten sind, ohne Genehmigung des Verlages, nicht erlaubt. Etwaige Änderungen der persönlichen Daten sind unmittelbar an ABZ zu übermitteln. **§ 6 Zahlung** 1. Die Zahlung ist mit Vertragsschluss fällig, sofern keine anderweitige Vereinbarung getroffen wurde. 2. Die Preise für die Produkte werden an den jeweiligen Bestellmöglichkeiten offengelegt. Die Preise können von ABZ jederzeit (spätestens zur nächsten Abrechnungsperiode bei Abonnements) verändert werden. 3. ABZ ist berechtigt jederzeit Rabattaktionen und Sonderaktionen durchzuführen. 4. ABZ bietet unterschiedliche Bezahlmöglichkeiten und ist berechtigt, diese jederzeit zu beschränken oder zu verändern. ABZ ist berechtigt für die Zahlungsabwicklung Drittanbieter zu nutzen (Zahlungssystem-Anbieter). Für die Zahlungsabwicklung über den jeweiligen Zahlungssystem-Anbieter gelten ausschließlich die Nutzungs- und Geschäftsbedingungen des Anbieters. 5. Abtretungen von Forderungen aus diesem Vertrag bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Vertragspartners, sofern der Vertragspartner kein Vebrraucher ist. **§ 7 Allgemeine Einkaufsbedingungen** 1. Es gelten ausschließlich die Einkaufsbedingungen von ABZ, nach denen die Rechnungsstellung für Nutzungsrechte (u. a. Bilder, Texte) zum EVT und für Sachleistungen nach vollständiger Leistungserbringung erfolgt. 2. Rechnungen sind an ABZ GmbH, Parkstraße 12, 51427 Bergisch Gladbach, als Leistungsempfänger und Rechnungsempfänger auszustellen und müssen die Bestellnummer (PO-Nummer) von ABZ enthalten. 3. Das Zahlungsziel beträgt 30 Tage nach ordnungsgemäßer Rechnungsstellung und ordnungsgemäßem Rechnungseingang. 4. Rechnungen sind ausschließlich an info@abz-meida.com zu senden. **§ 8 Urheberrechte und Nutzungsrechte** 1. An allen veröffentlichten Werken, insbesondere Bilder, Beiträge und Videos steht das alleinige Urheberrecht ABZ zu. Eine Weiterverbreitung oder Nutzung dieser Werke ist nicht gestattet. 2. ABZ hat das ausschließliche Nutzungsrecht (zeitlich und räumlich uneingeschränkt) an allen veröffentlichten Werken. **§ 9 Haftung** 1. Eine etwaige Haftung von ABZ ist beschränkt auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit mit Ausnahme für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz. 2. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen. **§ 10 Anwendbares Recht, Gerichtsstand** 1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. 2. Ausschließlicher Gerichtsstand, sofern rechtlich zulässig, ist Bergisch Gladbach. 3. Streitbeilegung: Die EU-Kommission hat eine Internetplattform zur Online-Beilegung von Streitigkeiten geschaffen. Die Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertraglicher Verpflichtungen, die aus Online-Kaufverträgen erwachsen. Nähere Informationen sind unter dem folgenden Link verfügbar: http://ec.europa.eu/consumers/odr. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir weder bereit noch verpflichtet. 4. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder die Wirksamkeit durch einen später eintretenden Umstand verlieren, bleibt die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. Anstelle der unwirksamen Vertragsbestimmungen tritt eine Regelung, die dem am nächsten kommt, was die Vertragsparteien gewollt hätten, sofern sie den betreffenden Punkt bedacht hätten. Entsprechendes gilt für Lücken dieses Vertrages. **Widerrufsrecht für Verbraucher** Verbrauchern steht nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen ein Widerrufsrecht zu. Im Übrigen gelten für das Widerrufsrecht die Regelungen, die im Einzelnen wiedergegeben sind in der unter § 2 folgenden Widerrufsbelehrung **§ 1 Widerrufsbelehrung** 1. Verbraucher haben das Recht, binnen vierzehn Tagen nach Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen einen Vertrag zu widerrufen. 2. Der Widerruf muss mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über den Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren. 3. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird. **§ 2 Folgen des Widerrufs** 1. Sobald der Vertrag widerrufen worden ist, hat ABZ die bereits erhaltene Zahlung, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen zurückzuzahlen. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Widerrufserklärung. 2. Die bereits erhaltene Ware ist unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag des Widerruf zurückzusenden oder zu übergeben. Die Kosten für die Rücksendung sind nicht von ABZ zu übernehmen. *– Ende der Widerrufsbelehrung –* ### Abo URL: https://allgemeinebauzeitung.de/abo/ Last updated: 2026-05-27T22:16:00.000Z _No content available._ ### Neueste Artikel URL: https://allgemeinebauzeitung.de/latest/ Last updated: 2026-06-01T12:40:19.000Z _No content available._ ### Topics URL: https://allgemeinebauzeitung.de/topics/ Last updated: 2026-06-01T22:13:26.000Z _No content available._ ### Ad Banner Header URL: https://allgemeinebauzeitung.de/banner-header/ Last updated: 2026-10-16T09:47:52.000Z [![Euro Auctions H 42](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/EuroAuctions_Header_KW_42_PO-1212-970x250-Nov.26.png)](https://www.euroauctions.com/de/auktionen/heitbrink-insolvency-auction-12th-november-2026?utm%5Fsource=patzer%5Fverlag&utm%5Fmedium=display&utm%5Fcampaign=heitbrink%5Fnovember%5F2026&utm%5Fterm=970x250&utm%5Fcontent=mehr%5Ferfahren) ### Ad Banner Sidebar URL: https://allgemeinebauzeitung.de/banner-sidebar/ Last updated: 2026-10-16T10:12:43.000Z [![Google Preferred Source](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/06/google_preferred_source_badge_light_DE@2x.png)](https://google.com/preferences/source?q=allgemeinebauzeitung.de) ### Redaktion URL: https://allgemeinebauzeitung.de/redaktion/ Last updated: 2026-09-10T08:20:20.000Z Unser Redaktionsteam am Standort Hannover: ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/Kai-Werner-Fajga.png) #### ****Kai-Werner Fajga** ****Chefredakteur** Tel.: [+49 171 69627-31](tel:+491716962731) E-Mail: [Kai-Werner.Fajga@abz-media.com](mailto:Kai-Werner.Fajga@abz-media.com) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/Alexandra-Westermann.png) #### ****Alexandra Westermann** ****Chefin vom Dienst** Tel.: [+49 171 69627-32](tel:+491716962732) E-Mail: [Alexandra.Westermann@abz-media.com](mailto:Alexandra.Westermann@abz-media.com) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/Cornelia-Rachow.png) #### ****Cornelia Rachow** Tel.: [+49 171 69627-34](tel:+491716962734) E-Mail: [Cornelia.Rachow@abz-media.com](mailto:Cornelia.Rachow@abz-media.com) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/Julia-Bremer.png) #### ****Julia Bremer** Tel.: [+49 171 69627-33](tel:+491716962733) E-Mail: [Julia.Bremer@abz-media.com](mailto:Julia.Bremer@abz-media.com) ### Actions URL: https://allgemeinebauzeitung.de/actions/ Last updated: 2026-06-17T13:40:50.000Z ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/06/Frame-1000002987.svg) #### Leistungs- und Lieferverzeichnis Im LLVZ lassen sich Dienstleister und Hersteller der grünen Branche und des Bauwesens verzeichnen. [LLVZ](https://llvz.de/) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/06/Frame-1000003004.svg) #### Die Baumaschinen Börse Das Portal für gebrauchte Baumaschinen, Baugeräte, Nutzfahrzeuge, Traktoren, Bagger, Krane und mehr. [Button](https://die-baumaschinen-boerse.de/) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/06/Frame-1000003006.svg) #### Jobs in Grün und Bau Stellenangebote, Jobs und Baujobs aus den Bereichen Bauwesen, Bau wie Hochbau, Tiefbau und Straßenbau. [Button](https://jobs-in-gruen-und-bau.de/) ### Werben & Inserieren URL: https://allgemeinebauzeitung.de/werben-inserieren/ Last updated: 2026-09-01T15:04:39.000Z ### Ihre B2B-Zielgruppe im Fokus Die ABZ Allgemeine Bauzeitung erreicht Entscheiderinnen und Entscheider aus Baugewerbe, Bauwirtschaft, Baupolitik, Baumaschinen, Baustoffen und angrenzenden Branchen. Seit 1929 steht die Marke für unabhängige Fachinformation, hohe Branchenkenntnis und relevante redaktionelle Umfelder. ### Printwerbung Die monatliche Printausgabe bietet Raum für aufmerksamkeitsstarke Anzeigen, Stellenangebote, Beilagen und thematisch passende Sonderplatzierungen. Fachthemen und redaktionelle Schwerpunkte ermöglichen eine gezielte Ansprache relevanter Teilmärkte der Bauwirtschaft. Mögliche Platzierungen und Formate ergeben sich aus den jeweils aktuellen Mediadaten und der Auftragsbestätigung. ### Digitale Werbeformate Auf der Website stehen folgende Standardformate zur Verfügung: - Billboard im oberen Seitenbereich - Medium Rectangle im Format 300 x 250 Pixel innerhalb von Artikeln - Native Ad im redaktionellen Feed, eindeutig als Anzeige oder Sponsored Content gekennzeichnet - Halfpage Ad in der Desktop-Sidebar - Mobile Sticky für mobile Endgeräte Sonderwerbeformen wie Wallpaper, Fireplace oder ein vollständiges Site-Takeover sind nach individueller Abstimmung möglich. Verfügbarkeit, technische Spezifikationen, Laufzeit und Ausspielung werden im jeweiligen Angebot verbindlich festgelegt. ### E-Mail-Marketing Werbeplatzierungen können nach Verfügbarkeit in den redaktionellen E-Mail-Angeboten der ABZ gebucht werden, insbesondere in: - ABZ am Freitag - Das Briefing der Branche - aktuellen Updates und News - thematischen Schwerpunkten Werbliche Inhalte werden klar als Anzeige, Werbung oder Sponsored Content gekennzeichnet und von redaktionellen Inhalten getrennt. ### Kombinierte Kampagnen Print, Website, ePaper und E-Mail-Angebote können zu individuellen B2B-Kampagnen kombiniert werden. Wir beraten zu Zielgruppe, Zeitraum, Platzierung und passender Formatkombination. ### Kontakt für Werbeanfragen ABZ Allgemeine Bauzeitung E-Mail: commercial@abz-media.com ### Mediadaten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/mediadaten/ Last updated: 2026-09-01T15:09:15.000Z ### Erscheinungsweise und Produkte - Printausgabe: monatlich - Website: laufende redaktionelle Aktualisierung - ABZ am Freitag: wöchentliches Briefing der Branche - Updates und News: anlassbezogene redaktionelle E-Mails - ePaper: PDF-Download, keine App ### Digitale Reichweite Für den Zeitraum August 2025 bis Juli 2026 weist die bisherige ABZ-Messung durchschnittlich rund 38.500 Besucher und rund 67.800 Seitenaufrufe pro Monat aus. Reichweitenwerte werden regelmäßig aktualisiert und mit einem eindeutigen Stand sowie der jeweiligen Messmethode veröffentlicht. ### Social Media Die ABZ Allgemeine Bauzeitung ist auf Facebook, Instagram und LinkedIn vertreten. Aktuelle Reichweiten werden in den jeweils gültigen Mediadaten ausgewiesen. ### Print und Druckunterlagen Anzeigenformate, Satzspiegel, Farbprofil, Auflösung, Beschnitt, Anzeigenschluss, Datenanlieferung und gegebenenfalls erforderliche Proofs ergeben sich aus den aktuellen Mediadaten oder der Auftragsbestätigung. Druckunterlagen werden ausschließlich digital und nach den mit dem Anzeigenservice abgestimmten technischen Vorgaben angeliefert. Frühere Lieferadressen und Produktionsdaten gelten nicht fort. ### Digital und E-Mail Technische Spezifikationen für Banner, Native Ads, Mobile Sticky, Newsletterwerbung und Sonderformate werden mit dem Angebot bereitgestellt. Werbemittel müssen fristgerecht, vollständig und in den vereinbarten Dateiformaten geliefert werden. ### Anzeigenberatung und Abwicklung E-Mail: commercial@abz-media.com Verbindlich sind ausschließlich das individuelle Angebot, die Auftragsbestätigung, die aktuellen Mediadaten und die Anzeigenbedingungen der ABZ GmbH. ### Stellenanzeige aufgeben URL: https://allgemeinebauzeitung.de/stellenanzeige-aufgeben/ Last updated: 2026-09-01T16:10:19.000Z Mit einer Stellenanzeige in der **Allgemeinen Bauzeitung (ABZ)** erreichen Sie gezielt Fach- und Führungskräfte aus der Baubranche. **So funktioniert das Angebot:** **1\. Einmal buchen** Sie buchen **eine Stellenanzeige in der ABZ**. **2\. Dreimal in Print erscheinen** Ihre Anzeige wird **dreimal in der Allgemeinen Bauzeitung** veröffentlicht. Damit erreichen Sie die Leserinnen und Leser der reichweitenstärksten Baufachzeitung Deutschlands. **3\. Vier Wochen online auf JIGUB** Zusätzlich wird Ihre Stellenanzeige **4 Wochen auf JIGUB.de**, dem Fachstellenportal für die Bauwirtschaft, veröffentlicht. ### Ihr Vorteil auf einen Blick **1 Buchung → 3 Print-Veröffentlichungen + 4 Wochen Online-Präsenz auf JIGUB** So kombinieren Sie die hohe Reichweite der ABZ mit der gezielten Online-Suche nach Fachkräften auf JIGUB. Unser freundliches Team berät Sie gerne und beantwortet Ihre Fragen. Kontaktieren Sie uns über: [commercial@abz-media.com](mailto:commercial@abz-media.com) ### Verlag URL: https://allgemeinebauzeitung.de/verlag/ Last updated: 2026-06-30T12:27:33.000Z Über neun Jahrzehnte berichtet die ABZ bereits über das Auf und Ab in der Branche, über Fortschritte und Innovationen ebenso wie Herausforderungen jeglicher Art.. Bei allen Veränderungen und der Gestaltung der Zukunft begleiten wir Unternehmerinnen und Unternehmer als verlässlicher Weggefährte. Als Wochenzeitung orientieren wir uns am Takt unserer Branche. Schnell, sachlich und neutral, unser Ziel ist es Sie zu informieren! So sind wir Deutschlands meistgelesene Baufachzeitung geworden. Die ABZ erreicht wöchentlich über 30.000 Empfänger gedruckt und als E-Paper, ungefähr 45.000 Besucher monatlich mit unserer Website und ca. 40.000 Follower in den sozialen Medien. ### Freitags Briefing URL: https://allgemeinebauzeitung.de/freitags-briefing/ Last updated: 2026-07-06T10:03:34.000Z ![ABZ Logo](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/07/ABZ-Icon-white.svg) ## Ihr digitales Briefing - immer am Freitag. Erhalten Sie jeden Freitag ein **kostenfreies** Briefing aus der Baubranche. Für Zuhause und unterwegs. Wir freuen uns auf Sie! Vollständiger Name Unternehmen E-Mail Adresse Jetzt kostenfrei abonnieren Durch die Anmeldung akzeptieren Sie unsere [Datenschutzbestimmungen](https://allgemeinebauzeitung.de/datenschutz/). Abmeldung jederzeit möglich. **Erfolgreich angemeldet!** Bitte prüfen Sie Ihr Postfach und bestätigen Sie die E-Mail. **Anmeldung fehlgeschlagen.** Bitte versuchen Sie es erneut oder prüfen Sie die E-Mail-Adresse. ![ABZ Handy](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/07/Handy-1.png) **Busch GmbH** Parkstraße 12, 51427 Bergisch Gladbach Commercial Register (Registergericht) Registergericht (Commercial Register): Amtsgericht Köln, HRB 118368 Geschäftsführer (Managing Director): Timo Busch ### Termine URL: https://allgemeinebauzeitung.de/termine/ Last updated: 2026-08-27T10:01:25.000Z Die Allgemeine Bauzeitung ABZ präsentiert die wichtigsten Termine der Branche. Redaktionell bearbeitet und immer aktuell. ### Newsletters URL: https://allgemeinebauzeitung.de/newsletters/ Last updated: 2026-07-08T08:10:06.000Z _No content available._ ### Anzeigenbedingungen der ABZ GmbH URL: https://allgemeinebauzeitung.de/anzeigenbedingungen/ Last updated: 2026-07-10T10:40:33.000Z **Ⅰ. Vertragsgegenstand/Begriffsbestimmungen** 1. "Werbeauftrag" im Sinne der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist der Vertrag über das Zurverfügungstellen von Werbeplätzen in Print-Medien und digitalen Medien (wie Newsletter und Websites) für Werbekunden. Ein Vertrag kann auch so ausgestaltet sein, dass die Platzierung mehrerer Werbemittel über einen bestimmten Zeitraum (im Folgenden "Insertionszeitraum") vereinbart wird, wobei die jeweiligen Platzierungen unter Beachtung der Verfügbarkeit auf Abruf des Werbekunden erfolgen (im Nachfolgenden "Mehrfachauftrag" genannt). 2. "Werbekunde" ist diejenige Person oder das Unternehmen, für die der Verlag Werbemittel platzieren soll. Werbekunde kann entweder der Werbetreibende selbst (der eigene Waren oder Dienstleistungen bewirbt) oder eine Agentur sein, die im Auftrag eines Dritten für dessen Waren und Dienstleistungen wirbt. 3. "Werbemittel" sind jegliche Art von Werbematerialien, die der Werbekunde dem Verlag zur Platzierung auf deren Werbe- und Anzeigenplätzen zur Verfügung stellt. 4. "Advertorials" sind fremdproduzierte Werbemittel, die sich in Form und Aufmachung deutlich von den redaktionellen Teilen unterscheiden und mit dem Wort „ANZEIGE“ gekennzeichnet sein müssen. Sie enthalten Text/Bilder/Grafiken und Werbung Dritter. **Ⅱ. Vertragsschluss** 1. Der Werbeauftrag sowie sämtliche Leistungen, Angebote und Verträge zwischen dem Verlag und dem Werbekunden unterliegen neben den Bestimmungen im jeweiligen Vertrag ausschließlich diesen AGB. Geschäftsbedingungen des Werbekunden, die diesen AGB entgegenstehen oder von ihnen abweichen, sind unwirksam. Dies gilt auch dann, wenn dem Verlag solche anderen Vertragsbedingungen zur Kenntnis gebracht wurden. Gegenbestätigungen des Werbekunden unter Hinweis auf seine Geschäftsbedingungen wird hiermit widersprochen. 2. Jeder Werbeauftrag wird erst nach schriftlicher Bestätigung durch den Verlag rechtsverbindlich. 3. Soweit eine Agentur dem Verlag einen Werbeauftrag erteilt, kommt der Vertrag mit der Agentur zustande. Andernfalls kommt der Vertrag direkt mit dem Werbetreibenden zustande. Änderungen und Ergänzungen des Werbeauftrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für eine Änderung dieser Schriftformklausel. 4. Die Allgemeinen Anzeigenbedingungen des Verlags für Werbeaufträge können sich ändern. Deswegen gelten diese Bedingungen immer nur für den jeweiligen Werbeauftrag in der zum Zeitpunkt des Abschlusses des Werbeauftrags gültigen Fassung. 5. Ist das Recht zum Abruf einzelner Werbemittel innerhalb eines Insertionszeitraumes eingeräumt, ist der Abruf innerhalb eines Jahres seit Erscheinen der ersten Anzeige abzuwickeln, sofern das erste Werbemittel innerhalb eines Jahres nach Vertragsschluss abgerufen und veröffentlicht wird. Wird das Recht zum Abruf innerhalb dieser Zeit nicht ausgeübt, verfällt der Anspruch nach Ablauf des Jahres ersatzlos. Die Pflicht zur Zahlung der entsprechenden Vergütung bleibt hiervon unberührt. **Ⅲ. Leistungen des Verlags** 1. Der Verlag wird die vom Werbekunden zur Verfügung gestellten Werbemittel innerhalb des im Vertrag angegebenen Zeitraums gemäß den vereinbarten Leistungsmerkmalen in einer dem jeweiligen technischen Standard entsprechenden Weise auf den vereinbarten Werbeplätzen platzieren. Darüber hinaus ist der Verlag berechtigt, die Werbemittel multimedial (insbesondere im ePaper, in Apps, auf Websites) zu veröffentlichen und öffentlich zugänglich zu machen. Ein Anspruch des Werbekunden auf eine Veröffentlichung über die vereinbarten Werbeplätze hinaus besteht nicht. 2. Vereinbart ist die für den belegten Werbeplatz nach Maßgabe der Angaben in der Preisliste sowie in der Auftragsbestätigung übliche Beschaffenheit der Werbemittel. 3. Anzeigen, die aufgrund ihrer Gestaltung nicht als Anzeigen erkennbar sind, werden als solche vom Verlag mit dem Wort "Anzeige" deutlich kenntlich gemacht. 4. Der Verlag behält sich ohne Anerkennung einer Prüfungspflicht vor, Werbemittel - auch einzelne Abrufe von Werbemitteln - aus wichtigem Grund abzulehnen. Ein solcher wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass das Werbemittel gegen die in Ziffer 4.4 genannten Garantien verstößt, oder deren Veröffentlichung für den Verlag u.a. wegen des Inhalts, der Gestaltung, der Herkunft oder der technischen Form unzumutbar ist oder Anzeigen, die Werbung Dritter oder für Dritte enthalten (Verbundwerbung). 5. Soweit der Verlag von seinem Ablehnungsrecht bezüglich Verbundwerbung (vgl. Ziffer 3.4) keinen Gebrauch macht, bedürfen diese in jedem Einzelfall der vorherigen schriftlichen Annahmeerklärung des Verlages. Diese berechtigt den Verlag zur Erhebung eines Verbundaufschlages. 6. Die Ablehnung einer Anzeige oder eines anderen Werbemittels wird dem Werbekunden unter Angabe von Gründen unverzüglich mitgeteilt. Dem Werbekunden steht es frei, dem Verlag ein neues, bzw. geändertes Werbemittel zur Verfügung zu stellen, was den Anforderungen in Ziffer 3.4 entspricht. Hierdurch auftretende Verzögerungen gehen zu Lasten des Werbekunden. 7. Bei Werbeplatzierungen in Print-Medien, werden Druckunterlagen nur auf besondere Anforderung und auf Kosten des Werbekunden zurückgesandt. Die Pflicht zur Aufbewahrung der Druckunterlagen endet drei Monate nach der erstmaligen Veröffentlichung des Werbemittels. 8. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch und auf Kosten des Werbekunden geliefert. Der Werbekunde trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge. Der Verlag berücksichtigt alle Fehlerkorrekturen, die ihm innerhalb der bei der Übersendung des Probeabzuges gesetzten Frist mitgeteilt werden. 9. Sind keine besonderen Größenvorschriften gegeben, so wird die nach Art des Werbemittels übliche, tatsächliche Abdruckhöhe der Berechnung zugrunde gelegt. 10. Wird ein Werbeauftrag aus Umständen nicht erfüllt, die weder der Verlag noch der Werbekunde zu vertreten hat, so hat der Werbekunde dem Verlag, unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflichten, den Differenzbetrag zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen Abnahme entsprechenden Nachlass zu erstatten. **Ⅳ. Pflichten des Werbekunden** 1. Der Werbekunde trägt dafür Sorge, dass die Werbemittel und weiteren notwendigen Informationen rechtzeitig, vollständig, fehlerfrei und den vertraglichen Vereinbarungen entsprechend angeliefert werden und etwaige Druckunterlagen eine einwandfreie Beschaffenheit ausweisen. Ferner ist der Werbekunde dafür verantwortlich, dass diese sich für die vereinbarten Zwecke, insbesondere die jeweilige Darstellung im entsprechenden Umfeld und in der gebuchten Werbeform, eignen. 2. Die Übersendung von mehr als 2 Farbvorlagen, die nicht termingerechte Lieferung der etwaigen Druckunterlagen und der Wunsch nach einer von der Vorlage abweichenden Druckwiedergabe können Auswirkungen auf Platzierung und Druckqualität der Werbemittel verursachen und schließen spätere Reklamationen aus. 3. Kosten des Verlages für vom Werbekunden gewünschte oder zu vertretende Änderungen hat der Werbekunde zu tragen. 4. Der Werbekunde versichert mit Erteilung des Werbeauftrages, dass er über alle zur Schaltung des Werbeauftrages erforderlichen Rechte verfügt. Er trägt die alleinige Verantwortung für den Inhalt und die rechtliche Zulässigkeit der für die Werbeschaltung zur Verfügung gestellten Text- und Bildunterlagen, bei gelieferten Anzeigenvorlagen insbesondere für die verwendeten Bilder, Logos, Schriften und sonstigen Elemente. Der Werbekunde garantiert ferner, dass die Werbemittel - keine Rechte Dritter (insbesondere Urheber-, Persönlichkeits- oder sonstige gewerbliche Schutzrechte) verletzen und/oder- nicht gegen sonstige gesetzliche (insbesondere presserechtliche, wettbewerbsrechtliche, datenschutzrechtliche und verbraucherschutzrechtliche) Bestimmungen verstoßen und nicht staatsgefährdender, rassistischer, Gewalt verherrlichender, pornografischer oder jugendgefährdender Natur sind. 5. Der Werbekunde stellt den Verlag auf erstes Anfordern im Rahmen des Werbeauftrags von allen Ansprüchen Dritter frei, die wegen der Verletzung gesetzlicher Bestimmungen entstehen können, insbesondere presserechtliche oder wettbewerbsrechtliche Vorschriften. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die unter Ziffer 4.4 abgegebenen Garantien. Bei Veröffentlichung von Gegendarstellungen bestimmen sich die zu ersetzenden Kosten nach Maßgabe des Preises für ein dem Umfang der Gegendarstellung entsprechenden Werbemittel. Ferner wird der Verlag von den Kosten zur notwendigen Rechtsverteidigung freigestellt, einschließlich sämtlicher Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Der Werbekunde ist verpflichtet, dem Verlag für den Fall einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig nach Treu und Glauben sämtliche ihm zur Verfügung stehende Informationen mitzuteilen und Unterlagen vorzulegen, die für eine Prüfung der Ansprüche erforderlich sind. 6. Der Werbekunde überträgt dem Verlag die für die Durchführung des Werbeauftrages erforderlichen zeitlich, örtlich und inhaltlich beschränkte Nutzungs-, Leistungsschutz- und sonstige sui generis Schutzrechte. Darüber hinaus ist der Verlag berechtigt, die vorgenannten Rechte zum Zwecke der Eigenwerbung (z.B. Pressemitteilungen und Präsentationen) auch vor und nach Ausführung des Werbeauftrags auszuüben. 7. Advertorials sind mindestens 7 Werktage vor Druckunterlagenschluss zur Prüfung und Billigung vorzulegen. Für den Fall, dass Advertorials durch den Verlag oder von ihm eingesetzte Erfüllungsgehilfen erstellt werden, verbleiben sämtliche Rechte an den erstellten Inhalten beim Verlag. 8. Der Werbekunde ist verpflichtet, die Werbung nach erstmaliger Schaltung zu prüfen, soweit dies mit zumutbarem Aufwand möglich ist. 9. Der Werbekunde hat dem Verlag jede Änderung seiner Firma, Ansprechpartner, Anschrift oder von sonstigen Kontaktinformationen (Tel., Fax, E-Mail etc.) umgehend, spätestens binnen 5 Werktagen per Brief oder per Email anzuzeigen. 10. Der Werbekunde ist nicht berechtigt, die Ansprüche aus dem Werbeauftrag gegenüber dem Verlag (d.h. die gebuchten Werbeplätze) auf Dritte entgeltlich oder unentgeltlich zu übertragen. 11. Die Werbungsmittler und Werbeagenturen sind verpflichtet, sich in ihren Angeboten, Verträgen und Abrechnungen mit den Werbekunden an die Preisliste des Verlages zu halten. **Ⅴ. Vergütung, Fälligkeit, Zahlungsverzug** 1. Die Vergütung für den jeweiligen Werbeauftrag bestimmt sich nach der zum Zeitpunkt des Abschlusses des jeweiligen Werbeauftrags gültigen Preisliste des Verlages. Der Verlag behält sich vor, die Preisliste jederzeit zu ändern. Eine Änderung der Anzeigenpreisliste gilt ab Inkrafttreten auch für laufende Aufträge. Dies gilt gegenüber Nicht-Kaufleuten nicht bei Aufträgen, die innerhalb von vier Monaten nach Vertragsabschluss abgewickelt werden sollen. 2. Rabatte für Mehrfachaufträge innerhalb eines Insertionszeitraumes bestimmen sich ebenfalls nach der jeweils gültigen Preisliste des Verlages. 3. Rabatte werden nicht gewährt für Unternehmen, deren Geschäftszweck unter anderem darin besteht, für verschiedene Werbetreibende Werbeaufträge zu erteilen, um eine gemeinsame Rabattierung zu beanspruchen. 4. Werbeaufträge für Werbemittel und Fremdbeilagen, die nur in bestimmten Heftnummern, bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen veröffentlicht werden sollen, müssen so rechtzeitig beim Verlag eingehen, dass dem Werbekunden noch rechtzeitig mitgeteilt werden kann, wenn der Auftrag auf diese Weise nicht auszuführen ist. Rubrizierte Werbemittel werden in der jeweiligen Rubrik abgedruckt, ohne dass dies der ausdrücklichen Vereinbarung bedarf. 5. Wird für konzernverbundene Unternehmen eine gemeinsame Rabattierung beansprucht, ist der schriftliche Nachweis des Konzernstatus des Werbekunden erforderlich. Konzernverbundene Unternehmen im Sinne dieser Bestimmung sind Unternehmen, zwischen denen eine kapitalmäßige Beteiligung von mindestens 50 Prozent besteht. Der Konzernstatus ist bei Kapitalgesellschaften durch Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers oder durch Vorlage des letzten Geschäftsberichtes, bei Personengesellschaften durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges nachzuweisen. Der Nachweis muss innerhalb der ersten Hälfte des Insertionszeitraumes erbracht werden. Konzernrabatte bedürfen der ausdrücklichen, schriftlichen Bestätigung durch den Verlag und werden nur für die Dauer der Konzernzugehörigkeit gewährt. Die Beendigung der Konzernzugehörigkeit ist unverzüglich anzuzeigen. 6. Die Rechnungsstellung erfolgt mit Auftragsbestätigung. Rechnungsbeträge sind sofort und ohne Abzüge zur Zahlung fällig. 7. Bei Zahlungsverzug oder Stundungen werden bankübliche Zinsen sowie die Einziehungskosten berechnet. Der Verlag kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des laufenden Werbeauftrages bis zur Bezahlung zurückstellen und für die restliche Platzierung der Werbemittel Vorauszahlung verlangen. Bei Vorliegen begründeter Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Werbekunden, Sitz des Werbekunden im Ausland oder einem Erstauftrag durch den Werbekunden ist der Verlag berechtigt, vor Beginn einer neuen Geschäftsverbindung und auch während der Laufzeit weiterer Werbemittel ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen. **Ⅵ. Stornierung von Werbeaufträgen** 1. Eine kostenfreie Stornierung von Werbeaufträgen oder Abrufen ist nur bis zum Anzeigenschlusstermin (Printanzeigen) und bei allen digitalen Werbeplätzen bis 21 Werktagen vor Veröffentlichung möglich. Die Stornierung muss schriftlich oder per Email bei dem Verlag eingehen. **Ⅶ. Haftung des Verlags** 1. Der Verlag haftet - gleich aus welchem Rechtsgrund - nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit eines gesetzlichen Vertreters, eines leitenden Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen; dem Grunde nach bei jeder schuldhaften Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (wobei der Begriff der wesentlichen Vertragspflicht abstrakt eine solche Pflicht bezeichnet, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die jeweils andere Partei regelmäßig vertrauen darf), bei Verzug und Unmöglichkeit und Vorsatz sowie grober Fahrlässigkeit eines einfachen Erfüllungsgehilfen, wobei die Haftung bei Vermögens- und Sachschäden auf die Höhe des typischerweise vorhersehbaren Schadens begrenzt ist. 2. Bei Betriebsstörungen oder in Fällen höherer Gewalt, illegalem Arbeitskampf, rechtswidriger Beschlagnahme, Verkehrsstörungen, allgemeiner Rohstoff- oder Energieverknappung und dergleichen - sowohl im Betrieb des Verlages als auch in fremden Betrieben, derer sich der Verlag zur Erfüllung seiner Verbindlichkeiten bedient - hat der Verlag Anspruch auf volle Bezahlung der veröffentlichten Werbemittel. 3. Entspricht die Veröffentlichung des Werbemittels nicht der vertraglich geschuldeten Beschaffenheit bzw. Leistung, so hat der Werbekunde Anspruch auf Zahlungsminderung oder ein einwandfreies Ersatzwerbemittel bzw. Ersatzplatzierung des Werbemittels, aber nur in dem Ausmaß, in dem der Zweck des ursprünglichen Werbemittels beeinträchtigt wurde. Der Verlag hat das Recht, ein Ersatzwerbemittel bzw. Ersatzplatzierung zu verweigern, wenn diese einen Aufwand erfordert, der unter Beachtung des Inhalts des Schuldverhältnisses und der Gebote von Treu und Glauben in einem groben Missverhältnis zu dem Leistungsinteresse des Werbekunden steht, oder diese für den Verlag nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich wäre. Lässt der Verlag eine ihm für das Ersatzwerbemittel oder die Ersatzplatzierung des Werbemittels gesetzte angemessene Frist verstreichen oder ist das Ersatzwerbemittel/Ersatzplatzierung erneut nicht einwandfrei, so hat der Werbekunde ein Recht auf Zahlungsminderung oder Rückgängigmachung des Werbeauftrags. Bei unwesentlichen Mängeln des Ersatzwerbemittels oder der Ersatzplatzierung ist die Rückgängigmachung des Werbeauftrags ausgeschlossen. 4. Reklamationen bei nicht offensichtlichen Mängeln müssen binnen eines Jahres ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn geltend gemacht werden. Alle gegen den Verlag gerichteten Ansprüche aus vertraglicher Pflichtverletzung verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn, sofern sie nicht auf vorsätzlichem Verhalten beruhen. 5. Alle in den Punkten 7 genannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht in den Fällen zwingender gesetzlicher Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bei Übernahme einer Garantie sowie bei schuldhaften Verletzungen des Lebens, des Körpers und der Gesundheit. **ⅦI. Datenschutz** 1. Der Werbekunde ist verpflichtet, die datenschutzrechtlichen Bestimmungen einzuhalten. **Ⅸ. Schlussbestimmungen** 1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Anzeigenbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so bleibt der Werbeauftrag im Übrigen wirksam. Das gleiche gilt, sofern diese Anzeigenbedingungen eine Regelungslücke enthalten. Anstelle der ganz oder teilweise unwirksamen oder fehlenden Regelung tritt das, was die Parteien bei verständiger Würdigung der ganz oder teilweisen Unwirksamkeit oder des Fehlens der Regelung vereinbart hätten, falls ihnen dieser Umstand bekannt gewesen wäre, in Kraft. 2. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Bergisch Gladbach. 3. Erfüllungsort ist der Ort des Verlages oder dessen Niederlassung. 4. Es gilt deutsches Recht. *– Fassung vom 01.01.2026 –* ### Widerruf URL: https://allgemeinebauzeitung.de/widerruf/ Last updated: 2026-08-27T09:51:44.000Z _No content available._ ### Newsletter URL: https://allgemeinebauzeitung.de/newsletter/ Last updated: 2026-09-14T11:43:45.000Z ABZ Newsletter # Tagesaktuell informiert. Freitags den Überblick. Erhalten Sie wichtige Nachrichten direkt nach Veröffentlichung – und jeden Freitag das Briefing mit den wichtigsten Themen und Einordnungen der Woche. 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Die neue co-extrudierte WPC-Fertigungsanlage sowie erweiterte Lagerkapazitäten stärken die Marktposition im deutschsprachigen und internationalen Markt. _This post is for paying subscribers only._ ### Antikollisionssystem für Raupenbagger Serie 9 von Develon URL: https://allgemeinebauzeitung.de/antikollisionssystem-raupenbagger-serie-9-develon/ Last updated: 2026-10-22T10:19:38.000Z Mannheim (ABZ) | Develon bietet für seine Raupenbagger der Serie 9 das optionale E-Stop-System an, das Personen im Maschinenumfeld erkennt und bei Kollisionsgefahr automatisch eingreift. Die Technik soll insbesondere dort unterstützen, wo eingeschränkte Sichtverhältnisse und beengte Platzverhältnisse das Risiko von Zusammenstößen zwischen Baumaschinen und Fußgängern erhöhen. Sechs hochauflösende Kameras erzeugen ein kombiniertes Rundumbild. Eine Software unterscheidet Personen von anderen Objekten. Ergänzend messen drei Radarsensoren Entfernungen in einem Bereich von 330 Grad um die Maschine und erfassen damit wesentliche tote Winkel. Bei einer Entfernung von sechs Metern wird der Bagger nach Herstellerangaben zunächst verlangsamt. Bei vier Metern stoppt das System Schwenk- und Rückwärtsbewegungen. Im äußeren Gefahrenbereich gibt es visuelle und akustische Warnsignale aus. Entfernt sich die Person, können die Arbeiten fortgesetzt werden. Die Kombination aus Kameras und Radarsensoren soll die Grenzen der direkten Sicht aus der Fahrerkabine ausgleichen. Kameras allein bieten bei Regen, Staub oder winterlichen Bedingungen nicht immer eine ausreichende Orientierung. »Zusammenstöße mit Fußgängern zählen zu den gefährlichsten Unfällen«, sagt Stephane Dieu, Produktmanager für Develon-Bagger in Europa. Automatisierte Eingriffe sollen dazu beitragen, Risiken zu verringern, wenn Personen in den Gefahrenbereich der Maschine gelangen. Das System konzentriert sich auf Schwenk- und Rückwärtsbewegungen, bei denen die Sicht des Bedieners häufig eingeschränkt ist. Andere Objekte, etwa Bäume, große Steine oder benachbarte Maschinen, werden ebenfalls erkannt, lösen aber nicht automatisch dieselbe Not-Aus-Reaktion aus. Die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen wie Sperrzonen, Kommunikation und die Überwachung des Arbeitsbereichs bleiben weiterhin erforderlich. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEVELON-Transformation-der-Baustellensicherheit-5.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEVELON-Transformation-der-Baustellensicherheit-3.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEVELON-Transformation-der-Baustellensicherheit-1.png) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEVELON-Transformation-der-Baustellensicherheit-4b.png) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEVELON-Transformation-der-Baustellensicherheit-4a.png) Develon hat das Smart All-Around View Monitoring-System einschließlich Personenerkennung nach eigenen Angaben bei den Baggern der Serie 9 zur Standardausstattung gemacht. E-Stop bleibt optional, da für die automatische Eingriffsfunktion zusätzliche Radarsensoren und Software erforderlich sind. Bei Tests mit Bauunternehmen und Maschinenbetreibern in Frankreich habe sich laut Dieu gezeigt, dass das System die Arbeitsabläufe im Normalbetrieb nicht wesentlich beeinträchtige. Neben dem Schutz von Personen könnten solche Systeme auch dazu beitragen, die betrieblichen Folgen schwerer Unfälle zu reduzieren. Eine vollständige Unfallvermeidung lasse sich durch technische Maßnahmen allein jedoch nicht garantieren. Dieu erwartet eine zunehmende Verbreitung der Technologie: »Ich bin der Ansicht, dass Antikollisionssysteme innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre zur Standardausstattung auf Baustellen gehören werden«. Insbesondere große Bauunternehmen und Mietparks könnten die Einführung durch einheitliche Anforderungen an ihre Maschinenflotten vorantreiben. ### PCI-Augsburg wird zum Jahreswechsel in Sika Deutschland integriert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/pci-augsburg-sika-deutschland-integration-jahreswechsel/ Last updated: 2026-10-22T10:18:48.000Z Stuttgart (ABZ) | Die PCI Augsburg GmbH wird zum Jahreswechsel 2026/2027 rechtlich und operativ in die Sika Deutschland CH AG & Co. KG integriert. Mit Wirksamwerden der Verschmelzung geht die PCI vollständig in der Sika Deutschland auf, die damit Gesamtrechtsnachfolgerin der Gesellschaft wird. Nach Angaben des Unternehmens ist die Verschmelzung ein weiterer Schritt bei der Integration der Unternehmen der Sika-Gruppe in Deutschland. Mit der Übernahme der MBCC Group im Jahr 2023 war die deutsche Organisationsstruktur der Sika-Gruppe komplexer geworden. Durch die Bündelung der Aktivitäten in einer rechtlichen Einheit will Sika nach eigenen Angaben Prozesse vereinfachen, Synergien stärken und die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe weiter ausbauen. Für Kunden soll sich durch die Verschmelzung an der bisherigen Zusammenarbeit nichts ändern. »Für unsere Kunden bleibt die bewährte Zusammenarbeit unverändert. Sie können auch künftig auf die Qualität, Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit vertrauen, die sie von uns erwarten. Die Produktmarken PCI, Thomsit und Schönox bleiben feste Bestandteile unseres Portfolios. Gemeinsam mit den Produkten, Systemen und Technologien von Sika bieten wir unseren Kunden eines der umfassendsten Leistungsangebote der Branche – durch die Verschmelzung richtet sich unser Fokus vollumfänglich auf die Bedürfnisse unserer Kunden«, sagt Daniela Schmiedle, Geschäftsführerin der Sika in Deutschland. Im Zuge der Verschmelzung gehen laut Unternehmen auch die Arbeitsverhältnisse der PCI sowie sämtliche Standorte auf die Sika Deutschland über. Darüber hinaus werden die SAP-Systeme beider Unternehmen zusammengeführt. ### Sportlerhaus in HafenCity setzt mit hellen Klinkern architektonischen Akzent URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hafencity-sportlerhaus-heller-klinker-architektur-flexible-wohnungen/ Last updated: 2026-10-22T10:20:12.000Z Hamburg (ABZ) | Mit hellgrau glasierten Keramikelementen und einer plastisch gestalteten Fassade setzt das achtgeschossige »Sportlerhaus« am Baakenhafen in Hamburg einen architektonischen Akzent. Das von Spine Architects entworfene Gebäude umfasst 38 Wohnungen sowie Gewerbe- und Gemeinschaftsflächen im Erdgeschoss. Eine 24 Zentimeter starke Mineralwolldämmung sorgt nach Angaben der Projektbeteiligten für den Wärmeschutz. Der Entwurf geht auf eine Baugruppe sportbegeisterter Familien zurück, die sich 2017 an einer Ausschreibung der Stadt Hamburg beteiligte. Das ortsansässige Büro Spine Architects erhielt anschließend den Zuschlag. Die städtebauliche Anordnung greift die Lage am Hafen auf und fasst den Gretchen-Wohlwill-Platz, ohne die Öffnung zum Wasser zu beeinträchtigen. Das Konzept »Teamplay« bestimmt die Organisation der Wohnungen. Jeweils zwei Einheiten bilden ein gemeinsames »Spielfeld«, dessen Aufteilung flexibel gestaltet werden kann. Die Bewohner entscheiden dabei über die Größenverteilung der Wohnungen. Ergänzend stehen zwei Grundrisstypen zur Verfügung: Bei der »offensiven« Variante liegen die Wohnräume am Eingang, bei der »defensiven« sind sie im hinteren Bereich angeordnet. Die unterschiedlichen Grundrisse spiegeln sich in der Anordnung der bodentiefen Fenster und damit auch in der Fassadengestaltung wider. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26_10_Sportlerhaus_02_G.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26_10_Sportlerhaus_03_G.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26_10_Sportlerhaus_04_G.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26_10_Sportlerhaus_05_G.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26_10_Sportlerhaus_06_G.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26_10_Sportlerhaus_07_G.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26_10_Sportlerhaus_08_G.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26_10_Sportlerhaus_09_G.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26_10_Sportlerhaus_10_G.jpg) Die Außenwände bestehen im Sockelgeschoss aus Stahlbeton und in den Obergeschossen aus Kalksandstein. Darauf wurde das Fassadendämmsystem StoTherm Mineral mit einer 24 Zentimeter starken Mineralwolldämmung aufgebracht. Als äußerer Abschluss dienen keramische Elemente des Systems StoCera im Format 6,5 × 24 cm. Sie sind glänzend in RAL Achatgrau glasiert und im Kreuzfugenverband mit gleichfarbigem Fugenmörtel verlegt. Für die Fassadengestaltung kamen zwei Profile zum Einsatz. Im Sockelbereich und an der Brüstung des ersten Obergeschosses wurden flache Elemente verwendet. In den darüberliegenden Geschossen kommen geneigte Profile zum Einsatz, teilweise in gedrehter Ausführung. Dadurch entsteht eine dreidimensionale Oberfläche, die je nach Lichteinfall unterschiedliche Licht- und Schattenwirkungen erzeugt. Die hellgraue Glasur reflektiert das Tageslicht und kann abhängig von Wetter und Tageszeit auch goldfarbene Reflexionen annehmen. Die Fensteröffnungen sind in das Fassadenraster integriert und jeweils auf eine Kreuzfuge abgestimmt. Laibungen und Stürze wurden mit den flachen Keramikelementen verkleidet. Verdeckte Dehnfugen sowie stumpf gestoßene Fliesen mit unglasierten Kanten an den Außenecken tragen zu einem einheitlichen Erscheinungsbild bei. Bemusterungsmodelle von Sto begleiteten die Planung und dienten der Abstimmung der Details. Mit der hellgrauen Keramikoberfläche interpretiert das Wohnhaus die für Hamburg typische Klinkerarchitektur in einer zurückhaltenden Farbgebung. Die Kombination aus mineralischer Dämmung und keramischer Bekleidung verbindet die Fassadengestaltung mit Anforderungen an Wärmeschutz und Witterungsbeständigkeit. ### Dashboard für Fußgängererkennung bei Staplern durch Hyster URL: https://allgemeinebauzeitung.de/dashboard-footgangererkennung-staplern-durch-hyster/ Last updated: 2026-10-22T10:00:11.000Z Hyster stellt ein neues Dashboard vor, das Fußgänger in der Nähe von Staplern erkennt und warnt. Das System nutzt Kamerasysteme mit 110° Sichtfeld und liefert präzise Daten für Sicherheitsmaßnahmen. _This post is for paying subscribers only._ ### Befestigungstechnik für Polens höchstes Wohngebäude URL: https://allgemeinebauzeitung.de/befestigungstechnik-fuer-polens-hoechstes-wohngebaeude-abz/ Last updated: 2026-10-21T14:41:00.000Z Beim Bau des 220,67 m hohen Olszynki Park in Polen kommen Befestigungssysteme von fischer in Stahlbeton und Porenbeton zum Einsatz. Sie müssen unterschiedlichen Lasten standhalten und zur Sicherheit und Dauerhaftigkeit der Hochhauskonstruktion beitragen. _This post is for paying subscribers only._ ### Holzhybridbeton mit mineralisierten Holzspänen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/holzhybridbeton-mineralisierte-holzspaene/ Last updated: 2026-10-21T14:21:45.000Z Die Cemwood GmbH präsentiert einen Holzhybridbeton, der den CO₂-Rucksack von Zement reduziert. Mineralisierte Holzspäne ermöglichen eine industrielle Integration ohne Anlagenerneuerung. _This post is for paying subscribers only._ ### Knieschutz im Arbeitsalltag: Ergonomie und Materialtechnologie URL: https://allgemeinebauzeitung.de/knieschutz-arbeitsalltag-ergonomie-materialtechnologie/ Last updated: 2026-10-21T13:00:15.000Z Neue Arbeitshosen von Carhartt bieten integrierte Knieschutztaschen für verbesserten Komfort. Die ergonomisch geformten Schoner absorbieren Druck bis zu 100 N und bleiben bei Bewegungen stabil. _This post is for paying subscribers only._ ### Fremdüberwachung sichert Qualität von Deponieabdichtung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/fremdueberwachung-sichert-qualitaet-von-deponieabdichtung-abz/ Last updated: 2026-10-21T12:39:00.000Z Auf der Zentraldeponie Emscherbruch überwacht die Limes GmbH die Qualität der Abdichtungsarbeiten. Bodenmechanische Prüfungen und Labortests sollen sicherstellen, dass die Dichtungsschichten den Anforderungen entsprechen und Boden sowie Grundwasser langfristig geschützt werden. _This post is for paying subscribers only._ ### Angebot für Dach und Fassade erweitert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/angebot-fuer-dach-und-fassade-erweitert-abz/ Last updated: 2026-10-21T10:32:53.000Z Koblenz (ABZ) | Mit EasyFalz by Kalzip führt Kalzip eine neue Marke für falzbares Aluminium im Dach- und Fassadenbau ein. Das Sortiment umfasst Stehfalz- und Schindellösungen und richtet sich insbesondere an das Dach- und Fassadenhandwerk. Die technische Grundlage bildet das bestehende Know-how von Kalzip. Die Produkte lassen sich laut Hersteller mit vertrauten Werkzeugen und Verarbeitungsschritten bearbeiten. Eine kompakte Auswahl an Farben, Oberflächen und Formen soll unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen. »Mit dem neuen Markenauftritt geben wir dem Handwerk mehr Gestaltungsspielraum und bauen zugleich auf der technischen Sicherheit von Kalzip auf«, sagt Jens Sperber, Sales Manager für falzbares Aluminium. Eine Variante ist EasyFalz Patina. Sie kombiniert Gold-, Bronze- und Kupfertöne mit einer variierenden Metalloptik. Die Farbnuancen entstehen laut Hersteller ohne Farbauftrag durch elektrolytische Passivierung. Die Oberfläche ist zudem witterungsbeständig. Während Kalzip umfassende Systeme für anspruchsvolle Dach- und Fassadenprojekte anbietet, konzentriert sich EasyFalz auf ein kompaktes Sortiment für das Fachhandwerk. Damit ergänzt die neue Marke das bestehende Portfolio um weitere Gestaltungsmöglichkeiten bei vertrauter Verarbeitungm heißt es von Unternehmensseite. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Kalzip_EasyFalz_2.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Kalzip_EasyFalz_1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Kalzip_EasyFalz_4.jpg) ### Deutscher Fassadenpreis 2026 für fünf Projekte verliehen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/deutscher-fassadenpreis-2026-fuer-fuenf-projekte-verliehen-abz/ Last updated: 2026-10-21T10:26:20.000Z Berlin (ABZ) | Der Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF) hat im Deutschen Architektur Zentrum in Berlin den 16\. Deutschen Fassadenpreis verliehen. Ausgezeichnet wurden fünf Projekte in vier Kategorien. Das Spektrum reicht von der Sanierung von Bestandsgebäuden über ein Biotechnologiezentrum bis zu Wohn- und Sozialbauten. In der Kategorie »Bauen im Bestand« erhielt das Büro Voigt den Preis für die sanierten Theaterwerkstätten Eisenach. Die bestehende Putzfassade wurde zusätzlich gedämmt und mit einer horizontalen Holzschalung versehen. Fenster und Sonnenschutzelemente blieben erhalten. Riehle Koeth wurde für das Biotechnologiezentrum Tübingen in der Kategorie »Das besondere Detail« ausgezeichnet. Die Fassade aus Lisenen und gewelltem Aluminiumlochblech übernimmt zugleich Sonnen- und Sichtschutzfunktionen und integriert die dezentrale Lüftung. Der Preis für die »VHF-Funktionsfassade« ging an augustinundfrank/Winkler Architekten für die Schulmensa mit Stadtteilzentrum Pasewalk. Die Trapezblechfassade unterstützt solare Gewinne, natürliche Nachtauskühlung und sommerlichen Wärmeschutz. Den erstmals vergebenen Sonderpreis »VHF-Holzbekleidung« erhielten zwei Projekte: das »Haus im Park« in Berlin von Modersohn & Freiesleben Architekten mit rot lasierter Lärchenholzfassade sowie das Wohn- und Büroensemble »Vinzent« in München von allmannwappner mit vorgefertigten hinterlüfteten Holzfassaden und integrierter Begrünung. FVHF-Vorstandsvorsitzender Tom Clayton betonte die Bedeutung des Zusammenspiels von Gestaltung, Planung, Material und Ausführung. Auch Ressourcenschonung und die Weiterentwicklung des Gebäudebestands gewinnen laut Verband an Bedeutung. FVHF-Geschäftsführer Wolfgang Häußler erklärte: »Die Fassade entwickelt sich zunehmend zur Funktionsfassade.« Vorgehängte hinterlüftete Fassaden könnten Energie erzeugen, Begrünung integrieren und Gebäude vor Hitze und Witterung schützen. Der nächste Deutsche Fassadenpreis wird 2028 verliehen. ### Wirtschaftlichkeit führt zu zwei neuen Muldenkippern URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wirtschaftlichkeit-fuehrt-zu-zwei-neuen-muldenkippern-abz/ Last updated: 2026-10-21T08:39:45.000Z Jungnau (ABZ) | Ausschlaggebend war laut Unternehmen ein preislich attraktives Angebot der Zeppelin Niederlassung Ulm und ihres Gebietsverkaufsleiters Reiner Schmid. Obwohl die vorhandenen Maschinen ihre Transportaufgaben zuverlässig und effizient erfüllten, entschied sich das Unternehmen für zwei Cat 770 der neuen Generation. Ein Merkmal, das nach Unternehmensangaben insbesondere bei den Fahrern auf Zustimmung stößt, ist der mittig positionierte Sitz, der ihnen einen guten Überblick über den Einsatz im Kalksteinbruch ermöglicht. Die Firmengruppe beschäftigt rund 220 Mitarbeiter und blickt auf eine 88-jährige Geschichte zurück. In den eigenen Kies- und Schotterwerken werden qualitätsgeprüfte Rohstoffe abgebaut und in unterschiedlichen Körnungen aufbereitet. Das Produktspektrum umfasst unter anderem gewaschene Kiese, Edelsplitte, Schottergemische, güteüberwachtes Frostschutzmaterial und Vorlagesteine. „Qualität ist vielschichtig – und das spiegelt sich auch im Maschinenpark wider. Wir achten darauf, Maschinen auf dem neuesten Stand der Technik einzusetzen und denken hier ganzheitlich, wenn wir nach wirtschaftlichen Kriterien die Maschinenauswahl treffen, um für unsere Kunden das Beste herauszuholen“, unterstreicht Geschäftsführer Bernd Kempter. Die Maschinen werden in der Regel von festen Fahrern bedient. Ihre Kenntnis der Technik, der Materialien und der Arbeitsabläufe wirkt sich nach Angaben des Unternehmens auf die Ausführungsqualität aus. Das zeigt sich beispielsweise beim Verladen des durch Sprengung gelockerten Weißjurakalks und dessen Transport zur Weiterverarbeitung. Durch die gleichbleibenden Arbeitsabläufe lassen sich Abweichungen und Nacharbeiten reduzieren. Gleichzeitig gehen die Fahrer pfleglich mit den Maschinen um. »Keiner kann hinterher sagen: Das war ich nicht. Wir legen großen Wert auf eine gesamtheitliche und professionelle Außenwirkung bei Martin Baur, weil diese nicht nur von den Kunden, sondern auch darüber hinaus wahrgenommen wird«, so Bernd Kempter. Neben der technischen Ausstattung spielt auch der Umgang mit den Kunden eine Rolle. Dazu gehört laut Geschäftsführer eine klare Kommunikation. »Unsere Kunden wissen es zu schätzen, wenn sich unsere Mitarbeiter klar artikulieren und verständlich austauschen können«, erklärt Kempter. Hinzu kommt die Möglichkeit, Fahrzeuge und Maschinen standortübergreifend einzusetzen. Bei Bedarf werden sie zusammengezogen, um Engpässe auszugleichen. »Das macht uns schlagkräftig«, betont Kempter. Die Firmengruppe setzt nach eigenen Angaben auf moderne Fahrzeug- und Maschinentechnik sowie auf die Eigenwartung, um Standzeiten zu reduzieren und die Verfügbarkeit zu sichern. »Am Ende des Tages sind es die Monteure, die Maschinen ausmachen«, so Steffen Kanthak, Fuhrparkleiter bei Martin Baur. Bei den Cat Maschinen verweist er dabei auch auf die Unterstützung durch Zeppelin Servicetechniker Thomas Schrodi. Dieser trägt dazu bei, die Maschinen betriebsbereit zu halten. Daneben betreibt das Unternehmen eine eigene Werkstatt unter der Leitung von Kanthak. Cat Baumaschinen kommen an den verschiedenen Standorten seit 2018 schrittweise zum Einsatz. Sie werden beim Abbau von Weißjurakalk, in Kies- und Transportbetonwerken sowie auf Deponien genutzt. Den Anfang machte ein Cat Grader 120M, der für den Bau von Waldwegen angeschafft wurde. »Hier haben wir einen diametralen Wandel von Gebraucht- in Richtung Neumaschinen vollzogen«, erklärt Kempter. Zum heutigen Maschinenbestand gehören unter anderem fünf Cat Radlader 972XE, ein 908M, ein Cat Kettenbagger 352 und zwei Cat Raupen D6 LGP mit VPAT-Schild. »Die Performance muss stimmen, denn wir überzeugen durch Leistung«, beschreibt Kanthak die Anforderungen an die Maschinen. Insgesamt verwaltet der Fuhrparkleiter zwischen 400 und 450 Geräte, wobei ein großer Anteil auf die Spedition entfällt. Transporte bilden seit der Unternehmensgründung ein zentrales Geschäftsfeld. Der Großvater von Martin Baur begann damit, Holz aus den umliegenden Wäldern per Pferdefuhrwerk zu den Sägewerken zu bringen. Mit der Anschaffung eines gebrauchten Lkw wurde das Geschäft ausgebaut. Ende der 1950er-Jahre kam das Rohstoffgeschäft hinzu, das zunächst ebenfalls mit einfachen Mitteln betrieben wurde. Heute liefert das Unternehmen Kies, Sand, Splitt und Schotter entsprechend dem Bedarf von Straßen-, Tief- und Galabauprojekten sowie für Asphaltmischanlagen und Transportbetonwerke. Der Fuhrpark umfasst 30 Kipper für unterschiedliche Transportaufgaben. Dazu zählen Dreiachser mit Zentralachsanhängern, Vierachser für schwere Einsätze sowie zwei- und dreiachsige Sattelzugmaschinen mit Stahlaufliegern für grobes Material. Für Mischgut- und Schüttguttransporte stehen außerdem Thermoauflieger bereit. Ein geschultes Team organisiert die Abläufe und Lieferungen. Auch der Bereich Transportbeton ist auf unterschiedliche Projektgrößen ausgerichtet. Mit 30 Fahrmischern, verteilt auf vier Betonwerke, bedient das Unternehmen nach eigenen Angaben auch Großprojekte. Fünf Förderbandfahrzeuge mit jeweils 16 m Reichweite ermöglichen zudem die Einbringung von Beton über größere Distanzen. Im Bereich Rohstoffgewinnung haben inzwischen die beiden neuen Cat Muldenkipper 770 der neuen Generation ihre Arbeit aufgenommen. ### Ausbildungszahlen im Bau steigen um 4,9 Prozent URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baubau-ausbildung-zahlen-wachstum-berufsperspektive/ Last updated: 2026-10-22T08:28:39.000Z Berlin (ABZ) | Das Bauhauptgewerbe verzeichnet einen Zuwachs bei den Ausbildungszahlen. Ende September 2026 absolvierten 37.694 junge Menschen eine Ausbildung in der Branche. Das entspricht einem Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch bei den Neueinsteigern zeigt sich eine positive Entwicklung: 12.209 junge Frauen und Männer begannen 2026 eine Ausbildung im Bauhauptgewerbe, knapp 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders häufig entschieden sie sich für die Berufe Tiefbaufacharbeiter, Zimmerer und Maurer. Im Ländervergleich liegt Bayern bei den Ausbildungszahlen vorn. Damit setzt sich der positive Trend aus dem Vorjahr fort. »Junge Menschen sehen am Bau wieder echte Perspektiven. Der Weg führt von der Gesellenprüfung über den Meisterbrief bis an die Spitze eines eigenen Betriebs. Wer bei uns anfängt, sichert sich einen Beruf, der auch in unruhigen Zeiten Bestand hat«, sagt Heribert Jöris, Geschäftsführer Sozial- und Tarifpolitik des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB). Er verweist zudem auf die Bedeutung der Ausbildung für die Zukunft der Branche: »Während andere Branchen Stellen abbauen, bilden unsere Betriebe aus und investieren in ihre Zukunft. Der Mittelstand weiß, ohne Nachwuchs wird Deutschland seine Bauaufgaben nicht lösen können. Umso wichtiger ist eine mittelstandsfreundliche Investitionspolitik.« Als Gründe für den Zuwachs nennt der Verband die Ausbildungsvergütung und die Rahmenbedingungen der dualen Ausbildung. Seit April 2026 gelten die tariflichen Ausbildungsvergütungen bundesweit einheitlich in Ost und West. Das tarifliche Berufsbildungsverfahren besteht seit 50 Jahren und sichert nach Angaben des ZDB eine überbetriebliche Ausbildung. Zugleich entlastet es insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei den Ausbildungskosten. Um den Nachwuchsbedarf langfristig zu sichern, fordert Jöris eine bessere Berufsorientierung an Schulen. »Der Zuwachs ist ein starkes Signal. Damit der Nachwuchs den demografischen Wandel etwas ausgleichen kann, brauchen wir eine bessere Berufsorientierung an allen Schulen, auch an Gymnasien. Zudem muss die Baupolitik langfristige Perspektiven bieten, damit die Betriebe auch weiterhin Ausbildungsplätze sichern können.« ### Innovationen bei Faserverbundwerkstoffen ausgezeichnet URL: https://allgemeinebauzeitung.de/faserverbundwerkstoffe-innovationen-produkte-verfahren-forschung/ Last updated: 2026-10-21T08:18:25.000Z Anybrid, Renewpoly und RelineEurope präsentieren bahnbrechende Entwicklungen in Produkten, Verfahren und Forschung. Biobasierte Systeme, robotergesteuerte Herstellung und energieeffiziente Oberflächenverarbeitung zeigen neue Wege der Nachhaltigkeit. _This post is for paying subscribers only._ ### Geschlossene GEDA-Bühne für Rückbau am 240-Meter-Schornstein URL: https://allgemeinebauzeitung.de/geschlossene-geda-buehne-ruckbau-240-meter-schornstein/ Last updated: 2026-10-21T08:00:35.000Z Le Havre/ Frankreich (ABZ) | Auf einer Baustelle im französischen Le Havre kommt derzeit eine Transportbühne GEDA 1500 Z/ZP in geschlossener Ausführung zum Einsatz. Das Projekt befindet sich auf dem Gelände eines Wärmekraftwerks, das seit April 2021 stillgelegt ist und aktuell schrittweise zurückgebaut wird. Für die Arbeiten am dortigen Schornstein wurde eine GEDA 1500 Z/ZP in BS-Version mit UNI-X-Masten ­installiert. Die Transportbühne wurde laut Beteiligten speziell an die baustellenspezifischen Anforderungen angepasst, weshalb die Anlage in geschlossener Variante ausgeführt ist. Die geschlossene Ausführung der Geda-Transportbühnen erweitert laut Hersteller die Einsatzmöglichkeiten der seit Jahrzehnten weltweit genutzten Höhenzugangslösungen. Neben dem Modell GEDA 1500 Z/ZP sind auch der GEDA 500 Z/ZP sowie der GEDA 1200 Z/ZP als geschlossene Varianten erhältlich. Sie sollen sich besonders für Spezialeinsätze und anspruchsvolle Anwendungen eignen, bei denen bauliche Gegebenheiten oder Sicherheitsanforderungen besondere Lösungen verlangen. Ein wesentlicher Vorteil der geschlossenen Bauweise liegt laut Geda im verringerten Sicherheitsabstand, während gleichzeitig die hohen Sicherheitsstandards beibehalten werden würden. Damit bieten die geschlossenen Transportbühnen eine wirtschaftliche Lösung mit hoher Praxistauglichkeit und einem überzeugenden Verhältnis von Preis und Leistung, heißt es. Auch für bestehende Anlagen bietet Geda eine Option: Bereits im Einsatz befindliche Geda-Transportbühnen können mithilfe entsprechender Umbausätze auf die geschlossene ­Variante umgerüstet werden. Darüber hinaus sind die geschlossenen Modelle auch direkt ab Werk bestellbar. Durch die Vielzahl bestehender Bühnen­varianten, die für eine Umrüstung geeignet sind, lassen sich zahlreiche individuelle Konfigurationen realisieren, so Geda. In Le Havre dient die Transportbühne in der ersten Einsatzphase im Bereich von 0 bis 19 m zur Beförderung von Material sowie von Montageteams für das noch zu errichtende Gerüst. Im weiteren Verlauf wird die Anlage auf eine Endhöhe von 43 m erweitert, womit sie die anschließenden Reinigungs- und Asbestsanierungsarbeiten am Schornstein unterstützt. Der Schornstein selbst besitzt eine Gesamthöhe von 240 m und gilt als historisch bedeutsames Bauwerk in Le Havre. Die besonderen Rahmenbedingungen des Rückbauprojekts stellen hohe Anforderungen an Logistik, Sicherheit und Anpassungsfähigkeit der eingesetzten Höhentechnik. Mit der individuell konfigurierten und geschlossenen GEDA 1500 Z/ZP zeigt Geda laut eigener Einschätzung einmal mehr, wie flexible Transportlösungen auch unter komplexen Baustellenbedingungen zuverlässig eingesetzt werden können – vom Materialtransport bis zur sicheren Beförderung von Teams in die Höhe. ### Bessere Rahmenbedingungen für Neubau und Bestand notwendig URL: https://allgemeinebauzeitung.de/rahmenbedingungen-neubau-bestand-bauindustrie-hessen-thueringen/ Last updated: 2026-10-21T06:57:38.000Z Wiesbaden/Erfurt (ABZ) | Die bundesweite Erholung bei den Baugenehmigungen für Wohnungen zeigt sich in Hessen und Thüringen bislang kaum. Während die Zahl genehmigter Wohnungen bundesweit von Januar bis August 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,1 Prozent stieg, blieb sie in Hessen mit 10.711 Wohnungen nahezu unverändert. Das entspricht einem Plus von 0,4 Prozent. In Thüringen wurden im gleichen Zeitraum 1.508 Wohnungen genehmigt, 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr. »Die bundesweiten Zahlen sind ein positives Signal, für Hessen und Thüringen können wir aber noch keine Entwarnung geben. Entscheidend ist ohnehin nicht allein, wie viele Wohnungen genehmigt werden, sondern wie viele davon tatsächlich gebaut werden«, sagt Dr. Burkhard Siebert, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen. Als Gründe für die weiterhin angespannte Lage nennt der Verband hohe Bau- und Finanzierungskosten, komplexe Förderbedingungen, regulatorische Anforderungen und aufwendige Genehmigungsverfahren. Zudem wirkten sich hohe Quoten für anteilig zu schaffenden sozialen Wohnraum nach Einschätzung des Verbandes kontraproduktiv aus. »Die Wohnungsnot lässt sich nicht mit einem einzelnen Förderprogramm oder einer einzelnen gesetzlichen Erleichterung lösen. Wir müssen an mehreren Stellschrauben gleichzeitig drehen und vor allem dafür sorgen, dass sich Wohnungsbau wieder rechnet«, so Siebert. Neben dem Neubau müsse auch der vorhandene Wohnungsbestand stärker berücksichtigt werden. »Wir brauchen beides: bessere Bedingungen für den Neubau und mehr Möglichkeiten, bestehenden Wohnraum zu sanieren, umzubauen und weiterzuentwickeln. Gerade im Bestand liegt Potenzial, zusätzlichen und zeitgemäßen Wohnraum zu schaffen«, betont Siebert. Dafür seien verlässliche und überschaubare Förderbedingungen sowie Verfahren erforderlich, die Eigentümern und Investoren langfristige Planungssicherheit bieten. Die Ansätze der hessischen Staatssekretärin Ines Fröhlich in den Baupaketen I und II gehen aus Sicht des Verbandes in die richtige Richtung. Insbesondere Erleichterungen bei der Aufstockung von Gebäuden und beim Ausbau von Dachgeschossen könnten dazu beitragen, zusätzlichen Wohnraum im Bestand zu schaffen. Auch die Möglichkeiten des Bau-Turbos müssten nach Ansicht des Verbandes in den Kommunen konsequent genutzt werden. »Neue gesetzliche Spielräume helfen nur, wenn sie vor Ort auch tatsächlich angewendet werden.« Der Bau-Turbo ermöglicht Städten und Gemeinden, auch über die Vorgaben eines Bebauungsplans hinaus Baugenehmigungen zu erteilen. »Wenn solche Genehmigungen dann jedoch im Rahmen städtebaulicher Verträge mit wirtschaftlich belastenden Auflagen verbunden werden, schreckt dies Investoren ab«, so Dr. Burkhard Siebert weiter. Auch der Gebäudetyp E könne dazu beitragen, die Baukosten zu senken. Gleichzeitig müsse die Nachhaltigkeit von Gebäuden berücksichtigt werden. »Wir müssen jedoch aufpassen, dass wir die Nachhaltigkeit von Gebäuden nicht aus dem Blick verlieren. Entscheidend ist, über wie viele Jahre ein Gebäude genutzt werden kann. Gebäude aus der Gründerzeit des letzten Jahrhunderts sind heute noch heiß begehrt. Ob dies für Gebäude mit reduzierten Standards - z. B. ohne Keller oder mit abgesenkten Schallschutzanforderungen - ebenso gilt, ist fraglich«, so Dr. Burkhard Siebert weiter. Einsparungen bei der Errichtung dürften deshalb nicht isoliert betrachtet werden, sondern müssten im Zusammenhang mit der Nutzungsdauer eines Gebäudes bewertet werden. Der Verband beobachtet nach eigenen Angaben, dass fortlaufend neue Förderprogramme aufgelegt werden. Dadurch werde die Förderlandschaft für die jeweiligen Zielgruppen zunehmend unübersichtlich. Zudem seien die Programme häufig an schwer überschaubare Bedingungen geknüpft und schnell ausgeschöpft. Der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen fordert deshalb zinsvergünstigte Darlehen für den Kauf oder die Errichtung der ersten selbst genutzten Wohnung. ### Baden-Württemberg gründet Taskforce für schnelleren Stromnetzausbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baden-wuerttemberg-taskforce-stromnetzausbau-planungsverfahren/ Last updated: 2026-10-21T06:56:49.000Z Stuttgart (dpa) | Damit knappe Netzkapazitäten den Wirtschaftsstandort nicht ausbremsen, will Baden-Württemberg die Kräfte bündeln. Eine neue Taskforce soll bestehende Engpässe im Stromverteilnetz auflösen und den Ausbau beschleunigen. Die Frist für den Netzausbau müsse mindestens halbiert werden, sagte Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne). Derzeit dauerten die Verfahren bis zu zehn Jahre. Ziel sei es, diesen Zeitraum auf fünf Jahre zu verkürzen, sagte auch Umweltministerin Thekla Walker (Grüne). «Es ist jetzt bereits so, dass die bestehenden Netze in bestimmten Regionen an die Belastungsgrenzen stoßen», sagte Özdemir zum Start der Taskforce. Vor allem Mittelbaden sei betroffen. Die Taskforce, auf die sich Grüne und CDU auch im Koalitionsvertrag verständigt hatten, soll dafür zwei Jahre arbeiten. Nach dem ersten Jahr soll überprüft werden, welche Fortschritte erreicht wurden. Vorbild ist die Taskforce zum Windkraftausbau, mit der die Landesregierung 2021 auf den schleppenden Ausbau der Windkraft reagiert hatte. Ein Gremium aus Fachleuten und Amtsleitern sollte darin Vorschläge erarbeiten, um den Ausbau der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg zu beschleunigen und vor allem Planungsverfahren für Windkraftanlagen zu verkürzen. «Das ist eine Blaupause», sagte Torsten Höck, Geschäftsführer des Verbands für Energie- und Wasserwirtschaft. «Wir waren damals erfolgreich und warum sollten wir nicht wieder erfolgreich sein?» ### Brennerbasistunnel wird um mehr als eine Milliarde teurer URL: https://allgemeinebauzeitung.de/brennerbasistunnel-kosten-zuwachs-2034-betriebsstart/ Last updated: 2026-10-21T06:56:23.000Z Innsbruck (dpa) | Der Brennerbasistunnel zwischen Österreich und Italien soll mehr als eine Milliarde Euro mehr kosten und zwei Jahre später in Betrieb gehen als geplant. Wie die Brennerbasistunnelgesellschaft BBT SE mitteilte, wurde der Betriebsstart der international bedeutenden Eisenbahnroute auf 2034 verschoben und die Projektkosten auf 11,7 Milliarden Euro erhöht. Bislang waren Kosten von 10,5 Milliarden Euro vorgesehen. Die ersten Züge sollten ursprünglich bereits 2032 durch die Röhren rollen. Der Tunnel müsse höchste Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Betrieb erfüllen, hieß es von den italienisch-österreichischen Projektbetreibern. «Die dafür notwendigen zusätzlichen Bauarbeiten und die Integration der Bahntechnik bedeuten mehr Zeit und höhere Kosten», erklärten die BBT-Vorstände Umberto Lebruto und Martin Gradnitzer. Der 64 Kilometer lange Tunnel soll den Gütertransport und die Reise zwischen Deutschland und Italien deutlich beschleunigen. Damit die wichtige Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen maximal genutzt werden kann, müsste auch der Nordzulauf in Bayern ausgebaut werden. Doch bislang wurde dafür noch keine Trasse festgelegt. Die Verzögerungen in Deutschland haben aber nichts mit dem neuen Zeitplan der Tunnelgesellschaft zu tun, betonte ein BBT-Sprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. ### Flexibilität für Architektur aus Sichtbeton URL: https://allgemeinebauzeitung.de/flexibilitaet-architektur-sichtbeton/ Last updated: 2026-10-21T05:00:05.000Z **Fürth/Spardorf/Feucht** (ABZ) | Komplexer Planungsverlauf, anspruchsvolle Sichtbetonanforderungen und eng getaktete Bauabläufe. Die Fürther Baufirma GS Schenk Bauunternehmung GmbH begegnet diesen Herausforderungen mit neuartiger Schalungstechnik. Sowohl beim Neubau des Lernhauses und der Turnhalle in Spardorf als auch beim Neubau des Bürogebäudes in Feucht vertraut das Team auf die bewährten Systeme der Mayer Schaltechnik GmbH. Zum zentralen ­Erfolgsfaktor entwickelt sich dabei die Trägerschalung PRIMAX. Der Weg zum Neubau der Grundschule Spardorf verlangte allen Beteiligten viel Geduld ab. Nach ersten Beschlüssen zur Generalsanierung im Jahr 2014 und mehreren Umplanungen erwies sich eine Sanierung des 60 Jahre alten Bestandsgebäudes aus pädagogischer und wirtschaftlicher Sicht als nicht mehr tragfähig. Im Juni 2020 entschied der Gemeinderat schließlich den Neubau eines zukunftsweisenden »Lernhauses« als Kombieinrichtung für Schule und Nachmittagsbetreuung. Nach Klärung von Standortfragen bezüglich des Sportplatzes und intensiven Fachplanungen erfolgte im Mai 2025 der feierliche Spatenstich. Die rohbauliche Umsetzung verlangt hohe Präzision. Im Schulgebäude sowie der integrierten Turnhalle werden insgesamt rund 980 m2 Wandfläche in hoher Sichtbetonqualität (SB 3) hergestellt. Neben Wandhöhen im Schulbereich von 3,16 m bis 3,70 m stellen insbesondere die bis zu 7,28 m hohen Wände der Turnhalle eine statische und logistische Aufgabe dar. Ihre ganze Stärke spielt die PRIMAX-Schalung bei den stark variierenden Wandhöhen in Spardorf aus. Ausgestattet mit einer integrierten Teleskopfunktion lässt sich die Schalungshöhe unkompliziert und flexibel direkt vor Ort anpassen. Für die hohen Wände im Untergeschoss der Turnhalle wurde das System problemlos von 4,80 m auf 8 m aufgestockt. Nach Fertigstellung dieses Bauabschnitts konnte die Schalung ebenso einfach wieder auf das Standardmaß von 4,80 m für das Erd- und Obergeschoss zurückgebaut werden. »Starke, stabile Schalung, sehr steif und ein einfacher, unkomplizierter Umbau vor Ort«, bringt Polier Ludwig Weiss die Vorteile auf den Punkt. In Kombination mit einer Sperrholzstäbchenplatte als Schalhaut entstehen laut Unternehmen auch bei schwierigen Geometrien wie in Treppenhäusern oder Aufzugsschächten makellose Sichtbetonflächen. Im repräsentativen Eingangsbereich konnte die PRIMAX auf gut 670 m2 Sichtbetonfläche (SB 3) mit ihrer extremen Steifigkeit und Maßgenauigkeit überzeugen. Mittels der leichten Handhabung sorgt hier vor allem der DW20-Ankerstab für ein leistungsstarkes Zusammenspiel beim Betoniervorgang. Polier Dzafer Cosic hebt hervor: »Sehr stabile Schalung und gerade Flächen. Ein großer Pluspunkt ist, dass man komplette Einheiten inklusive Betonierbühne und Richtstützen auf einmal versetzen kann. Das spart enorm viel Zeit.« Die positiven Praxiserfahrungen bei den Bauvorhaben in Spardorf und Feucht unterstreichen laut Beteiligten die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der GS Schenk Bauunternehmung GmbH und Mayer Schaltechnik. Die PRIMAX-Trägerschalung beweise einmal mehr, wie Innovation und hohe Sichtbetonqualität auf modernen Baustellen Hand in Hand gehen. ### Hydrauliksystem hebt historische Windmühle um 800 Millimeter an URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hydrauliksystem-windmuehle-800-millimeter-anhebung/ Last updated: 2026-10-20T14:12:59.000Z Waardenburg/Niederlande (ABZ) | Im Rahmen eines Deichverstärkungsprojekts in den Niederlanden hat das Bauunternehmen Bresser eine rund 280 Tonnen schwere historische Getreidewindmühle angehoben. Zum Einsatz kam ein synchronisiertes Hydrauliksystem von Enerpac mit zwölf doppeltwirkenden Zylindern und einer Tragkraft von jeweils 50 t. Mithilfe des EVO-Systems wurde die rund 250 Jahre alte, sechseckige Turmwindmühle um 800 Millimeter auf ein neues Fundament angehoben. Die 14 m hohe Windmühle steht in der Gemeinde West-Betuwe nahe Schloss Waardenburg am Fluss Waal. Sie zählt zu den wenigen sechseckigen Windmühlen in den Niederlanden, die noch als Getreidemühlen betrieben werden. Anlass für die Anhebung war ein Hochwasserschutzprojekt der regionalen Wasserbehörde Waterschap Rivierenland. Das Baukonsortium Mekante Diek führte die Deichverstärkung aus. Durch die Erhöhung des Deiches drohte jedoch der Windfluss zu den Mühlenflügeln beeinträchtigt zu werden. Um den Betrieb der historischen Anlage weiterhin zu ermöglichen, musste das Bauwerk angehoben werden. Für die Arbeiten legte Bresser zunächst den Boden bis zu einer Tiefe von 1,6 Metern unterhalb der Mühle frei. Dadurch wurden die vorhandene Betonplattform und die in den 1990er-Jahren installierten Stützpfeiler zugänglich. Anschließend wurden 18 neue Fundamentpfähle gesetzt und mit einem neu gegossenen Stahlbeton-Ringbalken verbunden. Dieser dient dazu, die Kräfte des Bauwerks gleichmäßig zu verteilen. Für den Hub positionierte das Unternehmen zwölf doppeltwirkende Enerpac-Hydraulikzylinder mit jeweils 50 t Tragkraft auf dem Ringbalken. Die Steuerung erfolgte über das Enerpac-EVO-System, das die Zylinder synchron ansteuert und das Lastmanagement während des Hebevorgangs übernimmt. Eine besondere Herausforderung bestand darin, die bereits vorhandene leichte Neigung der Windmühle beizubehalten. Durch die synchrone Steuerung der Zylinderhübe ließ sich der ursprüngliche Winkel laut Hersteller während des gesamten Vorgangs erhalten. Dadurch sollten zusätzliche strukturelle Belastungen und Beeinträchtigungen der inneren Mühlenmechanik vermieden werden. Die Anhebung um insgesamt 800 mm erfolgte mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 mm pro Stunde. Nach Erreichen der vorgesehenen Höhe setzten die Fachkräfte 18 Stahlpfahlabschnitte zwischen die unteren Betonbalken und die Betonplattform der Windmühle ein. Nach Fertigstellung der dauerhaften Konstruktion wurden die Hydraulikzylinder entfernt und der Bereich unterhalb der Mühle wieder verfüllt. Taco Bresser, Geschäftsführer von Bresser, erklärte: »Das Anheben eines 250 Jahre alten Nationaldenkmals im Rahmen umfangreicher Hochwasserschutzmaßnahmen erfordert absolute Präzision und Zuverlässigkeit«, sagte Taco Bresser, Geschäftsführer von Bresser. »Dank unserer Erfahrung mit den hydraulischen Zylinder-Hebesystemen von Enerpac sowie dem synchronisierten Lastmanagement und Heben mit EVO konnten wir das Projekt selbst unter Berücksichtigung der leichten Neigung der Windmühle souverän durchführen.« Durch die Anhebung liegt die Windmühle nun 800 mm höher als zuvor. Damit soll sie wieder ausreichend Wind für den Betrieb ihrer Flügel erhalten und ihre Funktion als Getreidemühle fortsetzen können. ### Dr. Henner Diederichs wird neuer Vorsitzender von bauforumstahl e.V. URL: https://allgemeinebauzeitung.de/dr-henner-diederichs-neuer-vorsitzender-bauforumstahl/ Last updated: 2026-10-20T14:00:55.000Z Die Mitgliederversammlung von bauforumstahl e.V. hat Dr. Henner Diederichs zum neuen Vorsitzenden des Verbands gewählt. Der Geschäftsführer der Peiner Träger GmbH übernimmt damit die Führung des Spitzenverbands für das Bauen mit Stahl in Deutschland. Im Mittelpunkt seiner Amtszeit sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Branche, die Modernisierung der ­Infrastruktur sowie die stärkere Positionierung des Stahlbaus als ressourcenschonende und zirkuläre Bauweise stehen. Diederichs bringt langjährige Erfahrung aus der Stahlindustrie und einen unmittelbaren Blick auf die wirtschaftlichen, technologischen und regulatorischen Herausforderungen der Unternehmen mit. Diese Perspektive will er nutzen, um die Interessen der Stahlbaubranche gegenüber Politik und Öffentlichkeit ­weiter zu stärken und zugleich die Vernetzung von Industrie, Planung, Verarbeitung und Wissenschaft voranzutreiben. ### Engel führt Rücknahmesystem für Gebrauchte Textilien in Deutschland ein URL: https://allgemeinebauzeitung.de/engel-ruhnhmesystem-textilien-deutschland/ Last updated: 2026-10-20T13:00:53.000Z Engel stellt sein Rücknahmesystem RE:TURN vor, das gebrauchte Berufskleidung und Business Wear recycelt. Das Konzept wird in Deutschland abgestimmt auf Basis von Erfahrungen aus Dänemark. _This post is for paying subscribers only._ ### Holz-Bürohaus in der Bretagne mit Sonnenschutz und WELL-Zertifizierung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/holz-buerohaus-bretagne-sonnenschutz-well-zertifizierung/ Last updated: 2026-10-20T12:14:00.000Z Rennes/Frankreich (ABZ) | Der neue Hauptsitz der französischen Groupe Lamotte, Le Bois Lilas, verbindet Holzbauweise, begrünte Außenflächen und außenliegenden Sonnenschutz. Das Bürogebäude gilt laut Projektbeschreibung als größtes Holz-Bürohaus der Bretagne und ist mit dem WELL Building Standard in Silber zertifiziert. Für die Regulierung des Tageslichteintrags und den sommerlichen Wärmeschutz wurden 101 automatisch gesteuerte Raffstoren von Warema installiert. Die Groupe Lamotte verfolgt nach eigenen Angaben eine Strategie der nachhaltigen Immobilienentwicklung. Der neue Firmensitz liegt in der Nähe mehrerer Waldflächen, die dem Projekt seinen Namen gaben. Begrünte Dachgärten und bepflanzte Terrassen prägen die Architektur und sollen zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen. Den 2019 ausgelobten Gestaltungswettbewerb gewann das Architekturbüro Hérault Arnod. Architektin Isabel Hérault gliederte den 106 Meter langen Baukörper in unterschiedlich hohe Gebäudeteile mit bis zu sieben Geschossebenen. Die dreiteilige Struktur schafft Rücksprünge und Zwischenräume für Terrassen und Dachgärten. Insgesamt sind nach Projektangaben 1.000 m2 auf verschiedenen Etagen begrünt. Die Ost-West-Ausrichtung und große Fensterfronten ermöglichen einen hohen Tageslichteintrag in die Innenräume. Horizontale Fensterbänder sorgen für zusätzliche Belichtung. Loggien, Gebäuderücksprünge und begrünte Flächen gliedern zugleich die Fassadenansicht. Der außenliegende Sonnenschutz wurde bereits bei der Fassadenplanung berücksichtigt. Installiert wurden 101 Raffstoren des Typs Warema E80A6Z mit der 80 Millimeter breiten Zetra-Lamelle. Die mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnete Lamelle ist laut Hersteller aufgrund ihrer Geometrie für eine platzsparende Integration in Fassaden geeignet. Im Le Bois Lilas sind die Raffstoren einschließlich ihrer seitlichen Führungsschienen nahezu unsichtbar in die vorgehängte Wellblechfassade integriert. Die Beschichtung im Sonderfarbton „Perlkupfer“ entspricht dem rostroten Farbton der Fassade. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/warema_10024669.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/warema_10024667.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/warema_10021798.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/warema_10024670.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/warema_10024671.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/warema_10024673.jpg) Die Lamellen lassen sich so einstellen, dass sie Blendung reduzieren und gleichzeitig die Sicht nach außen ermöglichen. Ihre konkav gewölbten Reflexionsflächen unterstützen zudem die Lenkung des Tageslichts in die Arbeitsbereiche. Gleichzeitig kann der außenliegende Sonnenschutz den solaren Wärmeeintrag durch die Verglasung verringern und damit zum sommerlichen Wärmeschutz beitragen. Die Raffstoren werden fensterweise automatisch gesteuert. Ergänzend ist eine manuelle Bedienung über funkgesteuerte WMS Wandsender möglich. Das bidirektionale WMS Mesh-Netzwerk von Warema dient der Kommunikation zwischen den Komponenten und unterstützt die Steuerung der Anlagen. Zum Schutz bei hohen Windgeschwindigkeiten ist an der Fassade eine WMS Wetterstation installiert. Überschreitet die Windbelastung die festgelegten Grenzwerte, fahren die Raffstoren automatisch in eine sichere Position. Die Zetra-Lamellen sind laut Hersteller für Windgeschwindigkeiten bis 80 km/h ausgelegt. Abhängig von Sonnenstand und Lichtverhältnissen reguliert die Steuerung den Sonnenschutz. So soll Blendung vermieden und der Wärmeeintrag begrenzt werden, während möglichst viel Tageslicht in den Räumen genutzt werden kann. Bei der Planung des Gebäudes standen neben der naturnahen Gestaltung auch die Innenraumqualität und der Komfort am Arbeitsplatz im Mittelpunkt. Ein eigenes Geschoss mit Meeting- und Konferenzräumen unterstützt unterschiedliche Arbeitsformen. Die begrünten Außenbereiche bieten zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten und fördern Begegnungen außerhalb der Büroräume. Das Gebäude wurde mit dem WELL Building Standard in Silber zertifiziert. Der Standard berücksichtigt unter anderem Lichtverhältnisse und Luftqualität. Der Sonnenschutz trägt nach Angaben des Herstellers dazu bei, Tageslichtnutzung, Blendschutz und thermischen Komfort miteinander zu verbinden. ### Baukosten bremsen Wohnungsbau in Brandenburg deutlich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baukosten-wohnungsbau-brandenburg-investitionen/ Last updated: 2026-10-20T10:20:31.000Z Stark gestiegene Baukosten führen zu erheblichen Investitionsrückgängen im Wohnungsbau. Die Preise für Bauleistungen sind um mehr als 39 Prozent angestiegen und belasten die Unternehmen stark. _This post is for paying subscribers only._ ### Deutsche Unternehmen zögern bei KI-Einsatz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ki-einsatz-deutsche-unternehmen-fachkraefte-daten-it/ Last updated: 2026-10-20T10:20:09.000Z Nürnberg (dpa) | Zwei Drittel aller Betriebe in Deutschland haben im zweiten Halbjahr 2025 einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verzichtet. Fast 90 Prozent davon hätten keine geeignete Einsatzmöglichkeit gesehen, heißt es in einer Mitteilung des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit. «Ein Teil des KI-Potenzials scheint somit bislang noch ungenutzt oder nicht in konkrete betriebliche Anwendungsfälle übersetzt», sagte IAB-Forscher Christian Kagerl. Jeweils rund ein Drittel der Betriebe habe fehlendes Wissen, fehlende Fachkräfte, nicht kompatible IT-Systeme und nicht verfügbare oder unzureichende Daten als Grund genannt, keine künstliche Intelligenz zu nutzen. Die Hürden erscheinen in der Industrie größer als im Dienstleistungssektor. Im Finanz- und Gesundheitswesen werden häufig Datenschutzhürden als Hindernis genannt. ### Sächsischer Industrie droht weiterem Personalabbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/sachsen-industrie-personalabbau-konjunktur/ Last updated: 2026-10-20T12:48:56.000Z Dresden (dpa) | Rund ein Viertel (23 Prozent) der Unternehmen in der sächsischen Wirtschaft rechnen mit einem Personalabbau. Das ist ein Befund der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern (IHK) im Freistaat. «Unternehmen reagieren auf die schwache Konjunktur weiterhin mit Zurückhaltung bei Neueinstellungen und verschieben Personalaufbaupläne», teilten die IHK mit. Nur elf Prozent der Firmen planen einen Stellenaufbau. Damit deutet sich in den kommenden Monaten weiterer Beschäftigungsabbau an. «Nach einem deutlichen Rückschlag im Frühjahr hat sich die sächsische Wirtschaft im Herbst 2026 etwas stabilisiert. Von einer nachhaltigen konjunkturellen Erholung ist der Freistaat aber noch weit entfernt», hieß es in der Auswertung. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen der Unternehmen hätten sich im Vergleich zum Frühjahr verbessert. Dennoch bleibe die Stimmung in den Unternehmen ausgesprochen verhalten. Ein selbsttragender Aufschwung zeichne sich derzeit nicht ab. «Solange hohe Kosten, schwache Nachfrage und ungünstige Rahmenbedingungen die wirtschaftliche Entwicklung belasten, bleiben Investitionen, Beschäftigung und Wachstumsperspektiven im Freistaat gedämpft», erklärten die Kammern. Für einen spürbaren Aufschwung seien verlässlichere Rahmenbedingungen sowie eine nachhaltige Entlastung der Unternehmen bei den Standortkosten erforderlich. Die Zurückhaltung wird auch an den Investitionen deutlich. Laut Umfrage planen lediglich 16 Prozent der Betriebe höhere Investitionsausgaben, während 27 Prozent ihre Budgets reduzieren wollen. Vor allem bei langfristigen Standortinvestitionen halten sich die Unternehmen zurück. «Ersatzbeschaffungen dominieren klar die Investitionsmotive, während Kapazitätserweiterungen immer seltener geplant werden», hieß es weiter. Bei der Frage nach den Geschäftsrisiken führen 68 Prozent der Unternehmen die hohen Arbeitskosten an. Knapp dahinter folgen die Energiepreise (65 Prozent). Die seit dem Frühjahr stark gestiegenen Kraftstoffpreise bleiben mit 61 Prozent ebenfalls eines der größten Risiken. Der Fachkräftemangel verliert dagegen an Bedeutung und zählt inzwischen nur noch für gut ein Drittel der Betriebe zu den wesentlichen Geschäftsrisiken. An der Konjunkturumfrage hatten sich vom 31\. August bis 28\. September insgesamt 1.582 Unternehmen mit mehr als 80.000 Beschäftigten aus Industrie, Baugewerbe, Handel, Dienstleistungen, Verkehr sowie Gast- und Tourismusgewerbe beteiligt. ### Plattenverdichter bei 380-kV-Stromtrasse im Einsatz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/380-kv-stromtrasse-plattenverdichter-baustrassen/ Last updated: 2026-10-20T09:07:17.000Z Conneforde/Cloppenburg (ABZ) | Beim Neubau der 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Conneforde, Cloppenburg und Merzen setzt die Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG auf Verdichtungstechnik von Stehr Baumaschinen. Für die Herstellung temporärer Baustraßen und Zuwegungen kommen nach Angaben des Unternehmens fünf Stehr-Plattenverdichter zum Einsatz. Zusätzlich hat Dallmann einen Stehr-Bankettverdichter in Auftrag gegeben. Die rund 125 km lange Stromtrasse verbindet die Umspannwerke Conneforde in Friesland und Merzen im Landkreis Osnabrück. Das Infrastrukturprojekt soll dazu beitragen, Offshore-Windstrom aus der Nordsee ins Landesnetz zu transportieren. Da große Teile der Leitung als Freileitung über neue Strommasten geführt werden, müssen entlang der Trasse temporäre Baustraßen und Arbeitsplattformen auf landwirtschaftlichen Flächen angelegt sowie bestehende Wirtschaftswege ertüchtigt werden. Für den Bau der Baustraßen und Zuwegungen werden nach Projektangaben rund 250.000 t Schotter eingebaut. Die Verdichtung des Materials ist erforderlich, um die Tragfähigkeit für schwere Baufahrzeuge und die anschließenden Montagearbeiten sicherzustellen. Die Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG setzt bei dem Projekt auf Plattenverdichter von Stehr Baumaschinen. Insgesamt sind fünf Maschinen des Herstellers im täglichen Einsatz. Mit dem zusätzlich bestellten Bankettverdichter soll künftig auch die Verdichtung von Banketten abgedeckt werden. Die Maschinen werden bei der Herstellung tragfähiger Baustraßen und Zuwegungen eingesetzt. Diese bilden die Grundlage für die weiteren Arbeiten an den Maststandorten und der Stromtrasse. Mit der Erweiterung des Maschinenbestands baut Dallmann die für das Projekt vorgesehene Verdichtungstechnik weiter aus. ### 44 Wohnungen mit Service-Wohnen im Liliengarten in Boos URL: https://allgemeinebauzeitung.de/boos-liliengarten-service-wohnen-barrierefrei-energieeffizient/ Last updated: 2026-10-20T09:06:29.000Z Boos (ABZ) | Mit dem Spatenstich für das Neubauprojekt »Im Liliengarten« hat die Wild Projektentwicklung GmbH den Bau von 44 Zwei-Zimmer-Wohnungen in der Gemeinde Boos begonnen. Geplant sind 24 Wohnungen für klassisches Wohnen und 20 Einheiten für das Service-Wohnen im Alter. Das Angebot richtet sich an Menschen ab 60 Jahren und soll barrierefreies Wohnen mit Betreuungs- und Gemeinschaftsangeboten verbinden. Die Wohnungen werden nach Angaben des Projektentwicklers zwischen 40 und 60 Quadratmeter groß sein. Vorgesehen sind Wohn- und Essbereiche, Bäder sowie jeweils eine Terrasse oder ein Balkon. Einige Einheiten erhalten zusätzliche Abstellräume. Die Wohnungen werden über Tiefgaragen und Personenaufzüge barrierefrei zugänglich sein. Je nach Bedarf stehen Tiefgaragen- oder Außenstellplätze zur Verfügung. Für den Neubau sind Baustoffe vorgesehen, die nach Angaben des Unternehmens QNG-Plus-zertifiziert sind und damit die Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude erfüllen sollen. Dreifach verglaste, bodentiefe Kunststofffenster sind Bestandteil des Konzepts. Zudem sollen eine effiziente Dämmung, moderne Heizungen und eine eigene Stromerzeugung den Energiebedarf und die Nebenkosten reduzieren. Das Gebäude wird laut Projektentwickler nach dem KfW-40-Standard errichtet. Zur weiteren Ausstattung gehören elektrische Rollläden und Videosprechanlagen. 20 Wohnungen sind für das Service-Wohnen vorgesehen. Das Konzept richtet sich an Menschen ab 60 Jahren und verbindet barrierefreie Wohnungen mit ergänzenden Dienstleistungen. Der soziale Dienstleister illerSENIO aus dem Illertal soll gegen einen monatlichen Pauschalbetrag unter anderem Gruppenbetreuung und Freizeitaktivitäten wie gemeinsames Backen und Singen anbieten. Dafür ist ein Gemeinschaftsraum mit großer Terrasse vorgesehen. Kaffee, Tee sowie Zeitschriften und Zeitungen sollen den Bewohnerinnen und Bewohnern täglich zur Verfügung stehen. Nach Absprache kann der Raum auch für eigene Aktivitäten genutzt werden. Darüber hinaus umfasst das Angebot persönliche Beratung, Unterstützung bei bürokratischen Angelegenheiten, eine priorisierte Vermittlung von Pflegeplätzen und einen Hausnotruf. Weitere Leistungen wie Wäscheservice, Fahrdienste oder mobile Menüs können bei Bedarf hinzugebucht werden. »Wir freuen uns sehr, so zentral in Boos einen ganz besonderen neuen Wohnraum zu schaffen. Vor allem das soziale Wohnkonzept liegt uns sehr am Herzen, denn es ermöglicht älteren Menschen, betreut und trotzdem selbstbestimmt zu leben«, sagt Josef Staller, Projektentwickler bei der Wild Projektentwicklung GmbH. »Mit einem durchdachten Raumkonzept bauen wir schlüsselfertig stilvolle, helle und warme Wohnungen, die Behaglichkeit und positive Atmosphäre schaffen. Damit entsteht ein ganz neues Wohngefühl.« Der Standort »Im Liliengarten« liegt nach Angaben des Unternehmens in zentraler Lage von Boos. Ein Edeka-Markt und eine Bäckerei befinden sich demnach rund 150 Meter entfernt. Die nächste Bank liegt in etwa 300 Metern Entfernung, der Kindergarten in 500 Metern und die Grundschule in 600 Metern. Auch eine Hausarztpraxis und eine Bushaltestelle sind für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner von Bedeutung. Bürgermeister Helmut Erben begrüßt das Vorhaben und hebt insbesondere das Wohnangebot für ältere Menschen hervor: »Das neue Wohnkonzept wird die Gemeinde Boos ungemein bereichern«, sagt er. Neuer Wohnraum sei generell ein Plus, das Konzept Service-Wohnen jedoch noch viel bedeutender: »Dort brauchen ältere Menschen keine Angst vor dem Alleinsein zu haben. Diese Wohnungen sind nicht nur barrierefrei, sondern in jeglicher Hinsicht auf ein komfortables Leben im Alter ausgerichtet. Es ist großartig, dass wir mit der Wild Projektentwicklung einen Partner haben, der das Wohnen der Zukunft ernst nimmt – gerade für die ältere Generation.« ### Recyclingmaterial in Betonherstellung integriert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/recyclingmaterial-betonherstellung-gravelmix-wiederverwertung/ Last updated: 2026-10-20T09:05:28.000Z Die Kiesgrubenrekultivierung Oberbayern zeigt, wie Recycling- und Naturmaterial gemeinsam aufbereitet werden. Das Gravelmix-Verfahren reduziert Transportkosten und erhöht die Wiederverwertung von Baustoffen bis zu 80 Prozent. _This post is for paying subscribers only._ ### Schöck erweitert Angebot mit Tronsole M für trockenem Anschluss URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schoek-erweitert-angebot-tronsole-m-trockenen-anschluss/ Last updated: 2026-10-20T08:00:54.000Z Schöck präsentiert neues Trittschalldämmelement Tronsole M für den nachträglichen, trockenen Anschluss von Fertigteilpodesten. Die Lösung ermöglicht schnellen, flexiblen und wirtschaftlichen Bauablauf ohne Wanddurchbruch. _This post is for paying subscribers only._ ### Graphenverstärkter Beton: Klimaneutrale Baustoffe in der EU URL: https://allgemeinebauzeitung.de/graphenverstaerkter-beton-klimaneutrale-baustoffe-eu/ Last updated: 2026-10-20T08:00:17.000Z Neue EU-Vorgaben zur CO₂-Berechnung bei Gebäuden fördern den Einsatz klimafreundlicher Baustoffe. Graphenadditive steigern die Festigkeit und senken Emissionen – erste Pilotprojekte bestätigen die Potenziale. _This post is for paying subscribers only._ ### Fraunhofer-Studie zeigt Entlastung von Rückenmuskeln durch Exoskelette URL: https://allgemeinebauzeitung.de/fraunhofer-exoskelett-entlastung-ruecken-muskeln/ Last updated: 2026-10-22T05:29:23.000Z Hamburg (ABZ) | Exoskelette können die körperliche Belastung bei Hebevorgängen reduzieren. Das zeigt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), die von Jungheinrich Profishop und dem Exoskelett-Hersteller Hunic in Auftrag gegeben wurde. Unter praxisnahen Arbeitsbedingungen untersuchten die Forschenden die Muskelaktivität und Körperhaltung beim Heben von Baustoffsäcken. Nach den Ergebnissen sank die Aktivität einzelner Rückenmuskeln beim Einsatz des Exoskeletts HUNIC SoftExo Lift um bis zu 41,5 Prozent. Für die Untersuchung führten erfahrene Logistik-Fachkräfte typische Hebevorgänge mit und ohne Exoskelett durch. Die Forschenden erfassten die Muskelaktivität mittels Elektromyographie (EMG) und analysierten die Körperbewegungen mithilfe einer dreidimensionalen Bewegungserfassung. Die stärkste Entlastung der Rückenmuskulatur wurde mit 41,5 Prozent bei der tiefen Entnahme und tiefen Ablage der Last gemessen. Darüber hinaus fiel die Wirbelsäulenkrümmung im Mittel um bis zu 35 Prozent geringer aus. Belastende Drehbewegungen des Oberkörpers unter Last reduzierten sich laut Studie um bis zu zehn Grad. Die Untersuchung bezieht neben der Muskelaktivität auch detaillierte Messungen der Körperhaltung ein. Damit liefert sie nach Angaben der Auftraggeber Erkenntnisse zur Wirkung von Exoskeletten unter praxisnahen Bedingungen in industriellen Arbeitsumgebungen. Exoskelette sollen Beschäftigte bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten mechanisch unterstützen. Die Studienergebnisse weisen laut den Beteiligten auf mögliche Einsatzfelder in Logistik, Handwerk und Industrie hin. Eine geringere körperliche Beanspruchung könnte dazu beitragen, berufsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen vorzubeugen. Die Auftraggeber verweisen zudem auf die wirtschaftliche Bedeutung des Themas. Rückenschmerzen und Muskel-Skelett-Erkrankungen hätten 2025 in Deutschland einen gesamtwirtschaftlichen Schaden von 58,4 Milliarden Euro verursacht. Angesichts körperlich belastender Tätigkeiten und einer alternden Belegschaft gewinnt die Prävention damit weiter an Bedeutung. Urban Daub, Leiter des Geschäftssegments Ergonomie und Medizintechnik am Fraunhofer-Institut, hebt die Bedingungen der Untersuchung hervor: »Das Besondere an der Studie ist, dass wir eine wissenschaftliche Untersuchung im Industriesetting durchführen konnten. Wir hatten also die Möglichkeit, Arbeitsabläufe bei der Firma Knauf so zu untersuchen und Belastungen so zu messen, wie sie täglich stattfinden.« Die Ergebnisse zeigen Veränderungen der Muskelaktivität und Körperhaltung bei den untersuchten Hebevorgängen. Ob sich daraus langfristige gesundheitliche Effekte oder Auswirkungen auf die Arbeitsqualität ableiten lassen, wird durch die genannten Messwerte allein nicht belegt. Weitere Informationen unter ### Porr baut militärische Umschlagbasis für US-Luftwaffe in Polen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/porr-militaer-umschlagbasis-us-luftwaffe-polen/ Last updated: 2026-10-20T07:42:43.000Z Porr startet die erste Bauphase einer militärischen Umschlagbasis am polnischen Flughafen Wrocław-Strachowice. Die Infrastruktur dient der US-Luftwaffe und wird bis 2029 fertiggestellt. _This post is for paying subscribers only._ ### 365-Meter-Windenergieanlage in Brandenburg fertiggestellt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/365-meter-windenergieanlage-brandenburg-fertiggestellt/ Last updated: 2026-10-20T07:41:53.000Z Lausitz (ABZ) | Mit einem Raupenkran LR 11350 der Schmidbauer GmbH & Co. KG ist in Brandenburg der Prototyp des sogenannten GICON-Höhenwindturms fertiggestellt worden. Die Ende September vollendete Windenergieanlage erreicht nach dem Ausfahren des inneren Turmabschnitts eine Gesamthöhe von 365 Metern. Damit gilt sie laut Liebherr als höchste Windenergieanlage der Welt und ist nach dem Berliner Fernsehturm das zweithöchste Bauwerk Deutschlands. Das schwerste Montageteil brachte ein Bruttogewicht von 375 Tonnen auf die Waage. Der Technologieentwickler GICON will mit dem Höhenwindturm neue Möglichkeiten für die Nutzung der Onshore-Windenergie erschließen. Die Anlage entstand in einem bestehenden Windpark in der Lausitz zwischen Berlin und Dresden. Der rund 126 Meter große Rotor gehört zu einer Windenergieanlage mit einer Leistung von 3,8 Megawatt. Er soll die stärkeren und gleichmäßigeren Windverhältnisse in großer Höhe für die Energiegewinnung nutzen. Seit dem Frühjahr 2025 war der LR 11350 beim Bau der Anlage im Einsatz. Für die Montage der Stahlfachwerkkonstruktion wurde der Raupenkran mit dem Parallelauslegersystem PowerBoom ausgerüstet. Das größte Bauteil war ein rund 40 x 40 x 40 Meter großes Teilstück des Anlagenturms mit einem Bruttogewicht von 375 Tonnen. Bei einer Ausladung von rund 44 Metern setzte der Kran das Bauteil auf der 50 Meter hohen Grundkonstruktion ab. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/liebherr-lr11350-schmidbauer-high-altitude-wind-turbine-05-300dpi.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/liebherr-lr11350-schmidbauer-high-altitude-wind-turbine-04-300dpi.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/liebherr-lr11350-schmidbauer-high-altitude-wind-turbine-02-300dpi.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/liebherr-lr11350-schmidbauer-high-altitude-wind-turbine-03-300dpi.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/liebherr-lr11350-schmidbauer-high-altitude-wind-turbine-07-300dpi.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/liebherr-lr11350-schmidbauer-high-altitude-wind-turbine-06-300dpi.jpg) Für die Kranbewegungen auf der Baustelle wurde eine eigens angelegte Fahrstraße aus Stahlplatten und Bongossihölzern hergestellt. Parallel zur Errichtung der äußeren Stahlkonstruktion entstand im Inneren der später teleskopierbare obere Turmabschnitt. Bis zum Erreichen einer vorläufigen Turmhöhe von rund 160 Metern war der LR 11350 mit dem PowerBoom und einer bis zu 84 Meter langen Wippspitze ausgerüstet. Die Gesamtballastierung betrug bis zu 850 Tonnen am Kran und auf der Ballastpalette des Derrick-Auslegers. Für die Montage der drei Rotorblätter musste der Raupenkran umgerüstet werden. Der Wechsel von der PowerBoom-Konfiguration auf einen 104 Meter langen Gitterausleger dauerte nach Angaben von Liebherr sechs Tage. Zusammen mit der 84 Meter langen Wippspitze erreichte der Kran eine Rollenkopfhöhe von 200 Metern. Die Montage der Rotorblätter erforderte ein ausreichend großes Zeitfenster mit geringen Windgeschwindigkeiten. Nach mehreren Tagen Wartezeit konnten die beteiligten Teams die Arbeiten bei geeigneten Wetterbedingungen aufnehmen. Innerhalb von zwölf Stunden wurden die drei Rotorblätter in rund 170 Metern Höhe montiert, teilweise auch bei Nacht. »Während der rund 18-monatigen Einsatzzeit arbeitete mein LR 11350 absolut zuverlässig und störungsfrei«, bestätigte Kranfahrer Fabian Ueck nach Abschluss der Arbeiten. Neben dem LR 11350 kamen weitere Mobilkrane von Liebherr zum Einsatz. Sie unterstützten das Rüsten und Ballastieren des Raupenkrans, Arbeiten an der Grundkonstruktion sowie die Vormontage der einzelnen Segmente des Gittermastturms. Nach der Montage der Rotorblätter wurde der innere Turmabschnitt mithilfe eines integrierten Systems nach oben teleskopiert. Dadurch erreichte die Anlage ihre endgültige Gesamthöhe von 365 Metern. Entwickelt und realisiert wurde der Höhenwindturm von der GICON-Großmann Ingenieur Consult GmbH aus Dresden. Das 1994 gegründete, inhabergeführte Unternehmen gehört zur international tätigen GICON-Gruppe und verfügt über einen eigenen Bereich für Forschungs- und Technologieentwicklung. Die Pilotanlage in der Lausitz ist Teil dieser Entwicklungsarbeit. ### Plasser und Theurer eröffnet neues Montagewerk in Linz mit 80 Arbeitsplätzen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/plasser-theurer-montagewerk-linz-arbeitsplaetze-technologie/ Last updated: 2026-10-20T06:54:06.000Z Linz/Österreich (ABZ) | Plasser & Theurer hat nach zweijähriger Bauzeit ein neues Montage- und Inbetriebnahme-Werk in Linz eröffnet. Das Familienunternehmen investierte nach eigenen Angaben mehr als 60 Millionen Euro in den Standort. Auf rund 12.000 m2 werden künftig Endmontage und Inbetriebnahme von Gleisbaumaschinen zusammengeführt. Bis Ende 2026 sollen dort rund 180 Beschäftigte arbeiten, darunter 80 neu eingestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Werk verfügt über 15 Montageplätze mit jeweils 30 m Länge und 8,5 m Breite. Für die Inbetriebnahme stehen vier Gleise mit insgesamt knapp 330 m Länge zur Verfügung. Kabel, Schläuche, Motoren, Tanks und Kabinen werden während der Endmontage eingebaut. Anschließend werden die Maschinen elektrisch, mechanisch und hydraulisch in Betrieb genommen. Die Zusammenführung der Produktionsschritte soll Transportwege verkürzen und Abläufe erleichtern. Die Infrastruktur ist auch für E3-Hochtechnologie-Maschinen mit hybridem Antrieb ausgelegt, die zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beitragen sollen. Geplant sind zudem eine Photovoltaikanlage und eine Dachbegrünung. Für den Ausbau sucht das Unternehmen insbesondere Elektriker, Elektrotechniker, Maschinenbauer, Schweißer und Stahlbauschlosser. CEO Johannes Max-Theurer betont die Bedeutung der Investition für den Standort: „Wir haben hier nicht nur in eine neue Halle investiert, sondern in die Zukunft unseres Unternehmens und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit diesem Werk schaffen wir 80 zusätzliche Arbeitsplätze und die Voraussetzungen, um unsere Kunden weltweit noch besser zu bedienen. Wir glauben an unsere Produkte, an unsere Belegschaft und an den Standort Österreich – und aus dieser Überzeugung haben wir diese große Investition getätigt“, sagt CEO Johannes Max-Theurer. Bei der Eröffnung waren unter anderem Staatssekretär Sepp Schellhorn, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesrat Günther Steinkellner und Bürgermeister Dietmar Prammer anwesend. Sie verwiesen auf die Bedeutung der Investition für den Industriestandort und die Beschäftigung in der Region. ### Palfinger PT 25 TJ erhält IAPA Award 2026 für Innovation URL: https://allgemeinebauzeitung.de/palfinger-pt-25-tj-iapa-award-tec-reihe/ Last updated: 2026-10-20T06:49:55.000Z Istanbul/Türkei (ABZ) | Die Hubarbeitsbühne PT 25 TJ von Palfinger ist bei den International Awards for Powered Access (IAPAs) 2026 in der Kategorie »Product of the Year – Vehicle/Trailer Mounted« ausgezeichnet worden. Das Modell gehört zur neuen TEC-Reihe des Herstellers und ist für den Einsatz auf 3,5-Tonnen-Fahrgestellen ausgelegt. Zu den weiteren Nominierten in der Kategorie zählten die Multitel Pagliero MJE 710 und die Socage Forste 27D Speed HE+H. Die PT 25 TJ erreicht nach Herstellerangaben eine Arbeitshöhe von 25 Metern und eine maximale horizontale Reichweite von 19 Metern. Die Korblast beträgt 300 Kilogramm. Zur Ausstattung zählen eine verbesserte Ergonomie, eine hohe Korbstabilität sowie eine präzise und intuitive Steuerung. Die Hubarbeitsbühne ist Teil der neuen TEC-Reihe, die laut PALFINGER auf eine Kombination aus Leistung und reduziertem Gewicht ausgelegt ist. Ein modulares Komponentensystem soll zudem Wartungs- und Servicearbeiten vereinfachen und Ausfallzeiten verkürzen. Optional ist die PT 25 TJ mit einem Akkupaket erhältlich. Damit lässt sich die Bühne bei ausgeschaltetem Fahrzeugmotor betreiben. Je nach Konfiguration können die Modelle der TEC-Reihe auch auf vollelektrischen Fahrgestellen aufgebaut werden. Dies soll Emissionen und Geräuschentwicklung am Einsatzort reduzieren und den Einsatz in lärmsensiblen und emissionsbeschränkten Bereichen ermöglichen. Die TEC-Reihe umfasst nach Herstellerangaben Hubarbeitsbühnen für Arbeitshöhen von 19 bis 28 Metern. Zu den Merkmalen zählen größere Reichweiten, verbesserte Korbstabilität, höhere Korblasten, ein reduziertes Gewicht und zusätzliche Möglichkeiten bei der Wahl des Fahrgestells. Über Palfinger Connected lassen sich Maschinendaten unter anderem für Ferndiagnose, Flottenmanagement und Wartungsplanung nutzen. »Der IAPA Award für die PT 25 TJ bestätigt, dass wir mit unserer neuen TEC-Reihe den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir hören unseren Kunden genau zu und übersetzen ihre Anforderungen in Lösungen, die Leistung, Stabilität, Effizienz und einfache Bedienung verbinden. Die Auszeichnung bestärkt uns darin, Hubarbeitsbühnen als wesentliche Säule von Palfinger ### Trägermontage und Betonage in Berlin abgeschlossen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/traegermontage-betonage-berlin-abgeschlossen/ Last updated: 2026-10-20T06:00:24.000Z **Berlin** (ABZ) | Im Rahmen des innerstädtischen Infrastrukturprojekts Verkehrsknoten Marzahn sind zwei weitere Etappen realisiert worden. Ende April erfolgte die Montage der Fertigteilträger für das Bauwerk 8 sowie der sichere Abschluss der Betonage für das Bauwerk 9. Die Montage der Fertigteilträger an Bauwerk 8 stellt eine wesentliche Voraussetzung für den fortlaufenden Überbau- und Ausbau dar. Gleichzeitig ­bildet die fertiggestellte Betonage bei Bauwerk 9 das Fundament für die­ anschließenden Arbeitsphasen, die die Abdichtung, die Ausstattung und die ­jeweiligen Anschlussbereiche umfassen. Zur Gewährleistung eines störungsfreien Bauablaufs wurden laut Beteiligten die spezifischen Rahmenbedingungen vor Ort fortlaufend in der Ausführung berücksichtigt. Trotz der schiefwinkligen Geometrie der Bauwerke und der daraus resultierenden komplexen Schalung der Rahm- und Querträger konnten präzise Lösungen realisiert werden. Die aufwendigen Bewehrungsarbeiten, die durch einen hohen Bewehrungsgrad gekennzeichnet sind, wurden mittels einer intensiven Vorbereitung umgesetzt. Zeitkritische Termine, insbesondere bezüglich der Sperrpausen und der Montage der ­Fertigteilträger, wurden durch den Einsatz von zusätzlichem Personal und Schichtbetrieb fristgerecht eingehalten. Die logistische Organisation des stark begrenzten Raumes vor Ort erfolgte laut Porr über eine vorausschauende Planung und eine enge ­Koordination mit allen Projektbeteiligten, um ein effizientes und terminsicheres Arbeiten zu ermöglichen. ### KI-Systeme verändern digitale Sichtbarkeit für Handwerksbetriebe URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ki-systeme-veraendern-digitale-sichtbarkeit-handwerksbetriebe/ Last updated: 2026-10-20T06:00:12.000Z KI-gestützte Suchsysteme stellen neue Anforderungen an die digitale Wahrnehmung von Bauunternehmen. Unternehmen müssen ihre Fachkompetenzen klar und konsistent in digitalen Quellen darstellen, um von modernen Suchalgorithmen richtig erkannt zu werden. _This post is for paying subscribers only._ ### Maßgeschneiderte Glasfassade für A2A Life Tower in Mailand URL: https://allgemeinebauzeitung.de/a2a-life-tower-mailand-glasfassade-massgeschneidert-waermedaemme-sonnenschutz/ Last updated: 2026-10-20T05:54:42.000Z Mailand/Italien (ABZ) | Mit dem 144 m hohen A2A Life Tower haben ACPV Architects im Süden Mailands eine neue Konzernzentrale für das Energie- und Multiutility-Unternehmen A2A entworfen. Die asymmetrische, konisch zulaufende Gebäudeform stellte besondere Anforderungen an die rund 21.000 m2 große Fassade. Der Fassadenbauer Focchi setzte dafür unterschiedlich aufgebaute Elementfassaden ein. AGC Interpane lieferte sechs Verglasungstypen, die auf die Anforderungen an Wärmedämmung, Sonnenschutz, Sicherheit und Gestaltung abgestimmt wurden. Der Hochhausneubau umfasst rund 33.000 m2 Bruttogeschossfläche und bietet Platz für bis zu 1.500 Nutzer. Zur vertikalen Gliederung gehören eine zweigeschossige Lobby, ein begrünter Sky Garden in rund 61 m Höhe und ein Belvedere auf etwa 125 m. Da sich die Abmessungen des Baukörpers mit zunehmender Höhe verändern, mussten die Fassadenmodule individuell angepasst werden. Faces Engineering übernahm die Tragwerks- und Fassadenplanung. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26-09_Installation.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26-09_Detail.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/26-09_Reflection.jpg) Auf der Nordseite kommt eine einschalige Elementfassade mit Dreifach-Isolierglas zum Einsatz. Die Verglasungen wurden als Structural-Silicone-System ausgeführt. Die stärker der Sonneneinstrahlung ausgesetzte Südseite erhielt dagegen eine zweischalige Elementfassade mit äußerer Glashaut und innenliegender Jalousie. Der Fassadenzwischenraum ist 75 cm tief. Die Dreifach-Isolierverglasung der einschaligen Fassade besteht aus mehreren Glaslagen mit unterschiedlichen Funktionsbeschichtungen. Zum Einsatz kommen unter anderem die Wärmedämmbeschichtung »iplus 1.1« sowie die Sonnenschutzbeschichtung »Stopray Ultraselect 70/33«. Die Beschichtung »ipasol bright« dient dazu, die farbliche Erscheinung der Verglasung an die äußere Glashaut anzupassen. Der Aufbau erreicht nach Herstellerangaben eine Tageslichttransmission von 47 %, einen g-Wert von 23 % und einen Ug-Wert von 0,6 W/(m2K). Auf der Südseite übernimmt das Dreifach-Isolierglas den thermischen Abschluss. Davor liegen der Fassadenzwischenraum mit integrierter Verschattung und eine äußere Prallscheibe aus Verbundsicherheitsglas. Diese besteht aus zwei 10 mm starken Floatglasscheiben mit 0,89 mm starken SentryGlas-Zwischenlagen. Eine »ipasol bright«-Beschichtung ist zur Folie gerichtet. Für diese Verglasung gibt AGC Interpane eine Tageslichttransmission von 71 % und einen g-Wert von 64 % an. Ähnliche Glasaufbauten kommen auch bei weiteren Bereichen der als »erhöhtes Segel« bezeichneten Außenhaut sowie in der verglasten Lobby und im Mezzanin zum Einsatz. Auf Höhe des Sky Gardens erhält die Fassade durch horizontale verglaste Sonnenschutzelemente eine zusätzliche Gliederung. Technische Bereiche werden dort durch eine Aluminium-Regenfassade verdeckt. Die verschiedenen Fassadensysteme berücksichtigen damit sowohl die veränderliche Geometrie des Turms als auch die unterschiedlichen bauphysikalischen Anforderungen der einzelnen Gebäudebereiche. ### WKO-Zentrum in Graz macht Handwerk und Gebäudetechnik sichtbar URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wko-zentrum-graz-handwerk-gbaudetechnik-sichtbar/ Last updated: 2026-10-19T15:53:16.000Z Graz/Schweiz (ABZ) | Das WKO Center of Excellence in Graz verbindet praktische und theoretische Ausbildungsbereiche in einem Gebäude. Die Architektur gliedert die Funktionen vertikal: Im Erdgeschoss befinden sich großzügige Werkstätten mit hohen Räumen und flexibel nutzbaren Flächen. Der darüberliegende Baukörper nimmt die theoretischen und spezialisierten Ausbildungsbereiche auf. Die Anordnung trennt lärmintensive Arbeitsbereiche von ruhigeren Lernzonen und hält die Wege zwischen den Nutzungen kurz. Großzügige Verglasungen öffnen die Werkstätten zur Straße und machen die praktische Ausbildung von außen sichtbar. Die Fassade dient damit als Schaufenster für die verschiedenen Berufsfelder. In den oberen Geschossen kombiniert eine gegliederte Glas-Metall-Fassade transparente und geschlossene Elemente, um Tageslichteintrag und Wärmeschutz aufeinander abzustimmen. Zusätzliche Lichthöfe verbessern die natürliche Belichtung innenliegender Bereiche. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/atp-wko-center-of-excellence-pierer-25-1791884098.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/atp-wko-center-of-excellence-pierer-65-1791884098.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/atp-wko-center-of-excellence-pierer-104-1791884098.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/atp-wko-center-of-excellence-pierer-113-1791884099.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/atp-wko-center-of-excellence-pierer-115-1791884099.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/atp-wko-center-of-excellence-pierer-19-1791884097.jpg) Das Fassadenraster orientiert sich an der inneren Gebäudestruktur und ermöglicht laut Planung eine flexible Nutzung. Auch eine spätere Umnutzung als Bürogebäude ist vorgesehen. Die technische Gebäudeausrüstung ist bewusst sichtbar gestaltet. Technikräume, Versorgungsschächte sowie Lüftungs- und Heizungssysteme bleiben teilweise offen zugänglich und können für Ausbildungszwecke genutzt werden. Dadurch lassen sich technische Zusammenhänge direkt am Gebäude vermitteln. Die Wärmeversorgung kombiniert den Anschluss an das Fernwärmenetz mit einer Geothermieanlage aus 60 Erdwärmesonden und Wärmepumpen. Für die Kälteversorgung kommt ein luftgekühlter Kaltwassersatz mit rund 700 kW Leistung zum Einsatz. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt Strom, der unter anderem für den Betrieb der Lüftungsanlagen genutzt wird. ### 3D-Betondruck im seriellen Wohnungsbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/3d-betondruck-serieller-wohnungsbau-haus-strata/ Last updated: 2026-10-19T14:52:38.000Z Weißenhorn (ABZ) | Mit dem Haus STRATA entwickeln Instatiq und Rupp Gebäudedruck ein standardisiertes Mehrfamilienhaus, das mithilfe mobilen 3D-Betondrucks wiederholt umgesetzt werden soll. Die erste Realisierung ist ab Frühjahr 2027 in Weißenhorn, Bayern, geplant. Das dreigeschossige Gebäude bietet auf rund 551 m2 Wohnfläche je nach Variante sechs bis neun Wohneinheiten mit Größen zwischen 41 und 73 m2. Das Konzept umfasst ein wiederverwendbares Planpaket mit Werkplanung, Ausführungsdetails, Dachplanung, Bauablaufplänen und einer Vordimensionierung der Tragwerksplanung. Hinzu kommen Nachweise zum Gebäudeenergiegesetz (GEG), abgestimmte Details für Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro sowie digitale Druckdateien für sämtliche Geschosse. Die Planungsunterlagen werden zu einem Fixpreis angeboten und können für weitere Projekte genutzt werden. Anpassungen sind erforderlich, wenn Grundstücke, Genehmigungen oder projektspezifische Anforderungen dies vorgeben. »3D-Betondruck hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sich reale Gebäude automatisiert auf der Baustelle herstellen lassen. Der nächste Schritt ist für uns die Serie. Mit Haus STRATA schaffen wir eine wiederholbare Lösung für den mehrgeschossigen Wohnungsbau. Darin liegt ein wesentlicher Hebel, um neuen Wohnraum schneller und wirtschaftlicher realisieren zu können«, sagt Markus Frasch, Geschäftsführer von Instatiq. Nach aktueller Kalkulation der Projektpartner soll Haus STRATA bezugsfertig ab 2.800 Euro netto pro Quadratmeter Wohnfläche realisiert werden können. Der mobile 3D-Betondruck übernimmt einen wesentlichen Teil der Herstellung der tragenden Betonwände. Während des Druckprozesses ist laut Unternehmen ein Team von zwei bis drei Personen erforderlich. Je nach Ausführung soll das Gebäude die Anforderungen der KfW-Förderprogramme »Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment« oder »Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude« mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erfüllen. Für die Variante mit neun Wohneinheiten werden zudem die Anforderungen der Einkommensorientierten Förderung der BayernLabo berücksichtigt. Bei der Umsetzung verantwortet Instatiq den mobilen 3D-Betondruck mit dem INSTATIQ P1 und die digitale Prozesskette. Rupp Gebäudedruck bringt seine Erfahrungen aus Planung und schlüsselfertiger Bauausführung ein. Gemeinsam entwickelte Prozesse sollen dazu beitragen, Personalbedarf, Bauzeiten, Qualität und Kosten bei Folgeprojekten besser kalkulierbar zu machen. »Für die Baupraxis reicht es nicht, ein Gebäude einmal erfolgreich zu drucken. Entscheidend ist, dass sich Planung und Abläufe zuverlässig wiederholen lassen und Personalbedarf, Termine, Qualität und Kosten früh planbar werden. Genau darauf ist Haus STRATA ausgelegt«, sagt Michael Oßwald, Geschäftsführer der Rupp Gebäudedruck GmbH. Erfahrungen aus mehreren gemeinsam gedruckten Mehrfamilienhäusern seien in die Entwicklung eingeflossen. ### Schlanke Kerto LVL-Wände mit integrierter Elektroinstallation URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kerto-lvl-wand-elektroinstallation-tragfahigkeit/ Last updated: 2026-10-19T13:51:50.000Z Helsinki/Finnland (ABZ) | Mit Kerto LVL lassen sich tragende Innenwände mit integrierter Elektroinstallation bereits ab einer Stärke von 39 mm realisieren. Das Furnierschichtholz von Metsä Wood kann nach Herstellerangaben Leitungen und Gerätedosen aufnehmen und zugleich tragende und aussteifende Funktionen übernehmen. In Kombination mit Gipskarton- oder Gipsfaserplatten entstehen schlanke Wandkonstruktionen, die sich für den industriell vorgefertigten Holzbau, den Modulbau und mehrgeschossige Gebäude eignen. Als Wandkern kann eine 39 mm starke Kerto-Platte eingesetzt werden. Je nach statischen Anforderungen kommen dafür Kerto Q oder Kerto L infrage. In Verbindung mit ein- oder beidseitigen Gipsbeplankungen lassen sich tragende und aussteifende Innen- und Trennwände herstellen. Bei einer beidseitigen Beplankung mit jeweils 12,5 mm starken Gipskarton- oder Gipsfaserplatten beträgt die Gesamtstärke lediglich 64 mm. Nach Herstellerangaben bleibt dabei ausreichend Platz für übliche Gerätedosen. Auch Elektrodosen mit einer Tiefe von bis zu 49 mm können in entsprechenden Wandaufbauten untergebracht werden. Die Konstruktionen ermöglichen zudem die Befestigung schwerer Einbauten wie Küchenoberschränke. Voraussetzung ist eine entsprechende Planung und Auslegung der Wand. Kerto LVL ist laut Metsä Wood durch seine homogene Struktur und Maßhaltigkeit für die industrielle Vorfertigung geeignet. Die Elemente lassen sich auf CNC-Anlagen und mit herkömmlichen Holzbearbeitungsmaschinen bearbeiten. Nuten für Leitungen und Aussparungen für Gerätedosen können bereits im Werk hergestellt werden. Auf der Baustelle beschränkt sich der Aufwand dadurch weitgehend auf die Montage. Bei Bedarf sind auch nachträgliche Anpassungen möglich. Metsä Wood arbeitet nach eigenen Angaben mit der Kaiser GmbH & Co. KG zusammen, um Lösungen für die Integration der Elektroinstallation in Kerto LVL-Wände zu entwickeln. »Mit unseren aktuellen Wandaufbauten zeigen wir, wie weit sich der industrielle Holzbau heute entwickeln lässt«, sagt Moritz Burk, Sales Manager Kerto LVL bei Metsä Wood. »Unsere 39 Millimeter starke Kerto Q Platte ist derzeit die schlankste verfügbare Massivholzwand, in die sich Elektrogeräte sicher integrieren lassen. Sie übernimmt die tragende und aussteifende Funktion, kann zusätzliche Nutzfläche ermöglichen und macht die Planung für Holzbau- und Elektrofachbetriebe deutlich einfacher.« Die beschriebenen Konstruktionen eignen sich nach Herstellerangaben für Neubauten, Sanierungsprojekte und Modulbauten sowie für schlanke Treppenbrüstungen. Auch in einem 39 mm starken tragenden Brüstungskern lassen sich Elektroleitungen integrieren. Durch die Kombination unterschiedlicher Kerto LVL-Dicken mit variablen Beplankungen können die Wandaufbauten an projektspezifische Anforderungen an Tragfähigkeit und Brandschutz angepasst werden. Ziel ist es, die erforderlichen Funktionen bei möglichst geringer Wandstärke zu vereinen und zusätzliche Nutzfläche zu schaffen. ### Betonreife digital und kontinuierlich überwachen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/betonreife-digital-kontinuierlich-overwatchen/ Last updated: 2026-10-19T10:30:15.000Z Mit dem TC603 von BMC Solutions werden Temperatur und Festigkeitsentwicklung von Beton in Echtzeit überwacht. Daten aus Thermoelementen werden an Celsiview übertragen und für Dokumentation und Auswertung bereitgestellt. _This post is for paying subscribers only._ ### Kupfergrüne Dachbahnen für Weinbau und Küstenanlagen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kupfergruene-dachbahnen-weinbau-kuestenarchitektur/ Last updated: 2026-10-19T10:10:43.000Z Renolit präsentiert seine Colour-Dachbahn in Kupfergrün für historische Weingüter und küstennahe Bauwerke. Das Produkt kombiniert UV- und Brandbeständigkeit mit recyceltem Material und einem metallähnlichen Design-Profil. _This post is for paying subscribers only._ ### Biomasseheizwerk in Hüllhorst senkt CO₂-Emissionen um mehr als 70 Prozent URL: https://allgemeinebauzeitung.de/biomasseheizwerk-huellhorst-co2-emititionen-masshaltigkeit/ Last updated: 2026-10-19T10:09:51.000Z Hüllhorst (ABZ) | Velux Commercial nimmt am Standort JET Formteile in Hüllhorst ein neues Biomasseheizwerk in Betrieb. Die Anlage wird mit Holzabfällen betrieben und soll jährlich 12.500 MWh Erdgas ersetzen. Nach Unternehmensangaben lassen sich dadurch die Netto-CO2-Emissionen um rund 2.400 Tonnen pro Jahr reduzieren. Die CO2-Emissionen des Werks sollen damit um mehr als 70 Prozent sinken. JET Formteile gehört zur Velux Commercial GmbH & Co. KG und zur Velux Gruppe. Das Unternehmen produziert Schaumstoffformteile und EPS-Lösungen für technische Anwendungen, darunter Dämmkomponenten für Dachfenster und Tageslichtlösungen von Velux Commercial. Das neue Heizwerk soll einen Teil des bislang durch fossile Brennstoffe gedeckten Energiebedarfs ersetzen. Die Anlage verfügt über eine thermische Leistung von 4.000 kW. Sie erzeugt Prozessdampf für die EPS-Produktion, der über eine 160 m lange Rohrbrücke zu den Produktionsanlagen transportiert wird. Zusätzlich versorgt das Heizwerk die Büros und Produktionsbereiche am Standort Hüllhorst mit Wärme. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/velux_biomasseheizwerk_03.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/velux_biomasseheizwerk_09.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/velux_biomasseheizwerk_01.jpg) Das Projekt ist Teil der Bemühungen von Velux Commercial, die Emissionen im eigenen Betrieb zu reduzieren. Nach Unternehmensangaben war für die Umsetzung eine enge Abstimmung am Standort sowie die Zusammenarbeit mit Kommunen und politischen Entscheidungsträgern erforderlich. »Das Biomasse-Heizwerk ist ein wichtiger Schritt zur Senkung der CO2-Emissionen und liefert Prozess- und Wärmeenergie. Ein Projekt dieser Größenordnung umzusetzen, erforderte eine enge Abstimmung am Standort und eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Politik. Ihre Unterstützung war wichtig, um die Umsetzung zu ermöglichen«, sagte Dirk Brakemann, Geschäftsbereichsleiter bei JET Formteile und mitverantwortlich für das Biomasse-Heizwerkprojekt. Die vollständige Inbetriebnahme des Biomasseheizwerks ist nach Unternehmensangaben bis Mitte November 2026 vorgesehen. ### 103 Meter Arbeitshöhe für Wetterhahn-Montage am Kirchturm URL: https://allgemeinebauzeitung.de/arbeitshoehe-wetterhahn-kirchturm-st-moritz/ Last updated: 2026-10-19T09:45:37.000Z St. Moritz/Schweiz (ABZ) | Für Instandhaltungsarbeiten an der reformierten Dorfkirche St. Moritz setzte die Eisele GmbH aus Maintal, ein Unternehmen der Hagedorn Unternehmensgruppe, eine Wumag WT 1000 mit 103 m Arbeitshöhe ein. Im Auftrag der Schweizer Emil Egger AG unterstützte das Unternehmen die Arbeiten am rund 77 m hohen Kirchturm. Höhepunkt des Einsatzes war die Montage des Wetterhahns, der mit einem Helikopter der HeliBernina AG zur Turmspitze transportiert wurde. Bereits der Transport der Arbeitsbühne stellte besondere Anforderungen an die Planung. Für die Fahrt in das Engadin mussten Transportweg, Zollabfertigung und ein Schweizer Begleitfahrzeug organisiert werden. Die Route führte über enge Passstraßen und Ortsdurchfahrten sowie über den Julierpass auf rund 2.284 m Höhe. Eine steile Passage hinter dem Pass erforderte zusätzliche Aufmerksamkeit. Das Begleitfahrzeug unterstützte auf kritischen Streckenabschnitten und sicherte Engstellen ab. Auch am Einsatzort waren die Platzverhältnisse eingeschränkt. Die Wumag WT 1000 musste in einer schmalen Gasse nahe der Dorfkirche positioniert werden. »St. Moritz an sich ist sehr eng. Wir stehen in einer Gasse, wo die Bühne gerade so hereinpasst«, sagt Rocco Schimmel, Prokurist und Abteilungsleiter Krandienst, Schwermontage und Projekt Engineering bei Eisele. Die Abstützung der Arbeitsbühne war aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nur eingeschränkt möglich. Während eine Seite vollständig abgestützt werden konnte, war auf der gegenüberliegenden Seite lediglich eine halbseitige Abstützung möglich. Trotzdem ließ sich die vollständige Arbeitshöhe von 103 m nutzen. »Die WT 1000 ist die richtige Lösung, da sie auf sehr beengten Platzverhältnissen trotzdem hochflexibel ist«, erklärt Jan Börstinghaus, Leiter der Projektabteilung Schwermontage und Project Engineering bei Eisele. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Der-Wetterhahn-schwebt-am-Helikopterseil-zur-Kirchturmspitze--wo-das-Team-im-Arbeitskorb-bereitsteht.-ja.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Die-Gro--hubarbeitsbu--hne-von-Eisele-unterwegs-auf-einer-Bergstra--e.-ja.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Pra--zise-positioniert-der-Arbeitskorb-an-der-Kirchturmspitze.-ja.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Rocco-Schimmel--Jan-Bo--rstinghaus-und-Thomas-Gro--schner--von-links--von-Eisele.-ja.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Die-Eisele-Hubarbeitsbu--hne-im-Einsatz-an-der-reformierten-Dorfkirche-in-St.-Moritz.-1.jpg) Rocco Schimmel, Jan Börstinghaus und Thomas Gröschner (von links) von Eisele. Die 2007 gebaute Wumag WT 1000 erreicht eine Arbeitshöhe von 103 m. Die Arbeitsbühne ist auf einem selbstfahrenden, geländegängigen fünfachsigen All-Terrain-Kranfahrgestell montiert. Damit verbindet die Maschine die große Arbeitshöhe mit den für den Einsatz erforderlichen Rangiermöglichkeiten und der Standsicherheit. Bühnenfahrer Thomas Gröschner arbeitet regelmäßig mit der Maschine. «Die Bühne ist mein Baby. Es ist mein Stammfahrzeug und ich lasse ungern jemand anders damit fahren.« Bei Einsätzen unter beengten Bedingungen kommt es nach Angaben des Unternehmens darauf an, die technischen Möglichkeiten der Maschine zu kennen und ihre Positionierung an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Nach der Ankunft und dem Aufbau der Arbeitsbühne am 30\. Juni fanden am 1\. Juli Instandhaltungsarbeiten am Turmdach und an der Aufnahmebefestigung des Wetterhahns statt. Zusätzlich wurde die Holzleiter im oberen Turmbereich ersetzt. Sie wird für den Winterdienst benötigt und ermöglicht den Zugang zur späteren Schneeräumung des Turms. Die Gemeinde St. Moritz, Abteilung Hochbau, unterstützte den Einsatz bei der Zufahrt und den Absperrungen. Auch der Werkhof der Gemeinde sowie die beteiligten Handwerksbetriebe waren in die Vorbereitung eingebunden. »Die Leute, die es vorbereiten, sind genauso wichtig wie die Leute, die es am Ende umsetzen«, sagt Gröschner. Am 2\. Juli transportierte die HeliBernina AG den Wetterhahn vom Bereich des Parkhauses Quadrellas zur Kirchturmspitze. Die Arbeitsbühne war Teil des Montagekonzepts: Ein Mitarbeiter im Korb übernahm die Führungsseile, um die schwebende Last kontrolliert zur vorgesehenen Position zu führen. Dafür mussten der Pilot des Helikopters, der Einweiser und der Bühnenfahrer ihre Bewegungen genau aufeinander abstimmen. Zwischen Helikopter und Last musste ausreichend Seillänge verbleiben, damit die Einflüsse der schwebenden Last auf die Arbeitsbühne möglichst gering blieben. Die Arbeit im Korb erforderte dabei besondere Konzentration. „Der Korb bietet keinen so festen Standpunkt wie die Erde. Er arbeitet ein bisschen wie ein kleines Boot – es ist immer Bewegung“, beschreibt Gröschner die Situation. Der Mitarbeiter bewegte den Wetterhahn nicht selbst, sondern führte ihn mithilfe der Führungsseile und unterstützte so die kontrollierte Positionierung. Neben Eisele und der HeliBernina AG waren die Gemeinde St. Moritz mit ihrer Abteilung Hochbau und dem Werkhof sowie die beteiligten Handwerksbetriebe an dem Projekt beteiligt. Nach Angaben von Eisele war das Unternehmen für diesen Einsatz der einzige infrage kommende Anbieter. Ausschlaggebend seien die erforderliche Technik und die Erfahrung mit komplexen Höhen- und Montagearbeiten gewesen. Auch die Planung der Maschine, der Transport und die Positionierung sowie die Abstimmung mit dem Helikopter gehörten zu den Aufgaben im Vorfeld. »Das war eine tolle Teamleistung«, betont Bülent Akgöl, Chief Operating Officer der Hagedorn Schwerlastlogistik Management GmbH. »Der Einsatz zeigt, wie innovative technische Lösungen, gute Vorbereitung und die präzise Zusammenarbeit aller Beteiligten auch unter anspruchsvollen Bedingungen zum Erfolg führen.« Mit der Montage des Wetterhahns auf der Spitze der reformierten Dorfkirche wurde der Einsatz abgeschlossen. Für die Beteiligten waren neben der Arbeitshöhe vor allem die eingeschränkten Platzverhältnisse, die Abstützung der Arbeitsbühne und die Koordination mit dem Helikopter entscheidend. ### Laub verdeckt ungesicherte Dachoberlichter – Herbstgefahr auf Dächern URL: https://allgemeinebauzeitung.de/laub-verdeckt-ungesicherte-dachoberlichter-haubgefahr/ Last updated: 2026-10-19T08:23:40.000Z Berlin (ABZ) | Im Herbst können Laub, Schmutz und witterungsbedingte Sichtbehinderungen die Sicherheit bei Arbeiten auf Dächern beeinträchtigen. Besonders gefährlich sind nicht durchsturzsichere Lichtkuppeln, Lichtplatten und Lichtbänder, die durch Laub verdeckt werden und dadurch als Gefahrenstellen kaum noch zu erkennen sind. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) und der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) empfehlen deshalb, Dachflächen und Verkehrswege vor Arbeitsbeginn zu kontrollieren und Gefahrenstellen wirksam zu sichern. Nach Angaben der BG Bau ereigneten sich 2025 in ihrem Zuständigkeitsbereich 74 tödliche Arbeitsunfälle. Bei 41 Prozent davon war ein Absturz die Unfallursache. Neben Abstürzen an Dachkanten stellen auch Durchstürze durch ungesicherte Dachoberlichter und andere nicht tragfähige Bauteile ein Risiko dar. Regen, Raureif und Laub können Dachflächen im Herbst rutschig machen. Gleichzeitig erschweren Nebel, Dämmerung und Niederschlag die Sicht. Ansammlungen von Laub und Schmutz können zudem ungesicherte Lichtkuppeln, Lichtbänder und andere nicht durchsturzsichere Bauteile verdecken. Dadurch lässt sich unter Umständen nicht mehr erkennen, welche Bereiche des Daches sicher begehbar sind. »Gerade auf Dächern darf man sich nicht darauf verlassen, Gefahrenstellen rechtzeitig zu erkennen. Dachoberlichter wie Lichtkuppeln und Lichtbänder müssen grundsätzlich gegen Durchsturz gesichert sein. Im Herbst kommt hinzu, dass Laub und Schmutz solche Bereiche regelrecht unsichtbar machen können«, sagt Björn Kass, Präventionsleiter der BG Bau. „Deshalb müssen Dachflächen und Verkehrswege vor Beginn der Arbeiten kontrolliert und Gefahrenstellen beseitigt oder wirksam gesichert werden.“ Technische Schutzmaßnahmen haben dabei Vorrang. Dazu zählen beispielsweise durchsturzsichere Bauteile, Abdeckungen, Seitenschutz und mobile Schutznetze. Wenn technische Maßnahmen nicht möglich sind, kann persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz erforderlich sein. Voraussetzung dafür ist, dass geeignete Anschlageinrichtungen vorhanden sind oder geschaffen werden können. Die BG Bau und der ZVDH empfehlen, die besonderen Bedingungen im Herbst bereits bei der Arbeitsvorbereitung zu berücksichtigen. Arbeits- und Verkehrswege sollten regelmäßig auf Laub, Schmutz, Nässe und weitere Gefahren überprüft werden. Verschmutzungen sind unter sicheren Bedingungen zu entfernen. Eine ausreichende Beleuchtung und Sicherheitsschuhe mit stark profilierter Sohle können ebenfalls dazu beitragen, das Unfallrisiko zu verringern. »Dachdeckerinnen und Dachdecker kennen ihr Arbeitsumfeld und wissen, wie schnell sich die Bedingungen auf einem Dach verändern können. Gerade im Herbst müssen Witterung, Sichtverhältnisse und der Zustand der Arbeits- und Verkehrswege deshalb von Anfang an mitgedacht werden«, sagt Felix Schneider, Vizepräsident des ZVDH. »Unternehmen sind gefordert, ihre Beschäftigten regelmäßig für die Risiken zu sensibilisieren und dafür sorgen, dass sichere Arbeitswege und geeignete Schutzmaßnahmen vorhanden sind. ### Sicherheit bei Erdbaumaschinen durch fundierte Ausbildung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/erdbaumaschinen-sicherheit-ausbildung-physikalische-grundkenntnisse/ Last updated: 2026-10-19T08:14:18.000Z Die AST Arbeitssicherheit vermittelt mechanische und physikalische Grundkenntnisse im Rahmen einer dreitägigen Trainerausbildung für Erdbaumaschinen. Der Fokus liegt auf praktischer Handfertigkeit, Konzentration und sicherem Bedienen bei allen Einsatzsituationen. _This post is for paying subscribers only._ ### Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal URL: https://allgemeinebauzeitung.de/chinesische-wirtschaft-wachstum-4-5-prozent-exporte-industrie/ Last updated: 2026-10-19T08:02:48.000Z Peking/China (dpa) - Chinas Wirtschaft hat im Sommer etwas an Tempo gewonnen, doch die Probleme im eigenen Land bleiben groß. Das Bruttoinlandsprodukt der zweitgrößten Volkswirtschaft stieg im dritten Quartal um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Damit fiel das Wachstum etwas stärker aus als von Volkswirten erwartet. Im zweiten Quartal hatte das Plus noch bei 4,3 Prozent gelegen, nach 5,0 Prozent zum Jahresauftakt. Für die ersten neun Monate meldete das Statistikamt ein Wirtschaftswachstum von 4,6 Prozent. Damit bewegt sich China bislang innerhalb des Wachstumsziels der Regierung von 4,5 bis 5 Prozent für das Gesamtjahr. Statistikamtssprecher Mao Shengyong zeigte sich zuversichtlich, dass China sein Jahresziel erreichen kann. Die Voraussetzungen dafür seien gut, sagte er. Die Abschwächung im zweiten Quartal erklärte er mit der Entwicklung der Ölpreise infolge der Lage im Nahen Osten. Für das Schlussquartal erwarte er eine Verbesserung. Chinas Wirtschaft entwickelt sich weiterhin sehr unterschiedlich. Vor allem das Auslandsgeschäft boomt. In den ersten neun Monaten stiegen die Exporte nach Angaben des chinesischen Zolls in US-Dollar gerechnet um 21,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allein im September betrug das Plus sogar 36,3 Prozent. Besonders die weltweite Nachfrage nach Technologieprodukten, etwa Halbleitern und Elektronik für künstliche Intelligenz (KI), treibt das Geschäft an. China verkaufte von Januar bis September Waren für rund 938 Milliarden US-Dollar (rund 834 Milliarden Euro) mehr ins Ausland, als es von dort bezog. Der riesige Handelsüberschuss sorgt zunehmend für Spannungen mit wichtigen Handelspartnern. Vor allem in Europa wächst die Sorge, dass günstige chinesische Produkte heimische Hersteller unter Druck setzen. Auch die Industrie bleibt eine wichtige Stütze der Wirtschaft. Im September stieg die Produktion größerer Industriebetriebe im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent, nach 5,2 Prozent im August. Im eigenen Land sieht die Lage dagegen deutlich schlechter aus. Zwar stiegen die Einzelhandelsumsätze im September um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit stärker als erwartet. Dennoch bleibt der Konsum schwach. Viele Verbraucher halten sich weiterhin mit größeren Anschaffungen zurück. Noch deutlicher zeigt sich die Schwäche bei den Investitionen. In neue Fabriken, Maschinen, Gebäude und Infrastruktur floss insgesamt weniger Geld als im Vorjahr. Die sogenannten Anlageinvestitionen gingen von Januar bis September gemessen am Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent zurück. Besonders schwer wiegt die anhaltende Immobilienkrise. Die Investitionen in die Immobilienentwicklung brachen in den ersten neun Monaten um 20,6 Prozent ein. Die Immobilienkrise belastet die Wirtschaft gleich mehrfach. Viele Wohnungen verlieren an Wert. Das verunsichert die Besitzer, die deshalb weniger Geld ausgeben. Bauunternehmen starten weniger neue Projekte und vergeben dadurch auch weniger Aufträge. Gleichzeitig fehlt vielen Städten Geld. Sie haben lange gut daran verdient, Grundstücke an Bauunternehmen zu vergeben. Doch seit der Immobilienkrise sind diese Einnahmen stark gesunken. Die Regierung versucht mit zusätzlichen Hilfen, die Nachfrage im Inland zu stärken. Seit Oktober gibt es etwa unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Zinszuschüsse für neue Kredite zum Kauf einer ersten Wohnung. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumserwartungen für China zuletzt leicht gesenkt. Für dieses Jahr rechnet er mit einem Plus von 4,5 Prozent, für 2027 nur noch mit 4,0 Prozent. Der Fonds warnt vor den Folgen der schwachen Nachfrage im Inland und fordert stärkere Unterstützung für den Konsum. Denn auf Dauer könnte es für China schwieriger werden, seine wirtschaftlichen Probleme mit immer höheren Exporten auszugleichen. ### Seminare zum »Geprüften Betonbohr-und Sägefachmann« in Hamm URL: https://allgemeinebauzeitung.de/seminare-gepraefte-betonbohr-saegefachmann-hamm/ Last updated: 2026-10-19T08:00:24.000Z **Hamm** (ABZ) | Im Januar 2027 starten die Seminare des Fachverbandes Betonbohren und -sägen zur Erwachsenenqualifizierung im ABZ Hamm. Das Weiterbildungsangebot richtet sich sowohl an die Mitglieder des Fachverbandes als auch an alle in der Betonbohr- und -sägebranche aktive Unternehmen. »Unser Ansatz ist es, mit der praxisnahen Vermittlung fachlichen Know-hows die Leistungsfähigkeit unserer Branche zu stärken«, erklärt Britta Keinemann, Leiterin des Ausschusses Aus- und Weiterbildung im Fachverband. »Die angebotenen Seminare eignen sich sowohl für Quereinsteiger als auch für bereits in Fachbetrieben tätige Mitarbeitende, die ihre Kenntnisse vertiefen und mit zertifizierten Abschlüssen belegen wollen.« Langjähriger Praxispartner ist das Ausbildungszentrum Hamm der Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH (ABZ Hamm). Einen Schwerpunkt bildet die Qualifizierung zum »Geprüften Betonbohr- und Sägefachmann (m/w/d)«. Diese erfolgt in drei Modulen: Das Basismodul findet vom 11\. bis 15\. Januar 2027 statt und besteht aus theoretischem Unterricht zur Vermittlung von Grundkenntnissen des Betonbohrens und -sägens, sowie aus praktischen Anwendungen an verschiedenen Stationen in den Bereichen Kernbohren, Wandsägen, Handsägen und Fugenschneiden. Es bildet den Einstieg in die BBS-Branche. Das Fortgeschrittenenmodul für erweiterte theoretische und praktische Kenntnisse des Betonbohrens und -sägens findet vom 18\. bis 22\. Januar 2027 statt. Zulassungsvoraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss des Basismoduls oder eine mindestens dreijährige, vom anmeldenden Fachbetrieb nachgewiesene Berufserfahrung. Vom 25\. Bis 29\. Januar 2027 folgt das Theorie-Modul, in dem theoretische Kenntnisse, wie beispielsweise Fachrechnen und Grundkenntnisse zur Statik sowie Baustellenabläufe und -dokumentation vermittelt werden. Die erfolgreiche Teilnahme an allen drei Modulen mündet im beurkundeten Abschluss als »Geprüfter Betonbohr- und Sägefachmann (m/w/d)«. Die Module können zeitlich versetzt absolviert werden. Die Aufgaben und Leistungen in der BBS-Branche sind vielfältig und erfordern spezielle Kenntnisse einzelner Anwendungen sowie das Rüstzeug für komplexe Aufgaben. So folgt im Februar 2027 das Seminar-Modul »Seilsägen« (1\. bis 4\. Februar 2027) mit dem Abschluss als »Geprüfter Seilsägefachmann (m/w/d)«. Zudem werden die Weiterbildungen zum »Vorarbeiter für Abbruch und Betontrenntechnik (m/w/d)« vom 11\. bis 22\. Februar 2027 sowie zum »Werkpolier für Abbruch und Betontrenntechnik (m/w/d)« vom 11\. bis 20\. Februar 2027 angeboten. »Bei Fragen informiere ich Mitglieder und interessierte Fachbetriebe gern im persönlichen Gespräch zu den Inhalten und dem Ablauf der Seminare«, erklärt Britta Keinemann abschließend. Detaillierte Informationen zu den Seminarinhalten und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Webseite des Fachverbandes ### Sicherheitsschuhe mit Hallux Valgus-Entlastung für Frauen und Männer URL: https://allgemeinebauzeitung.de/sicherheitsschuhe-hallux-valgus-entlastung-frauen-maenner/ Last updated: 2026-10-19T08:00:11.000Z Neue Sicherheitsschuhe von Baak entlasten den Vorfuß bei Hallux valgus. Mit textilen Materialien, flexiblen Sohlen und ergonomischen Features sind sie ideal für betroffene Beschäftigte im Arbeitsalltag. _This post is for paying subscribers only._ ### Sichtbetonqualität durch präzise Schalungsplanung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/sichtbetonqualitaet-durch-praezise-schalung/ Last updated: 2026-10-19T06:00:51.000Z Bei der Grundschule in Gengenbach wird die Sichtbetonqualität durch detaillierte Schalungsplanungen gewährleistet. Elemente, Fugen und Ankerstellen werden vor der Betonage gezielt abgestimmt. _This post is for paying subscribers only._ ### Fassadengerüst mit Fußgängerpassage in Bonn-Beuel URL: https://allgemeinebauzeitung.de/fassadengeruest-footgangerpassage-bonn-beuel/ Last updated: 2026-10-19T05:00:17.000Z Ein Fassadengerüst in Bonn-Beuel wurde mit einer 1,80 m breiten Fußgängerpassage unter dem Gerüst errichtet. Die Maßnahmen erfüllen strenge Sicherheitsvorschriften und ermöglichen den Verkehrsschutz bei Malerarbeiten an Gebäuden. _This post is for paying subscribers only._ ### Schnelle und sichere Befestigung für Elektroinstallationen mit FBS 4 und FBS 5 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schnelle-sichere-befestigung-elektroinstallationen-fbs-4-5/ Last updated: 2026-10-18T06:00:42.000Z Neue Betonschrauben FBS 4 und FBS 5 von fischer bieten schnellen Einbau, hohe Flexibilität und brandgeschützte Sicherheit. Ideal für Elektro-, SHKL- und DIY-Anwendungen in Beton und dichtem Mauerwerk. _This post is for paying subscribers only._ ### Boels Rental schließt nach fünf Jahren Niederlassung in Dernau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/boels-rental-niederlassung-dernau-schluss-5-jahre/ Last updated: 2026-10-16T11:20:40.000Z Dernau (ABZ) | Boels Rental schließt seine temporäre Niederlassung in Dernau zum 31\. Oktober 2026\. Das Unternehmen hatte den Standort nach der Flutkatastrophe im Ahrtal eingerichtet, um den Wiederaufbau mit Mietmaschinen und Baustellenausstattung zu unterstützen. In fünf Jahren wurden dort mehr als 2.500 Mietverträge abgewickelt und über 1.000 gewerbliche und private Kunden betreut. Bereits in den ersten Tagen nach der Flut stellte Boels Maschinen und Geräte für Aufräum- und Sicherungsarbeiten bereit. Mit der temporären Niederlassung sollte die Versorgung von Bauunternehmen, Handwerksbetrieben, Kommunen und Privatpersonen durch kurze Wege und direkte Ansprechpartner erleichtert werden. Die Mitarbeitenden kamen aus Dernau und dem Ahrtal. Aufgrund des anhaltenden Bedarfs wurde der ursprünglich begrenzte Betrieb um ein weiteres Jahr verlängert. Zum Einsatz kam laut Unternehmen nahezu das gesamte Mietsortiment. Besonders gefragt waren Geräte für die Stromversorgung, Erdbewegung und das Materialhandling sowie Arbeitsbühnen. Hinzu kamen Bauwagen, mobile Sanitärlösungen, Zäune und weitere Baustellenausstattung. »Die Firma Boels war mit ihrem Standort in Dernau gerade in einer für unsere Region besonders herausfordernden Phase vor Ort und hat damit einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau geleistet. Die schnelle Verfügbarkeit von Maschinen und Geräten in unmittelbarer Nähe war für viele der anstehenden Arbeiten eine wertvolle Unterstützung. Für dieses Engagement in den vergangenen Jahren sind wir sehr dankbar«, so Martin Schell, Vorstandsvorsitzender der Zukunft Mittelahr AöR. Nach Angaben des Unternehmens sind zahlreiche Wiederaufbauprojekte inzwischen abgeschlossen oder werden im regulären Bauablauf fortgeführt. Mit der Schließung endet daher der Einsatz der temporären Niederlassung planmäßig. Die Betreuung der Kunden in der Region übernehmen künftig die Boels-Filialen Bonn Süd in Bad Godesberg und Bonn Beuel. ### Baugenehmigungen steigen kräftig im ersten Halbjahr 2024 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baugenehmigungen-steigen-kraeftig-einfamilien-mehrfamilien/ Last updated: 2026-10-16T11:19:30.000Z Wiesbaden (dpa) | Lichtblick im kriselnden Wohnungsbau: Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland hat im August erneut deutlich zugelegt. Insgesamt wurden 20.600 Wohnungen bewilligt, das sind 6,8 Prozent oder 1.300 Genehmigungen mehr als ein Jahr zuvor. Damit hält der Aufwärtstrend aus dem ersten Halbjahr an, als die Baugenehmigungen um gut 15 Prozent zugelegt hatten - der stärkste Anstieg für ein erstes Halbjahr seit 2016\. Die Baugenehmigungen sind ein Indikator für den Kampf gegen Wohnungsmangel und steigende Mieten. Die steigenden Baugenehmigungen nähren die Hoffnung, dass sich die Auftragslage im Wohnungsbau belebt. Erst zuletzt hatte das ifo Institut ein besseres Geschäftsklima im Wohnungsbau beobachtet. Allerdings belasten höhere Energiepreise infolge des Iran-Kriegs und gestiegene Zinsen die Bauherren. Von Januar bis August wurden Baugenehmigungen für 169.400 Wohnungen in neuen und bestehenden Gebäuden erteilt, wie die Statistiker berichteten. Das waren gut 12 Prozent oder 18.300 mehr als im Vorjahreszeitraum. In neu zu errichtenden Gebäuden wurden von Januar bis August 137.500 Wohnungen genehmigt (plus 12,7 Prozent). Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um knapp acht Prozent. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen sogar um gut ein Fünftel (21,7 Prozent) zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Behörden 90.600 Neubauwohnungen, 14,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In Deutschland fehlen geschätzt mehr als eine Million Wohnungen. Im vergangenen Jahr wurden hierzulande so wenige Wohnungen fertiggestellt wie seit 2012 nicht: 206.600 oder 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Bundesregierung will mit einem «Bau-Turbo» über schnellere Genehmigungen den Wohnungsbau voranbringen. Zuletzt stockte das Bundesbauministerium die Förderung für den Neubau von energieeffizienten Häusern mit dem Standard EH 55 auf. ### Größtes Potenzial für Wohneigentum in Rheinland-Pfalz und Saarland URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wohneigentum-potenzial-rheinland-pfalz-saarland/ Last updated: 2026-10-16T11:19:13.000Z Mainz/Saarbrücken (dpa) | Mit Blick auf den möglichen Wechsel von Wohneigentum von älteren Besitzern sieht eine Studie das bundesweit größte Potenzial in Rheinland-Pfalz und im Saarland. An der Spitze stehe der Kreis Südwestpfalz: Dort gebe es rechnerisch gut viermal so viele ältere Eigentümerhaushalte wie jüngere Mieterhaushalte. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Kreise Kusel und St. Wendel, wie aus der Studie «Zwischen Stadt und Land: Wohneigentumsbildung im demografischen Wandel» hervorgeht, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und die IW Consult im Auftrag des Verbands der Sparda-Banken erstellt haben. Die Studie vergleicht für alle 400 Kreise und kreisfreien Städte die Zahl der Mieterhaushalte zwischen 30 und 44 Jahren, dem typischen Alter für den Erwerb von Wohneigentum, mit der Zahl älterer Eigentümerhaushalte ab 65 Jahren. Betrachtet werden demnach Einpersonenhaushalte sowie Paarhaushalte ohne Kinder. Eine generationsbedingte Welle frei werdender Häuser, häufig als «Silver Tsunami» bezeichnet, ist nach Einschätzung der Studienautoren dennoch nicht zu erwarten. Viele ältere Menschen blieben lange im eigenen Haus. Zudem liege das rechnerische Potenzial vor allem im ländlichen Raum, während junge Familien häufig in den Städten suchten. Bundesweit leben laut Studie neun von zehn jungen Mieterhaushalten in Kreisen, in denen es mehr junge Mieter als ältere Eigentümer ab 75 Jahren gibt. Ob aus den Zahlen tatsächlich Wohneigentum für die nächste Generation werde, hinge von der Lebenssituation der Eigentümer, vom Zustand und Preis der Immobilien sowie von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Region ab, hieß es. ### Höhenzugangstechnik für Lichtinstallation in Hamm URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hoehenzugangstechnik-lichtinstallation-hamm/ Last updated: 2026-10-16T10:00:02.000Z Für die Lichtinstallation »Le Notti Spettacolari« im Rahmen des 800. Stadtjubiläums in Hamm wurden HKL Hubarbeitsbühnen mit 20 Meter Höhe eingesetzt. Die flexiblen Höhenzugangstechnik ermöglichte effiziente Montage und Rückbau in der Innenstadt. _This post is for paying subscribers only._ ### Smart Compact Pro misst Asphaltdichte in Echtzeit URL: https://allgemeinebauzeitung.de/smart-compact-pro-asphaltdichte-echtzeit-verdichtung/ Last updated: 2026-10-16T06:08:57.000Z Olberode/Christerode (ABZ) | Auf der L3161 zwischen Olberode und Christerode wurde auf einer Strecke von rund 3,3 km eine neue Asphaltdeckschicht eingebaut. Dabei kam temperaturabgesenkter Asphalt zum Einsatz, dessen Verdichtung aufgrund der niedrigeren Einbautemperatur ein kürzeres Zeitfenster erfordert als bei konventionellen Asphaltmischgütern. Für den Einbau und die Verdichtung wurden Maschinen der Wirtgen Group eingesetzt. Im Inline-Pave-Verfahren wurde das Material zunächst eingebaut und vorverdichtet. Anschließend verdichteten zwei Tandemwalzen von Hamm mit dem System Smart Compact Pro die neue Oberfläche. Die Einbautemperatur von temperaturabgesenktem Asphalt liegt mindestens 20 °C unter der Temperatur konventioneller Asphaltmischgüter. Dadurch werden laut Hersteller weniger schädliche Dämpfe und Aerosole freigesetzt. Für den Asphaltbau bedeutet der Einsatz des Materials jedoch, dass die Verdichtung innerhalb eines kürzeren Zeitfensters erfolgen muss. Da der Asphalt schneller abkühlt, sind ein präzises Timing und eine angepasste Verdichtungsstrategie erforderlich. »In der Praxis bedeutet das, die Walzbahnen zu verkürzen und innerhalb kürzerer Zeit eine höhere Verdichtungsleistung zu erzielen, um die geforderte Qualität des Asphalts herzustellen. Die Praxis zeigt, dass selbst erfahrene Walzenfahrer diese Anforderungen ohne unterstützende Systeme im Vergleich zum konventionellen Asphalteinbau nicht gleichermaßen konstant erfüllen können«, sagt Dr. Axel G. Mühlhausen, Senior Product Manager – Digital Solutions Hamm. Auf der Baustelle kam Smart Compact Pro zum Einsatz, um eine gleichmäßige Verdichtung des Materials zu unterstützen. Das System erfasst über den Realtime Density Scan die Asphaltdichte in Echtzeit und passt die Verdichtungsleistung sowie die Verdichtungsmodi beider Bandagen automatisch an. Neben der Asphaltdichte berücksichtigt die Steuerung weitere Parameter, darunter das Abkühlverhalten des Asphalts, lokale Wetterdaten sowie Schichtart und Schichtstärke. Nach Herstellerangaben ermöglicht das System dadurch eine bedarfsgerechte Steuerung der Verdichtung unabhängig von äußeren Einflüssen und der Erfahrung des Bedienpersonals. Für temperaturabgesenkte Asphalte steht zudem eine spezielle Voreinstellung zur Verfügung, mit der sich das System per Knopfdruck auf die entsprechenden Einsatzbedingungen einstellen lässt. »Smart Compact Pro ist natürlich für uns eine extreme Hilfestellung, um die gewünschte Qualität herzustellen und auch für den Walzenfahrer direkt, um eine Rückkopplung zu bekommen – muss ich jetzt hier noch verdichten, oder nicht?«, sagt Andre Blättner, Bauleitung bei Bickhard Bau SE. Durch die Echtzeitmessung der Asphaltdichte soll Smart Compact Pro die Notwendigkeit von Bohrkernuntersuchungen reduzieren. Nach Angaben des Herstellers können dadurch auch Risse und andere frühzeitige Schäden verringert werden. Eine längere Nutzungsdauer der Straßen kann dazu beitragen, vorzeitige Sanierungsarbeiten und die damit verbundenen Kosten zu vermeiden. Verfügbar ist Smart Compact Pro für die Tandemwalzen der Serien HD+ und HX. »Zum ersten Mal steht dem Fahrer die Asphalt-Dichte in Echtzeit zur Verfügung – genau der Parameter, auf den es wirklich ankommt. Das System regelt auf dieser Basis den gesamten Verdichtungsprozess automatisch, berücksichtigt zudem Asphalt-Temperatur, das Abkühlverhalten des Asphalts und verschiedene Materialeigenschaften. Gerade bei temperaturabgesenkten Asphalten, wo wir nur ein kurzes Zeitfenster für die Verdichtung haben, ist das ein enormer Vorteil. Daraus resultieren am Ende mehr Qualität, mehr Effizienz, weniger Überfahrten und vor allem Prozesssicherheit«, sagt Dr. Axel G. Mühlhausen. Ergänzend zu Smart Compact Pro wurde auf der Baustelle die App Track Assist eingesetzt. Sie stellt dem Bediener Prozess- und Leistungsdaten in Echtzeit auf einem Tablet zur Verfügung. Dazu zählt auch die vom Verdichtungssystem ermittelte Asphaltdichte. Die Daten lassen sich in Karten visualisieren und ermöglichen es, den Verdichtungsfortschritt während der Arbeiten nachzuvollziehen. Die mit WPT Compacting ausgestatteten Walzen dokumentierten zusätzlich die Leistungsdaten und übermittelten sie an das John Deere Operations Center. Dort stehen der Bauleitung laut Hersteller Analyse- und Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören detaillierte Berichte, Punktanalysen und standardisierte Exporte für die Qualitätsdokumentation. Eine weitere Funktion ist die Erstellung flächendeckender Dichtekarten. Damit lässt sich die erreichte Asphaltdichte über die gesamte bearbeitete Fläche dokumentieren, anstatt die Qualität ausschließlich anhand einzelner Bohrkerne oder Stichproben zu beurteilen. Track Assist unterstützt den Fahrer bei der Verdichtung, während WPT Compacting die Analyse und Dokumentation der Ergebnisse ermöglicht. Zusammen mit Smart Compact Pro bilden die Systeme eine digitale Prozesskette, die Bauunternehmen nach Herstellerangaben bei der Qualitätssicherung und beim Nachweis der ausgeführten Arbeiten unterstützt. ### Urbaner Landschaftspflege-Revolution in Malaysia URL: https://allgemeinebauzeitung.de/urban-landschaftspflege-revolution-malaysia/ Last updated: 2026-10-16T06:00:51.000Z **Kota Bahru/Malaysia** (ABZ) | Das auf urbanes Landschaftsmanagement spezialisierte Start-up AD Euroasia Sdn Bhd – eine ­Tochtergesellschaft der Al Dar Resources Sdn Bhd – setzt mit der Einführung neuer Maschinen­technologie veränderte Maßstäbe in der malaysischen Baumpflege. Durch de Inbetriebnahme des landesweit ­ersten Sennebogen 718 E leitete das in der Region Kelantan ansässige Unternehmen eine grundlegende Modernisierung der Arbeitsabläufe ein und steigerte die betriebliche Effizienz maßgeblich. Die im Juli 2025 erfolgte Auslieferung der Umschlagmaschine gilt als technologischer Wendepunkt für den Dienstleister. Das Management von Al Dar Resources war online auf die für forstwirtschaftliche Einsätze konzipierte Hebetechnik aufmerksam geworden und entschied sich aufgrund der Alleinstellungsmerkmale für die Beschaffung. »Wir wussten sofort: Der Sennebogen ist ein Game Changer für unser Geschäft. Es gibt landesweit nichts ­Vergleichbares!«, begründeten die Verantwortlichen die Investition. Die Wahl fiel auf die Baureihe 718 E, da die Maschine mit einem Betriebsgewicht von 21,4 t ein hohes Maß an Flexibilität im urbanen Raum bietet. Während Baumfällungen und landschaftspflegerische Maßnahmen in Malaysia vorwiegend mittels traditioneller, zeitintensiver Methoden und unter hohem manuellem Personaleinsatz durchgeführt werden, ermöglicht die Neuinvestition eine signifikante Prozessoptimierung. »Früher brauchte ich mindestens zehn Arbeiter und drei verschiedene Maschinen – Hebebühne, Kran und Bagger –, um den Auftrag auszuführen. Jetzt benötige ich nur noch die halbe Crew und eine einzige Maschine«, berichtet Fuad Abdul Kadir, Landvermesser bei Al Dar Resources. Mit lediglich einem Bediener, der in einer geschützten, hochfahrbaren Kabine positioniert ist, kann der Sennebogen 718 E schwere Baumabschnitte fixieren, sägen, bewegen und am Boden aufschichten. Eine wiederkehrende Herausforderung bei Baumpflegearbeiten in malaysischen Ballungsräumen stellt die unmittelbare Nähe zu oberirdischen Infrastruktureinrichtungen wie Strom- und Telekommunikationsleitungen dar. Ausgestattet mit einem 13 m langen Teleskopausleger und einer Greifersäge ist die Maschine in der Lage, präzise im Umfeld von sensiblen Kabelsystemen zu operieren, ohne diese zu beschädigen. Fuad Abdul Kadir hebt hierzu die ergonomischen Vorteile hervor: »Von der hochfahrbaren Kabine aus haben wir eine exzellente Sicht und können den Greifer präzise dort platzieren, wo wir ihn haben wollen. Es besteht kein Risiko mehr, dass Äste unkontrolliert herunterfallen, da wir den Rückschnitt genau steuern können.« Als wesentlicher technischer Faktor erweist sich zudem die 360-Grad-Schwenkfunktion der Greifersäge in Kombination mit einem separaten Hydraulikkreis für die Anbauwerkzeuge. Dieses System stellt sicher, dass der Sägeeinheit auch bei hoher Beanspruchung permanent die maximale hydraulische Leistung zur Verfügung steht, Nach Angaben des Betreibers vereinfacht das kompakte Gerätekonzept auch das Verkehrsmanagement während der Einsätze an öffentlichen Straßen. Mit einer maximalen Abstützbreite von 3,9 m und einem Heckschwenk­radius von 2,4 m beansprucht der Mobilkran eine geringe Stellfläche, sodass für die Arbeitsabläufe lediglich eine einzelne Fahrspur anstelle der kompletten Straße gesperrt werden muss. Mittels des mit einem Mobilunterwagen ausgestatteten Fahrwerks erreicht die Maschine eine Fahrgeschwindigkeit von circa 20 km/h. Dies erlaubt einen eigenständigen und schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen Einsatzorten im Stadtgebiet. »Er ist kompakt, aber kraftvoll«, stellt Fuad Abdul Kadir fest. »Man kann einen Job beenden und einfach direkt zum nächsten fahren.« Der in den Marktsegmenten Nordamerikas und Europas etablierte Sennebogen 718 E soll mit seinem Markteintritt in Malaysia den Beginn einer weitreichenden Mechanisierung der professionellen Baumpflege in ganz Südostasien markieren. Das Projekt demonstriert, wie forstwirtschaftliche Einsätze im urbanen Raum durch Technologietransfer sicherer und wirtschaftlicher gestaltet werden können. »Wir sind stolz darauf, die Ersten zu sein, die diese Technologie nach Malaysia bringen. Das passt perfekt zu unserem Ziel, die urbane Landschaftspflege zu modernisieren«, bilanziert Fuad ­Abdul Kadir. Der Hersteller begründet die Zukunftsfähigkeit des Maschinenkonzepts für Forst- und Landschaftspflegebetriebe mit mehreren technischen Kernmerkmalen. Hohe Arbeitssicherheit: Die Mechanisierung des Einschlags reduziert die Unfallrisiken für das Personal im Vergleich zu rein manuellen Fällmethoden oder der klassischen Seilklettertechnik erheblich. Präzise Baumpflege: Der teleskopierbare Ausleger erlaubt zusammen mit der neigbaren Kabine und der Greifersäge ein kontrolliertes Abtragen von Holzstrukturen in sensiblen oder schwer zugänglichen Bereichen. Vielseitigkeit: Die kompakten Abmessungen, ein stabiler Unterwagen und die Option zum Wechsel verschiedener ­Anbaugeräte ermöglichen den flexiblen Einsatz sowohl in städtischen Zonen als auch in ländlichem oder anspruchs­vollem Gelände. Ergonomie: Die verbaute Maxcab-Kabine bietet dem Fahrer durch optimale Sichtverhältnisse, einen verstellbaren Sitz und integrierte Schutzoptionen eine ermüdungsfreie und sichere Arbeitsumgebung über lange Einsatzzeiten hinweg. ### Bauministerin kündigt Start der bundeseigenen Wohnungsbaugesellschaft bis 2027 an URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bauministerin-bundeseigene-wohnungsbaugesellschaft-2027/ Last updated: 2026-10-16T05:36:09.000Z Berlin (dpa) | Bundesbauministerin Verena Hubertz hat angekündigt, dass die von ihr und Finanzminister Lars Klingbeil geplante Wohnungsbaugesellschaft 2027 starten soll. «Das Ziel ist, dass die Wohnungsbaugesellschaft 2027 an den Start geht», sagte die SPD-Politikerin dem Portal «t-online». «Wir werden noch im Herbst unser Konzept vorstellen und dann schnellstmöglich damit loslegen.» Ihr sei wichtig, dass es ein schlankes Konstrukt werde, keine Behörde. «Davon haben wir genug», sagte Hubertz. «Wir wollen auch keine neue Baufirma, sondern mit den Partnern auf dem Markt zusammenarbeiten, um die Fabriken mal so richtig mit unseren Aufträgen auszulasten.» Geplant sei, dass der Bund 51 Prozent der Anteile hält, 49 Prozent sollen bei Externen liegen. «Die Partner des Bundes können aus der freien Wirtschaft sein oder auch kommunale und landeseigene Wohnungsbaugesellschaften», sagte Hubertz. «Wir als Bund können im großen Stil Aufträge vergeben und dadurch einen Preisvorteil erzielen. Außerdem bringen wir das AAA-Rating mit, das wir für Top-Finanzierungskonditionen nutzen.» Ein AAA-Rating ist die Bestnote für die Kreditwürdigkeit, die eine Ratingagentur aussprechen kann. ### Digitalisierung entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit in der Bauwirtschaft URL: https://allgemeinebauzeitung.de/digitalisierung-wettbewerb-faehig-bauwirtschaft/ Last updated: 2026-10-16T04:00:54.000Z Die Digitalisierung verändert die Bauwirtschaft, doch vielerorts werden Prozesse noch immer analog oder mit manuellen Zwischenschritten abgewickelt. Welche Chancen darin liegen und warum insbesondere kleinere Unternehmen jetzt handeln sollten, erläutert Jessica Breuer, Direktorin bei der Managementberatung Atreus und Expertin für Bau und Bauzulieferer. Im Austausch mit ABZ-Redakteurin Alexandra Westermann ordnet sie den Stand der Digitalisierung in der Branche ein, zeigt konkrete Ansatzpunkte für Unternehmen auf und erklärt, welche Rolle digitale Prozesse, Automatisierung und künstliche Intelligenz künftig spielen können. **Die Baubranche arbeitet vielerorts noch mit Papier, Excel-Listen und manuellen Prozessen. Warum fällt es der Branche so schwer, bei der Digitalisierung wirklich voranzukommen?** Ich sehe die Situation heute differenzierter, als sie häufig dargestellt wird. Viele Bauunternehmen arbeiten bereits digital, sei es in der Kalkulation, Projektsteuerung oder Dokumentation. Auch Excel ist nicht automatisch ein Problem, solange Prozesse effizient funktionieren. Die eigentliche Herausforderung liegt weniger in der Technologie als in ihrer konsequenten Nutzung. Daten werden häufig mehrfach erfasst, Systeme sind nicht miteinander verknüpft und Entscheidungen basieren oft noch stärker auf Erfahrung als auf verfügbaren Informationen. Hinzu kommt, dass Digitalisierung vielerorts noch als IT-Thema betrachtet wird. Tatsächlich ist sie längst ein Managementthema, denn sie entscheidet über Produktivität, Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit. **Wo sehen Sie aktuell die größten Chancen, mit digitalen Lösungen den Arbeitsalltag auf Baustellen und in Bauunternehmen spürbar zu erleichtern?** Die größten Potenziale entstehen dort, wo Informationen schneller verfügbar werden und Entscheidungen fundierter getroffen werden können. Baustellen erzeugen täglich enorme Datenmengen, die häufig nur teilweise genutzt werden. Besonders wertvoll ist die Vernetzung von Baustelle, Projektleitung, Einkauf und Verwaltung. Werden Informationen nur einmal erfasst und stehen anschließend allen Beteiligten zur Verfügung, sinken Abstimmungsaufwand und Fehlerquoten erheblich. Der größte Mehrwert entsteht allerdings nicht durch die digitale Abbildung bestehender Abläufe, sondern durch deren Vereinfachung und Optimierung. **Gerade kleinere Bauunternehmen und Bauzulieferer stehen bei der Digitalisierung vor großen Herausforderungen. Was hält sie Ihrer Erfahrung nach am häufigsten davon ab, den ersten Schritt zu machen?** Häufig ist es nicht mangelnde Bereitschaft, sondern Unsicherheit. Viele Unternehmen fragen sich, wo sie beginnen sollen, welche Lösung die richtige ist und ob sich die Investition tatsächlich rechnet. Dazu kommt das Tagesgeschäft. Gerade kleinere Unternehmen haben wenig freie Kapazitäten für größere Veränderungsprojekte. Deshalb ist es wichtig, Digitalisierung nicht als Großprojekt zu verstehen. Kleine, klar definierte Maßnahmen mit sichtbarem Nutzen schaffen Akzeptanz und liefern oft bereits spürbare Verbesserungen. Externe Beratung kann dabei helfen, Risiken und Investitionen besser einzuordnen. **Viele Unternehmen betrachten ­Digitalisierung zunächst als ­zusätzliche Investition. Wie lässt sich ­zeigen, dass digitale Prozesse ­langfristig auch Kosten senken und Mitarbeiter entlasten können?** Die Investitionskosten sind sofort sichtbar, die Kosten ineffizienter Prozesse dagegen oft nicht. Doppelte Datenerfassung, unnötige Abstimmungen oder verspätet erkannte Fehler verursachen erhebliche Kosten und binden wertvolle Ressourcen. Digitale Prozesse reduzieren genau diese Reibungsverluste. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass Digitalisierung immer auch Veränderung bedeutet. Der Erfolg hängt deshalb weniger von der Software als von Akzeptanz, Führung und Change Management ab. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden aktiv einbinden, erzielen nicht nur bessere Ergebnisse, sondern entwickeln auch mehr Resilienz gegenüber zukünftigen Veränderungen. **Wenn ein Unternehmen heute noch am Anfang seiner digitalen Entwicklung steht: Wo sollte es sinnvollerweise beginnen?** Am Anfang stehen nicht die Systeme, sondern die Prozesse. Unternehmen sollten zunächst analysieren, wo Zeit verloren geht, wo Informationen fehlen und welche Abläufe unnötig kompliziert sind. Die besten Projekte starten dort, wo schnell ein messbarer Nutzen entsteht. Das können digitale Dokumentationen, mobile Informationsbereitstellung oder automatisierte Freigabeprozesse sein. Sichtbare Erfolge schaffen Vertrauen und erleichtern die nächsten Schritte. **Digitalisierung kann schnell zu einem komplexen Großprojekt werden. Wie gelingt es Unternehmen, eine klare Strategie zu entwickeln, ohne sich dabei zu verzetteln?** Ein häufiger Fehler besteht darin, zuerst nach der passenden Software zu suchen und erst danach über Abläufe und Strukturen nachzudenken. Sinnvoll ist genau die umgekehrte Reihenfolge. Zunächst sollten Ziele, Prozesse und Verantwortlichkeiten klar definiert werden. Anschließend lässt sich bewerten, welche Technologien tatsächlich benötigt werden. Eine neutrale Projektsteuerung hilft, Prioritäten zu setzen und Investitionen an den Unternehmenszielen auszurichten. Das senkt Risiken und erhöht die Wirtschaftlichkeit. **Wo liegen die größten Chancen, durch Automatisierung dem zunehmenden Fachkräftemangel zu begegnen?** Qualifizierte Mitarbeiter verbringen noch immer einen erheblichen Teil ihrer Zeit mit administrativen Tätigkeiten. Automatisierung kann viele dieser Routinen übernehmen und Freiräume für wertschöpfende Aufgaben schaffen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Menschen zu ersetzen. Es geht darum, ihre Produktivität zu erhöhen und attraktivere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Besonders wichtig wird dies auf Baustellen mit zunehmend internationalen Teams. Informationen müssen schnell, verständlich und zielgerichtet verfügbar sein. Digitale Lösungen können hier die Zusammenarbeit deutlich verbessern. **Warum ist es aus Ihrer Sicht so wichtig, nicht nur einzelne Prozesse zu digitalisieren, sondern die verschiedenen Bereiche eines Unternehmens miteinander zu vernetzen?** Weil der eigentliche Nutzen erst durch einen durchgängigen Informationsfluss entsteht. Einzelne Lösungen verbessern Teilbereiche, große Effizienzgewinne entstehen jedoch erst dann, wenn Informationen ohne Medienbrüche zwischen allen Beteiligten fließen. End-to-End-Prozesse schaffen dabei den größten Mehrwert. Wenn Einkauf, Projektmanagement, Baustelle und Verwaltung auf derselben Datenbasis arbeiten, werden Entscheidungen schneller und Fehler deutlich reduziert. Genau diese Vernetzung wird künftig ein entscheidender Wettbewerbsfaktor sein. **Welche Rolle werden künstliche ­Intelligenz, Automatisierung und durchgängige Datenflüsse in den kommenden Jahren spielen?** Eine sehr große. Der größte Nutzen wird jedoch nicht aus spektakulären Einzellösungen entstehen, sondern aus vielen praktischen Verbesserungen im Alltag. KI wird Unternehmen dabei unterstützen, Daten schneller auszuwerten, Risiken früher zu erkennen und bessere Entscheidungen vorzubereiten. Gleichzeitig hilft sie, vorhandenes Wissen leichter zugänglich zu machen. Gerade im Fachkräftemangel hilft dies, Know-how langfristig zu sichern. **Was steht für Unternehmen auf dem Spiel, wenn sie notwendige Investitionen in die Digitalisierung weiter aufschieben?** Wer notwendige Veränderungen dauerhaft verschiebt, riskiert langfristig Wettbewerbsnachteile. Ineffiziente Prozesse, fehlende Transparenz und steigende Personalkosten wirken sich direkt auf Produktivität und Ertragskraft aus. Gleichzeitig steigen die Anforderungen von Kunden, Auftraggebern und Partnern kontinuierlich. Unternehmen müssen heute schneller reagieren und komplexere Projekte bewältigen als noch vor wenigen Jahren. Wer nicht investiert, verliert zunehmend Handlungsspielräume. **Wie kann die deutsche Bauwirtschaft durch Digitalisierung ihre Produktivität und internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern?** Indem sie Digitalisierung nicht als Selbstzweck versteht, sondern als ­Instrument zur Verbesserung von ­Produktivität, Qualität und Zusammenarbeit. Die Potenziale liegen in durchgängigen Prozessen, besserer Datennutzung, Automatisierung und intelligenten Entscheidungen. Unternehmen, die Technologie, Prozesse und Menschen gemeinsam betrachten, arbeiten effizienter und bewältigen Veränderungen erfolgreicher. **Wenn Sie Bauunternehmen heute drei konkrete Schritte empfehlen könnten: Was sollten sie jetzt tun?** 1. Prozesse analysieren, bevor neue Software angeschafft wird. Mit überschaubaren Projekten starten, die schnell einen messbaren Nutzen liefern. 2. Passende Unterstützung, beispielsweise in Form eines neutralen Projekt Managers, der solche Projekte mehrfach erfolgreich umgesetzt hat, um viel Lehrgeld zu sparen. 3. Mitarbeitende frühzeitig einbinden und Veränderung aktiv begleiten. Erfolgreiche Digitalisierung entsteht nicht durch Technologie allein, sondern da, wo Prozesse verbessert, Menschen mitgenommen und Veränderungen konsequent umgesetzt werden. ### Hydrema übernimmt neue Vertriebsgebiete in Eigenregie URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hydrema-vertriebsgebiete-suedwestdeutschland-eigenregie/ Last updated: 2026-10-16T05:33:59.000Z Weimar (ABZ) | Hydrema hat weitere Vertriebsgebiete in Südwestdeutschland in Eigenregie übernommen. Neben dem Saarland und großen Teilen von Rheinland-Pfalz, die das Unternehmen gemeinsam mit P&W Baumaschinenservice GmbH und Schömer Baumaschinen betreut, gehören nun auch die Pfalz, Unterfranken, Südhessen mit der Region Darmstadt sowie das nördliche Baden-Württemberg dazu. Als Servicepartner unterstützen die Klippel Baumaschinen-Service GmbH in Lautertal und die Baumaschinenservice Hauck GmbH in Sulzheim die Betreuung vor Ort. Regionalleiter West Marc Reger ist für das Rheinland und das Saarland zuständig, Regionalleiter Süd-West Torsten Kröckel übernimmt die neuen Gebiete. »Wir haben somit große Teile im Mittelraum Deutschlands unter die eigene Verantwortung gestellt«, berichtet Vertriebsleiter Martin Werthenbach. Nach Angaben des Unternehmens stehen dabei Beratung und Service im Mittelpunkt. Da die Betreuung komplexer Maschinentechnik besondere technische Kenntnisse erfordere und keine geeigneten freien Händler gefunden worden seien, die nicht zugleich konkurrierende Maschinentechnik vertreten, habe sich Hydrema in diesen Regionen für den Direktvertrieb entschieden. Eine Betreuung über Händler sei weiterhin möglich, sofern diese die Anforderungen an Beratung und Service erfüllten. Zudem habe sich Hydrema zur Sicherung eines einheitlichen Preisniveaus verpflichtet. Kunden sollen unabhängig vom Vertriebsweg vergleichbare Preisbedingungen erhalten. Serviceleiter Mario Haun verweist auf das Serviceportal von Hydrema. Es steht der eigenen Servicemannschaft ebenso wie Händlern und Servicepartnern zur Verfügung und enthält detaillierte Reparaturanleitungen, Serviceinformationen sowie Skizzen und Zeichnungen in deutscher Sprache. Auch Servicetechniker, die für große Baumaschinenhersteller tätig sind, hätten die Dokumentation bei Schulungen hervorgehoben, berichtet Haun. Bei der Auswahl der Servicepartner achte Hydrema neben der persönlichen Eignung auf technische Kompetenz und Engagement. Ziel sei es, Fehler fachgerecht zu beheben und Ausfallzeiten zu begrenzen. Haun erklärt: »Bei uns hat jede Maschine nicht nur eine Seriennummer, sondern vor allem auch einen Namen und ein Gesicht. Wir kennen unsere Kunden und wenn einmal eine Maschine notleidend ist, dann wissen wir, dass der Kunde möglicherweise auf eine schwer ersetzbare Maschine verzichten muss, zumindest aber sie aktuell nicht einwandfrei nutzen kann. Für uns ist es dann nur schwer nachzuvollziehen, wenn ein schlecht ausgebildeter oder ausgestatteter Servicemann versucht, den Fehler zu finden und zu beseitigen. Wir leiden dann mit dem Kunden mit.« Vertriebsleiter Werthenbach beschreibt das Vertriebskonzept als auf individuelle Kundenanforderungen ausgerichtet. Hydrema fertige die Maschinen nach Auftragserteilung entsprechend den Wünschen der Kunden. Ergänzend stehen Maschinen aus dem Miet- und Vorführpark zum Verkauf bereit. Wesentliche Baugruppen entstehen laut Unternehmen in eigener Fertigung. »Unsere Maschinen werden mit sehr viel Leidenschaft und sehr viel Eigenleistung gefertigt. Der kpl. Stahlbau, der Kabinenbau, der Bau der Hydraulikzylinder, sogar der Kabelbaum kommt aus unserer eigenen Fertigung. Fremdkomponenten kommen ebenfalls von Premiumherstellern. Darunter das Getriebe und Achsen von ZF oder die Mehrpumpenhydraulik mit 407 Liter Gesamtleistung, die von Bosch-Rexroth stammt. Der Motor kommt von Cummins, einem der größten Dieselmotorhersteller überhaupt.« Nach Angaben des Herstellers zeichnen sich die Motoren durch Leistungseffizienz und niedrigen Kraftstoffverbrauch aus. Beratung und Service müssten auf die technischen Eigenschaften der Maschinen abgestimmt sein. Die Klippel Baumaschinen-Service GmbH besteht seit 2003 und wird als Familienunternehmen geführt. Die Werkstatthalle wurde 2018 mit einer Leistungsschau eingeweiht. Die Baumaschinenservice Hauck GmbH gründete Joachim Hauck 2012\. Der Baumaschinenmeister verfügt über langjährige Erfahrung mit Großmaschinen eines japanischen Full-Line-Anbieters. Gemeinsam mit fünf Monteuren arbeitet er von einem Betriebshof aus, den er 2021 zur Erweiterung des Unternehmens erworben hat. Zur Ausstattung gehören eine Maschinenhalle und ein Waschplatz. Die Standorte ergänzen sich räumlich. Sulzheim liegt rund 11 km von Schweinfurt, 30 km von Bad Kissingen beziehungsweise Würzburg und 60 km von Wertheim entfernt. Von Lautertal sind es nach Unternehmensangaben rund 18 km nach Darmstadt, 30 km nach Mannheim und 45 km nach Frankfurt. Die räumliche Aufteilung soll Anfahrtswege verkürzen und Serviceeinsätze erleichtern. Nach einer Werksbesichtigung und der Vorstellung des Serviceportals entschieden sich Joachim Hauck und Richard Klippel für die Zusammenarbeit. Nach Angaben von Hydrema überzeugten sie dabei die Fertigungsqualität und die digitalen Dokumentationen für Wartung und Reparatur. ### Hydrostatischer Schienenradantrieb für Bahnbau-Arbeiten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hydrostatischer-schienenradantrieb-bahnbau-indusi-magnete/ Last updated: 2026-10-15T12:21:21.000Z Winsen (ABZ) | Die Firma Lebensieg Erdbau & Verkehrswegeunterhaltung aus Winsen hat ihren Maschinenpark um zwei Cat Zweiwegebagger M323F erweitert. Das Unternehmen ist bundesweit im Bahnbau tätig und setzt die Maschinen unter anderem beim Oberleitungsbau, beim Schwellen- und Schienenwechsel sowie für Erdarbeiten ein. Ein wesentliches Merkmal ist laut Inhaber Tim Lebensieg der hydrostatische Schienenradantrieb, der das Überfahren von Indusi-Magneten ohne Ausheben der Maschine ermöglicht. Lebensieg war zunächst bei den DB Fahrwegdiensten tätig, bevor er sich 2011 selbstständig machte. Seit 2013 konzentriert er sich auf den Bahnbau. Heute beschäftigt sein Unternehmen sechs Triebfahrzeugführer und bietet Zweiwegetechnik bundesweit an. Auf der NordBau 2023 testete Lebensieg einen Cat M323F, den er über Zeppelin kennengelernt hatte. Die Maschine übernimmt unter anderem Aufgaben beim Handling von Trommelblöcken im Oberleitungsbau. Sie hält den Trommelblock, während Fahrdraht oder Tragseil kontrolliert ab- beziehungsweise aufgewickelt wird, und sorgt während der Fahrt für die erforderliche Seilspannung. »Ein großer Vorteil ist, dass der Bagger über die Indusi-Magnete rollen kann und sich nicht jedes Mal ausheben muss«, erklärt Tim Lebensieg. Der hydrostatische Schienenradantrieb ermöglicht eine erhöhte Bodenfreiheit, sodass die Sicherheitseinrichtungen im Gleisbett beim Fahren unbeeinträchtigt bleiben. »Inzwischen fordert die Bahn als Auftraggeber bei Baustellen – wie zuletzt in Augsburg – sogar genau diesen Antrieb. Auch bei Arbeiten für die Münchner U-Bahn geht es praktisch nicht mehr ohne«, berichtet Lebensieg. Der bis zu 23,9 t schwere Cat M323F verfügt über einen Heckschwenkradius von rund 1,56 m. Die Kurzheckbauweise ermöglicht nach Unternehmensangaben profilfreies Arbeiten. Dadurch kann der Zugverkehr auf dem Nachbargleis häufig weiterlaufen. Auch bei Arbeiten an Lärmschutzwänden habe sich dieser Vorteil bewährt. Lebensieg setzt die Maschinen außerdem zum Mulchen von Vegetation entlang der Gleise ein. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen mit einem Bagger bereits fünf Waggons mit Gleisschotter und Mineralgemisch gezogen. Für unterschiedliche Aufgaben ist die Maschine mit dem Schnellwechsler OQ Rail ausgestattet. Damit lassen sich Grabenräumlöffel, Zweischalen- und Sortiergreifer, Tiltrotator sowie Mulcher wechseln. Neben der Maschinenvermietung inklusive Fahrer übernimmt Lebensieg Arbeiten als Nachunternehmer und stellt qualifizierte Zweiwegebaggerfahrer sowie Triebfahrzeugführer im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung bereit. Künftig will das Unternehmen zusätzlich Fachkräfte ausbilden. Dafür wurde ein rund 8.500 m2 großes Betriebsgelände übernommen. Dort sollen theoretische und praktische Schulungen stattfinden. Langfristig ist ein eigenes Übungsgleis vorgesehen. »Haben Triebfahrzeugführer ihre Ausbildung abgeschlossen, werden sie oft direkt ins kalte Wasser geworfen. Aktuell ist es kaum möglich, die erlernte Theorie in Ruhe in praktische Routine umzusetzen. Auf den Baustellen müssen sie sofort funktionieren. Für den Aufbau von Erfahrung bleibt während der kurzen Sperrpausen kaum Zeit«, beschreibt Lebensieg die Situation. Als zertifizierter Ausbilder für Baumaschinenführer und anerkannter Prüfer für Triebfahrzeugführer möchte er die praktische Qualifizierung ausbauen. ### Chemnitzer Viadukt erhält Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/chemnitzer-viadukt-deutscher-ingenieurbaupreis-2026/ Last updated: 2026-10-15T10:57:22.000Z Das Chemnitzer Viadukt wird mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 ausgezeichnet. Die Jury lobt den Denkmalschutz durch technische Anpassungen und die Ressourceneffizienz bei der Sanierung bestehender Bauwerke. _This post is for paying subscribers only._ ### Festigkeit und Maßhaltigkeit bei OSB-Schalungen im Betonbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/festigkeit-maesshaltigkeit-osb-schalungen/ Last updated: 2026-10-15T10:00:42.000Z OSB-Platten zeugen von hoher Festigkeit und Maßhaltigkeit – sie werden nun auch als Schalungselement eingesetzt. Im Schweizer Bürogebäude wurde ein Treppenaufgang mit SterlingOSB-Platten verschaltet, was eine glatte Betonoberfläche ermöglicht. _This post is for paying subscribers only._ ### Elf Verbände fordern Verzicht auf geplannte Netzgebühr für Solarenergieträger URL: https://allgemeinebauzeitung.de/verbaende-geplannte-netzgebuehr-solaranlagen-verursachungsgerecht/ Last updated: 2026-10-15T07:10:12.000Z Berlin (ABZ) | Elf Verbände aus der Energie-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie dem Handwerk fordern einen Verzicht auf den geplanten Prosumer-Aufschlag für Betreiber von Solaranlagen. In einem gemeinsamen Appell warnen sie laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) vor möglichen Folgen für den Ausbau der Solarenergie. Ein vom BSW-Solar beauftragtes Rechtsgutachten stellt zudem die Rechtmäßigkeit der geplanten Zusatzbelastung infrage. Hintergrund ist die geplante Reform der Stromnetzentgelte. Demnach steht zur Diskussion, Haushalte, die einen Teil ihres Stroms mit einer eigenen Solaranlage erzeugen und selbst verbrauchen, künftig stärker an den Netzkosten zu beteiligen. Die zusätzliche Gebühr könnte unabhängig davon erhoben werden, wie stark die Betreiber das Stromnetz tatsächlich beanspruchen. Nach Einschätzung der Verbände würde dies die Wirtschaftlichkeit bestehender und neuer Solaranlagen beeinträchtigen und den weiteren Ausbau bremsen. Hinzu kämen die von der Bundesregierung geplanten Einschnitte bei der Solarstromförderung. »Wer in eine eigene Solaranlage oder einen Batteriespeicher investiert, darf dafür nicht mit zusätzlichen Gebühren bestraft werden. Netzentgelte sollten sich daran orientieren, wie stark das Stromnetz tatsächlich beansprucht wird – und nicht daran, ob jemand Solarstrom auf dem eigenen Dach erzeugt«, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Auch die Rechtsanwältin und Honorarprofessorin Prof. Dr. Dörte Fouquet äußert in dem vom BSW-Solar beauftragten Gutachten erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des geplanten Aufschlags. Nach ihrer Einschätzung könnte die Regelung gegen europarechtliche Vorgaben zur verursachungsgerechten Finanzierung der Netze verstoßen. Darüber hinaus sieht sie mögliche Verstöße gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz und den verfassungsrechtlichen Vertrauensschutz für bestehende Anlagen. Die Verbände sprechen sich stattdessen für eine verursachungsgerechte Verteilung der Netzkosten aus. Sollte eine zusätzliche Beteiligung von Solaranlagenbetreibern erforderlich sein, müsse sie sich nach ihrer Forderung an der tatsächlich vereinbarten Einspeisekapazität orientieren. Für bestehende Solaranlagen verlangen sie zudem Bestandsschutz. »Deutschland braucht mehr Solardächer, Batteriespeicher und eine intelligente Nutzung der Stromnetze – keine neuen finanziellen Hürden für die Modernisierung unserer Energieversorgung im Strom-, Wärme- und Mobilitätsbereich«, so Körnig. Dass eine zusätzliche Kostenbeteiligung von Solaranlagenbetreibern auch in der Bevölkerung auf Vorbehalte stößt, zeigt laut BSW-Solar eine aktuelle repräsentative YouGov-Befragung unter 2.105 Wahlberechtigten. Demnach lehnen 46 Prozent der Befragten eine stärkere Beteiligung an den Netzkosten ab, wenn diese unabhängig von der tatsächlich genutzten Netzanschlusskapazität erfolgt und die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen erheblich verschlechtert. 25 Prozent befürworten eine solche Regelung. ### BIM-Koordination für Zentrallabor am UKD in Düsseldorf URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bim-coordination-zentrallabor-ukd-duesseldorf/ Last updated: 2026-10-15T07:09:49.000Z Die Formitas AG koordiniert das BIM-Management für ein neues Zentrallabor am Universitätsklinikum Düsseldorf. Im Rahmen einer integrierten Projektabwicklung werden Planung und Ausführung eng verknüpft, mit transparenter Kommunikation und frühzeitiger Fehlererkennung. _This post is for paying subscribers only._ ### Vakuumisolierglas in historischem Kaufhaus URL: https://allgemeinebauzeitung.de/vakuumisolierglas-historisches-kaufhaus-amsterdam/ Last updated: 2026-10-15T07:09:02.000Z Amsterdam/Niederlande (ABZ) | Bei der thermischen Sanierung des denkmalgeschützten Luxuskaufhauses De Bijenkorf in Amsterdam kam FINEO Solar Control Vakuumisolierglas von AGC zum Einsatz. Die Verglasung ermöglicht laut Hersteller eine hohe Wärmedämmung bei geringer Glasdicke und wurde in die vorhandenen historischen Fensterrahmen integriert, ohne diese zu verändern. Das 1915 errichtete Gebäude steht seit 1968 als nationales Denkmal unter Schutz. Ziel der Sanierung war es, das Erscheinungsbild der Fassade zu erhalten und zugleich die Wärmedämmung sowie den Nutzerkomfort zu verbessern. Bei der Sanierung mussten rund 200 großflächige Einfachverglasungen sowie zahlreiche kleinere Scheiben ersetzt werden. Insgesamt kamen fünf unterschiedliche Fenstertypen zum Einsatz, überwiegend aus Holz, ergänzt durch Stahlfenster. Da Eingriffe in die historischen Rahmen nicht zulässig waren, schied konventionelles Isolierglas aufgrund seiner größeren Dicke aus. FINEO Solar Control sollte die Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllen, ohne das Fassadenbild wesentlich zu verändern. Die Vakuumisolierverglasung besteht aus zwei Glasscheiben, die durch einen hermetisch versiegelten Vakuumzwischenraum von lediglich 0,1 mm getrennt sind. Dieser Aufbau reduziert laut Hersteller den Wärmeübergang durch Wärmeleitung und Konvektion. In der schlanksten Ausführung erreicht das Glas bei einer Gesamtstärke von 6,7 mm einen Ug-Wert von 0,7 W/(m2K). Zum Vergleich führt AGC eine konventionelle Dreifachverglasung mit demselben Ug-Wert an. Diese ist 36 mm dick und besteht aus einem 4/12/4/12/4-mm-Aufbau mit zwei Low-E-Beschichtungen und argongefüllten Scheibenzwischenräumen. Der Randverbund von FINEO ist nach Herstellerangaben schmal und im eingebauten Zustand kaum sichtbar. Eine Evakuierungsöffnung ist in der fertigen Verglasung nicht vorhanden. Dadurch bleibt die optische Wirkung der Fenster weitgehend erhalten. Zusätzlich wurden öffenbare Fenster mit Dichtungen gegen Zugluft ausgestattet. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEBIJENKORF_014-web.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEBIJENKORF_013-web.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEBIJENKORF_012-web.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEBIJENKORF_011-web.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEBIJENKORF_010-web.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEBIJENKORF_009-web.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEBIJENKORF_008-web.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEBIJENKORF_007-web.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/DEBIJENKORF_005-web.jpg) Die Planung umfasste die Vermessung der bestehenden Anschlüsse und Glaselemente sowie einen dreidimensionalen Scan und die Modellierung des Gebäudes. Die vorgesehenen Lösungen wurden mit der Denkmalpflege abgestimmt und anhand einer Probeinstallation an der Fassade beurteilt. Dabei standen die Farbwirkung, die Reflexion und das Erscheinungsbild aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln im Mittelpunkt. Auch die Wirkung im Zusammenspiel mit angrenzenden Glaselementen wurde berücksichtigt. Die vorhandene Verglasung umfasste Floatglas sowie geätztes, gehärtetes, laminiertes, gefärbtes und beschichtetes Glas mit Dicken zwischen 4 und 16 mm. Teilweise waren unterschiedliche Folien vorhanden. Auf Grundlage der Probeinstallation fiel die Entscheidung auf FINEO Solar Control mit Sonnenschutzbeschichtung. Die Variante soll eine hohe Lichttransmission mit einer reduzierten Sonnenenergiedurchlässigkeit und einem niedrigen Ug-Wert verbinden. An dem Projekt waren mehrere Fachplaner beteiligt. Der Immobilieneigentümer CBRE koordinierte unter der Leitung von Projektmanager Jochem Postulart die Umsetzung sowie die Abstimmungen zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Die architektonische Planung und die Nachhaltigkeitsstrategie wurden von Bastiaan van de Kraats von 1m98 Architecten und Oda van den Ende vom Beratungsunternehmen De Groene Grachten begleitet. FINEO Solar Control soll laut Hersteller Wärmeverluste über die Verglasung reduzieren und zu einem stabileren Raumklima beitragen. Daraus können sich geringere Energiebedarfe für Heizung und Kühlung ergeben. Für die FINEO-Produktpalette nennt AGC je nach Ausführung im Labor geprüfte Schalldämmwerte von 35 bis 45 dB (Rw). Bei denkmalgeschützten Gebäuden kann der Austausch der Verglasung eine Möglichkeit sein, den Wärmeschutz zu verbessern, ohne umfangreiche Veränderungen an der Fassade vorzunehmen. Die geringe Glasdicke und das niedrige Gewicht der Vakuumisolierverglasung ermöglichen laut Hersteller den Einsatz in bestehenden Rahmen, sofern die jeweiligen baulichen Voraussetzungen erfüllt sind. FINEO by AGC erhielt nach Angaben des Herstellers als erster Anbieter von Vakuumisolierglas sowohl die CE-Kennzeichnung als auch die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-70.4-304 des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) für linienförmig gelagerte Vertikalverglasungen. Damit ist der Einsatz in Glasfassaden im Rahmen der entsprechenden Zulassung ohne Einzelfallgenehmigung möglich. Für die Dokumentation der Umweltauswirkungen hat AGC unabhängig geprüfte Umweltproduktdeklarationen (EPDs) für die Datenbanken INIES und NMD erstellen lassen. Für die Variante FINEO 8 Low-Carbon gibt das Unternehmen einen Wert von 18,9 kg CO2-Äquivalent/m2 für die INIES-Deklaration und 18,5 kg CO2-Äquivalent/m2 für die NMD-Deklaration an. Clément Lemoine, Product & Market Manager FINEO by AGC, erläutert: »Vakuumisolierglas bietet eine hohe Dämmleistung bei einem sehr schlanken Aufbau. Das Projekt De Bijenkorf zeigt, dass selbst Gebäude mit historischer Substanz unter Berücksichtigung architektonischer und ökologischer Rahmenbedingungen mit moderner Isolierverglasung ausgestattet werden können, ohne ihr Erscheinungsbild zu verändern.« ### Maschinenbauer werden zuversichtlicher trotz Personalabbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/maschinenbau-zuversichtlichkeit-arbeitsplatzverlust-umfeld-konkurrenz/ Last updated: 2026-10-14T14:57:05.000Z Der Maschinen- und Anlagenbau zeigt eine verbesserte Stimmung: 34 Prozent beurteilen ihre Lage als gut oder sehr gut. Doch bleibt der Personalabbau vorherrschend, während geopolitische Risiken und Konkurrenz aus China das Umfeld schwierig machen. _This post is for paying subscribers only._ ### KI-Integration in der Bauwirtschaft bleibt im Pilotstadium URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ki-integration-bauwirtschaft-pilotstadium-erprobung-hindernisse/ Last updated: 2026-10-14T13:19:06.000Z Nur 26 Prozent der Bauunternehmen nutzen KI produktiv. Die meisten befinden sich noch in der Erprobungsphase. Hohe Kosten und fehlende Kompetenzen sind Hauptbarrieren für eine breitere Einführung. _This post is for paying subscribers only._ ### Schöck Isolink F baut Wärmebarriere für Glasfaserbetonfassade URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schoeck-isolink-f-glasfaserbeton-waermeschutz-wohnturm/ Last updated: 2026-10-14T12:56:01.000Z München (ABZ) | Am 18-geschossigen Wohnturm am Mahatma-Gandhi-Platz im Münchner Stadtteil Freiham kommt der Fassadenanker Schöck Isolink F zum Einsatz. Er verbindet die Unterkonstruktion der vorgehängten Glasfaserbetonfassade mit dem Rohbau und soll dabei die Wärmeübertragung reduzieren. Nach Angaben des Herstellers ließen sich damit die Anforderungen an den Wärmeschutz für den KfW-Standard 55 erfüllen. Der 60 m hohe Wohnturm wurde nach einem Entwurf des Hamburger Architekturbüros Störmer Murphy and Partners geplant. Bauträger ist die BUWOG GmbH, die Bauherrenschaft liegt seit 2021 bei Vonovia. In den oberen 16 Geschossen befinden sich 144 Ein- bis Vierzimmerwohnungen, teilweise mit Loggien. Die beiden unteren Geschosse sind hinter Arkaden angeordnet und für Einzelhandel und Büroflächen vorgesehen. Die Gebäudegrundfläche ist trapezförmig. Die Glasfassade weist Vor- und Rücksprünge auf, die durch vorgehängte Betonelemente betont werden. Die Elemente aus Glasfaserbeton verlaufen jeweils über zwei Geschosse und rahmen Fenster und Balkone ein. Je nach Position sind sie unterschiedlich tief ausgeführt. Die schwersten Elemente messen bis zu 1,50 m in der Tiefe und wiegen 1,6 t. Ihre Wandstärke beträgt rund 25 mm. Die Planung und Ausführung der Fassadenkonstruktion übernahm die Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG aus Kleve. Für die Glasfassade wurden Fensterelemente und Kaltfassadenplatten mit einem Uw-Wert von ≤ 0,8 W/(m2K) in eine Pfosten-Riegel-Konstruktion integriert. Die Befestigung der äußeren Betonelemente erforderte eine separate Unterkonstruktion. Herkömmliche Schwerlastdübel kamen laut dem ausführenden Unternehmen nicht infrage, weil die Wärmeübertragung zu hoch gewesen wäre. Auch Versuche mit verändertem Mörtel und größeren Abständen führten nach Angaben der Planer nicht zu den geforderten Wärmeschutzwerten. Die Lösung fand das Unternehmen im Fassadenanker Schöck Isolink F aus Glasfaserverbundwerkstoff. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Schoeck_Wohnturm_Freiham_12-ja-1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Schoeck_Wohnturm_Freiham_04-ja-1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Schoeck_Wohnturm_Freiham_17-ja-1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Schoeck_Wohnturm_Freiham_13-ja-1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Schoeck_Wohnturm_Freiham_15.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Schoeck_Wohnturm_Freiham_10-ja-1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Schoeck_Wohnturm_Freiham_07-ja-1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Schoeck_Wohnturm_Freiham_06-ja-1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Schoeck_Wohnturm_Freiham_03.jpg) Der stabförmige Anker sichert den Abstand zwischen Fassadenbekleidung und Rohbau und überträgt Zug- und Druckkräfte. Seine Wärmeleitfähigkeit beträgt laut Hersteller 0,7 W/(m · K) und liegt damit bis zu 300-mal unter der von Aluminium. Das Produkt ist nach Herstellerangaben rechnerisch wärmebrückenfrei, vom Passivhaus Institut Darmstadt als Passivhaus-Komponente zertifiziert und verfügt über die Europäische Technische Bewertung ETA-25/0604 sowie eine allgemeine Bauartgenehmigung (aBG). »Schöck Isolink F war die einzige Lösung, mit der wir die bauphysikalischen Anforderungen hinsichtlich des Wärmeschutzes für die Gebäudefassade umzusetzen konnten«, bestätigt Herbert Hölscher, Geschäftsführer der Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG. Die Stahl-Unterkonstruktion für die 521 Betonelemente besteht aus rund 35.000 Einzelteilen. Diese wurden im Fertigungsbetrieb zu größeren Konsolen zusammengefügt und auf die Baustelle geliefert. Da sich die Gebäudeseiten in ihrer Breite unterscheiden und die Fassade unterschiedliche Winkel sowie integrierte Loggien aufweist, musste die Unterkonstruktion für jede Seite individuell geplant werden. Die Konsolen besitzen schräg ausgeführte Grundplatten, auf denen die Betonelemente aufliegen. Zugseile übertragen die Querkräfte in den Rohbau, während Isolink F Zug- und Druckkräfte aufnimmt. Insgesamt wurden rund 8.000 Fassadenanker verbaut. Pro Betonelement waren sechs Anker vorgesehen. Die Konsolen wurden über Stahlplatten mit mehreren Ankern am Gebäude befestigt; zusätzliche Anschlagpunkte verbinden die Betonelemente mittig und im oberen Bereich direkt mit dem Rohbau. Für die Montage mussten die Anker aufgrund der schrägen Wände ebenfalls schräg eingebohrt werden. Das ausführende Unternehmen fertigte dafür Schablonen an, die den Bohrwinkel und die Position der Stäbe beim Einkleben vorgaben. Sie sollten verhindern, dass die Anker während der Trocknungsphase absacken. Die genaue Positionierung war erforderlich, damit die Betonelemente an allen Befestigungspunkten gleichzeitig eingesetzt werden konnten. Zum Versetzen der Elemente kam eine eigens konstruierte Saugbatterie mit Gegengewichtsanlage zum Einsatz. Die liegend angesaugten Bauteile wurden aufgerichtet, mit einem Kran an die Fassade gehoben und dort ausgerichtet. Im Bereich der Loggien wurden zusätzlich rund 500 Schöck Isokorb T S verbaut. Da dort die zweite Wand zur Befestigung fehlte, mussten die Elemente nach hinten in die Balkone verankert werden. Das Wärmedämmelement für frei auskragende Stahlkonstruktionen besteht aus den Modulen S-N und S-V und überträgt je nach Anordnung Momente, Querkräfte und Normalkräfte. ### Alpacem Setzt 145-Tonnen-Bagger im Mergelbergbau In Betrieb URL: https://allgemeinebauzeitung.de/alpacem-145-tonnen-bagger-mergelbergbau-caterpillar-hydraulik/ Last updated: 2026-10-16T05:38:16.000Z Alpacem hat einen neuen Caterpillar-6015-Bagger mit 145 Tonnen Gewicht im Wietersdorf-Mergelbergbau in Betrieb genommen. Die Maschine unterstützt die kontinuierliche Rohstoffversorgung für das Zementwerk und verbessert die Arbeitsbedingungen durch moderne Technologie. _This post is for paying subscribers only._ ### Der Faktor Mensch im Arbeitsschutz – Warum Sicherheit im Kopf beginnt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/faktor-mensch-arbeitsschutz-sicherheit-kopf/ Last updated: 2026-10-14T10:00:59.000Z **Hannover** (ABZ) | Am 6\. und 7\. November 2026 findet im Maritim Airport Hotel in Hannover das diesjährige Groß-Seminar der Bundesinnunf GErsübau | Budnesverband Gerüstbau statt. Unter dem Titel »Der Faktor Mensch im Arbeitsschutz – Warum Sicherheit im Kopf beginnt« soll die Veranstaltung die Rolle menschlichen Denkens und Handelns im Arbeitsschutz beleuchten. Im Mittelpunkt steht laut Veranstalter die Frage, warum Menschen sich in bestimmten Situationen anders verhalten, als es Regeln, Erfahrungen oder der gesunde Menschenverstand erwarten lassen. Das Seminar soll dabei über die reine Betrachtung von Vorschriften hinausgehen und mögliche Zusammenhänge zwischen menschlichem Verhalten und Arbeitssicherheit aufzeigen, informieren die Veranstalter. Auf dem Programm stehen Beiträge von Gerüst­­-bau-Praktikern und Vertretern der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU). Ergänzt wird die Referentenliste laut Veranstalter durch ­Psychologen, Wissenschaftler und Unternehmenstrainer, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten sollen. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich reflektiertes und gewissenhaftes Verhalten bei Mitarbeitern und in der Unternehmenskultur verankern lässt. Neben dem Einhalten von Regeln soll damit auch das Bewusstsein für die eigenen Entscheidungen und das daraus resultierende Verhalten im Arbeitsalltag thematisiert werden. Weitere Informationen und das detaillierte Programm mit den Namen der Referenten sind laut Veranstalter auf der Homepage des Gerüstbauhandwerks in der Rubrik »Seminare und Veranstaltungen« verfügbar. Der Bundesverband Gerüstbau wurde 1948 gegründet. Seit 1974 ist der Verband zentral geführt und vertritt nach eigenen Angaben die Interessen des Gerüstbauer-Handwerks gegenüber Politik und Wirtschaft. Dabei werden auch regionale Belange des Handwerks berücksichtigt. ### Smartes Regenwasser-Management für städtische Begrünung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/smartes-regenwasser-management-staedische-begrunung/ Last updated: 2026-10-14T10:00:33.000Z In Bremer Stadtquartieren wird regenwassergerechtes Bewässerungssystem erprobt. Sensoren und digitale Steuerungen sorgen für standortgenaue, nachhaltige Bäumepflege. _This post is for paying subscribers only._ ### Bauzeit auf sechs Monate verkürzt durch Neubausprint in Berlin URL: https://allgemeinebauzeitung.de/berlin-neubausprint-bauzeit-koordination-schnellbau/ Last updated: 2026-10-14T08:32:47.000Z Berlin (ABZ) | Mit einer Bauzeit von sechs statt der üblichen 15 bis 18 Monate will die Terra Immobilien GmbH den Bau von Mehrfamilienhäusern beschleunigen. Der sogenannte Neubausprint setzt dabei nicht auf Modul- oder Fertigbau, sondern auf konventionelles Bauen. Entscheidend seien eine detaillierte Vorplanung, die parallele Ausführung von Arbeitsschritten und eine engere Koordination der Gewerke, erklärt das Unternehmen. Ein Pilotprojekt entsteht derzeit in der Romain-Rolland-Straße im Berliner Bezirk Pankow. Dort sind insgesamt 24 Wohneinheiten in drei Häusern geplant. Das erste Gebäude mit zehn Wohnungen soll im Januar 2027 fertiggestellt werden. Bundesbauministerin Verena Hubertz und Berlins Bausenator Christian Gaebler besichtigten die Baustelle kürzlich. Die Methode basiert auf einem tagesgenauen, gewerkeübergreifenden Zeitplan. Bereits vor Baubeginn werden die einzelnen Arbeitsschritte festgelegt und die beteiligten Gewerke in die Planung einbezogen. Technisch voneinander unabhängige Arbeiten sollen parallel stattfinden. So können beispielsweise Fenster- und Fassadenarbeiten in unteren Geschossen beginnen, während am Dach noch gearbeitet wird. Eine dauerhaft auf der Baustelle anwesende Bauleitung koordiniert die Abläufe. Ergänzend bereitet eine Baustellenassistenz die Arbeitsplätze vor. Ziel ist es, Wartezeiten, Materialtransporte und organisatorisch bedingte Unterbrechungen zu reduzieren. »Unsere Handwerker müssen nicht schneller arbeiten. Wir sorgen dafür, dass sie ihre Arbeitszeit besser nutzen können«, sagt Robert Pflaum, Geschäftsführer der Terra Immobilien GmbH. Als Grundlage dient der vom Leipziger Bauingenieur Ronald Meyer entwickelte Sanierungssprint, bei dem die Kernphase der energetischen Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses nach Angaben der Entwickler 22 Werktage dauert. Terra Immobilien überträgt den Ansatz auf den Neubau von Mehrfamilienhäusern. Die Baubeginnanzeige für das erste Gebäude in Pankow datiert vom 10\. August 2026\. Rund zwei Monate später waren laut Unternehmen Rohbau, Dachstuhl und Fenster fertiggestellt. Die Erfahrungen aus dem ersten Gebäude sollen in die beiden folgenden Häuser einfließen. »Schneller bauen heißt auch Prozesse neu zu denken. Der Neubausprint zeigt, wie viel Zeit auf unseren Baustellen noch steckt. Mit dem Bau-Turbo beschleunigen wir die Genehmigung – Ideen wie diese beschleunigen den Bau. Beides brauchen wir, damit bezahlbarer Wohnraum schneller entsteht«, sagt Bundesbauministerin Verena Hubertz. Nach Einschätzung von Terra Immobilien können kürzere Bauzeiten die Finanzierungskosten senken und knappe Fachkräftekapazitäten effizienter nutzen. Weitere Neubausprint-Projekte seien bereits geplant. Die angestrebten sechs Monate beziehen sich auf die reine Bauzeit von der Baubeginnanzeige bis zur Abnahme; Planungs- und Genehmigungszeiten sind darin nicht enthalten. ### Milwaukee setzt auf Tabless-Zellen bei 5,0-Ah-Akku URL: https://allgemeinebauzeitung.de/m18-high-output-xc5-tabless-zellen-5-0-ah-akku/ Last updated: 2026-10-14T08:03:13.000Z Hilden (ABZ) | Milwaukee will ab Anfang 2027 den M18 HIGH OUTPUT XC5-Akku serienmäßig in den Standard-Lieferumfang seiner M18-Werkzeuge aufnehmen. Der Akku mit Tabless-Zellen soll laut Hersteller bis zu 50 Prozent mehr Leistung als der M18 B5 liefern. Ein überarbeitetes Wärmemanagement und konstruktive Anpassungen sollen den Einsatz bei hohen Leistungsanforderungen und niedrigen Temperaturen unterstützen. Die REDLINK Elektronik überwacht nach Herstellerangaben die Betriebsbedingungen und unterstützt den Betrieb bei Temperaturen von bis zu -28 °C. Das optimierte Wärmemanagement soll eine konstante Leistungsabgabe ermöglichen und Abschaltungen durch Überhitzung reduzieren. Die angegebene Produktivitätssteigerung von bis zu 50 Prozent bezieht sich laut Milwaukee auf Vergleichstests mit dem M18 B5 unter identischen Bedingungen. Für den Baustelleneinsatz ist der Akku mit einer Gummiummantelung ausgestattet, die vor Feuchtigkeit sowie mechanischen Belastungen durch Schläge und Stöße schützen soll. Eine Wasserschutz-Konstruktion leitet Kondenswasser von der Elektronik weg. Zudem wurden die Nylon-Anschlussabdeckung und die Stromkabelführung für den Einsatz bei niedrigen Temperaturen überarbeitet. Eine vierstufige Ladestandsanzeige mit LEDs informiert über den verbleibenden Ladezustand. Der M18 HIGH OUTPUT XC5 ist laut Hersteller mit dem gesamten M18-System kompatibel. Die Plattform umfasst nach Unternehmensangaben mehr als 325 Lösungen für Anwendungen in Handwerk und Industrie. ### Electrostar erweitert ISC-Sauger-Programm um vier Modelle URL: https://allgemeinebauzeitung.de/electrostar-isc-sauger-neue-modelle/ Last updated: 2026-10-14T08:00:55.000Z Electrostar präsentiert vier neue ISC-Mono-Sauger für Werkstätten und Baustellen. Die Geräte sind für unterschiedliche Staubklassen zertifiziert und verfügen über ein manuelles Filterreinigungssystem. _This post is for paying subscribers only._ ### Landschaftspflege mit Sicherheitsvorkehrungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/landschaftspflege-sicherheitsvorkehrungen-ast-garten/ Last updated: 2026-10-14T08:00:09.000Z Arbeiten in der Landschaftspflege bergen unterschiedliche Gefährdungen. Mit Schutzbrillen, Helmen und Gehörschutz schützen Mitarbeiter sich bei Baumfällarbeiten und Pflasterbau. Regelmäßige Begehungen und Nachunterweisungen gewährleisten den Arbeitsschutz. _This post is for paying subscribers only._ ### Elbtower-Konsortium drängt auf Museumslösung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/elbtower-konsortium-museumsloesung-hamburg-595-millionen/ Last updated: 2026-10-14T07:50:13.000Z Das Elbtower-Konsortium betont, dass die Verhandlungen zum Naturkundemuseum weit fortgeschritten seien. Der Globalpauschalfestpreis von 595 Millionen Euro bleibt unverändert und steht im Fokus der Diskussion. _This post is for paying subscribers only._ ### GFK-Module für barrierefreie Haltestellen in Kassel URL: https://allgemeinebauzeitung.de/gfk-module-barrierefrei-kassel-haltestellen/ Last updated: 2026-10-14T07:35:15.000Z Kassel (ABZ) | Die Stadt Kassel und die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) wollen die Barrierefreiheit an 80 bestehenden Straßenbahn- und Bushaltestellen verbessern. Dafür kommen Bordsteinerhöhungen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) der fisco GmbH zum Einsatz. Die Module sollen den Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Fahrzeug reduzieren, ohne dass die Haltestellen vollständig umgebaut werden müssen. Der Einbau ist für den Zeitraum 2025 bis 2026 vorgesehen. Je nach Fahrzeugtyp betrug der Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Straßenbahn im unbeladenen Zustand bislang 9 bis 10 cm bei einer Bahnsteighöhe von 20 cm. Nach Angaben des Herstellers wurde die maximal zulässige Stufe unter Berücksichtigung von Schienen- und Radverschleiß sowie hoher Beladung um 5 cm überschritten. Die Nachrüstung soll die Anforderungen der DIN 18040-3 für barrierefreies Bauen im öffentlichen Verkehrs- und Freiraum erfüllen. Vorgesehen sind 80 Bordsteinerhöhungen mit insgesamt 480 Einzelelementen. Die Module erhöhen den Bahnsteig auf einer Länge von 4,6 m partiell um 2 cm. Der angrenzende Pflasterbelag wird entsprechend angepasst. Zum System gehören sechs Elemente: vier Mittelelemente und zwei Randelemente. Sie werden formschlüssig auf dem bestehenden Bahnsteigbord befestigt. Zum Einsatz kommen die fischer Betonschrauben FBS II 8 x 60 10/- SK R und FBS II 8 x 60 10/- US R aus Edelstahl (R). Laut Hersteller dauert die Montage einschließlich der Anhebung der Oberfläche rund 3,5 Stunden. Mit Baustellensicherung ist etwa ein halber Tag erforderlich. Die einzelnen GFK-Elemente wiegen maximal 5 kg und lassen sich ohne zusätzliche Transport- oder Hebehilfsmittel handhaben. Die GFK-Profile sind laut Hersteller elektrisch nichtleitend, nicht magnetisch, antistatisch sowie korrosions-, UV- und medienbeständig. Ihre geschlossene Oberfläche entspricht der Rutschsicherheitsklasse R13 gemäß DIN EN 16165\. Die Befestigung erfolgt bündig, ohne hervorstehende Schrauben. Nach DIN EN 13501-1 sind die Profile in die Brandverhaltensklasse Bfl-s1,d0 eingestuft. Sie weisen damit einen begrenzten Beitrag zum Brand und eine geringe Rauchentwicklung auf. Die Oberflächen sind in Signalgelb (RAL 1003) und Weiß ausgeführt. Die Profile lassen sich nach Herstellerangaben an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten anpassen. Mit der modularen Bauweise soll sich die bestehende Haltestelleninfrastruktur nachrüsten lassen, ohne massive Bordsteine vollständig zurückzubauen. Neben dem Projekt in Kassel wurden laut fisco bereits 63 Rampensysteme an Straßenbahnhaltestellen in Darmstadt und 67 Bahnsteigerhöhungen für die Jenaer Straßenbahn umgesetzt. »Ein barrierefreier öffentlicher Nahverkehr schafft die Grundlage dafür, dass Menschen selbstbestimmt und gleichberechtigt mobil sein können«, sagt Markus Blust, Teamleiter Produktmanagement bei der fisco GmbH. »Der gesetzliche Anspruch auf einen vollständig barrierefreien ÖPVN zeigt, dass bestehende Zugangshürden weiter abgebaut werden müssen. Städte, Gemeinden und Aufgabenträger stehen deshalb vor der Aufgabe, auch die vorhandene Infrastruktur Schritt für Schritt barrierefrei weiterzuentwickeln.« ### Coreum und VGL-BW stärken Branchenpartnerschaft für GaLaBau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/coreum-vgl-bw-galabau-partnerschaft-masshaltigkeit-weiterbildung/ Last updated: 2026-10-14T07:34:38.000Z Stockstadt am Rhein (ABZ) | Das Coreum und der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V. (VGL-BW) haben im Rahmen der Coreum Praxistage eine Branchenpartnerschaft vereinbart. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu intensivieren und gemeinsame Projekte für die GaLaBau-Branche zu entwickeln. Erste Vorhaben befinden sich nach Angaben der Partner bereits in der Umsetzung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Themenwelt »Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau« im Coreum. Der VGL-BW bringt dabei die Erfahrungen und Anforderungen seiner Mitgliedsbetriebe ein. Inhaltlich geht es unter anderem um Baum- und Bodenschutz, Bewässerung, Regenwassermanagement, mineralisches Recycling und Digitalisierung. Das Coreum will dazu passende technische Lösungen anhand von Maschinen, Anbaugeräten und Anwendungsszenarien präsentieren. »Wir arbeiten schon länger mit dem Landesverband Baden-Württemberg zusammen. Uns verbindet die Energie, Wissen zu teilen, Aus- und Weiterbildung weiterzudenken und Innovationen in die Branche zu bringen. Mit dieser Branchenpartnerschaft wird diese Zusammenarbeit auf die nächste Stufe gehoben. Der VGL-BW bringt die Branche ins Coreum – und das Coreum gibt den Themen der Branche eine Bühne«, sagt Björn Hickmann, Geschäftsführer des Coreum. Ergänzend ist eine Plattform geplant, auf der Verbandsmitglieder Eigenentwicklungen, Prototypen und neue Technologien vorstellen können. Damit sollen praxisbezogene Lösungen für aktuelle Anforderungen im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau sichtbar gemacht werden. Auch der Wissenstransfer und die Weiterbildung sind Bestandteil der Kooperation. »Fortschritt im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau entsteht dort, wo neue Ideen auf praktische Erfahrung treffen. Mit der Branchenpartnerschaft zwischen dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V. und dem Coreum wollen wir genau diesen Austausch fördern. Unsere Mitgliedsbetriebe und ihr Nachwuchs sollen moderne Technik live erleben, selbst ausprobieren und Impulse für den eigenen Arbeitsalltag mitnehmen können. Gleichzeitig bringen wir die Erfahrungen und Anforderungen unserer Betriebe ein, um praxisnahe Weiterbildungsangebote gemeinsam weiterzuentwickeln«, sagt Philipp Erhardt, Vorstand Markt & Wirtschaft des VGL-BW. Neben der Zusammenarbeit mit dem VGL-BW will das Coreum nach eigenen Angaben auch den Austausch mit weiteren Branchenverbänden aus den Bereichen Bau, Umschlag und Recycling ausbauen. Ziel sei es, aktuelle Herausforderungen aufzugreifen und technische sowie digitale Lösungen vor Ort erlebbar zu machen. ### Ladebordsteine als platzsparende Lösung für Elektroautos URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ladebordsteine-platzsparende-loesung-elektroautos/ Last updated: 2026-10-14T07:11:23.000Z In Kassel und Bad Homburg werden Ladebordsteine getestet, um Elektroautos in engen Wohngebieten zu laden. _This post is for paying subscribers only._ ### Grüne fordern Handhabe für Kommunen bei Wohnungsnot URL: https://allgemeinebauzeitung.de/gruene-handhabe-kommunen-wohnungsnot-mainz/ Last updated: 2026-10-14T06:30:32.000Z Mainz (dpa) | Die Chefin der Grünen-Landtagsfraktion will - ähnlich wie in anderen Bundesländern - den Kommunen gesetzliche Regeln an die Hand geben, um Menschen in schwierigen Wohnverhältnissen zu helfen. «Wir fordern analog zu vielen anderen Bundesländern ein Wohnraumschutzgesetz», sagte Eder von den oppositionellen Grünen im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Dafür müsste man kein neues Gesetz machen, sondern könnte - auch mit Blick auf Bürokratie - das Zweckentfremdungsgesetz weiterentwickeln.» «NRW hat so ein Gesetz schon seit 2014, Schleswig-Holstein war das letzte Bundesland, das so eins erlassen hat, 2024», sagte Eder. Ziel müssten Eingriffsmöglichkeiten der Kommunen sein, Leuten zu helfen, wenn sie in schwierigen Zuständen lebten. Das könne in so einem Gesetz für die Kommunen richtig festgelegt und definiert werden. Worum geht es? «Wir haben in Rheinland-Pfalz nicht so eine Situation wie in Berlin, auch weil beispielsweise in Mainz kommunale Wohnungen nicht verkauft wurden», sagt Eder, die von 2011 bis 2021 Dezernentin in der Landeshauptstadt war - unter anderem für Verkehr und Umwelt. «Aber Mainz gehört ja schon zu den Top-Städten mit teurem Wohnen.» Dabei geht es nicht ausschließlich um teuren Wohnraum. «Es gibt schon Gegenden, wo Menschen in schlechten Verhältnissen leben und dafür viel Geld bezahlen müssen», stellt Eder fest. «Auch in Mainz leben in einigen Hochhäusern Menschen, die seit Wochen kein Trinkwasser haben. Aufzüge gehen in einigen Häusern nicht.» ### Cyberangriff auf Fehmarnbelttunnel-Auftragnehmer-FLC URL: https://allgemeinebauzeitung.de/cyberangriff-fehmarnbelttunnel-flc-auftragnehmer-bauverzug/ Last updated: 2026-10-15T06:21:44.000Z Hamburg (dpa) | Nach Angaben der Fehmarnbelttunnel-Projektgesellschaft Femern hat es einen Cyberangriff auf einen Auftragnehmer gegeben. «Unser Auftragnehmer FLC hat uns darüber informiert, dass er von einem Cyberangriff betroffen ist. Wir stehen hierzu im Austausch mit FLC», sagte eine Sprecherin der staatlichen dänischen Projektgesellschaft. Zuerst berichtete die «Bild» über einen Hackerangriff auf den Auftragnehmer. FLC steht für Femern Link Contractors. Es handelt sich um ein europäisches Konsortium, das gemeinsam mit einem anderen Konsortium den rund 18 Kilometer langen Tunnel baut. Der Fehmarnbelttunnel soll die deutsche Ostseeinsel Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden und dadurch die Fahrzeit mit demZug zwischen Hamburg und Kopenhagen auf rund zweieinhalb Stunden verkürzen. Ursprünglich sollte der Tunnel 2029 fertig werden. Das Vorhaben ist aber im Zeitverzug. ### Handwerksklima in MV auf niedrigstem Stand seit 2022 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/handwerksklima-mv-niedrigster-wert-2022-material-energie-lohn/ Last updated: 2026-10-14T05:20:19.000Z Schwerin (dpa) | Die wirtschaftliche Entwicklung des Handwerks in Mecklenburg-Vorpommern bleibt fragil. Das geht aus der landesweiten Konjunkturumfrage der Handwerkskammern Ostmecklenburg-Vorpommern und Schwerin hervor, die jetzt vorgestellt wurde. So ist der Geschäftsklimaindex mit 98,2 Punkten (der höchstmögliche Wert liegt bei 200) auf den niedrigsten Wert seit 2022 gefallen. «Hohe Material- und Energiekosten sowie die auf annähernd 43 Prozent gestiegenen Lohnzusatzkosten belasten die kleinen und mittleren Betriebe enorm», sagte Jens-Uwe Hopf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern. Annähernd 80 Prozent aller befragten Unternehmen würden gestiegene Einkaufspreise melden. Hopf: «Der Fakt, dass jeder zweite Betrieb keine Investitionen plant, belegt einmal mehr die Verunsicherung der Betriebe. Die Unternehmen brauchen endlich Planungssicherheit. Die Reformen müssen kurzfristig strukturelle Erleichterungen bringen. Wir haben keine Zeit für einen weiteren Aufschub.» Trotz der angespannten Lage nehme das Handwerk seine Verantwortung auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt wahr. «Im personalintensiven Handwerk sind die Beschäftigten die wichtigste Ressource der Unternehmen. Bevor Personal abgebaut wird, spart man lieber an anderer Stelle», sagte Uwe Lange, Präsident der Handwerkskammer Schwerin. Das zeige auch die stabile Lage am Ausbildungsmarkt. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge sei sogar erneut um 4,4 Prozent angestiegen. In Mecklenburg-Vorpommern bieten laut den Handwerkskammern rund 19.200 Betriebe ihre Produkte und Dienstleistungen an. In diesem Wirtschaftsbereich sind landesweit rund 112.000 Beschäftigte tätig. Fast 6.000 Jugendliche werden ausgebildet. An der jüngsten Umfrage beteiligten sich 870 Betriebe. ### Bergmann Dumper C810 unterstützt Wiederaufbau von Kurpark in Bad Neuenahr URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bergmann-dumper-c810-wiederaufbau-kurpark-bad-neuenahr/ Last updated: 2026-10-14T05:00:40.000Z **Bad Neuenahr** (ABZ) | Bei der Sanierung des Kurparks Bad Neuenahr setzt das Bauunternehmen Knoll auf einen Bergmann Dumper C810\. Die Maschine wird vor allem für den Transport von Erdaushub und Baumaterial eingesetzt. Der rund vier Hektar große Park war bei der Ahrtal-Katastrophe 2021 schwer beschädigt worden. Seit Anfang 2026 wird das Areal umfassend saniert und neu gestaltet. Knoll war bereits durch den Einsatz gemieteter Bergmann Dumper mit den Maschinen des Herstellers vertraut. Auf der bauma 2025 wurde das Unternehmen auf den C810 aufmerksam. Ende September 2025 wurde die erste Maschine ausgeliefert. Im März 2026 bestellte Knoll ein weiteres Gerät. Der C810 verfügt laut Hersteller über ein Ladevolumen von 4,8 m3 und eine Nutzlast von 9 t. Die kompakten Abmessungen sollen den Einsatz auch bei begrenzten Platzverhältnissen ermöglichen. Ein drehbarer Fahrersitz unterstützt die Sicht auf das Arbeitsumfeld. Zur Ausstattung gehören außerdem eine Klimaanlage und eine gefederte Vorderachse. Matthias Runde, Leitung MTA bei Knoll, beschreibt die Erfahrungen aus dem Einsatz: »Wir haben uns für einen Bergmann-Dumper entschieden, weil die Maschinen extrem robust gebaut sind und auch unter harten Einsatzbedingungen zuverlässig laufen. Besonders überzeugt hat uns, dass wir den Dumper genau an unsere Anforderungen anpassen konnten. Sonderwünsche wurden schnell und unkompliziert umgesetzt. Auch der Fahrerkomfort ist wirklich gut: ergonomische Sitzposition, einfache Bedienung – das merkt man im täglichen Einsatz deutlich. Dass wir uns so schnell für ein zweites Gerät entschieden haben, spricht für sich« Knoll ist bei der Neugestaltung des Kurparks ­sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau beteiligt. Innerhalb von rund zwölf ­Monaten soll dort nach Angaben der Projektbeteiligten ein hochwasser­­an­gepasster Park mit Wasser- und Grünflächen entstehen. Vorgesehen sind ­zudem ein Gebäudekomplex mit Konzerthalle und Stadtbibliothek sowie eine Erlebniswelt rund um das Heil­wasser. Für den C810 ergeben sich dadurch unterschiedliche Transportaufgaben über mehrere Bauphasen hinweg. Nach Angaben des Herstellers bestehen zudem erweiterte Zulassungsmöglich­keiten als Flurförderfahrzeug. Unter entsprechenden Voraussetzungen kann das Fahrzeug mit der Führerscheinklasse B gefahren werden. Dies kann den Kreis der einsetzbaren Fahrer erweitern und zusätzliche Flexibilität im Baustellenbetrieb schaffen. Die Bergmann Maschinenbau GmbH & Co. KG ist nach eigenen Angaben ein innovatives, zukunftsorientiertes Familienunternehmen, das seit mehr als 60 Jahren in der Entwicklung und Herstellung von Baumaschinen tätig ist. Bergmann entwickelt und produziert fortschrittliche Technologien, die effiziente, umweltfreundliche und nachhaltige Baustellen ermöglichen. Ziel ist es, Kunden weltweit erstklassige Produkte und Dienstleistungen an­zubieten, die durch Qualität, Lang­lebigkeit und Leistungsfähigkeit überzeugen. Daher setzt Bergmann auf modernste Technologien, höchste ­Qualitätsstandards und eine hohe ­Flexibilität, um den Anforderungen ihrer Kunden gerecht zu werden. ### Spira setzt im Strandbad-Quartier auf Liebherr-Maschinenmix URL: https://allgemeinebauzeitung.de/frankenthal-strandbad-liebherr-maschinen-digitalsteuerung/ Last updated: 2026-10-13T14:28:26.000Z Frankenthal (ABZ)| Beim Bau des Strandbad-Quartiers in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) setzt das Bauunternehmen Spira aus Bad Kreuznach auf Maschinen von Liebherr und digitale Vermessungstechnik von Metriworx. Zum Einsatz kommen Raupenbagger, eine Planierraupe, ein knickgelenkter Muldenkipper und Radlader. Die Kombination aus eigenem Maschinenpark, Mietgeräten und GPS-Maschinensteuerung soll nach Angaben der Projektbeteiligten die Abläufe auf der Baustelle unterstützen. Das Bauvorhaben wird im Auftrag der Deutschen Bauwert AG realisiert und soll Ende 2028 beziehungsweise Anfang 2029 abgeschlossen werden. Das Strandbad-Quartier zählt zu den größten Projekten in der Unternehmensgeschichte von Spira. Das Gesamtvolumen der ausgeführten Gewerke beträgt bis zu fünf Millionen Euro. Die Arbeiten umfassen mehrere aufeinander abgestimmte Bauphasen, darunter Abbruch, Erdarbeiten, Bodensanierung, Straßenbau sowie Garten- und Landschaftsbau. Für die Abbrucharbeiten nutzte Spira die Raupenbagger R 924 Litronic und R 930 Litronic mit verschiedenen Anbauwerkzeugen sowie den Radlader L 576 XPower. Bei den anschließenden Erdarbeiten und im Straßenbau kommen unter anderem die Planierraupe PR 716 und ein Raupenbagger R 924 Litronic mit Leica Maschinensteuerung zum Einsatz. Ergänzt wird der Maschinenpark durch den knickgelenkten Muldenkipper TA 230 Litronic sowie kleine und mittelgroße Radlader. Die Zusammenstellung der Maschinen orientiert sich an den jeweiligen Anforderungen der Bauphasen. Durch die Kombination aus eigenen Geräten und Mietmaschinen kann SPIRA nach eigenen Angaben auch kurzfristig auf einen erhöhten Maschinenbedarf reagieren. »Wir benötigen zuverlässige Maschinen im Eigenbestand und zu Spitzenzeiten Spezialgeräte zur Miete. So bleiben wir flexibel und können termingerecht liefern«, sagt Martin Spira, Geschäftsführer der Martin Spira e.K. aus Bad Kreuznach. Die Zusammenarbeit zwischen Spira und Liebherr besteht seit vielen Jahren. Seit 2014 setzt das Bauunternehmen nach eigenen Angaben konsequent auf Maschinen des Herstellers. Bei dem Projekt in Frankenthal arbeiten drei Gesellschaften zusammen: Die Liebherr-Mietpartner GmbH stellt Mietmaschinen bereit, während die Liebherr-Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH die Lieferung und Betreuung des eigenen Maschinenbestands übernimmt. Die Metriworx GmbH ergänzt das Angebot durch digitale Lösungen für Maschinensteuerung und Vermessung. Die Abstimmung zwischen Maschinenbereitstellung, technischem Service und digitaler Baustellenunterstützung soll die Planung und Durchführung der Arbeiten erleichtern. »Die Betreuung, Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit der drei Gesellschaften laufen genauso, wie wir uns das wünschen und vorstellen«, fasst Spira zusammen. Ein wesentlicher Bestandteil des Maschinenkonzepts ist die digitale Maschinensteuerung von Metriworx. Die Vermessungssysteme sollen dazu beitragen, Erdbewegungen und Planierarbeiten präziser auszuführen und den Baufortschritt zu beschleunigen. Nach Angaben des Unternehmens lässt sich damit auch bei begrenzten personellen Ressourcen effizienter arbeiten. »Die GPS-Steuerung ist heute unverzichtbar. Sie macht uns schneller, flexibler und deutlich effizienter«, sagt Martin Spira. Die digitalen Systeme unterstützen die Maschinenführer bei der Umsetzung der vorgegebenen Geländehöhen und Planungsdaten. Dadurch sollen zusätzliche Vermessungsarbeiten reduziert und die Ausführung der Erdarbeiten besser auf die Projektplanung abgestimmt werden. Mit Blick auf künftige Bauvorhaben sieht Spira die Digitalisierung als einen wichtigen Faktor für die Weiterentwicklung der Baustellenprozesse. Moderne Baumaschinen, digitale Planungsdaten und qualifizierte Maschinenführer dürften nach Einschätzung des Unternehmens weiter an Bedeutung gewinnen. Auch alternative Energieversorgung und emissionsärmere Baustellen rücken stärker in den Fokus. Für eine flächendeckende Umsetzung sieht Spira allerdings weiterhin Entwicklungspotenzial. Das Projekt in Frankenthal zeigt unterdessen, wie sich Maschinen aus dem eigenen Bestand, Mietgeräte, Serviceleistungen und digitale Steuerungssysteme in einem größeren Bauvorhaben miteinander verbinden lassen. ### Thüringer bauen wieder mehr Einfamilienhäuser URL: https://allgemeinebauzeitung.de/thueringer-einfamilienhaeuser-bau-genehmigungen-wohnungsbau/ Last updated: 2026-10-13T13:05:14.000Z Erfurt (dpa) | Nach zwei schwachen Jahren beginnen die Thüringer wieder mehr private Hausbauprojekte. Von Januar bis Ende August wurden trotz eines insgesamt rückläufigen Wohnungsbaus 540 neue Ein- und Zweifamilienhäuser von den Behörden genehmigt. Das waren 7,8 Prozent mehr Genehmigungen als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Bei den Projekten dominierten die klassischen frei stehenden Einfamilienhäuser mit 488 Vorhaben. Doppelhaushälften oder Reihenhäuser spielten nur eine geringe Rolle. Bis Ende August seien im Freistaat insgesamt 1.274 Bauanträge für 1.481 Wohnungen genehmigt worden. Das war ein Rückgang von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 423 der genehmigten Wohnungen sollen in bestehenden Gebäuden geschaffen werden. In Mehrfamilienhäusern sollen 518 Wohnungen neu gebaut werden – ein Rückgang um 204 Wohnungen oder 28,3 Prozent, ermittelten dieStatistiker. Die seit einigen Jahren anhaltende Flaute im Wohnungsbau war vor allem durch gestiegene Baukosten und Kreditzinsen verursacht worden. ### Elf Cat Radlader für Garten- und Landschaftsbau im Hamburger Betrieb URL: https://allgemeinebauzeitung.de/cat-radlader-garten-landschaftsbau-maschinenbetreuung-telematik/ Last updated: 2026-10-13T12:38:44.000Z Zum Felde nimmt elf neue Cat Radlader 908 in den Maschinenpark auf. Die Auswahl basiert auf Praxistests, intuitiver Bedienung und betrieblicher Datenanalyse. _This post is for paying subscribers only._ ### Softbauware firmiert als enventa construct solutions URL: https://allgemeinebauzeitung.de/softbauware-enventa-construct-solutions-baustoff-industrie/ Last updated: 2026-10-13T10:42:38.000Z Karlsruhe/Langen (ABZ) | Die Softbauware GmbH firmiert ab sofort unter dem Namen enventa construct solutions GmbH. Mit der Umbenennung führt das zur enventa Group gehörende Unternehmen seine Gruppenzugehörigkeit und Branchenausrichtung auch im Firmennamen. Der ERP-Spezialist mit Hauptsitz im hessischen Langen entwickelt Softwarelösungen für die Beton- und Baustoffindustrie sowie für Fertighaus- und Holzbauunternehmen. Die Namensänderung ist Teil des Integrationsprozesses in die enventa Group. Bestehende Verträge mit Kunden und Partnern bleiben laut Unternehmen unverändert bestehen. Auch der Name der Branchenlösung wurde bereits zuvor angepasst: Die Software wird unter der Bezeichnung enventa Construct geführt. Damit folgt das Unternehmen der Namenskonvention der Software-Gruppe, zu der weitere ERP-Spezialisten gehören. Die enventa Group beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 320 Mitarbeiter und betreut rund 4.500 Kunden von elf Standorten aus. Die Unternehmensgruppe unterstützt mittelständische Unternehmen mit Softwarelösungen zur Datenverarbeitung, Automatisierung und Vereinfachung von Geschäftsprozessen. Zum Portfolio zählen die enventa fashion solutions GmbH mit Lösungen für die Modebranche sowie die enventa technical trade solutions GmbH für den Technischen Handel, den SHK- und Stahlhandel und verwandte Branchen. Für die bauzuliefernde Industrie, darunter Hersteller von Betonfertigteilen, Betonsteinen und Schüttgütern sowie Unternehmen aus der Fertighaus- und Holzbaubranche, gehören die Softbauware GmbH beziehungsweise die neue enventa construct solutions GmbH und die Gesys GmbH & Co. KG zur Gruppe. Die enventa financial solutions GmbH bietet Software für Finance, Treasury Management und Business Intelligence an. ### Doka Schalungslösungen im Central Business Tower Frankfurt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/doka-schalung-central-business-tower-frankfurt/ Last updated: 2026-10-13T10:29:57.000Z Frankfurt am Main (ABZ) | In Frankfurt am Main entsteht im Auftrag der Helaba (Landesbank Hessen-Thüringen) der 205 m hohe »Central Business Tower« (CBT). Der Entwurf von KSP Engel verbindet einen modernen Hochhausneubau mit einem denkmalgeschützten Bankgebäude aus den Jahren 1889 bis 1892\. Die historische Fassade und die Schalterhalle, die sogenannte Rotunde, wurden dafür behutsam zurückgebaut und restauriert. Generalunternehmer Züblin realisiert das Projekt gemeinsam mit der Dobler Metallbau GmbH als Arbeitsgemeinschaft. Für die Schalungslösungen kommt Doka zum Einsatz. Die Fertigstellung des Hochhauskomplexes ist für 2028 vorgesehen. Der Neubau wird nach seiner Fertigstellung den benachbarten MAIN TOWER als fünfthöchstes Hochhaus Deutschlands ablösen. Der gläserne Turm integriert das historische Stadthaus in den Sockelbereich. Dessen Betonkern wurde im Zuge des Umbaus erneuert. Der Hochhausturm selbst besteht aus drei baulichen Kernen, die parallel nach oben geführt werden. Dabei klettern der Nord- und der Südkern voraus, während die Wände und Decken des mittleren Kerns nachfolgen. Für die Schalungsarbeiten setzt das Baustellenteam auf die Plattform SCP von Doka sowie auf nachlaufende Lagerbühnen. Diese dienen dazu, Material bereitzustellen, das nicht auf den Geschossdecken gelagert werden kann. Hydraulikzylinder heben die Plattform einschließlich Schalung und Materialcontainern in einem Hub zum nächsten Betonierabschnitt. Durch die kürzeren Transportwege zum Einsatzort lässt sich der Bedarf an Krankapazität reduzieren. Nach Angaben der Projektbeteiligten konnte damit der vorgesehene Wochentakt pro Stockwerk eingehalten werden. Eine weitere Anforderung ergibt sich aus der Geometrie des Turms. An der West- und Ostfassade verjüngt sich das Gebäude jeweils auf den Geschossen 16, 29 und 41 um einige Meter. Dadurch wird der mittlere Hochhauskern zunehmend sichtbar. Um die Deckenränder während der Bauarbeiten zu sichern, werden die Schutzschildeinheiten in diesen Bereichen durch eine Strebenkonstruktion gehalten. Bereits bei der Einteilung der Schildelemente wurde berücksichtigt, dass sie sich an den Rücksprüngen an die veränderte Fassadenkante anpassen lassen. Die innerstädtische Lage stellt hohe Anforderungen an die Materiallogistik. Lager- und Montageflächen stehen nur eingeschränkt zur Verfügung. »Sie können sich vorstellen, dass wir hier, mitten in der Frankfurter Innenstadt, sehr, sehr wenig Raum zum Lagern und Montieren haben«, sagt Tillmann Walz, verantwortlicher Bauleiter bei Züblin. »Darum haben wir uns intensiv mit Doka abgestimmt, damit das Schalungsmaterial just in time angeliefert wurde, das dann zügig auf der Baustelle eingesetzt werden konnte. Das hat unsere Logistik rund um das Material vor Ort entschieden entlastet.« Die parallele Herstellung der drei Hochhauskerne erforderte eine detaillierte Planung der Schalung. Aufgrund der komplexen Träger- und Klappkonstruktionen modellierten Doka-Techniker die Wandschalung mit der Software Revit. Dabei wurden auch spezielle Stahlbauteile berücksichtigt, die eine passgenaue Verbindung der Schalungselemente und ein kollisionsfreies Ausschalen ermöglichen sollen. »Die exakte Abfolge der Klappmechanismen ist hier sehr wichtig. Wir mussten sicherstellen, dass nichts im Weg ist. Außerdem haben wir in Revit Stahlsonderteile modelliert, mit denen die Schalungselemente passgenau verbunden und dann auch kollisionsfrei ausgeschalt werden konnten«, erklärt Anja Teichert, eine der Doka-Ingenieurinnen, die das Modell erstellt haben. Auf Grundlage des digitalen Modells ließen sich auch die Einsatzplanung für die Baustelle und die Abläufe beim Klettern vorbereiten. Neben den technischen Anforderungen spielt die Nachhaltigkeit des Gebäudes eine Rolle. Für den Central Business Tower wird eine Zertifizierung nach dem internationalen Standard LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) in der höchsten Bewertungsstufe Platin angestrebt. Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehört eine Photovoltaikanlage, die in die Glas-Metall-Fassade integriert werden soll. Nach Angaben der Projektbeteiligten ist eine solche Fassadenlösung bislang in Frankfurt am Main im Bankensektor noch nicht umgesetzt worden. Die Bezugsfertigkeit des Hochhauskomplexes ist für das Jahr 2028 geplant. ### System 65 reduziert Materialeinsatz bei Klinkerfassaden URL: https://allgemeinebauzeitung.de/system-65-klinkerfassaden-materialeinsatz-co2/ Last updated: 2026-10-13T10:29:29.000Z Das neue Klinkerformat System 65 von Hagemeister senkt den Materialbedarf um 37,5 % und den CO₂-Ausstoß um mehr als 30 %. Mit einer Tiefe von nur 65 mm ermöglicht es eine effizientere Fassadenkonstruktion ohne Verlust der ästhetischen Optik. _This post is for paying subscribers only._ ### GFK-Löschwasserbehälter sichert Wasserversorgung in Pfahlbach URL: https://allgemeinebauzeitung.de/gfk-loeschwasserbehaelter-pfahlbach-wasserversorgung-hydraulik/ Last updated: 2026-10-13T10:27:51.000Z Zweiflingen (ABZ) | Im Ortsteil Pfahlbach der baden-württembergischen Gemeinde Zweiflingen wurde im Zuge der Neugestaltung der Trinkwasserversorgung ein unterirdischer Löschwasserbehälter eingebaut. Zum Einsatz kam ein System aus GFK-Elementen DN 3600 der Amiblu Germany GmbH. Der Speicher soll die Löschwasserversorgung unabhängig vom Trinkwassernetz sicherstellen. Die Planung übernahm die BIT Ingenieure AG aus Heilbronn, die bauliche Umsetzung die Schneider GmbH & Co. KG aus Öhringen. Das Projekt ist Teil einer umfassenden Erneuerung der kommunalen Wasserversorgungsinfrastruktur. **Leitungsnetz hydraulisch neu bemessen** Die Gemeinde Zweiflingen erneuert ihre Wasserversorgung in sechs Bauabschnitten. Ein Schwerpunkt liegt auf der hydraulischen Optimierung der sieben Ortsnetze. Für die Gesamtmaßnahme sind Investitionen von rund zwölf Millionen Euro vorgesehen, die zu einem großen Teil durch Fördermittel des Landes Baden-Württemberg finanziert werden. In Pfahlbach ergaben Berechnungen, dass die vorhandenen Trinkwasserleitungen angesichts sinkender Entnahmemengen überdimensioniert waren. Dadurch verlängerten sich die Verweilzeiten des Wassers im Netz. Um die Stagnation zu reduzieren, wurden die Leitungsquerschnitte neu bemessen und die vorhandenen Graugussleitungen durch moderne Leitungen ersetzt. Die Reduzierung der Nennweiten machte eine Neubewertung der Löschwasserversorgung erforderlich. Über die Hydranten hätten die verfügbaren Wassermengen den geforderten Bedarf im Brandfall nicht mehr abdecken können. Deshalb wurde die Löschwasservorhaltung vom Trinkwassernetz getrennt und ein eigenständiger Speicher vorgesehen. **Standort und Behältergeometrie abgestimmt** Bei der Standortwahl waren die brandschutztechnischen Anforderungen und die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. »Maßgeblich für die Standortwahl waren eine zentrale Lage im Ortsteil Pfahlbach und die Einhaltung der in den Fachempfehlungen genannten Einsatzradien. Demnach müssen Löschwasserentnahmestellen im Regelfall in einem Radius von 300 Metern um eine potenzielle Brandstelle liegen«, erläutert Gregor Labus von der BIT Ingenieure AG. Zusätzlich sollte die Fläche bereits der Gemeinde gehören, um weitere Grundstückskäufe zu vermeiden. Der Standort im Ortskern erfüllte diese Voraussetzungen. Aufgrund des schmalen Grundstückszuschnitts, der angrenzenden Bebauung und des benötigten Speichervolumens von 100 m3 kamen nur wenige Lösungen infrage. Die Wahl fiel auf das GFK-System von Amiblu. »Die Größen unserer GFK-Löschwasserbehälter sind flexibel gestaltbar. Der Gesamtbehälter wird aus mehreren Elementen bzw. Rohren vor Ort zusammengesetzt«, erklärt Amiblu-Vertriebsmitarbeiter Martin Lang. »Der Vorteil von GFK liegt in der Langlebigkeit des Materials und der geringen Wandstärke der Rohre bei gleichzeitig hoher struktureller Festigkeit. So wird die Fläche optimal ausgeschöpft und bleibt auch nach dem Einbau des Löschwasserbehälters nutz- und befahrbar bis zur Lastklasse SLW 60\. Zudem haben die einzelnen Elemente trotz ihrer Größe ein vergleichbar geringes Eigengewicht und lassen sich gut auf der Baustelle händeln.« **150 m3 Speichervolumen aus drei Elementen** Der eingebaute Löschwasserbehälter besteht aus drei GFK-Einzelelementen DN 3600 mit jeweils 5,90 m Länge. Das erste Element ist mit einem Anschluss für einen Domschacht DN 1000, einem Lüftungskamin zur Be- und Entlüftung, einem Saugrohranschluss Typ A (DN 100) und einer Befüllleitung ausgestattet. Am dritten Element befindet sich ein Notüberlauf. Ein Zwischenrohr verbindet die beiden äußeren Elemente. Das Gesamtvolumen beträgt 150 m3 und liegt damit über dem ursprünglich benötigten Speichervolumen von 100 m3\. Die Befüllung erfolgt über eine nahe gelegene Quelle, deren Wasser bislang in einen bestehenden Wasserbehälter geleitet wurde. »Die Befüllung des Löschwasserbehälters erfolgt über eine nahe gelegene Quelle, die weiterhin in einen alten Wasserbehälter geleitet wird«, erklärt Bauhofleiter Gerd Löchner von der Gemeinde Zweiflingen. ÅDiese wurde nun direkt an den GFK-Löschwasserbehälter angeschlossen. So können wir den alten Behälter zusätzlich einstauen, wodurch weitere ca. 30 m3 Wasser verfügbar sind.« Ist der neue Speicher gefüllt, wird überschüssiges Wasser über den Notüberlauf in den Pfahlbach abgeleitet. Die GFK-Elemente wurden werkseitig vorgefertigt und einzeln zur Baustelle transportiert. Aufgrund ihrer Abmessungen waren drei genehmigungspflichtige Schwertransporte erforderlich. Bei der Routenplanung mussten Engstellen, Kurven, Kreisverkehre und Brücken berücksichtigt werden. Alle drei Transporte sollten am selben Tag in den frühen Morgenstunden eintreffen, damit ein Autokran die Bauteile nacheinander in die rund fünf Meter tiefe Baugrube heben konnte. »Das hat alles gut funktioniert«, resümiert Noah Usinger, Bauleiter bei Schneider. »Wir mussten nur schauen, dass die Tieflader vor Ort für den Einbau in der richtigen Reihenfolge positioniert wurden.« Rund drei Stunden nach dem Anheben des ersten Bauteils war der Speicher vollständig eingesetzt. Die Elemente wurden mithilfe einer Montagekupplung aus Edelstahl dicht miteinander verbunden. »Das Ausrichten der einzelnen GFK-Elemente war zwar etwas knifflig, ließ sich aber im Endeffekt gut umsetzen. Den unteren Teil der Baugrube haben wir mit Splitt verfüllt und den oberen mit Aushubmaterial. Zusätzlich haben wir auch ein Geogitter für die Auftriebssicherung verbaut«, fährt Usinger fort. **Abstimmung als Grundlage der Bauausführung** Die Arbeiten erforderten eine enge Koordination zwischen Planung, Transport und Montage. »Entscheidend war, dass alle von Beginn an konstruktiv zusammengearbeitet und die einzelnen Schritte eng aufeinander abgestimmt haben. Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen verliefen Transport, Montage und Einbau reibungslos«, sagt Labus. Mit dem eigenständigen Löschwasserspeicher und der hydraulischen Anpassung des Trinkwassernetzes sollen die Anforderungen an Trinkwasserhygiene und Brandschutz künftig getrennt voneinander erfüllt werden. Nach Einschätzung der Projektbeteiligten ist die Gemeinde Zweiflingen damit für die kommenden 40 bis 50 Jahre im Bereich der Wasserversorgung aufgestellt. ### Rohbau von TRIDEA in München erfolgreich abgeschlossen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/tridea-muenchen-rohbau-fertigstellung-holz-bau/ Last updated: 2026-10-13T10:26:45.000Z München (ABZ) | Mit dem Richtfest am 8\. Oktober 2026 hat das dreiteilige Büroensemble »TRIDEA« in München einen weiteren Baufortschritt erreicht. Nach Abschluss des Rohbaus kamen Planer, Projektpartner, ausführende Unternehmen und Gäste auf der Baustelle zusammen. Realisiert wird das Projekt von Strabag Real Estate im Rahmen eines Service Developments für die Bayerische Versorgungskammer (BVK). Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für 2028 vorgesehen. Im Rahmen der Veranstaltung blickten die Projektbeteiligten auf den bisherigen Bauverlauf zurück. Vertreter des Investors, der Landeshauptstadt München und weiterer Projektpartner betonten in ihren Ansprachen die Zusammenarbeit und die Bedeutung des Vorhabens für den Standort Bogenhausen. Der Rohbau wurde rund zweieinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung fertiggestellt. Zum Programm gehörten die traditionelle Richtkranz-Zeremonie und der Richtspruch von Tobias Gottwald, Oberpolier der Ed. Züblin AG. Axel Uttenreuther, Vorsitzender des Vorstands der BVK, erklärte: »Mit dem Richtfest feiern wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung von TRIDEA. Unser Dank gilt allen, die mit ihrem Engagement, ihrem handwerklichen Können und ihrer Expertise zu diesem Fortschritt beigetragen haben. Der eigentliche Charakter dieses Areals wird erst durch die Menschen entstehen, die hier künftig arbeiten, Ideen entwickeln und die Zukunft gestalten. So verbindet TRIDEA bereits heute Tradition, Innovationskraft und Verantwortung – ganz im Sinne der Bayerischen Versorgungskammer.« Das Ensemble besteht aus drei Gebäudeteilen: dem rund 100 Meter hohen URBAN TOWER in Massivbauweise, dem etwa 60 Meter hohen Holz-Hybrid-Hochhaus GARDEN TOWER sowie dem verbindenden Gebäuderiegel THE BRIDGE in Holz-Hybrid-Bauweise. Für die Holzbauarbeiten an den beiden letztgenannten Gebäuden war ZÜBLIN Timber zuständig. Das Tragwerk kombiniert Stahlbetonkerne, Holz-Beton-Verbunddecken und Brettschichtholzstützen. Die Holzbauarbeiten an GARDEN TOWER und THE BRIDGE wurden im Juli 2026 nach knapp einem Jahr Bauzeit abgeschlossen. Aktuell führt ZÜBLIN Timber die Holz-Pfosten-Riegel-Fassade für die Kindertagesstätte auf dem Areal aus. Dieser Bauabschnitt soll nach Angaben des Unternehmens im März 2027 fertiggestellt werden. Der Abschluss des gesamten Büroensembles ist für 2028 geplant. ### KI unterstützt Backoffice – aber nicht die Baustelle URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ki-supportiert-backoffice-aber-nicht-baustelle/ Last updated: 2026-10-13T10:00:30.000Z **Darmstadt** | Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie begegnet uns im Alltag, in Unternehmen und zunehmend auch im Handwerk. Damit stellt sich auch für uns im Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e.V. die Frage, welche Rolle diese Technologie im Arbeitsalltag unserer Betriebe spielen kann. Für Fachbetriebe unserer Branche ist dabei klar: KI bohrt keine Löcher. Sie steht nicht auf der Baustelle und ersetzt weder Erfahrung noch Fachwissen. Trotzdem lohnt sich ein genauerer Blick. Denn rund um unsere Baustellenleistungen entstehen viele administrative Aufgaben, die Zeit kosten – und genau dort kann KI unterstützen. Ich selbst hätte mir noch vor einiger Zeit kaum vorstellen können, künstliche Intelligenz aktiv im beruflichen Alltag einzusetzen. ChatGPT war für mich zunächst kaum mehr als eine andere Form der Internetsuche. Das hat sich auch durch meine Weiterbildung zum AI Business Manager verändert. Dabei habe ich verstanden, dass man solche Systeme gezielt auf Aufgaben ausrichten und eigene digitale Assistenten aufbauen kann. Inzwischen nutze ich 15 solcher KI-Assistenten. Zwei davon möchte ich exemplarisch vorstellen: »Winfried« unterstützt mich bei der ersten Durchsicht von Bauverträgen, weist auf nachteilige oder prüfenswerte Passagen hin und liefert neutrale Formulierungsvorschläge. Natürlich ersetzt das keine anwaltliche Beratung. Es hilft mir aber, Verträge schneller zu strukturieren und kritische Punkte früh zu erkennen. »Ludwig« ist unser Kalkulationsassistent. Bei umfangreichen Leistungsverzeichnissen steckt viel Zeit in wiederkehrender Rechen- und Sucharbeit. Er hilft, Positionen nach festgelegten Vorgaben zu kalkulieren und Werte vorzubereiten. Prüfung und Freigabe bleiben bei mir – die Vorarbeit lässt sich aber deutlich reduzieren. KI nimmt mir heute einige Arbeit ab, aber sie entbindet ich nicht von meiner Verantwortung. Denn man darf die Grenzen nicht übersehen, KI-Systeme können falsche oder unvollständige Antworten liefern und trotzdem überzeugend klingen. Ergebnisse müssen daher geprüft werden – gerade bei wichtigen Themen. Besonders im Backoffice sehe ich viele sinnvolle Einsatzmöglichkeiten. Wenn wiederkehrende Aufgaben schneller vorbereitet oder teilweise automatisiert werden, entsteht etwas sehr Wertvolles: Zeit. Zeit für Entscheidungen, die Baustelle und vor allem für unsere Kunden. Denn bei aller Begeisterung für neue Technologien sollten wir eines nicht vergessen: Unser Geschäft bleibt ein Geschäft zwischen Menschen. Persönliche Gespräche, Vertrauen und direkte Kommunikation lassen sich nicht automatisieren. Für unsere Branche kann es deshalb spannend sein, sich mit KI zu beschäftigen. Nicht, weil jeder Betrieb dieselben Anwendungen braucht, sondern weil jeder herausfinden kann, wo solche Werkzeuge im Alltag wirklich entlasten. Auch hier zeigt sich der Wert unseres Fachverbands: Wenn wir Erfahrungen teilen, voneinander lernen und offen darüber sprechen, was funktioniert und was nicht, profitieren alle. Gemeinsam sind wir stärker – auch bei neuen Entwicklungen. Für mich gehört dazu, offen und neugierig auf neue Technologien zu schauen – dort, wo sie uns weiterbringen. So zeigen wir, dass unsere Branche für Präzision und Erfahrung steht und zugleich bereit ist, sich weiterzuentwickeln. In diesem Sinne darf ich unsere Mitglieder sowie alle Interessierten unserer Branche zu den sechs Regionaltreffen des Fachverbandes einladen. Das Thema Künstliche Intelligenz ist eines der Schwerpunkte der Netzwerktreffen. Die Teilnahme ist kostenfrei, Termine und Informationen sind auf der Webseite des Fachverbandes abrufbar. Ein Fazit: KI wird unser Handwerk nicht ersetzen. Sie kann uns aber helfen, Zeit zu gewinnen – für unser Handwerk, unsere Betriebe und die Menschen, mit denen wir täglich arbeiten. *Autor: Michael Findeis* ### Modulare Schalungssysteme für U-Bahn-Ausbau in Wien URL: https://allgemeinebauzeitung.de/modulare-schalungssysteme-u-bahn-ausbau-wien/ Last updated: 2026-10-13T10:00:28.000Z Doka liefert modulare Schalungssysteme für den U2- und U5-Ausbau in Wien. Die Lösungen passen individuell auf komplexe Untertagebauwerke und reduzieren Montageaufwand auf Baustellen. _This post is for paying subscribers only._ ### Remko feiert 50 Jahre mit Familientag auf Werksgelände URL: https://allgemeinebauzeitung.de/remko-50-jahre-familientag-werksgelaeende/ Last updated: 2026-10-13T09:27:10.000Z Lage (ABZ) | Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens hat die Remko GmbH ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Familien zu einem Familientag auf dem Werksgelände in Lage eingeladen. Die Veranstaltung fand am 25\. September 2026 statt. Neben verschiedenen Freizeitangeboten standen Betriebsführungen auf dem Programm, bei denen die Gäste Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens erhielten. Das 1976 gegründete Unternehmen ist im Bereich Wärme- und Klimatechnik tätig. Mit dem Familientag verband Remko das Firmenjubiläum mit einem Angebot für die Belegschaft und deren Angehörige. Die Veranstaltung erstreckte sich über das gesamte Werksgelände und umfasste Aktivitäten für verschiedene Altersgruppen. Für die Veranstaltung wurde ein Teil der Produktionshalle in einen Spiel- und Aktionsbereich umgewandelt. Zu den Angeboten zählten eine Carrerabahn mit Fahrradantrieb, Rodeo-Bullriding, große Dartscheiben und Kinderschminken. Damit richtete sich das Programm sowohl an Kinder als auch an erwachsene Gäste. Bei Betriebsführungen konnten die Besucherinnen und Besucher die verschiedenen Unternehmensbereiche kennenlernen und sich ein Bild von den Abläufen am Standort machen. Ergänzt wurde das Programm durch mehrere Foodtrucks und Getränkestationen. Am Abend ging das Fest in einem Partyzelt mit musikalischer Begleitung durch einen DJ weiter. Die Veranstaltung bot den Beschäftigten und ihren Familien Gelegenheit, das Unternehmen außerhalb des Arbeitsalltags zu erleben. Zugleich stand die langjährige Entwicklung des Unternehmens im Mittelpunkt des Jubiläums. Mit dem Familientag wollte Remko nach eigenen Angaben insbesondere den Menschen danken, die das Unternehmen über die vergangenen Jahrzehnte begleitet und seine Entwicklung mitgestaltet haben. Die Einbindung der Familien sollte dabei die Bedeutung der Belegschaft für das Unternehmen hervorheben. »50 Jahre Remko stehen nicht nur für die Entwicklung des Unternehmens seit 1976, sondern vor allem für die Mitarbeitenden, die diese Entwicklung möglich gemacht haben«, resümierte Geschäftsführer Toni Kratzel. ### Gerken Krane stellt GGK 150 für Windenergie und Betonbau vor URL: https://allgemeinebauzeitung.de/gerken-kran-ggk-150-windenergie-betonbau/ Last updated: 2026-10-13T08:00:04.000Z Der neue GGK 150 von Gerken Krane bietet Kunden aus Oberleitungsbau, Betonbau und Windenergie eine breitere Einsatzmöglichkeit mit hochwertiger Leistung und moderner Steuerung. Der Kran schließt die Lücke zwischen GGK 100 und GG-250 und wird für Freileitungsbau und Windanlagen genutzt. _This post is for paying subscribers only._ ### IWF sieht deutlichen Wachstumsoptimismus für Deutschland und Eurozone URL: https://allgemeinebauzeitung.de/iwf-deutschland-wirtschaftsprognose-wachstum-eurozone/ Last updated: 2026-10-13T05:33:44.000Z Bangkok/Thailand (dpa) | Die deutsche Wirtschaft wird laut Internationalem Währungsfonds (IWF) im laufenden Jahr deutlich stärker zulegen als gedacht. 2026 dürfte das Wirtschaftswachstum mit 1,3 Prozent nun fast doppelt so stark ausfallen wie noch im Juli erwartet (0,7 Prozent), wie der IWF mitteilte. Für das kommende Jahr rechnen die Ökonomen nun mit einem Plus von 1,1 Prozent - 0,1 Punkte mehr als bislang. Damit positioniert sich der IWF wie die Bundesregierung: Berlin hatte vergangene Woche genau die gleichen Prognosen veröffentlicht. Der Optimismus basiert laut Bundeswirtschaftsministerium auf der überraschend starken Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Die Aufhellung gehe zu zwei Dritteln auf die staatlichen Investitionen in Infrastruktur sowie für Verteidigung zurück, zu einem Drittel auf Exporte, hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gesagt. Der deutsche Außenhandel konnte demnach zeitweise von weltweiten Engpässen profitieren: Käufer stockten angesichts des Konflikts in der Golfregion ihre Lagerbestände mit energieintensiven Gütern wie Stahl, Dünger und Aluminium auf, die in Deutschland produziert wurden. Auch vom Boom Künstlicher Intelligenz profitieren deutsche Zulieferer. Auch die Eurozone dürfte sich laut IWF besser entwickeln als gedacht. Die Wirtschaft im Währungsraum legt laut neuer Prognose 2026 um 1,1 Prozent (plus 0,2 Punkte gegenüber Juli) zu, kommendes Jahr dürfte das Plus weiter bei 1,2 Prozent liegen. Während die Gesamtwirtschaft noch im ersten Quartal stagnierte, habe das Wachstum im zweiten Quartal zugelegt. Das lag vor allem an einer sehr starken Erholung in Irland und einer andauernden Dynamik in Spanien, erklärte der IWF. In den anderen Euro-Ländern sei die Wirtschaftsaktivität «weitgehend stabil» geblieben. So würden weiterhin höhere Energiepreise und ein schwaches Verbrauchervertrauen das Wachstum bremsen. US-Präsident Donald Trump hatte vor gut einem halben Jahr gemeinsam mit Israel den Krieg gegen den Iran begonnen. In der Folge wurde die noch vor dem Konflikt offene Straße von Hormus, eine für den Energiehandel bedeutsame Meerenge, blockiert. Seither fließt nur noch ein Bruchteil des Rohstoffhandels - das knappe Angebot bei hoher Nachfrage lässt die Preise nach oben schnellen. Dass der weltweite Aufschwung nicht abgerissen ist, führt der IWF auf mehrere Faktoren zurück: So habe sich die globale Wirtschaft widerstandsfähiger gegen Energieschocks aufgestellt. Zudem hätten eine höhere Ölförderung außerhalb des Persischen Golfs, das Anzapfen strategischer Reserven und ein Nachfragerückgang in China den Preisschock abgefedert. Für die Weltwirtschaft rechnen die IWF-Experten nun 2026 mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent (zuvor: 3,0 Prozent). Für das kommende Jahr behalten sie ihre Prognose von 3,4 Prozent bei. Mit Blick auf KI zeigt sich laut IWF ein zwiespältiges Bild: Während es in einzelnen Bereichen messbare Produktivitätssprünge gebe, sei der Produktivitätsschub durch KI in den gesamtwirtschaftlichen Daten wie Löhnen nur zögerlich zu sehen. Das Institut warnte zugleich vor Risiken an den Märkten: Sollte sich der KI-Hype als ungerechtfertigt erweisen und die Erwartungen enttäuscht werden, drohe ein deutlicher Abverkauf von Tech-Aktien, was das globale Wirtschaftswachstum dämpfen könnte. IWF-Chefökonomin Silvana Tenreyro erläuterte auf einer Pressekonferenz in Bangkok, dass der Handel mit KI-bezogenen Gütern einen bedeutenden Anteil an der Entwicklung des Welthandels gehabt habe. Das Wachstum wäre ohne KI-Güter nur etwa halb so stark ausgefallen, sagte sie auf die Frage, ob die Weltwirtschaft ohne KI-Boom in eine Rezession geschlittert wäre. Tenreyro warnte unterdessen auch, dass die Energiekrise und der KI-Boom die Inflation anheizten. Die weltweite Teuerungsrate wird für dieses Jahr weiter bei 4,7 Prozent erwartet. Kommendes Jahr dürfte die Inflation bei 4,1 Prozent liegen und damit etwas höher als bislang erwartet. Die Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft behalten die Ökonomen unterdessen bei 2,3 Prozent für dieses Jahr - auch 2027 dürften die Vereinigten Staaten entsprechend zulegen, was minimal mehr wäre als bislang erwartet. Menschen würden weiter fleißig Geld ausgeben und Unternehmen kräftig in neue Technologien investieren, hieß es. Zudem stützten die staatliche Wirtschaftspolitik, günstige Kredite und eine hohe Produktivität der Firmen das Wachstum. Die Organisation sieht begrenzte direkte Belastungen aus der Energiekrise infolge des Iran-Kriegs für die USA und begründet dies damit, dass das Land als Nettoenergieexporteur mehr Energie ausführt als einkauft. Während die wohlhabenden USA laut IWF nur begrenzte Folgen aus der hausgemachten Energiekrise sehen, hadern vor allem arme Länder sowie jene, die auf Energie aus dem Ausland angewiesen sind. Sie müssen viel mehr Geld für Öl, Gas und Lebensmittel bezahlen, während ihre eigenen Währungen an Wert verlieren. Dadurch bleibt den Menschen weniger Geld zum Leben, was die Armut verschärft und dazu führt, dass sich immer mehr Menschen nicht mehr ausreichend ernähren können. ### Wildberger plädiert für KI-Steuer URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ki-steuer-arbeitsmarkt-umbau-wildberger-gates/ Last updated: 2026-10-13T05:33:03.000Z Berlin (dpa) | Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) plädiert dafür, die Umsätze mit Künstlicher Intelligenz in Deutschland zu besteuern. Mit dem Geld sollte aus seiner Sicht der Umbau des Arbeitsmarkts bezahlt werden. «Den extrem hohen Umsatz mit dieser Technologie müssen wir besteuern, und mit dem Geld können wir den Umbau finanzieren, das ist auch mein Ansatz», sagte Wildberger dem Tagesspiegel. «Wenn hierzulande Wachstum und Wertschöpfung entstehen, müssen hierzulande auch Steuern gezahlt werden.» Microsoft-Gründer Bill Gates fordert schon länger, Roboter und KI zu besteuern. Er will so den Anreiz verringern, Menschen durch Maschinen zu ersetzen. Gates befürchtet, dass Künstliche Intelligenz zu massiven Jobverlusten führen könnte. Auch Wildberger rechnet damit, dass KI die Arbeitswelt grundlegend verändern wird. Langfristig entstehe zwar mehr Beschäftigung, aber in anderen Jobs als heute. Umschulungen und neue Tätigkeiten, etwa im Handwerk oder in der Pflege, müssten finanziert werden, so der Minister. Dafür brauche es Wachstum und Offenheit für andere Instrumente. ### Umweltwirtschaft als Jobmotor in Nordrhein-Westfalen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/umweltwirtschaft-jobmotor-nordrhein-westfalen-berufsperspektiven-arbeitsplaetze/ Last updated: 2026-10-13T05:31:44.000Z Düsseldorf (dpa)| Während klassische Industriebereiche wie die Autobranche und Stahlbranche auf dem absteigenden Ast sind, geht es in der Umweltwirtschaft personell nach oben. Wie aus einer in Düsseldorf vorgestellten Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos hervorgeht, waren in diesen nachhaltigen Wirtschaftsfeldern im vergangenen Jahr 650.000 Menschen beschäftigt und damit gut ein Viertel mehr als 2010 (plus 134.000). Bis 2035 könnte ein Bedarf von weiteren 180.000 Arbeitsplätzen entstehen. Es geht etwa um Metallbauer, Elektrotechniker, Recycling-Spezialisten, Forstwirte und andere Fachleute, deren Tätigkeit der Umweltwirtschaft zugerechnet wird. Auch Experten für Filtertechnik, Energieeffizienz, Photovoltaik, Windkraft und Gebäudedämmung gehören dazu. «Die Umweltwirtschaft ist nicht nur ein wichtiger Wachstumsmotor für Nordrhein-Westfalen, sie eröffnet auch zu nehmend attraktive und sinnstiftende Berufsperspektiven», sagte Umweltminister Oliver Krischer (Grüne). Wer heute über die Berufswahl nachdenkt, sollte diese Chancen im Blick haben. «Wer in Nordrhein-Westfalen Klimaschutz macht, schafft Arbeitsplätze und sichert Wohlstand», sagteWirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne). Mit Blick auf den erwarteten Mehrbedarf an 180.000 Jobs im Jahr 2035 sagte Prognos-Fachmann Tim Bicklmeier: «Wenn diese Arbeitskräfte fehlen, kann das den Ausbau von Energie-, Verkehrs- und Infrastrukturprojekten erheblich bremsen». ### Entwässerung für Kelten-Erlebniswelt auf Heuneburg-Gelände URL: https://allgemeinebauzeitung.de/heuneburg-kelten-erlebniswelt-entwaesserung-funke/ Last updated: 2026-10-13T05:02:40.000Z Hundersingen (ABZ) | Auf dem Gelände der Heuneburg und der angrenzenden Staatsdomäne Talhof in Hundersingen entsteht eine Kelten-Erlebniswelt. Für die Entwässerung des Areals kommen Produkte der Funke Kunststoffe GmbH zum Einsatz. Das Konzept umfasst drei Regenrückhalteanlagen vom Typ D-Raintank 3000®, HS®-Kanalrohre und HS®-Sickerrohre sowie Reinigungs- und Drosselschächte. Die Arbeiten müssen eng mit der Denkmalpflege abgestimmt werden, da das Gelände zu den bedeutenden archäologischen Fundstätten Mitteleuropas zählt. Die Heuneburg in Oberschwaben war zwischen 650 und 450 vor Christus ein bedeutendes Handels- und Machtzentrum der Kelten. Der Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ravensburg, entwickelt das Areal zu einer Erlebniswelt weiter. Die angrenzende Staatsdomäne Talhof soll künftig das bestehende Freilichtmuseum ergänzen und Flächen für die Denkmalpflege sowie gastronomische Angebote aufnehmen. Voraussetzung dafür ist eine angepasste Entwässerungsinfrastruktur. Für die Regenwasserrückhaltung werden drei eingeschweißte D-Raintank 3000-Anlagen mit Inspektions- und Spülblöcken installiert. Ihr Gesamtvolumen beträgt rund 200 m3\. Ergänzt wird das System durch Funke Reinigungs- und Drosselschächte sowie rund 1.100 m HS-Kanalrohre in blauer und brauner Ausführung für die Entwässerung im Trennsystem. »Aufgrund der bindigen Bodenschichten ist auf dem Gelände des Talhofs keine Versickerung möglich. Das Niederschlagswasser von den Gebäudedächern und befestigten Flächen wird daher vorgereinigt und zunächst den drei Retentionsanlagen zugeleitet«, erklärt Projektleiter Thomas Knecht von der Rapp + Schmid Infrastrukturplanung GmbH aus Ummendorf, die für die Entwässerungsplanung der Außenbereiche verantwortlich ist. Da sich das Gelände auf einer Hochebene über dem Donautal befindet, wird das zurückgehaltene Oberflächenwasser anschließend gedrosselt mit 1,5 l/s über HS®-Kanalrohre zu zwei HS-Sickerrohrsträngen geführt. An den Hängen soll es breitflächig verteilt werden. »Mehrere Ausleitungsstellen der Drainageleitungen stellen sicher, dass das Regenwasser breitflächig und gleichmäßig hangabwärts versickern kann«, erläutert Knecht. Für die Dimensionierung der D-Raintank 3000-Anlagen legte das Planungsbüro ein 30-jährliches Regenereignis zugrunde. Daraus ergaben sich erforderliche Rückhaltevolumen von 52 m3, 74 m3 und 78 m3\. Die beiden größeren Anlagen sind bereits fertiggestellt. Die kleinste Anlage soll 2026 in ein bestehendes Beton-Silo unterhalb der späteren Außengastronomie eingebaut werden. Mit dem Verlegen und Einschweißen der Rigolenelemente wurde die Depotec GmbH aus Urspringen beauftragt. Für die beiden größeren Anlagen benötigten die Mitarbeiter nach Angaben des Unternehmens weniger als drei Tage. Die PVC-U-Elemente ließen sich mithilfe von Verbindern zweilagig anordnen. Zuvor hatte die Löhle Baggerbetrieb GmbH aus Meßkirch die Baugruben ausgehoben. »Die einzelnen Rigolenelemente sind relativ leicht und lassen sich dank ihres handlichen Formats auf der Baustelle gut bewegen«, heißt es vonseiten der ausführenden Firma. Nach der Montage werden die Rigolenkörper mit einem Schutzvlies, wasserdicht verschweißten Kunststoffdichtungsbahnen und einer weiteren Vlieslage umhüllt. Die archäologische Bedeutung des Areals wirkt sich auf die gesamte Bauausführung aus. Grabungen und Zwischenlagerflächen für den Bodenaushub müssen mit den zuständigen Archäologen abgestimmt werden. »Sowohl Grabungen als auch Zwischenlagerflächen für den Aushub müssen mit den Archäologen eng abgestimmt werden. Das hat erheblichen Einfluss auf die Bauabläufe«, erklärt Richard Baur, Projektleiter bei der auftraggebenden Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Nach dem Einbau der Rückhalteanlagen folgt die Verrohrung, die ebenfalls der Löhle Baggerbetrieb übernimmt. Bauleiter Maximilian Lipp berichtet: »Die Zu- und Abläufe haben wir per GPS eingemessen. Bislang ist alles optimal gelaufen, auch die pünktliche Lieferung durch Funke.« Auch die Schmutzwasserentsorgung wird neu organisiert. Bislang wird das Abwasser vom Gelände der Heuneburg in einem zentralen Behälter gesammelt und mit Pumpfahrzeugen abtransportiert. Künftig soll es über HS-Kanalrohre zu einem Doppelpumpwerk und von dort über eine Druckleitung in das öffentliche Kanalnetz gelangen. Darüber hinaus sieht das Entwässerungskonzept eine Nutzung von Regenwasser vor. Ein Teil des Niederschlagswassers wird über einen Filterschacht vorgereinigt und soll unter anderem für den Waschplatz der Archäologen zur Verfügung stehen. Funke-Fachberater Gerald Barth begleitet die Tiefbauarbeiten vor Ort. »Besucher sehen dann Ausgrabungsstücke, die über Jahrhunderte verborgen waren. Dann allerdings entdecken sie nichts mehr von dem modernen Entwässerungssystem im Boden. So schließt sich ein Kreis zwischen dem Erleben der frühen Eisenzeit und heutiger Nachhaltigkeit.« ### Spezielle Pflasterbettung für Gmeindshus am Lindenplatz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/spezielle-pflasterbettung-gmeindshus-lindenplatz/ Last updated: 2026-10-13T05:00:51.000Z Oberlauchringen (ABZ) | Im Rahmen der Städtebauförderung wurde das Umfeld des denkmalgeschützten »Gmeindshus am Lindenplatz« in Oberlauchringen neu gestaltet. Die Maßnahme umfasste den Lindenplatz sowie angrenzende Verkehrs- und Grünflächen und eine Stellplatzanlage. Grundlage war ein Ortsentwicklungskonzept aus dem Jahr 2019\. Der erste Bauabschnitt umfasste rund 4.250 m2. Für die Befestigung wurde das Betonpflastersystem VS5 von braun-steine mit der Oberfläche VELVET CONCRETE eingesetzt. Die gebürsteten, kugelgestrahlten und friktionsgefrästen Varianten wurden im Patchwork verlegt. Rund 2.500 m2 Pflaster in den Formaten 30 x 22,5 cm und 22,5 x 15 cm bei einer Stärke von 12,8 cm kamen im gemischten Ellbogenverband zum Einsatz. »Am Lindenplatz treffen die Hintergasse, Wettenstraße, Alte Rathausstraße und Kirchstraße aufeinander, wodurch auf der Platzfläche größere Scherkräfte der Fahrzeuge wirken. Mit der Entscheidung für das VS5-Pflastersystem sind wir hier auf der sicheren Seite, denn es ist in der Lage, diesen Belastungen standzuhalten«, erläutert Markus Hilpert vom Planungs- und Vermessungsbüro Kaiser GmbH. Nach Herstellerangaben verfügt das VS5-System über eine 5-seitige Verschiebe­sicherung mit Rundumverzahnung und gekerbter Unterseite. Im Bereich des Cafés Linde wurde die gebürstete Oberfläche im Reihenverband verlegt. Dort kommt laut Hersteller zusätzlich der CLEAN SAVE 3D-Oberflächenschutz zum Einsatz. Auf rund 1.250 m2 wurde das Bettungs- und Fugenmaterial ­ECOPREC der SF-Kooperation verwendet. Die ECOPREC Cold Variante wurde laut Hersteller in einer Dicke von 3,5 cm eingebaut. Das Material wird erkaltet und rieselfähig angeliefert und wie eine herkömmliche Splittbettung verarbeitet. »Das bitumenhaltige Material wurde als ECOPREC Cold Variante in einer Dicke von 3,5 cm zur Ausführung ­gebracht. Dabei wird das Schüttgut erkaltet und rieselfähig angeliefert, der Einbau erfolgte wie bei einer herkömmlichen Splittbettung. Der große Vorteil von ECOPREC liegt in seinen Produkteigenschaften. Einerseits sorgt das bituminöse Material für eine dauerhaft stabile Fuge. Die üblichen Probleme, die man von Pflasterflächen kennt, bei denen sich Fugenmaterial auswäscht und es dann zu Schäden kommt, sind hier daher kein Thema. Andererseits ist ECOPREC nahezu wasserundurchlässig. Schäden durch eindringendes ­Wasser sowie Frostschäden müssen wir daher nicht befürchten, denn auftretendes Oberflächenwasser ### Kompaktmaschinen im Garten- und Landschaftsbau: Der Erfolg von Yanmar URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kompaktmaschinen-garten-landschaftsbau-yanmar-vio17/ Last updated: 2026-10-13T05:00:35.000Z Dennis Adamczyk aus Baden-Württemberg setzt auf Yanmar-Kompaktmaschinen für seinen Garten- und Landschaftsbau. Der ViO17 mit Powertilt und vierter Steuerkreis erledigt bisher manuelle Arbeiten effizient und spart Zeit. _This post is for paying subscribers only._ ### Komplexe Gerüsttechnik für Katzenbuckelbrücke URL: https://allgemeinebauzeitung.de/komplexe-geruesttechnik-katzenbuckelbruecke/ Last updated: 2026-10-13T05:00:09.000Z **Köln** (ABZ) |Bereits 1937 gab es erste Pläne für eine Brücke über die Einfahrt des Mülheimer Hafens, um den Bewohnern des Stadtteils einen direkten Zugang zum Rheinufer zu ermöglichen. Verwirklicht wurde das Projekt erst zur Bundesgartenschau 1957\. Die heute als Katzenbuckelbrücke bekannte Spannbetonkonstruktion verbindet das Mülheimer Ufer mit der Rheinhalbinsel am Jugendpark und zählt zu den markanten Ingenieurbauwerken der Nachkriegszeit. Seit 1989 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Derzeit werden an der Brücke Beton- und Korrosionsschutzarbeiten durchgeführt. Für die Sanierung errichtete die Kölner Gerüstbaufirma Odendahl die erforderlichen Arbeits- und Schutzgerüste. Die geschwungene Brückenkonstruktion mit ihren Rundungen und dem schräg verlaufenden Spannbogen stellte hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. »Die Herausforderung bestand darin, das Gerüst an die Struktur der Brücke anzupassen und gleichzeitig durchgängige Arbeitsplattformen für die Sanierungsarbeiten zu schaffen«, erläutert Pierre Lapsin, technischer Leiter bei Odendahl. Zum Einsatz kamen rund 50 t RINGSCAFF-Gerüstmaterial des Hagener Herstellers Scafom-rux. Aufgrund der komplexen Form des Bauwerks musste die Konstruktion kleinteilig ausgeführt werden. Die Montage erfolgte mit einem Team von bis zu vier Gerüstbauern. Neben den Betoninstandsetzungen umfassen die Arbeiten auch Korrosionsschutzmaßnahmen an Spannstäben sowie Arbeiten an den Pfeilergründungen. Besondere Anforderungen ergaben sich nach Unternehmensangaben im Bereich des Gewässerschutzes. Während auf einer Brückenseite eine Bodenwanne auf dem Gelände errichtet werden konnte, wurde der Gerüstabschnitt auf der gegenüberliegenden Seite als Hängegerüst ausgeführt. Dort integrierten die Gerüstbauer eine Auffangwanne direkt in die Arbeitsebene. Für die Aufhängung galten strenge Gewichtsvorgaben. Nach Angaben des Unternehmens durfte die Konstruktion ein Gewicht von 710 kg je laufendem Meter nicht überschreiten. Entsprechend musste das Hängegerüst materialeffizient geplant werden, ohne die Nutzbarkeit der Arbeitsflächen einzuschränken. Die ­Gerüste sollen voraussichtlich drei bis vier Monate vor Ort verbleiben. ### Multinorm-Schutzkleidung für Energiewirtschafts-Arbeitsfelder URL: https://allgemeinebauzeitung.de/multinorm-schutzkleidung-energiewirtschaft-netztechniker-wartung/ Last updated: 2026-10-12T13:19:16.000Z Norderstedt (ABZ) | Die Anforderungen an Arbeitskleidung in der Energiewirtschaft unterscheiden sich je nach Tätigkeit und Gefährdung. Der schwedische Berufsbekleidungshersteller Fristads bietet nach eigenen Angaben ein Sortiment, das verschiedene Schutzanforderungen innerhalb eines Bekleidungskonzepts abdeckt. Dazu gehören zertifizierter Warnschutz, Schutz vor Flammen und Störlichtbögen sowie Wetterschutz. Auch Multinorm-Schutzkleidung für Frauen ist Bestandteil des Angebots. Das Sortiment richtet sich an Beschäftigte in verschiedenen Bereichen der Energiewirtschaft, darunter Netztechniker, Wartungsteams und Mitarbeiter im Außendienst. Die benötigte Schutzkleidung hängt dabei von den jeweiligen Arbeitsbedingungen und Gefährdungen ab. Fristads setzt nach eigenen Angaben auf aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten, die sich entsprechend den Einsatzanforderungen kombinieren lassen. Die Produktfamilien Flame und Flamestat umfassen auch speziell auf Frauen zugeschnittene Multinorm-Schutzkleidung. Für bestimmte Kombinationen von Bekleidungsschichten liegen laut Hersteller entsprechende Zertifizierungen vor. Damit soll sich die Ausstattung an unterschiedliche Tätigkeiten und Schutzbedürfnisse anpassen lassen. Neben der Schutzfunktion berücksichtigt das Bekleidungskonzept nach Herstellerangaben auch organisatorische und wirtschaftliche Aspekte. Digitale Bestelllösungen und individuelle Serviceleistungen sollen Unternehmen bei der Beschaffung und Verwaltung ihrer Arbeitskleidung unterstützen. Darüber hinaus verfolgt Fristads mit dem Repair-Reuse-Recycle-Programm einen Ansatz zur längeren Nutzung von Bekleidung. Reparatur, Wiederverwendung und Recycling sollen dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und den Bedarf an neuen Kleidungsstücken zu reduzieren. Mit der Kombination aus unterschiedlichen Schutzfunktionen, abgestimmten Bekleidungsschichten und ergänzenden Dienstleistungen will Fristads Unternehmen der Energiewirtschaft bei der bedarfsgerechten Ausstattung ihrer Beschäftigten unterstützen. ### Passende Höhenzugangstechnik für jeden Einsatzbereich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/passende-hoehenzugangstechnik-jeden-einsatzbereich/ Last updated: 2026-10-12T13:00:19.000Z HKL Baumaschinen bietet vielfältige Arbeitsbühnen und Teleskopcenter für Hallenbau, Fassadenarbeiten, Industrie und Garten. Von Gelenk- bis zu Lkw-Bühnen – passende Lösungen für jede Anforderung. _This post is for paying subscribers only._ ### Marmor- und Granit-Mosaik für RKI-Laborneubau in Berlin URL: https://allgemeinebauzeitung.de/marmor-granit-mosaik-rki-laborneubau-berlin/ Last updated: 2026-10-12T12:51:39.000Z Ein künstlerisches Bodenmosaik aus Marmor und Granit wird im neuen RKI-Laborbau in Berlin realisiert. Der Entwurf von Sofie Thorsen überträgt Forschungsnotizen in dauerhafte Gestaltung des Eingangsbereichs. _This post is for paying subscribers only._ ### Markus Dodt übernimmt strategische Führung bei Sievert Logistik SE URL: https://allgemeinebauzeitung.de/markus-dodt-strategische-fuehrung-sievert-logistik-se/ Last updated: 2026-10-12T12:43:20.000Z Die Sievert Logistik SE stellt ihre Führung neu auf. Seit dem 1\. Juni 2026 verstärkt Markus Dodt die Geschäftsführung des westfälischen Logistikdienstleisters. Dodt wird künftig die ­alleinige Verantwortung der Sievert Logistik SE, einem Tochterunternehmen der Osnabrücker Sievert SE, übernehmen und die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens aktiv vorantreiben. Der bisherige Geschäftsführer Karsten Bley wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Bis zu seinem Ausscheiden soll der Übergang in der Führung gemeinsam gestaltet werden. Den Verantwortlichen zufolge erfordern der tiefgreifende Wandel in der Logistikbranche durch Digitalisierung, veränderte Kundenanforderungen und zunehmende Komplexität in den Lieferketten klare strategische Entscheidungen. Markus Dodt verfügt nach Unternehmensangaben über jahrzehntelange Erfahrung in der Logistikbranche sowie über Expertise in der strategischen Weiterentwicklung von Unternehmen. In verschiedenen Führungsfunktionen lagen seine Schwerpunkte insbesondere auf der strategischen Neuausrichtung von Geschäftsbereichen, der Optimierung operativer Abläufe und der Erschließung neuer Wachstumspotenziale. Zuletzt war Dodt als Geschäftsführer COO Road & Rail sowie als COO Contract Logistics bei der Nosta Holding GmbH tätig. »Die Sievert Logistik steht für langjährige, vertrauensvolle Partnerships mit ihren Kunden. An diese bewährte Stärke möchte ich im Transformationsprozess anknüpfen und sie gezielt weiterentwickeln«, erklärt Markus Dodt. ### JMT Industrie Holding bündelt vier Bahninfrastruktur-Unternehmen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/jmt-industrie-holding-plasser-robels-matisa-speno/ Last updated: 2026-10-12T12:39:55.000Z Die Familie Max-Theurer bündelt Plasser & Theurer, Robel, Matisa und Speno unter einer neuen Holding. Die Unternehmen werden konsolidiert, bleiben aber operativ unabhängig mit bestehenden Standorten und Mitarbeitern. _This post is for paying subscribers only._ ### Egger übernimmt Mehrheit bei Kromaplast italienischem Kantenspezialisten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/egger-kromaplast-kantenspezialist-service-hub/ Last updated: 2026-10-12T12:39:24.000Z Cessalto/Italien (ABZ) | Die Egger Gruppe hat 65 Prozent der Anteile am italienischen Kantenspezialisten Kromaplast S.r.l. übernommen. Das Closing erfolgte am 30\. September 2026\. Das Unternehmen mit Sitz in Cessalto in der Region Venetien ist auf die Weiterverarbeitung, Konfektionierung, den Zuschnitt und die Logistik von Kantenprodukten spezialisiert. Mit der Mehrheitsbeteiligung will EGGER nach eigenen Angaben die Serviceleistungen und die logistische Verfügbarkeit seiner Kantenprodukte für die europäische Möbelindustrie verbessern. Kromaplast wird als Service Hub in die Unternehmensgruppe integriert. Kromaplast wurde 1990 gegründet und ist auf die Anforderungen der italienischen Möbelindustrie ausgerichtet. Das Unternehmen übernimmt die Weiterverarbeitung und Konfektionierung von Kantenprodukten, bietet individuelle Zuschnittlösungen und organisiert die Lieferung an seine Kunden. Lagermöglichkeiten vor Ort und bedarfsgerechte Zuschnittmengen sollen kurze Reaktionszeiten ermöglichen. Egger produziert Kanten an den Standorten Gebze in der Türkei und Brilon in Deutschland. Durch die Zusammenarbeit mit Kromaplast sollen die Produkte aus beiden Werken künftig schneller für Kunden in Italien verfügbar sein. Die vorhandene Service- und Logistikinfrastruktur des italienischen Unternehmens ergänzt damit die Produktionskapazitäten der Egger Gruppe. »Mit unserem spezialisierten Kantenwerk in Gebze (TR) und unserem Standort in Brilon (DE) verfügen wir über zwei kantenproduzierende Werke in der Egger Gruppe. In Kromaplast haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir unseren Kantenservice in einem der wichtigsten Möbelmärkte Europas noch kundenorientierter und flexibler gestalten können. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem gesamten Team«, erklärt Tobias Neumann, Divisionsleitung Finanzen/Verwaltung Egger Decorative Products Components. Egger Die operative Leitung von Kromaplast verbleibt beim bisherigen Anteilseigner und Managing Director Francesco Lorenzon. Auch die 21 Beschäftigten bleiben Teil des Unternehmens. Für die Kunden sollen die bestehenden Ansprechpartner und eingespielten Serviceprozesse unverändert bleiben. »Mit Egger haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte teilt und die langfristige Weiterentwicklung von Kromaplast unterstützt. Für unsere Kunden bedeutet dieser Schritt vor allem eines: Kontinuität im Tagesgeschäft und gleichzeitig zusätzliche Möglichkeiten für die Zukunft. Gemeinsam werden wir unsere Marktposition weiter stärken und unseren Kunden noch umfassendere Lösungen anbieten können,« betont Francesco Lorenzon. Egger Sales Director Kante Daniel Nehring verweist auf die Bedeutung der lokalen Serviceleistungen: »Kromaplast bietet industriellen Service auf sehr hohem Niveau. Der Kundennutzen liegt insbesondere in der hohen Flexibilität und Reaktionsfähigkeit dank Lagermöglichkeiten vor Ort und individueller Zuschnittlosgrößen. Hinzu kommen kurze Transportwege und damit eine schnelle Lieferfähigkeit. Wir haben in Kromaplast einen Partner gefunden, dessen ausgeprägte Kundenorientierung unser Kantengeschäft ideal ergänzt. So werden wir unsere Kanten aus Gebze und Brilon künftig noch schneller verfügbar machen und unser Serviceangebot und unsere Lieferperformance für die Möbelindustrie in Italien weiter ausbauen«, so Nehring. Die Übernahme von Kromaplast folgt auf die zuvor angekündigte geplante Minderheitsbeteiligung von Egger am chinesischen Kantenhersteller Sinowolf. Beide Beteiligungen verfolgen unterschiedliche strategische Ziele: Während Sinowolf über eine starke Marktposition in Asien verfügt, liegt der Schwerpunkt von Kromaplast auf Service- und Logistikleistungen für die italienische Möbelindustrie. Durch die Verbindung der lokalen Marktkenntnis von Kromaplast mit den Produktions- und Entwicklungsressourcen von Egger sollen sich zusätzliche Möglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette ergeben. Über den Kaufpreis und weitere Details der Transaktion haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. ### Mobilbagger EW100: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten in Deutschland und Schweiz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/mobilbagger-ew100-vielseitige-einsatzmoeglichkeiten-deutschland-schweiz/ Last updated: 2026-10-12T12:38:05.000Z **München** (ABZ) | Vier Einsätze in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien zeigen nach Angaben von Wacker Neuson die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten des Mobilbaggers EW100 mit wechselnden Anbaugeräten. Der 10-t-Mobilbagger wird unter anderem bei Erdarbeiten, in der Forst- und Landschaftspflege, im Abbruch sowie im Leitungsbau eingesetzt. Beim Unternehmen Pfeffer Erdbau aus Bischofstetten in Niederösterreich übernimmt der EW100 unter anderem Drainagearbeiten, Verdichtung, Abbruch- und Forsteinsätze. Zum Einsatz kommen Künettenfräse, Verdichterrad, Böschungslöffel, Tiltrotator, Wurzelstockfräse und Hydraulikhammer. Die MiC 4.0-Schnittstelle ermöglicht laut Hersteller vorprogrammierte Einstellungen für unterschiedliche Anbaugeräte. »Ich muss nicht auf die Literleistung achten oder darauf, wie alles eingestellt ist – es funktioniert einfach immer«, sagt Gerhard Pfeffer. Für den Bedienkomfort sorgen unter anderem eine klimatisierte Kabine, ein komfortabler Sitz, ein niedriges Geräuschniveau und Rundumsicht. »Das ist dein Büro und dein Wohnzimmer zugleich.« Bei Energieholz Hessen in Bad Vilbel wird der EW100 in grüner Sonderlackierung in der Forst- und Landschaftspflege eingesetzt. Mit Astsäge, Fällgreifer und Forstmulcher übernimmt die Maschine nach Herstellerangaben unterschiedliche Aufgaben. Voreingestellte Hydraulikwerte unterstützen den Betrieb der Anbaugeräte. „Für uns ist die Maschine ein absoluter Allrounder. Wir haben sie nahezu täglich im Einsatz“, sagt Henrik Jacobi von Energieholz Hessen. Die Schweizer Hofmann Gruppe setzt den EW100 unter anderem auf innerstädtischen Baustellen in Winterthur ein. Mit Betonschere und Hydraulikhammer werden Abbrucharbeiten ausgeführt, mit einem Rototilt-System Geländemodellierungen und Planierarbeiten. Hinzu kommt der Materialumschlag. Gespeicherte Anbaugeräteparameter sollen laut Hersteller den Einstellaufwand bei wechselnden Bedienern reduzieren. »Wir sehen den EW100 nicht mehr nur als Bagger. Mit Anbaugeräten wie Betonschere, Verdichterplatte oder ­Palettengabel wird er zum vielseitigen Allrounder, der einige Maschinen auf der Baustelle ersetzt«, sagt Beni Vogt, Executive Director, Infrastructure der Hofmann Gruppe AG. ### Seequartier Kaltenkirchen: Neuer Lebensraum am Wasser URL: https://allgemeinebauzeitung.de/seequartier-kaltenkirchen-neuer-lebensraum-wasser/ Last updated: 2026-10-12T12:35:13.000Z **Kaltenkirchen** (ABZ) | Die Hagedorn Unternehmensgruppe entwickelt auf dem rund 20 ha großen Gelände des ehemaligen Kalksandsteinwerks gemeinsam mit der Stadt Kaltenkirchen ein ­neues Stadtquartier am See. Auf dem ehemaligen Gelände des Kalksandsteinwerks in Kaltenkirchen soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier entstehen. Die Hagedorn Unternehmensgruppe hat das rund 20 ha große Areal Anfang 2026 von der Xella Deutschland GmbH erworben und entwickelt es gemeinsam mit der Stadt Kaltenkirchen zu einem gemischt genutzten Quartier mit ungefähr 500 bis 600 Wohnungen, Freizeit- und Kulturangeboten, Nahversorgung sowie Flächen für den Gemeinbedarf. Die Entwicklung sei in enger ­Abstimmung mit der Stadt Kaltenkirchen und den zuständigen Fachbehörden erfolgt. Prägend für das Quartier ist die Lage am See. Geplant sind neben Wohnangeboten in unterschiedlichen Größen und Ausprägungen eine öffentlich zugängliche Uferpromenade mit Rundweg, Gastronomie mit Seeblick, Freizeit- und Kulturangebote sowie Flächen für den Gemeinbedarf. Auch eine angestrebte Badestelle, Möglichkeiten für einen Bootsanleger und ein möglicher Kita-Standort sind Teil der bisherigen Planungen. Bevor auf dem Areal neuer Wohn- und Lebensraum entstehen kann, stehen umfangreiche Vorarbeiten an. Dazu gehören unter anderem die weitere Untersuchung und Aufbe­reitung der Flächen, der Rückbau ­bestehender Strukturen sowie die ­Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung. Kaltenkirchens Bürgermeister Stefan Bohlen betont die Bedeutung des Projekts: »Mit dem Seequartier nutzen wir die einmalige Chance, ein neues, attraktives Stück Kaltenkirchen zu schaffen. Hier entsteht ein Quartier, das Wohnen, Versorgung, Kultur- und Freizeit auf besondere Weise verbindet und die Lebensqualität in unserer Stadt nachhaltig stärkt. Wir als Stadt verhindern hierdurch die Entstehung einer neuen Brache im Herzen von Kaltenkirchen.« »Die Revitalisierung von vormals ­industriell genutzten Flächen ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. In Kaltenkirchen schaffen wir aus einem ehemaligen Abbaugebiet einen zukunftsfähigen Lebensraum – nachhaltig, innovativ und im engen Dialog mit der Stadt«, sagt Axel Köster, Geschäftsführer der Hagedorn Revital GmbH. Das Seequartier stehe beispielhaft für den Ansatz der Hagedorn Unternehmensgruppe, bestehende Flächenpotenziale zu aktivieren und ehemalige Industrieflächen wieder in den Nutzungskreislauf zurückzuführen. Die unterschiedlichen Leistungen innerhalb der Unternehmensgruppe sollen dabei ineinander greifen: Von dem Rückbau und der Flächenaufbereitung bis hin zur Entwicklung eines trag­fähigen Nutzungskonzepts. Ein wichtiger nächster Schritt folge bereits im Herbst: Dann sollen die Rückbauarbeiten auf dem Gelände beginnen und den Weg für das künftige Seequartier ebnen. Als jüngster Schritt folgte ein weiterer wichtiger Meilenstein bereits Ende Juni: Mit dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan ist die Quartiersentwicklung in die nächste Phase übergegangen. Für Hagedorn reiht sich das Projekt in eine Vielzahl vergleichbarer Revitalisierungsvorhaben ein. Mit ihrer ganzheitlichen Prozesskette aus ­Rückbau, Recycling, Tiefbau, Schwerlastlogistik, Flächenaufbereitung und Quartiersentwicklung hat die Unternehmensgruppe bislang mehr als 3,5 Millionen Quadratmeter Brach- und Industrieflächen revitalisiert. ### Kraftstoffverbrauch und Effizienz im Kettenbagger HX210L verbessert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kraftstoffverbrauch-effizienz-hx210l-hyundai/ Last updated: 2026-10-12T12:34:48.000Z Der neue Hyundai HX210L bietet einen um 7 % geringeren Kraftstoffverbrauch und eine verbesserte Effizienz durch elektronische Hydrauliksteuerung. Der Motor mit Wastegate-Turbolader erzielt 830 Nm Drehmoment und reduziert den AdBlue-Verbrauch um 30 %. _This post is for paying subscribers only._ ### Drei Weltpremieren bei niftylift auf Vertikal Days URL: https://allgemeinebauzeitung.de/drei-weltpremieren-niftylift-vertikal-days/ Last updated: 2026-10-12T12:34:24.000Z niftylift präsentiert drei Weltneuheiten auf den Vertikal Days: die HR10 als elektrische Boom, die HR21 H2E mit Brennstoffzelle und die HR22SDE Diesel-Electric. Die Premieren zeigen Innovationen in Elektrik und Nachhaltigkeit für den Baubereich. _This post is for paying subscribers only._ ### Regelwerk Und Digitalisierung Im Betonbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/regelwerk-schwerpunkt-digitalisierung-betonbau/ Last updated: 2026-10-12T12:33:55.000Z **Dortmund** (ABZ) | Neue Regelwerke, Carbonbeton, zementfreie Betone und Künstliche Intelligenz stehen im Mittelpunkt des 33\. Fachsymposiums der Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken NRW e. V. (LIB NRW). Unter dem Motto »Betoninstandhaltung - heute für die Zukunft« findet die Veranstaltung am 2\. Februar 2027 in Dortmund statt. Zum Auftakt informiert Arne Goslar von Kempen Krause Ingenieure über aktuelle Entwicklungen in den Regelwerken der Betoninstandsetzung. Anschließend stellt Dr. Marcus Hinzen von solidian Anwendungen von Carbonbeton bei Tiefgaragen, Parkhäusern und Industrieflächen vor. Im Fokus stehen dabei nichtmetallische Carbonbewehrungen sowie deren Einsatz bei der Sanierung und Verstärkung bestehender Bauwerke. Mit zementfreien Betonen beschäftigt sich Dr. Carola Edvardsen von COWI. Sie stellt Forschungsergebnisse und erste Anwendungen vor, bei denen Portlandzement durch industrielle Nebenprodukte ersetzt wird. Neben den Möglichkeiten zur CO2-Reduktion geht es um die Einsatzperspektiven solcher Betone im Neubau und bei der Betoninstandsetzung. Die Veranstaltung findet im Kongresszentrum Westfalenhallen, Rheinlanddamm 200, 44139 Dortmund, statt. Die Fachausstellung ist ab 8 Uhr geöffnet. ### Abbruchtechnik unter extremen Randbedingungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/abbruchtechnik-extreme-randbedingungen-stahlsegmente-groessere-kran/ Last updated: 2026-10-12T12:33:26.000Z Der Rückbau der Sternbrücke in Hamburg erforderte eine präzise Abbruchtechnik unter starken Verkehrs- und Umweltbedingungen. Stahlsegmente bis zu 26 Meter Länge wurden mit Großkrantechnik ausgehoben und sicher transportiert. _This post is for paying subscribers only._ ### Kompakter Geräteträger mit Zapfwelle von Vogt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kompakter-geraetetrager-zapfwelle-vogt/ Last updated: 2026-10-12T12:32:46.000Z **Schmallenberg** (ABZ) | Mit dem MOX erweitert Vogt das Produktprogramm um einen kompakten Geräteträger für den professionellen Einsatz im Baugewerbe, Landschaftsbau und Gelände. Die Maschine verbindet ein Kettenfahrwerk mit einer genormten Dreipunktaufnahme KAT I und Zapfwellenantrieb mit 540 U/min. Dadurch lassen sich unterschiedliche Anbaugeräte schnell wechseln und vorhandene Dreipunktgeräte nutzen. Der 40 PS (30 kW) starke Briggs-&-Stratton-Benzinmotor mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung überträgt seine Leistung direkt auf die Zapfwelle. Drei zusätzliche doppelwirkende Hydraulik-Steuergeräte sowie ein 12-V-Anschluss erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Mit einer Breite von 880 mm, optional 780 mm, eignet sich der MOX auch für schmale Zufahrten und ­beengte Baustellen. Der HEAVY-DUTY-Grundrahmen mit Unterbodenschutz aus HARDOX-Stahl ist auf hohe Belastungen ausgelegt. Verstärkte Fahrmotoren und Hochstollen-Ketten sorgen für Traktion und sicheres Fahrverhalten. Bei nur 750 kg Eigengewicht und einem Bodendruck von 200 g/cm2 kann der Geräteträger auch auf weichen oder unbefestigten Böden eingesetzt werden. Hanglagen bis 30° sind ebenfalls möglich. Das SMART-CONTROL-System kuppelt die Zapfwelle automatisch und materialschonend ein und schützt den Antriebsstrang vor Überlastung. Das MOX DUST SHIELD reduziert nach Herstellerangaben die Staub- und Schmutzbelastung für den Fahrer. Ein ECO-Modus erhöht beim Transport die Fahrgeschwindigkeit und reduziert gleichzeitig Kraftstoffverbrauch und Geräuschentwicklung. Seine Vielseitigkeit zeigt der MOX insbesondere in ­Verbindung mit dem umfangreichen Anbaugeräteprogramm. Vogt bietet ­bereits mehr als 20 Arbeitsgeräte an. Dazu zählen unter anderem Forstmulcher, Umkehrfräse, Kreiselegge, Baumstumpffräse, Schlegelmulcher, Holzhäcksler und Heckenschere. Ein Forstmulcher mit Hartmetall-Werkzeugen kann ­Gehölz bis zu einem Durchmesser von 300 mm zerkleinern und auch ­steinige Flächen bearbeiten. Damit kann eine einzige kompakte Trägermaschine unterschiedliche Aufgaben in Erd-, Tief- und Landschaftsbau sowie bei Pflege- und Rekultivierungsarbeiten übernehmen. Die Produktion des MOX erfolgt im Sauerland, rund 25 km vom Vogt-Hauptstandort in Schmallenberg entfernt. Entwicklung und Fertigung finden vollständig in Deutschland statt. Ergänzt wird das Angebot durch Beratung, Maschinenvorführungen, Kundendienst, Servicewerkstätten und ­Ersatzteilversorgung. Der MOX ist ab sofort über das Vogt-Vertriebsnetz in Deutschland und ­Österreich erhältlich. Seine offizielle Vorstellung erfolgte im September auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg. ### Hohe Grabkraft und schnelle Arbeitszyklen beim PC220LC-12 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hohe-grabkraft-schnelle-arbeitszyklen-pc220lc-12/ Last updated: 2026-10-12T11:45:22.000Z Der neue Komatsu PC220LC-12 mit hoher Grabkraft und schnellen Arbeitszyklen wird von Porta Baustoff Recycling für Abbruch-, Erd- und Recyclingarbeiten eingesetzt. Der Bagger überzeugt durch Fahrerkomfort, Hydraulikleistung und große Kabine. _This post is for paying subscribers only._ ### Kabinen komplett auf Bediener ausgelegt: Sicht, Ergonomie und Sicherheit URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kabinen-komplett-bediener-ausgelegt-sicht-ergonomie-sicherheit/ Last updated: 2026-10-12T11:44:04.000Z Die Kabinen der RTH-Roto-Teleskoplader sind vollständig auf den Bediener ausgerichtet. Mit Premiumsitz, Klimaanlage, großem Glas und ergonomischen Steuerungen wird Komfort, Sicht und Sicherheit optimiert. _This post is for paying subscribers only._ ### Acht Häuser in zehn Monaten mit DX-Therm-Decken URL: https://allgemeinebauzeitung.de/acht-hauser-zehn-monaten-dx-therm-decken/ Last updated: 2026-10-12T11:43:11.000Z Śrem/Polen (ABZ) | In der westpolnischen Stadt Śrem entstehen acht Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 195 Wohnungen. Für die Bauausführung setzt der Generalunternehmer laut Dennert unter anderem auf die DX-Therm-Decke. Das Fertigteil übernimmt neben der statischen Funktion auch die wassergeführte Heiz- und Kühlfunktion. Durch die industrielle Vorfertigung sollen sich Bauabläufe beschleunigen und Schnittstellen zwischen Rohbau und technischer Gebäudeausrüstung reduzieren lassen. Die Grundstücksübergabe erfolgte im Februar 2026\. Mitte Mai war die letzte Geschossdecke montiert, Ende Mai der Rohbau aller acht Gebäude abgeschlossen. Die schlüsselfertige Übergabe der Wohnanlage ist für Dezember 2026 vorgesehen. Damit konnte der Generalunternehmer bereits mit dem Innenausbau beginnen. Nach Herstellerangaben wurden mehr als 13.000 m2 DX-Therm-Fertigteildecken im Just-in-Time-Verfahren geliefert. Die Rohrregister für die thermische Aktivierung sind bereits im Werk vollständig in die Betonelemente integriert. Auf der Baustelle werden die Deckenelemente montiert und in den weiteren Bauablauf eingebunden. Dadurch lassen sich laut Hersteller Schnittstellen zwischen Rohbau und technischer Gebäudeausrüstung reduzieren. Die thermische Aktivierung ist Bestandteil des Energiekonzepts mit Erdwärmepumpen, Photovoltaikanlagen und vertikalen Kleinwindanlagen. Im Winter wird temperiertes Wasser durch die Rohrregister geführt, im Sommer dient das System zur Kühlung. Eine reversible Wärmepumpe ermöglicht den Wechsel zwischen Heiz- und Kühlbetrieb. Die Temperierung erfolgt laut Hersteller überwiegend über Strahlung. Dadurch entstehen keine Luftströmungen wie bei klassischen Klimageräten; Ventilatoren sind nicht erforderlich. Die Geschossdecken übernehmen damit neben ihrer Tragfunktion zugleich eine Aufgabe der technischen Gebäudeausrüstung. Die DX-Therm-Decke verbindet Rohbau und Gebäudetechnik in einem Bauteil. Nach Herstellerangaben können zusätzliche Installationsarbeiten reduziert und Bauabläufe durch die industrielle Vorfertigung vereinfacht werden. Die standardisierte Herstellung ermöglicht zudem eine auf den Baufortschritt abgestimmte Lieferung. Zwischen Grundstücksübergabe und Rohbauabschluss lagen im Projekt nur wenige Monate. Insgesamt sollen die acht Gebäude innerhalb von zehn Monaten errichtet und bis Dezember 2026 schlüsselfertig übergeben werden. ### Modulare Schalung im kommunalen Ingenieurbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/modulare-schalung-kommunal-ingenieurbau-logo3-stuetzbock/ Last updated: 2026-10-12T11:37:01.000Z Bei der Bauarbeit eines unterirdischen Regenwasserbeckens in Lampertheim wurde eine modulare Schalung mit LOGO.3 und Stützböcken eingesetzt. Die Lösung passt sich den räumlichen Einschränkungen des Baugrubenverbau an und reduziert Aufwand und Stillstandszeiten. _This post is for paying subscribers only._ ### Kuhn-Gruppe erweitert Standort in Budapest mit neuer Serviceeinrichtung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kuhn-gruppe-budapest-serviceeinrichtung-erweiterung-wassermanagement/ Last updated: 2026-10-12T11:28:06.000Z Budapest|Ungarn (ABZ) | Die Kuhn-Gruppe erweitert ihren Standort in Budapest. Mit einer Grundsteinlegung begann kürzlich offiziell der Ausbau der Niederlassung in Ungarn. Nach Angaben des Unternehmens soll die Investition zusätzliche Kapazitäten für Service, Ersatzteilverkauf, Maschinenverkauf und Vermietung schaffen. Hintergrund ist die wachsende Präsenz auf dem ungarischen Markt und die steigende Nachfrage nach Service- und Kundendienstleistungen. Die technische Übergabe der neuen Anlagen ist ab Sommer 2027 vorgesehen. Kern des Bauvorhabens ist eine neue Serviceeinrichtung mit einer Fläche von 1.150 m2\. Das Gebäude wird nach Unternehmensangaben mit Werkstätten, Büros und einem eigenen Kundenbereich ausgestattet. Es soll den Mitarbeitern zusätzliche Arbeitsflächen bieten und die Abläufe im Servicebetrieb unterstützen. Gleichzeitig will Kuhn damit die Voraussetzungen schaffen, um Kundenanfragen und Wartungsarbeiten künftig mit erweiterten Kapazitäten bearbeiten zu können. Auch das bestehende Servicegebäude wird vergrößert. Geplant sind vier zusätzliche Hallenfelder, durch die weitere 492 m2 Nutzfläche entstehen. Darüber hinaus umfasst das Vorhaben spezielle Lagerräume für Abfälle und Gasflaschen sowie neue Kundenbereiche innerhalb des vorhandenen Bürogebäudes. Mit der Erweiterung sollen die räumlichen Voraussetzungen für die verschiedenen Geschäftsbereiche am Standort verbessert werden. Dazu zählen neben Werkstatt- und Servicearbeiten auch der Ersatzteilverkauf, der Handel mit Maschinen und die Vermietung. Nach Angaben des Unternehmens sind die bisherigen Service- und Kundendienstflächen angesichts der gestiegenen Nachfrage an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt. Neben den Gebäuden wird auch die Außeninfrastruktur des Standorts überarbeitet. Auf größeren Flächen ist eine hochbelastbare Pflasterung aus Basaltbeton vorgesehen. Hinzu kommen 28 neue gepflasterte Parkplätze und ein Fußgängerweg außerhalb des Betriebsgeländes. Weitere Arbeiten betreffen die technischen Versorgungseinrichtungen. Die Infrastruktur für Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Stromversorgung und Regenwasserableitung wird an die erweiterten Anforderungen angepasst. Zudem soll das bestehende Regenwassersystem modernisiert werden. Eine erneuerte Außenbeleuchtung ist für das gesamte Gelände vorgesehen. Die Maßnahmen sollen die Nutzung der zusätzlichen Gebäude- und Verkehrsflächen ermöglichen und die betrieblichen Abläufe am Standort unterstützen. Zugleich werden neue Bereiche für Kunden und Mitarbeiter geschaffen. Ein weiterer Bestandteil des Bauprojekts ist das Wassermanagement auf dem Betriebsgelände. Das geplante System soll Regenwasser vor Ort zurückhalten und versickern lassen. Damit soll ein Teil des Niederschlagswassers auf dem Gelände bewirtschaftet werden, anstatt es unmittelbar abzuleiten. Nach Unternehmensangaben ist dies eine der zentralen Umweltmaßnahmen im Rahmen der Standorterweiterung. Die Bauarbeiten sollen nach einem straffen Zeitplan erfolgen. Eine wesentliche Herausforderung besteht darin, den laufenden Betrieb während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten. Kuhn zufolge hat die Geschäftskontinuität dabei hohe Priorität, damit Kunden weiterhin Service- und Supportleistungen in Anspruch nehmen können. Mit der Investition baut die Kuhn-Gruppe ihre Infrastruktur in Ungarn aus. Die zusätzlichen Werkstattflächen, erweiterten Kundenbereiche und angepassten Versorgungseinrichtungen sollen die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen. Zugleich soll die Niederlassung ihre Kapazitäten im Vertrieb, in der Vermietung und im Kundendienst ausbauen, um der steigenden Nachfrage auf dem ungarischen Markt Rechnung zu tragen. ### Martin Hettich im Bereichsvorstand bei Bosch Power Tools URL: https://allgemeinebauzeitung.de/martin-hettich-bosch-power-tools-markenstrategie/ Last updated: 2026-10-12T11:27:19.000Z **Herr Hettich, Sie kommen aus der Konsumgüterindustrie – was kann eine Marke wie Bosch Power Tools aus Ihrer Sicht von klassischen B2C-Marken lernen?** Bosch genießt weltweit und bei verschiedenen Stakeholdergruppen ein hohes Ansehen – und zusammen mit den für die Hausgeräte zuständigen Kollegen der BSH tragen wir bei Power Tools maßgeblich zu diesem Markenimage bei. Das gilt für den Heimwerker-Bereich ebenso wie für unsere Profi-Geräte. Wir stehen seit jeher für herausragende Innovationen und Produkte von hoher Qualität. Daneben ist die starke Markenwahrnehmung insbesondere auf unsere konsequent an den Verwendern ausgerichtete Strategie und Entwicklung zurückzuführen. Wir schauen uns detailliert die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen an und leiten daraus systematisch Erkenntnisse für den Ausbau unseres Produktportfolios ab. Und das geht weit über das reine Elektrowerkzeug hinaus: Im Profi-Bereich ist es unser klares Ziel, den Verwendern harte Arbeit leichter zu machen. Hierbei verfolgen wir konsequent den Systemgedanken. Denn die Möglichkeit, »Alles aus einer Hand« zu bekommen, ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für den Profi von heute. Das bedeutet, der Verwender bekommt bei uns das Werkzeug, den leistungsstarken Akku, das passende Zubehör und die geeignete Aufbewahrungsmöglichkeit – und selbstverständlich auch den entsprechenden Service! Und genau das ist die Chance: In der Konsumgüterindustrie verkaufen wir nicht nur ein Produkt, sondern ein Gefühl, eine Lösung für ein Bedürfnis. Wir sind nicht nur Hersteller der besten Werkzeuge, sondern der Partner, der Anwendern ein Gefühl von Stolz und Erfolg bei der Arbeit und der Verwirklichung ihrer Projekte gibt. Es ist der Sprung vom reinen Produktversprechen zum ganzheitlichen Nutzerversprechen. **Werkzeuge gelten oft als funktional. Wo sehen Sie Potenzial, die Marke emotional stärker aufzuladen, ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren?**Ganz wichtig: Unsere Glaubwürdigkeit ist unser höchstes Gut und wird nicht angetastet. Die Emotionalität liegt ohnehin nicht im Werkzeug selbst, sondern in dem, was unsere Verwender damit erschaffen und wie »leicht« – sofern man das im Baustellen-Kontext sagen kann – es ihnen von der Hand geht. Das Werkzeug ist der ‚Enabler‘, der Held der Geschichte ist der Anwender. Genau diese Geschichten des Gelingens müssen wir erzählen. Indem wir den Fokus vom ‚Was‘ – dem Produkt – auf das ‚Warum‘ – das Ergebnis und den Stolz dahinter – lenken, stärken wir unsere Glaubwürdigkeit sogar. Wir zeigen, dass wir die Leidenschaft unserer Verwender verstehen. Emotionalität und Glaubwürdigkeit müssen also kein Widerspruch sein, ganz im Gegenteil. **Auf den Experience Days wurde deutlich, wie unterschiedlich die Zielgruppen ticken – vom Profi bis zum ambitionierten Anwender. Wie verändert das die Ansprache?** Es erfordert eine differenzierte und personalisierte Kommunikation. Einem Profi müssen wir fachlich auf Augenhöhe begegnen und ihm zeigen, wie er mit unseren Systemen seine Produktivität steigern und sein Geschäft voranbringen kann – schließlich bestreitet er damit seinen Lebensunterhalt. Es zählen also harte Fakten wie Leistung, Robustheit und Effizienz. Den Heimwerker oder DIY-Enthusiasten hingegen inspirieren wir mit Projektideen und geben ihm die Sicherheit, dass er mit Bosch auch anspruchsvolle Aufgaben meistern kann. Die Kanäle und die Tonalität müssen sich an der jeweiligen Zielgruppe orientieren – von der Fachmesse bis zum Social-Media-Tutorial. **Sie haben jahrzehntelang Marken aufgebaut – was ist aus Ihrer Sicht aktuell der größte Fehler, den Industrieunternehmen im Marketing machen?** Viele Industrieunternehmen sind traditionell sehr produktverliebt. Sie kommunizieren Features und technische Daten, vergessen aber oft, den konkreten Nutzen und die emotionale Relevanz für den Kunden zu übersetzen. Oder anders gesagt: Man erklärt den Kunden, was das Produkt kann, aber nicht, warum es das Leben der Verwender besser macht. Der größte Fehler ist, zu glauben, eine gute Produktleistung allein reiche aus, um im Wettbewerb zu bestehen. Im heutigen Markt, wo Produkte immer vergleichbarer werden, ist eine starke, differenzierende Marke, die eine klare Haltung und eine emotionale Verbindung zum Verwender hat, entscheidend für den langfristigen Erfolg. Umgekehrt entsteht eine emotionale Bindung zur Marke erst dann, wenn der tägliche, praktische Nutzen für den Anwender spürbar ist. Für einen Profi auf der Baustelle bedeutet das konkret: Sein Arbeitsalltag wird leichter, weil er sich auf die Leistung von Bosch verlassen kann – sei es durch mehr Sicherheit, Zeit- oder Materialersparnis. Aus diesem funktionalen Vorteil wächst die emotionale Stärke der Marke. **Wenn Sie auf das Portfolio schauen: Wo sehen Sie die größte Chance, Bosch Power Tools näher an den Nutzer zu bringen – jenseits reiner Produktleistung?** Es geht darum, das beste Markenerlebnis für den Verwender zu schaffen. Und dafür müssen wir auf die individuellen Bedürfnisse möglichst passgenau eingehen. Dazu gehört zum Beispiel, dass wir zeit- und geldraubende Tätigkeiten wie die Suche nach dem geeigneten Werkzeug und dem passenden Zubehör verringern wollen und ganzheitliche Lösungen anbieten. Mit unserem Systemansatz setzen wir das bereits erfolgreich um – daran wollen wir anknüpfen und perspektivisch noch näher an den Verwender heranrücken. Die fortschreitende Digitalisierung und die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz werden uns einen weiteren Schritt hin zu einem individuelleren Markenerlebnis bringen. ### Geda ehrt 23 Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit URL: https://allgemeinebauzeitung.de/geda-mitarbeiter-ehren-langjaehrege-zugehoerigkeit/ Last updated: 2026-10-12T11:26:09.000Z Asbach-Bäumenheim (ABZ) | Die Geda GmbH hat 2026 insgesamt 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. 17 Beschäftigte feierten ihr 10-jähriges Betriebsjubiläum, vier weitere sind seit 25 Jahren im Unternehmen tätig. Ralf Gottwald aus der Teilefertigung und Dietmar Mayer aus dem Facility Management blicken auf jeweils 40 Jahre Betriebszugehörigkeit zurück. Im Rahmen der Ehrung würdigte die Geschäftsleitung das langjährige Engagement der Beschäftigten und deren Beitrag zur Entwicklung des Unternehmens. Dabei hob Herr Sailer die Bedeutung der Belegschaft für den Unternehmenserfolg hervor. »Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eines der höchsten Güter unseres Unternehmens«, betonte er in seiner Ansprache. Nach Angaben des Unternehmens spielen die langjährige Erfahrung und das über die Jahre erworbene Fachwissen der Beschäftigten eine wichtige Rolle für die Arbeit bei Geda. Auch die Verbundenheit mit dem Unternehmen sei ein Faktor für dessen Position im Markt. Eine jahrzehntelange Betriebszugehörigkeit sei heute nicht selbstverständlich und unterscheide Geda in vielen Bereichen vom Wettbewerb. Ehrlichkeit, Respekt, Offenheit, Direktheit, Zuverlässigkeit und Verantwortung bezeichnet das Unternehmen als zentrale Werte der Zusammenarbeit. Diese sollen den Arbeitsalltag über alle Abteilungen hinweg prägen. Die jährliche Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet dem Unternehmen einen Anlass, deren Einsatz und Betriebstreue hervorzuheben. Die Geschäftsleitung bedankte sich bei allen Geehrten für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mit ihrer Erfahrung und ihrem täglichen Einsatz tragen die Jubilare nach Unternehmensangaben zur Entwicklung und zum Erfolg von Geda bei. ### Rheinland-Pfalz investiert 194 Millionen Euro in Kitas URL: https://allgemeinebauzeitung.de/rheinland-pfalz-kitas-investitionen-194-millionen-bundesmittel/ Last updated: 2026-10-12T11:25:48.000Z Mainz (dpa) | Für den Neubau und die Sanierung von Kitas kann Rheinland-Pfalz in den nächsten Jahren 194 Millionen Euro einsetzen. Das Geld kommt aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität und steht ab dem laufenden Jahr bis 2029 zur Verfügung, wie Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) in Mainz mitteilte. Rheinland-Pfalz habe sich entschieden, diese Bundesmittel vollständig in die Kitas zu investieren. Die Landesregierung werde auch noch eigene Mittel für die Kitas einsetzen, kündigte die Bildungsministerin an. In den nächsten Wochen liefen die Verhandlungen für den künftigen Landeshaushalt. Nach Abschluss der Gespräche könne sie konkrete Beträge nennen. In Rheinland-Pfalz gibt es nach Angaben des Bildungsministeriums rund 2.700 Kitas. Zusammen mit den kommunalen Spitzenverbänden stellte Eiling-Hütig einen Leitfaden für die Planung, den Bau und Umbau sowie den Betrieb der Kitas vor. Damit soll ein Perspektivwechsel erreicht werden: Weg vom Kitabau als reines Bau- und Kostenprojekt hin zu langfristigen, kindgerechten und nachhaltig gedachten Kitas. ### Behelfsbrücke sorgt für sichere Überquerung der Zschop的 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/behelfsbruecke-sorgt-sichere-ueberquerung-zschopau/ Last updated: 2026-10-12T10:30:40.000Z **Hennersdorf** (ABZ) | Im Jahr 1840 nach einem Entwurf des Baumeisters Christian Friedrich Uhlig errichtet, wurde die Brücke 1971 bereits umfassend saniert. Dabei wurde sie mit einer Stahlunterkonstruktion verstärkt. Nach mehr als 50 Jahren Nutzung zeigen sowohl die historische Holzkonstruktion als auch die Stahlbauteile deutliche Alterungs- und Korrosionserscheinungen. Ziel der aktuellen Baumaßnahme ist die Erneuerung des Tragwerks, des Daches und des Fahrbahnbelags. Dabei wird die bestehende Stahlkonstruktion durch ein klassisches Holztragwerk ersetzt. Während der Arbeiten wird die rund 35 m lange Holzbrücke für den Verkehr gesperrt. Damit Fußgänger und Radfahrer die Zschopau auch während der Bauphase sicher überqueren können, wurde eine temporäre Fußgängerbrücke aus dem tragfähigen Modulgerüstsystem ALFIX MODUL METRIC 4.0 errichtet. Gemeinsam mit der ausführenden Gerüstbaufirma O&T Gerüstbau GmbH entwickelte die Projektabteilung der Alfix GmbH eine flexible, nutzerorientierte und wirtschaftliche Lösung. Für die öffentliche Nutzung war eine barrierefreie Durchgangsbreite von mindestens 1,20 m über die gesamte Strecke von rund 60 m gefordert. Die ausgeführte Lösung bietet mit einer Durchgangsbreite von 1,50 m zusätzlichen Komfort und ermöglicht eine nutzerfreundliche Querung der Zschopau. Zum Einsatz kommt das bauaufsichtlich zugelassene Modulgerüstsystem ALFIX MODUL METRIC. Die Konstruktion besteht aus zwei freitragenden Brückenelementen mit jeweils sechs Feldern à 2,50 m. Damit werden jeweils 15 m zwischen den Auflagern überbrückt. Um die erforderlichen Auflager an den Ufern sowie am Mittelpfeiler herzustellen, wurden im Vorfeld Fertigteilfundamente für die Traggerüsttürme errichtet. Diese bilden die stabile Grundlage für die rund 7 m hohe Gesamtkonstruktion. Das eigentliche Gerüstfachwerk erreicht dabei eine Bauhöhe von 3,50 m. Für die Behelfsbrücke wurde eine vollflächige Verkehrslast von 500 kg/m2 berücksichtigt. Um die auftretenden Lasten sicher abzuleiten, wurden die einzelnen Gerüstscheiben in Längsrichtung doppelt ausgeführt. Dadurch wird eine gleichmäßige Lastverteilung in die auf Zug beanspruchten Diagonalen erreicht. Sämtliche Laufwege wurden mit den weiterentwickelten Stahlböden 4.0 von Alfix ausgelegt. Die Geländer wurden durchgehend kindersicher ausgeführt. Nach der Freigabe der provisorischen Fußgängerbrücke konnte mit der Einrüstung der historischen Holzbrücke begonnen werden. Hierfür wurde ein W09 Gerüst aus dem UNIFIX Fassadengerüstsystem gewählt. Für die Dacharbeiten wurde das Fassadengerüst mit einem Dachdeckerfangschutz ergänzt. Zusätzlich kamen Staubschutznetze zum Einsatz. Eine weitere konstruktive Besonderheit ergab sich durch die beiden Flussläufe der Zschopau. Die Überbrückungen mussten entsprechend den Vorgaben des Landratsamts Mittelsachsen quer zur Brücke und direkt unterhalb der Stahlträger angeordnet werden. Hierfür wurden systemfreie Gitterträger aus Stahl eingesetzt und auf Schwerlastgitterträger von Alfix am Untergurt gehängt. Auf diese Weise konnten sowohl das W09 Fassadengerüst als auch das unterhalb der Brücke angeordnete Flächengerüst sicher in die vorhandenen Auflager abgeleitet werden. Eine Verankerung des Arbeitsgerüsts in der historischen Holzkonstruktion war dabei nicht möglich. Für die erforderliche Stabilisierung des Fassadengerüsts wurde deshalb eine alternative, technisch ausgeklügelte Lösung umgesetzt: Nach außen angeordnete Druckstreben und ein in 4,0 m Höhe eingebautes Zugband übernehmen die notwendige Aussteifung. ### Bernhard Vogt verteidigt Baumaschinenfahrer-Titel in Eskilstuna URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bernhard-vogt-baumaschinenfahrer-titel-escilstuna-precision-sicherheit/ Last updated: 2026-10-12T10:25:30.000Z Der 23-jährige Bernard Vogt aus Deutschland gewinnt das Finale des Volvo-Fahrerclubs 2026 und sichert damit seinen Titel. _This post is for paying subscribers only._ ### Bobcat zeigt Innovation in kompakten Radladern und neuen Marktsegmenten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bobcat-kompakte-radlader-innovation-marktsegmente/ Last updated: 2026-10-12T10:23:32.000Z **Die Bobcat Demo Days haben erneut die gesamte Bandbreite des Portfolios gezeigt. Welche Botschaft wollten Sie Kunden und Medien in diesem Jahr vor allem vermitteln?** Nachdem wir uns im vergangenen Jahr auf Bagger konzentriert und insbesondere unsere 1–2-Tonnen-Minibagger in einem der wettbewerbsintensivsten Segmente Europas umfassend erneuert haben, rückten bei den Bobcat Demo Days 2026 unsere Lader in den Fokus. Mit dem überarbeiteten L85 und dem komplett neuen L100 bauen wir unser Angebot an kompakten Radladern gezielt aus und stärken unsere Position im Markt. Beide Modelle bieten den Fahrern mehr Komfort, lassen sich noch vielseitiger mit Anbaugeräten einsetzen und ermöglichen produktiveres Arbeiten. Gerade in Deutschland spielen kompakte Radlader für uns eine zentrale Rolle. Deshalb entwickeln wir unsere Maschinen konsequent weiter und richten sie an den Anforderungen aus, die sich für unsere Kunden im Arbeitsalltag verändern. Neben den neuen kompakten Radladern haben wir auch gezeigt, wie wir unsere kompakte R-Series weiterentwickeln. Mit dabei waren der neue Kompakt-Raupenlader T650 und der Mini-Raupenlader MT120\. Damit wollen wir zeigen: Bei Bobcat treiben wir Innovation nicht nur in einzelnen Segmenten voran, sondern entwickeln unser gesamtes Produktportfolio kontinuierlich weiter. **Bobcat wird häufig als Spezialist für Kompaktmaschinen wahrgenommen. Wie hat sich die Marke in Europa in den vergangenen Jahren verändert?** Seit 2020 haben wir unser Portfolio deutlich über Kompaktmaschinen hinaus erweitert. Heute steht Bobcat für weit mehr als kompakte Geräte. Wir sind in neue Bereiche vorgestoßen und haben unser Angebot gezielt ausgebaut – etwa im Material Handling, bei der mobilen Energieversorgung (Portable Power), bei Maschinen für die Grün- und Bodenpflege sowie in der leichten Verdichtung. **Welche Maschinenbereiche entwickeln sich derzeit besonders dynamisch und wo sehen Sie das größte Wachstumspotenzial?** Die größte Dynamik sehe ich aktuell bei kompakten Radladern. Gerade in Deutschland ist das ein wichtiges Segment, und Bobcat wächst hier sehr schnell. Mehr als 50 Prozent des EMEA-Marktes für kompakte Radlader entfallen auf Deutschland. Ein wichtiger Treiber ist die steigende Nachfrage nach vielseitigen Maschinen, die hohe Leistung mit kompakten Abmessungen verbinden. Gleichzeitig geht der Trend klar zu Maschinen, die möglichst viele Aufgaben übernehmen können. Schaufel und Palettengabel allein reichen heute längst nicht mehr aus. Kunden wollen unterschiedliche, auch anspruchsvolle Anbaugeräte nutzen und mit einer einzigen Maschine möglichst viele Arbeiten erledigen. Genau darauf haben wir beim neuen L85 und L100 reagiert. Beide Modelle verfügen über Advanced Attachment Control (AAC). Damit kann der Fahrer bis zu vier Funktionen eines Anbaugeräts direkt über den Joystick steuern. Das macht die Arbeit einfacher, präziser und produktiver – und die Maschine noch vielseitiger. Genau diese Vielseitigkeit ist für mich einer der wichtigsten Gründe, warum kompakte Radlader in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen werden. **Welche Anforderungen stellen Kunden heute an einen Hersteller, die vor fünf oder zehn Jahren noch keine große Rolle gespielt haben?** Vor fünf oder zehn Jahren zählten für Kunden bei einer Maschine vor allem Leistung, Robustheit und die Kosten über die gesamte Nutzungsdauer. Das ist auch heute noch wichtig. Aber die Erwartungen sind deutlich gestiegen.Kunden wollen heute Maschinen, die intelligent, vernetzt und einfach zu bedienen sind. Sie sollen nicht nur ihre Arbeit zuverlässig erledigen, sondern möglichst jederzeit einsatzbereit sein. Dabei helfen zum Beispiel vorausschauende Wartung und Echtzeitdaten zum Zustand der Maschine. Gleichzeitig sollen neue Technologien die Arbeit sicherer und produktiver machen. Das wird gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel immer wichtiger: Neue Bediener müssen schnell mit einer Maschine zurechtkommen, während erfahrene Profis noch effizienter arbeiten wollen. Bei Bobcat sind KI, Konnektivität und Automatisierung deshalb kein Selbstzweck. Wir setzen diese Technologien dort ein, wo sie unseren Kunden im Arbeitsalltag einen konkreten Nutzen bringen. Das kann die Fernüberwachung einer Maschine sein, eine KI-unterstützte Bedienung oder eine intelligente Sicherheitsfunktion. Entscheidend ist für uns immer das Ergebnis: Die Arbeit soll einfacher, sicherer und produktiver werden. Denn am Ende zählt nicht, wie ausgefeilt eine Technologie ist, sondern was sie auf der Baustelle tatsächlich bringt. **Welche Bedeutung haben Vermieter inzwischen für Bobcat? Werden sie als Kundengruppe immer wichtiger?** Absolut. Vermietunternehmen waren für Bobcat schon immer wichtige Kunden – in Deutschland genauso wie in ganz Europa. Sie spielen für uns eine strategische Rolle, weil über die Vermietung sehr viele Kunden flexibel Zugang zu moderner Technik bekommen. Dabei sehen wir eine starke Nachfrage sowohl von Vermietern als auch von Endkunden. Deshalb geht es für uns nicht darum, die eine oder andere Gruppe stärker in den Fokus zu rücken. Wir wollen Maschinen und Services entwickeln, die für beide einen konkreten Mehrwert bieten. Vermieter brauchen vor allem robuste Maschinen, die einfach zu bedienen und zu warten sind. Gleichzeitig werden digitale Lösungen immer wichtiger. Mit Bobcat Machine IQ können sie zum Beispiel ihre Maschinen und Flotten im Blick behalten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, Maschinen möglichst gut vor Schäden zu schützen und so ihre Zuverlässigkeit zu erhöhen. Ein gutes Beispiel dafür ist unser patentiertes Cylinder-Inside-Boom-Design beim Minibagger E26\. Dabei liegt der Hubzylinder geschützt im Ausleger und ist dadurch weniger anfällig für Beschädigungen. Das ist eine sehr praktische Lösung, die direkt aus den Erfahrungen und Anforderungen von Vermietern und ihren Kunden entstanden ist. In ganz Europa sehen wir weiterhin eine starke Nachfrage nach kompakten Maschinen, die produktiv, zuverlässig und einfach zu bedienen sind. Modelle wie die Minibagger E17z und E26, der Radlader L85, der Kompaktlader S450 oder der Kompakt-Raupenlader T450 sind bei Vermietern besonders gefragt. Der Grund ist einfach: Sie sind vielseitig einsetzbar und bewähren sich in ganz unterschiedlichen Anwendungen. **Doosan Bobcat hatte Gespräche über eine Beteiligung an Wacker Neuson geführt. Welche Rolle spielte dabei die Frage nach zusätzlicher Marktpräsenz und einem erweiterten Händlernetzwerk in Europa?** Zu den Details des Prozesses kann ich mich nicht äußern. Wie unser CEO Scott Park bereits gesagt hat, waren wir mit Wacker Neuson im Gespräch, und aus strategischer Sicht hätte ein Zusammenschluss durchaus Sinn ergeben. Am Ende haben wir uns jedoch entschieden, diesen Weg nicht weiterzuverfolgen und unsere Strategie eigenständig fortzusetzen. Wir prüfen solche Möglichkeiten sehr genau und investieren dort, wo es langfristig zu unserer Strategie passt. Unser Ziel ist klar: Wir wollen unsere internationale Präsenz weiter ausbauen, neue Wachstumschancen nutzen und unseren Kunden noch mehr bieten. Daran ändert diese Entscheidung nichts. Wir sind sehr gut aufgestellt, unseren Weg weiterzugehen, Innovationen voranzutreiben und auch künftig Chancen zu prüfen, die Bobcat langfristig stärken. **Die Übernahme ist letztlich nicht zustande gekommen. Welche anderen Möglichkeiten sieht Bobcat, um die eigene Präsenz und Marktabdeckung künftig auszubauen?** Unsere Strategie bleibt unverändert. Wir wollen weiter wachsen, indem wir unser Angebot gezielt ausbauen und unseren Händlern ein breiteres und wettbewerbsfähigeres Portfolio an die Hand geben. Gleichzeitig haben wir in den vergangenen Jahren neu definiert, was »Compact Equipment« für Bobcat bedeutet. Für uns geht es heute um weit mehr als einzelne kompakte Maschinen. Wir denken Maschinen, Anbaugeräte und Lösungen zusammen. So können unsere Kunden produktiver arbeiten und unsere Händler ihnen für unterschiedlichste Aufgaben die passende Lösung bieten. **Wie wichtig ist das Händlernetz heute überhaupt noch für den Erfolg einer Marke? Verkauft am Ende die Maschine – oder der Händler?** Das Händlernetz ist in unserer Branche nach wie vor entscheidend für den Erfolg. Gleichzeitig ist ein Händlernetz nie fertig, wir müssen es ständig weiterentwickeln. In einigen Regionen sehen wir noch Potenzial, unsere Präsenz auszubauen und näher an unsere Kunden heranzurücken. Ein gutes Beispiel ist die Landwirtschaft. Dort ist die Nähe zum Händler oft noch wichtiger als im Bau. Landwirte sind jeden Tag auf ihre Maschinen angewiesen. Wenn etwas ausfällt, brauchen sie schnellen Service und einen Ansprechpartner, der sofort reagieren kann. Aber es geht nicht nur darum, überall vertreten zu sein. Wir müssen auch genau schauen, was unsere Kunden in den einzelnen Regionen brauchen. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit unseren bestehenden Händlern ihre Kompetenzen weiter, bauen dort neue Standorte auf, wo es sinnvoll ist, und stärken gezielt unsere Präsenz in Märkten, in denen wir Wachstumspotenzial sehen. Denn am Ende verkauft sich eine gute Maschine nicht von allein – genauso wenig reicht ein guter Händler allein aus. Entscheidend ist das Zusammenspiel: ein hervorragendes Produkt, starke Partner vor Ort, zuverlässiger Service, schnell verfügbare Ersatzteile und langfristige Beziehungen zu unseren Kunden. **Hyundai verfolgt das Ziel, bis 2030 zu den fünf größten Baumaschinenherstellern Europas zu gehören. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?** Der europäische Markt ist hart umkämpft und solche Ambitionen zeigen, wie attraktiv er ist. Wettbewerb ist für uns allerdings nichts Neues. Unsere Branche war schon immer international und wettbewerbsintensiv. Am Ende kommt es auch nicht darauf an, welchen Platz man im Markt für sich beansprucht, sondern was man tatsächlich erreicht. Wer in Europa langfristig erfolgreich sein will, muss kontinuierlich investieren, ein starkes Händlernetz aufbauen und nah an seinen Kunden sein. Man muss verstehen, was sie vor Ort wirklich brauchen, innovative Lösungen bieten und auch nach dem Kauf ein verlässlicher Partner bleiben. Genau das macht aus unserer Sicht am Ende den Unterschied. **Hyundai und Develon decken gemeinsam inzwischen nahezu das gesamte Maschinenspektrum ab. Verändert diese Entwicklung die Spielregeln im europäischen Markt?** Ich würde nicht sagen, dass sich dadurch die Spielregeln ändern. Vollsortimentanbieter gehören seit jeher zum europäischen Baumaschinenmarkt – das ist also keine grundsätzlich neue Situation. Der Vorteil von Vollsortimentanbietern liegt darin, gemeinsames Know-how, Technologien und operative Effizienzen über verschiedene Produktkategorien hinweg zu nutzen. Gleichzeitig hat jedes Maschinensegment eigene Kunden, Anwendungen und Anforderungen. Erfolg hängt daher weiterhin davon ab, jede Produktlinie gezielt zu fokussieren und die spezifischen Bedürfnisse dieser Kunden genau zu verstehen. **Wenn ein Vermieter künftig große Teile seines Fuhrparks über einen Vollsortimentanbieter abdecken kann: Warum sollte er dennoch bewusst auf Bobcat setzen?** Ein breites Produktportfolio ist für Vermieter ohne Frage wichtig. Aber es ist nicht das einzige Kriterium. Genauso entscheidend sind zuverlässige Maschinen, niedrige Betriebskosten, eine hohe Verfügbarkeit, einfache Wartung und ein guter Service über die gesamte Lebensdauer. Bei Bobcat arbeiten wir seit Jahrzehnten eng mit Vermietern und Bedienern zusammen. Wir wissen deshalb sehr genau, worauf es im Mietgeschäft ankommt: Die Maschinen müssen robust und einfach zu bedienen sein, sich schnell warten lassen und möglichst wenig stillstehen. Auch Sicherheit und digitale Lösungen werden immer wichtiger. Mit Bobcat Machine IQ können Vermieter beispielsweise ihre Maschinen im Blick behalten und ihre Flotten effizienter steuern. Ein gutes Beispiel dafür, wie wir Anforderungen aus der Praxis in unsere Maschinen einfließen lassen, ist das patentierte Cylinder-Inside-Boom-Design des Minibaggers E26\. Der Hubzylinder liegt geschützt im Ausleger und ist dadurch weniger anfällig für Beschädigungen, gerade im harten Mietalltag ein klarer Vorteil. Auch Modelle wie der Minibagger E17z, der Radlader L85, der Kompaktlader S450 und der Kompakt-Raupenlader T450 sind bei Vermietern gefragt, weil sie vielseitig einsetzbar, produktiv und wirtschaftlich im Betrieb sind. Am Ende entscheiden sich Kunden nicht allein danach, wie viele Maschinen ein Hersteller im Programm hat. Sie wollen einen Partner, der ihr Geschäft versteht und ihnen hilft, ihre Flotte zuverlässig, produktiv und wirtschaftlich zu betreiben. Und genau darauf kommt es im Mietgeschäft an. **Blicken wir auf das Jahr 2030: Wird der europäische Baumaschinenmarkt eher von Spezialisten oder von Vollsortimentanbietern geprägt sein?** Wenn wir uns das übliche Tempo der Veränderungen in unserer Branche anschauen, erwarten wir nicht, dass der europäische Baumaschinenmarkt 2030 völlig anders aussehen wird als heute. Spezialisten und Vollsortimentanbieter werden weiterhin nebeneinander bestehen – denn je nach Kunde und Anwendung haben beide ihre Stärken. Für Bobcat sehen wir uns mit unserer Strategie sehr gut aufgestellt. Wir verbinden unsere langjährige Erfahrung mit Kompaktmaschinen mit einem immer breiteren Angebot: vom Bau und der Landwirtschaft über Material Handling bis hin zur mobilen Energieversorgung. Das gibt uns die Flexibilität, auf Veränderungen im Markt zu reagieren, mehr Anwendungen abzudecken und gezielt dort zu wachsen, wo wir Potenzial sehen. Bei all dem verlieren wir aber nicht aus den Augen, was Bobcat schon immer ausgemacht hat: Wir wollen verstehen, vor welchen Herausforderungen unsere Kunden im Arbeitsalltag stehen, und Maschinen und Lösungen entwickeln, die ihnen die Arbeit einfacher und effizienter machen. ### Kuhn übernimmt Vertretung für Ammann-Großmaschinen in Österreich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kuhn-amman-grossmaschinen-oesterreich/ Last updated: 2026-10-12T10:09:05.000Z Eugendorf/Österreich (ABZ) | Die Kuhn Baumaschinen GmbH übernimmt in Österreich die Vertretung für Großmaschinen des Schweizer Herstellers Ammann. Das Portfolio umfasst Walzenzüge, Tandemwalzen, Gummiradwalzen sowie Straßenfertiger der Marken Ammann und ABG. Die leichte Verdichtungstechnik ist von der Vereinbarung ausgenommen. Mit der Erweiterung wird die bestehende Zusammenarbeit der Kuhn-Gruppe mit Ammann auf einen weiteren Markt ausgedehnt. Kunden können Beratung, Verkauf, Service und Ersatzteilversorgung über das österreichweite Vertriebs- und Servicenetz von Kuhn abwickeln. Die Kuhn-Gruppe vertritt Ammann bereits in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien. Österreich ergänzt diese bestehenden Vertriebsgebiete. Ammann wurde 1869 gegründet und hat seinen Hauptsitz im schweizerischen Langenthal. Das Familienunternehmen ist seit mehr als 150 Jahren im Straßenbau tätig und entwickelte 1911 eine der ersten Motorstraßenwalzen. Das in Österreich künftig über Kuhn angebotene Maschinenprogramm umfasst Walzenzüge, Tandemwalzen und Gummiradwalzen für die Verdichtung sowie Straßenfertiger für den Asphalteinbau. Mit der Übernahme der traditionsreichen ABG-Fertigerlinie aus Hameln hat Ammann sein Angebot im Bereich Straßenfertiger zuletzt erweitert. Für Kuhn erweitert die Vereinbarung das bestehende Angebot um weitere Maschinen für den Straßen- und Verkehrswegebau. Das Unternehmen vertreibt bereits Baumaschinen und technische Lösungen von Komatsu, Powerscreen, MultiOne, FRD, Xcentric und Topcon. Mit den Ammann-Großmaschinen kommen nun weitere Produkte für Verdichtungsarbeiten und den Asphalteinbau hinzu. »Unsere Kunden wünschen sich einen Partner, der die ganze Baustelle versteht – vom Aushub bis zur fertigen Asphaltschicht. Mit Ammann bieten wir genau das: erstklassige Maschinen eines Familienunternehmens, das wie wir auf Qualität und langfristige Partnerschaft setzt«, sagt Mag. Stefan Kuhn, Geschäftsführer der Kuhn Baumaschinen GmbH. Die Betreuung der Ammann-Kunden erfolgt über das bestehende österreichweite Netz von Kuhn Baumaschinen. Das Unternehmen ist mit Standorten in Eugendorf, Stans, Himberg, Pernegg, Traun und Villach vertreten. Nach Unternehmensangaben sollen auf Ammann geschulte Servicetechniker und die Ersatzteilversorgung über Kuhn die Reaktionszeiten bei Serviceanfragen verkürzen. Darüber hinaus stehen Kunden weitere Dienstleistungen aus dem bestehenden Angebot von Kuhn zur Verfügung. Dazu gehören Finanzierungslösungen, Mietmaschinen, Gebrauchtmaschinen und Wartungsverträge. Die Verkaufsberater des Unternehmens sind ab sofort Ansprechpartner für Anfragen zu den von Ammann angebotenen Großmaschinen. Mit der Erweiterung der Vertriebspartnerschaft ergänzt Kuhn sein Angebot für den Straßenbau in Österreich und verbindet den Vertrieb der Ammann-Maschinen mit den bestehenden Service- und Ersatzteilstrukturen des Unternehmens. ### Hydraulischer Schnellwechsler HS03D für Bagger von Lehnhoff URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hydraulischer-schnellwechsler-hs03d-bagger-lehnhoff/ Last updated: 2026-10-12T10:00:40.000Z **Baden-Baden** (ABZ) | Mit dem hydraulischen Schnellwechsler HS03D bringt die Lehnhoff Hartstahl GmbH eine Lösung für Bagger der 2- bis 6-Tonnen-Klasse auf den Markt. Diese soll ­insbesondere Verschleiß und unerwünschtes Spiel an der Verbindung zwischen Bagger und Anbaugerät reduzieren. Kern des Systems sind doppelt­wirkende Zylinder, die für eine aktive hydraulische Verriegelung sorgen. Der Schnellwechsler wird dabei dauerhaft unter Druck gehalten. Dadurch sollen Mikrobewegungen zwischen Schnellwechsler und Anbaugerät deutlich ­reduziert werden. Gerade bei anspruchsvollen Arbeiten wirken hohe Torsions- und Losbrechkräfte auf Lager, Bolzen und Verbindungen. Das gilt beispielsweise beim Einsatz von Hydraulikhämmern, Abbruchzangen, Anbauverdichtern oder großen Löffeln. Laut Lehnhoff kann die aktive Verspannung des HS03D dazu beitragen, Spiel und damit verbundenen ­Verschleiß an Maschine und Anbaugerät zu verringern. »Wir sprechen hier von einer aktiven hydraulischen Verriegelung«, erklärt Christoph Geiger, Leiter Konstruktion und Entwicklung bei Lehnhoff. »Das System wird dauerhaft mit aktivem Druck verspannt. Dadurch reduzieren wir Mikrobewegungen zwischen Schnellwechsler und Anbaugerät deutlich.« Auch für den Einsatz mit Powertilt-Systemen ist der HS03D ausgelegt. Bestehende Systeme können weiterhin genutzt werden, sofern die technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Damit lässt sich der Schnellwechsler auch als Nachrüstlösung einsetzen, heißt es von Untrnehmensseite. Für die Umrüstung bestehender ­Maschinen sind unter bestimmten Voraussetzungen bereits vorhandene Komponenten nutzbar. Bei Baggern mit einem 4/2-Wegeventil kann die Anpassung vergleichsweise einfach erfolgen. Lehnhoff richtet sich damit neben Herstellern und Käufern von Neumaschinen auch an Betreiber bestehender Maschinenparks. Der HS03D soll insbesondere im ­GaLaBau sowie im Straßen-, Tief- und Erdbau für eine stabile Verbindung zwischen Maschine und Anbaugerät sorgen. Ziel ist es, die steigenden Kräfte moderner Kompaktbagger kontrollierter auf das Arbeitsgerät zu übertragen und gleichzeitig die Lebensdauer der beteiligten Komponenten zu unterstützen. Damit adressiert Lehnhoff nach eigenen Angaben nicht nur Neumaschinen, sondern auch den Bestand im Markt – insbesondere vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an ­Sicherheit und Effizienz. Denn eines wird auf Baustellen ­immer deutlicher: maschinelle Leistungsfähigkeit allein reicht nicht mehr aus. Entscheidend ist, wie kontrolliert und verschleißarm diese Leistung umgesetzt werden kann. Nur so können Unternehmen weiterhin wirtschaftlich arbeiten. Mit dem hydraulischen Schnellwechsler HS03D bringt Lehnhoff genau dafür eine Lösung in die kompakte ­Baggerklasse – und sorgt dafür, dass steigende Kräfte nicht länger zu Lasten der Maschine und Anbaugeräte gehen. ### Tagung klimaneutrales Bauen Modernisieren Hannover 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/tagung-klimaneutrales-bauen-modernisieren-hannover-2026/ Last updated: 2026-10-12T08:00:10.000Z Hannover (ABZ) | Unter dem Motto »Anpacken. Jetzt erst recht!« lädt die 18\. EffizienzTagung klimaneutral Bauen+Modernisieren am 20\. und 21\. November 2026 im Hannover Congress Centrum Bauschaffende aus Energieberatung, Architektur, Haustechnik, Planung, Wissenschaft und Ausführung zusammen. Veranstalter der Fachtagung sind das Energie- und Umweltzentrum am Deister (e.u.\[z.\]) in ­Kooperation mit dem enercity-Fonds proKlima. Im Mittelpunkt stehen Praxiserfahrungen zu Sanierungs- und Bauvorhaben, Denkmalschutz, Brandschutz, Kosten, Wärmepumpen, vernetzten Energiesystemen sowie Energieberatung mit KI. Zu den Referenten der ­Plenarvorträge gehören Sebastian ­Herkel (Fraunhofer ISE) zur Energieversorgung der Zukunft sowie Dr. Ines Verspohl (Sozial-Klimarat) zur sozialverträglichen Klimatransformation. Das Programm beinhaltet Zudem einen Bauphysik-Workshop (unter anderem zu Innendämmung und Wärmebrücken), eine Führung durch die saniere Musikhochschule Hannover sowie eine begleitende Fachausstellung. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) erkennt die Teilnahme mit sieben Unterrichtseinheiten für die Energieeffizienz-Expertenliste an. ### Kernbohr- und Sägearbeiten bei laufendem Betrieb URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kernbohr-saegearbeiten-laufendem-betrieb/ Last updated: 2026-10-12T08:00:01.000Z Im Stahlwerk Georgsmarienhütte wurden umfangreiche Kernbohr- und Sägearbeiten unter laufendem Betrieb durchgeführt. Mit modernen Bohrgeräten und Wandsägen wurde das Fundament sicher und präzise verarbeitet. _This post is for paying subscribers only._ ### Putzfee URL: https://allgemeinebauzeitung.de/putzfee/ Last updated: 2026-10-12T07:44:37.000Z In der Welt der Tech-Gurus gibt es eine goldene Regel: »Das Problem liegt zwischen Tastatur und Sessel«. Nick Davidov, ein Investment-Magier, der mehr Start-ups hat als wir Socken im Schrank, hat das auf schmerzhafte Weise gelernt. Als er sich eines langweiligen Nachmittags entschloss, dem Laptop seiner Frau Marinas den digitalen Frühjahrsputz zu verpassen, rief er den KI-Assistenten Claude zur Hilfe. Was könnte schon schiefgehen? Alles! Denn anstatt eine digitale Putzfee zu entfachen, entpuppte sich Claude als wahre Abrissbirne und löschte den Ordner mit 15 Jahren Familiengeschichte. Von Kinderfotos bis zu Hochzeiten – alles unwiderruflich weg. Davidov blieb nichts anderes übrig, als in die Untiefen der Datenrettungssoftware abzutauchen, ohne Erfolg versteht sich. Ein wenig geweint hat er sicher, bevor er bei Apple nachschaut: Dort werden die Fotos 30 Tage gelagert. So musste auch der Tech-Investor auf die harte Tour lernen, dass zwischen dem Keyboard und dem Sessel auch ein Backup stehen sollte. ### Lehrfahrt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/lehrfahrt/ Last updated: 2026-10-12T07:42:19.000Z Ich gestehe, als ich kleiner war – etwa sechs bis zehn Jahre alt – habe ich mich des Öfteren gefragt, wo dieses »Leerfahrt« sein soll – schließlich fuhren da echt viele Busse sehr regelmäßig hin. Im weiteren Verlauf meines Lebens erschloss sich es mir dann, was es mit »Leerfahrt« auf sich hatte. Kürzlich musste ich an dieses Kuriosum aus meiner Kindheit denken – und gleichzeitig über den Wortwitz unseres hiesigen Öffi-Anbieters schmunzeln… Dort fuhr nämlich ganz offensichtlich eine Bus-Fahrschule unter dem Titel »Lehrfahrt«. Mit der damaligen »Leerfahrt« hatte das selbstredend wenig zu tun – und dennoch ertappte ich mich beim Lächeln … wie witzig ist es bitte, diese »Standardangabe am Bus« etwas aufs Korn zu nehmen und sie für Fahranfänger:innen in der Branche zu nutzen und daraus einfach eine »Lehrfahrt« zu machen? Meine Wenigkeit zumindest feiert solche Wortspiele – Sie auch? ### KI-Bier URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ki-bier/ Last updated: 2026-10-12T07:40:29.000Z Gerhard (69) wollte eigentlich nur sein Bier genießen, als das Telefon klingelte. Ein Top-Manager von Nvidia am anderen Ende – kein Scherz! Wenig später fand sich sein selbstgebrautes »Lobster Lager« auf der größten Tech-Bühne der Welt, in der Keynote des Nvidia-CEOs Jensen Huang. Der Clou: Vater Gerhard, der Braumeister, und Sohn Stefan, der KI-Experte, haben das Bier gemeinsam mit einer KI entwickelt. Was als Hobby begann, wurde zum Beweis, dass klassisches Handwerk und künstliche Intelligenz Hand in Hand gehen können. Die KI suchte Rezepte, designte die Website und steuerte sogar den Brauprozess. »Wenn der nächste Schritt ansteht, pfeift der Computer«, erklärt Gerhard. Anders als bei Chatbots, die nur reden, »macht« die KI hier einfach. Stefans Vision: Dinge zu ermöglichen, die vorher unmöglich waren. Und das, obwohl sie kein Bier-Imperium aufbauen wollen. Sie wollen zeigen, dass man mit einer Idee und Mut, auch ohne riesiges Budget, Großes erreichen kann. Auch, wenn KI niemals alles kann. So lacht Gerhard: »Mein Job ist Pensionist – den kann die KI nicht ersetzen.« ### Unsterblich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/unsterblich/ Last updated: 2026-10-12T07:38:34.000Z Dass Mutter Natur manchmal mit echt skurrilen Entwicklungen in Flora und Fauna aufwartet, ist für mich nichts Neues – bin ich doch eine echte Doku-Enthusiastin. Doch die Qualle mit dem latainischen Namen Turritopsis dohrnii hat mich nun doch nachhaltig beeindruckt. Sie hat den »ultimativen Cheat-Code für das Leben« gefunden. Und zwar verhält es sich bei dieser Gattung wie folgt: Ist diese Qualle alt, krank oder gestresst, kann sie ihre Zellen einfach wieder in ein jugendliches Stadium zurückversetzen. Sie verwandelt sich zurück in einen Polyp (ihr »Baby-Stadium«) und beginnt den Lebenszyklus von vorn. Theoretisch kann sie diesen Prozess unendlich oft wiederholen und ist somit biologisch unsterblich. Blickt man mit diesem Wissen nach Hollywood oder auf deutsche Z-Promis, dann würden diese sicher auch gern die »Quallen-Methode« beherrschen und »immer wieder jung sein können« – Gruselig, wenn Sie mich fragen. Ich finde, es ist ein Privileg, altern zu dürfen. Vielleicht bewege ich mich mit diesem Standpunkt aber auch allein auf weiter Flur… ### Dreamteam URL: https://allgemeinebauzeitung.de/dreamteam/ Last updated: 2026-10-12T07:37:00.000Z Unser Gehirn funktioniert ähnlich wie eine künstliche Intelligenz. Beim Zuhören arbeitet unser Kopf schneller als jeder Nachrichtensprecher. Noch bevor ein Satz beendet ist, steht die Prognose schon fest: Dieses Wort kommt jetzt. Diese Wendung ist wahrscheinlich. Dieses Ende kennen wir doch. Das Gehirn ist der ungeduldige Zuschauer eines Films, der ständig versucht, die nächste Szene zu erraten. Forscher haben nun entdeckt, dass diese Fähigkeit viele Ähnlichkeiten mit modernen Sprachmodellen wie GPT hat. Auch Maschinen suchen Muster und berechnen Wahrscheinlichkeiten. Der Mensch staunt über die KI – und übersieht dabei, dass er selbst seit Millionen Jahren eine biologische Version davon besitzt. Allerdings hat die menschliche Ausgabe ein paar Extras: Sie kann sich Sorgen machen und mitten in einer wichtigen Aufgabe plötzlich vergessen, warum sie eigentlich ins Zimmer gegangen ist. Vielleicht ist das der Unterschied zwischen Gehirn und Computer: Die Maschine will immer richtig liegen. Der Mensch macht aus seinen Fehlern Geschichten. Wenn nun beides geschickt kombiniert wird kann man sagen: Hirn und Maschine – ein Dreamteam im Wörterraten. ### Riesenkalmar URL: https://allgemeinebauzeitung.de/riesenkalmar/ Last updated: 2026-10-12T07:35:29.000Z Während der Covid-19-Pandemie ging einiges durcheinander – das haben wir in dieser Zeit denke ich alle selbst erlebt. Dass es aber noch schräge Nachwirkungen aus dieser »Ära« gibt, beweist eine wirklich absurde Meldung, auf die ich während meiner Recherche gestoßen bin: Die japanische Küstenstadt Noto hatte staatliche Corona-Hilfsgelder erhalten, die eigentlich zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft und Pandemiebekämpfung gedacht waren. Die Stadtverwaltung überlegte kurz – und beschloss, umgerechnet rund 200.000 Euro dieser Notfallgelder in den Bau einer 13 Meter langen, rosa Riesenkalmar-Statue, der »Ika King Statue«, aus Fiberglas zu stecken. Das Argument der Verantwortlichen: Die Statue würde nach der Pandemie den Tourismus ankurbeln – Noto ist berühmt für Tintenfisch – nun weiß ich für meinen Teil mal wieder wie so oft nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Waren die Verantwortlichen damit einem großen Tourismus-Clou auf der Spur oder hätten sie gut daran getan, sich an die außergewöhnliche Intelligenz von Kalmaren zu erinnern und es ihnen gleichzutun – um nicht ganz so… absurd dazustehen? ### Verlässliche Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Stabilität im Bauwesen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/rahmenbedingungen-wirtschaftlichkeit-bauwesen-investitionen/ Last updated: 2026-10-12T07:33:40.000Z **Bonn** | Durch die Konferenz führte Jürgen Küspert (Geschäftsführung, Fachfragen, Betreuung und Koordination der Fachbereiche, Leitung der bbi-Akademie) und auch Heinrich Odenwälder (Erster Vorsitzender und Leiter der Fachgruppe Baugeräte) und Dr. Alexander Frass (Leiter der Fachgruppe Service) sowie Peter Schrader (Leiter der Fachgruppe Vermietung) waren im Zuge der Online-Präsentation mit von der Partie. Die besagten Herausforderungen zeigten sich den Verantwortlichen zufolge besonders in der massiv steigenden Kostenbelastung, gepaart mit gleichzeitig hohen Investitionsanforderungen durch die laufende Transformation der gesamten Wirtschaft. Die im bbi organisierten Branchenzweige seien bereit, ihren Beitrag zur Modernisierung von Infrastruktur, Industrie und Bauwirtschaft zu leisten. Voraussetzung hierfür seien jedoch stabile, verlässliche und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen. Hohe Energiepreise, steigende Personalkosten, zunehmende Maut- und Logistikkosten, CO2-Abgaben sowie wachsende Finanzierungskosten setzen die Unternehmen erheblich unter Druck. Gleichzeitig verschärfen der intensive Wettbewerb und die dadurch sinkenden Margen die wirtschaftliche Lage, betont der bbi. Parallel stehen die Unternehmen vor umfassenden Transformationsaufgaben: Die Elektrifizierung von Maschinenflotten, Investitionen in klimafreundliche Technologien und der Ausbau digitaler Prozesse erfordern erhebliche Mittel und langfristige Planungssicherheit. Nachhaltigkeit und Digitalisierung bieten große Chancen – von effizienteren Prozessen bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Damit diese Potenziale genutzt werden können, braucht es eine Begrenzung staatlich induzierter Kostensteigerungen, den Abbau regulatorischer Hürden sowie steuerliche und finanzielle Anreize zur Tätigung zukunftsorientierter Investitionen in klimafreundliche und digitale Technologien. In Gesprächen des bbi mit den Branchenunternehmen zu Jahresbeginn berichteten viele Unternehmerinnen und Unternehmer von einer anhaltend schlechten wirtschaftlichen Stimmung im Inland. Pessimismus und Zurückhaltung prägen Investitionsentscheidungen und hemmen eine dynamische Entwicklung. Die Politik sei gefordert, Vertrauen zurückzugewinnen. Ein klarer wirtschaftspolitischer Kurs sowie schnelle und nachvollziehbare Entscheidungen seien entscheidend, um neue Zuversicht zu schaffen. Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität soll Rekordinvestitionen von Bund, Ländern und Kommunen ermöglichen. Der bbi erwarte, dass die zur Verfügung stehenden Mittel schnellstmöglich für die vorgesehenen Zwecke eingesetzt werden und somit auch die mittelständischen Unternehmen von den Investitionen profitieren können. Nur so können die Wettbewerbsfähigkeit, Investitionskraft und Planungssicherheit der Händler und Vermieter mobiler Arbeitsmaschinen nachhaltig gestärkt werden. Die Firmen sind bereit, in moderne Technologien und nachhaltige Lösungen zu investieren. Voraussetzung ist jedoch ein wirtschaftspolitisches Umfeld, das Investitionen ermöglicht statt erschwert. Soweit, so klar die Ansage des bbi. Doch neben den Herausforderungen für die Branche ging es im Zuge der Online-Pressekonferenz auch um die wirtschaftliche Situation in den Segmenten Handel und Vermietung mobiler Arbeitsmaschinen. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland blieb auch im Jahr 2025 insgesamt angespannt. Die im bbi vertretenen Branchen – Baumaschinenhandel und -vermietung, Flurförderzeughandel und -vermietung sowie die Arbeitsbühnenvermietung – sind eng mit der Entwicklung von Bauwirtschaft, Industrie und Logistik verknüpft. Entsprechend differenziert stellt sich die Lage in den einzelnen vom bbi vertretenen Branchen dar. Während einige Bereiche 2025 wieder wachsen konnten, standen andere erneut unter Druck. Für dieses Jahr überwiegt vorsichtiger Optimismus, heißt es von Seiten des bbi. ### Anti-Stress URL: https://allgemeinebauzeitung.de/anti-stress/ Last updated: 2026-10-12T07:32:42.000Z Eine Studie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking beweist, was wir alle schon lange wussten: Nach einem miesen Tag braucht das Gehirn keine guten Ratschläge, es braucht Musik. Forschende haben Menschen zunächst mit Kopfrechenaufgaben gestresst – vermutlich, weil »Denken Sie an Ihre Steuererklärung« ethisch nicht vertretbar gewesen wäre. Danach gab es entweder Entspannungsmusik oder Naturgeräusche. Das Ergebnis: Musik beruhigte Herzschlag, Cortisol und Stimmung schneller als der Wasserfall. Und was macht die Musik so besonders? Die Antwort liegt im »Drehbuch« der Kompositionen. Musik schafft durch den Aufbau von Spannung und deren Auflösung eine Art emotionalen Fluss. Dieser Fluss ist wie ein Zirkusartist, der im perfekten ­Timing die Balance hält. Das Gehirn reorganisiert die Kommunikation zwischen Hörzentrum und den Regionen, die Stress regulieren. Je stärker diese Verknüpfung, desto effektiver die stresslindernde Wirkung. Musik ist also nicht bloß Ablenkung, sondern eine Art neurobiologischer Wellnesscoach – ganz ohne Bademantel, Duftkerze oder Termin beim Therapeuten. ### Elektrische Baumaschinen: Zukunft oder Herausforderung auf Baustellen? URL: https://allgemeinebauzeitung.de/elektrische-baumaschinen-zukunft-herausforderung-baustellen/ Last updated: 2026-10-12T07:25:42.000Z **Seit rund anderthalb Jahren arbeiten Sie bei Dynapac. Was hat Sie an dieser Aufgabe besonders gereizt – und was hat Sie in dieser Zeit am meisten überrascht?** Mich hat neben der Arbeit mit Hightech-Maschinen vor Allem der Charme eines internationalen Unternehmens gereizt, in dem dennoch sehr viel Flexibilität möglich ist. »Think global - act local« wird hier wirklich gelebt. Überrascht hat mich wie schnelllebig und dynamisch die von außen eher traditionell wahrgenommene Straßenbaubranche wirklich ist. Hier wird jeden Tag von allen Beteiligten Flexibilität und Kreativität erwartet um mit den vielfältigen Herausforderungen umgehen zu können. Das ist zwar sehr fordernd aber auch unglaublich motivierend. **Viele Bauunternehmen sagen, elektrische Großmaschinen seien technisch spannend, aber auf der Baustelle kaum praktikabel. Läuft die Entwicklung hier schneller als die Realität auf den Baustellen?**Dies hängt stark von Anwendung und Region ab. Relativ stationäre Maschinen können auch heute schon wirtschaftlich eingesetzt werden, wenn sie in Reichweite einer ausreichenden Stromversorgung sind. Mobile Maschinen bringen dort größere Herausforderungen mit sich. Hier spielen vor Allem politische Rahmenbedingungen eine Rolle. In Ländern, in denen der Einsatz dieser Maschinen staatlich gefördert oder gefordert wird, besteht auch heute schon eine größere Nachfrage nach elektrischen Großmaschinen. Grundsätzlich zeigt die Entwicklung, dass elektrische Baumaschinen einen größeren Wirkungsgrad als konventionelle Maschinen erreichen und es ist davon auszugehen, dass sie sich mittelfristig durchsetzen werden, wenn sich die logistischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessern. **Bei Ihren Techniktagen wurde intensiv über fehlende Strominfrastruktur auf Baustellen diskutiert. Wie groß ist dieses Problem aus Ihrer Sicht tatsächlich?**In urbanen Räumen ist es heute schon relativ problemlos möglich elektrische Baumaschinen einzusetzen. Sie sind leiser, abgasarm und leistungsstark und eine Stromversorgung kann im städtischen Bereich gewährleistet werden. Unsere elektrischen City-Fertiger können an jeder Pkw-Ladesäule aufladen und halten damit einen ganzen Arbeitstag durch. Deutlich schwieriger ist die Lage auf Autobahn- oder Landstraßenbaustellen. Dort steht in der Regel keine ausreichende Stromversorgung zur Verfügung um einen mehrtägigen Betrieb von elektrischen Großmaschinen zu gewährleisten. Es gibt zwar mobile Speicher, die auf der Baustelle platziert werden können, allerdings sind diese noch sehr teuer und müssen natürlich auch irgendwo aufgeladen werden. Die Stromlogistik ist aus meiner Sicht tatsächlich aktuell der größte Hinderungsgrund für den Einsatz elektrischer Großmaschinen auf außerstädtischen Baustellen. **Sie haben betont, die Daten gehörten dem Kunden. Warum ist dieser offene Umgang mit Maschinendaten aus Ihrer Sicht so wichtig?** In der heutigen Zeit wird die Vernetzung von Baumaschinen immer wichtiger. Sei es zu Dokumentationszwecken gegenüber dem Auftraggeber, zur Leistungsmessung der eigenen Arbeit oder zur Arbeitserleichterung der Bediener. Es gibt Unternehmen, die sich auf die Vernetzung und Nutzbarmachung dieser Daten spezialisieren und dabei herstellerübergreifend sehr erfolgreich sind. Unser Anspruch ist es, diese Vernetzung bestmöglich zu unterstützen um das maximale Potential unserer Maschinen abrufen zu können. Dies geht nur wenn wir als Hersteller Zugriff auf alle relevanten Daten gewähren. Auch finanziell ist dies für unsere Kunden ein großer Vorteil denn so können externe Programme die Daten unserer präzisen Sensorsysteme auslesen und eine Nachrüstung ist nicht erforderlich. Wir gehen sogar so weit, dass wir ab Werk Vorrüstungen für bestimmte Systeme anbieten (z.B. Völkel) und so eine nahtlose Integration in die Softwareumgebung des Kunden gewährleisten können. **Der Straßenbau steht gleichzeitig unter Druck, produktiver und klimafreundlicher zu werden. Wo sehen Sie die größte Veränderung in den nächsten fünf bis zehn Jahren?** Es gibt viele Ansätze für Veränderungen im Straßenbau um diese Ziele zu erreichen. Niedrigtemperaturasphalt, Recyclingmaterial, Elektrifizierung und Dünnschichteinbau sind nur einige davon. Die größte Herausforderung wird es sein, die Qualität und Produktivität im Straßenbau dabei nicht zu gefährden. Die Baufirmen und auch wir als Maschinenhersteller bewegen uns dort im Spannungsfeld von hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Haltbarkeit, Dokumentationspflichten und Kosteneffizienz. Dies miteinander in Einklang zu bringen wird die Mammutaufgabe für die nächsten Jahre und es ist davon auszugehen, dass sich einige Ansätze als nicht dauerhaft tragfähig herausstellen werden und neue Anforderungen dazu kommen. ### Dynapac präsentiert neue Fertiger mit Pave OS und startet Digitalisierungsoffensive URL: https://allgemeinebauzeitung.de/dynapac-neue-fertiger-pave-os-digitalisierung/ Last updated: 2026-10-12T07:02:24.000Z **Wardenburg** | Die Veranstaltung stand unter dem Motto »Visionen des Straßenbaus« und bot neben Produktpräsentationen vor allem Raum für den Austausch zwischen Bauunternehmen, Händlern und Servicetechnikern. Themen wie Digitalisierung, Prozessoptimierung und Maschinenkomfort standen dabei im Mittelpunkt. Dynapac gehört zur französischen Fayat-Gruppe, die weltweit Maschinen und Anlagen für den Straßenbau entwickelt und produziert und mit mehreren Marken im Markt vertreten ist. Die Techniktage dienen dem Hersteller traditionell auch als Plattform für Gespräche mit Kunden aus Bauunternehmen und Vertriebspartnern. Neben technischen Präsentationen standen daher vor allem praktische Erfahrungen aus dem Baustellenalltag im Fokus. Die neuen Großfertiger SD25 und XD25 stellte Timo Dieks von Dynapac vor. Die Maschinen verfügen über das neue Bedienkonzept Pave OS, das eine individuell anpassbare Benutzeroberfläche ermöglicht. Über frei konfigurierbare Widgets lassen sich Funktionen flexibel anordnen und wichtige Maschinenparameter schnell abrufen. »Eines der coolsten Features sind die anpassbaren Widgets. Man kann sich die Oberfläche so zusammenstellen, wie man sie haben möchte«, erläuterte Dieks während der Präsentation. Mit dem System sollen Bedienung und Übersichtlichkeit verbessert werden. Fahrer können die Anzeige an ihre persönlichen Vorlieben anpassen und sich die wichtigsten Funktionen direkt auf dem Bildschirm zusammenstellen. Ziel ist es, Bedienprozesse zu vereinfachen und gleichzeitig eine bessere Kontrolle über Einbauparameter wie Einbaustärke, Arbeitsbreite oder Bohlenposition zu ermöglichen. Im Bereich der Walzentechnik sieht Dynapac starkes Potenzial. »Hier ist es so, dass wir weltweit gesehen einen hohen Marktanteil haben (15 Prozent) aber in Deutschland in den letzten Jahren kaum präsent waren. Dies ändern wir gerade und starten eine große Marktoffensive in Deutschland«, erklärte Michael Hoffmann, General Manager Customer Center D-A-CH bei Dynapac. Zugleich habe sich auch der Komfort für Maschinenführer deutlich verbessert. Moderne Maschinen seien ergonomisch deutlich weiterentwickelt worden. »Die Kabine ist größer als meine erste Wohnung«, sagte Hoffmann augenzwinkernd. **Digitalisierung als Schlüssel** Ein weiteres Thema der Veranstaltung war die zunehmende Digitalisierung von Baustellenprozessen. »Ein Aspekt des Fortschritts: Wenn du die Daten hast, ist das ein Kinderspiel«, erklärte Marcus Gottschalk, technischer Trainer bei Dynapac. Technisch bedeute das: Wenn durch Vermessung und digitale Planung die notwendigen Daten vorhanden seien, lasse sich der Einbau deutlich einfacher steuern. Dynapac verfolgt dabei einen offenen Ansatz im Umgang mit Maschinendaten. »Wir sagen: Die Daten gehören Ihnen«, erklärte Hoffmann. Kunden können sämtliche Maschinendaten auslesen und entsprechend nutzen. Dass Hersteller Daten vollständig freigeben, ist in der Branche keineswegs selbstverständlich. Ein zentrales Thema der Techniktage war auch die Elektrifizierung von Baumaschinen. Dynapac berichtet von einem hohen Interesse aus der Branche, das sich derzeit vor allem in Form von Fragen äußert. Während der Veranstaltung entwickelte sich dazu eine lebhafte Diskussion mit anwesenden Bauunternehmern. Mehrere Teilnehmer äußerten Zweifel daran, wie sich elektrische Großgeräte im realen Baustellenbetrieb einsetzen lassen. Insbesondere bei großen Maschinen wie Asphaltfertigern stelle sich die Frage, wo auf Baustellen überhaupt der notwendige Strom herkommen soll. Auf Autobahnbaustellen oder großen Infrastrukturprojekten sei eine entsprechende Versorgung häufig gar nicht vorhanden. Die Unternehmen bestritten dabei nicht, dass ein elektrisch betriebener Großfertiger technisch durchaus acht bis zehn Stunden Arbeitszeit erreichen könne. Schwieriger sei jedoch das anschließende Nachladen. Anders als kleinere Geräte lasse sich ein Großfertiger nicht einfach zur Firma zurückbringen, um ihn dort zu laden. Hinzu komme, dass elektrische Maschinen derzeit deutlich höhere Anschaffungskosten verursachen. Ein Teilnehmer brachte die Situation mit einem augenzwinkernden Vergleich auf den Punkt: Wenn Bauunternehmen beispielsweise innerstädtisch vollständig elektrifiziert arbeiten müssten, während gleichzeitig im Hafen große dieselbetriebene Schiffe einlaufen, wirke das für viele Betriebe widersprüchlich. **Abschreibungsregelungen** Bei der Veranstaltung wurde außerdem auf steuerliche Abschreibungsregelungen für elektrisch betriebene Fahrzeuge hingewiesen. Michael Heid, Sales Engineer bei Dynapac, hatte entsprechende Informationen dazu weitergeleitet. Im Rahmen einer Werksführung erhielten Teilnehmer einen Einblick in die Fertigung am Standort Wardenburg. Werksleiter Mathias Kayser erläuterte dabei den Aufbau der Produktion. Eine eher unerwartete Entwicklung zeigt sich derzeit bei der Farbwahl der Maschinen. Dynapac bietet seine Geräte inzwischen auch in RAL 9005 (Tiefschwarz) an. Laut Michael Heid entscheiden sich viele Kunden bewusst für diese Variante. Der Hintergrund ist ein brancheninterner Spitzname: Straßenbauer nennen sich selbst häufig »die Schwatten« und greifen daher gerne zu schwarzen Maschinen. Auffällig ist dabei, dass manche Unternehmen mittlerweile häufiger Maschinen in Schwarz bestellen als Geräte in ihren eigenen Firmenfarben. Vertreter von Bauunternehmen berichteten über unterschiedliche Anforderungen bei Autobahnbaustellen, innerstädtischen Sanierungen und Hafenprojekten. Die Techniktage machten deutlich, wie stark sich der Straßenbau derzeit verändert. Digitalisierung, Assistenzsysteme und alternative Antriebskonzepte gewinnen an Bedeutung, gleichzeitig bleiben die praktischen An‐ forderungen auf der Baustelle entscheidend. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/94634b_3SP_ABZ12-26_S10-Kopie-1-2.jpeg) ****Die Besucher in Wardenburg** testen neben anderem auch die elektrische Walze. | Foto: Cornelia Rachow ### Fachtagung Regen.Impulse 2026 in München mit urbanen Nachhaltigkeitskonzepten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/fachtagung-regen-impulse-2026-muenchen-urban-nachhaltigkeit/ Last updated: 2026-10-12T07:00:44.000Z Die Fachtagung »Regen.Impulse« findet am 10. November 2026 in München statt und behandelt urbanen Regenwassermanagement, blau-grüne Infrastrukturen und digitale Lösungen. Experten aus Stadtplanung und Klima schauen auf wassersensible Entwicklung und praktische Umsetzungsbeispiele. _This post is for paying subscribers only._ ### Strabag erzielt unübertroffenes Konzernergebnis im Jahr 2025 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/strabag-konzernergebnis-2025-infrastruktur-wachstum-ebitda/ Last updated: 2026-10-12T06:37:14.000Z **Wien/Österreich** | Dies teilten der Vorstandsvorsitzende Stefan Kratochwill und Strabag-Finanzvorstand Christian Harder im Rahmen der Strabag-Bilanzpressekonferenz mit, die in Wien stattfand. ABZ-Redakteurin Julia Bremer schaltete sich zum Online-Livestream hinzu, um sich über das Strabag-Jahr zu informieren. Wachstumstreiber waren der Infrastrukturbau in den Bereichen Mobilität, Energie und Wasser sowie der High-Tech-Industriebau, hieß es im Rahmen der Konferenz. Herausfordernd wirkten der späte Haushaltsbeschluss in Deutschland und fehlende kommunale Mittel in Österreich. Auf Konzernebene konnte Strabag diese Entwicklungen erneut mehr als ausgleichen und hebt damit die Widerstandsfähigkeit des integrierten Geschäftsmodells hervor. Der Strabag-Konzern steigerte die Leistung im Geschäftsjahr 2025 um 6 Prozent auf 20.423,95 Millionen Euro und erzielte in allen operativen Segmenten Zuwächse. Der konsolidierte Konzernumsatz erhöhte sich um 7 Prozent auf 18.714,28 Millionen Euro. Zum Umsatz trugen die operativen Segmente Nord + West 40 %, Süd + Ost 39 Prozent sowie International + Sondersparten 21 Prozent bei. Im Jahresverlauf 2025 überschritt der Auftragsbestand der Strabag erstmals die 30-Milliarden‐Euro‐Marke und lag zum Jahresende bei 31.374,55 Millionen Euro, was einem Plus von 6 Milliarden Euro beziehungsweise 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Auftragsbestand konnte vor allem entlang der strategischen Wachstumsmärkte Mobilitäts‐, Energie‐ und Wasserinfrastruktur sowie High‐Tech‐Bauten ausgebaut werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im Jahr 2025 um 15 Prozent auf 1.882,82 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge stieg im Jahresvergleich von 9,4 Prozent auf 10,1 Prozent an und erreichte damit erstmals ein zweistelliges Niveau. Im Einklang mit den Investitionen im Rahmen der Strategie 2030 und der gestiegenen Asset-Basis nahmen die Abschreibungen erwartungsgemäß um 9 Prozent auf 635,59 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 17 Prozent auf 1.247,23 Millionen Euro deutlich an; die EBIT-Marge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 6,1 Prozent auf hohe 6,7 Prozent Maßgeblich für die höher als erwartete EBIT-Marge waren unter anderem positive Effekte aus Großprojekten in Deutschland und im internationalen Geschäft, insbesondere im Infrastrukturbereich. Unterstützend wirkten zudem milde Witterungsverhältnisse in Deutschland, die gegen Jahresende zu einer höheren Kapazitätsauslastung führten. Das Zinsergebnis lag in der Berichtsperiode bei soliden 40,97 Millionen Euro und damit unter dem Vorjahreswert von 75,42 Millionen Euro. Maßgeblich für diese Entwicklung waren einerseits niedrigere Einlagenzinsen und andererseits drehte das im Zinsergebnis enthaltene Kursergebnis mit -10,79 Millionen Euro stärker ins Negative (2024: -0,4 Millionen Euro). Die Ertragsteuerquote erhöhte sich ausgehend von einem niedrigen Niveau leicht auf 28,5 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern lag mit 920,96 Millionen Euro um 11 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Auf Minderheitsgesellschafter entfiel ein Anteil am Ergebnis von 4,68 Millionen Euro, nach 5,33 Millionen Euro im Vorjahr. Das Konzernergebnis nahm im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 916,28 Millionen Euro zu und erreichte seinen bisher höchsten Wert. Das Ergebnis je Aktie belief sich 2025 auf 7,94 Euro, gegenüber 7,35 Euro im Jahr 2024\. Die Strabag-Bilanzsumme stieg im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 15.845,94 Millionen Euro an. Auf der Aktivseite der Bilanz ist die Zunahme unter anderem auf höhere liquide Mittel, Sachanlagen und Vorräte zurückzuführen. Infolge von Unternehmensakquisitionen im Einklang mit der Strategie 2030 zeigten auch die Firmenwerte eine Erhöhung, erläuterten Kratochwill und Harder. Die Position Investment Property stieg durch den Aufbau des Portfolios von Strabag Hold Estate – die langfristige, strategische Bestandshaltung von Immobilien – erwartungsgemäß an. Das Eigenkapital lag per Jahresende 2025 bei 5.684,02 Millionen Euro; dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 35,9 Prozent. Nicht zuletzt aufgrund des höher als erwarteten Ergebnisses konnte die Eigenkapitalquote im Jahresvergleich deutlich zulegen und rangiert weiterhin komfortabel über der Mindestquote des Konzerns von 25 Prozent. Das Unternehmen weist zum 31\. Dezember 2025 erneut eine Netto-Cash-Position aus, die aufgrund höherer liquider Mittel auf 3.518,26 Millionen Euro erneut deutlich zulegen konnte. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit erhöhte sich in der Berichtsperiode auf 1.802,66 Millionen Euro, nach 1.387,21 Millionen Euro im Vorjahr. Diese Entwicklung ist einerseits auf einen höheren Cashflow aus dem Ergebnis und andererseits auf einen unerwarteten Working-Capital-Abbau zurückzuführen. Die Anzahlungen zeigen sich im Jahresvergleich stabil, hieß es während der Bilanzpressekonferenz. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit stellte sich aufgrund höherer Investitionen im Einklang mit der Strategie 2030 mit -813,35 Millionen Euro (2024: -749,54 Millionen Euro) etwas negativer dar, blieb jedoch aufgrund von zeitlichen Verschiebungen bei M&A-Projekten unter dem für 2025 prognostizierten Höchstwert von 1.400 Millionen Euro. Anstiege waren bei den Investment Properties (Strabag Hold Estate) sowie bei den Investitionen in Finanzanlagen und Unternehmensakquisitionen – unter anderem in den Bereichen Building Solutions, Kreislaufwirtschaft und durch die Übernahme in Australien – zu verzeichnen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf -409,58 Millionen Euro, gegenüber -353,69 Millionen Euro im Vorjahr. Diese Entwicklung ist unter anderem auf die Tilgung von Verbindlichkeiten sowie auf die im Jahresvergleich höhere Dividendenausschüttung zurückzuführen. Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2026 eine Leistungssteigerung auf rund 22 Milliarden Euro und geht in allen operativen Segmenten von einer höheren Leistung aus. Diese Prognose stützt sich auf den hohen Auftragsbestand und erwartete Beiträge aus den erfolgten Übernahmen. Für 2026 wird eine EBIT‐Marge in einer Bandbreite zwischen 5 und 5,5 Prozent erwartet. Die Netto-Investitionen (Cashflow aus der Investitionstätigkeit) 2026 werden mit höchstens 1.400 Millionen Euro prognostiziert und spiegeln insbesondere den Erwerb von Baumaschinen sowie geplante Akquisitionen im Rahmen der »Strategie 2030« wider. Infolge des Iran‐Krieges seien derzeit Preissteigerungen bei einzelnen Inputfaktoren wie Treibstoff, Gas und Bitumen zu beobachten. Die Auswirkungen hängen maßgeblich von der Dauer des Kriegs ab. Strabag arbeite mit unterschiedlichen Vertragsmodellen und setze soweit möglich Preisgleitklauseln ein. Grundsätzlich verfolge Strabag eine lokal und langfristig ausgerichtete Beschaffungspolitik mit längerfristigen Rahmenvereinbarungen. Die Resilienz des Geschäftsmodells habe sich bereits während der Covid‐19‐Pandemie gezeigt, die ebenfalls von Preissteigerungen geprägt war. Strabag sei alles in allem guter Dinge und blicke positiv auf die Projekte und Themen, die es in der Zukunft zu verhandeln gelte. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/94948a_abz-juni_strabag-bilanz-pk_Stefan-Kratochwill.jpg) ****Stefan Kratochwill** ist Vorstandsvorsitzender der Strabag SE. | Foto: Strabag ### Marbach-Brücke in 75 Tagen fertiggestellt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/marbach-bruecke-expressbruecke-75-tage-fertig/ Last updated: 2026-10-12T06:13:14.000Z Marbach am Neckar (dpa) | In etwas mehr als vier Monaten ist in Marbach am Neckar eine marode Straßenbrücke abgerissen und ein Neubau hochgezogen worden. Der reine Neubau der Brücke habe sogar gerade einmal rund 75 Tage gedauert, teilte das Regierungspräsidium Stuttgart mit. Die neue Brücke sei in Fertigteilbauweise gebaut worden und sei damit die erste Expressbrücke dieser Art in Baden-Württemberg. Die Strecke sei dafür voll gesperrt worden. Autos sollen über die neue Brücke ab Sonntag rollen, bereits heute wurde das Bauwerk unter anderem von Verkehrsministerin Nicole Razavi (CDU) eröffnet. Die Expressbrücke sei ein Pilotprojekt für weitere Brückenerneuerungen im Land, sagte sie. «Wir müssen die Erfahrungen daraus nutzen, um auch die vielen weiteren Brücken, die in den kommenden Jahren erneuert werden müssen, zügig und effizient zu ersetzen», sagte die Ministerin einer Mitteilung zufolge. Insgesamt sollen bis 2030 landesweit rund 180 Brücken saniert oder modernisiert werden. Die alte Brücke über die Murr stammte aus dem Jahr 1956\. Sie habe altersbedingte Mängel aufgewiesen und anfälligen Spannstahl enthalten. Im vergangenen Jahr hatte das Verkehrsministerium bekanntgegeben, dass landesweit rund 90 Brücken im Südwesten wegen des anfälligen Spannstahls ersetzt werden müssen. Hintergrund der Überprüfungen war der Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden im Jahr 2024\. Als Ursache für den Einsturz wurde in Untersuchungen Korrosion festgestellt. ### Bahn saniert bis 2031 nun 13 Strecken statt 21 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bahn-sanierung-2031-anzahl-strecken-korridore-etcs/ Last updated: 2026-10-12T06:12:32.000Z Berlin (dpa) | Bahn und Bund wollen in den kommenden fünf Jahren deutlich weniger vielbefahrene Strecken sanieren als bislang geplant. Bis 2031 sollen nur noch 13 statt 21 Strecken umfassend erneuert werden, wie die Deutsche Bahn und das Verkehrsministerium mitteilten. Die übrigen Sanierungen folgen demnach später. «Es werden keine Korridorsanierungen gestrichen, sondern nur verschoben», hieß es. «Die Priorisierung der Korridorsanierungen ab dem Jahr 2032 erfolgt im kommenden Jahr.» Bis wann die sogenannten Generalsanierungen aller rund 40 geplanten Strecken abgeschlossen sein werden, ist damit völlig offen. Zuvor war der Plan, damit bis 2036 fertig zu werden. Besser werden sollen bei all diesen Generalsanierungen die Umleitungen. Die für die Infrastruktur zuständige Bahn-Tochter InfraGo bereite die Umleiterstrecken intensiver vor und stimme den Bauablauf mit weiteren Baustellen im Schienennetz ab. Insbesondere die Wettbewerber im Güterverkehr hatten zuletzt immer wieder kritisiert, dass Umleitungen nicht ausreichend vorbereitet und kommuniziert worden seien. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll der Zugverkehr künftig nur schrittweise wieder hochgefahren werden - statt, dass wie bisher an einem bestimmten Datum alle Verkehrsträger wieder fahren sollten. Bei den bislang abgeschlossenen Generalsanierungen hatte es nach Abschluss der Arbeiten immer wieder Probleme etwa mit verspäteten Zügen gegeben. Anders als bisher sollen alle Strecken künftig zudem standardmäßig für das digitale Zugleitsystem ETCS vorbereitet werden. «Das heißt, dass alle erneuerten Stellwerke bereits ETCS-fähig werden, und dass angepasste Signalstandorte und moderne Achszähltechnik verbaut werden», teilte die Bahn mit. Bisher war das auf vielen Strecken nur auf einzelnen Abschnitten geplant. Die neue Vorgabe gilt aber erst zu einem späteren Zeitraum. Bei den für das kommende Jahr geplanten Baustarts ändere sich die bisherige Planung hingegen nicht. Das Konzept der Generalsanierung entstand unter dem früheren Verkehrsminister Volker Wissing und dem damaligen Bahnchef Richard Lutz und wurde im Februar 2023 vorgestellt. Bis 2031 sollten rund 40 vielbefahrene Bahnstrecken in Deutschland über Monate gesperrt und grundlegend saniert werden. Dafür sollten sie im Anschluss für rund zehn Jahre baufrei bleiben und deutlich weniger störanfällig werden. Nach und nach würde sich die Pünktlichkeit im gesamten Netz auf diese Weise verbessern, betonten beide. Das neue Konzept bleibt mit Blick auf die Baufreiheit nach einer Sanierung vage: Die Strecke solle dann «möglichst bis zu zehn Jahre weitgehend frei von größeren baubedingten Einschränkungen» bleiben, heißt es. Der ursprüngliche Plan sah bis zu acht Sanierungen pro Jahr vor. Nach deutlicher Kritik insbesondere von den Wettbewerbern im Güterverkehr wurde das Konzept unter der neuen Bundesregierung 2025 erstmals grundlegend angepasst. Die Anzahl der Sanierungen pro Jahr wurde auf vier bis fünf begrenzt. Der Gesamtzeitplan wurde bis 2036 gestreckt. Mit viel Aufbruchstimmung startete 2024 die erste der rund 40 Sanierungen auf der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim. Nach sechs Monaten Bauzeit wurde die Strecke im Dezember desselben Jahres wiedereröffnet. Doch schon beim zweiten großen Projekt kam die Ernüchterung. Auf der Strecke Hamburg-Berlin konnten aufgrund der Kälte im Januar und Februar dieses Jahres Kabelarbeiten im festgefrorenen Boden nicht durchgeführt wären. Die Eröffnung der Strecke verzögerte sich um rund sechs Wochen. Direkt danach kam es zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen. Es gab weitere nächtliche Sperrungen und Umleitungen, um Restmängel auf der Strecke zu beseitigen. Kurz danach verkündete die Bahn auch auf der Strecke Nürnberg-Regensburg eine verspätete Wiedereröffnung. An der schlechten Pünktlichkeit im Gesamtnetz haben die bisherigen Sanierungen zudem nichts geändert. Im ersten Halbjahr 2026 waren weniger als 60 Prozent der Fernzüge pünktlich unterwegs. Die neue Bahnchefin Evelyn Palla kündigte im Juli an, das Konzept der Generalsanierungen grundlegend auf den Prüfstand zu stellen. «Sie können mir glauben, auch ich bin verärgert, dass das nicht funktioniert hat, dass das nicht geklappt hat», sagte sie damals. «Denn es ist ganz klar und auch unser Anspruch, dass wir Fristen und auch Kosten der Korridorsanierungen immer und vollumfänglich einhalten.» Einige Wochen später hob Palla den Zeitplan bis 2036 auf. Die Sanierungen würden deutlich länger dauern, hieß es. ### BVMB warnt vor Fachkräftemangel durch Kontingentkürzung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/fachkraeftemangel-westbalkanregelung-kontingentkuerzung/ Last updated: 2026-10-12T06:11:38.000Z Bonn (BVMB) | Die Bundesregierung plant, das Jahreskontingent der sogenannten Westbalkanregelung von derzeit 50.000 auf 25.000 Zustimmungen zu halbieren. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) kritisiert die geplante Kürzung angesichts des Fachkräftemangels in der Bauwirtschaft. Nach Angaben des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) bestehen im Bauhandwerk besonders ausgeprägte Engpässe beim Ausbau der Infrastruktur und der erneuerbaren Energien. Gleichzeitig ist die Beschäftigung in Infrastrukturberufen laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in den vergangenen Jahren ausschließlich durch Zuwanderung aus dem Ausland gewachsen. BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka fordert deshalb eine Abkehr von den Kürzungsplänen. Die geplante Reduzierung treffe die Baubranche in einer angespannten Lage, teilt der Verband mit. Nach Berechnungen des IW sei das Beschäftigungswachstum in Infrastrukturberufen in den vergangenen Jahren vollständig auf Arbeitskräfte aus dem Ausland zurückzuführen. Ohne diesen Zuzug lasse sich das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität nach Einschätzung des Instituts kaum umsetzen. »Die Bundesregierung verspricht Milliardeninvestitionen in Straßen, Brücken und Schienen, gefährdet aber gleichzeitig durch ihre Migrationspolitik die Arbeitskräftebasis, die es braucht, um diese Projekte zu bauen. Das passt nicht zusammen«, kritisiert Gilka. Auch die Arbeitgeberverbände sprechen sich gegen die geplante Kürzung aus. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) fordert in einem aktuellen Positionspapier, das Kontingent nicht zu halbieren, sondern die Begrenzung vollständig aufzuheben. Die Westbalkanregelung habe sich als »wichtige und vergleichsweise einfache Möglichkeit« bewährt, um Fach- und Arbeitskräftebedarfe zu decken, die nicht aus Deutschland und der EU gedeckt werden könnten. Mit Blick auf die demografische Entwicklung verweist die BVMB auf die IW-Arbeitsmarktfortschreibung 2029\. Demnach könnte die bundesweite Fachkräftelücke um 47 Prozent auf 723.000 offene, nicht besetzbare Stellen steigen, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht änderten. Die Zahl der Fachkräfte aus den Westbalkanstaaten ist laut Verband in den vergangenen fünf Jahren um 41 Prozent gestiegen. Die Entwicklung verdeutliche die Bedeutung der Regelung für Bauunternehmen und andere mittelständische Betriebe. Zugleich ermögliche die Westbalkanregelung legale und verlässliche Zugangswege zum deutschen Arbeitsmarkt. Damit könne sie nach Einschätzung der BVMB auch dazu beitragen, Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Schleuserkriminalität einzudämmen. »Jede Fachkraft, die wir durch bürokratische Hürden und sinkende Kontingente verlieren, fehlt uns am Ende auf der Baustelle«, so Gilka weiter. Der Verband fordert die Bundesregierung auf, das Jahreskontingent von 50.000 Zustimmungen beizubehalten und stattdessen die Verfahren zu beschleunigen. Als möglichen Ansatz nennt die BVMB eine zentrale, digitale Visabearbeitung, wie sie auch die Arbeitgeberseite vorschlage. »Es nützt niemandem, wenn Gelder für Infrastrukturprojekte bereitstehen, aber die Betriebe mangels Personal nicht liefern können. Die Bundesregierung muss hier dringend nachsteuern, bevor der nächste Bauherbst zum nächsten Rückschlag für die Infrastrukturoffensive wird«, mahnt Gilka. ### Motorisierung Bedienung Wartung Telematik DX35Z-7 verbessert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/motorisierung-bedingung-wartung-telematik-dx35z-7/ Last updated: 2026-10-12T06:00:31.000Z **Prag/Tschechische Republik** (ABZ) | Develon hat eine überarbeitete Version seines 4-Tonnen-Minibaggers DX35Z-7 vorgestellt, der laut Hersteller die Anforderungen der Abgasnorm Stufe V erfüllt. Nach Herstellerangaben wurde die Maschine unter anderem in den Bereichen Motorisierung, Bedienung, Wartung und Telematik weiterentwickelt. Der DEVELON DW01-Dieselmotor mit 18,4 kW (25 PS) ersetzt den bisherigen D17-Motor. Laut Hersteller bietet er eine höhere Leistung und ein höheres Drehmoment als Motoren in anderen Maschinen dieser Größenklasse. Die schwenkfreie Heckkonstruktion ermöglicht laut Hersteller Einsätze auf engem Raum bei Bau-, Abbruch-, GaLaBau- und Kommunalprojekten. Der Auslegerschwenkpunkt wurde um 75 mm nach rechts versetzt. Gleichzeitig wurde der Auslegerschwenkwinkel auf 60° sowohl nach links als auch nach rechts geändert. Dadurch sollen sich nach Herstellerangaben die Sichtverhältnisse des Bedieners aus dem vorderen Bereich der Kabine verbessern. Dazu wurden die Position des Funkgeräts verändert und der Wischerblattwinkel von 60 auf 89° vergrößert. Die Steuerung der Auslegerschwenkung erfolgt nun über das Daumenrad am Joystick statt über das Pedal. Der Einstieg in die Kabine wurde laut Hersteller durch einen größeren Neigungswinkel der Trittstufe und eine Verbreiterung des Kabineneingangs von 363 auf 404 mm erleichtert. Im Innenraum kommt ein neuer orangefarbener Sicherheitsgurt zum Einsatz. Zudem wurde die Wärmeentwicklung am Sitz reduziert. Eine verbesserte Wärmeableitung des Motors wird nach Herstellerangaben durch den Wechsel von einem Saugkühlsystem zu einem Gebläsekühlsystem erreicht. Der DX35Z-7 verfügt zudem über zusätzliche Verzurrpunkte. Damit soll sich die Maschine beim Transport leichter verladen und sichern lassen. Die Anzahl der Außenleuchten an der Kabine wurde ebenfalls erhöht. Zu den weiteren Änderungen gehört laut Hersteller ein verbesserter Zugang zur Hydrauliköl-Einfüllstelle, unter anderem durch eine neue, einklappbare Abdeckung. Für die Batteriewartung wurde eine neue Starthilfefunktion ­ergänzt. Der DX35Z-7 verfügt nach Herstellerangaben über einen Zusatzdurchfluss von 74 l/min für den Betrieb mit Anbaugeräten. Ein zusätzliches Gegengewicht von 100 kg soll dabei für Maschinenbalance und Stabilität sorgen. ### Große Reichweite für belgische Stadt im Altstadteinsatz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/große-reichweite-für-belgische-stadt-altstadteinsatz/ Last updated: 2026-10-12T06:00:14.000Z Bei der Sanierung von Brügge wurde ein Kran mit großer Reichweite benötigt. Der Tadano AC 7.450-1 hat sich in der engen Altstadt als idealer Einsatzpartner erwiesen. _This post is for paying subscribers only._ ### Bagger arbeitet unter sehr hoher Last im Steinbruch URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bagger-arbeitet-sehr-hoher-last-steinbruch-kalkstein/ Last updated: 2026-10-12T05:00:53.000Z **Eichenzell bei Fulda** (ABZ) | Im Steinbruch von Mike Weider in Eichenzell bei Fulda übernimmt ein SANY SY265C eine zentrale Rolle bei der Gewinnung und der Aufbereitung von Kalkstein. Der 27-Tonnen-Bagger bewegt das zuvor aus der Felswand gelöste Material, bereitet größere Kalksteinbrocken mit unterschiedlichen Anbaugeräten vor und beschickt anschließend die Brechanlage. Aus dem aufbereiteten Kalkstein entstehen verschiedene Körnungen, die laut Hersteller unter anderem für Frostschutz, Arbeitsraumverfüllungen, als Unterbau für Pflasterflächen und im Industriebau eingesetzt werden. Nach Angaben von Mike Weider wird der Kalkstein im unteren Bereich des Steinbruchs gewonnen, aufgenommen und nach oben transportiert. Dort erfolgt die weitere Aufbereitung. »Hier im Steinbruch ist es so, dass wir Kalkstein ausbeuten«, erklärt Mike Weider. Der SY265C übernimmt dabei unter anderem die Verladearbeiten. »Mit dem SANY 265C machen wir unter anderem die Verladearbeiten. Das heißt, wir fahren hier Material hoch.« Vor der Beschickung der Brechanlage muss das Aufgabematerial auf eine bestimmte Größe begrenzt werden. »Die Herausforderung ist dabei, dass das Aufgabematerial eine Stückigkeit von circa 600 Millimetern nicht überschreitet«, erklärt Weider. Zur Vorzerkleinerung kommen nach seinen Angaben unter anderem ein Hydraulikhammer und eine Abbruchzange zum Einsatz. Weitere Anbaugeräte übernimmt der Bagger für unterschiedliche Aufgaben beim Umschlag und bei der Materialaufbereitung. »Je mehr Anbaugeräte man hat, desto besser flexibler kann das Material vorbereitet werden, damit der Verschleiß nicht zu hoch ist.« Der SY265C ist mit einem Schnellwechsler ausgestattet. »Wir haben hier einen Schnellwechsler dran. Das heißt, wir können eigentlich alle Anbaugeräte nutzen, die wir brauchen«, sagt Weider. Neben Hydraulikhammer und Abbruchzange können laut seinen Angaben unter anderem Greifer, Reißzahn sowie Löffel in verschiedenen Größen eingesetzt werden. Die Anbaugeräte stehen im Arbeitsbereich bereit und können während des laufenden Betriebs gewechselt werden. »Du hast die Möglichkeit, schnell innerhalb von kurzer Zeit zu reagieren.« Dadurch kann der Bagger nach dem Wechsel unmittelbar die nächste Aufgabe übernehmen. »Das machen wir alles in einem Arbeitsgang«, fasst Weider zusammen. Anschließend nimmt der SY265C das vorbereitete Material mit dem Löffel auf und beschickt damit die Brechanlage. Bei der Bewertung der Maschine spielen für Weider neben der Leistung auch Betriebskosten und Zuverlässigkeit eine Rolle. Das Unternehmen setzt laut seinen Angaben bereits seit 2017 SANY Bagger ein. Aus der zunächst einzelnen Maschine entwickelte sich im Laufe der Jahre ein Fuhrpark mit acht Baggern verschiedener Gewichtsklassen und für unterschiedliche Anwendungen. Über seine bisherigen Erfahrungen sagt Weider: »Preis-Leistung war super, Spritverbrauch war einwandfrei, sehr, sehr sparsam und vor allen Dingen haben wir wenig Reparaturen gehabt.« Auch beim SY265C sei der Kraftstoffverbrauch für den Betrieb im Steinbruch von Bedeutung. Die Maschine arbeitet dort über längere Zeiträume unter hoher Last. »Wir haben bisher null Probleme gehabt«, sagt ­Weider. Der SY265C übernimmt im Steinbruch damit nicht nur den Materialumschlag, sondern ist in mehrere Arbeitsschritte der Aufbereitung eingebunden. Weider beschreibt das Einsatzspektrum seiner Maschinen so: »Wir bewegen Kalksteinmaterial, wir bewegen Bauschuttmaterial und b­ewegen auch Naturstoffe. Und all das bewegen wir mit Sany Maschinen.« Seine Empfehlung an andere Unternehmen formuliert Weider auf Grundlage seiner eigenen Erfahrungen: »Einfach mal eine Maschine ausprobieren. Händler anfragen, ausprobieren, eigene Meinung bilden.« ### AllroundGerüst von Layher – Systematische Lösungen für den Baubereich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/allroundgeruest-layher-systematische-loesungen-baubereich/ Last updated: 2026-10-12T05:00:31.000Z **Güglingen-Eibensbach** (ABZ) | Sind Gebäudeteile während der Schalungsarbeiten noch nicht ausreichend tragfähig, kommen Traggerüste zum Einsatz, zum Beispiel im Hoch-, Tief- und Brückenbau. Doch auch zur Ableitung von Lasten werden diese regelmäßig benötigt. So vielseitig wie der Bedarf sind auch die Produkte auf dem Markt – bis hin zu schweren Traggerüsten wie für den Kraftwerksbau. Spezialkonstruktionen haben meist den Nachteil der begrenzten Einsatzmöglichkeiten und damit unter Umständen eines begrenzten Materialumschlags. Das AllroundGerüst von Layher überzeugt dagegen als effiziente Systemlösung, ist der Hersteller überzeugt. Das Integrierte AllroundGerüst von Layher besteht aus wenigen und leichten Grundbauteilen, mit denen sich bereits eine Vielzahl an Konstruktionen wirtschaftlich realisieren lassen – so auch Traggerüste. Je nach Baustellenanforderung stehen zudem passende Ausbau- und Ergänzungsbauteile zur Verfügung – statisch und maßlich integriert. Diese sollen entweder gängige Aufgabenstellungen auf Baustellen noch einfacher, schneller und sicherer machen oder Lösungen für neue Aufgabenstellungen bieten. Ein Beispiel sind die Allround Traggerüstrahmen TG 60 aus höherfestem Stahl. Diese reduzieren nicht nur die Bauteilanzahl, sondern erhöhen auch die Tragfähigkeit. Möglich ist ein Lastabtrag von rund 24 t pro Traggerüstturm. Durch Bündelung von Allround Traggerüstrahmen TG 60, Allround-Stielen und gegebenenfalls Verstärkung mittels Stahlprofilen lassen sich sogar Lasten von bis zu 200 t pro Traggerüstturm sicher ableiten. Sicherheit bei Montage und Nutzung ist ebenfalls gegeben. Durchdachte Aufbaufolgen und die selbstsichernde Keilschlossverbindung AutoLock sorgen bei kranunabhängiger Montage für eine hohe Arbeitssicherheit. Bei freien Krankapazitäten können Traggerüsttürme aus dem Allround-System ebenso sicher am Boden vormontiert und per Kran versetzt beziehungsweise zusammengesetzt werden. Auch Lösungen für das sichere Arbeiten auf dem Gerüst lassen sich mit Serienteilen umsetzen: Einbau von Arbeitsebenen mit Layher Serienböden inklusive Seitenschutz, zum Beispiel für die Schalungsarbeiten. Oder Treppentürme für den sicheren und komfortablen Höhenzugang auf der Baustelle. Ein aktuelles Beispiel ist der dringend notwendige Ersatzneubau für die 1953 erbaute Donaubrücke in Marxheim – ein wichtiger Faktor zum Erhalt der Verkehrsinfrastruktur im östlichen Landkreis Donau-Ries. Gebaut wird eine über m Meter lange Netzbogenbücke, die ohne Flusspfeiler auskommen soll. Für die temporäre Unterstützung des Brückenüberbaus entwickelte die Sottmann Spezial Gerüstbau GmbH eine integrierte Gerüstlösung auf Basis des Allround-Systems. Dabei wurde das Allround-Gerüst nicht nur als Arbeits- und Zugangsgerüst eingesetzt, sondern gleichzeitig mit dem Allround Schwerlastturm XL als Traggerüst kombiniert. Auf diese Weise ließen sich die hohen Lasten aus dem Brückenüberbau ­sicher und gezielt über die integrierten Allround Schwerlasttürme XL abtragen. Bei diesem Projekt lag die Last pro Schwerlastturm XL bei bis zu 85 m. Müssen punktuell sehr hohe Lasten ­abgetragen werden – zum Beispiel bei Brückenbauprojekten – kommen meist schwere Traggerüst-Konstruktionen aus Stahl zum Einsatz. Mit dem Allround-Schwerlastturm XL steht wiederum eine wirtschaftliche Systemlösung aus leichten Einzelteilen zur Verfügung. Die Weiterentwicklung des bewährten Allround-Schwerlastturms besteht an jeder Ecke aus vier gekoppelten Allround-Stielen und einem hochtragfähigen Stahlprofil als Verstärkung. So lassen sich hohe Tragfähigkeiten in der Meganewton-Klasse erreichen – möglich ist ein Lastabtrag von bis zu 200 Tonnen. Vorteilhaft ist nicht nur die Montage, sondern auch die Demontage ohne Kran, da die kompakten Einzelteile einzeln abgebaut und abtransportiert werden können. Integrierte Arbeitsplattformen oder Zugänge wie Treppentürme sind ebenfalls problemlos umsetzbar – mit Serienteilen. ### Alexander Hoff übernimmt CFO-Position bei Elten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/alexander-hoff-cfo-elten-finanzexperte/ Last updated: 2026-10-11T13:00:40.000Z Der Sicherheitsschuhhersteller Elten stellt die Weichen für die Zukunft: Zum 1\. Oktober 2026 tritt Alexander Hoff in die Geschäftsführung ein und übernimmt die CFO-Position. Mit dem erfahrenen Finanzexperten ­gewinnt das Familienunternehmen zusätzliche internationale Management- und Finanzkompetenz. Die Personalie ist Teil des langfristig geplanten Generationenwechsels bei Elten. Seit Januar 2025 übernimmt Hendrik van Elten bereits schrittweise Verantwortungsbereiche seines Vaters Heiner van Elten. Gleichzeitig wurde der Gesellschafterkreis um die fünfte Generation erweitert, sodass Elten auch künftig zu 100 Prozent in Familienhand bleibt. Hoff verfügt über langjährige Finanzkompetenz und Managementerfahrung in internationalen Unternehmen. In den ­vergangenen sechs Jahren war er ­als Vice President Global Finance bei Birkenstock tätig und leitete dort den Finanzbereich. Der Diplom-Kaufmann bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Unternehmenssteuerung und strategische Entwicklung mit. ### Stihl TSA 350: Neuer akkubetriebener Trennschleifer mit geringen Vibrationen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/stihl-tsa-350-akkutrennschleifer-geringe-vibrations/ Last updated: 2026-10-11T08:00:41.000Z Der neue Stihl TSA 350 bietet einen leisen, verschleißfreien EC-Motor mit nur geringen Vibrationen. Ideal für Garten- und Bauarbeiten – er ist emissionsfrei, wasserdicht und verfügt über eine Rekuperationsbremse. _This post is for paying subscribers only._ ### Raupentelekran für präzise Tragwerksmontage in Produktionshalle URL: https://allgemeinebauzeitung.de/raupentelekran-praezise-tragwerksmontage-produktionshalle/ Last updated: 2026-10-11T06:00:30.000Z Dyje/Tschechische Republik (ABZ) | Im tschechischen AVENTIN Dyje Industrial Park laufen die Bauarbeiten für die Produktionshalle DY4 des Maschinenbauunternehmens Sanborn s.r.o. Das Gebäudeprojekt mit Grundflächenabmessungen von 96,8 x 72,8 m und einer Gesamtfläche von knapp 7.047 m2 befindet sich seit November 2025 in der Umsetzung. Die Fertigstellung inklusive der behördlichen Abnahme und Übergabe ist für diesen Monat terminiert. Mit den Bauarbeiten wurde die IMA Construction, s.r.o. beauftragt. Bei der Aufstellung der aus Betonfertigteilen bestehenden Tragwerksstruktur kommt ein Sennebogen Raupentelekran 683E zum Einsatz. Die zentrale Aufgabe auf dem Baufeld umfasst das exakte Ausrichten und Montieren des vorgefertigten Betontragwerks. Die einzelnen Elemente werden zunächst auf einem gesonderten Lagerplatz abgelegt und von dort direkt an die jeweilige Einbauposition gebracht. Neben reinen Hebevorgängen bewältigt der Teleskopkran sogenannte Pick-and-Carry-Prozesse, bei denen die Bauteile schwebend am Haken verfahren werden. Besonders bei weitläufigen Hallenkonstruktionen erweist sich laut Beteiligten das Zusammenspiel aus Tragkraft, Aktionsradius und Einsatzflexibilität als entscheidender Faktor. Der ausfahrbare Teleskopausleger gestatte große Reichweiten und ein präzises Platzieren schwerer Bauteile – selbst unter erschwerten Rahmen­bedingungen. Im Vergleich zu­ abgestützten Pkw- beziehungsweise­ ­All-Terrain-Kranen entfallen laut Hersteller zeitaufwendige Umsetzvorgänge, da der Raupenkran mit angehängter Last verfahrbar bleibt. Dies führe zu einer spürbaren Produktivitätssteigerung auf der Baustelle. »Der Einsatz von Teleskop-Raupenkranen bringt bei der Montage des Fertigteiltragwerks einen erheblichen Vorteil. Die Arbeiten verlaufen deutlich schneller als mit All-Terrain-Kranen, da kein ständiges Umsetzen erforderlich ist und die Flexibilität für mehrere Montageschritte vorteilhaft ist«, erläutert der zuständige Projektleiter. Das Baufeld wurde vorab mit einer gekalkten Tragschicht versehen und mit einer Schutzschicht aus Recyclingbaustoffen abgedeckt. Auf diesem ­Terrain kommen die Vorteile des Raupenfahrwerks voll zur Geltung: Die großflächige Druckverteilung garantiert eine hohe Stand- und Einsatzsicherheit der Maschine – selbst bei widrigem Witterungseinfluss wie Schnee, Regen oder Frost, heißt es. Während bereifte Mobilkrane unter solchen Bedingungen rasch an ihre Leistungsgrenzen stoßen, gewährleiste der Raupenunterwagen ein sicheres und stetiges Rangieren auf dem gesamten Areal. Die hohe Standsicherheit soll für verlässliche Hebevorgänge sorgen und gleichzeitig zur schonenden Verdichtung des Untergrunds bei führen, ohne diesen zu schädigen. Obwohl der Baustart mit einer einwöchigen Verzögerung erfolgte, konnte das Hallentragwerk eine Woche vor dem vertraglich fixierten Übergabetermin fertiggestellt werden, berichtet das Unternehmen. Maßgeblich dafür war die funktionierende Abstimmung zwischen dem Kranpersonal, dem Montagebetrieb und der Bauleitung. »Die Koordination zwischen unserem Team und dem Fertigteil-Montagebetrieb hat sehr gut funktioniert«, so der Projektleiter. »Durch den Einsatz der Teleskop-Raupenkrane konnten wir die Montageabläufe effizient gestalten und vorhandene Zeitreserven optimal nutzen.« Für die IMA Construction stellt dies die Erstnutzung von Sennebogen-Kranen im Rahmen dieses Projekts dar. Die eingesetzten Maschinen überzeugten laut eigener Aussage durch ihre Arbeitsleistung, Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit bei anspruchsvollen Hubaufgaben. Ebenso positiv wird die Partnerschaft mit dem vertreibenden Sennebogen-Händler Intermerket bewertet. Während der gesamten Bauphase begleitete ein Fachteam die Arbeiten vor Ort, um die Inbetriebnahme zu unterstützen und einen unterbrechungsfreien Ablauf zu gewährleisten. »Die Zusammenarbeit verlief ausgezeichnet. Die Unterstützung durch INTERMARKET war jederzeit gewährleistet«, bestätigt die Projektleitung. ### Großkrane während nächtlicher Sperrpausen montiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/grosskrane-wahrend-nachtlicher-sperropausen-montiert/ Last updated: 2026-10-09T14:02:27.000Z Bei laufendem Bahnbetrieb und nächtlichen Sperrpausen werden Großkrane für die Modernisierung des Duisburger Hauptbahnhofs montiert. Zwei 450-Tonnen-Autokrane und spezielle Wippspitzen ermöglichen präzise Hebe- und Montagearbeiten ohne Bestandsbelastung. _This post is for paying subscribers only._ ### Qualifizierungen im Betonbohr- und Sägebereich 2027 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/betonbohr-saege-qualifizierung-modul-theorie-praxis-zertifikat/ Last updated: 2026-10-09T10:39:48.000Z Hamm (ABZ) | Im Januar 2027 starten die Seminare des Fachverbandes Betonbohren und -sägen zur Erwachsenenqualifizierung im ABZ Hamm. Das Weiterbildungsangebot richte sich sowohl an die Mitglieder des Fachverbandes als auch an alle in der Betonbohr- und -sägebranche aktive Unternehmen. »Unser Ansatz ist es, mit der praxisnahen Vermittlung fachlichen Know-hows die Leistungsfähigkeit unserer Branche zu stärken“, erklärt Britta Keinemann, Leiterin des Ausschusses Aus- und Weiterbildung im Fachverband. „Die angebotenen Seminare eignen sich sowohl für Quereinsteiger als auch für bereits in Fachbetrieben tätige Mitarbeitende, die ihre Kenntnisse vertiefen und mit zertifizierten Abschlüssen belegen wollen.« Langjähriger Praxispartner ist das Ausbildungszentrum Hamm der Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH (ABZ Hamm). Einen Schwerpunkt bildet die Qualifizierung zum »Geprüften Betonbohr- und Sägefachmann (m/w/d)«. Diese erfolgt in drei Modulen: Das Basismodul findet vom 11\. bis 15\. Januar 2027 statt und besteht aus theoretischem Unterricht zur Vermittlung von Grundkenntnissen des Betonbohrens und -sägens, sowie aus praktischen Anwendungen an verschiedenen Stationen in den Bereichen Kernbohren, Wandsägen, Handsägen und Fugenschneiden. Es bildet den Einstieg in die BBS-Branche. Das Fortgeschrittenenmodul für erweiterte theoretische und praktische Kenntnisse des Betonbohrens und -sägens findet vom 18\. bis 22\. Januar 2027 statt. Zulassungsvoraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss des Basismoduls oder eine mindestens dreijährige, vom anmeldenden Fachbetrieb nachgewiesene Berufserfahrung. Vom 25\. Bis 29\. Januar 2027 folgt das Theorie-Modul, in dem theoretische Kenntnisse, wie beispielsweise Fachrechnen und Grundkenntnisse zur Statik sowie Baustellenabläufe und -dokumentation vermittelt werden. Die erfolgreiche Teilnahme an allen drei Modulen mündet im beurkundeten Abschluss als »Geprüfter Betonbohr- und Sägefachmann (m/w/d)«. Die Module können zeitlich versetzt absolviert werden. Die Aufgaben und Leistungen in der BBS-Branche sei vielfältig und erfordern spezielle Kenntnisse einzelner Anwendungen sowie das Rüstzeug für komplexe Aufgaben. So folgt im Februar 2027 das Seminar-Modul »Seilsägen« (1\. bis 4\. Februar 2027) mit dem Abschluss als »Geprüfter Seilsägefachmann (m/w/d)«. Zudem werden die Weiterbildungen zum »Vorarbeiter für Abbruch und Betontrenntechnik (m/w/d)« vom 11\. bis 22\. Februar 2027 sowie zum »Werkpolier für Abbruch und Betontrenntechnik (m/w/d)« vom 11\. bis 20\. Februar 2027 angeboten. »Bei Fragen informiere ich Mitglieder und interessierte Fachbetriebe gern im persönlichen Gespräch zu den Inhalten und dem Ablauf der Seminare«, erklärt Britta Keinemann abschließend. Detaillierte Informationen zu den Seminarinhalten und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Webseite des Fachverbandes unter www.fachverband-bohren-saegen.de. ### elka-Holzwerke feiern Richtfest für neues Spanplattenwerk URL: https://allgemeinebauzeitung.de/elka-holzwerke-spanplatten-modernisierung-morbach/ Last updated: 2026-10-09T10:30:45.000Z Die elka-Holzwerke feiern Richtfest für neues Spanplattenwerk in Morbach. Mit Investition von über 100 Millionen Euro soll der CO₂-Ausstoß um 40 Prozent sinken und die Produktqualität deutlich verbessert werden. _This post is for paying subscribers only._ ### Jasto zieht positive Bewertung zur GaLaBau in Nürnberg URL: https://allgemeinebauzeitung.de/jasto-gala-bau-pflaster-mauersysteme-green-wall/ Last updated: 2026-10-09T10:29:56.000Z Nürnberg (ABZ) | Die Jasto Baustoffwerke haben auf der GaLaBau in Nürnberg neue Produkte aus ihrem Sortiment vorgestellt. Das Unternehmen präsentierte auf einem rund 70 m2 großen Messestand Musterflächen mit verschiedenen Pflaster- und Mauersystemen. Nach eigenen Angaben führte der Messeauftritt zu zahlreichen Gesprächen, konkreten Anfragen und Folgeterminen sowie zu neuen Kundenkontakten. Zu den gezeigten Produkten gehörte das neue Trendline-Rasenfugenpflaster. Außerdem stellte Jasto Mauersysteme im neuen Cappuccino-Farbton sowie die Green Wall-Light vor. Mit der 25 cm breiten Variante lassen sich bepflanzbare Gartenmauern realisieren. Die Steine verfügen über eine befüllbare Kammer und integrierte Pflanzenöffnungen. Ebenfalls am Messestand zu sehen war die 36,5 cm breite Green Wall-Kombi. Sie besitzt drei nebeneinanderliegende Kammern. Die beiden äußeren Kammern können mit Pflanzsubstrat befüllt und bepflanzt werden, während die mittlere Kammer ausbetoniert und armiert werden kann. Dadurch sind laut Hersteller freistehende Mauerhöhen von bis zu 2 m möglich. Themen wie Flächenentsiegelung, versickerungsfähige Beläge und klimaresistente Bepflanzungen prägten nach Unternehmensangaben die Gespräche auf der Messe. Jasto sieht in seinem Sortiment Lösungen für verschiedene Anforderungen, die sich aus dem Klimawandel für den Garten- und Landschaftsbau ergeben. Marcel May, Verkaufsleiter bei Jasto, zieht eine positive Bilanz: „Die GaLaBau hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch mit unseren Kunden und Partnern ist. Wir haben viele Gespräche geführt und dabei wertvolle Impulse aus der Praxis mitgenommen. Die positive Resonanz auf unseren Messeauftritt bestätigt uns darin, dass wir mit unseren Produkten die Anforderungen der Branche treffen. Die GaLaBau hat gezeigt, dass der direkte Austausch auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen wird.« Die Jasto Baustoffwerke planen, auch bei der nächsten GaLaBau im Jahr 2028 wieder als Aussteller vertreten zu sein. ### Welle von Unternehmenspleiten rollt weiter in Deutschland URL: https://allgemeinebauzeitung.de/unternehmenpleiten-deutschland-insolvenz-bericht-wachstum/ Last updated: 2026-10-09T09:47:14.000Z Wiesbaden (dpa) | In Deutschland sind im Juli so viele Unternehmenspleiten amtlich registriert worden wie seit 13 Jahren nicht mehr in einem einzelnen Monat. 2373 Fälle bedeuteten eine Steigerung um 8,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Damit setzt sich die Entwicklung aus dem ersten Halbjahr fort. Einen höheren Monatswert hatte es zuletzt im Juli 2013 mit 2.459 Fällen gegeben. Die Insolvenzen werden erst gezählt, wenn das zuständige Insolvenzgericht eine erste Entscheidung gefällt hat. In der Regel seien die Anträge annähernd drei Monate vorher gestellt worden, erläuterten die Statistiker. Schnellere Erkenntnisse bringt daher die jetzt vorgestellte Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (Saale) (IWH), die bereits die Insolvenzbekanntmachungen untersucht. Danach ist die Zahl der Firmenpleiten auch im September gestiegen, im gesamten dritten Quartal aber 2,3 Prozent unter dem Vorquartal geblieben. Forschungsleiter Steffen Müller sieht das Insolvenzgeschehen weiter auf einem hohen Niveau. Aber: «Für das vierte Quartal darf insgesamt mit rückläufigen Insolvenzzahlen gerechnet werden», so der IWH-Experte. Bei den amtlich registrierten Insolvenzen im Juli fielen die Forderungen der Gläubiger mit 21,9 Milliarden Euro geringer aus als vor einem Jahr, als 31,8 Milliarden Euro im Feuer standen. Im laufenden Jahr hat es folglich durchschnittlich kleinere Unternehmen getroffen. In den ersten sieben Monaten des Jahres sind statistisch gesehen von je 10.000 Unternehmen knapp 43 Betriebe in die Insolvenz geraten. Am häufigsten traf es Betriebe im Bereich Verkehr und Lagerei (86 Fälle auf 10.000 Betriebe) vor dem Gastgewerbe (70) und dem Baugewerbe (63). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ging hingegen im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht zurück. 7.111 Fälle bedeuteten einen Rückgang um 1,0 Prozent. ### Sohlplatte für Wärmespeicher Tiefstack in Hamburg fertiggestellt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/sohlplatte-waermespeicher-tiefstack-hamburg-beton-fundament/ Last updated: 2026-10-09T09:33:58.000Z Hamburg (ABZ) | Porr Hochbau Nord hat die Stahlbetonsohlplatte für den geplanten Wärmespeicher Tiefstack in Hamburg fertiggestellt. Für das 37 Meter durchmessende und 1,20 Meter starke Fundament wurden nach Unternehmensangaben rund 1.600 Kubikmeter Beton eingebaut. Der Wärmespeicher soll künftig 51 Meter hoch über dem Energiepark Tiefstack aufragen und zur Wärmeversorgung Hamburgs beitragen. Die Arbeiten am Fundament bauten auf den Vorleistungen des Porr Spezialtiefbaus auf. Dieser hatte zuvor die Tiefgründung für das Infrastrukturprojekt hergestellt. Anschließend übernahm Porr Hochbau Nord das Baufeld sowie die Verantwortung für die Fundamente, die Bauausführung und die Projektleitung. Die Herstellung der Sohlplatte erforderte laut Unternehmen eine Abstimmung der beteiligten Teams bei der Vorbereitung, Betonage und Nachbehandlung. Mit der Fertigstellung der Sohlplatte ist der gemeinsame Bauabschnitt von Spezialtiefbau und Hochbau für den späteren Speicherbehälter abgeschlossen. Nach der Übergabe des Baufelds übernimmt eine Spezialfirma die Errichtung des eigentlichen Wärmespeichers. Die Arbeiten von Porr am Standort werden anschließend mit dem Bau des angrenzenden Technikgebäudes durch Porr Hochbau Nord fortgesetzt. Der Wärmespeicher ist Teil des Energieparks Tiefstack und soll nach Unternehmensangaben einen Beitrag zur klimafreundlichen Wärmeversorgung Hamburgs leisten. ### WTO erhöht Wachstumsprognose für Welthandel auf 3,9 Prozent URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wto-wachstum-prognose-handel-ki-investitionen-umleitung/ Last updated: 2026-10-09T09:32:45.000Z Genf/Schweiz (dpa) | Der Welthandel entwickelt sich in diesem Jahr deutlich besser als erwartet. Die Welthandelsorganisation (WTO) hat ihre Wachstumsprognose beim Warenhandel von 1,9 Prozent auf 3,9 Prozent angehoben. Zentraler Grund sei der starke Anstieg der Investitionen in künstliche Intelligenz (KI). Im ersten Halbjahr 2026 sei die Nachfrage nach Halbleitern, Rechenzentren und digitaler Infrastruktur für einen Großteil des weltweiten Wachstums des Warenhandels verantwortlich gewesen, so die WTO. Die Belastung des Welthandels durch den Nahostkonflikt mit der zeitweisen Sperrung der Straße von Hormus sei zwar erheblich, werde aber durch den KI-Boom mehr als ausgeglichen, teilte die WTO in Genf mit. 2027 erwartet die WTO ein Plus von 4,1 Prozent beim Warenhandel. Im vergangenen Jahr betrug das Wachstum des Welthandels 4,6 Prozent. «Die Zahlen belegen die Widerstandsfähigkeit des Handels in der Praxis», sagte WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala. Die Erhöhung der Prognose sei ein Zeichen dafür, dass sich die globalen Lieferketten an die Störungen auf den Energie- und Düngemittelmärkten angepasst hätten, hieß es. Obwohl die Rohölexporte aus dem Nahen Osten in der ersten Jahreshälfte 2026 laut WTO um rund 24 Prozent und die Exporte von Flüssigerdgas (LNG) um 47 Prozent zurückgingen, wurde dank anderer Anbieter der Rückgang der weltweiten Exporte auf etwa sechs Prozent beim Rohöl und ein Prozent bei LNG begrenzt. Die weltweiten Importe stickstoffhaltiger Düngemittel lagen laut WTO nur 2,8 Prozent unter den jüngsten Durchschnittswerten. Die Handelsströme seien über alternative Häfen und Korridore umgeleitet worden. Der weltweite Containerumschlag habe bis Juli einen Anstieg von 3,9 Prozent gegenüber dem Jahresbeginn verzeichnet. Schwächer als bisher erwartet entwickelt sich der Handel mit kommerziellen Dienstleistungen. Die WTO senkte ihre Prognose für 2026 von 4,8 auf 3,3 Prozent. Betroffen sind vor allem Transport, Reisen und Tourismus. Höhere Spritkosten, Flugbeschränkungen und geopolitische Spannungen bremsen den Angaben zufolge das Geschäft. Für 2027 wird allerdings eine Erholung auf 6,4 Prozent erwartet. In diesem Jahr werde Asien mit 9.9 Prozent das stärkste Wachstum bei den Warenexporten verzeichnen, hieß es. Nordamerika (5,7 Prozent), Afrika (5,6 Prozent) und Südamerika (3,4 Prozent) folgen dahinter. Die Exportentwicklung in Europa dürfte schwach bleiben. Zu den Risiken für 2027 zählen laut WTO neben dem Nahostkonflikt eine mögliche Abschwächung der KI-Investitionen sowie anhaltend hohe Energiepreise. ### Baupreise stiegen überdurchschnittlich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baupreise-steigen-ueberdurchschnittlich-dacharbeiten-zimmerbau/ Last updated: 2026-10-09T09:31:43.000Z Wiesbaden (dpa) | Das Bauen in Deutschland ist erneut deutlich teurer geworden. Im August lagen die Preise für den Neubau herkömmlicher Wohngebäude 5,5 Prozent über dem Niveau aus dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Eine schnellere Preissteigerung hatte es zuletzt vor drei Jahren gegeben. Innerhalb des beobachteten Dreimonatszeitraums kletterten die Preise um 1,0 Prozent. Vor allem die Preise für Dacharbeiten legten innerhalb eines Jahres um 7,6 Prozent zu. Auch Zimmer- und Holzbauarbeiten wurden 7,2 Prozent teurer. Nicht ganz so stark stiegen die Preise für Mauer- (4,2 Prozent) und Betonarbeiten (4,3 Prozent). Beim Innenausbau treiben Elektroanlangen und Heizanlagen die Preise. Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden sind 6,0 Prozent teurer als im August 2025. Die Preisentwicklung weit oberhalb der durchschnittlichen Entwicklung der Verbraucherpreise (2,9 Prozent) trifft nicht nur Wohngebäude: Die Preise im Straßenbau lagen 6,9 Prozent über denen aus dem Vorjahr, während Bürogebäude 5,7 Prozent teurer waren. ### HDB begrüßt zusätzliche Mittel für EH-55-Plus-Förderung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/eh55-plus-foerderung-kfwbauwesen-energieeffizienz-wohnungsbau/ Last updated: 2026-10-09T09:30:59.000Z Berlin (ABZ) | Das Bundesbauministerium stellt zusätzliche Mittel für die Förderung energieeffizienter Neubauten nach dem Standard EH 55 Plus bereit. Hintergrund ist die gestiegene Nachfrage nach dem Förderprogramm, mit dem der Bau bereits genehmigter, bislang aber nicht begonnener Wohnungen unterstützt werden soll. Nach Angaben von Bauministerin Verena Hubertz (SPD) wäre das ursprünglich vorgesehene Budget von 800 Millionen Euro andernfalls bereits vor Jahresende ausgeschöpft gewesen. Seit Beginn des Programms im vergangenen Jahr befinden sich nach Angaben des Ministeriums rund 52.100 Wohnungen in der Umsetzung. Die Förderung erfolgt über zinsverbilligte Kredite der KfW. Voraussetzung ist neben dem Effizienzhausstandard EH 55, dass die Wärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Gebäude mit Öl- oder Gasheizungen sind damit ausgeschlossen. Zudem muss bei der Antragstellung bereits eine Baugenehmigung vorliegen. Anträge können gestellt werden, solange Fördermittel verfügbar sind, spätestens jedoch bis zum Jahresende. Olaf Demuth, Präsident des Hauptverbandes der Bauindustrie (HDB), begrüßt die zusätzlichen Mittel. Bundesbauministerin Verena Hubertz zeige Pragmatismus, indem sie die verfügbaren Spielräume innerhalb des bestehenden Haushaltsrahmens für den Wohnungsbau nutze. Die Aufstockung verhindere eine drohende Förderlücke und gebe dem Wohnungsmarkt ein Signal der Verlässlichkeit. Der HDB unterstütze diesen Ansatz und hoffe, dass er auch bei der Umsetzung des Aktionsplans maßgeblich sei. Zugleich fordert Demuth eine verlässliche Förderpolitik für den Wohnungsbau. »Der Wohnungsbau braucht so schnell wie möglich eine verlässliche, klar strukturierte Förderlandschaft, die sich nicht im Klein-Klein verliert. Was sich in der Praxis bewährt hat, sollte gestärkt werden.« Das Förderniveau von EH55+ zeige, dass sich Klimaschutz und Wohnungsneubau miteinander verbinden ließen. Daran sollte die Bundesregierung nach Auffassung des HDB festhalten. ### Online-Seminare und Workshops für Begrünung von Häusern und Garagen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/online-seminare-workshops-begrunung-hausern-garagen/ Last updated: 2026-10-09T07:00:07.000Z Berlin (ABZ) | Der Bundesverband GebäudeGrün e. V. (BuGG) stellt sein umfassendes Veranstaltungsprogramm für die kommenden Monate des Jahres 2026 vor. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels, der Zunahme urbaner Hitzeinseln und der Verknappung von Rückhalteflächen bei Starkregen gewinnen begrünte Gebäude immer mehr an Bedeutung als wirksame Maßnahme zur nachhaltigen Klimaanpassung. Das breit gefächerte Bildungs- und Informationsangebot des BuGG richtet sich sowohl an Privatpersonen, die ihr eigenes Wohnumfeld naturnah gestalten möchten, als auch an Profis und Fachkräfte aus Architektur, Planung, Verwaltung sowie Bau- und Ausführungsbetrieben, die ihr Spezialwissen vertiefen wollen. Um allen Interessierten den Zugang zu fundiertem Fachwissen zu ermöglichen, bietet der Verband ein praxisorientiertes Spektrum aus Online-Seminaren, interaktiven Workshops und regionalen Fachforen an. Sämtliche Angebote sollen wissenschaftlich fundierte und praxiserprobte Standards für nachhaltige Gebäudebegrünungen vermitteln. Ein besonderes Highlight im aktuellen Kursprogramm sollen die neu konzipierten Online-Crashkurse zur Begrünung in Eigenregie sein. Diese Kompaktseminare wurden speziell für Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer, Mieter sowie Heimwerker entwickelt, die kleine Begrünungsprojekte rund um Haus, Hof und Carport selbstständig umsetzen möchten. In jeweils zweistündigen Abendseminaren von 18:00 bis 20:00 Uhr vermitteln Expertinnen und Experten verständliches Grundwissen zur technischen Vorbereitung, Statik, Pflanzenauswahl und Pflege. Die Termine für die eigenständige Begrünung finden im November statt: Der Online-Crashkurs »Garagenwand selbst begrünen« wird am 4\. November 2026 durchgeführt, gefolgt vom Kurs »Garagendach selbst begrünen« am 9\. November 2026\. Etablierte Online-Fort- und Weiterbildungen für FachkräfteSeit mehr als fünf Jahren führt der Bundesverband GebäudeGrün e. V. erfolgreich qualifizierte Online-Seminare zu den Themen Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung durch. Mit bereits über 1.500 belegten Seminarplätzen haben sich diese ­Weiterbildungsformate als feste Größe in der Branche etabliert. Sie richten sich primär an Planende, Architekten, Kommunalvertreter sowie Ausführungsbetriebe, die fundiertes technisches Wissen auf dem neuesten Stand der Technik benötigen. Das Schulungsprogramm im Spätherbst startet mit dem zweiten Teil des 1,5-tägigen Fachkundeseminars »Dachbegrünung« (G01) am 5\. Oktober 2026\. Das eintägige Orientierungsseminar »Gebäudebegrünung« (E01) wird am 6\. November 2026 angeboten. Wer den vollständigen Durchgang des 1,5-tägigen Fachkundeseminars »Dachbegrünung« (G01) im November absolvieren möchte, kann sich für die Termine am 11\. und 16\. November 2026 anmelden. Für Spezialisten der vertikalen Begrünung findet das 1,5-tägige Fachkundeseminar »Fassadenbegrünung« (G02) am 12\. und 13\. November 2026 statt. Abgerundet wird das Online-Fortbildungsprogramm durch das 1,5-tägige Fachkundeseminar »Innenraumbegrünung« (G03) am 23\. und 24\. November 2026. Ausführliche Informationen zu den Schulungsinhalten sowie Anmeldemöglichkeiten stehen unter zur Verfügung. ### Nutzungsdauer von Werkstattkranen durch FaPo verlängern URL: https://allgemeinebauzeitung.de/nutzungsdauer-werkstattkranen-fapo-verlaengern/ Last updated: 2026-10-09T06:00:36.000Z Der neue FaPo von Siegfried Frenzen erlaubt eine ergonomische Aufwertung bestehender Hydrobull-Werkstattkrane. Durch kontrollierte Ein-Hand-Bedienung und reduzierten Kraftaufwand wird die Nutzungsdauer verlängert – mit deutlicher Verbesserung der Arbeitssicherheit und Effizienz. _This post is for paying subscribers only._ ### Alho Systembau unterzeichnet Vereinbarung für G-CAP Inland Stufe 1 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/alho-systembau-g-cap-inland-stufe-1-modulbau-bundeswehr/ Last updated: 2026-10-22T05:36:13.000Z **Friesenhagen** (ABZ) | Die Alho Systembau GmbH ist künftig an der Umsetzung des bundesweiten Bauprogramms G-CAP Inland, Stufe 1, der Bundeswehr beteiligt. Als Auftrag­nehmer für zwei Lose unterstützt das Unternehmen den Ausbau zusätzlicher Unterkunftskapazitäten in serieller, dreidimensionaler Modulbauweise. Die Rahmenvereinbarung wurde am 27\. August 2026 in Bonn unterzeichnet. Im Rahmen des Programms sollen laut Angaben des Unternehmens innerhalb von rund vier Jahren etwa 330 Gebäude an rund 130 Liegenschaften errichtet und in Betrieb genommen werden. Die Umsetzung ist für den Zeitraum von 2027 bis 2031 vorgesehen. Die Gebäude sollen der Unterbringung von Soldatinnen und Soldaten sowie der militärischen Ausbildung dienen. Die Auswahl der Auftragnehmer erfolgte in einem mehrstufigen, nicht offenen Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Bewertet wurden unter anderem die Wirtschaftlichkeit der Angebote und die vorgelegten Konzepte. Alho Systembau erhielt den Zuschlag für zwei Lose. »Wir verstehen die Beteiligung an G-CAP Inland, Stufe 1, als Anerkennung unserer Leistungsfähigkeit und als Ausdruck einer besonderen Verantwortung«, stellt Peter Orthen, Geschäftsführer der Alho Systembau GmbH, heraus. »Als mittelständisches Familienunternehmen wollen wir dazu beitragen, hochwertige Unterkunfts- und Funktionsgebäude für die Bundeswehr schnell und verlässlich bereitzustellen. Dieser Aufgabe begegnen wir mit Respekt und dem notwendigen Augenmaß.« Die Rahmenvereinbarung regelt zunächst die grundsätzliche Einbindung von Alho in das Programm. Welche konkreten Standorte später umgesetzt werden, soll im weiteren Verfahren festgelegt werden. Für G-CAP Inland, Stufe 1, sind vier standardisierte Typen von Unterkunfts- und Funktionsgebäuden vorgesehen. Die modular kombinierbaren Bausteine sollen eine Anpassung an die jeweiligen Anforderungen der einzelnen Liegenschaften ermöglichen. Der Leistungsumfang umfasst grundsätzlich Planung, Lieferung, Errichtung und Anschluss bezugsfertiger Gebäude sowie technische und bauliche Ausführungen, Inbetriebnahme und Dokumentation. Mit dem Bundeswehrprogramm erschließt Alho nach eigenen Angaben ein weiteres Geschäftsfeld. ### KTEG P-Line System: Sicherheit, Effizienz und Entlastung auf Baustellen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kteg-p-line-sicherheit-effizienz-entlastung/ Last updated: 2026-10-09T05:00:55.000Z **Grünkraut** (ABZ) | Die Harald Klein GmbH aus Grünkraut bei Ravensburg hat vier KTEG Multi-Tool-Carrier mit passenden Anbaugeräten angeschafft. Die Maschinen sind Bestandteil des KTEG P-Line Systems und sollen für kürzere Abläufe, eine geringere körperliche Belastung der Mitarbeitenden und mehr Sicherheit auf der Baustelle sorgen. Ende Juni wurden die vier Systeme zusammen mit einem zusätzlichen Hitachi ZX300-7 offiziell übergeben. Harald Klein hat das Unternehmen nach eigenen Angaben innerhalb von rund 30 Jahren zu einem regionalen Bauunternehmen im Landkreis Ravensburg aufgebaut. Für ihn stehen effiziente Arbeitsabläufe und der gezielte Einsatz der Mitarbeitenden im Mittelpunkt. »Wir sind ein regionales Unternehmen. Steigende Einkaufspreise und sinkende Verkaufspreise können wir nicht mit Dumping kompensieren, denn wir werden an der Qualität unserer Arbeit gemessen«, erklärt er. Im April kam Klein erstmals mit dem KTEG P-Line System in Kontakt. Nach einem Besuch im Coreum entschied er sich laut Unternehmensangaben für die Anschaffung von vier KTEG Multi-Tool-Carrier inklusive passender Anbaugeräte. »Ich sehe darin großes Optimierungspotenzial und für meine Mitarbeiter wird das eine spürbare Entlastung: kürzere Abläufe, weniger körperliche Belastung und mehr Sicherheit auf der Baustelle.« Das KTEG P-Line System wurde laut Hersteller von KTEG gemeinsam mit einem Partnernetzwerk entwickelt. Es kombiniert eine Basismaschine, einen Multi-Tool-Carrier mit Assistenzlösungen, ein vollhydraulisches Schnellwechselsystem mit Rotation sowie abgestimmte 360° Anbaugeräte. Nach Herstellerangaben ermöglicht der Schnellwechsler das Kuppeln der Anbaugeräte innerhalb von 10 Sekunden. Dadurch soll das Risiko von Beschädigungen an Maschine und Anbaugerät reduziert werden. Der integrierte Rotator mit KTEG OQR ermöglicht laut Hersteller das endlose Drehen der Anbaugeräte in alle Richtungen. Nach Angaben von KTEG lassen sich damit rund 80% der typischen Arbeiten abdecken. Das soll insbesondere bei beengten Platzverhältnissen und schwer zugänglichen Bereichen Vorteile bieten. Der KTEG OQR kommt laut Hersteller ohne Zusatzhydraulik aus und ist leichter als ein Tiltrotator oder Tilt-Wechsler. Gleichzeitig soll das System eine höhere Nutzlast und Standsicherheit ermöglichen. Auch schwere Anbaugeräte wie Hydraulikhammer, Anbauverdichter oder Fräse können nach Herstellerangaben eingesetzt werden. Klein nennt den vollhydraulischen Schnellwechsler mit Rotation und die Bandbreite der Anbaugeräte als wesentliche Gründe für die Anschaffung. Besonders hebt er den neu vorgestellten Stahlplattenmanipulator hervor: »Was früher nur mit einem Stapler, aufwändiger Kettenmontage und einer weiteren Person möglich war, erledigt damit der Fahrer jetzt ganz allein – noch dazu schneller und ohne Unfallrisiko.« Die offizielle Übergabe der vier P-Line Systeme und eines zusätzlichen ­Hitachi ZX300-7 fand Ende Juni im Beisein von rund 60 Gästen statt. Dazu gehörten Mitarbeitende, Maschinisten sowie Vertreter von KTEG, Kiesel und dem regionalen Partner Brielmaier. Als Teil der Veranstaltung führte der Präsident von Hitachi Construction Machinery Japan eine traditionelle japanische Maschinentaufe durch. Um die Mitarbeitenden mit den ­Maschinen und Anbaugeräten vertraut zu machen, hat Klein nach eigenen Angaben »Harry’s Baggerschule« eingerichtet. Ein KTEG Multi-Tool-Carrier mit kompletter Ausrüstung steht für Trainings und private Projekte zur Verfügung. »So können sich die Fahrer in aller Ruhe mit den Maschinen und Anbaugeräten vertraut machen und wie sie sie in unterschiedlichen Situationen am besten einsetzen.« Die neuen Maschinen sind laut Unternehmensangaben bereits im Glasfaserausbau und im Hausanschlussbereich im Einsatz. Klein kündigt weitere Investitionen an: »Unser Ziel ist klar – wir werden in weitere KTEG P-Line Systeme und vor allem zusätzliche Anbaugeräte investieren.« Die Harald Klein GmbH ist nach eigenen Angaben als Komplettanbieter im Erd-, Tief- und Hochbau tätig. Das Unternehmen mit Sitz in Grünkraut bei Ravensburg übernimmt unter anderem Erdbewegungen, Erschließungen sowie Arbeiten im Kanal-, Rohrleitungs- und Rohbau. ### Holcim präsentiert großflächige CO₂-Abscheidungstechnologie im Zementwerk Höver URL: https://allgemeinebauzeitung.de/holcim-co2-abscheidung-zementwerk-hoever/ Last updated: 2026-10-09T04:00:20.000Z Höver (ABZ) | »Wir müssen einen Baustoff zukunftsfähig machen, ohne den unsere Gesellschaft so gar nicht denkbar wäre.« Stephan Hinrichs, CEO von Holcim Deutschland, macht gleich zu Beginn deutlich, worum es an diesem Tag im Zementwerk Höver geht. Beton sei das Fundament der modernen Welt. »Ohne ihn gäbe es keine Straßen, keine Häuser, keine Schulen, keine Krankenhäuser oder auch keine Fabriken.« Die Frage sei daher nicht, ob Beton auch künftig gebraucht werde, sondern wie sich der Baustoff produzieren lasse, wenn gleichzeitig die CO2-Emissionen drastisch sinken sollen. Eine mögliche Antwort darauf will Holcim in Höver präsentieren. Wer das Werksgelände betritt, trägt Schutzbrille. Zwischen Industrieanlagen, Leitungen und Produktionsgebäuden hat Holcim gemeinsam mit Cool Planet Technologies und dem Helmholtz-Zentrum Hereon eine neue Testanlage zur CO2-Abscheidung errichtet. Neu ist die Technologie am Standort nicht. Bereits 2022 wurde in Höver in kleinerem Maßstab erprobt, ob sich CO2 mithilfe spezieller Membranen aus dem Abgasstrom abtrennen lässt. Die Membrantechnologie wurde am Helmholtz-Zentrum Hereon in Geesthacht entwickelt und von Cool Planet Technologies in die industrielle Anwendung gebracht. Dass das Verfahren funktioniere und CO2 in hoher Reinheit abgeschieden werden könne, habe man bereits nachgewiesen, sagt Hinrichs. »Mit der Inbetriebnahme dieser neuen, deutlich größeren Anlage schlagen wir ein neues Kapitel auf und bringen die Technologie im großflächigen industriellen Einsatz einen entscheidenden Schritt näher.« Mit der neuen Ausbaustufe wolle Holcim zeigen, dass sich die Technologie auch in größerem Maßstab einsetzen lasse. Sie solle sich als energieeffizient und skalierbar erweisen und nachträglich in bestehende Anlagen integrieren lassen. Die Abscheideanlage werde dem eigentlichen Produktionsprozess nachgeschaltet. Nach Angaben von Holcim könnten bestehende Zementwerke damit ohne grundlegende Umbauten des Produktionsprozesses nachgerüstet werden. Langfristig wolle das Unternehmen das abgeschiedene Kohlendioxid hochrein aufbereiten und für andere Industriezweige nutzbar machen. Das CO2 könne gespeichert oder perspektivisch als Rohstoff weiterverwendet werden. Hinrichs formuliert es so: »Aus dem Abgas Kohlendioxid kann ein wertvoller Rohstoff werden.« Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sieht in Höver ein Beispiel dafür, dass die Transformation energieintensiver Industrien unterschiedliche technologische Antworten benötige. Er zieht einen Vergleich zur Stahlindustrie: »Zukünftig werde ich immer die Salzgitter AG und Holcim in Höver als wunderbare Beispiele dafür nennen, wie unterschiedlich der Weg zur Klimaneutralität aussehen kann: Der eine kann das CO2 im Produktionsprozess vermeiden, der andere kann es nach dem Prozess abscheiden und nutzen.« Für Lies ist die technologische Entwicklung zugleich eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend sei ein technologischer Vorsprung: »Wenn wir die Lösung eher haben, durch eine starke Wissenschaft und durch starke Forschung, dann haben wir eine Vorreiterrolle.« Dabei dürfe die Transformation nicht dazu führen, dass Klimaziele durch den Verlust industrieller Produktion erreicht würden. »Wir müssen darauf achten, dass die Prioritäten immer auch die Arbeitsplätze bleiben, weil wir am Ende sonst Klimaziele durch den Wegfall von Produktion erreichen. Das darf uns nicht passieren.« Auch Johannes Steiniger, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, stellt bei der Inbetriebnahme die Verbindung zwischen Dekarbonisierung und Industriestandort heraus. Der Umgang mit CO2-Abscheidung und -Speicherung sei in Deutschland lange kontrovers diskutiert worden. Seine Konsequenz: »Wir müssen in Zukunft schneller werden. Wir brauchen weniger Ideologie, mehr Pragmatismus.« Die Bundesregierung wolle dazu beitragen, CCU/S als Klimaschutztechnologie für Sektoren mit schwer vermeidbaren Emissionen wie der Zementindustrie zu etablieren. Das Projekt wird über das Programm »Dekarbonisierung in der Industrie« mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert. Dabei werden auch Mittel des EU-Fonds »NextGenerationEU« ­genutzt. Betreut wird das Förderprogramm vom Kompetenzzentrum ­Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI). Die neue Technologie trifft in Höver auf einen traditionsreichen Industriestandort. Seit mehr als 110 Jahren wird hier Kalkmergel abgebaut. Nun will Holcim dort erproben, wie sich die Zementproduktion technologisch in Richtung Nahe-Null-CO2-Emissionen weiterentwickeln lasse. »Hier in Höver zeigen wir, dass ein traditionsreicher Industriestandort Zukunft hat, wenn wir gemeinsam bereit sind, neue Wege zu gehen«, sagt Hinrichs. Nach Angaben von Holcim solle die Produktion langfristig gesichert und industrielle Wertschöpfung vor Ort erhalten werden. Spezielle Membranen trennen das CO2 aus der Abluft. Das chemikalienfreie Verfahren benötige nach Angaben der Projektpartner deutlich weniger Energie als etablierte Technologien zur CO2-Abscheidung und könne vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Aufgrund seiner kompakten, modularen und skalierbaren Bauweise eigne es sich sowohl zur Nachrüstung als auch für Neubauten. Für das Helmholtz-Zentrum Hereon zeige das Projekt zugleich, wie sich Forschung in eine industrielle Anwendung übertragen lasse. Neben der technischen Skalierung stellt sich die Frage, was mit dem abgeschiedenen Kohlendioxid geschehen soll. CCU – Carbon Capture and Utilization – zielt auf dessen Nutzung, CCS – Carbon Capture and Storage – auf die Speicherung. Holcim bereite mit Kooperationspartnern erste Projekte vor, um das CO2 künftig als Grundstoff für andere Industrien einzusetzen. Lies macht deutlich, dass aus seiner Sicht beide Wege benötigt werden könnten. Die Nutzung bezeichnet er als »ideal«. Allerdings werde sich nicht ­jedes abgeschiedene CO2 industriell verwerten lassen. »Wenn wir die gesamte Industrie, bei der wir die CO2-Emissionen nicht anders beseitigen können, klimaneutral machen wollen, wird es nicht anders gehen, als dieses CO2 auch in die Erde zu bringen. « Nach Reden und politischer Einordnung geht es hinaus zur Anlage. Dort soll sich nun zeigen, ob sich die zuvor im kleineren Maßstab erprobte Membrantechnologie auch in deutlich größerer Dimension bewährt. ### Klimaschutz und eine starke Industrie gehören zusammen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/klimaschutz-starke-industrie-gehoeren-zusammen/ Last updated: 2026-10-09T04:00:10.000Z Vom Werkstudenten im Jahr 2004 zum CEO: Stephan Hinrichs kennt Holcim Deutschland aus den unterschiedlichsten Funktionen. Dass nun ausgerechnet an seiner früheren Wirkungsstätte als Werksleiter in Höver einer der ersten Industriestandorte Deutschlands entsteht, an dem CO2 im großen Maßstab abgeschieden wird, hat für den neuen CEO auch eine persönliche Bedeutung. Das ambitionierte Ziel: Langfristig rund 90 Prozent der dortigen Emissionen vollständig abzutrennen. Hinrichs definiert im Interview mit ABZ-Redakteurin Cornelia Rachow die klaren Nachhaltigkeits- und Kreislaufwirtschaftsziele. **Herr Hinrichs, Sie sind seit dem 1\. Juli CEO von Holcim Deutschland und waren zuvor unter anderem selbst Werksleiter in Höver. Nun wird an Ihrem früheren Standort eine neue CO2-Abscheideanlage in Betrieb genommen. Welche Bedeutung hat dieses Projekt für Sie persönlich – und für Holcim?** Für Holcim ist Carbon2Business Höver ein wichtiger Baustein, um unsere ambitionierten Dekarbonisierungsziele konkret in die Praxis umzusetzen und unsere Vorreiterrolle beim nachhaltigen Bauen unter Beweis zu stellen. Wir zeigen hier ganz klar: Klimaschutz und eine starke Industrie gehören zusammen. Höver wird einer der ersten Industriestandorte in Deutschland, an dem CO2 im großen Maßstab abgeschieden wird. Persönlich bedeutet es mir sehr viel, dass wir die Zukunft der Zementproduktion am Standort Höver sichern, Arbeitsplätze erhalten und langfristig neue attraktive Perspektiven schaffen. **Sie haben 2004 als Werkstudent bei Holcim angefangen und kennen das Unternehmen inzwischen aus sehr unterschiedlichen Funktionen. Was wollen Sie als CEO von Holcim Deutschland anders machen – und wo wollen Sie den eingeschlagenen Kurs bewusst fortsetzen?** Wir werden den eingeschlagenen Kurs der nachhaltigen Baustoffwende entschlossen fortsetzen. Diese Transformation ist eine strategische Notwendigkeit, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens, des EU-Green Deal sowie nationaler Klimaschutzgesetze zu erreichen. Im Mittelpunkt steht mit unserer globalen Konzernstrategie NextGen-Growth 2030 weiterhin das klare Ziel, angetrieben von Nachhaltigkeit und Innovation, Fortschritt und Wachstum zu ermöglichen. Gleichzeitig schaue ich mir in meiner neuen Rolle natürlich an, wie wir noch besser und effizienter arbeiten können. **Die neue Anlage in Höver kann zunächst bis zu 10.000 Tonnen CO2 pro Jahr abscheiden. Was genau muss diese Testphase beweisen, damit Holcim den nächsten Schritt hin zum industriellen Maßstab geht?** Mit der industriellen Testanlage wollen wir zunächst den Abscheidegrad und die erreichbare CO2-Reinheit in der betrieblichen Praxis sowie die Langlebigkeit der Membran umfassend testen. Zudem untersuchen wir unter anderem den Energiebedarf und das Prozesskondensat, damit die spätere Installation des Verflüssigers optimal verlaufen und dieser korrekt eingestellt werden kann. Wenn diese Parameter stabil sind, ist der Grundstein für die weitere Skalierung gelegt. **10.000 Tonnen sind angesichts der Gesamtemissionen des Standorts zunächst ein sehr kleiner Anteil. Wann wird daraus eine Größenordnung, die für die CO2-Bilanz des Werks tatsächlich relevant ist?** Unser langfristiges Ziel für Höver ist klar gesteckt: Wir wollen rund 90 Prozent der jährlich etwa 550.000 Tonnen CO2-Emissionen unseres Werkes vollständig abtrennen. Nach der finalen Ausbaustufe wird die Anlage hochreines CO2 für die zwischenzeitliche Speicherung und später die weitere Nutzung in nachgelagerten Wertschöpfungsstufen liefern, wenn sich ein Markt für CO2 etabliert hat. Dann kann die Testanlage eine relevante Lösung werden, um nahezu das gesamte Zementwerk zu dekarbonisieren. Voraussetzung dafür ist jedoch der Aufbau der entsprechenden Infrastruktur. Denn ein solches Vorhaben funktioniert nur, wenn die gesamte CO2-Wertschöpfungskette – vom Werkstor über den Transport bis zur Speicherung – verlässlich steht. Das wird sicherlich noch ein paar Jahre in Anspruch nehmen. **Die Membrantechnologie gilt als vergleichsweise energieeffizient und lässt sich auch in bestehenden Werken nachrüsten. Wo liegen derzeit noch die größten technischen Herausforderungen – bei Abscheiderate und Reinheit, beim Energiebedarf, bei der Standzeit der Membranen oder an anderer Stelle?** Die von unseren Partnern Helmholtz Zentrum hereon und Cool Planet Technologies entwickelte Membrantechnologie ist bereits erprobt, technologisch führend und gilt als eine der schonendsten Möglichkeiten, CO2 abzuscheiden. Das chemikalienfreie ­Verfahren verbraucht deutlich weniger Energie als etablierte Technologien zur CO2-Abscheidung. Die Herausforderungen liegen nun weniger in grundlegenden technischen Hürden, sondern vielmehr in der Skalierung, im täglichen Dauerbetrieb eines Zementwerks sowie in der Integration in die noch aufzubauenden Transport- und Speicherinfrastrukturen. **Holcim spricht bei Höver von einer »skalierbaren und wirtschaftlich tragfähigen« Blaupause. Was muss eine Tonne abgeschiedenes CO2 am Ende kosten, damit diese Aussage auch ohne Förderkulisse Bestand hat?** Ein exakter Euro-Wert pro Tonne kann nicht seriös genannt werden, da die Wirtschaftlichkeit von einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Faktoren abhängt. Generell fußt unsere Dekarbonisierungsstrategie auf mehreren Säulen: Einen großen Teil der Emissionen senken wir bereits heute konsequent durch kontinuierliche Rezepturverbesserungen bei unseren Zementen und einen optimierten Energieeinsatz. Für die dann noch verbleibenden, prozessbedingt unvermeidbaren Restemissionen benötigen wir innovative CCUS-Technologien wie bei Carbon2Business. Für diese Pionierprojekte ist klar, dass sie in der Anfangsphase Förderung und vor allem verlässliche politische Rahmenbedingungen sowie den klaren politischen Willen zur Umsetzung benötigen. Wir arbeiten eng und vertrauensvoll mit den politischen Stakeholdern zusammen und sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam die notwendigen Voraussetzungen schaffen. **Angenommen, die Abscheidung funktioniert technisch und wirtschaftlich: Was geschieht anschließend mit dem CO2? Welche konkreten Abnehmer und Nutzungsmöglichkeiten gibt es – und über welche Mengen sprechen wir ­dabei?** Unser langfristiges Ziel ist es, das CO2 als wertvollen Grundstoff für andere Industriezweige nutzbar zu machen (Carbon Capture and Utilization / CCU). Parallel zur Erprobung der CO2-Abscheidung läuft am Standort bereits ein vielversprechendes Testprojekt im Rahmen des ICO2NIC-Konsortiums mit Partnern wie Procter & Gamble. Dabei bereiten wir das abgeschiedene CO2 so auf, dass es in ganz unterschiedlichen Bereichen als Grundstoff genutzt werden kann - etwa im Kosmetik-, Pharma- und Lebensmittelsektor. Auch wenn wir diese Anwendungsszenarien schon bald in einem kleineren Maßstab testen, werden wir aber in absehbarer Zeit nicht ohne unterirdische Speicherung des CO2 als Übergangslösung auskommen, bis sich ein vollständiger Markt für Kohlenstoff etabliert hat. **Wenn die Abscheidung in Höver auf den industriellen Maßstab hochgefahren wird, müssen erhebliche Mengen CO2 den Standort verlassen. Wie soll der Transport konkret erfolgen – und welche Infrastruktur fehlt dafür heute noch?** Hier stoßen wir auf die zentrale Herausforderung: Die notwendige Infrastruktur entlang der gesamten Wertschöpfungskette befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase. Wir benötigen verlässliche Partnerschaften und die Unterstützung der Politik, um die Transportwege und Speichermöglichkeiten rechtlich und logistisch abzusichern. Für Testzwecke ist ab dem kommenden Jahr zunächst der Transport des dann abgeschiedenen CO2 per Lkw geplant. Für die spätere Skalierung arbeiten wir intensiv an effizienten Lösungen. Diese müssen dann aber sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch logistisch sinnvoll umsetzbar sein. **Holcim verfolgt in seinen deutschen Zementwerken bewusst unterschiedliche Wege: Membrantechnologie in Höver, Oxyfuel in Lägerdorf und Aminwäsche in Beckum. Ist das eine Übergangsphase, in der sich die beste Technologie erst noch herauskristallisieren muss – oder wird es auch langfristig keine Standardlösung für die Zementindustrie geben?** Wir verfolgen an unseren deutschen Standorten bewusst unterschiedliche technologische Ansätze, weil jeder Standort eigene Rahmenbedingungen mitbringt. Unser Werk in Lägerdorf, Schleswig-Holstein, bietet beispielsweise durch die Nähe zum Hafen Brunsbüttel und ein hohes Aufkommen von Windenergie einzigartige Voraussetzungen für die Oxyfuel-Technologie. In Höver wiederum eignet sich die Membrantechnologie durch ihre hohe Kompaktheit und Modularität ideal für Nachrüstungen in bestehenden Werken. Es wird daher auch langfristig keine »One-Size-Fits-All«-Lösung geben. Insgesamt verfolgen wir mit der Membrantechnologie aber einen wirklich vielversprechenden Ansatz, der für viele Industrien, insbesondere mit unvermeidbaren CO2-Emissionen, interessant ist. **Die Transformation der Zementindustrie verlangt enorme Investitionen, gleichzeitig steckt die deutsche Bauwirtschaft seit Jahren in einer schwierigen Phase. Wie viel Mehrpreis für CO2-reduzierten beziehungsweise perspektivisch ­klimaneutralen Zement kann der Markt überhaupt tragen?** Eins ist doch klar: Ein »Weiter so« kann es nicht geben. Der Bausektor hat aufgrund des Ressourcenverbrauchs und der CO2-Emissionen einen großen Hebel für eine erfolgreiche Transformation der Industrie. Klima- und ressourcenschonende Produkte stehen schon heute zur Verfügung, sind technologisch ausgereift und normativ abgedeckt. Sie sind auch preislich wettbewerbsfähig, wenn man die Kosten und Nutzen über die gesamte Lebensdauer bewertet. Klar ist aber auch: Um in Zukunft Near-Zero-Zemente anbieten zu können, bedarf es zwingend der Abscheidung von CO2 und Vorreiter-Projekte. Für die Vorreiter dieser großskaligen CCUS-Technologien braucht es in der Übergangsphase begleitende Förderinstrumente, um Technologie- und Marktrisiken abzufedern. **Wenn klimafreundlicher Zement gegenüber konventionellem Zement zunächst teurer bleibt: Braucht es dann neben Förderung der Produktion auch verbindliche Nachfrage – etwa über öffentliche Ausschreibungen und CO2-Kriterien bei der Vergabe?** Definitiv. Die öffentliche Hand spielt hier die entscheidende Schlüsselrolle: Sie vergibt jährlich Bauaufträge in Milliardenhöhe. Diese enorme, marktprägende Kraft muss genutzt werden, um Nachhaltigkeitsstandards konsequent durchzusetzen – das Stichwort lautet hier: Grüne Leitmärkte. Klima- und ressourcenschonende Lösungen sollten daher schon heute verbindlich in Ausschreibungen gefordert werden. Zudem müssen wir die einseitige Fixierung auf den reinen Anschaffungspreis überwinden und in Vergabeverfahren die Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer in den Mittelpunkt stellen. **Sie übernehmen Holcim Deutschland in einer Phase, in der sich nicht nur die Produktion, sondern das Geschäftsmodell der Baustoffindustrie verändert. Wenn wir Sie in vier Jahren wieder interviewen: Woran wollen Sie gemessen werden?** Ich möchte daran gemessen werden, dass wir den Wandel als Chance genutzt und unsere ambitionierten Nachhaltigkeitsziele bei profitablem Wachstum erfolgreich vorangetrieben haben. Dazu zählt auch, dass unsere Carbon2Business-Projekte wie in Höver oder in Lägerdorf Fortschritte bei der Abscheidung unvermeidbarer CO2-Emissionen erzielen. Ebenso wichtig ist es mir, dass wir als Vorreiter der Kreislaufwirtschaft unsere Vision »Aus Beton muss wieder Beton werden« weiter in der Baupraxis verankert haben. Kurz gesagt: Daran, dass wir beweisen konnten, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen. ### 70 Jahre Lkw-Produktion in Blainville-sur-Orne URL: https://allgemeinebauzeitung.de/blainvillesurorne-lkw-produktion-renault-trucks-elektro-fahrzeuge/ Last updated: 2026-10-08T15:56:40.000Z Blainville-sur-Orne|Frankreich (ABZ). – Seit 1956 produziert der Renault-Trucks-Standort in Blainville-sur-Orne im französischen Calvados Nutzfahrzeuge. Heute werden dort nach Herstellerangaben Fahrerkabinen für alle Lkw und mittelschweren Fahrzeuge von Renault Trucks gefertigt, montiert und an Kundenanforderungen angepasst. Der Standort beschäftigt aktuell rund 2.400 Mitarbeiter. Die Geschichte des Standorts begann 1917 mit der Ansiedlung der »Chantiers Navals Français«, die dort bis 1954 Frachter und Militärschiffe bauten. 1956 errichtete Saviem, eine Tochtergesellschaft von Renault, auf dem Gelände ein Nutzfahrzeugwerk. 1978 wurde der Standort Teil von »Renault Véhicules Industriels«, 2001 erfolgte die Integration in die Volvo-Gruppe. In den folgenden Jahrzehnten entstand in Blainville-sur-Orne eine Vielzahl von Nutzfahrzeugen. Dazu gehörten unter anderem die SAVIEM-Baureihen JL, SM und SG, der Renault Midliner sowie später der Renault Midlum. Auch militärische Fahrzeuge wie der Renault TRM 4000, TRM 2000 und TRM 10000 wurden dort gefertigt. 2020 begann in Blainville-sur-Orne nach Angaben des Herstellers als erster Standort in Europa die Serienproduktion von Elektro-Lkw. Seitdem wurden dort mehr als 3.000 Fahrzeuge der Baureihen Renault Trucks E-Tech D (12, 14 und 16 Tonnen) sowie Renault Trucks E-Tech D Wide (19 und 26 Tonnen) gefertigt. Die Fahrzeuge werden laut Hersteller unter anderem für urbane Logistik, Abfallwirtschaft, Rettungs- und Feuerwehrdienste sowie den Baustellenverkehr eingesetzt. Seit 2021 verfügt das Werk zudem über ein Zentrum für Kundenanpassungen. Auf einer Fläche von 2.500 m2 werden Fahrzeuge mit spezieller Ausstattung versehen oder umgebaut. Mit der Einführung der Euro-VI-Abgasnorm erneuerte Renault Trucks 2013 nach eigenen Angaben sein gesamtes Modellportfolio. Die Baureihen Renault Trucks D, D Wide und Cab 2,3 ergänzten das Angebot. Heute fertigt der Standort neben Fahrerkabinen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auch die Modelle Renault Trucks E-Tech D und Renault Trucks E-Tech D Wide. ### Platformers´ Days 2026 in Karlsruhe URL: https://allgemeinebauzeitung.de/platformers-days-2026-karlsruhe-messezyklus-vermietung/ Last updated: 2026-10-08T13:31:44.000Z Karlsruhe | Grauer Himmel und Regen in Aussicht – doch auf dem Karlsruher Messegelände herrscht reger Betrieb. Trotz des unbeständigen Herbstwetters sind die Platformers’ Days gut besucht. Auf rund 32.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigen die Unternehmen an diesem Donnerstag und Freitag ihre neuesten Maschinen und Lösungen. 30 der insgesamt 125 Aussteller sind erstmals dabei. Zu den Neulingen gehört auch die Munk GmbH. Roland Wicke, Leiter Vertrieb des Unternehmens, zieht am ersten Messetag eine positive Zwischenbilanz: »Die Resonanz, die wir heute Morgen erfahren haben, war durchweg positiv. Das Wetter macht ein bisschen Strich durch die Rechnung, aber ansonsten gehen wir davon aus, dass es eine gute Messe für uns wird. Wir sind Neuling hier auf der Messe und sind somit natürlich grundoptimistisch.« Auch bei JCB fällt die Zwischenbilanz am ersten Messetag positiv aus. »Trotz des Regens heute Vormittag läuft es recht gut. Der Stand ist gut besucht, auch wenn es grundsätzlich noch ein bisschen mehr sein könnte. Wir hoffen, dass es am Nachmittag aufklart und mit dem besseren Wetter auch die Besucherzahlen noch etwas steigen«, sagt Marvin Stein, Key Account bei JCB. Für die Fachmesse ist es die vierte Ausgabe am Standort Karlsruhe. Mit dem Wechsel auf einen zweijährigen Veranstaltungsrhythmus und dem neuen Termin Anfang Oktober wollen die Organisatoren die Position der Veranstaltung im deutschsprachigen Markt weiter stärken. »Das Feedback der Branche schon vor Veranstaltungsstart zeigt: Die Platformers’ Days befinden sich weiter auf Erfolgskurs und haben sich als etablierter Treffpunkt der Branche fest verankert. Der neu eingeführte zweijährige Messezyklus verleiht der Veranstaltung zusätzliche Wertigkeit und schafft eine starke Plattform für Marktüberblick, fachlichen Austausch und neue Geschäftskontakte. Mit dem neuen Termin Anfang Oktober sowie den Messetagen Donnerstag und Freitag entwickeln wir das Veranstaltungskonzept gezielt weiter und schaffen noch bessere Rahmenbedingungen für Ausstellende und Fachbesuchende im Reigen unserer Baufachmessen«, erklärt Beate Frères, Bereichsleiterin bei der Messe Karlsruhe. Wie wichtig die Veranstaltung insbesondere für die Vermietbranche ist, unterstreicht Tatjana Gerdes, Marketing Services bei Magni Deutschland. »Die Platformers’ Days sind traditionell unsere wichtigste Messe, da die Höhenzugangstechnik und vor allem der Vermietbereich für uns von großer Bedeutung sind. Wir haben hier immer die Gewissheit, unsere wichtigsten Kunden zu treffen und uns mit ihnen auszutauschen. Für die großen Vermieter ist die Messe eine der ersten Adressen«, erklärt Gerdes. Auch den neuen Messetermin bewertet sie positiv. »Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir in den ersten Stunden erlebt haben, gehen aber davon aus, dass sich das morgen noch steigern wird.« Auch bei Geda zeigt man sich mit dem bisherigen Messeverlauf zufrieden. »Wir sind sehr zufrieden. Die Qualität der Gespräche ist sehr, sehr gut. Wir wünschen uns natürlich noch etwas mehr Besucher, so wie viele andere auch. Aber die Messe ist speziell auf die Höhenzugangstechnik ausgerichtet, und das passt genau zu uns«, erklärt Tobias Stangl von Geda. Deshalb gehe er davon aus, dass das Unternehmen auch künftig auf den Platformers’ Days vertreten sein werde. Zu den technischen Höhepunkten gehören eine 100 Meter hohe Lkw-Arbeitsbühne von Wörle am Stand von Ruthmann, eine 75-Meter-Arbeitsbühne von Socage sowie eine Raupenarbeitsbühne mit 54 Metern Arbeitshöhe von Platform Basket. Manitou präsentiert unter anderem den vollelektrischen Teleskopstapler MT625e, während XCMG mit der Teleskoparbeitsbühne XGA48K mehr als 48 Meter Arbeitshöhe erreicht. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Unknown-1.jpeg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/IMG_2462.jpeg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/IMG_2452.jpeg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/IMG_2441.jpeg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/IMG_2432.jpeg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/IMG_2423.jpeg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/IMG_2430.jpeg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/IMG_2414.jpeg) Der chinesische Baumaschinenhersteller XCMG will seine Position auf dem europäischen Arbeitsbühnenmarkt weiter ausbauen. »In Europa sind wir noch in den Kinderschuhen und versuchen, uns hier weiterzuentwickeln, die richtigen Produkte für den Markt zu entwickeln und auch in den Markt zu bringen. Im Rest der Welt sind wir da schon besser aufgestellt. Gerade in Asien sind wir Marktführer mit Arbeitsbühnen. Wir versuchen natürlich, auch in Europa so gut wie möglich Fuß zu fassen«, erklärt Thomas Dohmen von XCMG. Auf der rund 1.000 Quadratmeter großen Demo-Area im Freigelände Nord zeigen Hersteller ihre Maschinen unter realitätsnahen Bedingungen. Neben Arbeitsbühnen von Avant, Genie und Haulotte sowie Minikranen von Hoeflon und Jekko ist erstmals auch Merlo vertreten. Gemeinsam mit Vetter Industrie demonstriert der Teleskopstaplerhersteller ein nachrüstbares Kamerasystem, das die Sicht auf den Arbeitsbereich bei großen Hubhöhen verbessern soll. Erstmals widmet die Messe der Flurfördertechnik eine eigene Sonderschau. Gemeinsam mit der Händlerorganisation Stapler Plus eG präsentieren verschiedene Unternehmen Lösungen rund um Stapler und ergänzende Dienstleistungen. Damit reagieren die Veranstalter auf die steigende Nachfrage nach dieser Maschinengruppe bei Arbeitsbühnenvermietern. In der neuen Low-Level Access Area können Fachbesucher zudem kompakte Personenlifte auf einem Testparcours selbst ausprobieren und vergleichen. Die Geräte sind insbesondere für Arbeiten in niedrigen Höhen und beengten Innenräumen konzipiert. Neben den Maschinenherstellern nutzen auch Anbieter aus angrenzenden Bereichen die Messe, um ihre Produkte vorzustellen und Kontakte zu pflegen. Dazu gehört SpanSet mit Lösungen für Ladungssicherung, Hebetechnik und Höhensicherung. Auch Julian Herzog von SpanSet zieht eine positive Zwischenbilanz. »Wir stellen hier unsere Produkte aus den Bereichen Ladungssicherung, Hebetechnik und Höhensicherung aus und sind sehr zufrieden. Wir haben viel Kundenkontakt, trotz des schlechten Wetters. Vielleicht ist es auch unser Glück, dass sich dadurch mehr Besucher hier drinnen tummeln. Wir haben gute, fachlich interessante Gespräche geführt und können bislang nicht klagen«, berichtet Herzog. Auch die Digitalisierung spielt eine wichtige Rolle. Der Schweizer Softwareanbieter Infosystem stellt mit »Genius« eine KI-Anwendung vor, die Bestellungen und E-Mails automatisch erfassen sowie Touren- und Dispositionsvorschläge erstellen soll. Mit dem Projekt »Girls Wanted: Talent over Gender« setzen Niederstätter, CARGOTRANS und die Platformers’ Days außerdem ein Zeichen für mehr Chancengleichheit und weibliche Fachkräfte in der Vermietbranche. Die Messe läuft noch bis Freitag, 9\. Oktober, um 15 Uhr. Die nächste Ausgabe der Platformers’ Days ist für den 12\. und 13\. Oktober 2028 geplant. ### Digitales Qualitätsmanagement im Hochhausbau standardisiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/digitales-qualitaetsmanagement-hochhausbau-standardisiert/ Last updated: 2026-10-08T12:57:41.000Z Die S+B Gruppe setzt bei ihrem 174 m hohen Hochhaus DC2 auf digitale Prozesse. PlanRadar dokumentiert Mängel, Leistungen und Bauplanung – ein Standard für Qualität und Transparenz in komplexen Projekten. _This post is for paying subscribers only._ ### Krankenhaus bei laufendem Betrieb gebaut URL: https://allgemeinebauzeitung.de/krankenhaus-laufend-betrieb-gebaut-turmdrehkrane-wolff/ Last updated: 2026-10-08T12:21:01.000Z Im San Francisco wird ein neues Krankenhaus während des Betriebs des bestehenden Gebäudes errichtet. Zwei WOLFF 1250 B US Krane sorgen für den Transport auf engem Raum ohne Störung der Patientenversorgung. _This post is for paying subscribers only._ ### 62-Meter-Aluminiumbrücke in Gernsbach erfolgreich eingehoben URL: https://allgemeinebauzeitung.de/62-meter-aluminiumbruecke-gernsbach-eingehoben/ Last updated: 2026-10-08T12:20:30.000Z Gernsbach (ABZ) | Eine rund 62 m lange und etwa 35 t schwere Aluminiumbrücke der Glück GmbH aus Engen-Welschingen ist Ende September 2026 nach Gernsbach transportiert und dort eingehoben worden. Für den rund 200 km langen Schwertransport waren insgesamt neun Begleitfahrzeuge im Einsatz. Die Brücke stand zuvor mehrere Monate auf dem Betriebsgelände der Glück GmbH. Wegen ihrer Abmessungen wurde die Transportstrecke im Vorfeld untersucht. Ein Scanfahrzeug erfasste nach Angaben des Unternehmens mögliche Hindernisse, Baustellen, Engstellen und schwierige Kurven. Am 27\. September begann der Transport in Welschingen und wurde über zwei Tage nach Gernsbach geführt. Für das Einheben der Konstruktion war ein 600-t-Großkran vorgesehen. Beim Aufbau wurde ein durchgeschmortes Kabel festgestellt. Die Reparatur dauerte rund neun Stunden, sodass das Einheben auf den nächsten Morgen verschoben wurde. »Es war ein Horror, der Transport. Mir sind drei Steine vom Herzen gefallen, als die Brücke erfolgreich eingehoben wurde. So etwas habe ich noch nie erlebt«, berichtet Geschäftsführer Werner Glück. Am folgenden Morgen konnte die Montage beginnen. Gegen 8.30 Uhr hob der Spezialkran die Brücke an und setzte sie auf die vorbereiteten Lager der Fundamente. Die anschließende Montage verlief laut Unternehmen ohne weitere Verzögerungen. In der Aluminiumbrücke stecken nach Angaben der Glück GmbH rund 3.000 Arbeitsstunden. Mehr als 5.300 Schrauben verbinden die Konstruktion. Die Fertigung hatte Anfang des Jahres begonnen. Die Glück GmbH ist seit 2002 auf die Planung und Fertigung von Aluminiumbrücken spezialisiert. Nach Unternehmensangaben wurden inzwischen mehr als 1.000 Brücken realisiert, unter anderem in England, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Zusammen erreichen die gefertigten Brücken eine Länge von mehr als 15 km. Die neue Brücke soll künftig zwei Stadtbereiche in Gernsbach miteinander verbinden und eine direkte Anbindung an die Stadtmitte sowie das neu entstandene Einkaufszentrum schaffen. Bevor Fußgänger und Radfahrer die Verbindung nutzen können, sind noch Arbeiten an den Lagern und Anschlusswegen erforderlich. ### Klebstoffindustrie im wirtschaftlichen Rückgang 2025 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/klebstoffindustrie-wirtschaftlicher-rueckgang-umsatz-deutschland/ Last updated: 2026-10-08T11:48:17.000Z Düsseldorf (ABZ) | Die deutsche Klebstoffindustrie blickt auf ein rückläufiges Geschäftsjahr 2025 zurück. Weltweit erzielten deutsche Klebstoffhersteller einen Umsatz von 12,8 Milliarden Euro, 6,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Am Standort Deutschland ging der Gesamtumsatz über alle Produktgruppen um 1,2 Prozent zurück. Für 2026 zeichnet sich laut Industrieverbands Klebstoffe bislang keine grundlegende Trendwende ab. »Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Branche bleiben weiterhin sehr herausfordernd. Geopolitische Krisen, hohe Energiekosten sowie zunehmende regulatorische Anforderungen belasten uns und unsere Abnehmerbranchen zunehmend. Umso wichtiger ist die Schaffung von Rahmenbedingungen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft am Standort Deutschland«, erklärt Dr. Kathrin Hein, Vorstandsvorsitzende des Industrieverbands Klebstoffe e. V. 2025 erwirtschaftete die Branche in Deutschland rund 1,7 Milliarden Euro mit Klebstoffen. Der Umsatz mit Klebstoffen sank um 2,5 Prozent. Klebebänder legten dagegen um 0,3 Prozent zu, zementäre Bauklebstoffe um 1,5 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten in deutschen Klebstoffunternehmen ging weltweit um 7,6 Prozent und am Standort Deutschland um 8,3 Prozent zurück. »Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr, wie eng die Klebstoffindustrie mit der Gesamtentwicklung der industriellen Wertschöpfung verknüpft ist. Dennoch investieren unsere Unternehmen weiterhin in neue Technologien und innovative Lösungen, um die Transformation wichtiger Anwenderindustrien aktiv mitzugestalten«, erklärt Dr. Vera Haye, Hauptgeschäftsführerin des Industrieverbands Klebstoffe e. V. Für 2026 bleiben die Aussichten laut Verband gemischt. Positive Impulse werden unter anderem aus der Metallverarbeitung, Elektronik, dem Maschinenbau und dem Bauhauptgewerbe erwartet. Für die Transportmittelindustrie sowie die Holz-, Möbel- und Papierindustrie bleiben die Aussichten verhalten. Als technologische Entwicklung nennt der Verband Debonding-on-Demand. Dabei können Klebverbindungen durch einen kontrollierten chemischen, physikalischen oder mechanischen Impuls gezielt gelöst werden. Die Technologie soll Anwendungen für Reparatur, Wiederverwendung und Recycling unterstützen. Zum Einsatz kommen entsprechende Verfahren unter anderem in Elektronik, Fahrzeugen, Verpackungen und im Bauwesen. ### Baupreise steigen um 6,1 Prozent im August URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baupreise-steigen-um-6-1-prozent-august/ Last updated: 2026-10-08T11:45:52.000Z Kamenz (dpa) | Wer in Sachsen ein eigenes Haus oder Wohnungen bauen will, muss immer höhere Kosten einplanen: Im August lagen die Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden 6,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit drei Jahren. Betroffen sind sowohl Arbeiten am Rohbau als auch am Ausbau. Auch die Instandhaltung bestehender Gebäude wurde um 6,1 Prozent teurer, Schönheitsreparaturen in einer Wohnung um 2,1 Prozent. Grund für den Anstieg der Baupreise sind neben fortdauernden Lohn- und Materialpreiserhöhungen auch die gestiegenen Transportkosten infolge der aktuellen Kraftstoffpreisentwicklung. Der überwiegende Teil der im Baupreisindex berücksichtigten Bauleistungen wurde daher teurer als im August 2025 angeboten. Beim Rohbau von Wohngebäuden machte sich das besonders bei Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (plus 11,2 Prozent), Zimmer- und Holzbauarbeiten (plus 9,9 Prozent) sowie bei Entwässerungskanalarbeiten (plus 8,9 Prozent) bemerkbar. Die größten Preissteigerungen im Ausbaugewerbe wurden bei Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (plus 16,1 Prozent), Betonwerksteinarbeiten (plus 10,3 Prozent) sowie Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (plus 9,9 Prozent) verzeichnet. Ähnlich wie im Wohnungsbau entwickelten sich die Preise für die Errichtung eines Bürogebäudes (plus 6,3 Prozent) oder gewerblichen Betriebsgebäudes (plus 6,1 Prozent). Beim Straßenbau stiegen die Kosten etwas stärker um 7,4 Prozent. ### Bambus-Fassade und -Terrasse in niederländischer Kindertagesstätte URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bambus-fassade-terrasse-kindergarten-vught/ Last updated: 2026-10-08T11:35:03.000Z Vught/Niederlande (ABZ) | Beim Neubau der Kindertagesstätte Mowgli im niederländischen Vught wurden Bambusprodukte von MOSO Bamboo für die Fassadenverkleidung und den Terrassenbelag eingesetzt. Nach Herstellerangaben stand dabei eine biobasierte Bauweise im Mittelpunkt. Das Gebäude liegt in einem Waldgebiet im Süden der Niederlande. Das von Natrufied Architecture entwickelte Konzept orientiert sich an der Form von Baumhäusern und soll die Verbindung zwischen Gebäude und Umgebung aufgreifen. Für die Fassadenverkleidung und die Terrasse empfahlen die Architekten nach Angaben des Herstellers Produkte aus Bambus. Zum Einsatz kam dabei die Variante Bamboo X-treme. Für das Projekt wurden laut MOSO Bamboo rund 170 m2 Fassadenelemente und knapp 130 m2 Terrassendielen dieser Variante verwendet. Die Terrassendielen wurden als umlaufende Terrasse verlegt. Insgesamt wurden damit rund 300 m2 Bambuselemente verarbeitet. Im Material sind nach Herstellerangaben 9.377,94 kg CO2 gespeichert. MOSO Bamboo fertigt die Fassadenelemente und Terrassendielen nach eigenen Angaben aus Moso-Bambus. Die Bambusstreifen werden dabei bei 200°C thermisch behandelt und anschließend hochverdichtet. Nach Angaben des Herstellers entstehen dadurch Produkte mit hoher Stabilität und Dauerhaftigkeit sowie naturnahen Brauntönungen. Für den Außeneinsatz seien keine chemischen Zusätze erforderlich. Dies betrifft laut Hersteller auch den Brandschutz der Produkte. Für Terrassendielen und Fassadenelemente nennt MOSO Bamboo die höchste Dauerhaftigkeitsklasse. Außerdem erreichen die Produkte nach Herstellerangaben die europäischen Brandschutzklassen Bfl-s1 und B-s1-d0\. Eine regelmäßige Nachbehandlung oder Wartung der Bambusfassade sei nicht erforderlich. Die Terrassendielen müssten lediglich einmal jährlich gereinigt werden. Die Fassadenelemente benötigen laut Hersteller keine Imprägnierung mit Flammschutzmitteln, um die genannte Brandschutzklasse zu erreichen. Das Gestaltungskonzept von Natrufied Architecture nimmt laut Hersteller Bezug auf Baumhäuser. Die natürlichen Konturen und die Anordnung der Geschosse sollen das Gebäude in die Waldumgebung einbinden. Die unterschiedlichen Ebenen sind für die Nutzung durch Kinder ausgelegt. Im Erdgeschoss befindet sich nach Angaben des Herstellers ein Rückzugsort für jüngere Kinder, während die oberen Bereiche zum Spielen und Erkunden genutzt werden. Der Einsatz von Bambus sollte nach Angaben des Herstellers den vom Kita-Team formulierten Wunsch nach einer biobasierten Bauweise unterstützen. MOSO® Bamboo verweist dabei auf Umweltzertifikate und nennt unter anderem FSC® sowie QNG-ready. Die Produkte seien nach Herstellerangaben bereits in anderen Projekten eingesetzt worden. Ein weiterer Aspekt des Projekts ist laut Hersteller der Rohstoffbedarf. Moso-Bambus zählt zu den schnell wachsenden Pflanzen und kann nach Angaben von MOSO Bamboo bis zu einem Meter pro Tag wachsen. Der Hersteller gibt an, dass Bambus pro Hektar und Jahr zwei- bis dreimal so viel Material produziert wie schnell wachsende Hölzer. Bei der Ernte werde nicht die gesamte Pflanze gerodet. Noch nicht erntereife Stämme wachsen weiter, produzieren Sauerstoff und nehmen CO2 aus der Luft auf. MOSO Bamboo beschreibt die Verarbeitung des Bambus als Verfahren, durch das ein widerstandsfähiges Material für Außenanwendungen entsteht. Die Produkte werden nach Herstellerangaben aus Moso-Bambus hergestellt und unter anderem für Fassaden und Terrassen eingesetzt. Die Nutzung des Rohstoffs soll dazu beitragen, den Bedarf an Hartholz zu verringern. Der Hersteller bezeichnet Bambus als Alternative zu Tropenholz und anderen Holzarten. Für das Mowgli-Projekt ist die Materialmenge mit rund 300 m2 angegeben. Davon entfallen etwa 170 m2 auf Fassadenelemente und knapp 130 m2 auf Terrassendielen. Beide Anwendungen wurden mit Bamboo X-treme ausgeführt. ### Bund rechnet bis 2035 mit Fehmarnsundtunnel URL: https://allgemeinebauzeitung.de/fehmarnsundtunnel-bau-kosten-zeitrahmen-2035/ Last updated: 2026-10-08T10:15:30.000Z Berlin/Kiel (dpa) |Der Bau der deutschen Hinterlandanbindung des Ostseetunnels zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Lolland auf deutscher Seite dauert länger als bislang geplant. Der neue «Infraplan» des Bundesverkehrsministeriums gibt den Zeitrahmen für die geplante Inbetriebnahme des Sundtunnels zwischen Fehmarn und dem schleswig-holsteinischen Festland mit «bis 2035» an. «Wir können uns bei diesem wichtigen Projekt keine weiteren Verzögerungen leisten», sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen. Er wolle darüber mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (beide CDU) sprechen. Zuvor hatte das «Flensburger Tageblatt» berichtet. Nach Angaben des Verkehrsministeriums in Kiel war bislang eine Fertigstellung des Tunnels bis 2031/2032 eingeplant. Ursprünglich hatte die Bahn die Kosten für einen Ersatzbau am Fehmarnsund mit 714 Millionen Euro beziffert. Mittlerweile hat die deutsche Infrastrukturgesellschaft Deges die Tunnelkosten jedoch mit 2,306 Milliarden Euro angegeben. ### Einfaches Bauen: Typengebäude für Wohnungsbau vorgestellt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/einfaches-bauen-typengebaeude-wohnungsbau-wirtschaftlichkeit/ Last updated: 2026-10-08T10:14:27.000Z Ein neues Typengebäude für den mehrgeschossigen Wohnungsbau zeigt, wie durch vereinfachte Planung und Materialgerechtigkeit Kosten reduziert werden können. Das Konzept basiert auf vier gleichbleibenden Geschossen mit massivem Kalksandstein und optimierten Wohngrundrissen. _This post is for paying subscribers only._ ### Vielseitige Elektroarbeitsbühnen für engen Baustellenbereich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/vielseitige-elektroarbeitsbuhnen-engen-baustellenbereich/ Last updated: 2026-10-08T08:00:46.000Z Karlsruhe (ABZ) | Auf den Platformers’ Days am 8\. und 9\. Oktober in Karlsruhe präsentiert JLG Industries gemeinsam mit Ausa und Power Towers ein umfangreiches Programm. Im Mittelpunkt stehen kompakte Elektroarbeitsbühnen, leistungsfähige Teleskop- und Geländemaschinen sowie Lösungen für Arbeiten in geringer Höhe. Die drei Marken sind auf einem Gemeinschaftsstand in Halle 1 / H110 vertreten. Ein Highlight ist die kompakte Elektro-Gelenkteleskoparbeitsbühne JLG EC450AJ Compact. Die in Italien gefertigte Maschine wurde speziell für den europäischen Markt entwickelt und verbindet emissionsfreien Betrieb mit Geländegängigkeit. Dank Zero Tail Swing und einer Maschinenbreite von nur 2 m eignet sie sich auch für beengte Baustellen. Der elektrische 4WD-AC-Antrieb mit Pendelachse ermöglicht eine Steigfähigkeit von bis zu 45 %. Eine Lithium-Ionen-Batterie sorgt für lange Einsatzzeiten, optional ist eine Schnellladefunktion erhältlich. Aufgrund ihres vergleichsweise geringen Eigengewichts können zwei Maschinen auf einem Tieflader transportiert werden. Mit der JLG 460SJ ist außerdem eine Teleskoparbeitsbühne der 400-Serie zu sehen. Sie erreicht eine maximale Plattformhöhe von 14,05 m und eine seitliche Reichweite von 12 m. Die unein­geschränkte Plattformtragfähigkeit beträgt 272 kg, in der HC3-Version stehen bis zu 450 kg zur Verfügung. Eine verbesserte Multifunktionssteuerung unterstützt schnelle und präzise Arbeitsabläufe, während das überarbeitete Haubendesign Wartung und Langlebigkeit verbessern soll. Für Arbeiten in besonders engen Innenbereichen ist die elektrische Micro-Scherenarbeitsbühne JLG ES1930M ausgelegt. Mit einer Breite von lediglich 76 cm und einer Länge von 1,47 m lässt sie sich auch durch schmale Zugänge bewegen. Die Plattform erreicht im Innenbereich eine Höhe von 5,64 m. Der elektrische Antrieb ermöglicht geräuscharmes und lokal emissionsfreies Arbeiten. Optional steht das SkySense Enhanced Detection System zur Verfügung. Eine neue Scherenarmkonstruktion soll Pendel- und Schwingbewegungen reduzieren und dadurch ein stabileres Arbeiten in der Höhe ermöglichen. Die ES4046 ist das größte Modell der JLG ES-Serie. Sie erreicht eine Arbeitshöhe von 13,92 m im Innenbereich beziehungsweise 10,75 m im Außen­bereich. Gleichzeitig beträgt das Gesamtgewicht nur 2.260 kg. Der Wenderadius von null erleichtert das Manövrieren in engen Bereichen. Für die elektrische Scherenarbeitsbühne sind unter anderem eine Lithium-Ionen-Batterie, das CleanGuard-Leckageschutzsystem und das SkySense-­Erkennungssystem erhältlich. Mit ClearSky Smart Fleet ist zudem ein Flottenmanagementsystem serienmäßig an Bord. Eine weitere Lösung für beengte ­Einsatzorte ist die elektrische Mastarbeitsbühne JLG Toucan 12E+. Sie erreicht eine Arbeitshöhe von 12,65 m und eine seitliche Reichweite von bis zu 6,20 m. Mit 345°-Mastdrehung, hydraulisch drehbarer Plattform und Fahrfunktion in Arbeitshöhe ist sie für ­Wartungs-, Industrie-, Handels- und ­Innenausbauarbeiten konzipiert. Auch die Marke Power Towers präsentiert Lösungen für Arbeiten in geringer Höhe. Der elektrisch angetriebene Power Tower Duo ermöglicht Arbeiten bis 5,0 m Höhe und ist für bis zu zwei Personen im Innenbereich ausgelegt. Die manuell verfahrbaren Modelle Nano 30CS und Power Tower CS eignen sich dagegen für kompakte Einsatz­bereiche wie ­Deckenarbeiten, Wartung und Innenausbau. Der elektrisch angetriebene Nano 35 erreicht eine Arbeitshöhe von 5,5 m und bietet eine Plattformtrag­fähigkeit von 200 kg. Für Einsätze bis 4,2 m Arbeitshöhe steht mit dem Ecolift zudem eine manuelle Lösung zur Verfügung, die ohne Batterien, Ladegerät und Hydrauliköl auskommt. Das Ausa-Programm wird durch den Geländestapler C251H und den vollelektrischen Teleskoplader T164E ­ergänzt. Der C251H bietet eine Tragfähigkeit von ­2,5 t und verfügt über eine 360°­-­Rundumsicht. Ein digitales Display stellt Betriebsdaten in Echtzeit ­bereit, während der EcoMode Motordrehzahl, Kraftstoffverbrauch und Emissionen optimiert. Das Hill-Holder-System unterstützt zusätzlich das ­sichere Arbeiten an Steigungen. Der vollelektrische T164E wurde für emissionsfreien Materialumschlag im Gelände entwickelt. Mit 18,6 kW Leistung bewältigt er Steigungen von bis zu 32 %. Die Batterie ist für einen kompletten Arbeitstag ausgelegt und kann über das integrierte Ladekabel mit 110, 230 oder 415 V geladen werden. Damit eignet sich der T164E insbesondere für Einsatzbereiche, in denen niedrige Geräuschemissionen und ein emissionsfreier Betrieb gefragt sind. Mit dem vielseitigen Maschinenprogramm zeigen JLG, Ausa und Power Towers auf den Platformers’ Days, wie sich unterschiedliche Anforderungen an Höhe, Reichweite, Mobilität und Emissionsfreiheit mit jeweils passenden Lösungen abdecken lassen. ### Daimler Truck verkauft mehr Lkw im dritten Quartal URL: https://allgemeinebauzeitung.de/daimler-truck-lkw-verkauf-drittes-quartal-nordamerika-mercedes-benz/ Last updated: 2026-10-08T07:57:22.000Z Leinfelden-Echterdingen (dpa) - Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat im dritten Quartal deutlich mehr Lkw an die Kunden verkauft als im sehr schwachen Vorjahreszeitraum. In den drei Monaten setzte der Dax-Konzern insgesamt 91.260 Fahrzeuge ab und damit 26 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie die Schwaben in Leinfelden-Echterdingen mitteilten. Insbesondere in der für das Unternehmen lukrativsten Region Nordamerika legten die Verkäufe mit einem Anstieg von über der Hälfte deutlich zu. Dort waren im Vorjahr wegen der Zollkapriolen von US-Präsident Donald Trump die Verkäufe eingebrochen. Aber auch die vor allem in Europa und Südamerika starke Lkw-Marke Mercedes-Benz konnte ihre Verkäufe steigern, während es bei den Bussen und bei Elektro-LKW schlechter lief. Mit dem deutlichen Plus beim Gesamtabsatz befindet sich Daimler Truck wieder in der Spur der Besserung. Allerdings belastet die Schwäche der Wirtschaft in Europa und insbesondere auf dem Heimatmarkt Deutschland den Konzern weiter. Am 6\. November stellt das Management um Chefin Karin Radström die finanziellen Ergebnisse aus dem dritten Quartal vor. ### CO₂-Bilanz wird zur Planungsgröße im Baubereich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/co2-bilanz-planungsgroesse-gebaeude-lebenszyklus-treibhauspotenzial/ Last updated: 2026-10-08T07:10:17.000Z Duisburg (ABZ) | Beim Bauen richtet sich der Blick nicht mehr allein auf die Energieeffizienz. Die CO2-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes spielt eine zunehmende Rolle. Mit der novellierten europäischen Gebäuderichtlinie EPBD werden die damit verbundenen Treibhausgasemissionen Teil der Planung. Ab 2028 muss das Lebenszyklus-Treibhauspotenzial bei Neubauten mit mehr als 1.000 m2 Nutzfläche berechnet und im Energieausweis ausgewiesen werden, ab 2030 gilt die Vorgabe für alle Neubauten. Parallel bereiten die EU-Mitgliedstaaten die Einführung nationaler Grenzwerte für das Lebenszyklus-Treibhauspotenzial neuer Gebäude vor. Diese Entwicklung erhöht die Bedeutung der Materialentscheidung. Neben Energieverbrauch und Emissionen im Gebäudebetrieb werden auch Herstellung und Transport von Bauprodukten, Errichtung, Instandhaltung, Austausch sowie Rückbau und Verwertung Teil der CO2-Bilanz. Für Architekten und Planer wird damit bereits in frühen Planungsphasen relevant, welchen Beitrag einzelne Baustoffe zum Treibhauspotenzial eines Gebäudes leisten. Die Entwicklung trifft auf einen Markt, der unter Druck steht. Sinkende Genehmigungszahlen und hohe Baukosten erhöhen den Bedarf an Lösungen, mit denen sich zusätzliche Anforderungen innerhalb etablierter Planungs- und Ausführungsprozesse erfüllen lassen. Für die Baustoffindustrie entsteht daraus die Aufgabe, den CO2-Fußabdruck von Produkten zu senken und gleichzeitig technische Leistungsfähigkeit, Verarbeitbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu erhalten. Am Beispiel des Kalksandsteins Silka CaRe zeigt sich laut Hersteller, welche materialtechnischen Ansätze dafür genutzt werden. ## Baustoffentwicklung unter neuen Vorzeichen Bei der Entwicklung CO2-reduzierter Baustoffe reicht es nicht aus, einzelne emissionsintensive Bestandteile einer Rezeptur zu reduzieren oder auszutauschen. Die Bestandteile eines mineralischen Baustoffs und ihr Verhältnis zueinander bestimmen wesentliche technische Eigenschaften. Veränderungen der Zusammensetzung können sich unter anderem auf Rohdichte, Druckfestigkeit und bauphysikalische Eigenschaften auswirken. Vor dieser Aufgabe stand laut Hersteller die Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft bei der Weiterentwicklung des Silka XL Systems. Ausgangspunkt war ein Kalksandsteinsystem mit definierten technischen Leistungswerten. Ziel war es, die mit seiner Herstellung verbundenen CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die für Planung und Anwendung relevanten Eigenschaften weitgehend zu erhalten. »Entscheidend ist nicht allein, im Labor einen niedrigeren CO2-Wert zu erreichen. Die neue Rezeptur muss zugleich die Anforderungen erfüllen, die später für Planung und Anwendung relevant sind«, erläutert Dr. Dr. Thomas Hurnaus, Geschäftsführer der Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft mbH. ## CO2-Reduktion über die Baustoffrezeptur Für die CO2-Reduktion setzte Xella nach eigenen Angaben an mehreren Punkten der Herstellung an. Dazu gehören die Nutzung neuer regionaler Rohstoffvorkommen zur Verringerung des logistischen Aufwands, Strom aus erneuerbarer Energie, ein energieeffizienterer Herstellungsprozess und die Optimierung der Kalksandsteinrezeptur. Einen wesentlichen Ansatzpunkt bildet dabei der Kalk. Als Bindemittel trägt er laut Hersteller maßgeblich zum CO2-Fußabdruck der Kalksandsteinherstellung bei. Um den erforderlichen Kalkeinsatz zu reduzieren, wurde die Zusammensetzung der Füllstoffe verändert. Statt des bisher verwendeten Sandes kommen nach Herstellerangaben maßgeschneiderte Füllstoffmischungen mit abgestimmten Korngrößen zum Einsatz. Dadurch soll eine höhere Packungsdichte im Materialgefüge erreicht werden. Unterschiedlich große Körner füllen vorhandene Zwischenräume besser aus, sodass weniger Bindemittel benötigt wird, um die mineralischen Bestandteile miteinander zu verbinden. Zusammen reduzieren diese Maßnahmen laut Hersteller den CO2-Fußabdruck von Silka CaRe in der Herstellung um bis zu 40 % gegenüber Silka Solid XL 20-2,0\. Die Angabe bezieht sich auf die Module A1 bis A3 und ist in der Umweltproduktdeklaration des Instituts Bauen und Umwelt dokumentiert. ## Technische Eigenschaften bleiben erhalten Silka CaRe weist nach Herstellerangaben eine Rohdichteklasse von 2,0 auf und bietet damit die gleichen Voraussetzungen für den Schallschutz wie Silka Solid XL 20-2,0\. Die Druckfestigkeitsklasse liegt bei 16, die charakteristische Mauerwerksdruckfestigkeit bei fk = 11,2 N/mm2\. Damit werden laut Hersteller die Regelfälle in der Statik abgedeckt. Im Vergleich zu Plansteinmauerwerk der Festigkeitsklasse 20 liegt der fk-Wert um 6,7 % höher, gegenüber dem Silka Ratio Planstein um 15 %. Auch die Eigenschaften hinsichtlich Brand- und Wärmeschutz bleiben nach Herstellerangaben erhalten. Silka CaRe ist nach Herstellerangaben in den Formaten 498 × 498 mm und 998 × 498 mm verfügbar, nach DIN EN 771-2 und DIN EN 1996 geregelt und erfüllt die Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltige Gebäude, kurz QNG. Damit lässt sich der reduzierte CO2-Fußabdruck in der Gebäudeplanung berücksichtigen, ohne ein grundsätzlich neues Wand- oder Konstruktionssystem vorzusehen. Auch etablierte Ausführungs- und Logistikprozesse können laut Hersteller beibehalten werden. ## CO2-Aufnahme während der Nutzungsphase Für die Lebenszyklusbilanz ist neben der Herstellung auch die Nutzungsphase relevant. Während dieser findet die sogenannte Recarbonatisierung statt. CO2 aus der Umgebungsluft dringt in den Porenraum des Kalksandsteins ein und reagiert dort mit Anteilen der CSH-Phasen zu Calciumcarbonat. Auf diese Weise wird ein Teil des CO2 wieder dauerhaft im Material gebunden. Der Prozess findet grundsätzlich auch bei verputzten oder wärmegedämmten Konstruktionen statt, sofern eine entsprechende Wasserdampfdurchlässigkeit gegeben ist. Wie sich die Recarbonatisierung über längere Zeiträume entwickelt, wurde laut Hersteller in einem Forschungsprojekt anhand von 133 Einzelproben aus Deutschland, Polen und den Niederlanden untersucht. Die Proben hatten ein Gesamtgewicht von 1.996 kg. Aus den Messwerten wurde der Zusammenhang zwischen dem Alter des Kalksandsteins und dem Recarbonatisierungsgrad ermittelt und damit die Geschwindigkeit der CO2-Rückbindung. Am Ende der Nutzungsphase ist Kalksandstein im Gebäude vollständig recarbonatisiert, nach 50 Jahren bereits zu 88 %. Dies wurde laut Hersteller auch vom Institut Bauen und Umwelt für die Erstellung von EPDs anerkannt. Zum Ausgleich von statistischen Schwankungen wird die Rekarbonatisierung nur zu 95 % angesetzt. Die CO2-Aufnahme wird in der Lebenszyklusbilanz berücksichtigt. Unter Einbeziehung der reduzierten Emissionen aus der Herstellung und der späteren CO2-Bindung durch Recarbonatisierung liegt der CO2-Fußabdruck von Silka CaRe über den Lebenszyklus nach Herstellerangaben bei rund 135 kg/m3. ## Entwicklung geht weiter Mit Silka CaRe ist die Entwicklung CO2-reduzierter mineralischer Baustoffe für Xella nach eigenen Angaben nicht abgeschlossen. Zusätzliche Möglichkeiten ergeben sich seit der Zugehörigkeit zur Holcim Gruppe durch den erweiterten Zugang zu mineralischen Rohstoffen und Bindemitteln. Damit erweitert sich auch die Basis für die zukünftige Forschung an Rezepturen und Materialkreisläufen. Im Fokus bleibt laut Hersteller die Frage, wie sich Rohstoffe effizienter einsetzen und CO2-Emissionen weiter reduzieren lassen, während die für Planung und Anwendung erforderliche technische Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Für Dr. Dr. Thomas Hurnaus reicht der Blick dabei über die rein technische Entwicklung hinaus. »Bei all den technischen Kennwerten dürfen wir nicht vergessen, wofür wir diese Entwicklungsarbeit leisten. Gebäude entstehen für Menschen und bleiben über Generationen bestehen. Wenn es uns gelingt, heute Materialien weiterzuentwickeln und Ressourcen bewusster einzusetzen, schaffen wir damit eine Grundlage für das Bauen von morgen. Genau darin liegt für mich auch die Verantwortung von Forschung und Entwicklung.« ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Foto-2--Silka-CaRe-.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Foto-4--Produktion-Silka-CaRe-.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Foto-5--Silka-auf-der-Baustelle-.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/10/Unknown.jpeg) ### Effizienz durch einfaches Vorlauf-System im Gerüstbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/effizienz-vorlauf-system-geruestbau/ Last updated: 2026-10-08T06:00:17.000Z **Mertendorf-Görschen** (ABZ) | Mit dem Verbleibenden-Albert-Pfosten, kurz VAP, hat die Albert Gerüst- und Gerätetechnik nach eigenen Angaben eine Lösung für den vorlaufenden Seitenschutz im Blitzfix-Gerüstsystem entwickelt. Das Konzept setzt auf wenige Komponenten und ein einfaches Prinzip: Die Seitenschutzpfosten verbleiben nach der Montage am Gerüstrahmen und werden mit Geländern verbunden. Sicheres Arbeiten beginnt im Gerüstbau bereits während der Montage. Denn gerade beim Auf-, Um- und Abbau entstehen Situationen, in denen sich Beschäftigte auf noch nicht vollständig gesicherten Gerüstlagen bewegen müssen. Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit tragen diesem Risiko Rechnung. Die TRBS 2121 Teil 1 schreibt für den Auf-, Um- und Abbau von Gerüsten geeignete Maßnahmen zum Schutz gegen Absturz vor. Mit dem VAP – Verbleibenden-Albert-Pfosten hat Albert Gerüste für das eigene Blitzfix-Gerüstsystem eine Lösung entwickelt, die den vorlaufenden Seitenschutz möglichst unkompliziert in den Montageablauf integrieren soll. Das konstruktive Prinzip ist bewusst einfach gehalten. Das VAP-System besteht aus einzelnen VA-Pfosten und metrischen Rückengeländern des Albert-UNITAC-Systems. Die Pfosten werden direkt auf die Rohrverbinder des Gerüstrahmens aufgesteckt und gesichert. Anschließend verbleiben sie an dieser Position und werden durch die Rückengeländer mit Locheinhängung verbunden. Durch das Aufstecken des Vertikalrahmens werden sowohl der VA-Pfosten als auch die Rückengeländer zusätzlich gegen Aushängen gesichert. Beim weiteren Aufbau entsteht der vorlaufende Seitenschutz damit Lage für Lage zusammen mit dem Gerüst. Ein Umsetzen der Pfosten während des Montagefortschritts oder eine zusätzliche Absicherung mit Biltzfix Rückengeländern ist nicht erforderlich, informiert das Unternehmen. Neben der Arbeitssicherheit stand bei der Entwicklung nach Angaben von Albert vor allem Funktionalität und Wirtschaftlichkeit im Fokus. Dadurch, dass das permanente Seitenschutz-System nicht aus einem ganzheitlichen sperrigen Rahmen besteht, können die einzelnen Pfosten und Geländer platzsparend auf Fahrzeuge verladen und gelagert werden. Gerade im täglichen Gerüstbau ist dieser Aspekt relevant. Denn neben der eigentlichen Montagezeit beeinflussen auch Transport, Lagerhaltung, Baustellenlogistik und die Handhabung der einzelnen Bauteile die Wirtschaftlichkeit eines Systems. Die entscheidende Herausforderung bei Sicherheitssystemen im Gerüstbau liegt nicht allein in ihrer technischen Funktion. Sie müssen sich auch unter realen Baustellenbedingungen praktikabel einsetzen lassen. Montageabläufe stehen unter Zeitdruck, Material muss transportiert und bewegt werden und die Konstruktionen müssen für die Monteure möglichst intuitiv handhabbar bleiben. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Arbeitsschutz und Baustellenpraxis setzt der VAP an. Der Seitenschutz soll nicht als zusätzlicher Arbeitsschritt verstanden werden, sondern als Bestandteil des regulären Gerüstaufbaus. ### 460 Wohneinheiten auf ehemaliger Jägerkaserne in Trier geplant URL: https://allgemeinebauzeitung.de/trier-jaegerkasernen-wohneinheiten-freiraum-regenwasser/ Last updated: 2026-10-07T14:29:10.000Z Ein neues Stadtquartier mit rund 460 Wohnungen entsteht auf der ehemaligen Jägerkaserne in Trier. Die Entwicklung kombiniert Wohnraum, Freiräume und nachhaltige Wasserinfrastruktur. _This post is for paying subscribers only._ ### Anton Gugelfuß wird neuer Präsident von Fenster Plus Fassade URL: https://allgemeinebauzeitung.de/anton-gugelfuss-neuer-praesident-fenster-plus-fassade/ Last updated: 2026-10-07T14:00:15.000Z Das Präsidium des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) hat Anton Gugelfuß satzungsgemäß aus seiner Mitte zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Helmut Meeth, der dem Verband sechs Jahre lang vorstand und sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hat. Die offizielle Übergabe an der Spitze des VFF erfolgte im Juni 2026 während der VFF-Mitgliederversammlung im Rahmen des VFF-Jahreskongresses in Göttingen. »Die Präsidentschaft in der derzeitigen wirtschafts- und baupolitisch schwierigen Lage zu übernehmen, ist eine herausfordernde Aufgabe, die ich gerne übernehme«, äußert sich Gugelfuß nach seiner Wahl. Er werde alles dazu beitragen, die Branche verlässlich zu vertreten, praxisnahe Lösungen einzubringen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern. Nach Angaben des neuen Präsidenten gilt dies sowohl für den Ausbau des Dienstleistungsangebots als auch für die Stärkung der politischen Interessenvertretung des Verbandes in Brüssel und Berlin. ### Christian Schenk übernimmt Vertriebsleitung bei Tona Tonwerke URL: https://allgemeinebauzeitung.de/christian-schenk-vertriebsleitung-tona-tonwerke/ Last updated: 2026-10-07T13:00:49.000Z Zum 1\. September 2026 hat Christian Schenk hat die Vertriebsleitung der Tona Tonwerke Schmitz GmbH übernommen. Schenk verfügt über mehr als 25 Jahre Berufs- und Branchenerfahrung im Schornstein- und Baustoffbereich. Der studierte Betriebswirt für Absatz und Marketing war laut Tona in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn in verschiedenen verantwortungsvollen Vertriebspositionen in der Abgasbranche tätig. Nach Angaben des Unternehmens verfügt er über materialübergreifende Kenntnisse in den Bereichen Schornstein und Abgas sowie über Erfahrungen mit den Werkstoffen Keramik, Edelstahl und Kunststoff. ### Weiterentwicklung bewährter Technologie in Erdarbeiten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/grundomat-p-technologie-weiterentwicklung-praezision-wartung/ Last updated: 2026-10-07T12:28:38.000Z Lennestadt (ABZ) | Druckluftbetriebene Erdraketen ermöglichen die grabenlose Herstellung von Hausanschlüssen für Wärme, Strom, Wasser oder Telekommunikation. Die Leitungen können dabei mit vergleichsweise geringen Eingriffen in bestehende Infrastruktur bis zum Gebäude verlegt werden. Das gilt unter anderem für Glasfaseranschlüsse (FTTH) und Leitungen im Zusammenhang mit der Energiewende. Die GRUNDOMAT P+ von Tracto ist für diesen Anwendungsbereich ausgelegt. Erdraketen arbeiten beim Vortrieb nach dem Bodenverdrängungsprinzip. Der Boden wird während des Vortriebs in das umgebende Erdreich verdrängt und verdichtet. In die entstandene Erdröhre können laut Hersteller Kurzrohre mit glatten, außen nicht überstehenden Muffen, Kunststofflangrohre mit Außendurchmessern von 40 bis 160 mm oder Kabel sofort oder nachträglich eingezogen werden. Je nach Boden sind Verlegelängen von bis zu 25 m möglich. Da der Vortrieb ungesteuert erfolgt, kommt der Zielgenauigkeit eine zentrale Bedeutung zu. Bei den GRUNDOMAT Erdraketen setzt Tracto nach eigenen Angaben auf ein Konstruktionsprinzip mit Vortrieb im 2-Takt-Verfahren. Die GRUNDOMAT P+ führt dieses Konzept nach Angaben des Unternehmens mit Anpassungen an die Anforderungen des heutigen Baustelleneinsatzes fort. »Die GRUNDOMAT P+ ist keine komplette Neuentwicklung, sondern die konsequente Weiterentwicklung einer bewährten Technologie mit Blick auf die Baustellenbedingungen von heute und morgen. Deshalb haben wir auf die Rückmeldungen aus der Praxis gehört und genau dort angesetzt, wo Anwender im täglichen Einsatz den größten Nutzen erwarten: bei Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit«, so David Imhof, Leiter des Produktmanagements bei Tracto. Bei der GRUNDOMAT P+ wurde laut Hersteller unter anderem die Kopfdichtung angepasst. Sie soll die Maschine besser vor eindringendem Schmutz schützen und dazu beitragen, die Zielgenauigkeit auch unter anspruchsvollen Bedingungen zu erhalten. Eine Führungsbuchse für den Meißel unterstützt nach Angaben des Unternehmens die Präzision und reduziert den Verschleiß. Auch die Wartung wurde laut Hersteller verändert. Durch das servicefreundliche, einschraubbare Gehäusevorderteil sollen Verschleißteile schneller ausgetauscht und Stillstandzeiten reduziert werden. »Entscheidend ist nicht nur, was eine Maschine auf dem Papier leistet, sondern wie zuverlässig sie unter realen Baustellenbedingungen funktioniert«, so Imhof. Anwender Florian Duraku berichtet dazu: »Tracto ist für uns ein sehr wichtiger Partner, denn die Erdraketen müssen natürlich unter allen Bodenbedingungen effektiv arbeiten: ob in kiesigem, nassem oder schlammigem Untergrund – und in dieser Hinsicht haben wir mit Tracto die besten Erfahrungen gemacht.« Die GRUNDOMAT P+ ist laut Hersteller mit zwei unterschiedlichen Köpfen erhältlich. Für locker gelagerte, verdrängbare Böden steht ein Stufenkopf zur Verfügung. Für harte und stark verdichtete Böden ist die Maschine mit einem sogenannten Kronenkopf erhältlich. Dessen patentiertes Design ist laut Hersteller auf den Einsatz unter diesen Bodenbedingungen ausgelegt. Für Arbeiten mit begrenztem Platzangebot bietet Tracto zusätzlich die GRUNDOMAT XS an. Die kompakte Ausführung ist laut Hersteller insbesondere für Hausanschlüsse und innerstädtische Baustellen vorgesehen. Durch die Bauweise können Start- und Zielgruben kleiner ausgeführt werden. Die GRUNDOMAT P+ kann laut Hersteller mit unterschiedlichen Konfigurationen und Zubehör für verschiedene Verlegeverfahren eingesetzt werden. Das Angebot reicht von der Sofortverrohrung bis zum nachträglichen Rohreinzug. »Nur wenn wir die Anwendungsfälle unserer Kunden genau verstehen, können wir die passende Lösung bereitstellen und gleichzeitig erkennen, welche neuen Lösungen der Markt künftig benötigt«, erklärt David Imhof. Neben der Technik bietet Tracto nach eigenen Angaben weitere Dienstleistungen für den Einsatz der Erdraketen an. Dazu gehören Vorführungen, Finanzierungslösungen und Trainings. Die Schulungen können bei Tracto oder auf den Baustellen der Anwender stattfinden. Laut Unternehmen soll damit auch die Einweisung mehrerer Teams unter realen Baustellenbedingungen ermöglicht werden. Nach dem Kauf steht den Anwendern zudem ein Kundendienst zur Verfügung. ### Selektiver Abbau von Ton und Basalt in Burbach URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ton-basalt-abbau-burbach-selektiv-maschinen-einsatz/ Last updated: 2026-10-07T12:28:06.000Z Burbach (ABZ) | Unterschiedliche geologische Schichten prägen die Lagerstätte der Theodor Stephan KG in Burbach, Nordrhein-Westfalen. Während der Tonabbau in der Grube »Auf dem Kreuz« lange Zeit im Mittelpunkt stand, wird inzwischen auch die darüberliegende Basaltschicht genutzt. Die 15 bis 30 m mächtige Schicht diente zuvor vor allem als Erosionsschutz und wurde abgetragen und als Abraum eingebaut. Mit der vollständigen Nutzung der Lagerstätte hat sich auch der Maschineneinsatz verändert. Typisch für das primäre Abbaugebiet ist der als Kreuzton bezeichnete hellbrennende Schieferton. Er ist durch Verwitterung entstanden und weist laut Unternehmensangaben eine besondere mineralische Zusammensetzung und Kornverteilung auf. Dadurch lässt er sich unter anderem gut formen und gießen. Zum Einsatz kommt der Rohstoff in der Keramikindustrie, beispielsweise für Fliesen, Sanitärkeramik, Klinker und Ofenkacheln. Darüber hinaus wird der Ton laut Unternehmensangaben als funktionaler Füllstoff in Farben und Lacken sowie in Kunststoffen und Gummiprodukten eingesetzt. Weitere Anwendungen finden sich bei Glasuren, in technischen Bereichen und im Bauwesen, etwa für Deponieabdichtungen oder zur Bodenverbesserung. Vor der Verarbeitung, Aufbereitung und Veredelung im Misch- und Mahlwerk steht der selektive Abbau. Die unterschiedlichen Sorten werden dabei getrennt gewonnen, um eine Vermischung zu vermeiden. Zunächst muss die über der Tonschicht liegende Basaltschicht abgetragen werden. Der Basaltabbau wurde nach Angaben des Unternehmens über viele Jahre nicht weiterverfolgt. Arndt Nikolaus Loh, der das Unternehmen in vierter Generation führt, verfolgt inzwischen die vollständige Nutzung des Abbaugebiets. »Bislang stand der Tonabbau im Vordergrund. Doch vor ein paar Jahren entdeckte man die hochwertige Qualität des Basalts, der widerstandsfähige Eigenschaften hat und daher im Tiefbau gefragt ist. Fünf Jahre lang dauerte das Planfeststellungsverfahren, bis wir den Basalt separat abbauen konnten«, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter. Der Basalt wird laut Unternehmen unter anderem zu Frostschutzkörnungen, Schotter und Bruchsteinen aufbereitet und für die Befüllung von Gabionen eingesetzt. Auch Splitte werden produziert. Eine neue Anlage zur Herstellung von Edelsplitten ist geplant. Für die Gewinnung des Basalts stehen zwei Verfahren zur Verfügung. Abhängig von den jeweiligen Schichten wird das Gestein entweder durch Sprengungen oder mit einem Bagger gelöst. Für den Baggerbetrieb kommt ein neuer Cat Kettenbagger 352 zum Einsatz, der von der Zeppelin Niederlassung Hanau und dem Verkaufsrepräsentanten Moritz Caspar geliefert wurde. Der Bagger ist mit einem Reißzahn ausgerüstet, mit dem das kluftige Gestein gelöst wird. Hinzu kommen eine Panzerverglasung und ein ME-Ausleger. Anschließend nimmt der Bagger das Material mit einem Felslöffel auf und gibt es an einen Cat Kettenbagger 336 weiter. Dieser kann bei Bedarf übergroße Steine mit einem Hammer vorzerkleinern und anschließend die Doppelbrecher-Anlage Jonsson L120-330 beschicken. »Wir versprechen uns von dem Gerät mehr Leistung, absolute Zuverlässigkeit und einen niedrigen Spritverbrauch«, erklärt Arndt Nikolaus Loh. Die Jonsson L120-330 kombiniert einen Backen- und einen Kegelbrecher und arbeitet damit als mobiles Schotterwerk. Die Anlage ist 27,3 m lang und wiegt insgesamt 132 t. Laut Unternehmensangaben sind Tagesleistungen von 2 000 bis 3 000 t möglich. Die Antriebe werden über ein dieselelektrisches Aggregat versorgt. Dadurch kann die Anlage laut Hersteller alternativ auch elektrisch betrieben werden. In der ersten Brechstufe wird das aufgegebene Basaltrohmaterial grob zerkleinert. Die zweite Brechstufe verfügt über ein Siebdeck und erzeugt die fertigen Körnungen. Diese werden über Förderbänder auf Halden aufgegeben. Ein Cat Radlader 966M übernimmt anschließend den Transport des Materials auf die Halde und die Beladung der Kunden-Lkw. ### Autobahn-Gesellschaft erhält Kreditfähigkeit ab 2027 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/autobahn-gesellschaft-kreditfaehigkeit-2027-maut-einnahmen-sanierung/ Last updated: 2026-10-07T12:13:24.000Z Die Autobahn GmbH wird ab 2027 kreditfähig und kann ab 2028 selbst aus Mauteinnahmen investieren. Die Reform schafft Planungssicherheit für Sanierungen und Neubauten – mit Kritik von Umweltgruppen. _This post is for paying subscribers only._ ### Rein elektrischer 21-Tonnen-Radlader im Sortierbetrieb getestet URL: https://allgemeinebauzeitung.de/rein-elektrischer-21-tonnen-radlader-sortierbetrieb/ Last updated: 2026-10-07T10:00:09.000Z **Mechede** (ABZ) | Das Unternehmen Relo aus dem Hochsauerlandkreis hat nach eigenen Angaben den knapp einwöchigen Praxistest eines rein elektrisch angetriebenen LiuGong 856HE abgeschlossen. Der 21 t schwere Radlader wurde von der STS Schneider Technik und Service GmbH in Zusammenarbeit mit der BAUMA Vermiet- und Handels GmbH für den Testbetrieb bereitgestellt. Im Mittelpunkt standen der Einsatz im Sortierbetrieb, der Energieverbrauch sowie die Auswirkungen des elektrischen Antriebs auf Emissionen und Geräuschentwicklung. Der Test sollte nach Angaben der beteiligten Unternehmen zeigen, inwieweit sich ein elektrisch angetriebener Radlader für die täglichen Arbeiten in der Wertstoffaufbereitung einsetzen lässt. Der LiuGong 856HE arbeitet dabei ohne lokale Abgasemissionen. Relo setzte während der Testphase nach eigenen Angaben zertifizierten Grünstrom ein. Dadurch sei der CO2-Ausstoß während des Testbetriebs mit 0 g pro Betriebsstunde angegeben worden. Bei einer entsprechenden Nutzung könne sich laut den Angaben des Unternehmens über ein Jahr eine Einsparung von mehreren Tonnen Kohlendioxid pro Fahrzeug ergeben. Die tatsächliche Einsparung hängt dabei vom jeweiligen Einsatzumfang und der Herkunft des eingesetzten Stroms ab. Neben den Emissionen stand auch die Geräuschentwicklung im Arbeitsbereich im Fokus. Der elektrische Antrieb des 856HE arbeitet nach Angaben der Beteiligten deutlich leiser als ein vergleichbarer Dieselantrieb. Dadurch soll sich insbesondere die Lärmbelastung auf dem Betriebsgelände reduzieren. Relo bewertet den Praxistest nach eigenen Angaben als Grundlage für weitere Überlegungen zur Elektrifizierung des Fuhrparks. Erste Umstellungen seien bereits in Planung. Der Test mit dem 21 t schweren LiuGong 856HE soll dabei Erfahrungen für den Einsatz elektrisch angetriebener Baumaschinen in der Wertstoffaufbereitung liefern. LiuGong wurde 1958 gegründet und entwickelt und produziert nach Herstellerangaben unter anderem Radlader, Bagger und weitere Maschinen für Bauwirtschaft, Industrie, Gewinnung und Materialumschlag. Der 856HE gehört zur Baureihe elektrisch angetriebener Radlader des Herstellers. ### Mobiler 7-Achs-Druck für Modulhäuser in Weißenhorn URL: https://allgemeinebauzeitung.de/mobiler-7-achs-druck-modulhaeuser-weissenhorn/ Last updated: 2026-10-07T10:00:01.000Z Die Rupp Gebäudedruck GmbH hat erstmals ein Modulhaus mit mobilen 7-Achs-Systemen aus dem Hause Avenco und KUKA hergestellt. Das Projekt zeigt, wie normgerechter Beton und flexible Robertechnologie den 3D-Gebäudedruck wirtschaftlicher und skalierbar machen. _This post is for paying subscribers only._ ### Deutsche Unternehmen wenig vorbereitet auf KI-gestützte Cyberangriffe URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ki-cyberangriffe-unternehmen-sicherheitsprozesse-unsicherheiten/ Last updated: 2026-10-07T09:49:57.000Z Berlin (dpa) | Nur etwa jedes zehnte Unternehmen in Deutschland hat bisher Prozesse für speziell auf Künstliche Intelligenz bezogene Sicherheitsvorfälle etabliert. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des TÜV-Verbands. Danach gaben lediglich elf Prozent der 505 Unternehmen, die an der Befragung im Juli teilnahmen, an, bei ihnen existierten bereits spezielle Vorkehrungen für solche Fälle. 43 Prozent der Befragten gaben an, sie nutzten allgemeine IT-Sicherheitsprozesse, aber noch ohne spezielle KI-Regeln. Jedes fünfte Unternehmen (20 Prozent) erarbeitet nach Auskunft der Verantwortlichen aktuell solche Prozesse. In jedem vierten Unternehmen (25 Prozent) gibt es für solche Vorfälle den Angaben der Verantwortlichen zufolge gar keine entsprechenden Regelungen. Zwei Prozent der Befragten antworteten mit «Weiß nicht». Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage waren den Angaben zufolge IT- oder KI-Verantwortliche sowie Mitglieder der Geschäftsführung aus Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern. Laut Umfrage setzten im vergangenen Juli bereits 49 Prozent der Betriebe KI ein. Neun Prozent der Unternehmen planten einen KI-Einsatz innerhalb der nächsten zwölf Monate. 42 Prozent der Betriebe, die an der Umfrage teilnahmen, gaben an, sie nutzten KI derzeit nicht und planten dies auch nicht. Von den KI-Skeptikern nannte mehr als die Hälfte (53 Prozent) Bedenken in Bezug auf Datenschutz oder Sicherheit. Von denjenigen, die KI einsetzen, gaben die meisten (96 Prozent) an, damit Texte, Bilder oder Code zu erstellen. Zur Verbesserung der IT-Sicherheit nutzte demnach etwas weniger als jedes dritte Unternehmen (31 Prozent) Künstliche Intelligenz. In jedem vierten Unternehmen (25 Prozent) wird KI zur Automatisierung von Abläufen verwendet, etwa um Rechnungen zu erstellen oder für Chatbots im Kundenservice. Künstliche Intelligenz sei nicht nur eine weitere technologische Neuerung, sondern führe zu bedeutenden «operativen und strategischen Veränderungen», sagt BSI-Vizepräsident Thomas Caspers. Ihr Potenzial werde von deutschen Unternehmen bisher nicht voll ausgeschöpft. Um die Abhängigkeit von chinesischen und US-amerikanischen KI-Unternehmen zu reduzieren, sei es wichtig, die für Europa die «wirklich relevanten Anwendungsbereiche» zu identifizieren. Hier sei es dann möglich, mit europäischen Modellen erfolgreich zu sein, «auf Augenhöhe» mit Entwicklern in den USA und China. Im Zuge der Umfrage hätten 17 Prozent der Betriebe von KI-gestützten Angriffen berichtet. Die Dunkelziffer sei vermutlich größer, da die Nutzung von KI bei einem Cyberangriff nicht immer einfach erkennbar sei. Der Präsident des TÜV-Verbands, Dirk Stenkamp, berichtet, es herrsche vielfach Unsicherheit bezüglich der Frage, wer beim Einsatz von KI im Unternehmen im Schadensfall hafte: «Der Anbieter der KI, bin ich es selber oder sind es andere Stellen?» Da viele Unternehmen gar nicht das Expertenniveau aufbauen könnten, um die Sicherheit von KI-Modellen beurteilen zu können, seien gesetzgeberische Vorgaben sinnvoll, damit zumindest eine Art «Grundschutz» etabliert werde. ### Neubaustrecke Hannover-Hamburg erhält Bundestagsgenehmigung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hannover-hamburg-neubaustrecke-planung-kosten/ Last updated: 2026-10-07T09:49:35.000Z Berlin (dpa) | Der Verkehrsausschuss des Bundestags hat den Weg für eine Neubaustrecke zwischen Hannover und Hamburg freigemacht. Zugleich sollen rund 250 Millionen Euro in Verbesserungen der bestehenden Strecke investiert werden. Der Antrag wurde von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken beschlossen. Die geplante zweigleisige Neubaustrecke soll über Soltau und Bergen führen, teils entlang der A7 verlaufen und für Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h ausgelegt werden. Nach Angaben der Bahn soll sich die Fahrzeit zwischen Hamburg und Hannover um 18 Minuten verkürzen. Die bestehende Strecke ist laut DB mit bis zu 147 Prozent ausgelastet. Parallel ist eine Sanierung der Bestandsstrecke vorgesehen. Die sogenannte Korridorsanierung ist bislang für 2029 geplant. Das Konzept wird derzeit vom Bundesverkehrsministerium und der Bahn überprüft. Bis zum Baubeginn sind weitere Planungsphasen erforderlich. Laut Vorplanung sollen die Planfeststellungsunterlagen 2034 eingereicht werden, der Baubeginn ist für 2036 vorgesehen. Die Fertigstellung könnte 2050 erfolgen. Die Bahn rechnet mit Kosten von mindestens rund neun Milliarden Euro. Weitere Forderungen aus der Region könnten das Projekt verteuern. ### ifo: Tankrabatt nur teilweise weitergegeben URL: https://allgemeinebauzeitung.de/tankrabatt-weitergabe-ifo-diesel-superbenzin-e10/ Last updated: 2026-10-07T09:04:28.000Z Das ifo Institut zeigt, dass der Tankrabatt bei Diesel und Superbenzin nur teilweise weitergegeben wird. Besonders bei E10 sinkt die Weitergabe um bis zu 7 Cent innerhalb einer Woche. _This post is for paying subscribers only._ ### IWF warnt vor anhaltend hohen Energiepreisen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/iwf-energiepreise-hohe-preise-kosten/ Last updated: 2026-10-07T09:04:07.000Z Singapur (dpa) | Die hohen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs werden laut der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) noch einige Zeit bestehen bleiben. «Der Preisdruck könnte sich weiter verstärken, da die Nachfrage mit dem Beginn der kalten Jahreszeit auf der Nordhalbkugel steigt und die Länder ihre Reserven wieder auffüllen», warnte Kristalina Georgiewa laut Manuskript in einer Rede in Singapur im Vorfeld der Jahrestagung des IWF und der Weltbank. Selbst wenn der Konflikt bald ende, dürften die Preise bis 2027 weiter hoch bleiben, so Georgiewa. Die herausfordernde Situation bei den Energiepreisen und der Boom rund um Künstliche Intelligenz trieben die Preise an, warnte der IWF weiter. Zölle, Verteidigungsausgaben und eine hohe Staatsverschuldung könnten zusätzlich die Teuerungsrate anheizen. «Jetzt könnte in vielen Ländern ein umsichtig restriktiverer Ansatz in der Geldpolitik angebracht sein», sagte Georgiewa. Sie lobte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of Japan, bereits ihre Leitzinsen angehoben zu haben. Zugleich bemängelte Georgiewa die bisherige Finanzpolitik einiger Industrieländer. Höhere Leitzinsen ließen die kurzfristigen Zinsen steigen und verteuerten damit die Schulden. Trotz weltweit ausufernder Staatsverschuldung sehe sie «in den hoch verschuldeten Industrieländern keine entschlossenen Maßnahmen, obwohl dringend glaubwürdige mittelfristige Haushaltskonsolidierungspläne benötigt werden». ### Deutz plant Personalabbau im kleinen Motorenbereich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/deutz-personalabbau-kleiner-motoren-segment/ Last updated: 2026-10-07T09:03:12.000Z Köln (dpa) | Der Motorenbauer Deutz möchte an seinem Kölner Stammwerk erneut Personal abbauen. Nachdem erst kürzlich rund 100 Stellen weggefallen sind, plant das Unternehmen nun ein erneutes Abbauprogramm, wie dpa aus informierten Kreisen erfuhr. Zuvor hatte das «Handelsblatt» berichtet. Ein Deutz-Sprecher wollte den Sachverhalt nicht kommentieren. Geplant sei der Wegfall von 130 bis 200 Stellen bis Ende 2028, hieß es aus informierten Kreisen. Im Maximalfall könnten es 300 werden - dass es so viele werden, sei aber unwahrscheinlich. Bei den üblichen Nachfrage-Zyklen sei man derzeit ganz unten und in den kommenden Jahren werde es wohl wieder aufwärtsgehen. In Köln hat Deutz derzeit etwa 2.600 Stellen. Von dem Vorhaben betroffen ist das Geschäft mit kleinen Motoren, die etwa in Traktoren und Hubwagen verbaut sind. Deutz hat unlängst den Flensburger Rüstungskonzern FFG übernommen und damit seine Defence-Sparte wesentlich gestärkt. Personal wegfallen soll nun bei seinem traditionsreichen Kölner Kerngeschäft. Die Geschäfte von Deutz mit seinen weltweit rund 6.300 Mitarbeitern (30.6.) haben sich alles in allem eigentlich positiv entwickelt, der Motorenbauer konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um ein Zehntel auf rund 1,1 Milliarden Euro steigern und den Gewinn auf rund 34 Millionen Euro vervierfachen. In der Motorensparte (Engines) lief es aber deutlich schlechter als im Konzernschnitt - in den Bereichen Energie, Defence und Service lag das Umsatzwachstum deutlich höher und die Geschäfte waren profitabler. Besonders im Segment der kleinen Motoren drückt der Schuh und die Nachfrage ist niedrig - diesem Geschäftsbereich gilt das neue Kostensenkungsprogramm. Die schwachen Zahlen in dieser Sparte liegen auch daran, dass der Wettbewerb in diesem Segment stärker ist als bei größeren Motoren, die technisch anspruchsvoller sind und bei denen weniger Konkurrenten um die Kundengunst buhlen. ### Ersatzneubau Wiltbergstraße: Bauprojekt mit innovativen Gründungslösungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wiltbergstrasse-ersatzneubau-gruendungsloesungen-hilfsbruecken/ Last updated: 2026-10-07T08:42:01.000Z Berlin (ABZ) | Der Ersatzneubau der Eisenbahnüberführung (EÜ) Wiltbergstraße in Berlin-Buch stellt hohe Anforderungen an Planung und Bauausführung. Im Auftrag der DB InfraGO AG arbeitet die Gebr. Echterhoff GmbH & Co. KG gemeinsam mit ihrem ARGE-Partner daran, vier bestehende Brückenbauwerke über der Wiltbergstraße schrittweise zu ersetzen und den Bahnbetrieb während der Bauarbeiten weitgehend aufrechtzuerhalten. Zum Projekt gehören außerdem umfangreiche Gleis-, Kabeltiefbau-, Oberleitungs- und Straßenbauarbeiten. Der Hauptauftrag hat laut Angaben des Unternehmens ein Volumen von rund 14,4 Millionen Euro netto, davon entfallen etwa 12,2 Millionen Euro auf Echterhoff. Besondere Anforderungen ergaben sich laut Projektangaben durch unerwartete Randbedingungen des Baugrunds. Dadurch musste die Entwurfsplanung für den Verbau und die Gründung der Hilfsbrücken vollständig überarbeitet werden. Statt der ursprünglich vorgesehenen Spundwandgründung wurde auf eine Gründung mit Bohrpfählen umgeplant. Auch das ursprünglich vorgesehene erschütterungsarme Verfahren für die verbleibenden Verbauten musste aufgrund der angrenzenden Bebauung angepasst werden. Die Spundbohlen werden nun mit einer GIKEN-Presse erschütterungsfrei in den Boden eingebracht. Zusätzlich zum ursprünglich vorgesehenen Leistungsumfang entstehen zwei weitere Stützwände sowie eine Treppenanlage. Damit wurden weitere Bauleistungen in den bereits komplexen Bauablauf aufgenommen. Eine zentrale Rolle übernehmen die temporären Hilfsbrücken. Ursprünglich waren zwei vorgesehen, tatsächlich wurden im vergangenen Jahr drei Hilfsbrücken vom Typ ZH31 mit einer Stützweite von jeweils 29,8 m eingebaut. Sie übernehmen während der Bauzeit vorübergehend die Funktion der Bestandsbauwerke und schaffen damit laut Angaben des Unternehmens die Voraussetzung dafür, dass der Bahnbetrieb weitgehend aufrechterhalten werden kann. Im Jahr 2026 beginnen die Arbeiten an den neuen Widerlagern. Zuvor müssen zahlreiche vorhandene Versorgungsleitungen aus dem Baufeld verlegt werden. Die erforderlichen Umverlegungen durch die jeweiligen Leitungsträger sollen laut Projektangaben im November 2026 abgeschlossen sein. Für Oktober 2027 ist ein weiterer Bauabschnitt vorgesehen. Dann sollen die drei Hilfsbrücken ausgebaut und durch drei neue Überbauten ersetzt werden. Den Einbau der neuen Überbauten übernimmt der ARGE-Partner SBN. Nach deren Fertigstellung können die darüberliegenden Gleise in Betrieb genommen werden. Anschließend folgt der letzte Abschnitt des Ersatzneubaus. Bis August 2028 soll der vierte bestehende Überbau ausgebaut und erneuert werden. Nebenarbeiten, insbesondere zur Herstellung der Medienfreiheit für DB-eigene Leitungen, sollen das Projekt laut Projektangaben noch bis Ende 2028 begleiten. Begonnen haben die Arbeiten im Januar 2022\. Ursprünglich war die Fertigstellung für Februar 2024 vorgesehen. Aufgrund der unerwarteten Randbedingungen, zusätzlicher Leistungen und erforderlicher Umplanungen hat sich der Projektzeitraum laut Angaben des Unternehmens bis Ende 2028 verlängert. Für das Echterhoff-Team unter der Leitung von Bauleiter Johannes Tiedtke bedeutet dies, Bauverfahren und Planungen an veränderte Bedingungen anzupassen und die Schnittstellen zwischen Ingenieurbau, Bahnverkehr und Versorgungsinfrastruktur zu koordinieren. Der Ersatzneubau umfasst damit neben der Erneuerung der vier Brücken auch umfangreiche Arbeiten im unmittelbaren Umfeld der bestehenden Verkehrsinfrastruktur. ### HKL unterstützt Bau der neuen Sternbrücke in Hamburg URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hkl-untersucht-bau-neuer-sternbruecke-hamburg/ Last updated: 2026-10-07T07:59:59.000Z HKL Baumaschinen liefert für den Neubau der Sternbrücke in Altona Maschinen und Geräte. Von Baggern bis zu Arbeitsbühnen: das Unternehmen deckt alle Anforderungen im städtischen Bauvorhaben ab. _This post is for paying subscribers only._ ### AST Safety Summit 2-026: KI transformiert Arbeitssicherheit URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ast-safety-summit-2026-kii-transformiert-arbeitssicherheit/ Last updated: 2026-10-07T07:00:04.000Z Der AST Safety Summit 2026 zeigt, wie Künstliche Intelligenz die Arbeitssicherheit verändert. Experten diskutieren über Risiken, Praxisanwendungen und zukünftige Berufsbilder im Bereich Arbeitsschutz. _This post is for paying subscribers only._ ### Markus Hoppe joinet DuoTherm als Key Account-Manager URL: https://allgemeinebauzeitung.de/markus-hoppe-duotherm-key-account-manager/ Last updated: 2026-10-07T06:00:18.000Z Seit dem 1\. Juli 2026 ergänzt Markus Hoppe als Key Account- und Projektmanager das Vertriebsteam der DuoTherm GmbH unter der Leitung von Johannes von Wenserski, Leiter Vertrieb und Marketing. In seiner neuen Funktion übernimmt Hoppe vorrangig die Betreuung der Kunden aus dem Baustoff-Fachhandel. Markus Hoppe greift auf mehr als 27 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Bauelementen zurück. Während dieser Zeit war er für mehrere Fensterhersteller im Einsatz, darunter zuletzt 13 Jahre lang bei Oknoplast Deutschland als Key Account Manager und Vertriebscoach. Durch diesen Werdegang vertraut er mit den Anforderungen des Handels sowie den Herausforderungen der verarbeitenden Betriebe. Vor dem Hintergrund wachsender technischer und energetischer Ansprüche bei Rollläden und Sonnenschutzsystemen soll er den Fachhandel gezielt unterstützen. ### GaLaBau 2026: 68.000 Fachbesucher erleben Innovationen in der Grünbranche URL: https://allgemeinebauzeitung.de/galabau-2026-innovationen-gruenbranche/ Last updated: 2026-10-07T06:00:14.000Z Nürnberg | »Die GaLaBau 2026 hat gezeigt, wie viel Innovationskraft, Fachkompetenz und Gestaltungswille in der internationalen Grünbranche stecken«, resümierte Isabel Grundner, Head of Brand Strategy GaLaBau bei der NürnbergMesse. Vier Tage lang sei Nürnberg der zentrale Treffpunkt für alle gewesen, die lebenswerte, klimaresiliente und zukunftsfähige Freiräume gestalten. Die hohe Beteiligung und intensive fachliche Vernetzung unterstrichen nach ihren Worten die Bedeutung der Messe als internationale Plattform der Branche. Auf knapp 61.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und in 14 Hallen trafen unter anderem Fachkräfte und Entscheider aus Garten- und Landschaftsbaubetrieben auf Vertreter von Kommunen, Landschaftsarchitekturbüros und dem Motorgeräte-Fachhandel. Auch auf Ausstellerseite nahm die Internationalität zu. Knapp 34 Prozent der Unternehmen kamen aus dem Ausland. Das waren vier Prozentpunkte mehr als bei der Vorveranstaltung. Neben 764 deutschen Ausstellern waren insbesondere Unternehmen aus den Niederlanden, Italien, Österreich, Frankreich und Belgien vertreten. Inhaltlich setzte die Messe unter anderem auf das GaLaBau Experten-Forum, die Landscape Talks, das Forum by asecos academy und die Sonderschau »ZUKUNFTSRAUM«. Neu im Programm war das Netzwerkformat women@GaLaBau. Der GRÜN-BLAUE PFAD ging in seine dritte Auflage und stellte Ansätze für klimaresiliente Städte und Freiräume vor. Ergänzt wurde das Programm durch Guided Tours, Vorträge, Preisverleihungen sowie praktische Vorführungen auf den Aktionsflächen im Freigelände. Zu den Auszeichnungen gehörte der internationale ELCA-Trendpreis »Bauen mit Grün«. Er ging 2026 an zwei französische Projekte: das »PSG Training Center« von Paris Saint-Germain und den »Necker Hospital Garden – Mother and Child Centre«. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) zeichnete zudem 16 Unternehmen mit der GaLaBau-Innovations-Medaille aus. Prämiert wurden Produkte und Lösungen, die den Arbeitsalltag erleichtern, Ressourcen schonen oder neue Potenziale für die grüne Branche erschließen. Auch der Nachwuchs stand im Mittelpunkt. Beim zum zehnten Mal vergebenen BGL-Bildungspreis wurden sechs Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner für besondere Leistungen in Ausbildung und Fortbildung geehrt. Erstmals erhielten außerdem drei Ausbildungsbetriebe eine Auszeichnung für ihr Engagement in der Nachwuchsförderung. Beim Landschaftsgärtner-Cup traten elf Zweier-Teams aus dem gesamten Bundesgebiet gegeneinander an. Innerhalb von zwei Tagen gestalteten sie im Messepark einen vier mal vier Meter großen »Tiny Garden«. Den deutschen Meistertitel holten Jan Ole Barth und Niklas Brehling aus Niedersachsen-Bremen. Platz zwei belegten Felix Körner und Victor Walther aus Sachsen. Leon Luca Schade und Hannes Weser vom Team Nord kamen auf den dritten Platz. Die GaLaBau findet vom 12\. bis 15\. September 2028 wieder im Messezentrum Nürnberg statt. Dann soll die internationale Grünbranche erneut zusammenkommen, um sich über aktuelle Entwicklungen, neue Lösungen und die Gestaltung zukunftsfähiger Freiräume auszutauschen. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/99190a-ABZ10-Nachrichten-Kopie.jpeg) Inger-Kristina Berckhauer Husqvarna Construction baut sein Angebot an akkubetriebenen Maschinen weiter aus. Auf der GalaBau zeigt das Unternehmen unter anderem die neue Bodenfräse CP 9 PACE. Sie arbeitet mit dem herstellereigenen 94-Volt-PACE-Akkusystem und erreicht eine Arbeitsbreite von 225 Millimetern. Das System kommt inzwischen unter anderem bei Trennschleifern, Kernbohrern, Staubabsaugern und Verdichtungsgeräten zum Einsatz. »Wir entwickeln jedes Jahr mehr Maschinen mit unserem 94-Volt-PACE-Akku«, heißt es von Berckhauer auf der Messe. Das Interesse an akkubetriebenen Lösungen sei insbesondere dort hoch, wo Anwender ohne direkte Emissionen arbeiten müssten. Neben der Bodenfräse erweitert Husqvarna das PACE-Programm aktuell auch im Bereich der Verdichtungstechnik. | Foto: Cornelia Rachow ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/99190c-ABZ10-Nachrichten-Kopie-2.jpeg) Timm Hein und Goran Savic: »Wir sind hier, um uns lokal als Partner zu präsentieren, der im deutschen Markt nicht nur Produkte, sondern Lösungen verkauft«, sagt Hein. Sany präsentierte auf der GaLaBau neue Kompaktlader der 4-Tonnen-Klasse als Rad- und Raupenvarianten. Mit dem SY20C zeigte der Hersteller zudem eine neue Generation in der 2-Tonnen-Klasse, die den SY18C ablöst. Ebenfalls zu sehen war der vollelektrische SY35E der 4-Tonnen-Klasse mit 70-Kilowattstunden-LFP-Batterie. | Foto: Cornelia Rachow ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/Kobelco-Kopie.jpg) Takemichi Hirakawa, Managing Director von Kobelco Construction Machinery Europe mit einem zufriefenen Resümee: »Die GaLaBau 2026 hat unsere Erwartungen übertroffen. Das Feedback unserer zahlreich anwesenden Händler war an allen Messetagen durchweg positiv,« | Foto: Alexandra Westermann ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/Stihl-Kopie.jpg) Uta Daniela Köhne mit den neuen ALLPRO-Akkus. Herzstück des Systems sind neue Hochleistungsakkus mit unterschiedlichem Energiegehalt, die dank innovativer Tabless-Technologie mit gesteigerter Leistung und längeren Laufzeiten überzeugen sollen. | Foto: Alexandra Westermann ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/Kronenberger-Kopie.jpg) Armin Arweiler (Geschäftsführer der Kronenberger oecotec GmbH) und Marie Pia Schader (Marketing): »Wir blicken auf eine sehr gelungene GaLaBau 2026 zurück, mit vielen ­bekannten und neuen Gesichtern. ­Besonders den Austausch mit den Anwendern unserer Produkte ­empfinden wir als sehr wertvoll, ­insbesondere, wenn zufriedene­ ­Kunden uns von ihren Erfahrungen berichten.« | Foto: Alexandra Westermann ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/Kann-Kopie.jpg) Domminic Schindler, Vertriebsleiter bei Kann: »Die Galabau bleibt ein wichtiger Treffpunkt der Branche und 2026 wird erneut klar, dass Innovation und Nachhaltigkeit dann erfolgreich sind, wenn sie mit konkretem Praxisnutzen verbunden werden können.«. | Foto: Alexandra Westermann ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/Kress-Kopie.jpg) »Eines unserer gezeigten Highlights der GaLaBau in Nürnberg war der neue Kress Voyager KR804E. Der autonome Großflächenmähroboter für flexible Einsatzorte, mit einer ­Flächenleistung von bis zu 76.000 Quadratmeter pro Arbeitstag, hat viele Interessierte an unseren Stand gelockt. Besonders gefreut haben mich die guten Gespräche mit Händlern und Galabauern. Dabei wurde deutlich, dass der Bedarf an Lösungen für die effiziente Pflege weitläufiger Grünflächen groß ist, und wir konnten bereits erste Vorführungen vereinbaren“, sagt Florian Krenzel, Teamlead Product Management ­Robotics EMEA bei Positec» | Foto: Alexandra Westermann ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/99190e-ABZ10-Nachrichten-Kopie.jpeg) Zhenming Li und Michael Schumann Erstmals in Deutschland ­präsentiert sich der chinesische Baumaschinenhersteller mit einem umfangreichen Angebot. »Das ist tatsächlich der ­erste große Wurf für uns hier auf deutschsprachigem Boden. Die ersten Tage zeigen ein enormes Interesse. Wir haben sehr viele Besucher, sehr viele Anfragen im B2B-Bereich. Auch Händlerschaften sind hier im Gespräch. Also wir sind wirklich begeistert von dem Interesse, das wir hier auf der Messe sehen«, sagt Schumann. | Foto: Cornelia Rachow ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/99190b-ABZ10-Nachrichten-Kopie-1.jpeg) Mit der GaLaBau und dem Auftritt von Mova Tech zufrieden, zeigt sich Hua Xue. »Wir sind das erste Mal hier«, verrät sie. Das Unternehmen sei zuvor lediglich auf der IFAT aktiv gewesen und sei von dem Interesse des Fachpublikums in Nürnberg begeistert.« | Foto: Cornelia Rachow ### Steinwolle-Dämmung für Photovoltaikanlagen auf Schuldächern URL: https://allgemeinebauzeitung.de/steinwolle-damming-photovoltaikanlagen-schuldachern/ Last updated: 2026-10-07T05:00:45.000Z **Niederkassel** (ABZ) | Die Dachflächen der neu errichteten Sport- und Mehrzweckhalle sowie der Mensa des Schulzentrums Nord im rheinischen Niederkassel-Lülsdorf sind mit einer Begrünung versehen und mit großflächigen Photovoltaikanlagen ausgestattet worden. Den Brand- und Wärmeschutz sichert eine mehrlagig ausgeführte, bis zu 420 mm dicke Dämmung aus Steinwolle auf einem Stahlleichtdach, das mit gelochten Trapezprofilen konstruiert ist. Als oberste Schicht des Dämmstoffs selektierte die Wierig GmbH Dach und Fassade aus Siegburg das Produkt Solarrock. Dabei handelt es sich um eine hoch druckstabile Platte mit einer 4 mm ­starken, glasfaserverstärkten Zementbeschichtung, die speziell für den Einsatz unter Photovoltaikanlagen, Begrünungssystemen, Wartungs-, Geh- und Fluchtwegen sowie für Dachflächen im Umfeld haustechnischer Anlagen konzipiert ist wie der Hersteller berichtet. Die Mehrzweckhalle und die benachbarte Mensa weisen differente Dachkonstruktionen auf: Über dem Spielfeldbereich wurde aus akustischen Gründen eine Tragschale aus gelochten Trapezprofilen realisiert, während der Bereich der Umkleideräume mit einer Betondecke versehen wurde. Der Speisesaal der Mensa erhielt ebenfalls eine Tragschale aus Stahltrapezprofilen, wogegen die umliegenden Zonen mit einer Betontragschale ausgeführt wurden. Auf sämtlichen Dachflächen wurde ein verklebter Dachaufbau mit einer zweilagigen bituminösen Abdichtung appliziert. Das Gefälledach über der Mehrzweckhalle umfasst eine Fläche von rund 2.500 m2, während jenes der Mensa eine Größe von 1.550 m2 aufweist – dies soll ein großes Platzangebot für ­PV-Module bieten. Diese Anlagen werden mit einer extensiven Dachbegrünung kombiniert, für die eine rund 100 mm starke Granulatschicht auf der Abdichtung aufgebracht wurde. Als Wärmedämmung wurde anfänglich eine Lage des Typs Hardrock 038 in einer Dicke von 100 mm beziehungsweise als Stufendämmung in einer Stärke von 120 mm direkt auf der Dampfsperrbahn über den Trapezprofilen fixiert. Dazu wurde der Dämmstoffkleber Rockpur Fix streifenweise aufgetragen. Bei der Hardrock 038 handelt es sich um eine hoch wärmedämmende Steinwolle-Dachdämmplatte infolge ihrer verdichteten, lastverteilenden Oberlage verfügt sie über eine optimierte Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beanspruchungen und ist somit beispielsweise für Dachdecker problemlos begehbar. Über dieser Schicht kreierten die Dachdecker das vorgeschriebene Gefälle zu den Entwässerungspunkten mithilfe der Produkte Georock 038 und Keprock. Dies erfolgte laut Beteiligten präzise nach dem von Rockwool bereitgestellten Gefälledachplan. Die einzelnen Platten weisen ­Dicken zwischen 40 mm und 160 mm auf, sind werkseitig mit einem Standardgefälle von 2 % versehen und auf Nachfrage auch mit 1 % sowie 3 % Gefälle lieferbar. Als dritte Dämmlage und funktionale Nutzschicht wurden in Niederkassel die Solarrock-Dämmplatten in einer Stärke von 100 mm ebenfalls mit dem Kleber Rockpur Fix unmittelbar auf die Gefälledämmung Georock 038 geklebt. »Ein erstklassiger, sehr ergiebiger Dämmstoffkleber mit sehr guten Hafteigenschaften«, konstatiert Bauleiter Sascha Franken. Sein Arbeitgeber, die Wierig GmbH Dach und Fassade, hat sich auf die Realisierung von Flachdachkonstruktionen jeglicher Größenordnung spezialisiert. Das Unternehmen verarbeitet laut eigener Aussage bereits seit Jahrzehnten regelmäßig Steinwolle-Dämmstoffe aus dem Hause Rockwool. »Entsprechend verarbeiten unsere Monteure die verschiedenen Dämmsysteme routiniert«, äußert Franken. Die Solarrock bezeichnet der Bauleiter als »eine sichere Bank«. Die Dämmung sei nachweislich optimal für genutzte Dachflächen wie Begrünungen, Photovoltaikanlagen oder Terrassen geeignet. Aufgrund der Ausstattung mit einer glasfaserverstärkten, hochgradig lastverteilenden Zementbeschichtung sollen die Solarrock-Dämmplatten prädestiniert für höher belastete Flachdächer sein. Die auftretenden Punktlasten der Tragkonstruktionen einer PV-Anlage, die durch Ballastierungen auf ihren Stützrahmen gesichert sind und das Gesamtgewicht sowie die dynamische Belastung erhöhen, werden laut Hersteller von der Solarrock gleichmäßig verteilt. Als gut für den Bauablauf erwies sich die engmaschige terminliche Abstimmung zwischen dem Flachdachspezialisten Wierig und seinem Dämmstoff-Partner, so die Beteiligten. Franken erläutert dazu: »Wir konnten auf der Baustelle nur ­begrenzt Material lagern und deshalb immer nur so viel Dämmstoff ordern, wie zeitnah verarbeitet wurde. Rockwool hat sich darauf eingestellt und uns von Anfang bis Ende sehr zuverlässig mit den bestellten Mengen beliefert. ### Gipsversorgungsgefahr durch Kohleausstieg URL: https://allgemeinebauzeitung.de/gipsversorgungsgefahr-cohleausstieg/ Last updated: 2026-10-06T13:20:23.000Z Berlin (ABZ) | Gipsrecycling funktioniert nach Angaben des Bundesverbandes der Gipsindustrie bereits heute, schöpft das vorhandene Potenzial in Deutschland aber noch nicht vollständig aus. Gleichzeitig warnt der Verband vor einer wachsenden Rohstofflücke. Hintergrund ist vor allem der politisch beschlossene Kohleausstieg und der damit verbundene Rückgang von REA-Gips, der bislang einen wesentlichen Teil der Gipsversorgung ausmacht. REA-Gips entsteht als Nebenprodukt der Rauchgasentschwefelung in Kohlekraftwerken. Gemeinsam mit Naturgips und Recycling-Gips trägt er derzeit zur Versorgung der verarbeitenden Industrie bei. Nach Angaben des Bundesverbandes wurde bereits 2024 die für 2030 prognostizierte Menge von 2,9 Millionen Tonnen REA-Gips erreicht. Damit zeichnet sich eine strukturelle Versorgungslücke ab. »REA-Gips war über Jahrzehnte hinweg ein zentraler Bestandteil des deutschen Gipsrohstoffmixes«, betont Holger Ortleb, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Gipsindustrie und der Forschungsvereinigung der Gipsindustrie und warnt: »Sein Wegfall betrifft die gesamte Wertschöpfungskette. Vom Trockenbau über Estriche bis hin zu den Fundamenten von Windkraftanlagen.« Die entstehende Lücke könne nach Einschätzung des Verbandes nur durch einen verstärkten Abbau von Naturgips geschlossen werden. Recycling-Gips könne die Versorgung ergänzen, den Wegfall von REA-Gips aber nicht vollständig kompensieren. Gleichzeitig gewinnt die Wiederaufbereitung von Gipsabfällen an Bedeutung. Nach Angaben des Verbandes werden derzeit 100 Prozent des erzeugten Recycling-Gipses wieder in der verarbeitenden Industrie eingesetzt. Insbesondere Gipsplattenabfälle eignen sich für die Aufbereitung, da daraus Recycling-Gips für die Herstellung neuer Produkte gewonnen werden kann. Das Recyclingaufkommen zeigt allerdings, dass noch mehr möglich wäre. Im Jahr 2024 wurden statistisch rund 578.600 Tonnen Gipsabfälle erfasst. Daraus produzierten Recyclingunternehmen rund 128.500 Tonnen Recycling-Gips. Dies entspricht 22,18 Prozent des statistisch erfassten Gipsabfallaufkommens. Das tatsächlich nutzbare Recyclingpotenzial wird laut Verband auf etwa 300.000 bis 400.000 Tonnen geschätzt. Ein Teil der statistisch erfassten Abfälle enthält demnach nur geringe Gipsanteile und ist deshalb für eine wirtschaftliche Aufbereitung nicht geeignet. Selbst bei einer vollständigen Ausschöpfung dieses Potenzials würden die Recyclingmengen nach Verbandsangaben nicht ausreichen, um den Rückgang von REA-Gips auszugleichen. ### Transparente Sanierung der Schieneninfrastruktur URL: https://allgemeinebauzeitung.de/infraplan-2026-2030-schieneninfrastruktur-sanierung-kennzahlen/ Last updated: 2026-10-06T13:12:33.000Z Der neue Infraplan stellt ein transparentes Rahmenkonzept für die Sanierung und Digitalisierung der deutschen Schieneninfrastruktur dar. Mit acht verbindlichen Kennzahlen soll die Entwicklung überwacht werden, während Korridorsanierungen kritisch revidiert werden. _This post is for paying subscribers only._ ### Akira Takayama wird neuer Bereichsleiter für Krane bei Kobelco URL: https://allgemeinebauzeitung.de/akira-takayama-neuer-berichsleiter-krane-kobelco/ Last updated: 2026-10-06T13:00:48.000Z Kobelco Construction Machinery ­Europe B.V. (KCME) hat die Ernennung von Akira Takayama zum neuen Bereichsleiter des Geschäftsbereichs Krane bekannt gegeben. Takayama blickt auf eine fast zwanzigjährige Unternehmenszugehörigkeit bei Kobelco zurück, in der er seine berufliche Laufbahn seit seinem Eintritt im Jahr 2006 im Kransegment aufgebaut hat. Zu den bisherigen Stationen seiner Laufbahn zählen zwei Jahre in der Fertigung im Kobelco-Kranwerk Okubo sowie acht Jahre im japanischen Inlandsvertrieb von Neugeräten in Osaka. Im Anschluss verantwortete er sieben Jahre lang von Singapur aus den internationalen Vertrieb von Neu- und Gebrauchtkranen, bevor er zuletzt drei Jahre lang auf das nationale und internationale Geschäft mit Gebrauchtkranen spezialisiert war. In seiner neuen Funktion als Bereichsleiter fokussiert sich Takayama darauf, das Wachstum der Kran-Sparte in ganz Europa auszubauen, eng mit den Händlerpartnern zusammenzuarbeiten und die Marktposition von Kobelco weiter zu festigen. ### Mobile Brechanlage für thailändisches Verkehrsministerium geliefert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/mobile-brechanlage-thailand-verkehr-ministerium-recycling/ Last updated: 2026-10-06T12:59:02.000Z Rubble Master liefert mobile Brech- und Siebanlagen für das thailändische Verkehrsministerium. Das Projekt zielt auf nachhaltige Infrastruktur und Recycling von Baustoffen ab. _This post is for paying subscribers only._ ### KI-Technologie macht Flächenpotenziale in Städten sichtbar URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ki-flaechenpotenziale-staedte-erkennung-planung/ Last updated: 2026-10-06T12:08:25.000Z Darmstadt (ABZ) | Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelt Lösungen, mit denen sich Flächenpotenziale wie Baulücken, Nachverdichtungsflächen und Brachflächen automatisiert identifizieren lassen. Dafür werden Künstliche Intelligenz und amtliche Geodaten miteinander verknüpft und für die weitere Nutzung in Stadt-, Regional- und Landesplanung aufbereitet. Wohnraumbedarf, begrenzte Flächenverfügbarkeit und das Ziel, zusätzliche Flächenversiegelung zu reduzieren, stellen Kommunen und Länder vor Herausforderungen. Gleichzeitig lassen sich vorhandene Potenziale häufig nur mit erheblichem manuellem Aufwand erfassen. Nach Angaben des Fraunhofer IGD sollen automatisierte Verfahren hier die Planung unterstützen. Bei der entwickelten Lösung übernimmt Künstliche Intelligenz beispielsweise die visuelle Erstidentifikation anhand von Luft- oder Orthophotos. Anschließend werden die Ergebnisse mit amtlichen Geodaten verknüpft und GIS-basiert aufbereitet. Dadurch entstehen laut Fraunhofer IGD nachvollziehbare und aktualisierbare Datengrundlagen, die in bestehende GIS- und Planungssysteme integriert werden können. »Viele Städte verfügen bereits über umfangreiche Geodatenbestände, deren Potenzial bislang nur teilweise genutzt wird«, sagt Dr. Eva Klien, Bereichsleitung Infrastruktur und Public Services am Fraunhofer IGD. »Unsere Lösung zeigt, wie sich diese Daten automatisiert auswerten lassen, um Wohnraumpotenziale im Bestand sichtbar zu machen und Planungsprozesse effizient zu unterstützen.« Für die Innenentwicklung können KI-Modelle nach Angaben des Fraunhofer IGD Luftbilder auswerten und Freiflächen innerhalb von Grundstücken erkennen. Ergänzend lassen sich 3D-Laserscandaten einsetzen, um Gebäudehöhen mit der umliegenden Bebauung zu vergleichen und mögliche Aufstockungspotenziale zu identifizieren. Die Ergebnisse können als Kartenlayer, Datensätze oder 3D-Visualisierungen für die anschließende fachliche Bewertung bereitgestellt werden. Die Verfahren sind dabei laut Fraunhofer IGD auch für größere Gebiete skalierbar. Für ein landesweites Potenzialflächenkataster in Sachsen-Anhalt entwickelte das Institut nach eigenen Angaben eine KI-Pipeline. Diese analysiert digitale Orthophotos und verknüpft die Ergebnisse mit ALKIS-, ATKIS- und Raumordnungsdaten. Damit soll eine einheitliche und reproduzierbare Datengrundlage für die Identifikation von Flächenpotenzialen entstehen. Die automatisierte Analyse ersetzt laut Fraunhofer IGD keine fachliche oder rechtliche Einzelfallprüfung. Bau- und planungsrechtliche Vorgaben, Eigentumsverhältnisse, politische Prioritäten sowie bautechnische Bewertungen bleiben Aufgabe der zuständigen Stellen. Die KI dient damit vor allem der Vorauswahl. Sie soll relevante Flächen aus großen Datenbeständen herausfiltern und den Planungsverantwortlichen eine zusätzliche Datengrundlage für die weitere Bewertung liefern. ### Großflächige Kunstwerke in Mannheim formen öffentlichen Raum URL: https://allgemeinebauzeitung.de/mannheim-grossflaechige-kunstwerke-offentlicher-raum/ Last updated: 2026-10-06T11:38:30.000Z Mannheim (ABZ) | Was 2013 mit einem einzelnen Fassadengemälde begann, hat sich nach Angaben der Projektverantwortlichen zum Open Urban Art Museum Mannheim entwickelt. Unter dem Namen STADT.WAND.KUNST entstehen großformatige Kunstwerke an Hausfassaden und machen den öffentlichen Raum zu einer frei zugänglichen Galerie. Den Ausgangspunkt bildete ein Aufruf des Künstlerduos Herakut. Für das »Giant Storybook Project«, bei dem einzelne Seiten eines Bilderbuchs auf Hausfassaden in verschiedenen Städten entstehen, suchte das Duo eine geeignete Wand in Mannheim. Gemeinsam mit der Alten Feuerwache Mannheim, Montana Cans Heidelberg und der Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft GBG entstand im Juli 2013 in der Innenstadt das erste Fassadengemälde »My Superhero Power is Forgiveness«. Die Resonanz auf das Kunstwerk führte zur Gründung von STADT.WAND.KUNST. Seitdem wurden nach Angaben der Projektverantwortlichen mehr als 50 großflächige Mural-Kunstwerke von internationalen Künstlerinnen und Künstlern in Mannheim realisiert. Das Projekt verbindet dabei Kunst, Architektur und den öffentlichen Raum. Seit 2019 unterstützt Sto das Projekt nach eigenen Angaben mit Fassadenfarben. Zum Einsatz kommen dabei Fassadenbeschichtungssysteme des Herstellers. Sie sollen dazu beitragen, die Gestaltung der großflächigen Kunstwerke dauerhaft zu erhalten. »Das Projekt zeigt, wie Kunst den öffentlichen Raum belebt und Menschen verbinden kann. Als Unternehmen mit langjähriger Expertise für Fassadengestaltung liegt es uns am Herzen, dieses außergewöhnliche Kulturprojekt durch das Bereitstellen unserer Fassadenfarben zu unterstützen«“, sagt Heiner Röhr, Leiter Deutschland bei Sto. STADT.WAND.KUNST hat sich nach Angaben der Projektverantwortlichen inzwischen über Mannheim hinaus etabliert. Die Fassadenarbeiten prägen Teile des Stadtbilds und verbinden großformatige Urban Art mit bestehender Architektur. Für Besucher sind die Kunstwerke im öffentlichen Raum zugänglich. ### Forster warnt vor Verlust von Kreislaufwirtschaft durch Politik und KI URL: https://allgemeinebauzeitung.de/forster-kreislaufwirtschaft-politik-ki-recycling/ Last updated: 2026-10-06T11:37:29.000Z bvse-Präsident Forster warnt vor einer zunehmenden Vernachlässigung der Kreisundlaufwirtschaft. Er betont die Bedeutung der Branche für Rohstoffversorgung und berufliche Perspektiven in Zeiten wachsender KI-Anwendungen. _This post is for paying subscribers only._ ### BauerSoftware und Softtech bündeln Kräfte in neuer Gesellschaft URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bauer-softech-kombiniert-ki-webanwendungen-bauprojekte/ Last updated: 2026-10-06T11:35:45.000Z Neubeuern (ABZ) | Die BauerSoftware GmbH und die Softtech GmbH sind zur Bauer Softtech GmbH verschmolzen. Beide Unternehmen gehören zur Orca Group und entwickeln seit 40 Jahren Software für Architektur- und Ingenieurbüros sowie den öffentlichen Sektor. Mit der Zusammenführung entsteht nach Unternehmensangaben eine Gesellschaft mit rund 50 Mitarbeitenden an den Standorten Neustadt an der Weinstraße und Heppenheim. Softtech wurde 1985 gegründet, BauerSoftware 1986\. Beide Unternehmen sind im Bereich Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung tätig. Softtech bringt laut Unternehmensangaben Kompetenzen in Planung, CAD und grafischer Mengenermittlung ein. BauerSoftware ist unter anderem in den Bereichen Kostenmanagement, HOAI-Abwicklung und Büroorganisation tätig. Damit deckt die neue Gesellschaft nach eigenen Angaben Bereiche von der Planung über die Ausschreibung bis zur Kostenkontrolle ab. »Über vier Jahrzehnte liefern BauerSoftware und Softtech bereits digitale Werkzeuge für erfolgreiche Bauprojekte. Als gemeinsames Unternehmen treiben wir die Entwicklung von Webanwendungen und Künstlicher Intelligenz entlang der Bauplanung voran. Unsere Kunden dürfen sich auf die Zukunft freuen«, resümiert Christoph Heimlich, Geschäftsführer der Bauer Softtech GmbH. Die Entwicklungskapazitäten sollen laut Unternehmen künftig gebündelt in Beratung, Support und Produktentwicklung einfließen. Künstliche Intelligenz kommt bereits in bestehenden Anwendungen zum Einsatz. In der Projektsoftware BUILDUP unterstützt sie nach Unternehmensangaben beim Erstellen von Leistungsverzeichnissen, bei der Auswertung von BIM-Modellen und bei der Prüfung von HOAI-Honoraren. In der webbasierten Aufmaß-Software GRAVA connect übernimmt die Technologie laut Herstellerangaben die Plananalyse sowie die Auswertung und Plausibilisierung von Mengen. Für Kunden ändert sich nach Angaben des Unternehmens an den bestehenden Vertragsverhältnissen nichts. Lizenzen, Wartungsverträge und Laufzeiten gelten unverändert weiter. Neue Verträge oder Unterschriften seien nicht erforderlich. Die Produkte werden weiterhin gewartet, weiterentwickelt und vertrieben. Auch die Ansprechpartner in Vertrieb, Beratung und Support bleiben nach Unternehmensangaben unverändert. Die Marken BauerSoftware und Softtech sowie die Produktmarken AVANTI, GRAVA, SPIRIT und BUILDUP bleiben ebenfalls bestehen. Geändert hat sich die rechtliche Firmierung. Rechnungssteller ist seit dem 6\. Oktober 2026 die Bauer Softtech GmbH. BauerSoftware und Softtech gehörten bereits vor der Verschmelzung zur Orca Group. Es handelt sich nach Unternehmensangaben somit nicht um eine Übernahme, sondern um die Zusammenführung zweier Schwestergesellschaften. »Bauer Softtech bildet innerhalb der Gruppe ein starkes Haus mit klarem Profil: zwei etablierte Marken, ein Team, ein gemeinsamer Anspruch an Fachtiefe und Verlässlichkeit. Für unsere Kunden bedeutet das Stabilität«, ordnet Clemens Weidenbach, CEO der Orca Group, die Verschmelzung ein. ### Jörg Strobel übernimmt Vertriebsleitung in Deutschland URL: https://allgemeinebauzeitung.de/joerg-strobel-vertriebsleitung-deutschland-waermepumpe-pellet/ Last updated: 2026-10-06T08:00:40.000Z Die ÖkoFen Heiztechnik GmbH verstärkt ihr Führungsteam auf dem deutschen Markt: Zum August 2026 hat der Branchenexperte Jörg Strobel die Leitung des Vertriebs in Deutschland übernommen. In dieser Funktion soll er die Wachstums­strategie des Unternehmens vorantreiben und das Portfolio in den Zukunftsfeldern Wärmepumpen, Pelletanlagen sowie intelligente Energiesysteme weiter ausbauen. Strobel bringt langjährige Erfahrung in Vertrieb, Unternehmensführung, Projektgeschäft und Kundenentwicklung aus der Heizungs- und Energiewirtschaft mit. Der Spezialist für ­erneuerbare Wärme erweitert sein Angebot sukzessive von innovativen Pelletheizungen hin zu ganzheitlichen Systemlösungen. Das Produktportfolio umfasst neben Pellet-Brenn­wertgeräten moderne Wärmepumpen, intelligente Batteriespeicher sowie digitales Energiemanagement. Großes Potenzial sieht das Unternehmen in der intelligenten Verknüpfung von Wärmepumpe, Photovoltaik, Speicher und E-Ladeinfrastruktur. »Die Anforderungen unserer Kunden wandeln sich laufend. Gefragt sind heute Gesamt­lösungen für Wärme, Strom und Energiemanagement, die mitdenken. Mit Jörg Strobel erweitern wir unsere Führungsriege gezielt für die nächste Wachstumsphase und den Ausbau unserer Marktposition in Deutschland«, erklärt Stefan Ortner, Haupteigentümer der ÖkoFen Heiztechnik GmbH. Im Zuge der organisatorischen Weiterentwicklung übt Beate Schmidt-Menig ihre Funktion als ­Geschäftsführerin der ÖkoFen Heiztechnik GmbH nicht mehr aus. Die Geschäfte des Unternehmens werden derzeit von Markus Knöpfle und Florian Haslinger geführt. ### Baumaschinen auf 2600 Meter Höhe: Transport und Einsatz am Zugspitzplatt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baumaschinen-zugspitzplatt-transport-einsatz-hohe-baustelle/ Last updated: 2026-10-06T06:40:13.000Z Garmisch-Partenkirchen (ABZ) | Für ein Bauvorhaben auf der Zugspitze mussten ein Hitachi ZX210 LCN Raupenbagger und zwei Bell B30 ENB Dumper über die Zahnradbahn auf das Zugspitzplatt transportiert werden. Die besonderen Bedingungen in 2.600 Metern Höhe stellten dabei Anforderungen an Logistik, Maschinenauswahl und Service. Da das Zugspitzplatt für die Maschinen ausschließlich über die Zahnradbahn erreichbar ist, musste bereits die Anlieferung entsprechend geplant werden. Die Maschinen wurden für den Transport vorbereitet und außerhalb des regulären Gästeverkehrs auf den Berg gebracht. Dabei waren laut Angaben der Beteiligten insbesondere die beengten Platzverhältnisse entlang der Strecke und in den Tunnelanlagen zu berücksichtigen. **»**Die Maschine wird bei uns unten im Betriebswerk zerlegt, auf die Zahnradbahn verladen und anschließend auf den Berg gebracht«, erklärt Reinhard Rauch, Werkstattleiter im Skigebiet Zugspitze der Bayerischen Zugspitzbahn. »Da muss man sich genau überlegen, wie man alles auf die Waggons bekommt, damit später im Tunnel oder bei der Fahrt nichts passiert.« Neben der Transportlogistik spielte auch die zeitliche Koordination eine Rolle. Nach dem Eintreffen auf dem Zugspitzplatt sollten die Maschinen für die Arbeiten auf der Baustelle zur Verfügung stehen. Nach Angaben von Alexander Stümpfl, Mietparkleiter der Kiesel Süd GmbH, mussten die Maschinen unter den Bedingungen auf der Baustelle vom ersten Tag an einsatzbereit sein. »Wir befinden uns hier auf 2.600 Metern Höhe und haben eine sehr außergewöhnliche Baustelle. Die Bedingungen sind anspruchsvoll, gleichzeitig müssen die Maschinen vom ersten Tag an zuverlässig funktionieren.« Bei der Auswahl der Maschinen waren laut Hersteller- beziehungsweise Betreiberangaben auch die Abmessungen für den Transport maßgeblich. Die beiden Bell B30 ENB verfügen über eine Gesamtbreite von 2,70 Metern. Das Laufwerk des Hitachi ZX210 LCN ist 2,50 Meter breit. Damit konnten die für den Transport mit der Zahnradbahn vorgegebenen Abmessungen eingehalten werden. Neben der Bereitstellung der Maschinen wurde das Projekt durch Servicetechniker begleitet. Diese unterstützten die Inbetriebnahme und die Arbeiten unter den besonderen Bedingungen auf der Baustelle. Die Einsätze mussten teilweise bis in die Nacht mit dem Bahnbetrieb abgestimmt werden. »Die Zusammenarbeit mit den beiden Monteuren war super«, erinnert sich Reinhard Rauch. »Man hat gemerkt, dass sie Freude an der Aufgabe hatten. Das war etwas Besonderes. Sie waren voll dabei und immer lösungsorientiert.« Auch Alexander Stümpfl verweist auf die Zusammenarbeit der Beteiligten: »Bei solchen anspruchsvollen Einsätzen ist es umso wichtiger, dass alle Beteiligten eng zusammenarbeiten und für jede Situation eine praktische Lösung finden.« Nach Angaben der Beteiligten konnte der Maschineneinsatz unter den Bedingungen auf 2.600 Metern Höhe ohne Ausfälle durchgeführt werden. Zu berücksichtigen waren dabei unter anderem das felsige Gelände, niedrige Temperaturen und wechselnde Witterungsverhältnisse. Für die Bayerische Zugspitzbahn standen neben der technischen Ausstattung insbesondere die Transportplanung und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen im Mittelpunkt. Reinhard Rauch fasst den Einsatz zusammen: »Das war eine hervorragende Sache, auf Augenhöhe und immer lösungsorientiert.« ### Futuristische Tunnelportale aus Beton durch kombinierte Schalung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/futuristische-tunnelportale-beton-kombinierte-schalung/ Last updated: 2026-10-06T05:00:32.000Z **Stuttgart** (ABZ) | Nach dem Bau einer Lärmschutzeinhausung auf der Autobahn A81 bei Stuttgart erfolgt der nächste Schritt mit den einzigartigen Tunnelportalen. Sie entstehen mithilfe von kombinierten Sonderschalungs- und Standardlösungen von Meva sowie flexibler alkus-Schalhaut. Die 850 m lange Einhausung zum Schutz lärmgeplagter Böblinger und Sindelfinger Anwohner ist mit Tunnelschalwagen, robusten Stützböcken und Wandschalungssystemen von Meva errichtet worden. Für Einbuchtungen zum Einbau der technischen Einrichtung entwickelten die Schalungsexperten aus Haiterbach im Schwarzwald passende Elemente aus Holz – geplant und umgesetzt für vielfachen und somit wirtschaftlichen Einsatz. Die Nischenschalung für die Deckenlüfter beispielsweise wurde nur ein einziges Mal hergestellt und mit ihr dann alle 14 Nischen über die mehrmonatige Bauzeit hinweg geschalt. Im nächsten Schritt werden nun auch die Tunnelportale durch die Arge A 81 Tunnel Baulos 3.2.1 errichtet, ein Konsortium der Wayss + Freytag Ingenieurbau AG, Hochtief Infrastructure sowie Storz Verkehrswegebau. Die Deges und der Architekt haben sich für diesen Bereich etwas Besonderes ausgedacht: Die Verkehrsteilnehmer rollen künftig durch futuristisch anmutende Portale in die Tunnelröhren – gewissermaßen Beton gewordene Kombinationen von Rundungen, Geraden und Schrägen. Insbesondere die konkaven Vertiefungen, nach innen gewölbte Rundungen, fallen auf. Verschneidungen durch das Kreuzen und Durchdringen geometrischer Formen erforderten anspruchsvolle Planung und Ausführung, die von der MEVA-Abteilung für Sonderschalungsbau souverän umgesetzt wurde. Weit herausragende Trennwände zwischen den Fahrbahnen münden in abgerundeten Stirnseiten mit Einkerbungen, in die später Leuchteinheiten integriert werden. Der Bau der Portale erfolgt in vier Abschnitten. Zwei davon – die östliche Ein- und westliche Ausfahrt in Fahrtrichtung von Stuttgart nach Singen – sind bereits planmäßig abgeschlossen. Die sichtbaren Resultate lassen erahnen, dass die Sonderschalungsexperten erfolgreich getüftelt haben. Einmal mehr gelang es ihnen, komplexe individuelle Schalung so zu entwickeln, dass sie nur einmal hergestellt werden musste und so den Budgetplan einhielt. Denn auch die zwei noch ausstehenden Abschnitte werden mit derselben Schalung betoniert. Sie muss dafür lediglich um die eigene Achse gedreht bzw. gekippt werden – ein wirtschaftlich wichtiger Aspekt. Schon aufgrund des markanten Schalungsaufbaus steht die Herstellung der konkaven »Kugelpfannen« im Blickpunkt. Die exakt zusammengeführten Holz-Einzelelemente sind mit der biegsamen, 3 mm starken alkus Vollkunststoff-Schalhaut SF 3 Flex belegt. Ehe die Schließschalung montiert wird, wölbt sich die Stellschalung wie die Kuppel einer Sternwarte etwa 9 m in die Höhe. Konen mit beidseitigem Dywidag-Gewinde nehmen die Anker von beiden Seiten der Schalung auf. Über mehrere Einfüllstutzen wird der Beton eingegossen. Das Konstrukt von Schalung und Arbeitsbühnen wird durch die modularen Meva-Traggerüstsysteme MT 60 und MEP getragen und mit Elementen aus dem neuen Ingenieurbaukasten MEKit sowie Triplex-Schrägstützen fixiert. Normalerweise ist es bei solch komplexen Bauprozessen nicht damit getan, die individuelle Schalung an die Baustelle zu liefern, heißt es seients des Herstellers. Bei diesem Projekt aber sei zusätzliche On-Site-Unterstützung durch Meva-Schalmeister oder -Monteure nicht notwendig. Aufgrund optimaler Vorbereitung und Planung hatte das Baupersonal der Arge von Beginn an alles im Griff, so Meva. ### Anwenderfeedback als Basis für Innovation in Arbeitshandschuhen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/anwenderfeedback-basis-innovation-arbeitshandschuhe/ Last updated: 2026-10-06T05:00:27.000Z Seiz entwickelt neue Arbeitshandschuhe auf Basis von Anwenderfeedback. Der Fokus liegt auf Tragekomfort, Hautverträglichkeit und Touchscreen-Fähigkeit. Innovationsprozess beginnt direkt im Gespräch mit Nutzern. _This post is for paying subscribers only._ ### Richtfest für elektrische Crafter-Hallen in Września URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wrzesnia-richtfest-crafter-hallen-elektrisch-produktion/ Last updated: 2026-10-05T16:03:29.000Z Września/Polen (ABZ) | Volkswagen Nutzfahrzeuge hat bei der Erweiterung seines Werks im polnischen Września das Richtfest für zwei neue Hallen gefeiert. Mit dem Anbringen des Richtkranzes wurde laut Unternehmen die Stahlkonstruktion der Gebäude fertiggestellt. Die Erweiterung schafft die Voraussetzungen für die Produktion der nächsten Generation des vollelektrischen Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Der Ausbau soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 abgeschlossen werden. Die beiden neuen Hallen umfassen zusammen rund 60.000 Quadratmeter. In einem Gebäude soll künftig die Bodenplatte für das Fahrzeug gefertigt werden. Die zweite Halle ist als Batterielager und Logistikbereich vorgesehen. Nach Angaben von Volkswagen wird die Erweiterung bei laufender Fahrzeugproduktion umgesetzt. Der Umfang der Bauarbeiten zeigt sich auch an den eingesetzten Mengen. Rund 270 Menschen arbeiten derzeit täglich auf der Baustelle. Während der Bauphase wurden an einem Tag mehr als 600 Kubikmeter Beton verarbeitet. Bislang kamen rund 70 t Bewehrungsstahl zum Einsatz. Für die elektrische Infrastruktur werden nach Angaben des Unternehmens mehr als 20 km Nieder- und Mittelspannungskabel verlegt. Zur Vorbereitung des Baugeländes wurden zudem rund 20.000 m3 Schotter auf der Schiene angeliefert. Die Erweiterung erfolgt parallel zum laufenden Produktionsbetrieb. Richard Slovak, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Poznań, erklärt: „Wir investieren heute, um die Zukunft des Werks, seine Wettbewerbsfähigkeit und seinen Platz im globalen Produktionsnetzwerk von Volkswagen zu sichern. Die neue Generation des elektrischen Crafter ist ein wichtiger Bestandteil dieser Transformation.“ Auch die Koordination von Bau- und Produktionsabläufen spielt nach Angaben des Unternehmens eine Rolle. Marzena Pillich-Grońska, Leiterin des Werks in Września, sagt: „Wir bauen die beiden neuen Hallen, ohne die Produktion zu unterbrechen. Das erfordert Zusammenarbeit, Verantwortungsbewusstsein und ein hohes Maß an Aufmerksamkeit für die Sicherheit.“ Das Richtfest fällt mit dem zehnjährigen Bestehen des Standorts zusammen. Das Werk Września nahm 2016 den Produktionsbetrieb auf. Heute verfügt der Standort nach Angaben von Volkswagen über mehr als 630 Roboter, eine KI-gestützte Qualitätssicherung und eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 18,3 MW. Mit der Erweiterung soll die bestehende Produktionsinfrastruktur um Bereiche für die nächste Generation des vollelektrischen Crafter ergänzt werden. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen. ### Atlas-Gruppe übernommen von Buhler Versatile URL: https://allgemeinebauzeitung.de/atlas-gruppe-buhler-versatile-uebernahme-arbeitsplaetze/ Last updated: 2026-10-05T14:49:08.000Z Ganderkesee (ABZ) | Die Übernahme des operativen Geschäfts der Atlas Gruppe durch den kanadischen Landmaschinenhersteller Buhler Versatile ist abgeschlossen. Das sogenannte Closing erfolgte nach Unternehmensangaben zum 1\. Oktober 2026\. Das operative Geschäft wird künftig unter dem Dach des neuen Eigentümers fortgeführt. Die Integration in die Abläufe von Buhler Versatile soll in den kommenden Wochen erfolgen. Mit der Übernahme bleiben nach Angaben der beteiligten Unternehmen mehr als 200 Arbeitsplätze bei Atlas erhalten. Über den Kaufpreis und weitere Einzelheiten der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Atlas Gruppe mit Sitz in Ganderkesee bei Delmenhorst hatte im Februar 2026 eine Sanierung in Eigenverwaltung eingeleitet. Zur Unterstützung der Geschäftsführung wurden Dr. Malte Köster und Dr. Hans-Joachim Berner von der Kanzlei Kösterberner Sanierungsrecht als Generalbevollmächtigte eingesetzt. Rechtsanwalt Hendrik Gittermann von der Kanzlei Reimer wurde vom Amtsgericht zum Sachwalter bestellt. Der Geschäftsbetrieb wurde während des Sanierungsverfahrens fortgeführt. Parallel dazu lief ein strukturierter internationaler Investorenprozess, der nach Angaben des Unternehmens von PwC unter der Federführung von Timo Klees und Julius Karp begleitet wurde. Buhler Versatile ist ein nordamerikanischer Hersteller von Landmaschinen mit Produktionsstandort in Winnipeg, Manitoba. Das Unternehmen gehört zu einer familiengeführten Industriegruppe, die nach eigenen Angaben in der Türkei, Kanada und den USA in den Bereichen Land- und Baumaschinen tätig ist. Dr. Hans-Joachim Berner, Generalbevollmächtigter von Kösterberner Sanierungsrecht, erklärt: »Atlas hat die Chancen des Sanierungsrechts genutzt. Mit dem jetzt erfolgten Vollzug der Transaktion beginnt für Atlas ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte und wir wünschen dem Team alles Gute für den Start in der neuen Aufstellung. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für das konstruktive Zusammenwirken. Gemeinsam ist es gelungen, klare Perspektiven für die Zukunft zu schaffen und 200 Arbeitsplätze zu erhalten.« Hendrik Gittermann, Sachwalter von Reimer, sagt: »Vom Insolvenzantrag im Februar bis zum endgültigen Vollzug heute sind weniger als acht Monate vergangen. Für ein Verfahren dieser Größe und in einem sehr herausfordernden Marktumfeld ist das ein hervorragendes Ergebnis. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit von allen Beteiligten ist es gelungen, Atlas als Marke und als Hersteller hochwertiger Baumaschinen am Standort Ganderkesee zu erhalten.« ### Peter Gross Bau baut Ersatzneubau Friedrich-Fröbel-Schule in Wetzlar URL: https://allgemeinebauzeitung.de/peter-gross-bau-ersatzneubau-friedrich-froebel-schule-wetzlar/ Last updated: 2026-10-05T14:48:30.000Z Der schlüsselfertige Neubau der Förderschule in Wetzlar kombiniert moderne Holz- und Stahlbetonbauweisen mit umweltfreundlichen Energiesystemen. Mit zwei Geschossen, einem Innenhof und einer zentralen Dorfmitte entsteht eine moderne Lernumgebung für geistige und körperliche Entwicklung. _This post is for paying subscribers only._ ### Maschinenbau-Nachfrage steigt – VDMA warnt vor Euphorie URL: https://allgemeinebauzeitung.de/maschinenbau-nachfrage-steigt-vdma-warnt/ Last updated: 2026-10-05T13:20:46.000Z Der baden-württembergische Maschinenbau zeigt starke Nachfragesteigerung mit +35 Prozent im August. Der VDMA warnt jedoch vor Euphorie und betont uneinheitliche Entwicklungen innerhalb der Branchen. _This post is for paying subscribers only._ ### Fahrradtransport an Treppen mit VeloComfort-System URL: https://allgemeinebauzeitung.de/velocomfort-treppen-fahrradtransport-modular-kevlar-aluminium/ Last updated: 2026-10-05T12:46:08.000Z Das neue VeloComfort-System von Schraeder Metallverarbeitung ermöglicht den sicheren Transport von Fahrrädern und E-Bikes auf Treppen. Mit modularem Design und elektrischem Antrieb eignet es sich für Neubauten und Sanierungen. _This post is for paying subscribers only._ ### Wacker Neuson präsentiert Mobilbagger EW135 und Radlader WL750p beim Universe 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wacker-neuson-mobilbagger-e135-radlader-wl750p-technologie/ Last updated: 2026-10-05T12:30:31.000Z Auf dem Hörsching-Testgelände zeigt Wacker Neuson den neuen Mobilbagger EW135 mit MiC-4.0-Technologie und die Radlader WL750p und WL950p. Digitale Innovationen, Zero-Emission-Konzepte und kundenorientierte Entwicklung stehen im Fokus des Events. _This post is for paying subscribers only._ ### Maxit eröffnet neue Niederlassung in Dachau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/maxit-dachau-niederlassung-baustoff-standort-metropolregion/ Last updated: 2026-10-05T11:51:29.000Z Dachau (ABZ) | Der Baustoffhersteller Maxit hat kürzlich eine neue Niederlassung in Dachau eröffnet. Der Standort in der Hans-Böckler-Straße soll nach Unternehmensangaben die Versorgung der Metropolregion München und des Umlands mit Maxit-Produkten unterstützen. Die Suche nach einer geeigneten Gewerbeimmobilie hatte im Herbst 2025 begonnen. Mit der neuen Niederlassung verfügt die Maxit-Gruppe nach eigenen Angaben über 19 Standorte in Deutschland. Kurz vor Beginn der Immobiliensuche war die Übernahme der Trockenmörtelsparte von Saint-Gobain Weber abgeschlossen worden. Damit wurde das bestehende Standortnetz um die Niederlassung in Dachau erweitert. Der neue Standort umfasst Lagerflächen, einen Shop mit Ausstellungsbereich sowie ein Außendienstbüro mit Besprechungszimmer. Maxit-Geschäftsführer Sebastian Groppweis erklärt: »Damit schaffen wir einen Standort, der gleichermaßen für Kunden, Partner und Mitarbeitende attraktiv ist. So bilden wir die operative Basis, um eine der stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands zuverlässig mit höchster Produktkompetenz bedienen zu können.« ### Studie: Volvo CE führt Elektrifizierungsranking der Baumaschinenhersteller an URL: https://allgemeinebauzeitung.de/volvo-ce-elektrifizierung-ranking-baumaschinen-hersteller/ Last updated: 2026-10-05T11:35:35.000Z Volvo CE belegt den ersten Platz im neuen Ranking der elektrifizierten Baumaschinenhersteller des Marktforschungsunternehmens Interact Analysis . Das Ranking basiert auf fünf Kriterien wie Portfolio, Verkaufszahlen und Infrastruktur. Chinesische Hersteller führen bei reinem Produktumfang. _This post is for paying subscribers only._ ### BHB Meilensteine bei Wohnungsbauprojekten in München und Gauting URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bhb-wohnungsbauprojekte-muenchen-gauting-holzgebaeude-nachhaltigkeit-freiraum/ Last updated: 2026-10-05T11:34:18.000Z Die BHB erreicht wichtige Meilensteine bei vier Wohnungsbauprojekten – von Holzgebäuden bis zu nachhaltigen Freiraumkonzepten. Projekte wie ENZIAN, SPEZI und MOORITZ zeigen Innovation in Nachhaltigkeit, Mobilität und Gemeinschaftsgefühl. _This post is for paying subscribers only._ ### TWF präsentiert Absturzsicherung und Verbauleiter für Grabenarbeiten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/tff-absturzsicherung-verbauleiter-grabenarbeiten-sicherheit/ Last updated: 2026-10-05T10:44:45.000Z Neumünster (ABZ) | Auf der 71\. NordBau in Neumünster präsentierte die TWF Tiefbautechnik GmbH Lösungen für den Grabenverbau und die Arbeitssicherheit. Nach Angaben des Unternehmens standen dabei insbesondere eine Absturzsicherung für Verbauplatten und eine Verbauleiter im Mittelpunkt. Die Aluminium-Absturzsicherungen von TWF werden laut Hersteller direkt auf die Oberkante der Verbauplatten gesteckt und mit Gewindestangen gesichert. Sie lassen sich sowohl auf Verbauboxen als auch auf Gleitschienenplatten einsetzen. Die Befestigungshalter sind verstellbar. Die Elemente werden in Längen von 3, 3,5 und 4 m angeboten. Nach Herstellerangaben erfüllt das System die Anforderungen der EN 13374, Schutzklasse A. Zusätzliche Zaunelemente sollen verhindern, dass Werkzeug und Material in den Graben fallen. Die Absturzsicherungen lassen sich zudem stapeln, wodurch sich Lagerung und Transport vereinfachen sollen. Die Bedeutung entsprechender Sicherungsmaßnahmen zeigt sich laut TWF auch bei den Unfallzahlen. 2025 waren nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) 41 Prozent der tödlichen Arbeitsunfälle in deren Zuständigkeitsbereich Absturzunfälle. Etwa die Hälfte der tödlichen Abstürze ereignete sich demnach aus einer Höhe von weniger als 5 m, die meisten aus 2 bis 3 m. Für den Zugang zu tieferen Baugruben stellte TWF außerdem die Verbauleiter vor. Nach Angaben des Herstellers kann sie bereits ab einer Grabentiefe von etwa 3,0 m eingesetzt werden. TWF empfiehlt, ein am Verbau geführtes Zugangssystem bereits bei geringeren Grabentiefen einzuplanen. Spätestens ab einer Tiefe von 5,0 m sollte die Verbauleiter mit Rückenschutz nach Herstellerangaben Bestandteil des Sicherheitskonzepts sein. Die Leiter wird mit dem Bagger an der Verbaukante eingehängt. Das obere Podest mit Gitterrost bildet unmittelbar an der Verbaukante den Ein- und Ausstiegsbereich. Einstellschrauben ermöglichen laut Hersteller die lotrechte Ausrichtung. Der vorgesehene Abstand von mindestens 150 mm zum Verbau soll dabei ausreichend Freiraum und einen sicheren Tritt gewährleisten. In Verbindung mit dem Einstiegselement mit einer wirksamen Nutzlänge von 1,0 m und dem 2,0 m langen Ausstiegselement lässt sich das System nach Herstellerangaben bereits bei Grabentiefen von etwa 3,0 m einsetzen. Mit Zwischenstücken von jeweils 1,0 m kann die Leiter modular auf Arbeitstiefen von bis zu 10,0 m erweitert werden. Der verbleibende Abschnitt zwischen dem unteren Podest und der Grabensohle wird über eine geeignete Anlegeleiter überbrückt. »Wer mit TWF verbaut, muss für die Sicherheit an der Kante nichts dazuerfinden. Die Absturzsicherung passt auf unsere Platten, die Verbauleiter hängt der Bagger ein – so läuft die Baustelle«, sagt Ralf Maywald, Geschäftsführer der TWF Tiefbautechnik GmbH. Neben den Verbausystemen zeigte TWF auf der NordBau zwei Baggeranbaugeräte aus eigener Herstellung. Der EMV-Baggeranbauvibrator ist für Rammarbeiten vorgesehen, während der EMA-Bohrantrieb Bohrarbeiten im Spezialtiefbau übernimmt. ### Gemeindezentrum vereint Kirche und Öffentlichkeit in Lohne URL: https://allgemeinebauzeitung.de/gemeindezentrum-lohne-kirche-offentlichkeit-bauarchitektur/ Last updated: 2026-10-05T10:43:55.000Z Das neue Gemeindezentrum in Lohne verbindet kirchliche und öffentliche Nutzung. Mit Bibliothek, Café und Veranstaltungsräumen schafft es einen inklusiven Raum für alle Bürger. _This post is for paying subscribers only._ ### Baustelle am Marktplatz in Waldkirch: Nachhaltige Sanierung und moderne Wohnraumentwicklung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baustelle-marktplatz-waldkirch-nachhaltige-sanierung-moderne-wohnraumentwicklung/ Last updated: 2026-10-05T10:00:36.000Z In Waldkirch entsteht eine moderne Wohnanlage direkt am Marktplatz. Mit über 150 Tonnen Stahlbeton zurückgebaut und holzbasierter Heizung wird nachhaltig gebaut – für ein bürgernahe, zeitgemäßes Wohngefühl. _This post is for paying subscribers only._ ### Verbände rufen zu Vereinfachung des Wohnungsbaus in Bayern auf URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wohnungsbau-vereinfachung-bayern-baubehoerden-digitalisierung/ Last updated: 2026-10-05T09:42:12.000Z München (dpa) | Der Wohnungsbau im Freistaat kommt nach Einschätzung zweier großer Branchenverbände trotz staatlicher Zuschüsse in Rekordhöhe nicht in Gang. Bayerische Bauindustrie und der Verband der Wohnungsunternehmen (VdW) fordern daher in einem Zehn-Punkte-Programm eine grundlegende Vereinfachung der Bauvorschriften und -verwaltung, um das Bauen wieder billiger zu machen und die Arbeit der Baubehörden zu beschleunigen. Anlass der Veröffentlichung ist die heute in München beginnende Immobilienmesse Expo Real. Die zwei Verbände verwiesen auf die amtlichen Zahlen: Im vergangenen Jahr wurden in Bayern lediglich 47.359 Wohnungen fertiggestellt, das waren knapp 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Eine Trendwende wird auch in diesem Jahr nicht erwartet. Dabei fördern Staatsregierung und Bund den Wohnungsbau in Bayern in diesem und im nächsten Jahr mit insgesamt 3,6 Milliarden Euro. Nach Schätzungen von Fachleuten müssten in Bayern pro Jahr etwa 70.000 Wohnungen neu gebaut werden, um den Bedarf zu decken. «Bezahlbares Wohnen ist kein Wunsch, sondern eine Voraussetzung für einen starken Wirtschaftsstandort Bayern», sagte VdW-Direktor Hans Maier. Die zehn Punkte richten sich teils an den Bund, teils an die Staatsregierung, teils an die Kommunen. An erster Stelle steht die Forderung an die Kommunen, die vom Bund «Bauturbo» genannte Vereinfachung des Baugesetzbuchs tatsächlich anzuwenden und neues Bauland schneller auszuweisen. Städte und Gemeinden sollen demnach Baugrundstücke nicht mehr mit Höchstpreis an den Meistbietenden verkaufen, sondern orientiert am Konzept für die Entstehung bezahlbarer Wohnungen. Der Bund soll den privaten Wohnungsbau durch Steuervorteile wieder attraktiver machen. Angesichts des Auf und Ab bei der staatlichen Wohnungsbauförderung in den vergangenen Jahren fordern die zwei Verbände zudem verlässliche Förderbedingungen, die nicht kurzfristig wieder geändert werden. «Rekordfördermittel allein lösen den Wohnraummangel nicht», heißt es in dem Papier. Die Planungs- und Genehmigungsverfahren der Baubehörden sollen von Grund auf digitalisiert und beschleunigt werden. Daneben stehen noch mehrere weitere Punkte. ### NordBau Neumünster: Gemeinsam bauen, gemeinsam optimistisch URL: https://allgemeinebauzeitung.de/nordbau-neumünster-gemeinsam-bauen-optimistisch/ Last updated: 2026-10-05T08:00:58.000Z Neumünster (ABZ) | In Neumünster herrschte zur ausgebuchten NordBau eine gute Stimmung: Hohes Interesse vom Publikum, zufriedene Ausstellerstimmen und volle Gänge auf dem Messegelände. »Die Bauwirtschaft blickt optimistisch nach vorne«, lautet dann auch das Fazit der Veranstalter der 71\. NordBau. »Alles, was die Bauwirtschaft bewegt – hat in den letzten fünf Tagen wieder das Gelände der Holstenhallen Neumünster geprägt«, teilen die Veranstalter mit 53.200 Besucher haben das umfangreiche Angebot der NordBau genutzt. Mehr als 700 Austeller präsentierten ihre Produkte, Dienstleistungen und ihr Know-how für die anstehenden Bauaufgaben. Zum Auftakt am Mittwoch verbreitete der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther Optimismus – verbunden mit der Ankündigung einer Bauoffensive für Schleswig-Holstein. Mit dieser positiven Stimmung startete die 71\. NordBau gemeinsam mit dem dritten Kongreß CONBAU Nord, der parallel zur Messe stattfindet. »Die Energie ist spürbar«, sagte Ulf Böge, Leiter Unternehmenskommunikation bei HKL Baumaschinen. »Wir hatten viele gute Gespräche und merken, dass die Lust besteht, zu arbeiten und was anzupacken. Für uns ist die NordBau eine optimale Plattform unsere Kunden abzuholen, uns auszutauschen und den Bedarf zu erkennen.« »Die NordBau 2026 ist für Swecon der passende Rahmen, um Besucherinnen und Besuchern einen umfassenden Einblick in unsere Themenwelt, unsere Maschinen sowie unser Produkt- und Dienstleistungsangebot zu geben«, erklärt Swecon Geschäftsführer Falk Bösche. Im Fokus der Live-Präsentationen am Stand etwa Kettenbrgger EC230 Electric und der der Radlader. Mit dem L25 Electric wurde auch ein Kompaktradlader der neuen Baureihe mit größerem Akku vorgestellt. Schlüter Baumaschinen GmbH war auf der NordBau gemeinsam mit ihren Patnern Komatsu und Sennebogen vertreten Dirk Adomat, Verkaufsleiter bei Schlüter Baumaschinen, zeigte sich mit dem Start der Messe zufrieden und unterstrich die Bedeutung des Angebots über die reine Maschine hinaus: »Für uns ist vor allem wichtig, die Kunden mit Service und digitalen Lösungen zu unterstützen.« Die enge Verbindung zwischen Hersteller und Vertrieb hebt Marco Maschke, Manager German Office bei Komatsu Europe International N.V., hervor: »Hier bedeutet die Zusammenarbeit sehr viel mehr als reine Vertriebsstruktur.« Eine Premiere anderer Natur gab es bei Zeppelin zu erleben: Zum 1\. September 2026 hat Björn Sack die Leitung der Strategischen Geschäftseinheit (SGE) Rental der Zeppelin Gruppe sowie den Vorsitz der Geschäftsführung der Zeppelin Rental GmbH übernommen und stellte sich zur NordBau erstmals Kunden vor. Er folgt auf Peter Schrader, der die Positionen zuvor kommissarisch innehatte und nun wieder als COO das operative Geschäft des Baulogistik- und Vermietdienstleisters leitet. Mit einem breiten Querschnitt ihres Produkt- und Leistungsportfolios bekräftigen Zeppelin Baumaschinen und Mitaussteller Zeppelin Rental auf der diesjährigen NordBau. Holger Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Zeppelin Baumaschinen, hob gegenüber der Presse besonders das große Angebot digitaler Lösungen und innovativer Assistenzsysteme des ­Herstellers hervor. Messebesucher konnten neben einer ganzen Palette Baumaschinen, zu auch der batterieelektrischen Radlader Cat 906 Electric oder der Cat Deltalader 285XE zählen, auch die Fernsteuerung »Cat Command« live erleben. Effiziente Maschinen mit smarter Technik, größerer Reichweite und mehr Komfort, die den Arbeitsalltag auf den Baustellen erleichtern sollen, gab es auf dem gesamten Messegelände zu entdecken. Dabei war die Elektrifizierung der Bauwelt sowohl bei kleinen Geräten als auch großen Maschinen zu beobachten. Der Impulsvortrag am Eröffnungstag von Dr. Stefan Wolf vom Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KLiB) rückte auch die Rolle von Batterien als Rückgrat der künftigen Energieinfrastruktur in den Mittelpunkt. Eine weitere Premiere feierte das vom VDBUM organisierte Infrastrukturforum. An drei Tagen machte der Verband der Baumaschinen-, Umwelt- und Maschinentechnik den Realitäts-Check für Großprojekte – im Bahnbau, Bundeswehr-Infrastrukturbau sowie Autobahn- und Straßenbau. In gut besuchten »Live-Podcasts« gaben die Gesprächspartner spannende Einblicke in ihren jeweiligen Wirkungsbereich. Gleichzeitig beteiligte sich das Publikum aktiv an den Diskussionen. Bereits zum dritten Mal brachte die hochkarätig besetzte CONBAU Nord Experten aus For-schung, Praxis und Politik zusammen. Der Baukongress im Norden für den Wohnungsbau in der Transformation richtete den Blick erneut auf zentrale Zukunftsthemen wie Wärmewende, Demografie und Baustandards. Im Mittelpunkt standen ­dabei vor allem erprobte Lösungen und positive Ansätze, die zeigen, was bereits möglich ist. Für die aktuelle Frage: »Wer baut die Zukunft?« lieferte die NordBau auch eine Antwort: Rund 1300 Jugendliche kamen am Donnerstag zur Messe, um bei »Faszination Bauberufe – nordjob-Bau:Technik« Einblicke in die vielfältigen Ausbildungs- und Karrierewege zu erhalten. Die Bandbreite der beruf­lichen Perspektiven zeigten auch der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein und der Baugewerbe­verband Schleswig-Holstein mit ihren jeweiligen Mitgliedsunternehmen. Zudem nutzten Berufsschulzentren die NordBau für das Format »Schule auf der Messe«. NordBau-Leiterin Natalja Solohor betont, dass inspirierende Vorbilder, das Anfassen von Baustoffen, Geräten und Werkzeugen die Entscheidung für einen Berufsstart in der Baubranche unterstützen können. Wie sinnstiftend eine handwerkliche Ausbildung sein kann, zeigte zudem die Dachdeckerinnung bei ihrer Freisprechungsfeier auf der Messe. »Hier redet man miteinander« – war das Motto der Messe, das bleibt auch im kommenden Jahr so: Die 72\. NordBau findet vom 8.–12\. September 2027 statt. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96143b-ABZ-Oktober.JPG) Am Stand von Zeppelin im Freigelände standen moderne Baumaschinentechnik, ein vielfältiges Mietangebot sowie der leistungsstarke Zeppelin Service im Fokus – und eine Personalie: Zum 1\. September 2026 hat Björn Sack (l.) die Leitung der Strategischen Geschäftseinheit (SGE) Rental der Zeppelin Gruppe sowie den Vorsitz der Geschäftsführung der Zeppelin Rental GmbH übernommen, Sack feierte auf der NordBau seine Messepremiere für Zeppelin Rental. Er folgt auf Peter Schrader (2\. v. l.)., der die Positionen zuvor kommissarisch innehatte und nun wieder als COO das operative Geschäft des Baulogistik- und Vermietdienstleisters leitet. Holger Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Zeppelin Baumaschinen (r.), hob gegenüber der Presse besonders das große Angebot digitaler Lösungen und innovativer Assistenz­systeme des Herstellers hervor. | Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96143c-ABZ-Oktober.JPG) »Die NordBau 2026 ist für Swecon der passende Rahmen, um Besucherinnen und Besuchern einen umfassenden Einblick in unsere Themenwelt, unsere Maschinen sowie unser Produkt- und Dienstleistungsangebot zu geben«, erklärt Swecon Geschäftsführer Falk Bösche. Im Fokus der Live-Präsentationen am Stand etwa Kettenbrgger EC230 Electric und der der Radlader. Mit dem L25 Electric wurde auch ein Kompaktradlader der neuen Baureihe mit größerem Akku vorgestellt. | Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96143d-ABZ-Oktober.JPG) Auch Wilhelm Laven, Vertriebsleiter Nord bei XCMG, zeigt sich zufrieden mit dem Interesse der NordBau-Besucher an den ausgestellten Maschinen. Aktuell verfügt XCMG über zehn Händler im norddeutschen Raum und insgesamt 27 Händler sowie zehn reine Servicepartner. Rund 45 Maschinen seien derzeit im Einsatz. »Wir haben unsere Händlerstruktur in den vergangenen Jahren deutlich intensiviert und wollen die weitere Entwicklung gemeinsam mit unseren Partnern vorantreiben«, sagt Laven. | Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96143e-ABZ-Oktober.jpg) Ulf Böge, Leiter Unternehmenskommunikation bei HKL Baumaschinen: »Wir hatten viele gute Gespräche und merken, dass die Lust besteht, zu arbeiten und was anzupacken«. | Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96143f-ABZ-Oktober.JPG) Henning Wulff (Regionalleiter Nord Hydrema, v. l.) und Martin Werthenbach (Hydrema-Vertriebsleiter Deutschland) stellten zur NordBau den neuen Dumper DT22 vor, der auf dieser Messe Deutschland-Premiere feierte. | Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96143g-ABZ-Oktober.JPG) Bei Faymonville freute man sich über das große Interesse am Portfolio Anbieters für Schwerlasttransportgeräte. Zur Messe hatten Anna Piront (Junior Sales, v.l.), Laurent Justen (Sales) und Dennis Harth (Sales) zwei Schwerlasttrailer im Gepäck.| Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96143h-ABZ-Oktober.JPG) Eine Premiere feierte auch das vom Verband VDBUM organisierte Infrastrukturforum, das per Experten­diskussion unter anderem einen »Realitäts-Check für Großprojekte« bot. | Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96143i-ABZ-Oktober_ABZ.jpg) Gregor Zastrow, Technischer Verkaufsberater bei Sortimo, präsentierte für Sortimo eine neue Innennaus­stattungsvariante in Zusammenarbeit mit Bott, die vor allem durch neue Alu-Fronten auffiel. | Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96143k-ABZ-Oktober-1.JPG) Frederedrik Åkesson, Application Support Compaction bei Dynapac, ist eigens aus Schweden zur NordBau 2026 gekommen, um ein System zur Verdichtung vorzustellen. Die Technik soll die Arbeit nicht nur effizienter, sondern auch komfortabler machen. | Foto: Cornelia Rachow ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96143m-ABZ-Oktober-1.JPG) Bereits zum dritten Mal brachte der Kongress CONBAU Nord Experten aus Forschung, Praxis und Politik zusammen. Im Fokus standen Themen rund um Energiewende und Wohnungsbau. Der Impulsvortrag am Eröffnungstag von Dr. Stefan Wolf vom Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KLiB) rückte die Rolle von Batterien als Rückgrat der künftigen Energieinfrastruktur in den Mittelpunkt.| Foto: Kai-Werner Fajga ### Ostdeutsche Wirtschaft hinkt westdeutscher immer noch hinterher URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ostdeutsche-wirtschaft-hinkt-westdeutscher-immer-noch-hinterher/ Last updated: 2026-10-05T07:00:39.000Z Die ostdeutsche Wirtschaft erreicht seit Jahren nur 78 bis 79 Prozent des westdeutschen Niveaus. Defizite im Forschungsbereich und sinkende Erwerbsbeteiligung zeigen einen stagnierenden Aufholprozess. _This post is for paying subscribers only._ ### LUA-Neubau in Koblenz: Baukosten explodieren URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baukosten-explodieren-lua-neubau-koblenz-finanzielles-chaos-technische-schlechtstellung/ Last updated: 2026-10-05T06:54:12.000Z Der Neubau des Landesuntersuchungsamts in Koblenz verläuft nicht wie geplant: Kosten stiegen von 50 bis 60 auf 144 Millionen Euro. Nach vier Jahren Planung und zwei Firmenpleiten wird im März 2026 ein neues Vergabeverfahren gestartet. _This post is for paying subscribers only._ ### VDMA fordert Importverbote für unsichere Maschinen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/maschinen-sicherheit-china-importverbot-vmda-kontrolle/ Last updated: 2026-10-05T06:24:21.000Z Deutscher Maschinenbau kritisiert unsichere Maschinen aus China und Indien. VDMA fordert Importverbote, schärfere Kontrollen und faire Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen. _This post is for paying subscribers only._ ### Aluminiumrohr zu Fahrgerüst: Von Material bis Sicherheit URL: https://allgemeinebauzeitung.de/aluminiumrohr-fahrgeruest-material-bis-sicherheit/ Last updated: 2026-10-05T06:00:57.000Z **Jettingen-Scheppach** (ABZ) | Ein Fahrgerüst besteht aus einer überschaubaren Zahl wiederkehrender Bauteile. Bis daraus jedoch ein Arbeitsmittel für den professionellen Einsatz entsteht, müssen konstruktive und ­fertigungstechnische Anforderungen ineinandergreifen, so die Firma Profi Steigsysteme. Der Weg beginnt beim Ausgangsmaterial. Aluminiumprofile werden bearbeitet und zu den unterschiedlichen Komponenten eines Fahrgerüstsystems weiterverarbeitet. Dabei kommt es unter anderem auf Maßhaltigkeit und definierte Anschluss- und Verbindungspunkte an. Denn die einzelnen Bauteile müssen später nicht nur einmalig zusammenpassen. Fahrgerüste werden im Baustellenalltag ­regelmäßig montiert, demontiert, transportiert, umgesetzt und in unterschiedlichen Aufbauhöhen eingesetzt. Entscheidend ist deshalb weniger die Betrachtung eines einzelnen Bauteils als dessen Funktion innerhalb des Gesamtsystems. Konstruktion, Fertigung und vorgesehene Aufbaufolge müssen dabei aufeinander abgestimmt sein. Für fahrbare Arbeitsbühnen aus vorgefertigten Bauteilen bildet die DIN EN 1004-1:2021 den maßgeblichen normativen Rahmen, so das Unternehmen. Sie definiert Anforderungen unter anderem an Werkstoffe, Abmessungen, Lastannahmen sowie sicherheitstechnische und konstruktive Ausführung. Eine besondere Bedeutung kommt dem Seitenschutz zu. Absturzsicherheit betrifft nicht erst die Arbeit auf dem fertig montierten Fahrgerüst, sondern bereits dessen Auf-, Um- und Abbau. Die Bedeutung solcher technischen Schutzmaßnahmen zeigt sich auch in den Arbeitsschutzprämien der BG Bau. Gefördert werden unter bestimmten Voraussetzungen systemintegrierte vorlaufende Seitenschutzlösungen für Arbeits- und Schutzgerüste sowie für fahrbare Gerüste und fahrbare Arbeitsbühnen. Wie sich diese konstruktiven Anforderungen in einem konkreten Fahrgerüstsystem zusammenfügen, zeigt beispielsweise das PANTHER XV POWER, das über den Fachhandel Profi Steigsysteme angeboten wird. Das System wird nach DIN EN 1004-1:2021 gefertigt und arbeitet mit einem vorlaufenden Seitenschutzsystem. Damit ist das PANTHER XV POWER laut Hersteller eines von verschiedenen professionellen Fahrgerüstsystemen, bei denen nicht allein die erreichbare Arbeitshöhe im Mittelpunkt steht. Für die praktische Nutzung sind ebenso Aufbauprinzip, Systemkompatibilität, Stabilisierung und die vorgesehene Aufbaufolge relevant. Welche Konfiguration für einen konkreten Einsatz geeignet ist, lässt sich nicht allein anhand der gewünschten Arbeitshöhe beurteilen. Einsatzort, Untergrund, erforderliche Plattformgröße, Innen- oder Außeneinsatz und die vorgesehene Aufbauhöhe beeinflussen die Zusammenstellung. ### Entwässerungssysteme für Fischzuchtanlage auf Andøya installiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/entwaesserungssysteme-fischzuchtanlage-andoya-installiert/ Last updated: 2026-10-05T05:00:28.000Z Andøya/Norwegen (ABZ) | Auf der norwegischen Insel Andøya entsteht derzeit eine landbasierte Fischzuchtanlage des Betreibers Andfjord Salmon. Nach Unternehmensangaben sollen dort bis 2028 insgesamt 13 Becken errichtet werden. Für die Entwässerung der Anlage kommen Systeme von BG-Graspointner zum Einsatz, die für den Betrieb unter arktischen Witterungsbedingungen ausgelegt sind. Das Anlagenkonzept basiert auf einer geschlossenen Wasserführung. Das Frischwasser wird über einen rund einen Kilometer langen Tunnel zu den Becken geleitet, der etwa 50 m unter dem Meeresspiegel verläuft. Biologische Rückstände werden nach Angaben des Betreibers erfasst und weiterverwertet. Bevor das Prozesswasser wieder ins Meer gelangt, durchläuft es eine mehrstufige Filteranlage. Die klimatischen Bedingungen auf Andøya stellen hohe Anforderungen an die eingesetzten Bauteile. Frost-Tau-Wechsel, salzhaltige Luft, Niederschläge und dauerhafte Feuchtigkeit führen nach Herstellerangaben zu einem korrosiven Umfeld. Für die Ableitung des Oberflächenwassers wurden nach Herstellerangaben rund 700 m Entwässerungsrinnen des Typs BG-FILCOTEN one urban in der Nennweite 100 rund um die Becken installiert. Die monolithischen Rinnen bestehen aus dem mineralischen Hochleistungsbeton FILCOTEN HPC, der sich laut Hersteller durch eine geringe Wasseraufnahme und ein hochverdichtetes Gefüge auszeichnet. Die Rinnen sind für befahrene Betriebsflächen ausgelegt und verfügen über eine trapezförmige Bauweise zur Verankerung im Betonbett. Abgesenkte Einlauföffnungen sowie eine strukturierte Oberfläche sollen die Wasseraufnahme verbessern. Zwischen den Becken wurden zusätzlich rund 400 m Kastenrinnen des Typs BG-FILCOTEN pro P mini in der Nennweite 150 verlegt. Nach Herstellerangaben besitzen sie Kunststoffkanten aus vollständig recyceltem Material und sind mit Kunststoff-Stegrosten mit einer Schlitzweite von 8/40 mm ausgestattet. Diese sind nach Herstellerangaben von der norwegischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zugelassen. Die geringe Schlitzweite soll das Verletzungsrisiko reduzieren und verhindern, dass Fische im Fall eines Ausbruchs hängen bleiben. Vertriebspartner von BG-Gras­pointner in Norwegen ist das Unternehmen Ulefos. »Wir wissen, dass das ­Gesamtprojekt eine klar definierte Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Unsere Entwässerungsrinnen aus dem Hochleistungsbeton FILCOTEN HPC sind Teil eines durchgängigen Systems, das auf langfristige Nutzung und stabile Betriebsabläufe ausgelegt ist – dauerhaft und wartungsarm«, erklärt Christian Bringsli, Bezirksverkaufsleiter bei Ulefos. Nach Herstellerangaben besteht FILCOTEN HPC ausschließlich aus mineralischen Bestandteilen und kommt ohne Styrol, Polymerzusätze oder Kunststofffasern aus. Das Material sei vollständig recyclingfähig. Auch der Hauptauftragnehmer Hæhre-Contur verweist auf die Anforderungen der Baustelle. »Gerade unter den logistisch anspruchsvollen Bedingungen hier in Nordnorwegen ist eine reibungslose Verarbeitung ein relevanter Faktor für Bauablauf und Terminsicherheit. Die Rinnen sind effizient zu verarbeiten und konstruktiv durchdacht. Zudem wurden unsere Teams durch Ulefos und BG-Graspointner gezielt in Montage und Handhabung geschult«, sagt Harald Tveite, Projektleiter bei Hæhre-Contur. BG-Graspointner bietet nach eigenen Angaben zudem projektspezifische Umweltproduktdeklarationen (EPDs) an. Grundlage dafür sind Projekt-, Produkt- und Produktionsdaten, aus denen automatisiert EPDs erstellt werden. ### Spezialgerüst für Überschallflugzeug im Technikmuseum URL: https://allgemeinebauzeitung.de/spezialgeruest-ueberschallflugzeug-technikmuseum/ Last updated: 2026-10-05T05:00:24.000Z **Sinsheim** (ABZ) | Auf dem Dach des »Technik Museum« in Sinsheim sind die Überschallflugzeuge mit ihren markanten Nasen bereits weithin sichtbar. Die Tupolev Tu-144 sogar schon seit 25 Jahren. Inzwischen haben Wind und Wetter Spuren an der »Maschine« hinterlassen – ein Expertenteam saniert aktuell die Außenlackierung des prestigeträchtigen Museums-Exponats. Ein Team aus fünf Monteuren erstellte mit dem Layher Allound-System ein exakt an die Form des Überschallflugzeugs angepasstes Arbeitsgerüst. Eine laut Geschäftsführer Wolfgang Fuchs spannende, aber auch herausfordernde Aufgabe: »Die Einrüstung war durchaus knifflig. Die geringe Tragfähigkeit des Museumsdaches. Die komplexe Form des Flugzeugs. Die Sanierung bei Publikumsverkehr. Und die hohen Windlasten in rund 30 Metern Höhe bei gleichzeitig ­fehlender Verankerungsmöglichkeit am Flieger«. Gemeinsam mit den Anwendungsingenieuren von Layher und dem auf Gerüststatik spezialisierten Ingenieurbüro Speer aus Karlsruhe wurde die Gerüstlösung in 3D entwickelt, anhand des digitalen Zwillings eng abgestimmt und schließlich mithilfe der neuen SIM2Field XR App passgenau aufgebaut. »Ich hatte eine Idee, wie wir die Gerüstkonstruktion umsetzen und optimal an die aerodynamische Silhouette anpassen können«, erläutert Fuchs. Als Planungsgrundlage war ein verlässliches 3D-Modell des Flugzeugs notwendig. Das Layher Team erstellte daher zuerst einen millimetergenauen 3D-Laserscan. »Anschließend hat unser Ansprechpartner in der Layher Anwendungstechnik meine Idee aufgenommen, das Know-how von Layher eingebracht und ein erstes 3D-Modell entworfen. Auf dieser Basis konnten wir die Gerüstlösung zusammen mit dem Ingenieurbüro Speer abstimmen und weiterentwickeln.« Layher nutzt dabei die integrierte Softwarelösung LayPLAN SUITE. Das Modul LayPLAN CAD ermöglicht eine detaillierte Planung in 3D, der integrierte LayPLAN MATERIALMANGER sorgt für verlässliche Materiallisten, so das Unternehmen. Das Ergebnis war eine komplexe Raumkonstruktion mit einer treppenartig integrierten Arbeitsplattform am Rumpf der Tupolev inklusive Fußgängertunnel. Das Team von Fuchs Gerüstbau vertraute hier auf das Original-Modulsystem: »Dieses bot uns mehrere wichtige Vorteile: zum einen die effiziente Montage und Logistik dank leichter und kompakter Bauteile in der Lightweight-Technologie sowie der schraubenlosen Keilschlossverbindung mit selbstsichernder AutoLock-Funktion. Zum anderen die hohe Flexibilität durch den modularen Aufbau und passende Ergänzungsbauteile. Wir hatten so für jede Anforderung eine wirtschaftliche Lösung. Allround-Konsolen für Geometrieanpassungen. Podesttreppen für den schnellen und sicheren Aufstieg im Gerüst – selbst mit Arbeitsmaterial. Und der neue hochtragfähige Aluminium-Träger TwixBeam zur gezielten Einleitung der Lasten aus dem rund 100 t schweren Gerüst in die Träger der Dachkonstruktion. Diese wurde zusätzlich mit Layher Dreieckstützen verstärkt. Für die drei Bauabschnitte wurde das Gerüstmaterial von Layher just-in-time auf der Baustelle angeliefert. Bei der Montage kam mit der SIM2Field XR App von Layher zudem erstmals eine digitale Montageunterstützung zum Einsatz. »In der App konnten meine Mitarbeiter den digitalen Zwilling des Gerüsts nicht nur von allen Seiten detailliert betrachten und passend zum jeweiligen Bauabschnitt zuschneiden, sondern auch jedes einzelne der über 13.000 Gerüstbauteile schnell identifizieren. Im Gegensatz zum konventionellen Montieren nach 2D-Plan ist das Montieren nach Modell mit der SIM2Field XR App einfacher und wirtschaftlicher. Mein Team war schnell vom Nutzen überzeugt.« Auch im Hinblick auf die Standsicherheit gingen die Monteure neue Wege. Da an der Tupolev nicht ­verankert werden sollte, wurde die Gerüstkonstruktion an der Basis einfach verbreitert und im Bereich der Flugzeugnase mit Spannstäben am Hallendach fixiert. ### Neues Präsidium für buildingSMART Deutschland gewählt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neues-praesidium-buildingsmart-deutschland-gewaehlt/ Last updated: 2026-10-04T08:00:59.000Z Die Mitgliederversammlung von buildingSMART Deutschland e. V. hat ein neues Präsidium gewählt. In ­sieben unterschiedlichen Kategorien bestimmten die stimmberechtigten Mitglieder diejenigen Personen, die den Verband in den kommenden Jahren an verantwortlicher Stelle repräsentieren und führen werden. Mit dieser Wahl stellt buildingSMART Deutschland die personelle Grundlage für die fortlaufende Arbeit an der digitalen Transformation innerhalb der nationalen Bau- und Immobilienbranche bereit. In den sieben festgelegten Kategorien setzten sich folgende Branchenvertreter bei der Wahl durch: In der Kategorie ­Planung wurden Mariel Gutierrez (marielgutierrez | architektur | BIM management) sowie Lukas Oelmüller (BIM Allianz e. V.) in das Gremium gewählt. Das Segment Bau wird künftig durch Bernhard Heilmeier (Klebl Baulogistik GmbH) und Heinrich Lünenschloß (Köster GmbH) im Präsidium vertreten. Für den Bereich der Zulieferer wurden Dr. Nils Krönert (Hilti AG) sowie Ulrich Zeppenfeldt (Viega GmbH) von den Mitgliedern bestimmt. ### Raumgerüst bis unter Glasdach im Kohlrabizirkus URL: https://allgemeinebauzeitung.de/raumgeruest-bis-glasdach-kohlrabizirkus/ Last updated: 2026-10-03T10:00:56.000Z Bei der Sanierung der Südkuppel des Kohlrabizirkus wird ein Raumgerüst bis unmittelbar unter das Glasdach aufgebaut. Die Arbeiten erfordern eine komplexe Montage ohne Mobilkran und nutzen die Flexibilität des PERI UP Systems. _This post is for paying subscribers only._ ### Erste Anwendung von Super-RS-Gerüsten auf Berliner Fassade URL: https://allgemeinebauzeitung.de/erste-anwendung-super-rs-gerueste-berlin/ Last updated: 2026-10-02T10:30:53.000Z **Berlin** (ABZ) | Der Berliner Kurfürstendamm zählt zu den bekanntesten Straßen und ist geprägt von einer Mischung aus historischer Bausubstanz und moderner Architektur. Zahlreiche Gebäude entlang der traditionsreichen Magistrale werden regelmäßig modernisiert und an aktuelle Nutzungsanforderungen angepasst. Zu diesen Vorhaben gehört auch die Sanierung eines ehemaligen Hotelgebäudes im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Für die Fassadenarbeiten errichtet die Berliner Firma Schwarz Gerüstbau derzeit eine umfangreiche Gerüstkonstruktion. Zum Einsatz kommt dabei erstmals das Gerüstsystem Super-RS von Scafom-rux. Der Hersteller begleitete das Projekt bei der Einführung des Systems und unterstützte die Monteure bei der Einweisung in dessen Handhabung. Das Objekt stellt aufgrund seiner Fassadengeometrie besondere Anforderungen an die Gerüstplanung. Vor- und Rücksprünge sowie mehrere zu überbrückende Bereiche erfordern Sonderlösungen innerhalb der Konstruktion. Nach Angaben der Projektbeteiligten bietet das eingesetzte SUPER-RS-System hierfür flexible Anpassungsmöglichkeiten. Eine weitere Herausforderung ergibt sich durch geplante Werbeplanen an der Fassade. Diese erhöhen die Windlasten auf das Gerüst und machen ein entsprechend angepasstes Verankerungskonzept erforderlich. Insgesamt ist das Vorhaben in drei Bauabschnitte unterteilt. Nach Angaben von Schwarz Gerüstbau kommen dabei rund 55 t Scafom-rux-Material zum Einsatz. Für Schwarz Gerüstbau ist es das erste Projekt mit dem System. Wie Marcel van Helden, technischer Leiter bei Scafom-rux, erläutert, erfordere der Wechsel von klassischen Rahmengerüsten auf ein System mit vorlaufender Geländerbauweise zunächst ein Umdenken bei den Montageabläufen. Nach kurzer Einarbeitung hätten sich die Gerüstbauer jedoch schnell zurechtgefunden. Das vorlaufende Geländer sorgt dabei bereits während der Montage für einen durchgehenden Seitenschutz auf der jeweils obersten Gerüstlage. Nach Einschätzung von van Helden hat der ­Aspekt Arbeitssicherheit bei Gerüstbauprojekten in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Vorlaufende Geländersysteme würden diesem Trend Rechnung tragen, da sie bereits während der Montage zusätzliche Schutzmaßnahmen ermöglichen. Ein weiterer Vorteil bei der Einführung der neuen Gerüsttechnik besteht darin, dass vorhandene Materialbestände aus der »Rahmen-Ära« weiterhin genutzt werden können. Nach Angaben des Herstellers lassen sich unter anderem bereits vorhandene Geländer, Bordbretter, Stahlbeläge und Aluminium-Podesttreppen in das System integrieren. Die Firma Schwarz Gerüstbau mit Sitz in Berlin blickt auf eine über 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Das Unternehmen realisiert Gerüstbauleistungen für Sanierungs-, Neubau- und Sonderprojekte und verfügt unter anderem über Erfahrung im Bereich komplexer Wetterschutzdachkonstruktionen. Mit dem Projekt am Kurfürstendamm sammelte Schwarz Gerüstbau zudem erste praktische Erfahrungen mit dem Gerüstsystem SUPER-RS und seinem konstruktiven Ansatz, der aufgrund des sicherheitsorientierten Montagekonzepts zunehmend in den Fokus der Branche rückt. ### Studie: Zahlungsverzug bleibt Dauerproblem der deutschen Wirtschaft URL: https://allgemeinebauzeitung.de/zahlungsverzug-deutsche-wirtschaft-studie-maschinenbau-kettenreaktion/ Last updated: 2026-10-02T10:18:46.000Z 82 Prozent der Unternehmen sind von Zahlungsverzögerungen betroffen. Der Maschinenbau ist besonders betroffen – finanzielle Schwierigkeiten der Kunden verursachen Kettenreaktionen in der Wertschöpfungskette. _This post is for paying subscribers only._ ### Ritchie Bros. erweitert Baumaschinengeschäft in Deutschland URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ritchie-bros-baumaschinen-deutschland-meppen-ausbau/ Last updated: 2026-10-02T10:18:07.000Z Ritchie Bros. verstärkt sein Baumaschinengeschäft in Deutschland und positioniert Meppen als zentralen Hubs für Maschinen mit wenigen Betriebsstunden. Der neue Fokus liegt auf Qualität, Transparenz und schnellen Zugang zum europäischen Markt. _This post is for paying subscribers only._ ### Schlüter Baumaschinen erhält Ausbildungssiegel der Handwerkskammer URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schlueter-baumaschinen-ausbildungssiegel-handwerkskammer/ Last updated: 2026-10-02T10:17:50.000Z Erwitte (ABZ) | Die Schlüter Baumaschinen GmbH ist zum dritten Mal mit dem Ausbildungssiegel der Handwerkskammer Dortmund ausgezeichnet worden. Nach Angaben des Unternehmens würdigt die Handwerkskammer damit das kontinuierliche Engagement für die Ausbildung von Nachwuchskräften. Aktuell befinden sich nach Angaben von Schlüter 140 Auszubildende in den Lehrjahren eins bis drei im Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers. Das Ausbildungsangebot wurde in den vergangenen Jahren erweitert. Neben dem technischen Ausbildungsberuf bildet das Unternehmen auch Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement, Fachinformatiker für Systemintegration, Fachkräfte für Lagerlogistik sowie dual Studierende im Bereich BWL aus. »Die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Unter dem Motto ́Wir wachsen mit der Jugend ́ investieren wir bereits seit Unternehmensgründung vor 62 Jahren gezielt in junge Talente«, erklärt Petra Schlüter. Ziel sei es, den Nachwuchskräften eine praxisnahe, abwechslungsreiche und zukunftsorientierte Ausbildung zu bieten. Dazu gehören Einblicke in unterschiedliche Unternehmensbereiche sowie zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten und Karriereziele. Nach Angaben des Unternehmens werden Auszubildende von Schlüter regelmäßig für ihre Leistungen von der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet. Mit einer Ausbildungsquote von elf Prozent über die verschiedenen Lehrjahre und nahezu alle Standorte hinweg habe die Nachwuchsförderung einen festen Stellenwert im Unternehmen. Die erneute Auszeichnung mit dem Ausbildungssiegel versteht Schlüter nach eigenen Angaben als Anerkennung der bisherigen Arbeit und als Ansporn, die Ausbildungsqualität weiterzuentwickeln. »Für uns ist die Ausbildung eine Investition in die Zukunft – sowohl für unser Unternehmen als auch für die gesamte Branche. Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Grundlage dafür, unseren Kundinnen und Kunden auch langfristig den Service zu bieten, für den Schlüter steht«, so Ulrich Morth. Mit dem Ausbildungssiegel 2026 gehört Schlüter für Baumaschinen zu den rezertifizierten Ausbildungsbetrieben im Kammerbezirk Dortmund. Insgesamt wurden 32 Betriebe ausgezeichnet, zehn davon aus dem Kreis Soest. Die Auszeichnungen wurden anlässlich des bundesweiten Tags des Handwerks durch die Handwerkskammer Dortmund verliehen. Bereits zum Start der Ausbildung bietet Schlüter nach eigenen Angaben ein Onboarding-Programm an. In der ersten Woche stehen das Kennenlernen der Auszubildenden und ihrer Ausbilder sowie ein Aufenthalt in einer Jugendherberge, der Besuch einer Niederlassung und eine Besichtigung der Autostadt in Wolfsburg auf dem Programm. Auf der Rückfahrt ist zudem eine Werksführung im Komatsu-Werk in Hannover vorgesehen. Während der Ausbildungszeit nehmen die Auszubildenden ergänzend zur regulären Ausbildung an Fortbildungen teil, unter anderem zu den Themen digitale Baustelle und Elektrotechnik. Bei Schwierigkeiten in einzelnen Bereichen erhalten sie nach Angaben des Unternehmens zusätzliche, individuell abgestimmte Unterstützung. Auch Auszubildende aus den Niederlassungen werden nach Unternehmensangaben für den Blockunterricht regelmäßig in die Zentrale nach Erwitte gebracht. Während dieser Zeit sind sie in einem Landgasthof untergebracht und werden per Taxi zur Berufsschule nach Lippstadt und anschließend wieder zurückgebracht. Zudem bietet Schlüter Englischunterricht in der Zentrale in Erwitte an und übernimmt nach eigenen Angaben die Abwicklung der Fahrten. ### Egger steigert globale Kantenposition durch Beteiligung an Sinowolf URL: https://allgemeinebauzeitung.de/egger-sinowolf-kanten-markt-expansion-fertigungsstarken/ Last updated: 2026-10-02T10:17:13.000Z Die Egger Gruppe will sich mit 30 Prozent an dem chinesischen Kantenhersteller Sinowolf beteiligen. Die Partnerschaft soll Technologie, Fertigung und internationale Expansion stärken. _This post is for paying subscribers only._ ### PowerCrete für Kabeltrasse: Hochspannung unter der Erde URL: https://allgemeinebauzeitung.de/powercrete-kabeltrasse-hochspannung-erde/ Last updated: 2026-10-02T09:46:55.000Z Eine neue 110-kV-GIS-Schaltanlage verbindet ein Umspannwerk mit dem bestehenden Stromnetz. Der hochwärmeleitfähige PowerCrete-Beton sorgt für effiziente Wärmeableitung und platzsparende Kabelschutzrohre. _This post is for paying subscribers only._ ### Schmitz Cargobull steigert Absatz auf über 47.000 Fahrzeuge URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schmitz-cargobull-absatz-47000-fahrzeuge-digitalisierung/ Last updated: 2026-10-02T09:05:39.000Z Horstmar (ABZ) | Die Schmitz Cargobull AG hat das Geschäftsjahr 2025/26 vom 1\. April 2025 bis zum 31\. März 2026 mit einem Umsatz von rund 2,25 Mrd. Euro abgeschlossen. Im Vorjahr waren es 2,16 Mrd. Euro. Der Absatz stieg nach Unternehmensangaben von 42.620 auf mehr als 47.000 Fahrzeuge. Das EBITDA lag bei 45,6 Mio. Euro nach 57,1 Mio. Euro im Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf -13,3 Mio. Euro, gegenüber -8,2 Mio. Euro im Vorjahr. Schmitz Cargobull begründet die Ergebnisentwicklung mit der Marktvolatilität, dem Preisdruck sowie gestiegenen Energie-, Lohn- und Rohstoffkosten. »Mehr als 47.000 ausgelieferte Fahrzeuge sind ein deutliches Zeichen des Vertrauens unserer Kunden in die Zuverlässigkeit und den wirtschaftlichen Mehrwert unserer Produkte und Services«, sagt Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Schmitz Cargobull AG. »Auch wenn wir mit einem positiven EBITDA von 45,6 Mio. Euro auf einem soliden Fundament stehen, macht das negative EBIT von -13,3 Mio. Euro deutlich, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht. Unser klares Ziel ist es, unsere Ertragskraft nachhaltig zu verbessern. Dabei setzen wir konsequent auf Kundennähe und Innovationskraft, um unsere Kunden weiterhin zuverlässig zu unterstützen und unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.« Im Geschäftsjahr 2025/26 investierte Schmitz Cargobull nach eigenen Angaben insgesamt 55,5 Mio. Euro in Produktion, Digitalisierung und Innovation. Ein Schwerpunkt lag auf der Automatisierung von Produktionsanlagen und dem Ausbau des Produktionsnetzes. Anfang 2026 wurde das neue Produktionswerk im rumänischen Oradea in Betrieb genommen. Dort werden Sattelcurtainsider und Sattelkipper für den zentraleuropäischen Markt gefertigt. Das Werk soll nach Unternehmensangaben künftig eine Jahreskapazität von bis zu 4.000 Fahrzeugen erreichen. Rund 5,3 Mio. Euro flossen laut Schmitz Cargobull in Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie sowie in die Weiterentwicklung digitaler Lösungen. Mit dem Cargobull Operating System (COS) sowie Diagnose- und Telematiklösungen baut das Unternehmen sein digitales Angebot aus. Nach Unternehmensangaben sollen damit unter anderem die Verfügbarkeit der Fahrzeuge erhöht, Wartungsprozesse unterstützt und die Gesamtbetriebskosten für Flottenbetreiber gesenkt werden. Schmitz Cargobull erweiterte im Berichtsjahr nach eigenen Angaben seine internationale Präsenz und sein Produktportfolio. Dazu zählen Beteiligungen an Sub Zero Insulation Technologies in Indien sowie an GT Trailers, einem polnischen Hersteller von High-Volume-Fahrzeugen. Die geplante vollständige Übernahme des Leichtbauspezialisten Berger Fahrzeugtechnik steht laut Unternehmen noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Im Juli 2026 erwarb Schmitz Cargobull eine Mehrheitsbeteiligung am australischen Anhängerhersteller Freighter Group. Mit einer konzernweiten KI-Initiative will Schmitz Cargobull nach eigenen Angaben Künstliche Intelligenz für interne Prozesse und neue digitale Geschäftsmodelle nutzen. Ein Anwendungsbeispiel ist der KI-basierte Service-Assistent DR. COOL. Die Lösung unterstützt Service Partner bei Diagnose- und Serviceprozessen von Schmitz Cargobull Kältemaschinen. Nach Unternehmensangaben soll sie dazu beitragen, Reparaturzeiten zu verkürzen. Für das Geschäftsjahr 2026/27 plant Schmitz Cargobull nach eigenen Angaben eine Steigerung des Absatzes auf rund 49.000 Fahrzeuge. Das Unternehmen setzt dabei auf sein internationales Vertriebs- und Servicenetzwerk sowie die Weiterentwicklung seines Produkt- und Serviceportfolios. ### Heck Wall Systems wird Rockwool Wall Systems URL: https://allgemeinebauzeitung.de/heck-wall-systems-rockwool-waermedaemm-verbundsysteme/ Last updated: 2026-10-02T08:37:33.000Z Marktredwitz (ABZ) | Die Heck Wall Systems GmbH firmiert seit dem 1\. Oktober 2026 als Rockwool Wall Systems GmbH. Das in Marktredwitz ansässige Unternehmen ist bereits seit 2014 Teil der Rockwool Gruppe und verwendet nun auch deren Markendesign für den öffentlichen Auftritt. Als Systemhalter für Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben Steinwolle-Dämmstoffe, Klebemörtel, Oberputze und weiteres Zubehör an. Die Marken HECK für Wärmedämm-Verbundsysteme und Rajasil für Bausanierung bleiben als Produktlinien bestehen. Auch die bisherige Vertriebsorganisation wird fortgeführt. Nach Unternehmensangaben behalten sämtliche allgemeinen bauaufsichtlichen WDVS-Zulassungen ihre Gültigkeit. Ansprechpartner, Bestellprozesse, Lieferwege und Vertriebsstrukturen bleiben ebenfalls bestehen. Bestehende Verträge mit Kunden und Partnern werden unverändert fortgeführt. ### BMW-Stammwerk wird für Elektromobilität umgebaut URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bmw-stammwerk-elektromobilitaet-umbau-lean-construction/ Last updated: 2026-10-02T08:35:55.000Z Das Münchner BMW-Stammwerk wird umgebaut, um die Elektromobilität zu unterstützen. Drees & Sommer koordiniert das Projekt mit klaren Rollen und Lean-Prinzipien. _This post is for paying subscribers only._ ### Elektrischer Raupenkran modernisiert Schleusenanlage in den Niederlanden URL: https://allgemeinebauzeitung.de/elektrischer-raupenkran-modernisiert-schleusenanlage-niederlande/ Last updated: 2026-10-02T08:00:51.000Z Scharendijke/Ouddorp (ABZ) | Bei der Erneuerung der Schleusenanlage Brouwerssluis in den Niederlanden setzt das Unternehmen De Klerk Werkendam auf den batteriebetriebenen Raupenkran LR 1130.1 unplugged von Liebherr. Dabei werden die rund 50 Jahre alten Spundwandkonstruktionen ersetzt, die eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Wasseraustauschs zwischen der Nordsee und dem Grevelingenmeer spielen. De Klerk Werkendam installiert 162 neue, 23 m lange Spundbohlen mit dem Liebherr-Raupenkran LR 1130.1 unplugged. Der stark verdichtete Sandboden des Dammes stellt das Unternehmen vor besondere Herausforderungen und verlangt nach einem leistungsstarken Spundwandrüttler sowie robuster Krantechnik. Dank seiner großen Ausladung kann der Kran optimal auf der Barge eingesetzt werden, von der aus er die Spundbohlen präzise positioniert, informiert der Hersteller. Außerdem übernimmt er das Verladen der Baumaterialien vom Land. Sobald die neuen Elemente eingebracht sind, entfernen die Ausführenden die alten Bohlen und schaffen damit die Grundlage für eine moderne Schleusenanlage. De Klerk Werkendam setzt bewusst auf den batteriebetriebenen Liebherr-Raupenkran LR 1130.1 unplugged, um den steigenden Anforderungen emissionsfreier Baustellen gerecht zu werden. Die Entscheidung für die elektrische Kranlösung mit den Vorteilen von Local Zero Emission zahlt sich demnach aus: Die Projektverantwortlichen und Maschinenbediener berichten von positiven Erfahrungen – insbesondere die geringe Geräusch- und Emissionsbelastung wird hervorgehoben. Im Leerlauf entspricht nach Unternehmensangaben der Schalldruckpegel von drei Unplugged-Raupenkranen, die jeweils in einer Entfernung von 16 m stehen, einer normalen Unterhaltung auf der Baustelle in einem Meter Entfernung. Heute schätzen die Mitarbeitenden elektrisch angetriebene Maschinen so sehr, dass sie deren Einsatz bevorzugen, heißt es seitens des Unternehmens. Das Laden der Batterie erfolgt über herkömmlichen Baustellenstrom. Während des Ladevorgangs kann der Betrieb wie gewohnt fortgesetzt werden. Um in den Akkubetrieb zu gelangen, muss nur der Stecker gezogen werden, daher: »unplugged«. Ob ein- oder ausgesteckt, die Leistung und das Anwendungsspektrum bleiben unverändert und sind identisch mit der konventionellen Dieselausführung. Der Arbeitsponton verfügt ebenfalls über einen elektrischen Antrieb, elektrische Spudpfähle sowie ein Hybridsystem aus ­Batteriespeichern und Solarmodulen, erklärt der Hersteller. Bei verfügbarem Landstrom arbeitet das Gesamtsystem nach Angaben des Hersteller nahezu vollständig emissionsfrei – lediglich das Hydraulikaggregat des Spundwandrüttlers wird bei diesem Einsatz noch mit Diesel angetrieben. De Klerk Werkendam sieht in dieser Kombination aus elektrisch betriebenem Ponton und Raupenkran eine in den Niederlanden einzigartige Lösung und will diese Kombination auch künftig einsetzen. Die Zusammenarbeit mit Liebherr wird vom niederländischen Unternehmen ausdrücklich positiv bewertet – besonders die hohe Zuverlässigkeit der Maschinen, die schnelle Ersatzteilversorgung und die kurzfristige technische Unterstützung vor Ort überzeugen, heißt es in einer Mitteilung von Liebherr. Aufgrund der positiven Erfahrungen plant De Klerk Werkendam, künftig weitere elektrische Krane einzusetzen. ### Baugewerbe warnt vor Förderlücke bis Sommer 2027 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baubranche-foerderluecke-sommer-2027-wohnungen/ Last updated: 2026-10-02T06:51:06.000Z Berlin (ABZ). | Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg im Juli der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zu Vorjahresmonat real um 4,6 Prozent, der Auftragseingang sank dagegen preisbereinigt um 1,9 Prozent, informiert der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) . Die Zahl der Beschäftigten übertraf demnach das Vorjahresniveau im Juli um 1,5 Prozent. „Die Auftragsbücher werden dünner. Noch arbeiten die Betriebe ab, was vor Monaten bestellt wurde. Doch die Lage der Baubranche bleibt fragil“, kommentiert ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa die Zahlen. Zum Jahreswechsel drohe der nächste Rückschlag: „Die Sonderförderung für EH-55-Neubauten läuft spätestens Ende 2026 aus, für 2027 stehen Kürzungen beim Neubau-Etat im Raum, und wie die Förderung ab Januar aussieht, weiß weiterhin niemand. Eine Förderlücke bis Sommer 2027 ist nicht mehr auszuschließen. So gelingt kein Bauturbo“, mahnt Pakleppa. Die Wohnungsbauförderung sei für die Bundesregierung der günstigste Weg, die Konjunktur anzukurbeln. Wer Wohneigentum fördert, entlastet angespannte Mietmärkte, stärkt die heimische Wirtschaft und zeigt den Bürgern, dass er ihre Sorgen ernst nimmt. Wer jetzt plane und bauen wolle, brauche Verlässlichkeit. Notwendig sei eine Übergangsregelung bis zum Start der neuen Förderung, damit zum Jahreswechsel keine Förderlücke entstehe. „Andernfalls bleiben die positiven Signale der letzten Monate nur ein Strohfeuer und der Wohnungsbau kommt weiter nicht in Gang.“ Das Umsatzplus kommt laut ZDB vor allem aus dem Tiefbau durch Aufträge aus den Vormonaten. Der Hochbau bleibe deutlich schwächer. Bei den Auftragseingängen fehlten neue Impulse. Der Wohnungsbau kommt nach Angaben des Verbands nicht weiter voran. Nach dem Plus im Juni seinen die Aufträge im Juli wieder deutlich um nominal 3,6 Prozent zurückgegeangen. Der Umsatz liege seit Jahresbeginn etwa auf Vorjahresniveau. „Solange Bauherren nicht wissen, mit welcher Förderung sie künftig rechnen können, bleibt der Wohnungsbau das Sorgenkind der Branche“, moniert Pakleppa. Dabei werde „durchaus genehmigt“. Im Juli lag die Zahl der genehmigten Wohnungen laut Verband um 1,9 Prozent über dem Vorjahresmonat. Hinzu kommen rund 453.000 Wohnungen, die Ende 2025 zwar genehmigt, aber noch nicht begonnen waren. Diese Projekte ließen sich mit befristeten Sonderkonditionen schnell mobilisieren, etwa mit einem Zinsvorteil oder Zuschuss bei Baustart innerhalb einer festen Frist, so der Verband. Auch im Wirtschaftsbau bleibe die Entwicklung uneinheitlich, stabilisierend wirke der öffentliche Bau aus. ### Dombauhütte setzt auf tragfähige Transportlösung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/dombauhuette-tragfaehige-transportloesung-geda/ Last updated: 2026-10-02T06:00:45.000Z Bamberg (ABZ) | Ein Wahrzeichen erstrahlt in neuem Glanz. Nach einer jeweils rund zehnjährigen Restaurierungsphase sind seit Herbst 2025 alle vier Türme des Bamberger Doms gerüstfrei. Nun geht es um den Feinschliff: Im Rahmen der fortlaufenden Instandsetzung des Doms saniert die Dombauhütte des Staatlichen Bauamts Bamberg die unteren Geschosse des Nordostturms. Unter anderem bessern die Spezialisten um Dombaumeister Ulrich Först Witterungsschäden an der Fassade aus, erneuern Fugenund reinigen schonend die Oberflächen. Damit die Arbeiten an dem historischen Bauwerk effizient, sicher und denkmalgerecht ausgeführt werden können, entschied sich das Staatliche Bauamt laut eigener Aussage für die Investition in eine neue Transportbühne von Geda. Umgesetzt wurde das Projekt von Beutlhauser in Schweinfurt. Der Geda 1500 Z/ZP bringt Materialien und die Restaurateure selbst an Ort und Stelle. »Der Aufzug ist sowohl als Personen- als auch als Lastenaufzug einsetzbar und somit die ideale Lösung, um effizient und schnell Sanierungsarbeiten am Dom durchzuführen. Er hat eine Tragfähigkeit von bis zu zwei Tonnen, was für den Transport von schweren Sandsteinen für die Instandhaltung des Doms entscheidend ist«, erläutert Dominik Stöhr von Beutlhauser. Die Arbeit mit einer Geda-Transportbühne ist für das Team der Dombauhütte nichts Neues. Rund 25 Jahre lang war ein Vorgängermodell im Einsatz. Aus Altersgründen wurde dieser Aufzug schließlich außer Betrieb genommen. »Bereits kurz nach der offiziellen Ausschreibung war klar, dass Beutlhauser den Zuschlag erhalten wird. Ausschlaggebend war das wirtschaftliche Angebot«, sagt Först. Darüber hinaus überzeugte Beutlhauser mit einem umfassenden Servicepaket. Das Staatliche Bauamt Bamberg wurde während des gesamten Prozesses begleitet – von der ersten Anfrage über den Abbau des Altgeräts bis hin zur Montage des neuen Aufzugs, so die Beteiligten. ### Fachpublikum sorgt bei steinexpo für starke Resonanz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/fachpublikum-sorgt-starke-resonanz-steinexpo/ Last updated: 2026-10-02T05:00:39.000Z NIEDER-OFLEIDEN. Mehr Besucher, mehr Aussteller und vor allem ein Fachpublikum, das bei den Unternehmen gut ankam: Die 12\. steinexpo ist nach vier Messetagen mit einer positiven Bilanz zu Ende gegangen. 62.965 Besucher kamen in den MHI-Basaltsteinbruch Nieder-Ofleiden – und damit noch einmal mehr als zur Rekordausgabe 2023. »Die Stimmung im Bruch war hervorragend. Viele Aussteller berichten von einer extrem hohen Fachbesucherqualität und nachhaltigen Kontakten auf der Messe«, bilanziert Dominik Rese, Geschäftsführer der Geoplan GmbH und steinexpo-Messechef. Dass die Besucherzahl mit 62.965 das Ergebnis von 2023 mit damals 61.700 Gästen noch einmal übertraf, dürfte den Veranstalter zusätzlich freuen. Bereits am ersten Messetag kamen 13.500 Menschen in den Steinbruch. Zugleich wuchs die Zahl der Aussteller: 328 Unternehmen aus mehr als zehn Nationen präsentierten sich auf rund 185.000 m2\. Drei Jahre zuvor waren es 305 gewesen. Mehr als 80 Prozent der diesjährigen Aussteller waren bereits bei früheren Ausgaben dabei. Die reine Größe ist allerdings nur ein Teil dessen, was die steinexpo ausmacht. Statt Maschinen ausschließlich auf dem Messestand zu präsentieren, bietet Nieder-Ofleiden ihnen einen Arbeitsplatz. Bagger, Radlader, Dumper und Aufbereitungsanlagen können unter Bedingungen vorgeführt werden, die ihrem späteren Einsatz nahekommen. Genau diesen Punkt hatte Rese bereits zur Eröffnung hervorgehoben: »Die Live-Demonstrationen sind das Kernstück der steinexpo.« Maschinen und Anlagen waren entsprechend an zahlreichen Stellen des Geländes in Aktion zu erleben. Hinzu kam die moderierte Allgemein-Demo mit Großgeräten verschiedener Hersteller. Das Konzept kam nach Angaben des Veranstalters bei den Ausstellern an. Gelobt wurden insbesondere die fachliche Qualität der Besucher und die Gespräche an den Ständen. Einige davon blieben nicht beim Informationsaustausch: Aus Kontakten entwickelten sich bereits während der vier Messetage konkrete Geschäfte. Damit konnte die Messe einen ihrer wesentlichen Vorteile ausspielen – technische Lösungen lassen sich im Steinbruch nicht nur erklären, sondern unmittelbar im Einsatz erleben. Neben der Technik ging es in Nieder-Ofleiden auch um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Branche. MHI-Vorstandssprecher Christoph Hagemeier nutzte die Veranstaltung für einen Appell zu mehr Zuversicht. »Wenn wir gemeinsam Positives betonen und mit Fleiß und Freude eine Verantwortung übernehmen, gelingt Entscheidendes«, sagte er. Seine Sicht auf die Rolle der Unternehmen brachte Hagemeier anschließend knapp auf den Punkt: »Ohne die Wirtschaft ist alles nichts.« Auch Vertreter der Politik suchten das Gespräch mit der Branche. Dr. Christoph Ullrich, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Gießen, bezeichnete die steinexpo und die MHI-Gruppe in Nieder-Ofleiden als »echten Leuchtturm«. Zugleich betonte er die Bedeutung des Dialogs mit der Gesteinsindustrie und äußerte sich zuversichtlich mit Blick auf die Folgegenehmigung für den Basaltsteinbruch. Am letzten Messetag kam Hessens Bauminister Kaweh Mansoori nach Nieder-Ofleiden. An den Ständen von MHI und Zeppelin Baumaschinen informierte er sich über aktuelle Entwicklungen der Roh- und Baustoffindustrie. Auch die Großgeräte-Demonstration gehörte zu seinem Rundgang. Nach vier Messetagen kehrt im Steinbruch wieder Messe-Ruhe ein – zumindest vorerst. Der nächste Termin steht bereits: Vom 29\. August bis 1\. September 2029 soll Nieder-Ofleiden Gastgeber der 13\. steinexpo werden. ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/99187g-ABZ10-Nachrichten-Stein-Kopie.jpeg) Hanns Markus Renz Kobelco präsentierte den SK850LC-11\. Der größte konventionelle Kobelco-Kettenbagger in Europa bringt je nach Ausrüstung bis zu 87 Tonnen auf die Waage. Sein 382 Kilowatt starker Isuzu-Motor ermöglicht eine Losbrechkraft von bis zu 432 Kilonewton. Zur Serienausstattung gehört die Echtzeitverwiegung K-Load. | Foto: Cornelia Rachow ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/99187e-ABZ10-Nachrichten-Stein-Kopie.jpeg) Wilhelm Laven und Dr. Dirk Sträter Auf der steinexpo 2026 lag der Schwerpunkt von XCMG klar auf elektrischer Großtechnik. Gezeigt wurden unter anderem der Elektrobagger XE380E, der E-Kettenbagger XE270EV sowie die beiden E-Radlader XC988EV und XC975EV. Hinzu kamen zwei mobile Energiespeicher. Auf dem Demogelände waren der XC975EV und XE270EV live im ­Einsatz. | Foto: Cornelia Rachow ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/99187d-ABZ10-Nachrichten-Stein-Kopie.jpeg) Andreas Rudert »Wir sind zufrieden mit der Messe. Der Tagesstart war ­etwas zögerlich, aber ansonsten ist der Besuch sehr schön«, sagt Rudert von der Mugler SE und deutet auf den kleinen Roboter. »Das ist ein Fallbeispiel für teleoperiertes Fahren mit LiDAR-Technik, Kameratechnik und einem 5G-Modem. Das 5G-Modem ist hier aktuell nicht aktiv. Das Beispiel zeigt, wie eine solche Lösung etwa im Steinbruch, im Tagebau oder im Bergbau umgesetzt werden kann. Mit 5G-Unterstützung ist teleoperiertes Fahren möglich.« | Foto: Cornelia Rachow ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/99187c-ABZ10-Nachrichten-Stein-Kopie.jpeg) Total begeistert von der steinexpo sind Janosch und Ferdinand Kraut. Den drei- und fünfjährigen Jungen hat es besonders der »Riesenbagger« von Liebherr angetan. »Der ist toll.« | Foto: Cornelia Rachow ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/99187b-ABZ10-Nachrichten-Stein-Kopie.jpeg) Frank Schmitt von Volvo CE ist zufrieden mit dem Messestart. Volvo CE zeigte auf der steinexpo ein ziemlich großes Paket. Besonders wichtig: Deutschlandpremiere hatten der starre Muldenkipper R60 und der neue Raupenbagger EC560\. Daneben standen der L260 HD-Rehandler, der elektrische L120 Electric, der A40 Electric und der elektrische Mobilbagger EWR150 Electric.| Foto: Cornelia Rachow ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/99187a-ABZ10-Nachrichten-Stein-Kopie.jpeg) »Das ist ein komplett neu konstruierter Kettenbagger, voll elektronisch vorgesteuert und mit ­allen erdenklichen Smart-Features«, erläutert Martin Gering gefragt nach seinem persönlichen Liebling am ­Develon-Stand. Er zeigt den Bagger DX360LC-9\. | Foto: Cornelia Rachow ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96152e-abz-oktober-Kopie.jpg) Zur steinexpo setzte Zeppelin auf großflächige Live-Demonstration. Auf einer Fläche von knapp 3.800 Quadratmetern im Steinbruch wurden mehrere große Baumaschinen präsentiert, die zeigen sollten, wie mit Maschinen und Dienstleistungen die Produktivität in der Rohstoffgewinnung und Aufbereitung gesteigert werden kann. »Denn die Kosten pro Tonne sind in dieser Branche die entscheidende Größe«, weiß der Leiter der Zeppelin-Niederlassung Hanau und seines Zeichens Messestandleiter, Oliver Günther. Neben Cat-Radladern für Hochleistungseinsätze werden auch kraftvolle Cat-Muldenkipper, der Cat-Hochlöffelbagger 395, der Cat-Grader 120 sowie ein für wiederaufbereiteter Cat-Muldenkipper 772G präsentiert. »Besonders freue ich mich, dass wir den Cat-Muldenkipper 775 Kinetic in Aktion zeigen können«, ­betont Günther. | Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96152d-abz-oktober-Kopie.jpg) LiuGong zeigte auf der steinexpo 2026 neun Maschinen für Anwendungen im Steinbruch, Bergbau, Materialumschlag und bei schweren Erdarbeiten. Neben dieselbetriebenen Maschinen stellte das Unternehmen eine Reihe batterieelektrischer Geräte vor. Präsentiert wurde auch ein Radlader zum 60-jährigen Jubiläum des Unternehmens, mit dem LiuGong die lange Tradition als Hersteller von zuverlässigen Baumaschinen aufzeigen will. Ergänzt wurde die Präsentation durch Angaben zur weiteren Entwicklung der lokalen Vertriebs-, Service- und Entwicklungsorganisation in Deutschland. (v.l.): Bartos Kurzik (Battery Electric Vehicle Management LiuGong), Howard Dale (Chairman LiuGong Europe) und Matthias Mähler (Geschäftsführer LiugGong Deutschland).| Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96152c-abz-oktober-Kopie.jpg) Liebherr präsentiert sich zur steinexpo sowohl mit mehreren Exponaten am Messestand und führt unter anderem seinen knickgelenkten Muldenkipper TA230 live im Demo-Bereich vor. Als Weltneuheiten präsentiert Liebherr drei Kettenbagger-Modelle in der 50-Tonnen-Klasse bis 100 Tonnen mit dem R948 G8, dem R952 G8 und dem R952 G8\. Die für Erdbewegung, Gewinnung und anspruchsvolle Schwersteinsätze entwickelten Maschinen verbinden laut Hersteller eine robuste Konstruktion mit hoher Leistung, dem neuen emCAB-Fahrerarbeitsplatz sowie modernen Assistenz- und Maschinentechnologien. Bei allen drei Modellen handelt es sich um Weiterentwicklungen der Vorgängermodelle, die komplett neu konzipiert wurden. Wie Alban Villaume (l.) und Jeremy Brocker von Liebherr France erklären, werden die Maschinen im Werk Colmar von Liebherr Vance gefertigt und sind nun erstmals auf der Messe zu sehen. Als größtes Exponat wird der vollelektrische Kettenbagger R9150E präsentiert, der zur Gewichtsklasse der 130-Tonner zählt und dessen ­Ladeschaufel eine Kapazität von 10,6 m3 aufweist. | Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96152b-abz-oktober-Kopie.jpg) Schlüter Baumaschinen/Komatsu Erstmals wurde Komatsu auf der Steinexpo durch den selbstständigen Messeauftritt von Schlüter für Baumaschinen und Kuhn Baumaschinen Deutschland repräsentiert. Besondere Aufmerksamkeit auf dem Stand A61 erhielten der neue Knickgelenk-Dumper HM460-6 und der Komatsu Radlader WA485-11\. Als stärkster Radlader seiner Maschinenklasse verbindet der Radlader hohe Leistung mit Effizienz und »eignet sich insbesondere für anspruchsvolle Einsätze in der Rückverladung und der Gewinnung großer Materialmengen«, wusste Rene Schauerte von Schlüter Baumaschinen zu berichten. Unter realistischen Einsatzszenarien konnten die Messebesucher auch zwei Komatsu-Großmaschinen in Aktion erleben, den Kettenbagger PC950LC-11 und den Starrahmen-Muldenkipper HD605-10\. | Foto: Kai-Werner Fajga ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/96152a-abz-oktober-Kopie.jpg) Der in Polen ansässige Händler Kunova präsentierte zur steinexpo einen dreiachsigen voll elektrischen Kipper des chinesischen Herstellers Tonly für den Offroad-Einsatz. Das Fahrzeug bietet einen Traglast von 50 Tonnen, seine Batterien verfügten über eine Leistungskapazität von 801 kW. Laut Cristiano Delgado, Sales Director in Europa von Tonly, soll die Leistungs­- fähigkeit des vollelektrischen Kippers T95 für eine komplette Tages-Arbeitsschicht ausreichen, dessen Batterien, ließen sich innerhalb von eineinhalb Stunden über eine Schnellladung wieder komplett aufladen. Kunova führe insgesamt zwölf Kipper verschiedener Leistungsklassen im Programm. Das Unternehmen ist erstmals auf der steinexpo vertreten.| Foto: Kai-Werner Fajga ### »Die Richtung stimmt, aber wir sind noch nicht am Ziel« URL: https://allgemeinebauzeitung.de/strategie-innovation-nachhaltigkeit-porr/ Last updated: 2026-10-02T07:44:03.000Z **Herr Jeutter, von 2019 bis 2025 ­waren Sie technischer Geschäftsführer der Porr GmbH & Co. KGaA. Was zählte zu Ihrem Aufgaben­bereich?** Als technischer Geschäftsführer der Porr in Deutschland lag mein Schwerpunkt auf der operativen Steuerung des Baugeschäfts über alle Leistungsbereiche hinweg. Im Fokus standen die sichere und wirtschaftliche Projektabwicklung, die Weiterentwicklung von Prozessen und Strukturen sowie Qualität, Arbeitssicherheit und Innovation. Entscheidend war, die Organisation leistungsfähiger aufzustellen und konsequent auf die Anforderungen eines zunehmend komplexen Marktumfelds auszurichten. **Welche Erfahrungen haben Sie in dieser Zeit bei Porr gesammelt?** Diese Zeit hat mir vor allem gezeigt, wie eng Strategie und operative Umsetzung miteinander verzahnt sein müssen. Projekterfolg entsteht nicht durch Zielbilder, sondern durch technische Kompetenz, klare Prozesse, verlässliche Teams und konsequente Kundenorientierung. Zugleich haben Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftesicherung die Anforderungen an die Bauindustrie deutlich erhöht. Diese Erfahrungen aus dem deutschen Markt helfen mir heute, Entwicklungen in meinen internationalen Verantwortungsbereichen präziser einzuordnen und konsequent voranzutreiben. **Seit Januar 2024 haben Sie die Ver-antwortung als COO der Porr Group übernommen und sind für die Bereiche Deutschland und Rumänien innerhalb der Gruppe verantwortlich. Wie hat sich Ihr Aufgabenbereich seitdem verändert?** Mit der COO-Funktion hat sich mein Verantwortungsbereich von der operativen Führung des Deutschlandgeschäfts auf die Steuerung der von mir verantworteten Märkte innerhalb der Porr Group erweitert. Der Fokus liegt heute stärker auf strategischer Ausrichtung, Performance-Management und der Weiterentwicklung unserer operativen Einheiten in Deutschland und Rumänien. Dabei geht es darum, Synergien zu nutzen, Standards zu harmonisieren und ­Produktivität nachhaltig zu steigern. Grundlage bleibt die konsequente und wirtschaftlich stabile Umsetzung unserer Projekte. **Welche mittel- und langfristigen Ziele haben Sie sich gesetzt?** Mein Ziel ist es, die PORR in den von mir verantworteten Märkten nachhaltig profitabel weiterzuent­wickeln und unsere Wettbewerbsposition gezielt auszubauen. Im Mittelpunkt stehen höhere Produktivität, die konsequente Digitalisierung unserer Wertschöpfungskette und der Ausbau unserer Kompetenz bei komplexer Infrastruktur. Gleichzeitig wollen wir den Hochbau stärken – insbesondere mit wirtschaftlichen und preisattraktiven Lösungen im Wohnungsbau. ­ Entscheidend ist, operative Exzellenz, wirtschaftliche Stabilität und nach­haltige Wertschöpfung dauerhaft miteinander zu verbinden. **Welche kurzfristigen?** Kurzfristig stehen für mich zwei Prioritäten im Vordergrund: ­Erstens die wirtschaftlich stabile Umsetzung des bestehenden und erwarteten Infrastrukturvolumens. Zweitens die gezielte Stärkung unseres Hochbau­geschäfts durch skalierbare, preisaktive Lösungen im Wohnungsbau. Parallel standardisieren wir Prozesse weiter und nutzen Digitalisierung dort, wo sie Produktivität und Umsetzungsgeschwindigkeit konkret erhöht. So schaffen wir die Voraussetzungen, um das aktuelle Marktumfeld profitabel zu bedienen. **Sie sind im Vorstand der Porr Group verantwortlich für die Geschäftsentwicklung von Porr in Deutschland. Wie würden Sie heute das Marktgeschehen in Deutschland in Bezug auf seine Infrastruktur ­beschreiben?** Der Infrastrukturmarkt in Deutschland hat erhebliches Potenzial, leidet aber weiterhin unter einem klaren Umsetzungsdefizit. Finanzierung ist weniger das Problem als langwierige Verfahren, komplexe Genehmigungen und fehlende Umsetzungsgeschwindigkeit. Gleichzeitig wächst der Investitionsbedarf bei Verkehrswegen, Energienetzen und digitaler Infrastruktur kontinuierlich. Für die Bauwirtschaft entsteht daraus ein attraktives Marktumfeld – wenn Projekte schneller von der Planung in die Ausführung kommen. **Was sind für Porr die größten ­Herausforderungen in Deutschland, verglichen mit anderen europäischen Ländern?** Deutschland verfügt über finanzielle Mittel, technische Kompetenz und leistungsfähige Bauunternehmen. Im europäischen Vergleich bremsen jedoch komplexe Verfahren, lange Genehmigungszeiten und zu viele Schnittstellen die Umsetzung. Investitionen werden dadurch oft später wirksam, als es ein wettbewerbsfähiger Standort braucht. Die zentrale Herausforderung ist daher nicht das Ob, sondern das Tempo der Realisierung. **Wie können diese Probleme nach Ihrer Meinung gelöst werden?** Deutschland braucht vor allem mehr Umsetzungsgeschwindigkeit bei der Modernisierung und Transformation. Dafür müssen Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt, Zuständigkeiten vereinfacht und Prozesse konsequent digitalisiert werden. Ebenso wichtig sind frühe, verbindliche Abstimmungen zwischen Auftraggebern, Behörden und Bauwirtschaft. Wenn Projekte schneller in die Ausführung kommen, können vorhandene Kapazitäten deutlich wirksamer genutzt werden. Deutschland hat kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Sie haben zum Thema jüngst ­gesagt, »Deutschland redet über ­Modernisierung, baut aber zu langsam«. Die Bundesregierung hat jüngst ein Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschlossen. Sind die vor­geschlagenen Maßnahmen aus ihrer Sicht ausreichend? Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz ist ein wichtiger Schritt, weil es die Modernisierung der Infrastruktur politisch priorisiert und Investitionen absichert. Entscheidend wird aber sein, ob Planungs- und Genehmigungsverfahren tatsächlich spürbar schneller werden. Aus meiner Sicht braucht es zusätzlich stärker standardisierte Verfahren, klare Verantwortlichkeiten und konsequent digitale Prozesse. Finanzierung allein baut noch keine Brücken, Netze oder Verkehrswege. Am Ende zählt, ob Projekte schneller auf die Baustelle kommen. **Mit ihrem Ausspruch »Ein starker Standort scheitert nicht an Ziel­bildern, sondern an fehlenden ­Leistungen, Genehmigungen und Kapazitäten«, haben Sie deutlich Kritik an Bundesregierung und der öffentlichen Hand als Auftraggeber geübt. Sie fordern, dass Infrastruktur »endlich als prioritäre Umsetzungsaufgabe behandelt werden« soll. Stellt sich an diesen Baustellen allmählich eine Besserung ein?** Die Richtung stimmt, aber wir sind noch nicht am Ziel. Mehr Finanzierung allein reicht nicht, wenn Projekte weiter zu lange in Verfahren gebunden bleiben. Entscheidend ist, Planung, Genehmigung und Vergabe deutlich zu beschleunigen. Der Standort Deutschland gewinnt Wettbewerbsfähigkeit nicht durch Ankündigungen, sondern durch Umsetzungsgeschwindigkeit. Genau daran müssen sich Politik, ­Verwaltung und Wirtschaft gemeinsam messen lassen. **Die Baubranche steht im Ruf, ­Digitalisierung eher langsam oder schleppend umzusetzen. Wie schätzen Sie die aktuelle Situation ein?** Die Bauwirtschaft hat bei der Digitalisierung in den vergangenen Jahren spürbare Fortschritte gemacht. BIM, digitale Projektsteuerung, datenbasierte Baustellenprozesse und Lean Construction sind heute in vielen Unternehmen gelebte Praxis. Gleichzeitig liegen große Potenziale weiterhin an den Schnittstellen zwischen Auftraggebern, Planern, Behörden und Bauunternehmen. Digitalisierung ist für mich kein Selbstzweck, sondern ein Hebel für höhere Produktivität, bessere Qualität und mehr Umsetzungsgeschwindigkeit. **Welchen Stellenwert nimmt das Thema bei Porr ein?** Digitalisierung hat bei der Porr einen hohen Stellenwert, weil sie unmittelbar auf Produktivität, Qualität und Nachhaltigkeit einzahlt. Wir setzen BIM und digitale Projektsteuerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein – von der Planung bis zur Ausführung auf der Baustelle. Ein Beispiel aus unserem Innovationsmanagement ist das Forschungsprojekt SmartStreet: Gemeinsam mit der Universität Innsbruck entwickeln wir KI-Modelle, die die Eigenschaften von Asphalt- und Betonmischungen mit Recyclinganteilen bereits vor der Produktion prognostizieren können. Damit lassen sich ressourcenschonende und leistungsfähige Mischungen gezielter entwickeln, Prüfaufwände reduzieren und Kreislaufwirtschaft konkret in die Praxis bringen. Unser Anspruch ist, digitale Innovationen konsequent in anwendbare Lösungen für die Baustelle zu übersetzen. **In den kommenden Jahren sollen Milliardenbeträge in die Infra­struktur investiert werden. Dafür sind sicherlich deutlich ­höhere Kapazitäten bei Bauunternehmen wie Porr notwendig. ­Stimmen Sie dem zu?** Die Bauwirtschaft kann zusätzliche ­Infrastrukturinvestitionen umsetzen – vorausgesetzt, sie erhält Planungssicherheit. Kapazitäten entstehen nicht auf Knopfdruck, sondern durch verlässliche Projektvolumina, Investitionen in Personal und Technik sowie ­effizientere Prozesse. Dafür braucht es eine belastbare Pipeline statt kurzfristiger Einzelimpulse. Die entscheidende Frage ist daher weniger die grundsätzliche Leistungsfähigkeit der Branche als die Kontinuität der Projekte. **In der Bauindustrie wird immer wieder der Mangel an Fachkräften angeprangert. Betrifft das auch Porr?** Der Fachkräftemangel ist eine Herausforderung für die gesamte Bauwirtschaft und betrifft auch die Porr – in Deutschland ebenso wie international. Wir sehen darin aber nicht nur ein Personalthema, sondern vor allem einen Produktivitäts- und Qualifizierungsauftrag. Deshalb investieren wir gezielt in Ausbildung, Nachwuchsförderung und die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichzeitig setzen wir auf Digitalisierung und effizientere Prozesse, damit vorhandene Fachkräfte bestmöglich unterstützt werden. Entscheidend ist, qualifizierte Menschen zu gewinnen, zu halten und ihre Produktivität durch moderne Technologien zu erhöhen. ### Tankrabatt führt zu schnell fallenden Spritpreisen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/tankrabatt-spritpreise-fallen-benzin-diesel/ Last updated: 2026-10-01T15:22:49.000Z München (dpa). | Der Tankrabatt hat zum Start vielerorts für stark fallende Spritpreise gesorgt. Bereits um Mitternacht zum 01\. Oktober herum wurden Benzin und Diesel abrupt billiger. Auf dem Spritpreisportal Tankerkönig sackten die ermittelten deutschlandweiten Durchschnittspreise zwischen 23.41 Uhr und 0.41 Uhr um rund 10 bis 11 Cent ab. Bis zum Morgen ging es noch deutlich weiter nach unten: Der ADAC ermittelte um 8.00 Uhr für Super E10 einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,062 Euro. Das waren 14,5 Cent weniger als zum gleichen Zeitpunkt am Mittwoch. Diesel kostete um 8.00 Uhr im Schnitt 2,209 Euro - das waren 15,2 Cent weniger 24 Stunden zuvor. Vielerorts wurde Superbenzin der günstigeren Sorte E10 für weniger als 2 Euro angeboten, wie aus dem Portal des ADAC hervorgeht. Hier gibt es allerdings regionale Unterschiede: In München, Stuttgart oder Leipzig gab es sehr viele solcher Angebote. In Berlin waren es zahlreiche, in Hamburg und Köln gab es dagegen nur wenige bis kaum solcher Angebote. Für den zuletzt deutlich teureren Diesel-Kraftstoff blieben die Preise in der Regel aber klar über zwei Euro. Der Morgen ist seit Einführung der 12-Uhr-Regel allerdings ein vergleichsweise günstiger Tankzeitpunkt. Am späten Vormittag fallen die Preise oft noch ein Stück weiter, steigen dann mittags aber stark an - oft um mehr als 20 Cent pro Liter. Der ADAC kündigte an, im Blick zu behalten, «wie es nach 12.00 Uhr aussieht, wenn die tägliche Erhöhung dazukommt». Die Preise zeigten, welche Dynamik im Kraftstoffmarkt bestehe und dass es Spielraum für niedrigere Preise gebe. Seit 01\. Oktober gilt für Benzin und Diesel, die Tanklager und Raffinerien verlassen, ein Steuernachlass von 16,7 Cent pro Liter. Wie vollständig dies an die Verbraucher weitergegeben wird, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Es gibt keine direkte Verpflichtung der Tankstellen, die Preise zu senken. Zudem sind Berechnungen dazu komplex. ### Steelwrist startet in das nächste Kapitel mit neuen Standorten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/steelwrist-neue-standorte-ceo-wechsel/ Last updated: 2026-10-01T15:16:07.000Z Norderstedt (ABZ). | „Während wir unsere Innovationsarbeit kontinuierlich vorantreiben und unsere neuen XTR Tiltrotatoren auf den Markt bringen, beziehen wir gleichzeitig weltweit neue Standorte“, teilt Steelwrist mit. Im Laufe der Jahre 2025 und 2026 ist demnach der Großteil der Steelwrist Gesellschaften in neue Räumlichkeiten umgezogen. Diese böten den nötigen Platz und die entsprechenden Ressourcen, um wachsenden Kundenstamm besser unterstützen zu können. Das bedeute gleichzeitig eine verbesserte Verfügbarkeit von Ersatzteilen sowie größere Kapazitäten in den Bereichen Service, Vertrieb und Schulungen. In den Ländern Frankreich, The Niederlande, Polen, Norwegen, Vereinigtes Königreich, USA, Japan arbeiteten die Steelwrist Teams nun an neuen oder modernisierten Standorten. Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass Jon Lind zum 1\. November 2026 die Position des CEO der Terratech-Gruppe und von Steelwrist übernimmt. Er folgt auf Stefan Stockhaus, der nach mehr als 20 Jahren als CEO von Steelwrist aus seiner bisherigen Funktion ausscheidet und künftig als Industrieberater für Solix tätig sein wird. ### 50000 Wohneinheiten durch EH55-Förderung gefördert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/eh55-wohneinheiten-kfw-baufoerderung/ Last updated: 2026-10-01T14:22:03.000Z Frankfurt am Main (ABZ). | Die Effizienzhaus 55-Förderung setzt wirksame Impulse für den Wohnungsneubau: Durch die von KfW und Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Dezember 2025 befristet wieder aufgenommene Förderstufe konnte bis heute der Neubau von 50.000 Wohneinheiten gefördert werden, teilt die KfW mit. «Wir freuen uns, dass die Förderung den richtigen Investitionsimpuls gibt und dazu beiträgt, dass baureife Projekte jetzt umgesetzt werden. Das schafft Tempo beim Abbau des Bauüberhangs - und bringt zugleich neuen Wohnraum auf den Weg, der das Klima entlastet und die Wohnnebenkosten für die Bewohnerinnen und Bewohner dauerhaft niedrig hält», sagt Melanie Kehr, Mitglied des Vorstands der KfW. Die EH55-Förderung steht privaten, gewerblichen und kommunalen Investoren offen, bis die bereitgestellten Bundesmittel aufgebraucht sind - längstens jedoch bis zum Jahresende. Private und gewerbliche Bauherren können aus Mitteln des Bundes zinsverbilligte Kredite der KfW beantragen. Für Kommunen werden Zuschüsse angeboten. ### Studie zeigt: Viele Mehrfamilienhäuser geeignet für Wärmepumpen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/mehrfamilienhaeuser-waermepumpe-geeignetheit-kosten/ Last updated: 2026-10-01T13:46:14.000Z Eschborn (dpa) | Ein Großteil der Mehrfamilienhäuser in Deutschland ist laut einer Studie technisch für den Einsatz von Niedertemperatur-Heizungen wie etwa Wärmepumpen geeignet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Gebäudedienstleisters Techem aus Eschborn, der dafür die Wärmedaten von 1,1 Millionen Wohnungen ausgewertet hat. Demnach eignen sich rund 40 Prozent des Mehrfamilienhausbestands bereits ohne Heizkörpertausch für Niedertemperatursysteme wie Wärmepumpen oder Niedertemperatur-Wärmenetze. «Mit einem Heizkörpertausch steigt dieser Anteil auf rund 80 Prozent», erklärte ein Sprecher. Würden zusätzlich Niedertemperaturheizkörper mit Gebläse eingesetzt, liege die Eignung sogar bei rund 90 Prozent. «Lediglich die restlichen 10 Prozent benötigen größere Umbauten, etwa die Umstellung auf Fußbodenheizung oder Flächenheizsysteme sowie zusätzliche Dämmung», heißt es im Techem Atlas für Energie, Wärme und Wasser 2026. Wärmepumpen schonen laut Techem auch den Geldbeutel der Mieter: «Unter allen betrachteten Heizsystemen wiesen die mit Wärmepumpen versorgten Mehrfamilienhäuser im Jahr 2025 die niedrigsten Wärmekosten pro Quadratmeter auf.» So seien die Verbrauchskosten bei Wärmepumpen seit 2021 weitgehend stabil geblieben, während konventionelle Heizsysteme deutliche Anstiege verzeichnet hätten. Grund sei auch, dass die strombetriebenen Wärmepumpen im untersuchten Gebäudebestand in gut gedämmten Gebäuden installiert seien. Im Schnitt zahlten laut Techem die Haushalte in Mehrfamilienhäusern mit Wärmepumpen nur für die Raumheizung rund 8,80 Euro pro Quadratmeter. Wurde die Heizung mit Holzpellets betrieben, waren im Schnitt 9,36 Euro je Quadratmeter fällig. In Häusern mit Ölheizung waren es demgegenüber 12,97 Euro, mit Erdgas 13,92 Euro und mit Fernwärme 16,02 Euro. Bei den durchschnittlichen Heizkosten in den ausgewerteten Mehrfamilienhäusern stellte die Untersuchung für 2025 deutliche regionale Unterschiede fest. «Am teuersten ist Heizen im Saarland mit 14,50 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Schleswig-Holstein (12,77 Euro) und Hessen (12,76 Euro)», stellen die Autoren fest. Am anderen Ende habe Berlin mit durchschnittlich 10,34 Euro pro Quadratmeter die niedrigsten Heizkosten. Nordrhein-Westfalen (10,69 Euro) und Bremen (10,72 Euro) lagen knapp darüber. Auch zwischen den Städten hätten sich erhebliche Unterschiede gezeigt. «Die höchsten Werte entfielen auf Ravensburg (13,34 Euro), Reutlingen (13,22 Euro) und Sömmerda (13,10 Euro).» Am wenigsten bezahlten die Mieter der Auswertung zufolge in Bielefeld mit 8,99 Euro pro Quadratmeter. Auf dem zweiten Platz liegen Rheine und Würzburg mit jeweils 9,93 Euro. ### Handwerk in Baden-Württemberg: Aufschwung lässt auf sich warten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/handwerk-baden-wurttemberg-aufschwung-anspannung-investitionen/ Last updated: 2026-10-01T12:42:52.000Z Stuttgart (dpa) | Die Stimmung in den baden-württembergischen Handwerksbetrieben bleibt angespannt. «Der kürzlich von Wirtschaftsforschern berichtete leichte Aufschwung kommt im Handwerk noch nicht an», sagte der Präsident des Verbands Handwerk BW, Rainer Reichhold, laut Mitteilung. Schwache Aufträge, gebremste Investitionen und sinkende Erwartungen zeigten, dass von einer Konjunkturwende in der Breite keine Rede sein könne. Handwerk BW verwies auf seine jüngste Konjunkturumfrage für das dritte Quartal dieses Jahres, an der nach eigenen Angaben 2.600 Betriebe aus dem Südwesten teilgenommen haben. Demnach habe sich die Stimmung im Vergleich zum Vorquartal zwar etwas verbessert. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verdüsterte sich das Bild aber merklich. Nur noch 43 Prozent der Betriebe bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage als gut, im Vorjahresquartal seien es noch 59 Prozent gewesen. Derweil stieg der Anteil der Betriebe mit schlechter Geschäftslage von 14 auf 20 Prozent. Bei den Auftragseingängen meldeten nur 17 Prozent der Betriebe einen Anstieg, 38 Prozent verzeichneten hingegen einen Rückgang. Für das Schlussquartal rechneten 17 Prozent der Befragten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, 26 Prozent mit einer Verschlechterung. Damit seien die Aussichten nur minimal besser als im Vorquartal. Die Betriebe bräuchten wieder Luft für Investitionen und damit Gründe zur Zuversicht. «Wenigstens aus Stuttgart braucht es diese Impulse, wenn schon nicht aus Berlin», sagte Reichhold. Weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Energiepreise und gezielte Investitionsanreize könnten dazu einen konkreten Beitrag leisten. ### 32-Tonnen-Raupenbagger mit KI und FEH präsentiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/32-tonnen-raupenbagger-dx300lc-9-kuenstliche-intelligenz-feh/ Last updated: 2026-10-01T11:46:58.000Z Der neue DEVELON-DX300LC-9 verfügt über vollelektronische Hydraulik und künstliche Intelligenz. Mit verbesserten Sicherheitsfunktionen und hoher Effizienz steigt die Produktivität und Betriebssicherheit im Baubereich. _This post is for paying subscribers only._ ### Hochtief erhält Milliarden-Vertrag für Sellafield URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hochtief-sellafield-milliarden-vertrag-nuklear-anlage/ Last updated: 2026-10-01T11:41:23.000Z Sellafield/Essen (dpa) - Die britische Atomanlage Sellafield bleibt auch in den kommenden Jahren ein großer Kunde des deutschen Baukonzerns Hochtief. Man habe einen umfangreichen langfristigen Rahmenvertrag im Wert von bis zu 1,5 Milliarden britischen Pfund erhalten, teilte Hochtief in Essen mit. Umgerechnet sind dies rund 1,75 Milliarden Euro. Der Vertrag mit der Konzern-Tochter Hochtief Infrastructure sehe den Betrieb, die Instandhaltung und die Weiterentwicklung des größten und komplexesten Nuklearstandorts Großbritanniens vor. Der Vertrag habe eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren, bestehend aus neun Jahren Grundlaufzeit und einer sechsjährigen Verlängerungsoption, hieß es. Er löse einen früheren Rahmenvertrag ab. Hochtief werde ein reites Spektrum an Dienstleistungen erbringen, darunter etwa Installation, Anlagenpflege oder Projektsteuerung. Ein Großteil der Arbeiten werde in Bereichen mit laufendem Betrieb und strahlenschutzüberwachten Umgebungen durchgeführt. Sellafield liegt im Nordwesten Englands an der Irischen See. Die Anlage gehört der britischen Behörde für die Stilllegung und den Rückbau von Nuklearanlagen (Nuclear Decommissioning Authority, NDA). Auf dem Gelände befindet sich das stillgelegte Kernkraftwerk Calder Hall, das 2003 stillgelegt wurde. Seitdem wird laut britischem Office for Nuclear Regulation (ONR) auf dem Gelände kein Strom mehr erzeugt. Seit 2022 werden in Sellafield auch keine Kernbrennstoffe mehr wiederaufbereitet. Weiterhin werden dort Atomabfälle gelagert. Der Fokus der Betreibergesellschaft liegt laut ONR jetzt auf Sanierung und Rückbau der kerntechnischen und sonstigen Anlagen auf dem Gelände sowie der sicheren Lagerung von Atomabfällen. Hochtief-Vorstandschef Juan Santamaría äußerte sich erfreut über den neuen Vertrag. Dies unterstreiche die starke Positionierung von Hochtief im Nuklearsektor, sagte er laut der Mitteilung. «Nukleare Infrastruktur ist ein bedeutender Wachstumsmarkt mit hohem langfristigem Potenzial.» Hochtief gehört mehrheitlich dem spanischen Bau- und Infrastrukturriesen ACS. Seit dem 22\. Juni wird das Unternehmen mit Sitz in Essen im Börsensegment Dax gelistet. Vorstandschef Santamaría ist auch CEO von ACS. ### JCB modernisiert Produktionsstandorte und setzt auf Wasserstofftechnik URL: https://allgemeinebauzeitung.de/jcb-produktionsstandorte-wasserstofftechnik-hydromax/ Last updated: 2026-10-01T10:54:11.000Z Rocester|Großbritannien (ABZ) | JCB baut nach eigenen Angaben seine Produktionskapazitäten in Großbritannien und den USA aus. Im Mittelpunkt stehen die Modernisierung des Unternehmenssitzes in Staffordshire und ein neues Werk in San Antonio, Texas. Das US-Werk soll im kommenden Monat eröffnet werden und nach Herstellerangaben in den kommenden fünf Jahren rund 1.500 Arbeitsplätze schaffen. Die Investitionen erfolgen zeitgleich mit der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025\. JCB erzielte nach eigenen Angaben einen Umsatz von 5,7 Milliarden Pfund und einen Gewinn vor Steuern von 642 Millionen Pfund. Der Absatz lag bei 113.498 Maschinen. Trotz stagnierender Nachfrage in Nordamerika und eines Marktrückgangs von 12 Prozent in Indien konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben seinen weltweiten Marktanteil steigern. Für die Modernisierung des Unternehmenssitzes in Staffordshire sind 100 Millionen Pfund vorgesehen. Dazu gehört eine vollautomatische Pulverbeschichtungsanlage im Wert von 60 Millionen Pfund. Nach Herstellerangaben sollen damit mehr als 8.000 Arbeitsplätze im Vereinigten Königreich langfristig gesichert werden. Das neue Werk in San Antonio wird mit rund 1 Milliarde US-Dollar errichtet. Auf einer Fläche von rund 93.000 m2 sollen künftig Loadall-Teleskoplader und Hebetechnik für Nordamerika gefertigt werden. JCB hat nach einem Entwicklungsprogramm mit einem Volumen von 100 Millionen Pfund wasserstoffbetriebene Maschinen in die Serienproduktion überführt. Der JCB Hydromax erreichte auf den Bonneville Salt Flats in Utah 406,320 mph (653,909 km/h). Nach Herstellerangaben handelt es sich damit um das schnellste wasserstoffbetriebene Fahrzeug. Angetrieben wurde der Hydromax von zwei seriennahen Wasserstoffmotoren aus dem JCB-Werk in Foston, Derbyshire. Parallel übernimmt George Bamford gemeinsam mit seinem Vater Lord Bamford den Vorsitz des Familienunternehmens. Nach Angaben von JCB ist dies die erste Veränderung an der Unternehmensspitze seit mehr als 50 Jahren. »Im vergangenen Jahr feierte JCB sein 80-jähriges Bestehen. Mit Blick auf die Zukunft investieren wir massiv in die Weiterentwicklung unseres Unternehmens – von der Modernisierung unseres Hauptsitzes in Staffordshire über unsere wegweisende Wasserstofftechnologie bis hin zu unserem neuen Werk in Texas. Als Teil dieses nächsten Kapitels freue ich mich sehr, dass mein Sohn George Co-Chairman von JCB wird. Wir waren nie ein Unternehmen, das stillsteht, und diese Investitionen werden sicherstellen, dass JCB die Chancen der Zukunft optimal nutzen kann«, so Lord Bamford, Chairman JCB. »Seit der Gründung von JCB durch meinen Großvater im Jahr 1945 stehen Innovation und Investitionen in Großbritannien im Mittelpunkt unseres Handelns. Der JCB Hydromax hat der Welt gezeigt, wozu britische Ingenieurskunst fähig ist. Derselbe Geist steckt in jeder Maschine, die wir bauen. Obwohl JCB im Laufe der Jahre weltweit gewachsen ist, liegt unsere Heimat weiterhin hier. Die Rekord Investitionen in unsere Standorte und neue Produkte sind gute Nachrichten für Großbritannien und gute Nachrichten für JCB«, ergänzt Georg Bamford, Co-Chairman JCB. ### Ostdeutsche Wirtschaft zeigt optimistische Stimmung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ostdeutsche-wirtschaft-geschaeftsklima-optimismus/ Last updated: 2026-10-01T10:35:49.000Z Dresden (dpa) | Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft hellt sich weiter merklich auf. Wie das ifo Institut in Dresden mitteilte, stieg der Geschäftsklimaindex im September auf 91,1 Punkte. Im Vormonat lag der Wert des Stimmungsbarometers für die regionale Wirtschaft Ostdeutschlands bei 89,9 Punkten. Die befragten Unternehmen schätzten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich besser ein und äußerten sich zugleich etwas optimistischer zu ihren Geschäftserwartungen. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor verbesserte sich das Geschäftsklima demnach erheblich. Dagegen trübte es sich im Handel etwas ein. Beim Bau hellte es sich nur geringfügig auf. Der ifo-Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland beruht auf rund 1.700 Meldungen von Unternehmen aus Industrie, Dienstleistungssektor, Handel und Bauhauptgewerbe. Er gilt als wichtiger Frühindikator für die Konjunktur. ### Weniger Diebstähle auf Baustellen im Nordosten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baustellen-diebstahl-mecklenburg-vorpommern-ruecklaeufig/ Last updated: 2026-10-01T10:32:20.000Z Schwerin (dpa) | Die Zahl der Diebstähle auf Baustellen ist in Mecklenburg-Vorpommern gesunken. Für dieses Jahr werde von einem rückläufigen Trend ausgegangen, teilte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) mit. Bei den Fällen werden Diebstähle auf unbezogenen Neu- und Rohbauten sowie Baustellen zusammengefasst. Im vergangenen Jahr kam es demnach insgesamt zu 186 Fällen, ein Jahr zuvor waren es noch 232\. Somit kam es statistisch im vergangenen Jahr im Schnitt zu mehr als drei Diebstählen pro Woche. Die Zahl ist den LKA-Angaben zufolge seit mehreren Jahren rückläufig. Zwischen 2021 und 2023 waren es jährlich noch jeweils mehr als 300 Fälle. Was an Materialien oder Gegenständen gestohlen wird, konnte das LKA nicht beantworten. Dies werde nicht gesondert erfasst. Die Schadenshöhe sank ebenfalls. Lag diese 2024 noch bei rund 730.000 Euro, waren es im vergangenen Jahr noch etwa 560.000 Euro. 2023 lag diese Summe noch bei mehr als einer Million Euro. ### Eisenbahnbrücke in Budapest innerhalb eines Wochenendes installiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/budapest-eisenbahnbruecke-spmt-quickbau-montage/ Last updated: 2026-10-01T09:44:58.000Z Mammoet und V-HID haben die erste Eisenbahnbrücke in Budapest in nur ein paar Tagen installiert. Selbstfahrende Transporter ermöglichen eine schnelle, umweltfreundliche Montage ohne Straßenverschlechterung. _This post is for paying subscribers only._ ### fischer gründet neue Landesgesellschaften in Malaysia und Bulgarien URL: https://allgemeinebauzeitung.de/fischer-malaysien-bulgarien-operativ-gesellschaften/ Last updated: 2026-10-01T08:08:59.000Z Die fischerwerke GmbH & Co. KG gründet ihre 52. und 53. operative Gesellschaft in Malaysia und Bulgarien. Damit stärkt das Unternehmen seine direkte Präsenz in Südostasien und Südosteuropa. _This post is for paying subscribers only._ ### Hessen beschleunigt Straßenbau mit vereinfachten Verfahren URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hessen-strassenbau-vereinfacht-verfahren-digitalisierung/ Last updated: 2026-10-01T07:30:33.000Z Wiesbaden (dpa) | Hessen will den Straßenbau beschleunigen. «Nicht jede Straßenbaumaßnahme braucht das volle Programm eines jahrelangen Verfahrens», erklärte Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD). «Wo wir vereinfachen können, tun wir es. Wo Schutz und Beteiligung notwendig sind, bleiben sie erhalten», ergänzte der Vizeregierungschef. Der hessische Landtag in Wiesbaden befasste sich in erster Lesung mit einem entsprechenden Gesetzentwurf. Künftig soll laut Verkehrsministerium ein Planfeststellungsverfahren bei Landesstraßen auf nötige Fälle konzentriert werden. Arbeiten zur Straßenerhaltung, Wiederaufbauten nach Naturkatastrophen oder bestimmte Arbeiten an Brücken könnten womöglich ohne ein vollständiges Planfeststellungsverfahren laufen. Beteiligte Behörden beim Straßenbau sollen ihre Stellungnahmen künftig grundsätzlich binnen eines Monats abgeben. Pläne könnten nach den Angaben digital eingereicht und veröffentlicht werden. Der bisher regelmäßig vorgesehene Erörterungstermin entfällt. Einwendungen und Stellungnahmen muss die Planfeststellungsbehörde weiterhin prüfen. Neu ist dem Ministerium zufolge auch eine mögliche vorläufige Anordnung, um bestimmte Vorbereitungen oder Teilmaßnahmen schon vor dem Planfeststellungsbeschluss zu beginnen. Die Gesetzesnovelle soll überdies die Entlastung von Anwohnern stärken. «Ortsumgehungen im Zuge von Landesstraßen sowie Radwege an Landes- und Kreisstraßen sollen künftig im überragenden öffentlichen Interesse liegen. Ihre Bedeutung kann damit in behördlichen Abwägungen stärker berücksichtigt werden», erläuterte das Verkehrsministerium. Zugleich bleibe für den Landesstraßenbau insgesamt der Grundsatz «Erhaltung vor Neubau» maßgeblich. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) sprach von «einem wichtigen Schritt nach vorne auf dem Weg zu einer leistungsfähigen und modernen Verkehrsinfrastruktur». Gegenwärtig dauerten Straßenbauprojekte «einfach viel zu lang». Die Grünen-Opposition im Landtag urteilte: «Viele Anpassungen, wenig Mut und wenig Neues». Unter anderem würden die Mittel für den Radwegebau nicht erhöht. Die Abteilung Strategische Radwegeplanung bei der Behörde Hessen Mobil werde sogar aufgelöst. Die Landesregierung «steht gegen die Wahlfreiheit des Verkehrsmittels», monierte die Grünen-Fraktion. ### Mobilkran leistet Reparatur an Kunstinstallation auf Pont-Neuf URL: https://allgemeinebauzeitung.de/mobilkran-reparatur-kunstinstallation-pont-neuf/ Last updated: 2026-10-01T06:41:37.000Z Paris/Frankreich (ABZ) | Auf dem historischen Pont-Neuf in Paris unterstützte ein Liebherr-Mobilbaukran MK 88-4.1 der Firmengruppe Ponticelli laut Herstellerangaben die Reparatur der monumentalen Kunstinstallation »La Caverne du Pont-Neuf« des französischen Künstlers JR. Die kompakte Bauweise, die schnelle Einsatzbereitschaft und die Reichweite des Krans ermöglichten laut Hersteller den Einsatz unter den beengten Bedingungen der Pariser Innenstadt. Das temporäre Kunstwerk »La Caverne du Pont-Neuf« entstand laut Hersteller als Hommage an die Verhüllung des Pont Neuf durch das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude im Jahr 1985\. Die begehbare Felsgrotte bestand aus einer rund 120 Meter langen aufblasbaren Struktur. Anfang Juni beschädigten heftige Windböen und Hagel Teile der Außenhülle. Wenige Stunden später entwickelte das französische Hebe- und Industriedienstleistungsunternehmen Ponticelli gemeinsam mit den Projektverantwortlichen eine Hebelösung. »Wir waren bereits wenige Stunden nach dem Schadensfall vor Ort, um gemeinsam mit dem Kunden die beste technische Lösung zu erarbeiten“, sagt Louis-Arthur de Quatrebarbes, Chef d'Agence Manutention/Levage bei Ponticelli. „Neben der Reparatur der Plane mussten wir einen Hebevorgang unter nahezu ständigem Wind und großem Zeitdruck sicher durchführen.« Die Arbeiten fanden laut Hersteller auf der ältesten Brücke von Paris statt. Das denkmalgeschützte Bauwerk bot nur begrenzte Stellflächen und war während der Arbeiten von zahlreichen Besuchern frequentiert. Lastverteilungsplatten reduzierten nach Herstellerangaben die Bodenpressungen im Bereich der historischen Brückenkonstruktion. Umfangreiche Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen sicherten den Einsatz ab. Ursprünglich war laut Hersteller ein größerer Mobilkran vorgesehen. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kam stattdessen der Liebherr MK 88-4.1 zum Einsatz. Sein 45 Meter langer Katzausleger erreichte laut Hersteller alle beschädigten Bereiche der Installation. Die vierachsige Konstruktion ermöglichte zudem ein schnelles Umsetzen von der einen auf die gegenüberliegende Brückenseite, auf der ebenfalls Sturmschäden behoben werden mussten. Eine auf Arbeitshöhe verfahrbare Krankabine verschaffte dem Kranführer laut Hersteller eine Sicht auf das rund 18 Meter hohe Bauwerk und die Seilzugangstechniker. Die Auslegerscheinwerfer dienten bei den nächtlichen Einsätzen zur Ausleuchtung des Arbeitsbereichs. Die Reparaturarbeiten wurden nach Herstellerangaben in vier Nachteinsätzen durchgeführt. Beschädigte Gewebeteile mit einem Gewicht von 200 und 400 Kilogramm wurden gemeinsam mit Seilzugangstechnikern angehoben und wieder befestigt. Da sich die Baustelle in einem Windkorridor entlang der Seine befand, wurden die Wetterbedingungen kontinuierlich überwacht. Die Kommunikation zwischen Kranführer und Höhenarbeitern erfolgte permanent per Funk. Vor Beginn der Arbeiten wurden laut Hersteller Baustellenbesichtigungen, Lastberechnungen sowie Kollisionsanalysen mit den umliegenden Gebäuden durchgeführt. Ein 360-Grad-Test bestätigte anschließend die geplante Kranaufstellung. Ponticelli bezeichnete den Einsatz als mehr als einen klassischen Hebevorgang. »Wir sind stolz, Teil dieses Kunstwerks gewesen zu sein. Um JR zu zitieren: 'Die Installation des Kunstwerks ist Teil des Kunstwerks' – und somit auch der Kran«, erklärt Louis-Arthur de Quatrebarbes. »Der bildgewaltige Einsatz des MK-Krans schuf einen magischen Moment.« Nach Herstellerangaben kam der Liebherr-Mobilbaukran MK 88-4.1 bei dem Projekt unter Bedingungen zum Einsatz, die durch Denkmalschutz, begrenzte Platzverhältnisse und Arbeiten mit Seilzugangstechnik geprägt waren. Die Kombination aus 45 Meter langem Katzausleger, vierachsiger Konstruktion und verfahrbarer Krankabine ermöglichte dabei die Durchführung der Hebearbeiten auf dem Pont-Neuf. ### Bundeswehr-Modernisierung stellt Bauinfrastruktur vor Herausforderungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bundeswehr-modernisierung-bauinfrastruktur-herausforderungen-sanierungsbedarf/ Last updated: 2026-10-01T06:30:04.000Z Die Militärische Modernisierung der Bundeswehr erfordert umfangreiche Baumaßnahmen. Mit über 1500 Grundstücken und 35.000 Gebäuden steht ein großer Sanierungsbedarf vor einer ausgelasteten Bauwirtschaft. _This post is for paying subscribers only._ ### Ulrich Schäfer & Dieter Schenk URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ulrich-schaefer-dieter-schenk/ Last updated: 2026-09-30T13:00:22.000Z Zum 30\. Juni 2026 sind Ulrich Schäfer (r.) und Dieter Schenk (l.) aus der Geschäftsführung des Nürtinger Spezialisten für Dachbegrünungen ausgeschieden. Schäfer und Schenk hatten die 1957 von ­Walter Zink gegründete Firma im Jahr 2002 gemeinsam mit zwei weiteren Mitgesellschaftern im Rahmen eines Management-Buyouts übernommen und in der Folge zu einem weltweit führenden Anbieter ausgebaut. Die Weichen für die ­Zukunft des Mittelstandsbetriebs wurden bereits im Jahr 2024 gestellt, als die Gesellschafter Zinco an den Holcim-Konzern veräußerten. Nach dem ausscheidenden Führungsduo liegt die alleinige Verantwortung nun bei Djordje Spremic (Mitte), der bereits seit Januar 2026 als ­Geschäftsführer im Unternehmen etabliert ist. Ulrich Schäfer und ­Dieter Schenk bleiben dem Betrieb auch nach ihrem offiziellen Ausscheiden weiterhin beratend verbunden. ### Achsenlose Spiralfördertechnik für Schüttgüter im Einsatz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/achsenlose-spiralfoerdertechnik-schuttgueter-einsatz/ Last updated: 2026-09-30T11:00:38.000Z Buchkirchen/Österreich (ABZ) | Wildfellner bietet achsenlose Spiralförderanlagen für den Transport von Schüttgütern in verschiedenen Industriebereichen an. Nach Unternehmensangaben eignen sich die Systeme auch für Förderstrecken mit engen Kurvenradien oder größeren Steigungen und können an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. Das Unternehmen entwickelt und produziert seit mehr als 45 Jahren Förderlösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche. Nach Herstellerangaben lassen sich mit der Spiralfördertechnik mehr als 5.000 verschiedene Materialien transportieren – von feinen Pulvern bis hin zu gröberen Schüttgütern. Die Förderanlagen erreichen laut Hersteller Fördermengen von bis zu 600 m³, abhängig von Schüttgewicht und Materialeigenschaften. Förderhöhen von bis zu 28 m seien ebenfalls möglich. Ein Merkmal der achsenlosen Bauweise ist nach Unternehmensangaben der Verzicht auf Innenwellen, Umlenkrollen und Ketten. Dadurch soll der Wartungsaufwand reduziert werden. Zudem arbeitet das System laut Hersteller energieeffizient und materialschonend. Die Spiralförderanlagen kommen nach Angaben des Unternehmens in zahlreichen Industriezweigen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem die Holz-, Glas- und Papierindustrie, die Abfall- und Recyclingwirtschaft sowie die Landwirtschaft. Darüber hinaus werden die Systeme in der Lebensmittel-, Futtermittel- und Tabakindustrie sowie im Pharma- und Chemiebereich eingesetzt. Weitere Anwendungsfelder sind die Wein- und Obstverarbeitung. Nach Herstellerangaben können Reststoffe wie Staub oder Mehl mit den Förderanlagen in bestehende Produktionsprozesse zurückgeführt werden. Wildfellner bietet nach eigenen Angaben Leistungen von der Entwicklung und Planung bis zur Fertigung, Montage und Betreuung der Anlagen an. Die Systeme werden dabei projektbezogen an die jeweiligen Anforderungen angepasst. Für die Verfügbarkeit von Komponenten hält das Unternehmen nach eigenen Angaben ein Lager mit mehr als 150 unterschiedlich dimensionierten Spiralen vor. Dadurch sollen kurze Reaktionszeiten bei Neubeschaffungen und im Service ermöglicht werden. Laut Hersteller tragen die Anlagen zu einem kontinuierlichen Materialfluss bei und können manuelle Eingriffe im Förderprozess reduzieren. Ziel ist eine wirtschaftliche und saubere Handhabung von Schüttgütern in unterschiedlichen Produktionsumgebungen. ### Westeuropäischer Fenstermarkt zeigt vorsichtige Erholung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/westeuropaeischer-fenstermarkt-erholung-wohnbau-baukosten/ Last updated: 2026-09-30T08:05:54.000Z Wien/Österreich (ABZ). – Nach drei Jahren mit rückläufigem Absatz zeichnet sich 2026 laut einer Studie von Interconnection eine vorsichtige Erholung des westeuropäischen Fenstermarktes ab. Das Absatzvolumen soll demnach um 1,2 % steigen. Das Vorkrisenniveau ist in vielen Ländern jedoch noch nicht erreicht. Zudem verläuft die Entwicklung innerhalb Westeuropas unterschiedlich. Im DACH-Raum wird das Absatzvolumen 2026 laut Studie voraussichtlich um 2,3 % auf 16,8 Millionen Fenstereinheiten steigen. Dabei stehen einem deutlichen Anstieg der Baugenehmigungen moderatere Entwicklungen bei den tatsächlichen Baubeginnen gegenüber. Nach Angaben von Interconnection bereiten Projektentwickler damit zwar neue Vorhaben vor, bleiben bei deren Umsetzung aber zurückhaltend. In Deutschland bremsen laut Studie der Nahostkonflikt und ein erneuter Anstieg der Baukosten die Entwicklung. In der Schweiz stützen dagegen der anhaltende Wohnraummangel und niedrige Leerstandsquoten den Wohnbau. Das niedrige Zinsniveau begünstigt laut Studie zudem die Finanzierung. Auch der öffentliche Bau profitiert demnach von einem hohen Auftragsvolumen, insbesondere bei Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. In Frankreich und den Benelux-Ländern zeigen sich laut Interconnection erste Anzeichen einer Erholung. Großbritannien verzeichnet dagegen 2026 voraussichtlich einen weiteren Rückgang um 4,9 % auf 8,96 Millionen Fenstereinheiten. Damit wäre es das vierte rückläufige Jahr in Folge. In Italien bleibt die Nachfrage laut Studie aufgrund der Einschränkungen beim Superbonus verhalten. Der Nicht-Wohnbau entwickelt sich 2026 laut Studie etwas dynamischer als der Wohnbau. Das Absatzvolumen soll um 1,7 % auf 19,3 Millionen Fenstereinheiten steigen. Im Wohnbau wird ein Wachstum von 1,0 % auf 40,4 Millionen Einheiten erwartet. Der Anteil des Wohnbaus am Gesamtmarkt sinkt damit laut Interconnection von rund 70 % im Jahr 2022 auf 67,5 % im Jahr 2026. Hohe Baukosten, ein weiterhin relativ hohes Zinsniveau und die eingeschränkte Leistbarkeit von Wohnraum bremsen laut Studie die Nachfrage nach Neubauwohnungen. Der Wohnungsneubau erhole sich daher nur langsam. Der Nicht-Wohnbau sei während der Krise weitgehend stabil geblieben und starte 2026 von einer höheren Ausgangsbasis. Der Anteil des Neubaus am gesamten westeuropäischen Fenstermarkt liegt 2026 laut Studie bei 31,1 %, im Wohnbau bei 23,0 %. „Der Wohnungsneubau bleibt derzeit der entscheidende Bremsfaktor für die Erholung des Fenstermarktes, da hohe Baukosten und die eingeschränkte Leistbarkeit von Wohnraum die Nachfrage weiterhin dämpfen“, so Studienautor Laszlo Barla. Metallfenster konnten laut Studie ihren Anteil am westeuropäischen Fenstermarkt seit 2022 ausbauen. Ihr Absatzanteil stieg demnach von 26,4 % im Jahr 2022 auf voraussichtlich 28,1 % im Jahr 2026\. Grund dafür ist laut Interconnection unter anderem die seit 2022 stabilere Entwicklung des Nicht-Wohnbaus. In Spanien, Portugal und Italien zeigt sich laut Studie allerdings eine andere Entwicklung. Dort haben insbesondere PVC-Fenster in den vergangenen Jahren Marktanteile hinzugewonnen. »Die Materialentwicklung verläuft damit keineswegs einheitlich: Während Metallfenster vom stabileren Nicht-Wohnbau profitieren, gewinnt PVC insbesondere in einigen südeuropäischen Märkten an Bedeutung«, so Studienautor Laszlo Barla. ### Game of Cranes sucht weltweit besten Mobilkranfahrer URL: https://allgemeinebauzeitung.de/game-of-cranes-mobilkranfahrer-weltmeisterschaft-sicherheit-technik/ Last updated: 2026-09-30T08:05:29.000Z Ehingen/Donau (ABZ) | Nach der Premiere im Vorjahr startet Liebherr am 1\. Oktober 2026 die nächste Runde des Wettbewerbs Game of Cranes. Unternehmen aus aller Welt können ihre Mobilkranfahrer bis zum 13\. November 2026 nominieren. Über ein öffentliches Community-Voting, die Bewertung durch eine Fachjury und fünf regionale Vorentscheide führt der Wettbewerb zum internationalen Finale im Juni 2027 in Ehingen. Laut Liebherr können weltweit alle Kunden der Mobilkran-Sparte am Wettbewerb teilnehmen. Die Nominierung erfolgt vom 1\. Oktober bis 13\. November 2026 über ein Website-Formular durch die Person, die das MyLiebherr-Unternehmenskonto administriert. Die nominierten Kranfahrer erhalten anschließend per E-Mail einen Link, über den sie bis zum 13\. November 2026 ein Foto und ein Bewerbungsvideo hochladen können. Mit dem Upload der geforderten Inhalte ist die Bewerbung abgeschlossen. Alle gültigen Bewerbungen nehmen laut Liebherr am öffentlichen Community-Voting teil. Parallel bewertet eine Fachjury die Bewerbungen. Aus beiden Bewertungen ergibt sich die Rangliste. Die fünf bestplatzierten Kranfahrer jeder Region qualifizieren sich für den jeweiligen Vorentscheid. Bei den fünf regionalen Vorentscheiden erwarten die Teilnehmer laut Hersteller an fünf Liebherr-Standorten praxisnahe Aufgaben. Der jeweilige Sieger qualifiziert sich für das internationale Finale. Dabei spielt es laut Liebherr keine Rolle, ob die Teilnehmer mit einem 2-Achser oder einem 1.200-Tonner antreten. Die fünf regionalen Gewinner werden im Juni 2027 nach Ehingen eingeladen. Im Finale stehen laut Liebherr die Disziplinen Sicherheit, Geschicklichkeit und technisches Verständnis im Mittelpunkt. Der Sieger beziehungsweise die Siegerin soll anschließend als Gewinner von Game of Cranes feststehen. Die drei Erstplatzierten erhalten für ihre Unternehmen Gutscheine zur Einlösung im Liebherr-Shop. Der Gutschein für den ersten Platz hat einen Wert von 2.500 Euro, für den zweiten Platz 1.250 Euro und für den dritten Platz 500 €. Die Gutscheine sind laut Hersteller zeitlich unbegrenzt und auf mehrere Einkäufe anwendbar. Das Finale findet 2027 im Rahmen der Kundentage von Liebherr statt. Nach Angaben des Herstellers werden dazu mehr als 3.000 Kranbegeisterte aus aller Welt erwartet. Auch der amtierende Champion Scott White von City Lifting soll seine Erfahrungen einbringen. ### TÜV zertifiziert terra infrastructure für Qualitäts- und Umweltmanagement URL: https://allgemeinebauzeitung.de/tuv-zertifiziert-terra-infrastructure-qualitaets-umweltmanagement/ Last updated: 2026-09-30T08:05:11.000Z Die terra infrastructure GmbH erhält erstmals Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 für Umweltmanagement. Die bestehende Qualitätszertifizierung nach DIN EN ISO 9001 wird erneut bestätigt und die Tochtergesellschaft integriert. _This post is for paying subscribers only._ ### UV-Schutz in Arbeitskleidung: Der neue Standard im Baugewerbe URL: https://allgemeinebauzeitung.de/uv-schutz-arbeitskleidung-baugewerbe-upf-40-plus/ Last updated: 2026-09-30T08:00:31.000Z Hamburg (ABZ) | Beschäftigte im Baugewerbe, Handwerk oder in der Logistik sind bei Arbeiten im Freien regelmäßig UV-Strahlung ausgesetzt. Hautschäden durch Sonneneinstrahlung können langfristige Folgen haben. UV-bedingter Hautkrebs zählt laut Angaben von Fristads seit Jahren zu den anerkannten Berufserkrankungen bei Beschäftigten mit regelmäßiger Tätigkeit im Außenbereich. Unternehmen können Maßnahmen zum individuellen Sonnen- und Hitzeschutz über die BG Bau unterstützen lassen. Wer regelmäßig unter freiem Himmel arbeitet, ist laut Hersteller bereits im Frühjahr und bis weit in den Herbst hinein UV-Strahlung ausgesetzt. Die möglichen Folgen reichen von Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung bis zu dauerhaften Hautschäden. Fristads bietet nach eigenen Angaben Arbeitskleidung mit UV-Schutz nach EN 13758-2 und einem UPF von 40+ an. Zum Sortiment gehören langärmlige Oberteile, T-Shirts, Poloshirts sowie Warnschutzartikel für Einsätze im Bau- und Handwerksbereich. Die Modelle sind laut Hersteller teilweise für Damen und Herren verfügbar und können in bestehende Arbeitskleidungskonzepte integriert werden. Neben der Schutzfunktion spielt bei Arbeitskleidung für den Außeneinsatz auch der Tragekomfort eine Rolle. Atmungsaktive Materialien sollen laut Hersteller ein angenehmes Körperklima unterstützen, während robuste Gewebe für eine hohe Beanspruchung ausgelegt sind. Einige Artikel bestehen nach Angaben von Fristads anteilig aus recyceltem Polyester. »Wer täglich draußen arbeitet, braucht Kleidung, die zuverlässig schützt und auch unter hoher Belastung angenehm zu tragen ist. UV-Schutz wird deshalb ein immer wichtigerer Bestandteil moderner Arbeitskleidung«, sagt Lena Bay Højland, Product Director bei Fristads. Mit steigenden Temperaturen und zunehmender Sonneneinstrahlung wird UV-Schutz laut Fristads zu einem festen Bestandteil der Arbeitssicherheit. Für Unternehmen gewinnt damit die Kombination aus Gesundheitsschutz, funktionaler Ausstattung und Schutzmaßnahmen für Beschäftigte im Außenbereich an Bedeutung. ### EffizienzTagung Bauen+Modernisieren 2026 mit KI und Wärmepumpen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/effizienztagung-bauen-modernisieren-2026-ki-waermepumpe/ Last updated: 2026-09-30T07:00:26.000Z Hannover (ABZ) | Unter dem Motto »Anpacken. Jetzt erst recht!« lädt die 18\. EffizienzTagung klimaneutral Bauen+Modernisieren am 20\. und 21\. November 2026 im Hannover Congress Centrum Bauschaffende aus Energieberatung, Architektur, Haustechnik, Planung, Wissenschaft und Ausführung zusammen. Veranstalter der Fachtagung sind das Energie- und Umweltzentrum am Deister (e.u.\[z.\]) in Kooperation mit dem enercity-Fonds proKlima. Im Mittelpunkt stehen Praxiserfahrungen zu Sanierungs- und Bauvorhaben, Denkmalschutz, Brandschutz, Kosten, Wärmepumpen, vernetzten Energiesystemen sowie Energieberatung mit KI. Zu den Referenten der Plenarvorträge gehören Sebastian Herkel (Fraunhofer ISE) zur Energieversorgung der Zukunft sowie Dr. Ines Verspohl (Sozial-Klimarat) zur sozialverträglichen Klimatransformation. Das Programm beinhaltet zudem einen Bauphysik-Workshop (unter anderem zu Innendämmung und Wärmebrücken), eine Führung durch die saniere Musikhochschule Hannover sowie eine begleitende Fachausstellung. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) erkennt die Teilnahme mit sieben Unterrichtseinheiten für die Energieeffizienz-Expertenliste an. Der Frühbucherrabatt gilt nach Aussage der Verantwortlichen bis zum 15\. September 2026\. Weitere Informationen sind für Interessierte im Netz zusammengestellt unter www.effizienztagung.de. ### Ulrich R. Hezel, Anke Eickhoff & Hanns-Otto Entenmann URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ulrich-r-hezel-anke-eickhoff-hanns-otto-entenmann/ Last updated: 2026-09-29T13:00:29.000Z Neuer Vorsitzender des Gremiums ist der Betriebswirt Ulrich R. Hezel (l.), der von 2002 bis 2011 als Geschäftsführer der Düker GmbH & Co. KGaA tätig war und anschließend ehrenamtliche Aufgaben in Fachgremien der Entwässerungs- und Rohrindustrie wahrnahm. Er folgt auf den 79-jährigen Robert H. Bloemers (ehemals Imbema Holland B.V.), der sein Amt nach 14-jähriger Zugehörigkeit niedergelegt hat. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Anke Eickhoff (M.) gewählt, die seit 2009 als Geschäftsführerin des Unternehmens Zapp-Zimmermann fungiert. Drittes Mitglied im Kontrollgremium bleibt Hanns-Otto Entenmann. ### Hamburg zahlt 13 Millionen mehr für Sternbrücke URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hamburg-sternbruecke-kosten-steigerung-13-millionen/ Last updated: 2026-09-29T11:47:57.000Z Hamburg (dpa) | Die Stadt Hamburg muss für den umstrittenen Neubau der Sternbrücke tiefer in die Tasche greifen als ursprünglich geplant. Nach Angaben des Senats sind die von der Stadt zu tragenden Kosten gestiegen. «Die Kostensteigerung wurde akzeptiert, um die laufende Maßnahme fortzuführen», heißt es in der Antwort des Senats auf eine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann (Linke). Die Deutsche Bahn habe die höheren Kosten begründen können. Zuvor hatte das «Hamburger Abendblatt» über den Fall berichtet. Nach Berechnungen der Linksfraktion kletterte der städtische Kostenanteil für das Infrastrukturprojekt um 13 Millionen Euro auf nunmehr rund 99 Millionen Euro. Sudmann warf Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) vor, er habe die höheren Kosten der «Monsterbrücke» im Haushaltsplan versteckt. Die Gesamtkosten der Sternbrücke gehen aus der Senatsantwort nicht hervor. Die Sternbrücke ist eine Eisenbahnbrücke auf der Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Altona. Sie ist eine zentrale Engstelle im Hamburger Schienennetz: Die Brücke befahren S-Bahnen sowie Regional- und Fernverkehrszüge. Die Deutsche Bahn ersetzte im Sommer die marode alte Sternbrücke durch einen Neubau. Seit Ende August ist die viergleisige Bahnbrücke wieder befahrbar. ### RIB IMS ladt zur CAFM-Community-Veranstaltung in Essen ein URL: https://allgemeinebauzeitung.de/rib-ims-cafm-community-day-essen-workplace/ Last updated: 2026-09-29T11:00:44.000Z Essen (ABZ) | Am 7\. Oktober 2026 richtet die RIB IMS GmbH im »Oktogon« an der Zeche Zollverein in Essen ihren dritten Community Day aus. Die Veranstaltung richtet sich an Anwenderinnen und Anwender aus Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen, die mit der CAFM-Software des Herstellers arbeiten. Im Mittelpunkt des Programms stehen interaktive Workshops zur neuen Version 8.0 der Software. Das Themenspektrum umfasst das Arbeitsplatzmanagement samt der App »Workplace«, das Energie- und Instandhaltungsmanagement sowie den Bereich Arbeitsschutz und Sicherheit. Zudem stehen Fachvorträge auf der Agenda: Prof. Christian Fieberg (Westfälische Hochschule) spricht über den sicheren Betrieb der Gebäudetechnik unter Berücksichtigung von Cyberangriffen, während Lukas Michels (Caritas Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH) Praxisberichte zur Softwareeinführung teilt. Die Verleihung des »RIB IMS-Kunden-Award« schließt das Programm ab. Anmeldungen sind über die Website des Unternehmens möglich. Die RIB IMS GmbH mit Standorten in Dinslaken, Berlin, Philippsburg und Luzern ist nach eigener Aussage ein etabliertes Software- und Beratungsunternehmen. Seit dem Jahr 1987 entwickelt die Firma IT-Lösungen für Computer-Aided Facility Management (CAFM), Immobilien-, Kabel- und Netzwerkmanagement (FTTx) sowie Abrechnungssysteme, heißt es von Seiten der Unternehmensverantwortlichen. ### Haldenband TSR 40 optimiert Materiallogistik in Recyclinganlage URL: https://allgemeinebauzeitung.de/haldenband-tsr-40-materiallogistik-recycling-anlage/ Last updated: 2026-09-29T11:00:44.000Z Das kettenmobile Haldenband TSR 40 verbessert die Materiallogistik bei Recyclingbaustoffen. Es reduziert Dieselverbrauch, Personalaufwand und ermöglicht eine gleichmäßige Kornverteilung für hochwertige Baustoffe. _This post is for paying subscribers only._ ### Spiralwellenseparator für anspruchsvolle Stoffströme URL: https://allgemeinebauzeitung.de/spiralwellenseparator-anspruchsvolle-stoffstroeme/ Last updated: 2026-09-29T08:00:38.000Z Der neue Spiralwellenseparator SWS 6 von Doppstadt ermöglicht die effiziente Trennung komplexer Stoffströme. Mit selbstreinigender Technologie und flexibler Integration steigt die Wirtschaftlichkeit bei Recyclingprozessen. _This post is for paying subscribers only._ ### Hochstraße Elbmarsch vorzeitig für Verkehr freigegeben URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hochstrasse-elbmarsch-verkehr-freigegeben-bim-modulares-bauwerk/ Last updated: 2026-09-29T05:18:20.000Z Hamburg (ABZ) | Die K 20, nach Angaben von Strabag eines der technisch und logistisch anspruchsvollsten Autobahnprojekte Deutschlands, ist für den Verkehr freigegeben. Im Auftrag der Deges hat Strabag die Hochstraße Elbmarsch als Teil der A 7 seit 2020 von sechs auf acht Spuren erweitert. Nach Angaben des Unternehmens wurde das Projekt sieben Monate früher als geplant fertiggestellt. Am Samstag, 26\. September 2026, wurde die Strecke im Beisein von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Hochstraße Elbmarsch führt durch den Hamburger Hafen und ist laut Strabag Deutschlands längste Autobahnbrücke. »Die vorzeitige Fertigstellung der K 20 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir komplexe Infrastrukturprojekte durch unsere technische Expertise, partnerschaftliche Zusammenarbeit und digitale Innovation erfolgreich umsetzen. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiter:innen und Partner:innen, die dieses anspruchsvolle Projekt mit großem Engagement und höchster Professionalität realisiert haben. Mit dem Ausbau der K 20 schaffen wir einen entscheidenden Mehrwert für die Mobilität der Region und zeigen, wie die Infrastruktur der Zukunft gebaut wird«, sagt Peter Hübner, Mitglied des Vorstands der Strabag AG. Die bestehende Hochstraße stammt aus den 1970er-Jahren und war laut Angaben von Strabag angesichts des heutigen Verkehrsaufkommens von mehr als 100.000 Fahrzeugen pro Tag an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt. Die insgesamt 3,84 Kilometer lange Strecke überquert elf Straßen, zwei Bahntrassen sowie ein Hafenbecken und wird von nahezu 1.000 Stützen getragen. Für den Ausbau wurden nach Unternehmensangaben 177 Stützen neu gegründet und errichtet. Zu den Bauarbeiten gehörten auch der Rück- und Neubau von zehn sogenannten Megastützen. Die Arbeiten fanden auf engem Baufeld und bei laufendem Verkehr statt. Dabei wurden nach Angaben des Unternehmens Eingriffe in die bestehende Brückenkonstruktion vorgenommen. Für die Koordination der Bauabläufe kam nach Angaben von Strabag die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz. Mithilfe eines digitalen Modells wurden Planungs-, Bau- und Logistikprozesse aufeinander abgestimmt. Zudem konnten laut Unternehmen mögliche Konflikte zwischen Baugeschehen und Verkehrsführung frühzeitig erkannt werden. In dieser Größenordnung setzte Strabag BIM nach eigenen Angaben erstmals im Brückenbau ein. Für den Rück- und Neubau der Stützen und die Aufrechterhaltung des Verkehrs wurde laut Strabag ein modulares Überfahrbauwerk des Typs MAURER Modular Bridging System (MMBS) eingesetzt. Die temporäre Konstruktion ermöglichte nach Angaben des Unternehmens die Durchführung zentraler Bauabschnitte bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Verkehrsleistung. Für den Einbau des Systems waren den Angaben zufolge lediglich kurzzeitige Sperrungen erforderlich. ### Kübler Reforce: Vollständige Workwear-Kollektion ab sofort erhältlich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kuelber-reforce-vollstaendige-workwear-kollektion/ Last updated: 2026-09-29T04:00:26.000Z Plüderhausen (ABZ) | Die Workwear-Kollektion Kübler Reforce von Kübler ist laut Angaben des Herstellers ab sofort vollständig erhältlich. Damen- und Herrenbundhose, Latzhose und Shorts sowie T-Shirt, Polo, Sweatshirt und Kapuzen-Sweatjacke. Ergänzend stehen für kühlere Außeneinsätze eine Hybrid-Softshelljacke und eine Hybridweste zur Verfügung. Die Kleidung ist laut Hersteller für den Einsatz in Werkshallen, auf Baustellen und im Außendienst ausgelegt. Die Kollektion ist durch klare Linien, dezentes Color-Blocking und eine körpernahe Schnittführung gekennzeichnet. Das eingesetzte Stretch-Mischgewebe besteht nach Herstellerangaben aus 50 % Bio-Baumwolle, 33 % recyceltem Polyester und 17 % Elastomultiester. Die Bio-Baumwolle trägt demnach das OCS-Siegel (Organic Content Standard), während das Polyester nach GRS (Global Recycles Standard) zertifiziert ist. Für Bewegungsfreiheit sorgt laut Hersteller die Elastomultiester-Faser. Sie dehnt sich in zwei Richtungen und kehrt nach Angaben von Kübler in ihre Ausgangsform zurück. Die ergonomische Schnittführung von Jacken und Hosen wird durch zusätzliche Bewegungszonen ergänzt. Diese sollen bei Arbeiten in der Hocke oder Überkopf zusätzlichen Spielraum bieten. Die Kollektion ist in den vier Farbstellungen Dunkelblau-Eisblau, Dunkelblau-Dunkelgrau, Dunkelgrau-Schwarz und Schwarz-Dunkelgrau erhältlich. Elastische Strickeinsätze an Ärmelbündchen und Hosenbund ersetzen laut Hersteller Druckknöpfe, Klett und Gummizüge. Als weitere Ausstattungsmerkmale nennt Kübler aufgesetzte Taschen, leicht zugängliche Nähte und einfach austauschbare Reißverschlüsse. Bei der Entwicklung von Kübler Reforce wurde nach Herstellerangaben Wert auf Langlebigkeit gelegt. Die Kollektion eignet sich demnach für die industrielle Wäsche gemäß EN ISO 15797\. Reparaturen sollen durch die Konstruktion der Kleidung erleichtert werden. Die Kollektion bietet zudem Flächen für die Veredlung. Die horizontale Farbtrennung im Brust- und Schulterbereich schafft laut Hersteller Möglichkeiten zur Anbringung von Logo und Signet. Die Jacken sind in den Größen XS bis 4XL lieferbar. Die Herrenhosen gibt es in den Größen 40N bis 66N, 44L bis 58L und 44K bis 60K. Die Damenhosen sind in den Größen D34 bis D54 erhältlich. Seit 1956 entwickelt Kübler nach eigenen Angaben Berufsbekleidung für unterschiedliche Einsatzbereiche. Das Unternehmen führt Workwear für Branchen wie Straßenbau, Industrie, Dienstleistung, Logistik, Garten- und Landschaftsbau, Holzverarbeitung, Elektro- und Baubranche. Zum Produktportfolio zählen nach Angaben des Herstellers Berufsbekleidung und Zubehör für verschiedene Arbeitsbereiche. Darüber hinaus bietet Kübler individualisierte Workwear sowie Vertriebs- und Marketingunterstützung an. Ergänzt wird das Angebot durch PSA-Schulungen, in denen das Unternehmen sein Fachwissen zu persönlicher Schutzausrüstung vermittelt. Nach eigenen Angaben setzt Kübler bei der Entwicklung seiner Produkte auf Erfahrung, Erfindergeist und Ideenreichtum. Das Unternehmen bezeichnet Innovation als einen Schlüsselfaktor seiner Entwicklung und sieht sich heute als einen der führenden Anbieter von Berufsbekleidung in Europa. ### Arbeitsbekleidung mit Kühlfunktion für extremschwierige Wetterbedingungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/arbeitsbekleidung-kuehlfunktion-extreme-wetter/ Last updated: 2026-09-28T12:00:54.000Z Milwaukee stellt neue kühle Arbeitsbekleidung vor, die bei hohen Temperaturen den Körper schützt. Produkte wie Kühl-Schlauchtuch und Arm-Schnittschutz nutzen Verdunstungstechnologie für bis zu zwei Stunden kühlenden Effekt. _This post is for paying subscribers only._ ### Liebherr Rüttler LV 23 baut Spundwand in drei Tagen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/liebherr-ruettler-lv23-spundwand-kurze-zeit/ Last updated: 2026-09-28T11:39:03.000Z Clenze (ABZ) | Bei kurzen Spezialtiefbauprojekten zählen vor allem schnelle Rüstzeiten, einfacher Transport und eine hohe Einsatzleistung. Genau diese Eigenschaften überzeugten die Heisig Spezialtief- und Wasserbau GmbH vom Ramm- und Bohrgerät LRB 19 von Liebherr. Beim Bau eines Getreidesilos im niedersächsischen Clenze setzte das Unternehmen die Maschine mit einem Liebherr-Rüttler LV 23 ein. Insgesamt wurden 36 Doppelspundbohlen rund zehn Meter tief in den Boden eingebracht. Pro Bohle benötigte der Rüttler lediglich etwa fünf Minuten. Den gesamten Einsatz schloss Heisig innerhalb von drei Tagen ab. Ein wesentlicher Vorteil des LRB 19 sind die kurzen Rüstzeiten. Laut Jan ter Beek, Prokurist bei Heisig, ist die Maschine bereits nach rund einer Stunde einsatzbereit. Auch beim Transport punktet der kompakte Allrounder: Ohne Ballast bleibt das Einsatzgewicht unter 40 Tonnen, sodass die Maschine mit eigenem Tieflader und ohne Schwerlastgenehmigung transportiert werden kann. Auf der Baustelle in Clenze kam die kompakte Bauweise ebenfalls zum Tragen. Steifer bindiger Boden, begrenzte Platzverhältnisse und die Nähe zu Infrastruktur und Leitungen stellten hohe Anforderungen an die Maschine. Der LRB 19 konnte sich dennoch auf der kleinen Baustelle gut bewegen und präzise arbeiten. Zusätzlich erleichtert das hydraulische Schnellwechselsystem den Wechsel zwischen verschiedenen Anbaugeräten. Rüttler, Hammer oder Bohrgetriebe lassen sich ohne Werkzeug und ohne Verlassen der Kabine wechseln. Laut Heisig verkürzt sich die Umbauzeit dadurch von rund einer Stunde auf etwa zehn Minuten. Neben Ramm- und Rütteleinsätzen eignet sich der LRB 19 unter anderem für Kellybohren, Doppelbohrkopf, Vollverdrängerwerkzeuge, Endlosschnecken und Bodenmischen. Der maximale Verfahrweg des Schlittens beträgt 19 Meter. Für Heisig zeigt der Einsatz in Clenze damit, welche Vorteile ein schnell transportierbares und flexibel einsetzbares Spezialtiefbaugerät gerade bei kurzen Projekten bieten kann. ### Arbeitsmarkt stabilisiert sich nach ifo-Umfrage URL: https://allgemeinebauzeitung.de/arbeitsmarkt-stabilisiert-ifo-umfrage-dienstleistungen-industrie-handel/ Last updated: 2026-09-28T11:35:30.000Z München (dpa) | Die Unternehmen in Deutschland treten beim Stellenabbau auf die Bremse. Das Beschäftigungsbarometer des Münchner ifo Instituts ist den dritten Monat in Folge gestiegen und liegt nun bei 95,1 Punkten. Zuletzt hatte es diesen Wert im August vergangenen Jahres erreicht. Höher lag es zum letzten Mal im Juli 2024\. «Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich», sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. «Eine echte Erholung ist aber noch nicht in Sicht», schränkt er ein. «In der Industrie und im Handel werden weiterhin Stellen abgebaut.» Positiv sticht der Dienstleistungssektor hervor: Hier liegt der Saldo bei plus 0,7\. Das bedeutet, dass der Anteil an Unternehmen, die Jobs aufbauen wollen, höher ist, als der Anteil der Unternehmen, die Jobs abbauen wollen. Zusätzliche Beschäftigte suchen laut ifo Ingenieurbüros sowie Rechts- und Steuerberatungen und Wirtschaftsprüfer. Auch die Leiharbeitsfirmen schöpften wieder etwas Hoffnung. Auf dem Bau ist der Saldo mit minus 1,2 Punkten leicht negativ. Hier hat es zuletzt wenig Veränderung gegeben. Im verarbeitenden Gewerbe ist der Saldo zwar mit minus 9,4 zwar klar negativ, noch vor zwei Monaten waren es aber minus 18,2\. Besser als derzeit war der Wert für die Industrie zuletzt im März 2024\. Einstellungen sind laut ifo vor allem in der Nahrungsmittelindustrie sowie bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen vorgesehen. Am schlechtesten fällt der Saldo mit minus 12,8 im Handel aus. Auch hier ist dies aber einer der besten Werte der letzten Jahre. Abgesehen vom stagnierenden Handel gab es in allen Bereichen leichte Verbesserungen. Dadurch ergibt sich auch für den Gesamtindex eine leichte Verbesserung um 0,3 Punkte. Der Stand von 95,1 wird dabei im Vergleich zum Jahr 2015 errechnet. Dessen Durchschnitt ist als 100 definiert. Die Schwelle von 100 hat darüber hinaus keine Bedeutung. ### Brechsand in Zementproduktion: Neuer Wertstoffkreislauf für Bauschutt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/brechsand-zement-produktion-wertstoffkreislauf/ Last updated: 2026-09-28T11:12:47.000Z Mineralischer Brechsand aus Bauschutt kann nun bis zu 20 Prozent des Klinkeranteils ersetzen. Die Innovation reduziert CO₂-Emissionen und bringt den gesamten Baustoff in den Wertstoffkreislauf. _This post is for paying subscribers only._ ### Großbaustellen verursachen weiträumige Verkehrsschwierigkeiten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/grossbaustellen-verkehrsschwierigkeiten-rheinland-pfalz/ Last updated: 2026-09-28T06:49:33.000Z Koblenz/Mainz (dpa) | Stockt oder staut sich der Verkehr an einer Stelle, weichen Autofahrer auf alternative Strecken aus, die dafür nicht ausgelegt sind: Großbaustellen in Rheinland-Pfalz können so ganze Regionen fast lahmlegen - besonders rund um die Hauptverkehrsadern wie Autobahnen und Brücken. Diese seien Schwachstellen des gesamten Straßennetzes, wie Verkehrsexperte Christian Schmidt vom ADAC Mittelrhein erklärt. Als Extrembeispiel nennt er die Situation rund um die zwischenzeitliche Sperrung am Schiersteiner Kreuz zwischen Mainz und Wiesbaden. Als die A643 auf einem Abschnitt kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden musste, habe sich der Verkehr bis zur nächsten Abfahrt und von dort durch die Innenstadt verlagert. Auch Teilsperrungen nur für schwere Lkws, wie etwa an der Winninger Brücke auf der A61, sorgten für weiträumige Behinderungen. Lkw müssten auf Landstraßen und andere Brücken ausweichen und belasteten die dortige Verkeh ssituation, so der Experte. Das verfehle den Sinn von Autobahnen, die eigentlich Natur, Städte und Bevölkerung entlasten sollen. Schmidt weist auf eine verkehrstechnische Herausforderung in Rheinland-Pfalz hin. Kaum ein anderes Bundesland sei von so vielen Flüssen und Brücken geprägt. Wenn wie zurzeit viele von ihnen gleichzeitig baufällig werden, seien die Ausweichmöglichkeiten gering. Selbst wenn Alternativen vorhanden seien, führten diese nicht immer schneller ans Ziel, sagte der Experte: «Ich rate dazu, nicht immer aufs Navi zu hören.» Oft bedeuteten die Alternativrouten bei Staus nur wenige Minuten Zeitersparnis. Dadurch aber würden oft Ortschaften und kleinere Straßen zusätzlich belastet. Das gesamte Straßennetz sei dabei immer als Verbund zu sehen. Grundsätzlich sei es zwar so geplant, dass Alternativrouten zur Verfügung stehen. «Aber jede Umleitung vom Stau verlagert letztendlich nur das Problem», sagte Schmidt. ### Kleusberg eröffnet neue Niederlassung in Linz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kleusberg-neue-niederlassung-linz-mobiler-raum-systeme-modular/ Last updated: 2026-09-28T05:48:17.000Z Linz/Österreich (ABZ) | Die Kleusberg Gruppe erweitert ihre Präsenz im DACH-Raum und ist nun mit einer eigenen Niederlassung im österreichischen St. Marien bei Linz vertreten. Mit dem neuen Standort in Oberösterreich reagiert das deutsche Familienunternehmen auf den wachsenden Bedarf an schnell verfügbaren, wirtschaftlich planbaren und flexibel nutzbaren Raumlösungen für Kunden aus der Bauwirtschaft, der Industrie sowie der öffentlichen Hand. Als Ansprechpartner vor Ort stehen mit Bernd Strauß und Werner Miesl zwei Branchenexperten zur Verfügung. Gerade bei Bauprojekten sind­ ­kurzfristig verfügbare Räume wie Bauleiterbüros, Aufenthalts- und Mannschaftsräume, Sanitärbereiche oder temporäre Unterkünfte erforderlich, die flexibel an wechselnde Anforderungen angepasst werden müssen. Mit seinen Mobilen Raumsystemen bietet der Hersteller dafür schnell verfügbare, stapelbare und individuell konfigurierbare Lösungen. Das Mietsystem SOLID umfasst Containerlösungen für den Einsatz auf Baustellen und in der Industrie, die durch flexible Grundrisse und kurze Bereitstellungszeiten eine effiziente Nutzung ermöglichen. Neben dem Bausektor benötigen auch Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen flexible Raumlösungen bei Erweiterungen, Sanierungen oder temporären Engpässen. Die PLUS-Serie bietet hierfür hochwertige Mietlösungen für längere Nutzungszeiträume als Alternative zur klassischen Bauweise. Für dauerhafte Erweiterungen und Neubauten in Bereichen wie Bildung, Verwaltung und Gewerbe kommen modulare Gebäude zum Einsatz. Mit dem System ModuLine steht ein genehmigungsfähiges Gebäudesystem zur Verfügung, das durch eine hohe werkseitige Vorfertigung kurze Bauzeiten und zuverlässige ­Termine gewährleistet. Insbesondere im Bildungsbereich lassen sich dadurch Räume für Unterricht, Betreuung, ­Verwaltung oder Verpflegung unter Einhaltung der Anforderungen an ­Wärme-, Brand- und Schallschutz realisieren. Die Kombination aus ­Gestaltungsfreiheit, industrieller Vorfertigung und durchgängiger Projektbegleitung bietet zudem Architekten, Planungsbüros und Projektentwicklern Sicherheit bei Planung, Genehmigung und Umsetzung. »Mit unserer neuen Niederlassung in Österreich möchten wir näher an unseren Kunden sein und unsere Kompetenz im Bereich Mobile Raumsysteme und modularer Gebäude gezielt in den österreichischen Markt einbringen«, erklärt Torsten Höfer, Geschäftsführer von Kleusberg. ### Hubertz: Wohnungsbau durch niedrigere Baukosten ankurbeln URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wohnungsbau-baukosten-effizienz-hamburg-modell/ Last updated: 2026-09-28T05:24:58.000Z Kassel (dpa) | Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) will den Wohnungsbau durch eine Senkung der Baukosten ankurbeln. Dies sei auch ohne eine Senkung der Qualität möglich, sagte sie laut Mitteilung beim Gewerkschaftstag der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in Kassel. Bauen sei zu teuer geworden, aber es sei möglich, dem entgegenzuwirken. Die Ministerin verwies auf ein Modellprojekt in Hamburg, bei dem sich alle Beteiligten aus Wirtschaft, Politik und den verschiedenen Baugewerken zusammengesetzt und geprüft hätten, wo jeder einzelne für seinen Bereich Kosten sparen könne. Dabei gehe es um «weniger Schnickschnack und Fokus auf effiziente Prozesse». Es gebe dann keine Tiefgarage mehr, Wände seien etwas weniger breit und der Balkon werde nicht mehr angemauert, sondern an das Gebäude gestellt. «Wir haben Hebel. Wir können handeln», betonte Hubertz. Die Gesamtqualität müsse aber stimmen. Die Ministerin hob vor den Gewerkschaftern die Bedeutung der Bauwirtschaft für Deutschland hervor. Mit 2,6 Millionen Beschäftigten arbeiteten in diesem Bereich dreimal so viele Menschen wie in der Automobilbranche. Jeder zweite Euro, der in Deutschland investiert werde, fließe in den Bau. Darüber werde viel zu wenig gesprochen. ### Allianz gegen Kurswechsel bei Erdverkabelung für Gleichstrom URL: https://allgemeinebauzeitung.de/allianz-gegen-kurswechsel-erdverkabelung-gleichstrom/ Last updated: 2026-09-27T11:11:44.000Z Köln (ABZ) | Eine Allianz mehrerer Branchenverbände hat sich gegen einen grundlegenden Kurswechsel bei der Erdverkabelung von Gleichstromleitungen ausgesprochen. Nach Angaben des Rohrleitungsbauverbandes (rbv) repräsentiert die Initiative Unternehmen aus den Bereichen Kabel- und Rohrherstellung, Leitungs- und Tiefbau sowie spezialisierte Technologieanbieter. Die Verbände sprechen sich dafür aus, die Erdverkabelung bei künftigen Gleichstromprojekten beizubehalten. Nach Angaben der Allianz trägt die Erdverkabelung aufgrund ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz zur zügigeren Umsetzung von Netzausbauprojekten bei. Als Beispiel wird die Gleichstromtrasse A-Nord genannt, die nach An­gaben der Verbände ab 2027 jährlich Redispatch-Kosten in Höhe von rund 700 Millionen Euro einsparen soll. Hybridlösungen aus Erd- und Freileitungen können nach Angaben der Netzbetreiber zusätzliche Kosten von bis zu 70 Millionen Euro je Übergabestation verursachen. Die Verbände verweisen darauf, dass Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette ihre Kapazitäten in den vergangenen Jahren auf den Ausbau der Stromnetze ausgerichtet haben. »Unsere Unternehmen haben Kapazitäten aufgebaut, Fachkräfte eingestellt und in Maschinen investiert, im Vertrauen auf klare und verlässliche Fahrpläne. Planungssicherheit ist kein Detail, sondern Voraussetzung für stabile Investitionen und sichere Arbeitsplätze. Ein grundlegender Kurswechsel würde Projekte verzögern, Mehrkosten verursachen und Beschäftigung gefährden. Das hat auch der Monitoringbericht Energiewende ausdrücklich festgestellt«, erklären rbv-Hauptgeschäftsführerin Martina Buschmann und Susanne Hake vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Nach Angaben der Allianz haben europäische Hersteller in den vergangenen Jahren in Produktions- und Entwicklungskapazitäten für Erdkabel investiert. »Erdkabel sind technologische Spitzenprodukte aus Europa. Sie schaffen Akzeptanz für den erforderlichen Netzausbau, stärken unsere industrielle Wertschöpfung, sichern Know-how und reduzieren strategische Abhängigkeiten. Wer Erdverkabelung infrage stellt, schwächt die europäische Industrie und ihre weltweite Technologieführung«, erklärt Dr. Volker Wendt, Generalsekretär von Europacable. Als weiteren Aspekt nennen die Verbände die Sicherheit kritischer Energieinfrastruktur. Nach ihren Angaben bieten unterirdisch verlegte Leitungen Vorteile gegenüber oberirdischen Systemen, unter anderem im Hinblick auf Sabotage, Extremwetterereignisse und klimatische Belastungen. Zudem könnten sie mit digitalen Überwachungssystemen kombiniert werden. »Erdkabel sind keine Option, sondern die Grundlage einer akzeptierten Energiewende. Wer den Netzausbau beschleunigen will, darf die gesellschaftliche Akzeptanz und die investierte technologische Kompetenz nicht infrage stellen. Moderne Gleichstrom-Erdkabel können in Kombination mit grabenlosen Verfahren effizient, bodenschonend und resilient umgesetzt werden. Planungssicherheit ist dafür die zentrale Voraussetzung«, erklärt Annika Bach, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Grabenlose Technologien. Nach Angaben der Allianz sollten die Kosten des Netzausbaus nicht ausschließlich anhand der Baukosten bewertet werden. Vielmehr seien auch mögliche Verzögerungen, Umplanungen und zusätzliche Systemkosten zu berücksichtigen. Die Verbände fordern daher, die Erdverkabelung bei Gleichstromprojekten beizubehalten, Planungssicherheit für Unternehmen und Netzbetreiber zu schaffen sowie Investitionen und Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. ### 32 Meter Reichweite: Elektro-Umschlagmaschinen bei voestalpine in Linz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/32-meter-reichweite-elektro-umschlagmaschinen-voestalpine-linz/ Last updated: 2026-09-27T08:00:44.000Z Von vier Liebherr-Elektro-Umschlagmaschinen mit bis zu 32 Meter Reichweite profitiert die voestalpine in Linz. Sie unterstützen den Elektrolichtbogenofen und setzen auf emissionsfreie, geräuscharme Technologie. _This post is for paying subscribers only._ ### Palfinger eröffnet neuer Sales & Service Hub in Madrid URL: https://allgemeinebauzeitung.de/palfinger-neuer-sales-service-hub-madrid/ Last updated: 2026-09-26T10:37:59.000Z Palfinger hat in Madrid einen neuen Sales & Service Hub eröffnet, der die Montagekapazitäten erweitert und die Kundenservicequalität steigert. Der Standort verbindet Vertrieb, Service und Logistik auf 22.000 Quadratmetern. _This post is for paying subscribers only._ ### Millimetergenau geplant: Schacht-in-Schacht-Lösung für schnelle Sanierungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/millimetergenau-geplant-schacht-loesung/ Last updated: 2026-09-25T14:39:46.000Z In Freiburg und Reichenbach wurden komplexe Schachtsanierungen mit millimetergenauer Präzision durchgeführt. Das Schacht-in-Schacht-Verfahren kombiniert 3D-Vermessung, PP-Bauteile und spezielle Konstruktionen für minimale Störungen. _This post is for paying subscribers only._ ### Purenit erweitert Fertigung in Obermarchtal URL: https://allgemeinebauzeitung.de/purenit-fertigung-obermarchtal-dreifache-kapazitaet-iscc-plus/ Last updated: 2026-09-25T12:36:46.000Z Obermarchtal (ABZ) | Die puren gmbh hat nach eigenen Angaben 50 Millionen Euro in die Erweiterung ihres Standorts in Obermarchtal investiert. Mit der Inbetriebnahme einer dritten Fertigungslinie wurde die Produktionskapazität für purenit laut Hersteller verdreifacht. Zudem seien 40 weitere Arbeitsplätze geschaffen worden. Bei der Einweihung standen neben der Werkserweiterung Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und die Folgen des Klimawandels im Mittelpunkt. Nach Angaben von puren wird purenit heute zu bis zu 90 Prozent aus Materialresten hergestellt. Geschäftsführer Dr. Andreas Huther verwies bei der Veranstaltung auf die Entwicklung des Unternehmens im Umgang mit Nebenprodukten und Produktionsresten. »Kreislaufwirtschaft für PU-Hochleistungsdämmstoffe wie auch für purenit ist keine Vision, sondern kann ganz konkret in der Praxis umgesetzt werden«, betonte Huther, »PU-Dämmstoffe wie auch purenit sind kreislauffähig.« Mit der Erweiterung in Obermarchtal wurde nach Herstellerangaben erstmals eine digital gesteuerte und vollautomatisierte Produktion für purenit umgesetzt. Parallel dazu ließ puren die gesamte purenit-Produktion vom TÜV Süd nach dem ISCC PLUS-Standard zertifizieren. Das freiwillige, international anerkannte Zertifizierungssystem dient der Überprüfung und Rückverfolgung nachhaltiger Rohstoffe in Lieferketten außerhalb des klassischen Biokraftstoffsektors. Nach Herstellerangaben soll durch die ISCC PLUS-Zertifizierung künftig der Einsatz biozirkulärer, in seiner Gesamtheit klimaneutraler MDI-Bindemittel von Covestro ermöglicht werden. Dadurch soll sich der CO2-Fußabdruck des verbleibenden Bindemittelanteils reduzieren. »Für unsere Kunden bedeutet dies: der gleiche Werkstoff mit unveränderter technischer Leistungsfähigkeit und die gewohnte Materialqualität – bei einem um bis zu zwei Drittel reduzierten Product Carbon Footprint – in einer Cradle-to-Gate-Betrachtung«, so Huther. Dr. Thorsten Dreier, Vorstand und CTO der Covestro AG, erläuterte die Zusammenarbeit beider Unternehmen. Diese umfasst nach Angaben von puren unter anderem die Entwicklung klimaneutraler Produkte und den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft. Mit der ISCC PLUS-Zertifizierung sei eine Grundlage geschaffen worden, um künftig biozirkuläre und klimaneutrale Bindemittel von Covestro in der purenit-Produktion einzusetzen. »Für die Polyurethan-Branche insgesamt zeigt dieses Beispiel, dass sich Kreislaufwirtschaft bereits heute in zertifizierten, marktfähigen Produkten niederschlägt«, erklärte Dr. Dreier. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Energieeffizienz von Gebäuden. Prof. Dr. Andreas Holm, Leiter des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München, stellte die Bedeutung der Gebäudehülle für die Wärmewende heraus. Untersuchungsdaten zufolge kann eine energetisch optimierte Gebäudehülle den Wärmebedarf senken und zugleich die Effizienz von Wärmepumpen verbessern. Darüber hinaus können nach seinen Angaben notwendige Netzkapazitäten reduziert und Gebäude gegenüber Energiepreisschwankungen und Versorgungsausfällen widerstandsfähiger gemacht werden. Seine zentrale Aussage lautete: »Energieeffizienz ist keine Alternative zur Wärmewende. Sie ist ihre Voraussetzung.« ARD-Meteorologe und Keynote Speaker Karsten Schwanke befasste sich mit den Auswirkungen des Klimawandels. Für Baden-Württemberg verwies er unter anderem auf steigende Temperaturen und zunehmende sommerliche Hitze. Nach seinen Angaben ist die globale Mitteltemperatur in den vergangenen 60 Jahren um 0,8 Grad gestiegen, während sommerliche Hitzewellen im Südwesten heute bereits rund fünf Grad wärmer seien. Zum Abschluss konnten die rund 320 Gäste bei Werksführungen die neue Produktionslinie und das Kreislaufkonzept besichtigen. Eine Ausstellung mit Exponaten von puren-Kunden zeigte zudem verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von purenit vor Ort. ### Aufträge in der Baubranche sinken, Wohnungsbau bleibt stagnierend URL: https://allgemeinebauzeitung.de/auftrage-baubranche-sinken-wohnungsbau-bleibt-stagnierend/ Last updated: 2026-09-25T10:29:06.000Z Wiesbaden (dpa) - Die deutsche Baubranche muss nach zuletzt besseren Geschäften einen Rückschlag verkraften. Im Juli sanken die Auftragseingänge im Bauhautgewerbe kalender- und saisonbereinigt um 9,2 Prozent gemessen am Vormonat. Dabei gab es sowohl im Hochbau Rückgänge (8,4 Prozent), als auch im Tiefbau (10 Prozent). Während der Hochbau vom Wohnungsbau dominiert wird, zählt zum Tiefbau der Straßen- und Brückenbau. Im weniger schwankungsanfälligen Zeitraum von Mai bis Juli war der Auftragseingang noch 2,7 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor. «Die Auftragsbücher werden dünner», sagte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Baugewerbeverbands ZDB. «Noch arbeiten die Betriebe ab, was vor Monaten bestellt wurde.» Doch die Lage bleibe fragil. Der Wohnungsbau komme weiter nicht voran, im Juli seien die Aufträge gesunken. Zum Jahreswechsel drohe ein Rückschlag, sagte Pakleppa. «Die Sonderförderung für EH-55-Neubauten läuft spätestens Ende 2026 aus, für 2027 stehen Kürzungen beim Neubau-Etat im Raum, und wie die Förderung ab Januar aussieht, weiß weiterhin niemand.» Eine Förderlücke bis Sommer 2027 sei nicht auszuschließen. «So gelingt kein Bauturbo», kritisierte Pakleppa mit Blick auf die Bemühungen der Bundesregierung. Die Baubranche hatte zuletzt von den Staatsausgaben für Infrastruktur profitiert, auch im Wohnungsbau zeichnete sich Besserung ab – die Baugenehmigungen zogen in den vergangenen Monaten stark an. Jedoch belasten gestiegene Zinsen im Zuge des Iran-Kriegs, auch die Baupreise sind nochmals gestiegen. Im Juli gelang es dem Bauhauptgewerbe noch den Umsatz preisbereinigt um 4,6 Prozent zum Vorjahresmonat zu steigern. Nominal stieg der Erlös um 9,4 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro. Die Beschäftigung wuchs leicht. Alle Angaben beziehen sich auf Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten. ### Bosch Rexroth und Kawasaki kooperieren bei Off-Highway-Technologie URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bosch-rexroth-kawasaki-off-highway-technologie/ Last updated: 2026-09-25T10:28:34.000Z Lohr am Main/Kobe (ABZ) | Bosch Rexroth und Kawasaki Heavy Industries haben eine technologische Zusammenarbeit für das Off-Highway-Segment vereinbart. Ziel ist laut Angaben der Unternehmen, Lösungen für Baumaschinen und Wasserstoffanwendungen weiterzuentwickeln. Die Vereinbarung wurde am 22\. September 2026 in Stuttgart unterzeichnet. Sie setzt das am 2\. März 2026 in Las Vegas, Nevada, USA, unterzeichnete Memorandum of Understanding fort und vertieft die geplante Zusammenarbeit bei Off-Highway-Maschinen und Wasserstofflösungen. Die konkreten Initiativen unterliegen laut Angaben der Unternehmen der kontinuierlichen kartellrechtlichen Prüfung der beteiligten Unternehmen. Die geplante Zusammenarbeit soll laut Herstellerangaben die Systemkompetenz, moderne Elektronik und Software sowie das Elektrik-Portfolio von Bosch Rexroth mit der Mobilhydraulik und der Expertise von Kawasaki Heavy Industries im Bereich der Baggersysteme verbinden. Auf dieser Grundlage sollen Lösungen schneller entwickelt und am Markt verfügbar gemacht werden. Als Themen nennt der Hersteller höhere Arbeitssicherheit auf Baustellen, autonomen Maschinenbetrieb, Datenaustausch sowie den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen. Dr. Steffen Haack, Vorstandsmitglied von Bosch Rexroth mit Verantwortung für den Entwicklungsbereich, sagte: »Die Off-Highway-Branche durchläuft einen tiefgreifenden Wandel. Durch die Bündelung unserer jeweiligen Stärken schaffen wir neue Möglichkeiten für Baumaschinenhersteller, moderne Hydraulik-, Elektrifizierungs- und Softwarelösungen nahtlos zu integrieren. Unser Fokus auf offene Systeme und Schnittstellen stellt sicher, dass sich Innovationen schnell und flexibel sowohl in bestehende Fahrzeugplattformen als auch in solche der nächsten Generation integrieren lassen.« Yoshimoto Matsuda, Leiter Geschäftsbereich Precision Machinery & Robot Company von Kawasaki Heavy Industries, erklärte: »Diese Zusammenarbeit mit Bosch Rexroth wird den Mehrwert für Kunden im Bereich der Mobilhydraulik weiter erhöhen und gleichzeitig den sich schnell verändernden Marktanforderungen gerecht werden. Wir freuen uns auf zusätzliche Synergiepotenziale zwischen Kawasaki und Bosch Rexroth, um neue Möglichkeiten zu eröffnen: beispielsweise für die Mobilelektrik, moderne digitale Lösungen, erhöhte Sicherheit im autonomen Maschinenbetrieb und Wasserstofftankstellen.« Kawasaki Heavy Industries, Ltd. ist laut eigenen Angaben ein Technologieunternehmen mit einem Produkt- und Dienstleistungsangebot von Schwermaschinen bis hin zu Luft- und Raumfahrt sowie Robotik. Die Tochtergesellschaft Precision Machinery & Robot ist nach Unternehmensangaben im Bereich Hydraulik tätig und bietet Hydraulikkomponenten und -systeme für Baumaschinen, Industriefahrzeuge und weitere Anwendungen weltweit an. ### Hilti steigert Umsatz um 5,9 Prozent URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hilti-umsatz-wachstum-59-prozent-erste-acht-monate-2026/ Last updated: 2026-09-25T10:27:29.000Z Schaan (ABZ) | Die Hilti Gruppe hat den Umsatz in den ersten acht Monaten 2026 nach eigenen Angaben um 5,9 Prozent in Lokalwährungen gesteigert. In Schweizer Franken erhöhte sich der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 1,9 Prozent auf 4244 Millionen CHF. In Amerika verzeichnete die Hilti Gruppe ein Umsatzwachstum von 12,2 Prozent in Lokalwährungen, in der Region Asien/Pazifik von 10,8 Prozent. In Europa stieg der Umsatz laut Unternehmen in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld um 0,5 Prozent in Lokalwährungen. Die Region Mittlerer Osten/Afrika erreichte ein Wachstum von 16,9 Prozent in Lokalwährungen. «Unser Wachstum ist dem grossen Engagement unserer Teammitglieder weltweit zu verdanken», sagt CEO Jahangir Doongaji. «Wir registrieren hohe Investitionen in Energie- und Rechenzentrumsprojekte, während der traditionelle Bausektor schwach bleibt.» Das Betriebsergebnis erhöhte sich nach Unternehmensangaben um 16,9 Prozent auf 533 Millionen CHF. Der Reingewinn stieg um 25,5 Prozent auf 389 Millionen CHF. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet die Hilti Gruppe nach eigenen Angaben nun ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich in Lokalwährungen. ### Ölpreise bleiben hoch URL: https://allgemeinebauzeitung.de/oelpreise-blaehen-hoch-brent-oel-steigt/ Last updated: 2026-09-25T10:03:58.000Z New York/USA (dpa). | Die Ölpreise haben am Freitag nach dem starken Anstieg am Vortag nur minimal nachgegeben. Am Morgen sank der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im November um gut 0,8 Prozent auf 105,72 US-Dollar. Zuvor hatten die Ölnotierungen wegen der anhaltenden Sorgen über die Lage im Nahen Osten kräftig zugelegt - binnen 48 Stunden waren es rund 10 Prozent gewesen. Seit Jahresbeginn hat sich Brent-Öl um mehr als 70 Prozent verteuert und damit den Inflationsdruck verstärkt. Denn Tanken und Heizen wurden erheblich teurer. Zur Entlastung der Autofahrer soll am Freitag der Weg für einen erneuten Tankrabatt frei gemacht werden. Die schwarz-rote Koalition will dafür eine Steuersenkung im Bundestag beschließen. Kurz darauf soll das Gesetz auch den Bundesrat passieren, damit es zum 1\. Oktober in Kraft treten kann. Bis 31\. Dezember soll die Energiesteuer auf Diesel und Benzin damit um 14 Cent pro Liter gesenkt werden. Die Mehrwertsteuer eingerechnet, ergibt sich eine Entlastung um 17 Cent pro Liter. Unterdessen scheint es im Iran-Krieg Bewegung zu geben. Über Vermittler sei der US-Regierung ein Plan vorgelegt worden, wonach die Straße von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden könne, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut der «New York Times» und der «Financial Times» am Rande der UN-Woche in New York. Dazu hieß es aus dem Weißen Haus: «Wir führen über die Vermittler positive und konstruktive Gespräche.» «Brent dürfte sich wahrscheinlich um 100 bis 110 Dollar halten, solange sich die Lage nicht grundlegend ändert», sagte Haris Khurshid, Anlagechef bei Karobaar Capital, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Eine glaubwürdige Vereinbarung könnte den Preis recht schnell wieder unter 100 Dollar drücken. Weitere Probleme bei Exporten oder in der Logistik könnten dagegen wieder einen Preis von 120 Dollar ins Spiel bringen. ### Entwässerung für Verkehr im Hafen von La Martinique URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schwerlastentwaesserung-hafen-la-martinique-bg-classic-big-i/ Last updated: 2026-09-25T13:39:05.000Z Fort-de-France/ La Martinique (ABZ) | Der Hafen von Fort-de-France auf La Martinique ist das Seehandelszentrum der Karibikinsel. Nahezu alle importierten und exportierten Waren laufen laut Angaben von BG-Graspointner über den Hafen. Das rund 16 ha große Containerterminal Pointe de Grives dient dabei als Umschlagplatz. Nach Herstellerangaben sind dort bis zu 100 t schwere Spezialfahrzeuge, sogenannte Reachstacker, im Einsatz. Im Zuge der Erweiterung des Entlade- und Lagerbereiches waren im Pointe de Grives große Flächen zu entwässern. Der Hafenbetreiber Grand Port Maritime de la La Martinique setzte dafür laut Herstellerangaben selbsttragende Rinnen des Typs BG-CLASSIC BIG I von BG-Graspointner ein. Die Entwässerungsrinnen bestehen nach Herstellerangaben aus C55/67-Stahlbeton und sind für Belastungen bis zur Belastungsklasse F 900 ausgelegt. Damit eignen sie sich laut Hersteller für Bereiche mit Schwerlastverkehr, beispielsweise an Flughäfen oder in Logistikzentren. Die gemäß der Norm EN 1433 hergestellten Rinnen verfügen über eine Wandstärke von 75 mm. Verstärkungs- und Schutzzargen aus Sphäroguss sowie eine vierfache Sicherheitsverschraubung der Gussroste sollen nach Herstellerangaben zur Verschleißfestigkeit und Stabilität beitragen. Das ausführende Unternehmen Colas S. A. verlegte laut BG-Graspointner 128 m BG-CLASSIC BIG I in der Nennweite 300 mit einer Einbauhöhe von 520 mm. Hinzu kamen 310 m in NW 400 mit einer Einbauhöhe von 630 mm. Die Entwässerungsrinnen verfügen nach Herstellerangaben über ein Nut-Feder-Verbindungssystem. Die Küstenregion von La Martinique verzeichnet laut Herstellerangaben Niederschlagsmengen von bis zu 2000 mm pro Jahr. Insbesondere während der Regenzeit können demnach hohe Niederschlagsmengen in kurzer Zeit auftreten. Die Rinnen verfügen über eine glatte Innenseite, die laut BG-Graspointner einen zügigen Abfluss des anfallenden Wassers ermöglichen soll. Eine weitere Herausforderung des Projekts war laut Hersteller der Transport der Rinnen von Europa in die Karibik. Da die Standardlänge von drei Metern für den Transport in Seecontainern ungünstig gewesen sei, fertigte BG-Graspointner die Rinnen nach eigenen Angaben in einer Sonderlänge von zwei Metern. Dadurch konnten sie laut Hersteller platzsparender im Container angeordnet werden. ### Rekord-Beteiligung bei InnoTrans URL: https://allgemeinebauzeitung.de/events/rekord-teilnehmer-innotrans-jubilaem/ Last updated: 2026-09-25T08:43:43.000Z Berlin (ABZ). | 3170 Aussteller aus 59 Ländern, 42 Hallen und 180 Weltpremieren. Die größte InnoTrans ihrer Geschichte feierte ihr 30-jähriges Bestehen. Rund 200 Unternehmen mehr als 2024 machen die 15\. Ausgabe zur größten InnoTrans ihrer Geschichte. Vor genau 30 Jahren feierte die Weltleitmesse für Verkehrstechnik ihre Premiere in Berlin – damals mit gerade einmal 172 Ausstellern. 32 Gemeinschaftsstände aus 25 Nationen, darunter Länder wie Japan, Brasilien, Simbabwe und Argentinien, sowie 14 Delegationsrundgänge aus Finnland, USA, Kanada oder Indien zeigen die außerordentlich hohe Internationalität der diesjährigen Veranstaltung. Steffen Bilger, Bundesminister für Verkehr, und Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr, hatten in Berlin die InnoTrans 2026 eröffnet, bis heute einschließlich präsentieren Aussteller ihre neuesten Fahrzeuge, Technologien und Lösungen für die Mobilität der Zukunft, darunter auch viele Unternehmen aus der Bauwirtschaft. Mit 200.000 Quadratmetern Bruttofläche belegt die Messe alle 42 Hallen sowie das Gleis- und Freigelände der restlos ausgebuchten Berliner Messe. „Die Schiene ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte unserer modernen Mobilität“, sagte Bundesverkehrsminister Bilger, der die Messe eröffnet hatte: „Kein anderes System bewegt so viele Menschen und so viele Güter so energieeffizient und klimafreundlich. Die InnoTrans zeigt uns, wie moderne Mobilität von morgen aussieht.“ „30 Jahre nach der ersten InnoTrans erreichen wir mit 3.170 Ausstellern einen neuen Rekord. Diese Entwicklung zeigt, welche internationale Strahlkraft die Veranstaltung heute besitzt“, sagt Dirk Hoffmann, COO der Messe Berlin. „Die InnoTrans ist der Ort, an dem sich die globale Bahnbranche trifft – um Geschäfte anzubahnen, Partnerschaften zu stärken und gemeinsam an den großen Mobilitätsprojekten der kommenden Jahre zu arbeiten.“ „Die Rekordzahl der Aussteller und besonders auch der außergewöhnlich hohe Wert von rund 700 Unternehmen, die erstmals an der InnoTrans teilnehmen, sind ein starkes Signal aus der Branche“, sagt Kerstin Schulz, Direktorin der InnoTrans. „InnoTrans steht seit 30 Jahren für die Zukunft der Mobilität – und genau diese Zukunft wird hier erlebbar.“ Im Fokus der Innovationen stehen neben der Nutzung von alternativen Antrieben und dem autonomen Betrieb im ÖPNV vor allem Künstliche Intelligenz und Robotik, die zunehmend in konkrete Anwendungen für Betrieb, Instandhaltung und Infrastruktur einziehen. Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. Die fünf Messesegmente der InnoTrans umfassen Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin. ### Wacker Neuson präsentiert neuen Dumper URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wacker-neuson-dumper-vibrationsplatten-gleisbau/ Last updated: 2026-09-25T08:40:50.000Z Berlin (ABZ). | Im Mittelpunkt des Messeauftritts zur Innotrans stand bei Wacker Neuson unter anderem der Zwei-Wege-Dumper DV90, der speziell für die Anforderungen im Gleisbau weiterentwickelt wurde. Während Zwei-Wege-Mobilbagger ihre Stärken bei präzisen Aushub- und Ladearbeiten ausspielen, übernimmt der Dumper wirtschaftlich und effizient den Materialtransport über längere Strecken, so der Hersteller. Ein besonderer Vorteil im Schieneneinsatz ist demnach das bewährte Dual-View-Bedienkonzept: Der Bediener dreht die gesamte Sitz- und Bedieneinheit um 180 Grad, sodass seine Blickrichtung jederzeit mit der Fahrtrichtung übereinstimmt und damit die regulatorischen Anforderungen erfüllt werden. Wacker Neuson deckt auch mit seinem Baugeräteportfolio zentrale Arbeitsschritte im Gleisbau ab – von der Verdichtung des Schotterbetts bis hin zu Stopf- und Instandhaltungsarbeiten. Dazu gehört die ferngesteuerte Vibrationsplatte DPU110r mit Koppelsatz. Mit dem System lassen sich drei DPU110r zu einer leistungsstarken Verdichtungseinheit verbinden, um auch große Schotterflächen effizient zu bearbeiten, so Wacker Neuson. Während die DPU110r mit Koppelsatz für eine effiziente Flächenverdichtung des Schotterbetts sorgt, übernimmt laut Hersteller der speziell für den Gleisbau entwickelte Stopfer BH55rw die präzisen Stopf- und Unterfütterungsarbeiten. Mit seiner Schlagzahl von 1.350 Schlägen pro Minute und einer Einzelschlagenergie von 55 Joule verdichtet er zuverlässig Schotter. Die geringe Hand-Arm-Vibration ermöglicht zudem ein ergonomisches Arbeiten bei Stopf- und Instandhaltungsarbeiten. ### BVMB fordert echten Mittelaufwuchs für Straßenfinanzierung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bvmf-echter-mittelaufwuchs-streben-finanzierung/ Last updated: 2026-09-25T08:21:42.000Z Berlin (ABZ). | Mit der im Koalitionsvertrag vereinbarten Neuordnung der Straßenfinanzierung geht die Bundesregierung nun einen lange geforderten ersten Schritt, teilt die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) mit: Die Autobahn GmbH des Bundes soll künftig Kredite aufnehmen und einen Teil der Lkw-Mauteinnahmen direkt erhalten können. Gleichzeitig sollen Haushaltsmittel für die Bundesstraßen frei werden. Aus Sicht der BVMB ist die jährliche Finanzierungslücke bei den Bundesfernstraßen von rund 2,5 Milliarden Euro mit einer bloßen Neuordnung bestehender Finanzierungsströme nicht zu schließen. „Die Reform muss mit einem echten Mittelaufwuchs verbunden werden“, fordert Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der BVMB. „Die Kreditfähigkeit der Autobahn GmbH kann zusätzliche Investitionsspielräume schaffen. Kredite müssen jedoch auf einer gesicherten Grundfinanzierung aufsetzen und dürfen nicht dazu dienen, bestehende Finanzierungslücken zulasten künftiger Mauteinnahmen zu schließen“, stellt er klar. Der Bundeskanzler habe angekündigt, dass alles gebaut werde, was baureif sei. Ohne eine schnellstmögliche Nachsteuerung bei den aktuellen Finanzierungsplänen der Bundesfernstraßen sei dieses Versprechen nicht einzuhalten. Da die geplante Kreditfähigkeit frühestens ab 2027 Entlastung schaffen kann, besteht bereits für das laufende Jahr akuter Handlungsbedarf: Ohne eine kurzfristige Finanzierungslösung drohen Verzögerungen bei laufenden Maßnahmen und auch ein Ausschreibungsstopp. Der angekündigte Kurswechsel bei der Finanzierung der Autobahnen ist aus Sicht der BVMB ein Schritt in die richtige Richtung. Künftig soll ein Teil der Lkw-Mauteinnahmen direkt der Autobahn GmbH zufließen. Damit wird der ursprünglich mit der Lkw-Maut verbundene Finanzierungskreislauf Straße zumindest teilweise wieder gestärkt. Zusätzliches Geld stehe damit allerdings noch nicht zur Verfügung. Mit der direkten Zuweisung der Lkw-Mauteinnahmen soll die bisherige Finanzierung der Autobahn GmbH aus dem Verkehrshaushalt herausgelöst werden. Entscheidend ist deshalb die Höhe des künftigen Bundeszuschusses, der derzeit noch Gegenstand der Verhandlungen ist, so der Verband. Nach Berechnungen der BVMB sind rund zwei Milliarden Euro jährlich erforderlich, um allein das bestehende Finanzierungsniveau der Autobahn abzusichern – ein erheblicher Mehrbedarf bliebe damit jedoch ungedeckt. „Es darf gerade nicht darum gehen, den bestehenden Mangel lediglich neu zu organisieren. Entscheidend ist, dass die neue Finanzierungsarchitektur zu einem echten Mittelaufwuchs führt und auch die Bundesstraßen tatsächlich davon profitieren“, betont BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. ### Immobilien-Nachfrage kühlt ab wegen Inflation und Kriegsängsten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/immobilien-nachfrage-kuehlt-ab-inflation-kriegsagen/ Last updated: 2026-09-24T12:34:21.000Z Frankfurt am Main (dpa) | Mit Inflationssorgen und stark gestiegenen Bauzinsen schrecken viele Menschen vor dem Hausbau oder Wohnungskauf zurück. Das Hamburger Gewos-Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung erwartet, dass sich die Nachfrage nach Immobilien dieses Jahr deutlich abkühlt. Grund für die Trendwende nach zwei Jahren mit steigenden Verkäufen sei ein schlechtes Umfeld infolge des Iran-Kriegs, das zu Kaufzurückhaltung führe. »Neben den Bauzinsen ziehen auch die Baupreise und die allgemeine Teuerung wieder stärker an«, schreibt Gewos-Immobilienexperte Sebastian Wunsch. Dazu kämen Sorgen über Kriege und Zollkonflikte sowie eine etwas strengere Kreditvergabe von Banken. Konkret prognostiziert Gewos, dass die Zahl der Käufe von Wohnimmobilien - Eigenheime, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Wohnbauland - in diesem Jahr auf rund 612.000 sinkt. Das wären 4,4 Prozent weniger als 2025\. Der Umsatz mit Wohnimmobilien dürfte zudem um 2,0 Prozent auf knapp 211 Milliarden Euro fallen. Bei Wirtschaftsimmobilien seien etwas größere Rückgänge zu erwarten. ### Sieben Millionen Euro für Azubiwerk in Schleswig-Holstein URL: https://allgemeinebauzeitung.de/sieben-millionen-euro-azubiwerk-schleswig-holstein/ Last updated: 2026-09-24T12:32:32.000Z Kiel (dpa) | Schleswig-Holstein will seine Auszubildenden künftig ähnlich betreuen wie die Studentinnen und Studenten. Wie genau das von Schwarz-Grün geplante Auszubildendenwerk aussehen soll, steht aber noch nicht fest. »Es gibt keine Blaupause«, sagt Grünen-Fraktionschef Lasse Petersdotter. Nach seinem Willen soll Schleswig-Holstein das erste Bundesland mit staatlichem Auszubildendenwerk werden. Bis zu sieben Millionen Euro Landesmittel jährlich will Schwarz-Grün dafür in den kommenden Jahren bereitstellen. Kürzlich sollte sich der Landtag in erster Lesung mit dem Gesetzentwurf der Koalition befassen. Danach soll im Rahmen der Anhörung offen über die konkrete Ausgestaltung des Azubiwerks beraten werden. Der endgültige Beschluss soll noch vor der Landtagswahl am 18\. April 2027 fallen. Der Grundgedanke orientiert sich an der Struktur des Studierendenwerks an Hochschulen, das für die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Betreuung von Studierenden zuständig ist. Als erstes Ziel benennt das Gesetz die Schaffung und Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende. Außerdem sollen die Mitarbeitenden Auszubildende mit Blick auf bereits bestehende Unterstützungsangebote beraten. ### ZD Solution übernimmt engcon-Vertrieb im deutschsprachigen Raum URL: https://allgemeinebauzeitung.de/zd-solution-uebernimmt-engcon-vertrieb-deutschsprachig/ Last updated: 2026-09-24T11:07:51.000Z Die ZD Solution KG übernimmt den Vertrieb und Service von engcon im deutschsprachigen Raum. Kunden erhalten weiterhin Betreuung, Ersatzteile und technischen Support ohne Änderungen. _This post is for paying subscribers only._ ### Grabenlose Sanierung unter Bahngleisen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/grabenlos-sanierung-bahngleise/ Last updated: 2026-09-24T11:00:24.000Z Sanierungen von Entwässerungsleitungen unter Bahngleisen werden mittels grabenloser Technik durchgeführt. Die Methoden ermöglichen eine Instandsetzung ohne Störung des Bahnverkehrs und verlängern die Nutzungsdauer der Anlagen. _This post is for paying subscribers only._ ### Vonovia bereit für Bau von Soldatenwohnungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/vonovia-bereit-bau-soldatenwohnungen/ Last updated: 2026-09-24T10:41:06.000Z Berlin/Bochum (dpa) | Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia ist bereit, für die geplante Vergrößerung der Bundeswehr Soldatenwohnungen zu bauen und zu betreiben. Die Verfügbarkeit von solchen Wohnungen - etwa bei der Versetzung von Soldaten - sei nicht überall ein Problem für die Bundeswehr, «aber in manchen Städten wie etwa in Berlin eben schon», sagte Vonovia-Vorstandschef Luka Mucic der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Durch serielles Bauen könne man dafür relativ schnell Lösungen finden. «Wir konzentrieren uns dabei auf den seriellen Neubau in ausgewiesenen Wohngebieten. Diese Wohnungen könnten wir auch an Bundeswehrangehörige und ihre Familien vermieten.» Es habe bereits Gespräche mit der militärischen Ebene gegeben. «Der Dialog ist geführt, jetzt liegt es an der Bundeswehr beziehungsweise am Verteidigungsministerium, ob sie die Idee aufgreifen wollen», sagte Mucic weiter. Bereits Mucics Vorgänger Rolf Buch hatte Vonovia für Bau und Betrieb von neuen Soldatensiedlungen ins Spiel gebracht. «Wenn man uns fragt, sind wir behilflich», hatte er der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX und der dpa gesagt. Ende Juli waren bei der Bundeswehr knapp 187.000 Soldatinnen und Soldaten tätig. Nach den neuen Nato-Zielen muss die Bundeswehr künftig eine Personalstärke von mindestens 260.000 Männern und Frauen in der aktiven Truppe erreichen. ### Hohe Baukosten und Zinsen werden für Käufer und Bauherren zur Bürde URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hochpreisige-immobilien-steigende-zinsen-bauen-deutschland-teurer/ Last updated: 2026-09-24T10:40:35.000Z Wiesbaden (dpa) | Wohneigentum in Deutschland verteuert sich, doch der Preisanstieg schwächt sich immer mehr ab. Häuser und Wohnungen kosteten im zweiten Quartal im Schnitt 0,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt auf vorläufiger Basis mitteilte. Dies war der siebte Anstieg der Immobilienpreise in Folge, den Wert für das erste Quartal revidierten die Statistiker allerdings von 1,4 Prozent auf 1,2 Prozent nach unten. Im Vergleich zum ersten Quartal war Wohneigentum von April bis Juni um 0,3 Prozent teurer. Grund für die zuletzt nur kleinen Preisanstiege sind hohe Baukosten und gestiegene Zinsen infolge des Iran-Kriegs, die Immobilienkredite verteuern - Entspannung ist laut Experten vorerst nicht in Sicht. In den sieben größten deutschen Städten - Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf - gaben die Preise für Eigentumswohnungen von April bis Juni sogar leicht nach: Sowohl im Vergleich zum Vorjahresquartal (minus 0,4 Prozent) als auch zum Vorquartal (minus 0,5 Prozent). Für Käufer ist das ein schwacher Trost, denn das Preisniveau in Ballungsräumen ist hoch. Bereinigt um den Anstieg der Verbraucherpreise haben sich Immobilien in Frankfurt und München aber nach dem langen Niedrigzins-Boom erheblich verbilligt, wie kürzlich Maximilian Kunkel erklärte, Chefanlagestratege der Schweizer Bank UBS in Deutschland: «Inflationsbereinigt liegen die Preise bis zu 25 Prozent unter den Höchstständen von 2021 und 2022.» Auch in dicht besiedelten ländlichen Kreisen mussten Käufer von Eigentumswohnungen laut Statistischem Bundesamt im zweiten Quartal im Schnitt weniger zahlen: Die Preise sanken binnen Jahresfrist (minus 1,8 Prozent) und gemessen am ersten Quartal (minus 1,3 Prozent). In kreisfreien Großstädten außerhalb der Top-7-Metropolen verteuerten sich Wohnungen dagegen um 2,0 Prozent zum Vorjahresquartal und um 0,5 Prozent zum Vorquartal. In Deutschland fehlen geschätzt mehr als eine Million Wohnungen. Vor allem in Ballungsräumen ist bezahlbarer Wohnraum knapp, das hält die Preise hoch und lässt die Mieten steigen. 2025 wurden hierzulande so wenige Wohnungen fertig wie seit 2012 nicht: 206.600 oder 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Mehr neue Wohnungen sind Ziel der schwarz-roten Bundesregierung. Die SPD-geführte Vorgängerregierung hatte 400.000 neue Wohnungen in Deutschland pro Jahr versprochen, das aber nie erreicht. Die amtierende Bundesregierung will mit einem «Bau-Turbo» über schnellere Genehmigungen und weniger Vorschriften den stockenden Wohnungsbau voranbringen; sie hat zudem Förderprogramme für energieeffizientes Bauen reaktiviert. Zwar stiegen die Baugenehmigungen in den vergangenen Monaten deutlich. Doch mit dem Iran-Krieg ist Bauen noch einmal teurer geworden und die zehnjährigen Bauzinsen sind mit Inflationssorgen über die Marke von vier Prozent gestiegen. «Wir nähern uns bei den Bauzinsen langsam den möglichen 4,5 Prozent», schrieb jüngst Max Herbst, Gründer der FMH-Finanzberatung. Experten fürchten, dass der Aufschwung im Wohnungsbau versiegt, bevor er richtig begonnen hat. «Die gestiegenen Zinsen machen den Wohnungsbau weniger bezahlbar, und das dürfte absehbar zu einem Dämpfer für die Baugenehmigungen führen», meint Ökonom Sebastian Dullien vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). Ähnlich sieht das der Immobilienverband IVD, der Makler, Sachverständige und Verwalter vertritt. Von einem Aufschwung am Wohnungsmarkt könne keine Rede sein, heißt es in einem Bericht zu Kauf- und Mietpreisen in etwa 500 Städten und Gemeinden, den der IVD in Berlin vorlegte. Zugleich könnten sich viele Menschen die eigenen vier Wände nicht leisten: «Hohe Finanzierungshürden erschweren den Eigentumserwerb, während auf dem Mietmarkt das knappe Angebot den Druck weiter erhöht.» Gerade in der Gruppe der 25- bis 45-Jährigen sei die Eigentumsquote gering, die große Mehrzahl wohne zur Miete. Zwar lägen die Preise für Einfamilienhäuser bereinigt um die Inflation rund ein Fünftel unter dem Rekord von Ende 2021, als sich der zuvor lange Immobilienboom dem Ende zuneigte. Ähnlich sehe es bei Reihenhäusern und Eigentumswohnungen aus. Für Käufer folge daraus aber nicht automatisch mehr Erschwinglichkeit, erklärt der IVD. Denn gestiegene Zinsen und teils gestiegene Grunderwerbsteuern zehrten den Preisvorteil auf, sagt Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. Wenn ein Kauf scheitere, liege es meist am fehlenden Eigenkapital und an höheren Zinsen. Das Preisniveau folge erst mit Abstand. Zugleich wünsche sich die große Mehrheit der Mieter Wohneigentum, sagt Kippes: «Wenn gerade jüngere Haushalte trotz Erwerbseinkommen am fehlenden Eigenkapital scheitern, hat das langfristig auch Folgen für Vermögensbildung und private Altersvorsorge.» ### Wirtschaftsinstitute erhöhen Konjunkturprognose auf 1,3 Prozent URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wirtschaftsinstitute-erhoehen-konjunkturprognose-1-3-prozent/ Last updated: 2026-09-24T10:39:40.000Z Berlin (dpa) | Die deutsche Wirtschaft zieht aus Sicht führender Forschungsinstitute deutlich an. Im laufenden Jahr erwarten die Institute einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,3 Prozent. In ihrem Frühjahrsgutachten hatten die Institute noch mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. «Der Aufschwung steht jedoch auf einem schmalen Fundament, denn hohe Energiepreise und Strukturprobleme belasten», warnte der Konjunkturchef des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Oliver Holtemöller. Die Folgen des Iran-Kriegs und die stark gestiegenen Energiepreise hatten die Konjunktur zunächst deutlich gedämpft. In der Frühjahrsprognose hatten die Wirtschaftsinstitute noch vor einem «Energiepreisschock» gewarnt. Dieser fiel infolge des Iran-Kriegs jedoch geringer aus als zunächst befürchtet. Die Erholung werde zudem von einer Belebung der Exporte sowie der expansiven Finanzpolitik der Bundesregierung mit den schuldenfinanzierten Töpfen für Infrastruktur und Verteidigung getragen. Ein andauernder Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) konnte demnach zusätzliche Impulse bringen. Die Institute erwarten, dass die deutsche Wirtschaft auch im kommenden Jahr etwas an Dynamik gewinnt. Der private Konsum dürfte anziehen, genauso wie der Wohnungsbau. Für 2027 rechnen sie deshalb mit einem BIP-Wachstum von 1,1 Prozent. Bislang hatten sie ein Plus von 0,9 Prozent erwartet. Der Aufschwung dürfe allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft fortbestehen. Die Kapazitäten der Unternehmen könnten zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Nach Einschätzung der Institute bleibt die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren leistungsschwach. Für 2028 prognostizieren die Experten ein Wachstum von 0,4 Prozent. Die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose wird erstellt vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, dem ifo Institut, dem Kiel Institut für Weltwirtschaft, dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle und dem RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen. Auch andere Konjunkturexperten hatten ihre Erwartungen zuletzt nach oben korrigiert. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet für das laufende Jahr mit einem Wachstum von 1,1 Prozent in Deutschland. Ihre aktuelle Prognose liegt damit 0,4 Prozentpunkte über der Schätzung vom Juni. Für 2027 erwartet die OECD ebenfalls ein Plus von 1,1 Prozent. Wegen des Konflikts im Nahen Osten sei der Ausblick allerdings mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet für dieses Jahr mit einem Wachstum von einem Prozent. Zuvor hatte er 0,6 Prozent erwartet. Rückenwind komme vor allem vom Geschäft mit europäischen Partnern sowie von den staatlichen Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung. Die privaten Investitionen blieben dagegen schwach. Der BDI forderte die Bundesregierung deshalb auf, die angekündigten Reformen umzusetzen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung. «Wir sind raus aus diesem Tal einer schrumpfenden oder stagnierenden Volkswirtschaft», sagte Merz vergangene Woche. Zugleich betonte er, dass Reformen notwendig seien. ### Preise des Deutschen Stahlbaus 2026 verliehen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/preise-deutschen-stahlbaues-2026-verleihen-bielefeld/ Last updated: 2026-09-24T10:16:19.000Z Bielefeld (ABZ) | Am 17\. September 2026 sind in der Bielefelder Stadthalle Auszeichnungen für Projekte und Persönlichkeiten des Stahlbaus verliehen worden. Vergeben wurden der Preis des Deutschen Stahlbaues, der Sonderpreis, die beiden Ingenieurpreise sowie die Auszeichnung des Deutschen Stahlbaues. Der Nachwuchs-Förderpreis des Deutschen Stahlbaus mit dem DASt-Forschungspreis war bereits im April beim 25\. DASt-Kolloquium an der Technischen Universität Berlin verliehen worden. Der Preis des Deutschen Stahlbaues ging an Reichel Schlaier Architekten aus Stuttgart für die Sanierung und Erweiterung des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund. Das spätgotische Katharinenkloster wurde saniert und um drei neue Baukörper ergänzt. Stahl kommt bei Stahlbetonverbunddecken, in Abschnitten der Stahlskelettbauweise und bei Fachwerkträgern im Brückenbereich zum Einsatz. Die Jury würdigte Re-Use, Ertüchtigung, Demontierbarkeit und flexible Nutzungsmöglichkeiten. Den Sonderpreis des Deutschen Stahlbaues erhielt Peter Grundmann Architektur aus Berlin für die Erweiterung des Zentrums für Kunst und Urbanistik (ZK/U). Die Aufstockung vermied Flächenverbrauch. Die Stahlkonstruktion ertüchtigt und erweitert den Bestand. Ihre große Spannweite ermöglicht die Aufstockung und schafft im Erdgeschoss einen stützenfreien Raum. In der Kategorie Hochbau ging der Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues an Dr. Gollwitzer – Dr. Linse und Partner für den Aussichtsturm Frankenwald in Presseck im Landkreis Kulmbach. Der Turm steht auf dem 690 m hohen Pressecker Knock und führt 40 m weiter nach oben. Über 200 Stufen führt eine umlaufende Treppe zur Aussichtsplattform. Das tragende Stahlfachwerk besitzt einen sechseckigen Grundriss und wird durch Treppenläufe und Plattformen zu einer dreieckigen Gesamtgeometrie ergänzt. Nach Angaben der Jury konnte die ursprünglich vorgesehene Stahlmasse nahezu halbiert werden. Auch beim Betonfundament wurde der Materialeinsatz reduziert. Die Stahlkonstruktion besteht aus sechs unterschiedlichen Elementen. Einheitliche Standardprofile und Verbindungselemente ermöglichen eine spätere Demontage. In der Kategorie Brückenbau wurde der Ingenieurpreis an DKFS (London | Aachen) und die Schüßler-Plan GmbH für die 412 m lange Brücke »Sprung über die Emscher« vergeben. Die Ganzstahlkonstruktion verbindet Rad- und Wanderwege zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen und überquert zweimal die Emscher sowie einmal den Rhein-Herne-Kanal. Die mehr als 400 m lange Brücke folgt einer doppelten S-Kurve. Ein geneigter Pylon mit zwei verdrillten Zügelgurten aus Flachstahl trägt das 108 m lange Flussfeld und das 89 m lange Innenfeld. Die Stahlpfeiler sind monolithisch mit dem Überbau verbunden. Mit der Auszeichnung des Deutschen Stahlbaues würdigt der Deutsche Stahlbau-Verband (DSTV) Persönlichkeiten aus der Branche. 2026 ging die Auszeichnung an Joachim Gugolka und Dr. Dieter Reitz. Gugolka wurde für seine Tätigkeit in Fertigung und Normung sowie seinen ehrenamtlichen Einsatz im Deutschen Stahlbau-Verband ausgezeichnet. Reitz hat nach Angaben des Verbands den Stahl- und Verbundbrückenbau durch Projekte und sein Engagement als Vorsitzender der Fachgemeinschaft Brückenbau mitgeprägt. ### Wego vti mit erstem elektrischen Hochkran-Lkw im Fuhrpark URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wego-vti-erster-elektrischer-hochkran-lkw-fuhrpark/ Last updated: 2026-09-24T09:59:15.000Z Frankfurt-Kelsterbach (ABZ) | Wego vti hat am Standort Frankfurt-Kelsterbach einen batterie-elektrischen Hochkran-Lkw in Betrieb genommen. Nach Angaben des Baustoffgroßhändlers handelt es sich um das erste Fahrzeug dieser Art im eigenen Fuhrpark. Der Schritt erweitert die bisherige Elektrifizierung von Lager- und Mitnahmestaplern sowie Firmen-Pkw auf die rund 200 Fahrzeuge umfassende Lkw-Flotte. Alexander von Weinzierl, Bereichsleiter Operations und verantwortlich für den Fuhrpark bei Wego vti, erklärt das Besondere an diesem Schritt: »Es gibt zwar bereits Elektro-Lkw mit Absetzkränen und Mitnahmestaplern. An einen batterie-elektrischen Hochkran-Lkw hat sich in der Branche aber bisher noch niemand herangetraut. Für uns als Wego vti ist die Reduktion des CO2 Fußabdrucks bei unserem großen Fuhrpark elementarer Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Wir setzen auf unseren eigenen Fuhrpark und wollen diesen konsequent nachhaltiger gestalten.« Nach Herstellerangaben fiel die Entscheidung für das Projekt bereits vor mehr als 18 Monaten. Beim eingesetzten MAN eTGS lag ein Schwerpunkt auf der Auslegung des Nebenantriebs für den Hochkran. »Der Aufbau eines Hochkrans erfordert besondere technische Voraussetzungen – vor allem hinsichtlich der Stärke des Nebenantriebs«, erläutert Alexander von Weinzierl. An der Umsetzung waren laut Angaben von Wego vti das Unternehmen selbst, MAN, Döhle Fahrzeugbau und Palfinger als Kranlieferant beteiligt. Zum Einsatz kommt ein Ladekran des Typs PK 250 TEC. Tobias Bauregger, Key Account Manager von Palfinger: »Die intelligente Technologie des Ladekranes PK 250 TEC kombiniert hohe Präzision, innovative Assistenzsysteme und große Leistungsfähigkeit mit den Vorteilen eines vollelektrischen Fahrzeugs. Das ermöglicht emissionsfreies Arbeiten am Einsatzort, deutlich reduzierte Geräuschentwicklung und höchste Effizienz bei jedem Hub.« Nach Angaben des Herstellers erreicht der Hochkran eine maximale Reichweite von 25 Metern und hebt bis zu 1.200 Kilogramm. Die Nutzlast des MAN eTGS entspricht laut Wego vti in etwa der des entsprechenden Verbrennerfahrzeugs. Zum Ausgleich des Batteriegewichts darf der E-Lkw ein höheres zulässiges Gesamtgewicht aufweisen. Die Batterie verfügt nach Herstellerangaben über eine Kapazität von 350 kwh (brutto). Damit soll eine Reichweite von ungefähr 250 km möglich sein. Wego vti zufolge können damit vom Standort Kelsterbach aus die üblichen Baustellen im Großraum Frankfurt beliefert werden. Für das Fahrzeug wurde nach Angaben des Unternehmens in der Niederlassung zudem eine 200kW Schnellladesäule installiert. Die erforderliche Anschlussleistung war laut Wego vti an dem Standort bereits vorhanden. Der Lkw kann darüber hinaus an Schnellladestationen (DC) geladen werden. Einschränkungen können nach Angaben des Unternehmens bei Ladeparks bestehen, deren Größe und Zufahrt auf Pkw ausgelegt sind. Für die Umsetzung des Projekts waren laut Wego vti Investitionen in das Fahrzeug und die Ladeinfrastruktur erforderlich. Alexander von Weinzierl: »Die Kosten für e-Fahrgestelle betragen derzeit noch etwa das 2.5-fache der Kosten für die Verbrenner-Versionen. Hinzu kommen in unserem Fall noch erhebliche Investitionen für die Schnelllade-Infrastruktur. Während im Langstreckenverkehr bereits heute durch den Wegfall der Streckenmaut ein positiver Business Case dargestellt werden kann, gilt dies Baustellenbelieferungen auf der letzten Meile nicht. Weil der E-Hochkran ein wichtiges Pilotprojekt hinsichtlich der Elektrifizierung der Baustellenlogistik darstellt, wurde unser Projekt durch die Innovationsförderung Hessen unterstützt.« Wego vti plant nach eigenen Angaben eine weitere Elektrifizierung der Lkw-Flotte. Die mit dem MAN eTGS gesammelten Erfahrungen sollen dabei in die weiteren Schritte einfließen. ### EU-Exportbeschränkungen für Schrott lösen Kritik aus URL: https://allgemeinebauzeitung.de/eu-exportbesraenkungen-schrott-losen-wirtschaftskritik/ Last updated: 2026-09-24T09:57:21.000Z Berlin (ABZ) | Mögliche EU-Exportbeschränkungen für Schrott und andere Abfallströme sorgen für Kritik aus Wirtschaft und Recyclingbranche. Die Europäische Kommission erwägt nach vorliegenden Angaben, den Export von Sekundärrohstoffen in Länder außerhalb Europas zu begrenzen, um größere Mengen im europäischen Binnenmarkt zu halten. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt laut einem aktuellen Papier davor, auf internationale Handelsbeschränkungen mit eigenen europäischen Barrieren zu reagieren. »Deutschland kann als Industrienation nicht aus dem schöpfen, was im eigenen Boden liegt. Wir sind auf offene Rohstoffmärkte und verlässliche Handelspartner angewiesen«, so DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. Er verweist auf chinesische Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe. Weltweit habe sich die Zahl der Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe seit 2009 verfünffacht. Aus Sicht der deutschen Wirtschaft könnten europäische Exportbeschränkungen nach eigenen Angaben zu Überangeboten führen, wenn Schrotte im europäischen Markt verbleiben und gleichzeitig nicht ausreichend Verarbeitungskapazitäten zur Verfügung stehen. Dadurch könnten die Preise für Recyclingrohstoffe sinken und sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Recyclingunternehmen verschlechtern. Zudem bestehe das Risiko von Gegenmaßnahmen anderer Staaten. »Wer auf Exportbeschränkungen anderer Länder mit eigenen antwortet, riskiert eine Spirale, bei der am Ende alle schlechter an Rohstoffe kommen«, so Treier weiter. Eine ähnliche Position vertritt nach eigenen Angaben der bvse-Recycling Germany. Der Verband kritisiert insbesondere mögliche Exportbeschränkungen für Stahl- und Metallschrotte. Ein eingeschränkter Zugang zu internationalen Märkten führe nicht automatisch zu zusätzlicher Nachfrage in Europa. Fehlende Absatzmöglichkeiten könnten stattdessen den Wert von Recyclingrohstoffen verringern und Investitionen in weitere Recyclingkapazitäten erschweren. Nach Angaben des Verbands ist der europäische Binnenmarkt nicht in der Lage, die gesamten anfallenden Mengen aufzunehmen. Überschussmengen könnten dadurch künftig nicht mehr vollständig in den Materialkreislauf zurückgeführt werden. Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Recycling Germany: »Statt die Recyclingkapazitäten auszubauen, sendet Brüssel das Signal, dass Investitionen in moderne Aufbereitungs- und Sortiertechnik ein Risiko seien, weil Märkte jederzeit politisch zugedreht werden können. Das ist das Gegenteil von Transformationssicherheit.« Nach Angaben des Verbands gab es zuletzt Signale der Europäischen Kommission, die auf eine Änderung des bisherigen Kurses bei den Exportbeschränkungen hindeuteten. Der Rückzug von handelspolitischen Beschränkungen sei jedoch nach interner Prüfung und entsprechendem Druck erfolgt. Stattdessen arbeite das Kabinett von Séjourné laut den vorliegenden Angaben an einem delegierten Rechtsakt. Dieser soll im Rahmen der EU-Abfallverbringungsverordnung (Waste-Shipment Regulation) den Export von recycelten Metallen in wichtige Nicht-OECD-Absatzländer vollständig untersagen. Voraussetzung für Exporte soll nach diesen Plänen ein Nachweis der importierenden Länder über eine umweltgerechte Behandlung sein. Wie dieser Nachweis konkret ausgestaltet werden soll, sei von der Europäischen Kommission bislang nicht näher erläutert worden. Der bvse-Recycling Germany warnt nach eigenen Angaben davor, Exportbeschränkungen als Instrument zur Lösung von Wettbewerbsproblemen einzelner Industriezweige einzusetzen. Stattdessen seien verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen erforderlich, um zusätzliche Recyclingkapazitäten, höhere Materialqualitäten und neue Technologien zu ermöglichen. Standortbedingte Produktionsnachteile der Herstellerindustrien müssten nach Auffassung des Verbands klar benannt und beseitigt werden. Eine Quersubventionierung, bei der Erträge aus funktionierenden Recyclingprozessen zur Kompensation von Nachteilen anderer Bereiche eingesetzt würden, lehnt der Verband ab. ### Qualität des Endprodukts durch verbesserte Aufbereitungstechnik gesteigert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/qualitaet-endprodukt-aufbereitungstechnik-rm-120x/ Last updated: 2026-09-24T07:00:38.000Z Die Schulze Kökelsum GmbH hat mit dem RM 120X von Rubble Master eine neue Aufbereitungsstrategie umgesetzt. Durch Vorsieb, Nachsieb und Windsichter wird die Qualität des Endprodukts deutlich verbessert. _This post is for paying subscribers only._ ### Tecklenburg stärkt Rolle als Generalunternehmer URL: https://allgemeinebauzeitung.de/tecklenburg-staerkt-generalunternehmer/ Last updated: 2026-09-23T15:00:21.000Z Straelen (ABZ) | Die Tecklenburg GmbH will ihre Rolle als Generalunternehmer ausbauen. Mit der Zugehörigkeit zur Geiger Gruppe aus Oberstdorf sollen zusätzliche Kompetenzen eingebunden und Bauprojekte künftig umfassender aus einer Hand begleitet werden. Die neue Ausrichtung wird nach Angaben des Unternehmens auch durch einen überarbeiteten Markenauftritt sichtbar. Tecklenburg begleitet Bauprojekte nach eigenen Angaben von der ersten Idee bis zur Fertigstellung. Dafür werden Leistungen aus den Bereichen Projektentwicklung, schlüsselfertiges Bauen und Holzsystembau gebündelt. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen den KaiserGarten in Düsseldorf-Benrath. Dort entstehen an der Kaiser-Friedrich-Straße derzeit elf Eigentumswohnungen. Tecklenburg verantwortet das Projekt über sämtliche Leistungsphasen hinweg. »Wir schlagen kein neues Kapitel auf, indem wir unsere Geschichte hinter uns lassen. Wir bauen auf dem auf, was Tecklenburg seit Jahrzehnten auszeichnet, und entwickeln das Unternehmen konsequent weiter. Die Verbindung aus regionaler Verwurzelung und der Stärke der Geiger Gruppe schafft dafür eine verlässliche Grundlage«, sagt Leonie Tillmans, Geschäftsführerin der Tecklenburg GmbH. Auch im Außenauftritt soll die Zugehörigkeit zur Geiger Gruppe künftig sichtbar werden. Gleichzeitig bleibt Tecklenburg als eigenständiges Unternehmen mit seinen Wurzeln am Niederrhein bestehen. ### Uwe Kosok URL: https://allgemeinebauzeitung.de/uwe-kosok/ Last updated: 2026-09-23T13:00:57.000Z Der Branchenexperte verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der internationalen Holzbearbeitungsmaschinen-Branche und bekleidete zuvor verschiedene Führungspositionen in Unternehmensführung, Vertrieb und Business Development. In seiner neuen Funktion soll Kosok die strategische Neuausrichtung des Maschinenbauunternehmens in der DACH-Region leiten. Zu seinen Kernaufgaben gehören die Anpassung von Prozessen sowie der Ausbau der Bereiche Vertrieb, Marketing und Service, um die operative Exzellenz und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. »Mein Ziel ist es, durch gezielte prozessuale Anpassungen und eine klare Wachstumsstrategie die operative Exzellenz von Biesse in der DACH-Region erheblich zu steigern«, erklärt Kosok zu seinem Amtsantritt. ### Rückverankerung von Kaimauern in UNESCO-Welterbe Speicherstadt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/rueckverankerung-kaimauer-unesco-speicherstadt/ Last updated: 2026-09-23T13:00:02.000Z Porr führt die Rückverankerung von Kaimauern in der Hamburger Speicherstadt durch. Die Arbeiten erfolgen vom Wasser aus und nutzen Mikropfähle mit korrosionsschutz. Projekt steht unter Tideeinfluss und erfordert hohe Präzision. _This post is for paying subscribers only._ ### 25 Schnellladeparks für E-Lkw in Süd- und Westdeutschland URL: https://allgemeinebauzeitung.de/25-schnellladeparks-e-lkw-sued-westdeutschland/ Last updated: 2026-09-23T12:00:39.000Z Wien/Österreich (ABZ) | Strabag, eLoaded und R:loaded bauen im Auftrag der Autobahn GmbH 25 Schnellladeparks für E-Lkw an unbewirtschafteten Autobahnparkplätzen in Süd- und Westdeutschland. Insgesamt sollen 140 Ladepunkte entstehen. Strabag übernimmt dabei nach Unternehmensangaben den Bau der Ladepunkte, während eLoaded für Planung und Lieferung der Infrastruktursysteme zuständig ist. R:loaded übernimmt den Betrieb und das Management der Standorte bis Mitte 2034. An allen Standorten sollen nach Angaben der Unternehmen Schnellladesysteme zum Einsatz kommen. Die schnellste Leistungsklasse, das sogenannte Megawatt Charging System (MCS), ermöglicht laut Herstellerangaben Ladeleistungen von bis zu 2.500 Kilowatt. Die Technologie soll damit perspektivisch für den elektrischen Schwerlastverkehr eingesetzt werden. Das Projekt ist Teil des bundesweiten Ladeinfrastrukturprogramms der Autobahn GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr. Insgesamt sind 863 Ladepunkte an 124 Standorten in Deutschland vorgesehen. Das von Strabag, eLoaded und R:loaded übernommene Los 4 soll nach Unternehmensangaben bis 2030 fertiggestellt werden. ### Der richtige Hydraulikhammer für jeden Baubedarf URL: https://allgemeinebauzeitung.de/richtiger-hydraulikhammer-jeden-baubedarf/ Last updated: 2026-09-23T12:00:16.000Z Mit zwölf Modellen und unterschiedlichen Aufnahmen bietet der Linser Hydraulikhammer die perfekte Lösung für alle Anwendungsbereiche – von Gartenbau bis Großprojekten. Der LIS 155A-BT zeigt sich besonders leistungsstark bei Abbruch- und Tiefbaufahrzeugen. _This post is for paying subscribers only._ ### Regenwasser-Versickerung-System-EcoPure-Home URL: https://allgemeinebauzeitung.de/regenwasser-versickerung-system-ecopure-home/ Last updated: 2026-09-23T11:08:34.000Z Königsbach-Stein (ABZ) | Mit dem System EcoPure Home stellt Graf eine Lösung zur Behandlung von Niederschlagswasser vor, die nach Herstellerangaben speziell für den Einsatz auf privaten Grundstücken entwickelt wurde. Das Filtersystem dient der Vorbehandlung von Regenwasser vor der Einleitung in Versickerungsanlagen und berücksichtigt laut Hersteller die Anforderungen des seit 2024 aktualisierten Arbeitsblatts DWA-A 138-1\. Je nach Herkunftsfläche können sich im Regenwasser Feinstoffe und Schadstoffe anreichern. Die Vorbehandlung von Niederschlagswasser vor der gezielten Versickerung wurde auf Grundlage des aktualisierten Arbeitsblatts DWA-A 138-1 eingeführt, um Boden und Grundwasser zu schützen. Laut Hersteller wurde EcoPure Home für Flächen bis 300 m² ausgelegt. Das System entfernt sowohl abfiltrierbare Stoffe als auch gelöste Schadstoffe. ### Hydraulische Aussteifung für Baugrubensicherungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hydraulische-aussteifung-baugrubensicherungen-modular-umsetzbar/ Last updated: 2026-09-23T11:00:15.000Z Vp Groundforce bietet hydraulische Aussteifungssysteme für Baugruben an. Die modularen Systeme ermöglichen schnelle Montage, reduziert Schweißarbeiten und steigern die Wiederverwendbarkeit. _This post is for paying subscribers only._ ### Kalksandstein bleibt führend im Mehrfamilienhausbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kalksandstein-bleibt-fuehrend-mehrfamilienhausbau/ Last updated: 2026-09-23T11:06:47.000Z Kalksandstein bleibt der meistverwendete Baustoff im Mehrfamilienhausbau, trotz Rückgang der Gebäudezahlen. Der Marktanteil liegt bei 31,7 Prozent. _This post is for paying subscribers only._ ### Layher startet neues Jahr mit Gerüstbauer-Stammtischen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/layher-geruestbau-stammtische-zukunftsperspektive/ Last updated: 2026-09-23T09:58:49.000Z Güglingen-Eibensbach (ABZ) | Mit den Gerüstbauer-Stammtischen startet Layher wieder seine bundesweite Veranstaltungsreihe für die Gerüstbaubranche. Die Treffen finden nach Angaben des Unternehmens über die Wintermonate statt und sollen dem Erfahrungsaustausch sowie der Vermittlung von Branchenwissen dienen. Unter dem Motto »Zukunftsperspektive Gerüstbau« steht in dieser Saison unter anderem das Thema »Aktiver Vertrieb im Gerüstbau« auf dem Programm. Referent Christian Vogt erläutert laut Layher, wie Gerüstbauunternehmen ihr Leistungsangebot bei Kunden aus Bau, Handwerk und Industrie präsentieren können. Weitere Themen sind technische Dienstleistungen und Engineering-Leistungen von Layher sowie die modulare Plattformlösung FlexDeck für den Brückenbau und die Brückensanierung. Auch der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern ist Bestandteil der Veranstaltungen. Die Termine der Gerüstbauer-Stammtische sind nach Angaben von Layher unter stammtische.layher.com abrufbar. Bei Fragen stehen zudem die zuständigen Gebietsverkaufsleiter zur Verfügung. ### Individuell Konfigurierte Vorbrechanlage Im Einsatz Bei Steinbruch In Ebensee URL: https://allgemeinebauzeitung.de/individuell-konfigurierte-vorbrechanlage-einsatz-steinbruch-ebensee/ Last updated: 2026-09-23T09:42:54.000Z Gipo hat eine individuell konfigurierte Vorbrechanlage an den Kalksteinbruch in Ebensee geliefert, die einen 28-jährigen Vorbrecher ersetzt. Die Anlage ist auf bestehende Infrastruktur abgestimmt und bietet eine Leistung von bis zu 600 t/h mit Endkörnung von 0 bis 200 mm. _This post is for paying subscribers only._ ### Nachwuchs für die Energiewende fehlt in einigen Regionen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/nachwuchs-energiewende-fehlt-einigen-regionen/ Last updated: 2026-09-23T09:00:38.000Z In Deutschland fehlen Fachkräfte für Klimahandwerke in Regionen wie Hildesheim und Erfurt. Hohe Nachfrage trifft auf geringe Ausbildungstätigkeit, was zu längeren Wartezeiten führen könnte. _This post is for paying subscribers only._ ### Nürnberg startet erste CO₂-freie öffentliche Ausschreibung für Gebäudeabbruch URL: https://allgemeinebauzeitung.de/nurnberg-co2-frei-oeffentliche-ausschreibung-gewerbeabbruch/ Last updated: 2026-09-23T08:37:16.000Z Nürnberg führt erstmals in Bayern eine CO₂-freie Ausschreibung für einen Gebäudeabbruch durch. Die elektrischen Baumaschinen werden über normalen Baustellenstrom betrieben – ein praktischer Beweis für nachhaltigen, alltagstauglichen Rückbau. _This post is for paying subscribers only._ ### Cat 350 im Hartsteinabbau: Robustheit und Leistungsfähigkeit bewiesen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/cat-350-hartsteinabbau-robustheit-leistung/ Last updated: 2026-09-23T08:00:46.000Z Der neue Cat 350 zeigt in Bad Salzungen bei hartem Steinabbaus hohe Leistung und Langlebigkeit. Mit speziellen Schneiden, verstärkten Auslegern und intelligenten Systemen überzeugt er im extremen Einsatz. _This post is for paying subscribers only._ ### Aggreko erweitert Präsenz in Deutschland mit Standort in Pfungstadt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/aggreko-preisen-deutschland-pfungstadt/ Last updated: 2026-09-23T05:45:47.000Z Pfungstadt (ABZ) | Aggreko baut seine Präsenz in Deutschland weiter aus. Mit dem offiziellen Spatenstich haben die Bauarbeiten für einen neuen Standort in Pfungstadt-Eschollbrücken begonnen, teilt das Unternehmen mit. Von dort aus will der Anbieter mobiler Energie- und Temperaturmanagementlösungen Kunden in der Metropolregion Rhein-Main-Neckar künftig schneller und gezielter unterstützen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Standorts sind im ersten Quartal 2027 geplant und wird an der Darmstädter Straße 119 entstehen. Er ergänzt das bestehende deutsche Niederlassungsnetz von Aggreko und soll zusätzliche Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen. Das Unternehmen betreibt derzeit sechs Niederlassungen in Deutschland und beschäftigt hier mehr als 150 Mitarbeitende. Über das europäische und internationale Netzwerk kann Aggreko bei umfangreichen Projekten weitere Technik und Fachwissen einbinden, teilt das Unternehemn mit. Im Mittelpunkt der Standortentscheidung stehe die Nähe zu energieintensiven Branchen. Dazu zählen Rechenzentren, Industrieunternehmen, Infrastrukturbetreiber und Bauprojekte. Sie benötigen laut dem Dienstleister bei Wartungen, Inbetriebnahmen, Kapazitätsengpässen oder ungeplanten Ausfällen oft kurzfristig verfügbare Lösungen. Aggreko stelle dafür unter anderem mobile Stromerzeuger, Batterie-Energiespeichersysteme, unterbrechungsfreie Stromversorgungen sowie Anlagen zur Kühlung, Klimatisierung und Wärmeerzeugung bereit. »Ein Spatenstich ist immer auch ein Signal. Mit dem Neubau stärken wir unsere Präsenz in Deutschland und schaffen die Voraussetzungen, um unsere Kunden aus der Metropolregion Rhein-Main-Neckar noch schneller und gezielter zu unterstützen«, erklärt Ingo Rose, Geschäftsführer der Aggreko Deutschland GmbH. »Versorgungssicherheit ist heute ein zentraler Erfolgsfaktor. Energiebedarfe verändern sich, Projekte werden komplexer und zugleich steigen die Anforderungen an Effizienz und nachhaltigere Lösungen.« Dafür brauche es Nähe zum Kunden, technisches Wissen und ein Team, das schnell handlungsfähig sei. Durch den Standort in Pfungstadt verkürzten sich künftig die Wege zu zahlreichen Industrie- und Rechenzentrumsstandorten im wirtschaftsstarken Rhein-Main-Neckar-Raum. Dies erleichtere die Projektbetreuung und unterstütze eine zügige Bereitstellung modularer Mietlösungen. ### Fahrer aus Gefahrenzone heraushalten mit Fernsteuerung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/fahrer-gefahrenzone-heraushalten-fernsteuerung/ Last updated: 2026-09-22T12:00:22.000Z Saarbrücken (ABZ) | Beim Rückbau einer Tiefgarage am Messe-, Kongress- und Kulturforum Saarbrücken setzt die Ferraro-Gruppe erstmals auf zwei per Cat Command ferngesteuerte Kettenbagger. Das Bauvorhaben umfasst die Erweiterung des Messe-, Kongress- und Kulturforums um 3.400 m². Bis 2028 soll dort ein Veranstaltungszentrum entstehen. Bereits im vergangenen Sommer war das Gelände aufgrund eines Verdachts auf Kampfmittel sondiert worden. Die Ferraro-Gruppe aus Neunkirchen ist seit bald fünf Jahrzehnten im Rückbau und bei Industriedemontagen tätig. Zum Einsatz kommen ein Cat Kettenbagger 352 sowie ein Cat 330, die über eine Konsole gesteuert werden. Cavaliere Damiano Ferraro, der das Unternehmen 1977 gegründet hat, sagt: »Technologie bedeutet Fortschritt – und wir wählen für unsere Mitarbeiter immer die besten Maschinen und Technik am Markt aus.« Mit Cat Command lassen sich Baumaschinen nach Angaben von Caterpillar aus der Entfernung steuern, ohne dass sich der Fahrer in der Kabine befindet. Christian Berling, bei Caterpillar für den Vertrieb der Technologie zuständig, erläutert: »Fahrer müssen sich mit der Technik auseinandersetzen und umgewöhnen, wenn sie ihr Arbeitsgerät über eine Steuerkonsole bedienen. Es empfiehlt sich, mit Blickkontakt und mit Sicherheitsabstand zum Arbeitsgerät zu stehen. Das ist eine andere Art zu arbeiten, als Maschinisten es bislang kennen. Doch genau das macht Abbruchbaustellen wie hier in Saarbrücken deutlich sicherer und motiviert Unternehmen wie die Ferraro-Gruppe, Cat Command einzuführen«, erläutert Christian Berling. Unterstützt wurde die Ferraro-Gruppe von der Zeppelin Niederlassung Illingen. Die beiden Fahrer Iulian Chirila und Pietro Rivoli wurden vor Ort mit Cat Command vertraut gemacht. Rund 15 weitere Maschinisten sollen laut Unternehmensangaben künftig geschult werden. Beim Rückbau bleiben Teile der Konstruktion erhalten. Deshalb sind laut Unternehmensangaben verschiedene Trennschnitte erforderlich. Abschnitte werden abgestemmt oder mit einer Schere bearbeitet, Bewehrungseisen per Magnet entfernt sowie Beton zerkleinert und aufgehaldet. Da der Hang entlang der Baugrube als instabil gilt, soll die Fernsteuerung den Abstand zwischen Fahrer und Maschine vergrößern. Liridon Hoxa, Fuhrparkleiter der Ferraro-Gruppe, sagt: »Es braucht Vertrauen in die Technik. Wir haben darauf geachtet, dass die beiden Maschinisten, die mit der Konsole arbeiten, dieses Vertrauen mitbringen. Sie mussten nicht überredet werden – sie waren schnell davon überzeugt, dass ihre Arbeit so deutlich sicherer ist«. Zudem habe sich laut Hoxa die Produktivität erhöht: »Wir konnten unsere Effizienz um bis zu 15 Prozent steigern.« Die Ferraro-Gruppe beschäftigt laut eigenen Angaben rund 400 Mitarbeitende europaweit und verfügt über mehr als 350 Maschinen. Rückbau und Industriedemontagen bilden die Hauptgeschäftsfelder. Hinzu kommen die Revitalisierung von Industrieflächen und die Projektentwicklung. Dazu zählt laut Unternehmen das Projekt »Coer« in Homburg. ### Geruchsbelastung in Städten: Neue Technologien zur Lösung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/geruchsbelastung-staedte-neue-technologien-loesung/ Last updated: 2026-09-22T11:00:36.000Z Großhelfendorf (ABZ) | Feinstaub, Lärm und Hitze gelten als bekannte Umweltbelastungen in Städten. Nach Angaben der coalsi GmbH gewinnt jedoch auch die Geruchsbelastung aus der Kanalisation zunehmend an Bedeutung. Vor allem in dicht besiedelten Gebieten und bei steigenden Temperaturen komme es regelmäßig zu Beschwerden über unangenehme Gerüche. »Gerüche sind die unterschätzte Form der Umweltverschmutzung«, sagt Christian Elmauer aus der Geschäftsführung der coalsi GmbH. »Sie wirken unmittelbar auf das Wohlbefinden und beeinträchtigen die Wahrnehmung des gesamten Umfelds.« Nach Angaben des Unternehmens entstehen Gerüche in der Kanalisation durch biologische Prozesse. Dabei bilden sich unter anderem Schwefelwasserstoff und weitere Gase, die nicht nur Geruchsbelastungen verursachen, sondern auch Korrosion an Leitungen und Bauwerken fördern können. Höhere Temperaturen und zunehmende Starkregenereignisse könnten diese Entwicklungen zusätzlich verstärken. »Gerüche entscheiden mit darüber, wie wir Orte wahrnehmen, ob wir uns dort wohlfühlen«, sagt Elmauer. Nach Angaben des Unternehmens gewinnt das Thema deshalb auch für Städte und Gemeinden an Bedeutung. Zur Minderung von Geruchsemissionen werden nach Unternehmensangaben unterschiedliche Filtersysteme eingesetzt. Herkömmliche Lösungen mit Aktivkohleschüttungen können demnach durch Feuchtigkeit und Verschmutzungen beeinträchtigt werden. Dies könne den Luftaustausch im Kanal einschränken und die Korrosionsgefahr erhöhen. Als Alternative nennt das Unternehmen Filtersysteme mit strukturstabilen Filtermatten und aufgebrachter Aktivkohle. Nach Angaben von coalsi bleiben die Filtermatten durch ein modulares Siphon-System sauber und trocken, sodass die Luftzirkulation im Kanal erhalten bleibt und die Aktivkohle ihre Filterwirkung entfalten kann. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich durch den Abbau korrosiver Gase Schäden an Leitungen und Bauwerken reduzieren. Dies könne Wartungsintervalle verlängern und den Aufwand für Instandhaltung und Sanierung verringern. »Die Technologie ist heute so weit, dass sich Geruchsprobleme in vielen Fällen vollständig und nachhaltig lösen lassen«, erklärt Christian Elmauer. Nach Angaben der coalsi GmbH kommen die modular aufgebauten Filtersysteme sowohl in der Kanalisation als auch in kommunalen Infrastrukturanlagen und industriellen Anwendungen zum Einsatz. Ziel sei es, Geruchsbelastungen zu reduzieren und gleichzeitig die langfristige Funktionsfähigkeit der Entwässerungsinfrastruktur zu unterstützen. ### Hybrid-Bagger und Dumper: Effizienz im Bentonit-Abbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hybrid-baggers-dumper-effizienz-bentonit-abbau/ Last updated: 2026-09-23T09:04:16.000Z Mainburg/Moosburg/Landshut (ABZ) | Bei der Gewinnung von Bentonit in den Tagebauen zwischen Mainburg, Moosburg und Landshut setzt das Spezialchemieunternehmen Clariant auf das Zusammenspiel eines Raupenbaggers vom Typ Volvo EC400 Hybrid und fünf knickgelenkten Dumpern der aktuellen Volvo A40-Generation. Das Unternehmen organisiert nicht nur die Gewinnung selbst, sondern auch den Abraum, den Transport und die spätere Rekultivierung der Flächen. Für den Abbau des freigelegten Bentonits setzt Clariant auf einen Volvo-Raupenbagger EC400 Hybrid, flankiert von fünf A40 Dumpern und weiteren Maschinen. Die Wahl ist bewusst gefallen, denn der Tagebau verlangt Technik, die leistungsstark, wirtschaftlich und flexibel ist, informiert der Hersteller. Gerade im Bentonitabbau spielt demnach die Hybridtechnologie ihre Stärken aus. Beim Absenken des Auslegers wird Energie zurückgewonnen und für den nächsten Arbeitsschritt wieder genutzt. »Diese Maschine war natürlich sehr interessant, gerade in der aktuellen Situation mit dem Anstieg der Dieselpreise«, sagt Christian Gammel, Teamleiter Technik bei Clariant. »Verbrauch ist immer ein großes Thema und war für uns ein wichtiges Entscheidungskriterium. Dann hat auch die Breite – 3,50 Meter – des Baggers aufgrund der Transportgenehmigungen genau so gepasst, wie wir es wollten. Es zeigt sich auch im regulären Betrieb, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, weil wir deutlich Kosten sparen.« Für Clariant ist der deutlich geringere Kraftstoffverbrauch einer der größten Vorteile der Hybridmaschine. Gerhard Brunlehner, Verkaufsberater von Robert Aebi, erklärt: »Unser Ziel ist es, unseren Kunden innovative Lösungen näherzubringen und ihnen aufzuzeigen, wie sie ihre Betriebskosten nachhaltig senken können. Mit dem EC400 Hybrid konnten im bisherigen Betrieb den Kraftstoffverbrauch um zirka 30 Prozent senken – ein vielversprechendes Ergebnis!« Ein weiterer Vorteil des EC400 Hybrid ist der verlängerte Ausleger. Er erleichtert den Zugriff auf das Material in der Tiefe und verbessert damit die Arbeitssituation im Abbau. Der Bagger kann laut Hersteller sicher von oben arbeiten und deutlich tiefer in die Lagerstätte hineinreichen, ohne dass eine zusätzliche Zwischenstufe gebaut werden muss. Das spart Zeit und erhöht die Effizienz. Clariant arbeitet mit mehreren Tagebauen und kleinen, mobilen Trupps in der Region. Wo gerade gearbeitet wird, hängt stark von der Materialqualität und vom Wetter ab. Wenn eine Grube bei Nässe schwer befahrbar ist, wird kurzfristig auf einen anderen Standort ausgewichen. Betriebsleiter Jörg Tscharke beschreibt das so: »Das Besondere ist die Flexibilität beim Abbau. Wir haben immer einen kleinen Trupp auf den verschiedenen Gruben, müssen aber schauen, welche Qualitäten wo gebraucht werden. Entsprechend steuern wir die Gruben und bleiben besonders wetterbedingt flexibel, je nachdem, was gerade wo gemacht werden kann.« Neben dem Bagger spielen die Volvo-Dumper A40 der neuen Generation eine wichtige Rolle im Abraumtransport. Christian Gammel fasst zusammen: »Für die Dumper von Volvo spricht neben der Leistungsstärke der Fahrkomfort und die Ergonomie, sie gehören für uns mitunter wirklich zu den Besten. Mit der neuen Generation wurden Feinheiten verbessert, auch beim Thema Ergonomie und Arbeitssicherheit, zum Beispiel bei der Beleuchtung. Unsere Mitarbeiter schätzen den Fahrkomfort sehr, weil die Maschinen auch über längere Einsätze angenehm zu bedienen sind und ein konzentriertes Arbeiten ermöglichen.« Auch beim Service setzt Clariant auf ein eingespieltes System. Die Volvo-Maschinen laufen im Full-Service von Robert Aebi. Das umfasst Garantieverlängerung, Wartung, Kundendienst und Instandhaltung während der Leasinglaufzeit von drei bis fünf Jahren. So bleiben Wartungen planbar und die Einsatzbereitschaft der Maschinen wird langfristig sichergestellt. ### Manitou und Hyundai stärken Kooperation in Baumaschinen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/manitou-hyundai-kooperation-baumaschinen/ Last updated: 2026-09-22T08:58:54.000Z Manitou und HD Construction Equipment schließen eine Vertriebspartnerschaft für Kompaktmaschinen. Die Produkte werden unter den Marken Manitou und Gehl vertrieben, mit umfassendem Support und Service weltweit. _This post is for paying subscribers only._ ### Schlenter bestätigt: Deutscher Abbruchverband wählt neuen Vorstand URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schlenter-deutscher-abbruchverband-vorstand/ Last updated: 2026-09-22T09:50:06.000Z Magdeburg (ABZ) | Die Mitglieder des Deutschen Abbruchverbandes (DA) haben jüngst im Rahmen des DA-Jahreskongresses in Magdeburg den Vorstand für die kommenden vier Jahre gewählt, das teilt der Verband mit. Dem fünfköpfigen Gremium gehören künftig Ralf Brune, Mario Prümer, Philipp Bunde, Mathias Heermann und Johannes Schlenter an. In der anschließenden konstituierenden Sitzung des Vorstandes wurde Johannes Schlenter erneut zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Mit Ralf Brune und Mario Prümer ziehen zwei neue Mitglieder in den Vorstand ein. Philipp Bunde, Mathias Heermann und Johannes Schlenter wurden von der Mitgliederversammlung für eine weitere Amtszeit bestätigt. Gleichzeitig verabschiedet sich der Deutsche Abbruchverband von Thomas Lück und Kai Wist aus dem Vorstand. Beide haben nach zwölf Jahren Vorstandsarbeit die maximal mögliche Amtszeit erreicht und scheiden damit aus dem Gremium aus. Die Wahl markiert laut dem Verband eine wichtige Weichenstellung für die zukünftige Verbandsarbeit. Die Abbruch- und Recyclingbranche stehe vor tiefgreifenden technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Veränderungen. Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Fachkräftesicherung und Qualifizierung sowie eine stetig komplexer werdende Gesetzgebung würden die Arbeit der Unternehmen in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Der neue Vorstand verbinde dabei langjährige praktische und verbandliche Erfahrung mit neuen Perspektiven und unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten. Ralf Brune ist Geschäftsführer der A. Frauenrath Recycling GmbH und seit mehr als 15 Jahren im Deutschen Abbruchverband aktiv. Unter anderem engagiert er sich als stellvertretender Vorsitzender des Fachausschusses Recycling und Entsorgung und als Vorsitzender des DA-Landesverbandes NRW-Rheinland. Auch Mario Prümer gehört dem Vorstand erstmals an. Der geschäftsführende Gesellschafter der Prümer GmbH führt sein Familienunternehmen in dritter Generation und ist bereits in verschiedenen Gremien der Abbruch- und Recyclingbranche ehrenamtlich aktiv. Philipp Bunde, geschäftsführender Gesellschafter der sat. Industrie-Abbruch GmbH, gehört dem Vorstand seit 2022 an. Seine bisherigen Schwerpunkte liegen insbesondere in der Aus- und Weiterbildung sowie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ebenfalls wiedergewählt wurde Mathias Heermann, Geschäftsführer der Heermann Abbruch GmbH. Seit 2022 verantwortet er im Vorstand insbesondere den Bereich Abbruchtechnik und bringt dabei seine Erfahrung aus Baustelle, Bauleitung und Unternehmensführung ein. Johannes Schlenter gehört dem DA-Vorstand seit 2018 an und stand dem Verband bereits in der vergangenen Amtsperiode als Vorstandsvorsitzender vor. Seine Vorstandskollegen bestätigten ihn nach der Mitgliederversammlung erneut in diesem Amt. Die Zusammensetzung des neuen Vorstands spiegelt damit zentrale Aufgaben wider, vor denen der Verband und seine Mitgliedsunternehmen stehen. Fachliches Know-how aus der Praxis soll weiterhin die Grundlage der politischen und technischen Verbandsarbeit bilden. Gerade vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Anforderungen und des Wandels hin zu einer stärker kreislauforientierten Bauwirtschaft will der DA seine Rolle als Stimme der Abbruch- und Recyclingbranche weiter stärken. Gleichzeitig sollen Angebote für die Mitgliedsunternehmen weiterentwickelt, Wissen innerhalb der Branche geteilt und neue technische Entwicklungen frühzeitig begleitet werden. Die Vorstandswahl fand im Jahr des 75-jährigen Bestehens des Deutschen Abbruchverbandes statt. Damit richtet sich der Blick beim Jubiläum nicht nur zurück auf die Entwicklung des Verbandes, sondern bewusst auch nach vorne, so der Verband. Für die kommenden vier Jahre sei der Auftrag klar: die Rahmenbedingungen der Branche aktiv mitgestalten, Praxiswissen in politische und technische Debatten einbringen und die Interessen der Abbruch- und Recyclingunternehmen mit einer starken gemeinsamen Stimme vertreten, so der Verband. ### Brücke im Stadtgebiet von Bonn zurückgebaut URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bruecke-stadtgebiet-bonn-zurueckgebaut/ Last updated: 2026-09-22T08:00:56.000Z Bonn (ABZ) | Die Hagedorn Unternehmensgruppe hat kürzlich mit dem Rückbau der linksrheinischen Vorlandbrücke der A 565 im Stadtgebiet von Bonn begonnen. Im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Rheinland, baut Hagedorn das 1967 errichtete, rund 660 m lange ­Bauwerk zurück – mitten im dicht besiedelten Stadtgebiet. Rund 30.000 t Beton, Asphalt und Stahl müssen bis Ende 2026 auf einer Fläche von etwa 25.000 m2 weichen. Mit einem 75-Tonnen-Spezialbagger hat Hagedorn den Auftakt am westlichen Ende der Brücke gesetzt und dabei den ersten Abbruchabschnitt vom zu schützenden Widerlager der A 565 getrennt. Allein für diesen ersten Abschnitt waren rund 2.000 m3 Beton und 1.700 m2 Asphalt zurückzubauen, der Asphalt wurde bereits vor Beginn ­der eigentlichen Rückbauarbeiten ­abgefräst. Beim Rückbau über der Graurheindorfer- und Herseler Straße arbeitete das Team von beiden Seiten der Brücke im 24-Stunden-Betrieb übers Wochenende, um die Kreuzung und die Bahntrasse so schnell wie möglich wieder freizugeben. Ab dem zweiten Abbruchabschnitt erfolgt der Rückbau dann von beiden Brückenenden gleichzeitig in Richtung des Festlagers in der Mitte – insgesamt in 14 Schritten.Ergänzend zum Spezialbagger kommen mehrere Bagger der 40- und 50-Tonnen-Klasse zum Einsatz. Weil der Überbau der Brücke sowohl längs als auch quer vorgespannt ist, muss Hagedorn den Rückbau der beiden Teilbauwerke technisch eng aufeinander abstimmen. Neben konventionellen Anbaugeräten wie Stemmhammer, Abbruchzange und Pulverisierer kommen zusätzlich insgesamt acht Jack-Up-Systeme zum Einsatz, die auf Schwerlastmodulfahrzeugen (SPMTs) montiert sind, um einen unkontrollierten Kollaps der Brücke zu verhindern, heißt es seitens des Unternehmens. Die Spezialsysteme stellen WASEL und Eisele als Tochtergesellschaften der Hagedorn Gruppe bereit und installieren sie vor Ort. Für den Schutz der unter der Brücke verlaufenden Leitungsinfrastruktur im Kreuzungsbereich des ersten Rückbau-Abschnitts hat Hagedorn rund 2.500 m3 Sand als Fallbett unter der Brücke eingebracht. Baggermatratzen aus Holz sichern die Gleisanlagen der querenden Stadtbahnlinie zusätzlich. Großformatige Betonwinkelsteine schützen die nächstgelegene Wohnbebauung, Wassernebelanlagen binden den Staub. Lärm und Erschütterungen überwacht Hagedorn fortlaufend sensorisch – bei Grenzwertüberschreitungen greifen die Poliere vor Ort unmittelbar ein. »Mit dem ersten Abschnitt haben wir gesehen, mit welchem Material wir es hier zu tun haben – stahlbewehrter Spannbeton, so hart wie erwartet. Unsere Erfahrung aus zahlreichen innerstädtischen Rückbauprojekten zahlt sich jetzt aus, gerade bei diesem engen Zeitplan mitten im Stadtgebiet«, sagt Fritz von Mangoldt, Vertriebsleiter der Hagedorn Unternehmensgruppe und Oberbauleiter des Projekts. Unmittelbar nach Abschluss der Rückbauarbeiten Ende 2026 beginnt der von der Autobahn GmbH ausgeschriebene Ersatzneubau der Vorlandbrücke, der bis Ende 2028 fertiggestellt sein soll. Die Hagedorn Unternehmensgruppe mit Sitz in Gütersloh ist nach eigenen Angaben ein weltweit führenden Anbieter entlang der Wertschöpfungskette der Bauwirtschaft. Die Gruppe ­beschäftigt heute über 2.000 Mitarbeitende und umfasst mehr als 30 Gesellschaften. Mit Standorten in ganz Deutschland sowie Projekten ist Hagedorn mit seinem breiten Leistungsspektrum in zahlreichen Bereichen der Bau- und Flächenentwicklung aktiv. ### Bundesbauministerin übernimmt Schirmherrschaft für Deutsches Baugewerbe-Nationalteam URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bundesbauministerin-schirmherrschaft-deutsches-baugewerbe-nationalteam/ Last updated: 2026-09-22T08:38:23.000Z Berlin (ABZ) | Bis 27\. September 2026 finden in Shanghai die Weltmeisterschaften der Berufe statt, die WorldSkills 2026\. Das Nationalteam Deutsches Baugewerbe tritt mit sechs hochqualifizierten Nachwuchskräften in fünf Gewerken an. Bundesbauministerin Verena Hubertz übernimmt ab sofort die Schirmherrschaft über das Team. Wolfgang Schubert-Raab, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe, bedankt sich für die Unterstützung: »Die Schirmherrschaft von Bundesbauministerin Verena Hubertz ist eine ganz besondere Wertschätzung für unser Nationalteam und unglaublich wichtig! Denn jeder aus dem Team hat sich durch eine hervorragende Ausbildung, anspruchsvolle Wettbewerbe und unzählige Trainingsstunden seinen Platz auf internationaler Bühne hart erarbeitet. Dahinter stehen großartige Leistungen, viel Einsatz und die engagierte Unterstützung der Trainerinnen, Trainer und Betreuer. Allen gemeinsam gebührt unser Dank und unsere Anerkennung!« Das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes vereint die besten Nachwuchshandwerkerinnen und Nachwuchshandwerker der Gewerke Fliesenlegen, Maurern, Zimmern, Stuckateurhandwerk sowie Beton- und Stahlbetonbau. Träger des Teams ist der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Mit der Teilnahme an internationalen Berufswettbewerben fördert der ZDB Spitzenleistungen im Bauhandwerk und macht die hohe Qualität der dualen Ausbildung sichtbar. Die Mitglieder des Nationalteams sind zugleich Botschafterinnen und Botschafter für eine der größten und wichtigsten Wirtschaftsbranchen Deutschlands. Das Team des Deutschen Baugewerbes tritt in fünf Wettbewerbsdisziplinen an: Stuckateur: Maximilian Buerger1 (22), Nordrhein-Westfalen; Zimmerer: Florian Dorer (22), Baden-Württemberg; Maurer: Leonhard Eham (20), Bayern; Fliesenleger: Niko Schleicher (21), Saarland; Beton- und Stahlbetonbauer: Tim Arnold (20) und Jakob Distler (20), Bayern. Begleitet und trainiert werden die Teilnehmer von den Bundestrainerinnen und Bundestrainern Betonbaumeisterin Jule Janson, Fliesenlegermeister Marcel Beyer, Maurermeister Kevin Kuck, Zimmerermeister Michael Rieger sowie Stuckateur- und Trockenbaumeister Josef Gruber. »Deutschlands Bauhandwerk ist stark, innovativ und international wettbewerbsfähig. Das Nationalteam zeigt eindrucksvoll, welche Karrieremöglichkeiten Talent, gepaart mit harter Arbeit, Leidenschaft und einer exzellenten Ausbildung, eröffnet. Ich freue mich sehr, die Schirmherrschaft zu übernehmen und das Baugewerbe-Team zu unterstützen. Für die Weltmeisterschaften wünsche ich allen Teilnehmern viel Erfolg und vor allem Freude daran, ihr Können auf internationaler Bühne zu beweisen«, sagt Hubertz. Dem Team drückt Schubert-Raab fest die Daumen: »Ich bin schon jetzt unglaublich stolz auf unser Team. Jetzt heißt es für euch: konzentriert bleiben, alles geben, fair kämpfen und Teamgeist zeigen! Wir drücken euch und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vom gesamten Team Germany die Daumen! Ihr könnt stolz auf euch sein – und jetzt zeigt, was ihr draufhabt!« ### Akku-Stahlrohrschneider für dickwandige Rohre URL: https://allgemeinebauzeitung.de/akku-stahlrohrschneider-dickwandige-rohre/ Last updated: 2026-09-22T05:00:32.000Z Hilden (ABZ) | Mit dem M18 FUEL Akku-Stahlrohrschneider M18 FPCS-502X bietet Techtronic Industries ein neues Akku-Werkzeug für das Trennen von dickwandigen Stahlrohren an. Das Gerät wurde speziell für Anwendungsbereiche konzipiert, in denen im Anschluss Gewinde geschnitten werden. Nach Angaben des Herstellers erzeugt das Werkzeug Schnitte mit geringer Gratbildung, was die Vorbereitungszeit für nachfolgende Arbeitsgänge verkürzt. Der M18 FPCS eignet sich nach Herstellerangaben zum Schneiden von Rohren aus Kohlenstoffstahl, verzinktem Stahl sowie weiteren Metallen mit einem Durchmesser von bis zu 1 Zoll beziehungsweise 33,7 mm. Für die Schnitte kommt eine hartmetallbestückte Klinge zum Einsatz, deren Scheibendurchmesser 114 mm bei einem Bohrungsdurchmesser von 12 mm beträgt. Ein integrierter Eintauchmechanismus verhindert das Überschneiden angrenzender Materialien, wodurch sich das Werkzeug für den Einsatz am Boden oder direkt an der Rohrleitung eignet. Die Mindest-Arbeitshöhe zum Rohrschneiden wird mit 63,5 mm angegeben. Die Antriebseinheit setzt sich aus einem bürstenlosen POWERSTATE-Motor, der REDLINK PLUS-Steuerung und der REDLITHIUM-Akkutechnologie zusammen. Das Werkzeug ist mit dem M18-System des Herstellers kompatibel. Mit einer Ladung des 18 V/5 Ah-Akkus (M18 B5) sind laut Milwaukee bis zu 50 Schnitte möglich. Bei einer Leerlaufdrehzahl von 3.140 U/min erreicht der Schneider eine maximale Schnitttiefe in Stahl von 33,7 mm. Das Gesamtwicht der 350 mm langen Maschine liegt inklusive des 5 Ah-Akkus bei 3,7 kg. Zum Lieferumfang der Ausführung M18 FPCS-502X gehören zwei M18 B5 Akkus, das M12-18 FC Ladegerät, eine HD Box sowie eine Trennscheibe. Interessierte finden Milwaukee auf der diesjährigen NordBau zum einen als Mitaussteller bei der Neue Eisenhenkel GmbH (Halle 5, 5411) und zum anderen unter den Standnummern Halle 5, 5414, 5316 und 5315\. Milwaukee ist nach eigener Aussage ein weltweit führender, US-amerikanischer Hersteller von extrem robusten Elektrowerkzeugen, der sich primär an professionelle Handwerker und die Industrie richtet. Das 1924 gegründete Unternehmen gehört heute zur Techtronic Industries (TTI) Gruppe und zeichnet sich vor allem durch seine besondere Akku-Technologie und die rote Gehäusefarbe aus, teilt das Unternehmen mit. ### Potain Evy 28-21 mit Smart Set-Up und CONNECT-Plattform URL: https://allgemeinebauzeitung.de/potain-evy-28-21-smart-set-up-connect-batimat-2026/ Last updated: 2026-09-21T13:30:20.000Z Der neue Potain Evy 28-21 zeigt auf der Batimat 2026 innovative Funktionen wie Smart Set-Up, Potain CONNECT und Compliance mit EN 14439:2025. Der Kran optimiert Effizienz, Sicherheit und Betriebskosten für den Wohnungsbau. _This post is for paying subscribers only._ ### Andreas Schneider URL: https://allgemeinebauzeitung.de/andreas-schneider/ Last updated: 2026-09-21T13:00:23.000Z Schneider übernimmt die Position von Dr. Florian Heydenreich, der das Unternehmen nach elf Jahren auf eigenen Wunsch verlässt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zuzuwenden. Der 48-jährige Schneider ist seit zehn Jahren im Konzern tätig und verantwortete zuletzt auf Konzernebene das Produkt­management sowie die Business Unit Automation. Mit der Neubesetzung führt der Anbieter für innerbetriebliche Logistiklösungen seine Strategie mit Schwerpunkt auf Kundenbedürfnisse und den Ausbau des Automatisierungsportfolios fort. »Stetige Innovationen, hocheffiziente Kundenlösungen sowie ein höchst zuverlässiger, vorausschauender Service sind seit jeher Markenzeichen von Still und werden auch in Zukunft wichtige Entscheidungskriterien von Unternehmen im dynamischen Intralogistikmarkt bleiben. Mit dem innovativen Lösungsportfolio und den modularen, digitalen Servicemodulen verfügt Still über ein breites, attraktives Angebot, eine ausgezeichnete Reputation und eine hervorragende Marktposition. Hier anzuknüpfen und Still konsequent als Treiber innovativer Lösungen auf Basis führender Technologien mit größtem Kundennutzen im Markt für Intralogistik weiterzuentwickeln, ist eine Aufgabe, auf die ich mich sehr freue«, ­erklärt Andreas Schneider zu seiner neuen Funktion. Nach Unternehmensangaben wurde der Führungswechsel im Rahmen eines Übergabeprozesses vollzogen, um die Positionierung der Marke und die operativen Strukturen weiter zu stärken. ### Neue Umbauzug-Generation für Gleiserneuerung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neue-umbauzug-generation-gleiserneuerung/ Last updated: 2026-09-21T12:19:38.000Z Leonhard Weiss bestellt den neuen P95 NG von Matisa, um seine Kapazitäten für maschinelle Gleiserneuerung zu erweitern. Die Investition unterstreicht langfristige Planung und die Stärke der Erfahrung im Umbauverfahren. _This post is for paying subscribers only._ ### Raupenarbeitsbühne mit technischer Einweisung übergeben URL: https://allgemeinebauzeitung.de/raupenarbeitsbuehne-r23da-technische-einweisung/ Last updated: 2026-09-21T11:37:14.000Z Markus Sturhahn erhält von Imer Group eine neue Raupenarbeitsbühne R23DA – begleitet durch umfassende technische Einweisung und Schulung für das Bedienpersonal. Die Bühne bietet eine Arbeitshöhe bis zu 23 Meter und bleibt unter der 3,5-Tonnen-Grenze. _This post is for paying subscribers only._ ### Takeuchi-Bagger und Anbaugeräte: Wirtschaftlichkeit durch perfekte Kombination URL: https://allgemeinebauzeitung.de/takeuchi-bagger-anbaugeraete-wirtschaftlichkeit/ Last updated: 2026-09-21T11:30:14.000Z Heppenheim (ABZ) | Takeuchi-Bagger machen laut Anbieter Anbaugeräte zu einem wirtschaftlichen Werkzeug – Handling, Emissionen und passgenaue Kraft bringen Erfolg – umfangreiches Anbaugeräte-Programm bekommen Interessenten bei der Wilhelm Schäfer GmbH. Ein guter Bagger macht aus einem Anbaugerät ein wirtschaftlich erfolgreiches Werkzeug. Klingt simpel, verlangt laut Unternehmen aber viele Details und Parameter, die zusammenpassen müssen: Tragkraft, Motorleistung, Abgaswerte, leistungsfähiges und flexibles Hydrauliksystem, kompatible Leitungsquer- schnitte, schnelle Geräteverbindung. Ein gutes Beispiel, wie das funktioniert, liefere ein 16-Tonnen Takeuchi TB 2150 R CV beim Rückbau eines Wirtschaftsgebäudes. Der Takeuchi TB 2150 R CV sei kompakt und mit 85 kW/115 PS leistungsstark und sauber, weil bei Abgasstufe EU V ein Diesel-Oxidationskatalysator, ein Diesel-Partikelfilter und die SCR-Nachbehandlung mit AdBlue zum Einsatz kommen. Rückbau findet auch in Innenräumen statt. Dafür muss die Maschine entsprechende Voraussetzung die Emissionen betreffend haben. Mit der beschriebenen Technik ist das laut Wilhelm Schäfer möglich. Außerdem muss die Hydraulik die Kraft und Flexibilität bringen, um die notwendigen Arbeiten leisten zu können. Also eine summenleistungsgeregelte Hydraulik mit vier Zusatzkreisläufen. Leitungen, Verbindungen und Hydraulikschläuche, die exakt aufeinander abgestimmt sind. Und ein Schnellkupplungssystem, dass das Verbinden der Hydraulikschläuche von Maschine und Anbaugerät leicht und schnell macht, erläutert Wilhelm Schäfer. Ein Praxisbeispiel von Wilhelm Schäfer: Der Takeuchi 2150 R CV ist mit einem Verstellausleger ausgerüstet und hat eine Reichweite von 8,60 m. Um die Verglasung in einem Gebäude zu entfernen, hat er ein Spezialwerkzeug von 5,10 m Länge bekommen. Mit der Reichweite von nun fast 15 m kann er alle Glasfelder problemlos bearbeiten. Die bärenstarke Hydraulik wiederum macht alle notwendigen Bewegungen präzise möglich. Eine zusätzlich verbaute Schutzbelüftungsanlage verhindert das Eindringen von Schmutz und Staubpartikeln in die Kabine, zertifizierte Schutzgitter an der Front und auf dem Dach sowie ein Löffelzylinderschutz erfüllen die hohen Anforderungen an den Bediener- und Maschinensicherheit bei Arbeiten in besonders belasteten Einsatzbereichen. Zum Rückbau der Innenverkleidungen und anderer Teile wird eine Schere mit 600 kg Eigengewicht angebaut und die Hydraulikleitungen gekuppelt. Das dauert eine Minute. Danach ist zügiges und präzises Arbeiten zu beobachten. Der Takeuchi habe die Kraft und Leistungsfähigkeit, um schnell und exakt mit dem schweren Anbaugerät arbeiten zu können. So sei es wirtschaftlich. Das gleiche gilt für die gesamte Takeuchi-Flotte. Alle Bagger von 0,7 bis 16 t sind für das Zusammenspiel mit unterschiedlichsten Anbaugeräten gedacht. Das heißt, sie sollen durchgängig so konstruiert sein, dass ein Anbaugerät optimale Leistung bringen kann. Wer im Abbruch, Leitungsbau, Galabau oder ähnlichem arbeitet, muss laut Wilhelm Schäfer praxisnah schnell hydraulische Anbaugeräte wechseln können. Das Schnellkupplungssystem Taklock mache kurze Wechselzeiten möglich. Vor allem ohne Komplikationen. Das bedeutet, dass auch unter Druck stehende Leitungen verbunden werden können. Das Taklock gibt es in drei Versionen mit insgesamt sieben Ausführungen für die unterschiedlichen Baggergrößen und Anbaugeräte. Es unterscheidet sich durch die Anzahl der Anschlüsse und der maximalen Durchflussmenge. Sie reicht von 90 bis zu 260 l/min. Der maximale Druck variiert von 330 bis 450 bar. Passend für hydraulische Anbaugeräte wie Hydraulikhammer, Schachtgreifer, Mehzweck-greifer, Grabenräumwanne, Anbauverdichter, Erdbohrgerät, Schlegelmulcher, Baumschere, Kegelholzspalter und andere. Wilhelm Schäfer, der Takeuchi-Generalimporteuer, bietet laut eigenen Anbagen ein umfangreiches Anbaugeräteprogramm: Hydraulikhämmer, Tiltrotatoren, Powertilt, hydraulische und vollhydraulische Schnellwechsler, Drehlöffel, Mehrzweckgreifer und vieles mehr. Beispielsweise gebe es die Hydraulikhämmer des japanischen Herstellers Toku in acht Varianten für Bagger von 0,7 bis 16 t mit Gerätegewichten von 75 bis 950 kg. Genauso wichtig sollen die qualitativen Merkmale sein. Die Verwendung erstklassiger Materialien und die präzise praxisorientierte Konstruktion machen die Geräte zu echten Mehrwertbringern. ### Brandenburg saniert 520 Kilometer kaputter Landstraßen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/brandenburg-saniert-520-kilometer-kaputter-landstraessen/ Last updated: 2026-09-21T10:56:25.000Z Potsdam (dpa) | Brandenburgs Landesregierung will einen Teil der Landstraßen systematisch sanieren. «Bis zu 520 Kilometer besonders geschädigter Landesstraßen sollen in Brandenburg bis voraussichtlich 2031 substanzverbessernd saniert werden», hieß es in einer Mitteilung des Verkehrsministeriums. Der Auftakt soll kommende Woche auf der L74 bei Kehrigk (Landkreis Oder-Spree) gemacht werden. Für das Programm sind 200 Millionen Euro vorgesehen. «Der Zustand vieler Landesstraßen ist nicht zufriedenstellend», sagte Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD). «Deshalb setzen wir nicht allein auf punktuelle Ausbesserungen, sondern auf einen planvollen Erhaltungsansatz, der die Substanz der Straßen dauerhaft stärkt.» Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg betreut nach Angaben des Ministeriums rund 5.520 Kilometer Landesstraßen. Nach der Zustandsbewertung aus dem Jahr 2023 sind rund 65 Prozent dieses Straßennetzes substanziell erhaltungsbedürftig. «Nahezu zwei von drei Bestandskilometern haben den Warn- oder Schwellenwert überschritten.» ### Berufsverband feiert 100-Jahre- Jubiläum mit Schifffahrt auf dem Main URL: https://allgemeinebauzeitung.de/berufsverband-100-jahre-schifffahrt-main/ Last updated: 2026-09-21T10:04:41.000Z Frankfurt am Main (ABZ) | Zum Jubiläum kamen rund 60 Gäste zu einer Schifffahrt auf dem Main zusammen. An Bord der Eventlocation »Backschaft« in Offenbach begrüßte der Erste Vorsitzende Andreas Ostermann die Gäste. »Wir verstehen uns als engagierten Partner für alle Bauschaffenden. Der Verband leistet ehrenamtlich Großes. Wir können stolz auf unsere Mitwirkung an der Gründung der Architektenkammer sowie der Ingenieurkammer zurückblicken. Ich danke allen, die heute hier sind, für ihr Engagement.« Der BDB-HESSENFRANKFURT bezeichnet sich als größten Berufsverband für Architekten, Ingenieure und Unternehmer in Hessen. Der Schwerpunkt des Verbandes liegt in Frankfurt. Dort befinden sich die Geschäftsstelle und die Baumeister-Akademie. Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main, würdigte in seinem Grußwort die Verbandsarbeit: »Baumeister sind die Grundlage für alles. Wer die Wirtschaft stärken möchte, braucht dafür passende Gebäude. Sie engagieren sich also nicht nur für den Verband, sondern vor allem für die Stadt und die gesamte Region.« Die Festrede hielt Ingolf Kluge, Präsident der Ingenieurkammer Hessen und langjähriges BDB-Mitglied. »Der Einladung bin ich sehr gerne gefolgt, nicht nur als amtierender Präsident der Ingenieurkammer Hessen, sondern eben auch als langjähriges BDB-Mitglied mit einer aktiven Vergangenheit in diesem, unserem Berufsverband.« Kluge verwies auf die zunehmende Komplexität von Bauvorhaben und wachsende Anforderungen an die am Bau Beteiligten. »Baumeister waren früher die ́Allwissenden ́ im Baugeschehen. Heute ist es undenkbar, dass eine Person allein ein Bauwerk realisiert. Der BDB vereint aber alle wieder in einer einzigartigen Baufamilie. Er ist der einzige aktive Berufsverband, in dem alle einen Platz finden und haben: Architekten, Ingenieure, Unternehmer und Studenten und Rentner“. Auch der Zweite Vorsitzende des BDB-HESSENFRANKFURT, Carsten Kulbe, verwies auf den fachübergreifenden Austausch als einen ursprünglichen Zweck des Verbandes. »Antrieb der Gründung unseres Verbandes war es, sich über berufliche Herausforderungen auszutauschen.« Heute gehöre nach seinen Worten mehr dazu: »Wir vertreten unsere Interessen und helfen uns auch berufsübergreifend weiter. So kann es die nächsten Jahre gerne weitergehen.« Den Abschluss der Feier bildete die Schifffahrt auf dem Main mit Blick auf die Frankfurter Skyline. Andreas Ostermann zog anschließend eine positive Bilanz: »Es war ein unvergessliches Fest mit guten Gesprächen und Momenten, die in Erinnerung bleiben.« ### Sennebogen stellt zwei Abbruchbagger für unterschiedliche Aufgaben vor URL: https://allgemeinebauzeitung.de/sennebogen-abbruchbagger-unterschiedliche-aufgaben/ Last updated: 2026-09-21T07:00:56.000Z Die neuen Modelle 830 E Demolition Vario Tool und 825 E Demolition von Sennebogen bieten variable Ausrüstung für Rückbauarbeiten. Sie ermöglichen einen effizienten Wechsel zwischen verschiedenen Arbeitsaufgaben mit geringem Logistikaufwand. _This post is for paying subscribers only._ ### Zyklische Belastungstests bestätigen Auslegung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/zyklische-belastungstests-bestatten-auslegung/ Last updated: 2026-09-21T07:00:50.000Z Neue Zahnsysteme werden durch zyklische Belastungstests auf ihre Stabilität geprüft. Die Tests stellen sicher, dass das System vor Versagen der Zahnbox oder Halternase schützt und den Esco-Standards entspricht. _This post is for paying subscribers only._ ### Handschutz muss Gefährdung passen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/handschutz-muss-gefaehrdung-passen/ Last updated: 2026-09-21T07:00:28.000Z Wiesbaden (ABZ) | Schnittverletzungen, Quetschungen, Verbrennungen oder der Kontakt mit Gefahrstoffen können zu Ausfallzeiten und langfristigen gesundheitlichen Folgen führen. Nach Angaben von Mewa lassen sich viele dieser Verletzungen vermeiden, wenn der Handschutz entsprechend der jeweiligen Tätigkeit ausgewählt und sachgerecht verwendet wird. »Ein einzelner Handschuh kann meist nicht mehrere Risiken optimal abdecken«, stellt Boris Bachschijan von Mewa klar. Der Produktmanager beschäftigt sich laut eigenen Angaben seit mehr als 25 Jahren mit Sicherheitshandschuhen. Entscheidend sei, den Handschutz nach Gefährdungsart, Schutzklasse und Materialeigenschaften auszuwählen. Auch Passform und Tragekomfort spielen eine Rolle. Falsche Größen, steife Materialien oder unbequeme Nähte könnten dazu führen, dass Sicherheitshandschuhe im Arbeitsalltag weniger konsequent getragen werden. Die grundlegenden Anforderungen an Schutzhandschuhe sind in der DIN EN 21420 festgelegt. Wie andere Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) werden auch Sicherheitshandschuhe in drei Risikokategorien eingeteilt. Bei Produkten der Kategorien II und III müssen die jeweiligen Schutzeigenschaften durch Piktogramme sowie Angaben zu Prüfnormen und Leistungsstufen gekennzeichnet sein. Dadurch können Anwender erkennen, für welche Gefährdungen ein Handschuh geeignet ist. Unabhängig von der Kategorie müssen Sicherheitshandschuhe das CE-Zeichen tragen. Es bestätigt laut Mewa die Übereinstimmung mit den geltenden Anforderungen der Europäischen Union. »Zusätzlich zur Kennzeichnung des Handschuhes sollten die allgemeinen Angaben in der Herstellerinformation beachtet werden, denn erst alles zusammen bildet die Grundlage für einen verlässlich geprüften Schutz«, erklärt Bachschijan. Bei der Auswahl von Sicherheitshandschuhen spielt laut Mewa nicht allein der Anschaffungspreis eine Rolle. Materialqualität, Verarbeitung, Ergonomie und die richtige Anwendung beeinflussen die Nutzungsdauer der Produkte. Länger einsetzbare Handschuhe können Beschaffungsaufwand und Arbeitsunterbrechungen reduzieren. »Langlebige Produkte sind über die Nutzungsdauer hinweg wirtschaftlicher und außerdem ressourcensparender«, betont Bachschijan. Auch bei Schutzhandschuhen steigt nach Angaben des Unternehmens die Nachfrage nach recycelten Materialien und ressourcenschonenden Produktionsverfahren. Ein vollständiger Rundum-Service mit industrieller Reinigung ist bei Sicherheitshandschuhen bislang jedoch nur eingeschränkt möglich. Grund dafür seien die technischen Anforderungen an Waschprozesse, bei denen die Schutzfunktionen erhalten bleiben müssen. Bei der Auswahl von Produkten und Lieferanten für das Online-Sortiment an Arbeitsschutzartikeln orientiert sich Mewa laut eigenen Angaben an Kriterien wie Langlebigkeit, Qualität sowie einer ressourcenschonenden Produktion und Verpackung. Die Weiterentwicklung von Persönlicher Schutzausrüstung wird nach Einschätzung von Mewa durch neue Materialien, Hightech-Garne und Beschichtungen geprägt. Der Trend geht demnach zu Handschuhen, die mehrere Schutzanforderungen miteinander verbinden und gleichzeitig höheren Tragekomfort bieten. Auch digitale Funktionen könnten künftig eine größere Rolle spielen. »Durch die Integration von Sensoren oder digitale Schnittstellen zum Datenaustausch wird es in der Zukunft intelligente Handschuhlösungen geben, die Risiken erkennen und beispielsweise Informationen über den Zustand der Schutzfunktionen liefern«, erwartet Bachschijan. ### Platformers' Days 2026: Über 30 Neue Aussteller in Karlsruhe URL: https://allgemeinebauzeitung.de/platformers-days-2026-neue-aussteller-karlsruhe/ Last updated: 2026-09-21T07:00:05.000Z Karlsruhe (ABZ) | An zwei Messetagen präsentieren zahlreiche nationale und internationale Ausstellende auf über 32.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein breites Spektrum an Hebe- und Höhenzugangstechnik, sowie ergänzenden Produkten, digitalen Lösungen und Services. Auf knapp 500 Quadratmetern entsteht im Zentrum der Halle 1 eine kuratierte Sonderfläche mit Fokus auf Flurfördertechnik. Mit der Sonderschau präsentiert sich erstmals die bundesweite Händlerorganisation Stapler Plus eG als neuer Kooperationspartner der Messegesellschaft. Gemeinsam mit Zulieferern und Partnern wird das Thema Flurfördertechnik gebündelt abgebildet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Sonderschau greifen zentrale Branchenthemen auf – von digitalen Flottenlösungen über flexible Finanzierungs- und Mietmodelle bis hin zu spezialisierten Anbaugeräten und Systemlösungen. Die beteiligten Partner der Sonderschau sind: Stapler Plus, Vetter Industrie, Durwen Maschinenbau, Trex.Parts, Michelin Reifenwerke, De Lage Landen Leasing und Still. »Wir konnten in diesem Jahr nicht nur eine Sonderschau installieren, sondern darüber hinaus Branchengrößen wie Hyster-Yale oder Ersatzteilpartner wie TVH für die Platformers‘ Days gewinnen. Beide feiern in diesem Jahr Ihre Premiere als Ausstellende. Insgesamt konnten wir mehr als 30 neue Herstellende und Händler erstmalig für eine Ausstellung auf den Platformers‘ Days in Karlsruhe begeistern«, erklärt Philipp Doll, Projektleiter der Platformers’ Days. Ein besonderes Element, auf den Platformers‘ Days 2026, ist auch die Low-Level Access Area in Halle 1\. Dabei handelt es sich um eine Testfläche für sogenannte Low-Level-Access-Arbeitsbühnen – kompakte, handverschiebbare oder selbstfahrende Personenlifte für den sicheren Einsatz in niedrigen Höhen. Einmalig in Deutschland ist, dass die Systeme auf dem Parcoursgelände der Platformers‘ Days unter realen Bedingungen im direkten Vergleich getestet werden können. Branchenmarktführer wie Genie, Power Towers, Faraone oder Safelift sind dort u.a. mit einem Gerät vertreten. Besuchende haben die Möglichkeit, in der im Freigelände verorteten Demo-Area, unter realitätsnahen Baustellenbedingungen Live-Demonstrationen zu erleben. Den Fokus legen die Macher im Bereich der Demo-Area auf Produktneuheiten und Innovationen, die in diesem Jahr neu in den Markt eingeführt werden beziehungsweise eingeführt worden sind. Erstmals wird mit Merlo auch ein Hersteller von Teleskopstaplern in der Demo-Area zu sehen sein. Neben den Arbeitsbühnen von Avant, Genie und Haulotte sind auch Minikrane von Hoeflon und Jekko im Einsatz. Am 8\. Oktober, am Abend des ersten Messetages, ist die beliebte PD-Networking-Night geplant. Erwartet werden rund 1.000 Gäste aus der Branche. Die imposante Eingangshalle der Messe Karlsruhe mit Blick auf das beleuchtete Atrium wird in eine Sportsbar mit zahlreichen Anlaufpunkten umgestaltet. Ziel ist es, Ausstellenden und Besuchenden einen strukturierten Rahmen für Austausch und Networking in einem einmaligen Ambiente zu bieten. Weitere Informationen finden Interessierte im Netz unter www.platformers-days.de. ### BG BAU veröffentlicht Sicherheitsregeln für Dacharbeiten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bg-bau-sicherheitsregeln-dacharbeiten/ Last updated: 2026-09-21T06:52:34.000Z Berlin (ABZ) | Arbeiten auf Dächern zählen nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) zu den gefährlichen Tätigkeiten in der Bauwirtschaft. Im Rahmen der Aktionswoche „Dacharbeiten“ der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) vom 21\. bis 25\. September weist die BG BAU auf Absturz- und Durchsturzgefahren hin. Im Jahr 2025 waren nach Angaben der BG BAU 41 Prozent der tödlichen Arbeitsunfälle in ihrem Zuständigkeitsbereich Absturzunfälle. Dächer waren mit 24 Prozent zugleich der häufigste Unfallauslöser bei tödlichen Arbeitsunfällen. Mit dem Ausbau der Photovoltaik nimmt laut BG BAU auch die Bedeutung sicherer Arbeitsmöglichkeiten auf Dächern zu. Neben der Montage müssen Photovoltaikanlagen regelmäßig kontrolliert, gewartet, repariert oder gereinigt werden. Dafür müssen Dachflächen über die Nutzungsdauer der Anlagen wiederholt sicher erreichbar sein. »Photovoltaikanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Gleichzeitig entstehen mit ihnen Arbeitsplätze auf dem Dach, die über die gesamte Nutzungsdauer der Anlage sicher erreichbar sein müssen. Absturz- und Durchsturzsicherungen dürfen deshalb kein nachträglicher Gedanke sein, sondern gehören von Anfang an zur Planung«, sagt Björn Kass, Präventionsleiter der BG BAU. Nach Angaben der BG BAU sollten deshalb bereits bei der Planung sichere Zugänge und Verkehrswege sowie Einrichtungen zum Schutz vor Absturz und Durchsturz berücksichtigt werden. Auch spätere Wartungs- und Reinigungsarbeiten sollten dabei einbezogen werden. Eine Absturzgefahr besteht laut BG BAU nicht nur an Dachkanten. Auch nicht durchtrittsichere Dachflächen und Bauteile wie Lichtkuppeln und Lichtbänder können eine Gefahr darstellen. Vor Beginn der Arbeiten sollte deshalb geprüft werden, welche Bereiche sicher betreten werden können, wo sich Öffnungen und nicht durchbruchsichere Bauteile befinden und an welchen Stellen Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Sichere Verkehrswege sollten vor Arbeitsbeginn festgelegt und anschließend genutzt werden. Das gilt laut BG BAU auch bei kurzen Tätigkeiten, etwa bei der Kontrolle einzelner PV-Module, kleineren Reparaturen oder der Reinigung einer Anlage. Lassen sich Arbeiten vom Boden oder einem anderen geschützten Arbeitsplatz aus durchführen, sollte das Betreten des Daches vermieden werden. Für bestimmte Inspektions- und Reinigungsarbeiten können technische Hilfsmittel eingesetzt werden. Für Dacharbeiten hat die BG BAU neun lebenswichtige Regeln formuliert: 1. Absturzkanten müssen wirksam gesichert sein. 2. Öffnungen und nicht durchbruchsichere Bauteile müssen gegen Absturz und Durchsturz gesichert sein. 3. Für den Zugang und die Arbeiten sind sichere Verkehrswege zu nutzen. 4. Gerüste dürfen nur genutzt werden, wenn sie sicher und für die Nutzung freigegeben sind. 5. Maschinen und Geräte müssen für die jeweilige Tätigkeit geeignet und mängelfrei sein sowie bestimmungsgemäß verwendet werden. 6. Dächer und Bauteile dürfen nur betreten werden, wenn sie durchtrittsicher sind oder geeignete Schutzmaßnahmen getroffen wurden. 7. Leitern sind nur einzusetzen, wenn sicherere Arbeitsmittel nicht verwendet werden können. Sie müssen gegen Umkippen und Wegrutschen gesichert sein. 8. Die für die jeweilige Tätigkeit erforderliche persönliche Schutzausrüstung ist zu benutzen. 9. Beim Umgang mit Gefahrstoffen sind die erforderlichen Schutzmaßnahmen einzuhalten. Nach Angaben der BG BAU bilden eine Gefährdungsbeurteilung, geeignete Schutzmaßnahmen und die Unterweisung der Beschäftigten die Grundlage für sicheres Arbeiten. Dabei haben technische und organisatorische Maßnahmen Vorrang. Absturzkanten können beispielsweise durch Seitenschutz gesichert werden. Arbeits- und Schutzgerüste, Randsicherungen und Schutznetze ermöglichen kollektiven Schutz. Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz kommt zum Einsatz, wenn die Gefährdung durch vorrangige Maßnahmen nicht ausreichend vermieden werden kann. »Absturzunfälle sind keine unvermeidbare Begleiterscheinung von Dacharbeiten. Entscheidend ist, die Gefahren vor Beginn der Arbeiten zu erkennen und die notwendigen Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen«, sagt Björn Kass. »Das gilt bei der Installation einer Photovoltaikanlage genauso wie bei einer Wartung oder Reinigung.« ### Baugenehmigungen steigen – Zukunft des Wohnungsbaus bleibt ungewiss URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baugenehmigungen-steigen-zukunft-wohnungsbaus-ungewiss/ Last updated: 2026-09-21T06:51:48.000Z Berlin (ABZ) | In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 wurden nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie 148.800 Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden genehmigt. Das entspricht einem Anstieg von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Verband verweist zugleich auf rückläufige reale Auftragseingänge und weiterhin vorhandene Auftragsstornierungen. Nach Angaben des ifo Instituts lag der Anteil der Unternehmen mit Auftragsstornierungen im August bei 13 Prozent. Damit lag der Wert zwar deutlich unter den Höchstständen des Jahres 2023, gegenüber dem Vorjahr nahm er jedoch wieder zu. Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des HDB, erklärte dazu: »Die Indikatoren zeigen deutlich, dass der Wohnungsbau den Wendepunkt noch nicht erreicht hat. Auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognosen für den Wohnungsbau nach unten revidiert und gehen für 2026 von rückläufigen Bauinvestitionen aus.« Im Geschosswohnungsbau wurden von Januar bis Juli 2026 rund 79.700 Wohnungen genehmigt. Nach Angaben des Verbandes entspricht dies einem Anstieg von 15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auf den Geschosswohnungsbau entfallen demnach rund zwei Drittel des Neubaus. Auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern nahm die Zahl der Genehmigungen zu. Hier wurden rund 36.800 Wohnungen genehmigt, was einem Plus von 13,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Entwicklung bei den Baugenehmigungen lasse laut Müller jedoch keine eindeutige Aussage über die weitere Entwicklung des Wohnungsbaus zu. »Die hohen Baukosten in Kombination mit den gestiegenen Zinsen und schwierigen Finanzierungsbedingungen setzen Investoren und Bauherren unter Druck. Zunehmende Meldungen über Liquiditätsengpässe und sinkende Eigenkapitalquoten spiegeln wider, wie angespannt die Situation ist. Bund und Länder müssen deshalb in ihrer Wohnungsbaupolitik umsteuern. Dass in den Bundeshaushaltsverhandlungen erneut kein Wachstumssignal für den Wohnungsbau im kommenden Jahr gesetzt wird, ist das falsche Signal zur falschen Zeit. Wer bezahlbaren Wohnraum will, darf Investitionen nicht zusätzlich ausbremsen. Ebenso wenig können Bauherren länger darauf warten, dass der Gebäudetyp E endlich aus den Abstimmungsrunden herauskommt und in die Umsetzung geht«, ergänzt Müller. ### Niedersachsen investiert 7,73 Milliarden Euro in Mobilität, Infrastruktur und Wohnraum URL: https://allgemeinebauzeitung.de/niedersachsen-investiert-773-milliarden-euro-mobilitaet-infrastruktur-wohnraum/ Last updated: 2026-09-21T06:21:53.000Z Hannover (ABZ) | Für den Doppelhaushalt 2027/2028 sind nach Angaben des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen insgesamt 7,73 Milliarden Euro für den Einzelplan 08 vorgesehen. Davon entfallen 3,79 Milliarden Euro auf das Jahr 2027 und weitere 3,94 Milliarden Euro auf 2028\. Schwerpunkte bilden laut Ministerium Investitionen in Mobilität, Infrastruktur, Innovation und Wohnraum. Ab 2027 sollen nach Angaben des Ministeriums dauerhaft rund 171 Millionen Euro zusätzliche Landesmittel jährlich für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) bereitgestellt werden. Mehr als 103 Millionen Euro davon entfallen demnach auf die Finanzierung des Ausbildungsverkehrs. Nach Angaben des Ministeriums erfolgt diese Finanzierung erstmals seit 2005 wieder aus originären Landesmitteln. Weitere 48 Millionen Euro sind laut Ministerium für den Ausgleich gestiegener Trassenpreise im SPNV vorgesehen. Kommunale Aufgabenträger sollen dauerhaft zusätzlich 20 Millionen Euro pro Jahr erhalten. Insgesamt investiere das Land damit rund 48 Euro je Einwohnerin und Einwohner in den ÖPNV und SPNV, heißt es. Zusätzlich sollen 300 Millionen Euro aus dem Länderanteil des Sondervermögens des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität in Fahrzeuge und Schieneninfrastruktur fließen. Vorgesehen sind laut Ministerium unter anderem die Reaktivierung der Bahnstrecken Soltau–Lüneburg und Bremervörde–Stade, die Elektrifizierung verschiedener Streckenabschnitte sowie Investitionen in Bahnhöfe und Schienenwege. „Mobilität ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wer arbeiten, lernen oder ein Unternehmen führen will, muss sich auf funktionierende Verkehrsangebote verlassen können. Mit dem größten Finanzierungspaket für den Nahverkehr seit vielen Jahren stärken wir Bus und Bahn in ganz Niedersachsen“, so Tonne. Auch die Landesstraßeninfrastruktur soll berücksichtigt werden. Gemeinsam mit Mitteln aus dem Infrastruktursondervermögen des Bundes sollen bis 2029 laut Ministerium rund 500 Millionen Euro in Landesstraßen und Brücken investiert werden. Für die Jahre 2027 und 2028 sind nach Angaben des Ministeriums zusätzlich insgesamt 20 Millionen Euro für Innovationen vorgesehen. Jeweils 10 Millionen Euro sollen pro Jahr in Unternehmen, Start-ups und Scale-ups fließen. Als mögliche Einsatzfelder nennt das Ministerium unter anderem Künstliche Intelligenz, Robotik, Quantentechnologien, Photonik, Biotechnologie, Bioprozesstechnik, Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft. »Die Arbeitsplätze von morgen entstehen aus den Innovationen von heute. Mit den zusätzlichen Innovationsgeldern stärken wir gezielt Zukunftstechnologien und unterstützen Unternehmen dabei, Ideen in Wertschöpfung und Beschäftigung umzusetzen. Niedersachsen soll auch künftig ein starker Industriestandort und ein attraktiver Standort für Gründerinnen und Gründer sein«, erklärte Tonne. Für die Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur« (GRW) stehen laut Ministerium weiterhin jährlich mehr als 77 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen insbesondere Investitionen in strukturschwächeren Regionen unterstützen. Auch die Wohnraumförderung ist Bestandteil des Haushaltsentwurfs. Nach Angaben des Ministeriums sind dafür 466 Millionen Euro im Jahr 2027 und 543 Millionen Euro im Jahr 2028 vorgesehen. Der Landesanteil soll 157 Millionen Euro beziehungsweise 169 Millionen Euro betragen. Zusätzlich sind 200 Millionen Euro aus dem Länderanteil des Sondervermögens des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität vorgesehen. »Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Wer Fachkräfte gewinnen und halten will, braucht ein ausreichendes Angebot an Wohnungen. Deshalb investieren wir konsequent in den Wohnungsbau und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass mehr, schneller und bezahlbarer gebaut werden kann«, sagte Tonne. Für die Städtebauförderung sind nach Angaben des Ministeriums Landesmittel in Höhe von rund 110,8 Millionen Euro für 2027 und knapp 129,3 Millionen Euro für 2028 vorgesehen. Sie dienen der Kofinanzierung von Bundesprogrammen und sollen Kommunen unter anderem bei der Entwicklung von Stadt- und Ortskernen sowie bei Investitionen in die städtebauliche Infrastruktur unterstützen. ### Neue elektrische Steigtechnik und Montageplattformen in Stuttgart präsentiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neue-elektrische-steigtechnik-montageplattformen-stuttgart/ Last updated: 2026-09-21T06:21:31.000Z Günzburg (ABZ) | Die Munk Günzburger Steigtechnik stellt auf der Arbeitsschutz Aktuell in Stuttgart verschiedene Produkte aus ihrem Steigtechnikprogramm vor. Auf dem Messestand in Halle 1, Stand 009, sind unter anderem die FlexxLift-Serie, eine fahrbare Montageplattform, das Rollgerüst FlexxTower SG ergo und eine Zweiholm-Mastleiter zu sehen. Die FlexxLift-Serie wird laut Hersteller erstmals in Stuttgart in elektrisch angetriebenen und selbstfahrenden Ausführungen präsentiert. Neben manuell verfahrbaren Modellen sind die Kleinsthub-Arbeitsbühnen demnach als Mast- und Scherenausführung erhältlich. Die Arbeitshöhe beträgt bis zu fünf Meter. Eine weitere Lösung ist die fahrbare Montageplattform. Das modulare System lässt sich laut Hersteller werkzeuglos auf- und abbauen. Ebenfalls vorgestellt wird der FlexxTower SG ergo. Das Rollgerüst verfügt nach Herstellerangaben über eine leichte Plattform und ist für Arbeitshöhen von bis zu 6,10 m ausgelegt. Ein vorlaufendes SG-Sicherheits-Geländer mit pulverbeschichtetem Rahmen und integrierter Knieleiste sowie Aluminium-Bordbretter dienen dem Schutz der Anwender. Für die Standsicherheit sind klappbare Dreiecksausleger mit Schwenkfuß vorgesehen. Für Arbeiten an Strom-, Telekommunikations- oder Antennenmasten zeigt das Unternehmen eine Zweiholm-Mastleiter. Das Unterteil mit Erdspitzen und zwei Befestigungspunkten am Mast bildet laut Hersteller die Basis. Weitere Leiterteile können je nach Arbeitshöhe aufgesetzt werden. Eine Einsteckverbindung am Leiterkopf, ein Klemmmechanismus um den Mast und eine Steigschutzschiene gehören zur Ausstattung. Das modulare Steigtechnik-Konzept umfasst laut Hersteller steckbare Stufen-Stehleitern und Plattformleitern, Ein-Personen-Gerüste der FlexxTower-Reihe sowie den ML-Klapptritt. Die Systeme können demnach werkzeuglos zerlegt und für Transport oder Lagerung platzsparend untergebracht werden. Der ML-Klapptritt lässt sich zur Arbeitsplattform erweitern. Als Zubehör zeigt die Munk Günzburger Steigtechnik unter anderem den Leiterschuh nivello, Leiterkopfsicherungen und verschiedene Rollen. Nach Herstellerangaben sollen diese Komponenten den Stand beziehungsweise die Handhabung der Steigtechnik unterstützen. Besucher können am Messestand über einen Onlinekonfigurator mit Touchbildschirm individuelle Steigtechniklösungen zusammenstellen. Dazu gehören beispielsweise ortsfeste Steigleitern, Überstiege und Laufsteganlagen. Mit einem Rollcontainer-Konfigurator können nach Angaben des Herstellers auch Feuerwehren und weitere Organisationen des Rettungswesens Rollcontainer entsprechend ihrer Ausrüstung und Anforderungen zusammenstellen. Einen Ausblick auf das Produktprogramm 2027 gibt Ferdinand Munk, Geschäftsführer und Inhaber der Munk Group: »Unsere Kunden und auch die Fachhandelspartner sind es gewohnt, dass wir Ihnen bereits im Herbst einen Ausblick auf die Neuheiten des kommenden Produktprogramms geben. Das machen wir auch in diesem Jahr. Ich freue mich schon sehr auf die Resonanz auf die neuen Modelle der FlexxLift-Serie. Diese können die Besucher in Stuttgart selbst ausprobieren«, erklärt Ferdinand Munk. Die Munk Günzburger Steigtechnik bildet den Geschäftsbereich Steigtechnik der Munk Group mit Sitz in Günzburg. Das Standardsortiment umfasst nach Herstellerangaben mehr als 2.500 Produkte. Dazu gehören Leitern, Rollgerüste, Podeste, Treppen und Überstiege sowie Sonderkonstruktionen wie Arbeits- und Wartungsbühnen, Dockanlagen, Laufstege und Montageplattformen. Der Geschäftsbereich Munk Rettungstechnik umfasst unter anderem Multifunktions-, Steck- und Schiebeleitern, Rettungsplattformen, Werkzeugkästen, Gerätehausausstattung und Rollcontainer. Bei Munk Service sind Montage, Prüfung, Reparatur und Wartung von Steig- und Rettungstechnik sowie Seminare gebündelt. Munk Profiltechnik bietet ein Profilsystem für individuelle Konfigurationen. Die Munk Group fertigt nach eigenen Angaben an ihren Standorten im Landkreis Günzburg. Das Unternehmen beschäftigt am Stammsitz in Günzburg und am Standort des Geschäftsbereichs Munk Rettungstechnik in Leipheim mehr als 450 Mitarbeitende. In Deutschland ist die Gruppe mit 14 Vertriebsbüros und einer eigenen Niederlassung in Österreich vertreten. ### Rohrleitungsbau für neue Flusswasserfilterhalle in Dresden URL: https://allgemeinebauzeitung.de/rohrleitungsbau-neue-flusswasserfilterhalle-dresden/ Last updated: 2026-09-20T11:00:09.000Z Die Echterhoff Bau GmbH führt den Rohrleitungsbau für die neue Flusswasserfilterhalle im Wasserwerk Hosterwitz durch. Mit bis zu 3000 m³ pro Stunde wird die Trinkwasseraufbereitung für Dresden erweitert. _This post is for paying subscribers only._ ### Qualitätssicherung im Kanal- und Leitungsbau gewährleistet Langlebigkeit URL: https://allgemeinebauzeitung.de/qualitaetssicherung-kanal-leitungsbau-gewaehrleistet-langlebigkeit/ Last updated: 2026-09-19T11:00:47.000Z Kanäle und Leitungen sind langlebige Infrastrukturbausteine. Durch strukturierte Qualitätssicherung wie das RAL-GZ 961 werden Fehler frühzeitig erkannt und fachgerecht behoben. _This post is for paying subscribers only._ ### Kleemann präsentiert neuen Prallbrecher MOBIREX MR 130 EVO URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kleemann-mobirex-mr-130-evo-prallbrecher/ Last updated: 2026-09-18T10:22:50.000Z Göppingen (ABZ) │ Mit dem mobilen Prallbrecher MOBIREX MR 130 EVO präsentiert Kleemann den Nachfolger des MR 130 EVO2, teilt Kleemann jetzt mit. Die Maschine überzeuge durch niedrigen Kraftstoffverbrauch, hohe Leistung und Flexibilität. Der neue Prallbrecher MOBIREX MR 130 EVO mit D-DRIVE Antriebskonzept wird Anfang 2027 zunächst in Europa verfügbar sein. Weitere Märkte folgen sukzessive, so der Hersteller. Der Prallbrecher MOBIREX MR 130 EVO ist laut Kleemann vielseitig einsatzbar und überzeugt durch eine hohe kontinuierliche Durchsatzleistung. Das Einsatzspektrum reiche dabei von verschiedenen Recyclinganwendungen wie die Aufbereitung von Beton, Bauschutt und Asphalt bis hin zum Einsatz in weichem bis mittelhartem Naturstein. Durch die optionale Doppeldecker-Nachsiebeinheit könnten bis zu zwei klassierte Endprodukte erzeugt und die Zielkörnung in zwei separate Materialströme aufgesplittet werden. Sowohl das Überkorn als auch das Mittelkorn könnten durch Windsichter von Leichtstoffen wie Holz und Kunststoff befreit werden. Das schwenkbare Mittelkornband ermögliche zudem das anschließende Zusammenführen zum Feinkorn für beste Endproduktqualität. Durch das überarbeitete Diesel-Direkt-Antriebskonzept D-DRIVE mit neuster Motorengeneration soll die MOBIREX MR 130 EVO sehr gute Verbrauchswerte erreichen. Alle Nebenantriebe wie Rinnen und Förderbänder werden dabei elektrisch angetrieben. Ein lastabhängiger Lüfter reduziere zudem die Geräuschemissionen. Mit dem intuitiven gesamtheitlichen Bedienkonzept SPECTIVE von Kleemann bekommt der Bediener nach eigenen Angaben unterschiedliche Tools an die Hand, die ihm den Arbeitsalltag erleichtern sollen. SPECTIVE CONNECT vereinfache die Baustellendigitalisierung der Anlage. Alle wichtigen Daten werden auf das Smartphone oder Tablet übertragen und das Reporting vereinfacht. Detaillierte Fehlerbehebungshilfen in SPECTIVE CONNECT bieten Unterstützung – das bedeute: weniger Stillstand, mehr Produktivität und mehr Ertrag. ### Grabenlose Bauprojekte: Systeme von Tracto für moderne Infrastruktur URL: https://allgemeinebauzeitung.de/grabenelose-bauprojekte-systeme-tracto-hdd-grundodrill/ Last updated: 2026-09-18T09:56:08.000Z Lennestadt (ABZ) | Tracto bietet nach eigenen Angaben Maschinen, Zubehör und Dienstleistungen für grabenlose Tiefbauprojekte an. Das Portfolio umfasst unter anderem GRUNDOMAT Erdraketen, HDD-Spülbohranlagen und Systeme für die Rohrerneuerung. Zum Einsatz kommen die Lösungen laut Hersteller beispielsweise beim Ausbau von Strom- und Verteilnetzen, der Glasfaserversorgung sowie bei der Modernisierung von Wasserleitungsnetzen. Zu den Maschinen gehören die GRUNDOMAT-Erdraketen. Sie sind laut Hersteller für Hausanschlüsse, Querungen unter Straßen und Einfahrten, Anschlussleitungen und Kurzstrecken im Versorgungsnetz ausgelegt. Mit den neuen GRUNDOMAT P+ im XS-Format stellt das Unternehmen nach eigenen Angaben eine Weiterentwicklung des Bodenverdrängungshammers vor. Die P+ verfügt demnach über eine optimierte Verschleißfestigkeit, einen vereinfachten Service und soll einen präzisen Vortrieb ermöglichen. Die kurzen XS-Modelle wurden laut Hersteller für beengte Platzverhältnisse konstruiert. Für Bohrungen im Trassen- und Verteilnetzbau führt Tracto die HDD-Spülbohranlagen GRUNDODRILL JCS300 und GRUNDODRILL 20N im Programm. Der JCS300 verfügt laut Hersteller über einen Vorrat an 4,5 m langen Gestängen sowie eine präzise Steuerung und eine Bohrvollautomatik. Serienmäßige Assistenzsysteme und digitale Tools sollen die Planung, Ausführung und Dokumentation von Bohrprojekten unterstützen. Das GRUNDODRILL 20N arbeitet laut Hersteller mit einer Bohrleistung von 200 kN und ist ebenfalls mit 4,5 m langen Jet-Bohrgestängen ausgestattet. Die Maschine lässt sich nach Herstellerangaben an unterschiedliche Bodenverhältnisse und Anforderungen beim Bau von Verteilnetzen anpassen. Der Gestängevorrat beträgt insgesamt 270 m. Eine integrierte Gestänge-Vollautomatik soll dabei die Leerlaufzeiten reduzieren. Ergänzend zu den Maschinen bietet das Unternehmen laut eigenen Angaben Beratung und Service an. Dazu zählen die Unterstützung bei der Auswahl von Verfahren und Systemen, Finanzierungslösungen, Vorführungen und Einweisungen ‚on the job‘ sowie spezifische Trainings. Nach der Anschaffung stehen Anwendern laut Hersteller Kundendienst und technische Unterstützung zur Verfügung. ### Mobile Siebanlagen mit Elektroantrieb und Telemetrie von Zemmler URL: https://allgemeinebauzeitung.de/mobile-siebanlagen-elektroantrieb-telemetrie-zemmler/ Last updated: 2026-09-18T08:33:59.000Z Massen (ABZ) | Die Zemmler Siebanlagen GmbH zeigt auf der GaLaBau zwei mobile Doppeltrommel-Siebanlagen der Pro-Serie. Am Stand 7-234 in Halle 7 stehen die MS 16 Pro und die MS 36 Pro. Die MS 16 Pro ist laut Hersteller für die Trennung von drei Fraktionen auch bei beengten Platzverhältnissen ausgelegt. So kann beispielsweise steiniger Mutterboden direkt auf der Baustelle aufbereitet werden. Nach Herstellerangaben erleichtern das Transportgewicht und die Steuerung den Wechsel des Einsatzortes und reduzieren Rüstzeiten. Die Anlage wurde zudem mit dem iF Design Award ausgezeichnet. Für höhere Durchsatzleistungen zeigt Zemmler die MS 36 Pro mit Raupenfahrwerk und rein elektrischem Antrieb. Der E-Antrieb ermöglicht laut Hersteller einen emissionsfreien und geräuscharmen Betrieb. Für den Einsatz ohne externe Stromversorgung sind optional ein integriertes Dieselaggregat oder ein Akkupack erhältlich. Förderbänder und elektrische Komponenten lassen sich nach Herstellerangaben im Servicefall über das Plug-and-Play-Konzept schnell austauschen. Beide Anlagen verfügen über ein integriertes Telemetrie- und GPS-System. Über das Zemmler-Proemion-Portal können laut Hersteller Betriebsdaten, Maschinenstatus, Betriebsstunden, Fehler und Wartungsereignisse abgerufen werden. Ein Fernzugriff ermöglicht zudem die Diagnose aus der Distanz. Der Portalzugang ist nach Unternehmensangaben für die ersten 60 Monate kostenfrei. Über eine Mobilsteuerung lassen sich vordefinierte Siebprogramme für Materialien wie Mutterboden, Kompost oder Bauschutt auswählen. Dabei werden Trommel- und Bandgeschwindigkeiten automatisch angepasst. ### Baugenehmigungen steigen: Aufwärtstrend verfestigt sich URL: https://allgemeinebauzeitung.de/baugenehmigungen-steigen-aufwaertstrend-verfestigt/ Last updated: 2026-09-18T07:13:53.000Z Wiesbaden (ABZ). |Im Juli 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22 500 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 1,9 Prozent oder 400 Baugenehmigungen mehr als im Juli 2025\. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 0,8 Prozent oder 100 auf 18 400\. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg demnach im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,0 Prozent oder 300 auf 4 100. Von Januar bis Juli 2026 wurden laut Destatis in Deutschland Baugenehmigungen für 148 800 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden erteilt. Das waren 12,9 Prozent oder 17 000 Wohnungen mehr als von Januar bis Juli 2025. «Der vorsichtige Aufwärtstrend bei den Baugenehmigungen verstetigt sich», kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) die Zahlen und ergänzt: «Damit bleibt es bei dem positiven Signal für den Wohnungsbau. « Gleichzeitig gelte jedoch, dass diese Erholung von einem historisch niedrigen Niveau starte. Der riesige Bedarf von jährlich rund 320.000 Wohnungen stehe weiterhin einer viel zu geringen Bautätigkeit gegenüber. Für eine echte Trendwende, müsse jetzt das Baugesetzbuch-Upgrade zügig durch den Bundestag. Mit gleichzeitiger Behördenbeteiligung, festen Regelfristen und einer Genehmigungsfiktion bei behördlichem Schweigen könnten Planungs- und Genehmigungsverfahren spürbar beschleunigt werden. Weiterhin gilt laut dem ZDB, dass Baukosten gesenkt werden müssten. Der Gebäudetyp E sei der richtige Hebel dafür. „Dafür muss der Entwurf aber endlich raus aus der politischen Beratungsschleife. Mehr Tempo ist gefragt“, sagte Pakleppa. ### Spatenstich für Wasserstoff-Produktionsanlage in Spanien URL: https://allgemeinebauzeitung.de/spatenstich-gruenen-wasserstoff-anlage-spanien/ Last updated: 2026-09-18T07:11:02.000Z Palos de Frontera/Spanien (dpa). | Das spanische Energieunternehmen Moeve hat in Palos de Frontera in Andalusien den Bau der größten Anlage für die Herstellung sogenannten grünen Wasserstoffs aus erneuerbaren Energiequellen in Südeuropa in Angriff genommen. Das Projekt «Onuba» in der Region Huelva sieht in einer ersten Phase Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro und eine Leistung von 300 Megawatt vor, mit der durch Elektrolyse von Wasser 50.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr erzeugt werden sollen. Das entspricht nach Regierungsangaben einer Einsparung von 250.000 Tonnen Kohlendioxid. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez bezeichnete das Projekt als wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels sowie für die energetische Autonomie und industrielle Zukunft des Landes und Europas. Die Anlage, die mit 304 Millionen Euro aus dem Aufbauprogramm «Next Generation EU» gefördert wird, könnte laut Planung ab der Jahreswende 2027/2028 die Produktion aufnehmen. Eine leicht größere Anlage ist in Emden im Bau. Der Strom in Spanien soll ausschließlich aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne kommen und der immense Wasserbedarf durch die Aufbereitung von Abwässern aus Haushalten und der Wirtschaft gedeckt werden. In einer zweiten Ausbauphase des Gesamtprojekts unter dem Namen «Andalusiens grünes Wasserstoff-Valley» ist laut Angaben des Unternehmens eine Erweiterung der Anlage in Palos de Frontera und eine zweite Produktionsstätte in San Roque in der Provinz Cádiz ebenfalls in Andalusien geplant. Die Gesamtleistung soll dann auf insgesamt 2.000 Megawatt steigen und eine Jahresproduktion von 300.000 Tonnen grünen Wasserstoffs ermöglichen. Spanien will diesen Wasserstoff langfristig durch Pipelines auch zu energieintensiven Industrien unter anderem in Deutschland liefern. ### Wohnungsbau bringt Milliardenumsatz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wohnungsbau-bringt-milliardenumsatz-deutschland/ Last updated: 2026-09-17T14:35:51.000Z Bielefeld (ABZ). | Das europaweit tätige Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck hat im Geschäftsjahr 2025/26 nach eigenen Angaben eine Gesamtleistung von 6,3 Milliarden Euro erzielt (Vorjahr 6,3 Milliarden Euro). Der Auftragseingang betrug 7,3 Milliarden Euro (Vorjahr 7 Milliarden Euro). „Die Situation im Hochbau bleibt anspruchsvoll. Deckungsbeiträge sind durch verschiedene Rahmenbedingungen unter Druck. Umso mehr zeigt der gestiegene Auftragseingang, dass unser Verständnis von zukunftsfähigen Gebäuden den Bedarf des Marktes trifft. Mit unseren Produkten schaffen wir die Voraussetzungen für Arbeiten, Wirtschaften und Zusammenleben“, sagt Jörg-Uwe Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter von Goldbeck. Das Unternehmen verzeichne weiter steigende Aufträge im Wohnungsbau. Mit einem Auftragseingang von über einer Milliarde Euro (Vorjahr: 691 Millionen Euro) sei Wohnungsbau das wachstumsstärkste Produkt. Rund 5000 Wohneinheiten hat Goldbeck nach eigenen Angaben bisher fertiggestellt, weitere rund 8000 seien aktuell im Bau. Öffentliche Auftraggeber vertrauten bei der Umsetzung ihrer Bauvorhaben verstärkt auf den Generalunternehmer Goldbeck – das gelte für den Schulbau sowie für Rettungs- und Sicherheitsgebäude. Erstmals expandiert Goldbeck direkt in den US-Markt. Gemeinsam mit einem der größten US-amerikanischen Bauunternehmen, Mortenson aus Minneapolis, gründete das Unternehmen ein Joint Venture. „Der Markteintritt in die USA eröffnet neues Wachstumspotenzial für Goldbeck. Unsere systematisierte Bauweise unterscheidet uns vom dortigen Wettbewerb. Wir freuen uns, mit Mortenson einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der den lokalen Markt sehr gut kennt und unsere Expertise im Planen und Bauen optimal ergänzt“, so Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter von Goldbeck. ### Synchronisierte Positionierung schwerer Lasten mit E-Mover-Skates URL: https://allgemeinebauzeitung.de/synchronisierte-positionierung-schwerer-lasten-emover-mlsd25/ Last updated: 2026-09-17T09:00:32.000Z Neue Tandem-Lösung von Enerpac _This post is for paying subscribers only._ ### Akku und Elektrogeräte ergänzen Mietportfolio URL: https://allgemeinebauzeitung.de/akkus-elektrogeraete-ergaenzen-mietportfolio/ Last updated: 2026-09-17T08:32:51.000Z Boels präsentiert auf der GaLaBau akkubetriebene und elektrische Geräte für Garten- und Landschaftsbau. Das umfassende Mietportfolio mit über 882.000 Artikeln bietet flexible, nachhaltige Lösungen für Betriebe. _This post is for paying subscribers only._ ### Wikinger-Maschine Mjölnir im mexikanischen Eisenbahnbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/wikinger-maschine-mjoelnir-mexiko-eisenbahnbau/ Last updated: 2026-09-17T07:43:22.000Z Nenzing/Österreich (ABZ). |Auf einer Europareise entdeckte Olga Sánchez, die Direktorin des mexikanischen Unternehmens Grupo Olsa, die Kultur der Wikinger für sich. Deren beeindruckende Kraft inspirierte sie dazu, beim Eisenbahnprojekt AIFA-Pachuca in ihrer Heimat ein ebenso leistungsstarkes Bohrgerät für Gründungsarbeiten einzusetzen. Es entstand die Idee der Wikinger-Maschine „Mjölnir“, die mit dem LB 25 von Liebherr Gestalt annahm, teilt Liebherr mit. Die neue Bahnstrecke zwischen dem Flughafen Felipe Ángeles in Mexiko-Stadt und dem rund 65 Kilometer entfernten Pachuca de Soto ist demnach ein zentrales Element des ambitionierten Infrastrukturausbaus in Mexiko. Im Rahmen dieses nationalen Programms entstehen landesweit mehrere tausend Kilometer neue Schienenwege, um bedeutende Metropolen effizienter zu vernetzen und das Wirtschaftswachstum zu fördern. Das Projekt AIFA-Pachuca spiele dabei eine Schlüsselrolle, denn es binde den internationalen Flughafen an das Bahnnetz an und markiere einen wichtigen Schritt in der umfassenden Modernisierung des mexikanischen Personenverkehrs Grupo Olsa erstellt laut Liebherr 827 Gründungspfähle für die neue Bahnverbindung. Neben den Liebherr-Drehbohrgeräten LB 24 und LB 28 kommt ein besonders markantes Modell zum Einsatz: ein neues LB 25, das durch ein stolzes Wikinger-Motiv am Oberwagen beeindruckt. Am Bohrantrieb prangt der Name „Mjölnir“ – Thors legendärer Hammer aus der nordischen Mythologie. Sinnbild für unbändige Kraft, Zerstörung und die Wucht eines Blitzes und ebenfalls für das stärkste Drehbohrgerät dieser Größenklasse im Fuhrpark der mexikanischen Spezialtiefbauer. Die Maschine kommt im Kellybohrverfahren zum Einsatz und bohrt Pfähle bis in 33 Meter Tiefe mit einem Durchmesser von 1,2 bis 1,5 Meter. Mit einem maximalen Drehmoment von 252 Kilonewtonmetern überzeuge das Liebherr-Drehbohrgerät LB 25 auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Grupo Olsa begann im Oktober 2025 mit dem Spezialtiefbau für das Eisenbahnprojekt und wird die Arbeiten mit „Mjölnir“ im Dezember 2026 planmäßig abschließen. ### Immobilien-Nachfrage kühlt sich ab wegen steigender Zinsen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/immobilien-nachfrage-kuehlt-ab-wegen-steigender-zinsen/ Last updated: 2026-09-17T07:13:03.000Z Frankfurt am Main (dpa). | Mit Inflationssorgen und stark gestiegenen Bauzinsen schrecken viele Menschen vor dem Hausbau oder Wohnungskauf zurück. Das Hamburger Gewos-Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung erwartet, dass sich die Nachfrage nach Immobilien dieses Jahr deutlich abkühlt. Grund für die Trendwende nach zwei Jahren mit steigenden Verkäufen sei ein schlechtes Umfeld infolge des Iran-Kriegs, das zu Kaufzurückhaltung führe. «Neben den Bauzinsen ziehen auch die Baupreise und die allgemeine Teuerung wieder stärker an», schreibt Gewos-Immobilienexperte Sebastian Wunsch. Dazu kämen Sorgen über Kriege und Zollkonflikte sowie eine etwas strengere Kreditvergabe von Banken. Konkret prognostiziert Gewos, dass die Zahl der Käufe von Wohnimmobilien - Eigenheime, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Wohnbauland - in diesem Jahr auf rund 612.000 sinkt. Das wären 4,4 Prozent weniger als 2025\. Der Umsatz mit Wohnimmobilien dürfte zudem um 2,0 Prozent auf knapp 211 Milliarden Euro fallen. Bei Wirtschaftsimmobilien seien etwas größere Rückgänge zu erwarten. Im zweiten Quartal habe die Nachfrage nach Wohneigentum «einen erheblichen Dämpfer» erhalten, sagt Wunsch. So seien die Anfragen auf Inserate bei Immobilienportalen gesunken und Vermarktungszeiträume gestiegen. Besonders stark dürfte 2026 demnach die Zahl der Eigenheimkäufe schrumpfen mit einem Minus von mehr als fünf Prozent. Ähnlich sehe es bei Wohnbauland aus. Die Transaktionen von Mehrfamilienhäusern dürften dagegen leicht wachsen, denn Investoren profitieren von steigenden Mieten. Gewos analysiert jährlich abgeschlossene Kaufverträge für alle kreisfreien Städte und Landkreise in Deutschland. Für die Prognose wurden Daten der Gutachterausschüsse aus dem ersten Halbjahr verwendet. Noch 2025 und 2024 waren der Immobilien-Umsatz und die Verkäufe laut Gewos deutlich gestiegen. Hauptgrund für die Abkühlung am Immobilienmarkt sind gestiegene Kreditzinsen infolge des Iran-Kriegs. Zuletzt stiegen die Zinsen für Baufinanzierungen mit zehn Jahren Zinsbindung auf rund 4,25 Prozent jährlich, schrieb die Analysefirma Barkow Consulting. Da sei der höchste Stand seit Mai 2011\. Da Bauherren und Hauskäufer oft hohe Summen per Kredit finanzieren, können schon kleine Aufschläge teuer werden und Pläne durchkreuzen. Experten halten weitere Zinsanstiege für möglich. ### Schleswig-Holstein will erstes staatliches Azubiwerk gründen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schleswig-holstein-erstes-staatliches-azubiwerk/ Last updated: 2026-09-17T06:58:28.000Z Kiel (dpa). |Schleswig-Holstein will seine Auszubildenden künftig ähnlich betreuen wie die Studentinnen und Studenten. Wie genau das von Schwarz-Grün geplante Auszubildendenwerk aussehen soll, steht aber noch nicht fest. «Es gibt keine Blaupause», sagt Grünen-Fraktionschef Lasse Petersdotter. Nach seinem Willen soll Schleswig-Holstein das erste Bundesland mit staatlichem Auszubildendenwerk werden. Bis zu sieben Millionen Euro Landesmittel jährlich will Schwarz-Grün dafür in den kommenden Jahren bereitstellen. Am Vormittag will sich der Landtag in erster Lesung mit dem Gesetzentwurf der Koalition befassen. Danach soll im Rahmen der Anhörung offen über die konkrete Ausgestaltung des Azubiwerks beraten werden. Der endgültige Beschluss soll noch vor der Landtagswahl am 18\. April 2027 fallen. Der Grundgedanke orientiert sich an der Struktur des Studierendenwerks an Hochschulen, das für die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Betreuung von Studierenden zuständig ist. Als erstes Ziel benennt das Gesetz die Schaffung und Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende. Außerdem sollen die Mitarbeitenden Auszubildende mit Blick auf bereits bestehende Unterstützungsangebote beraten und auch eigene entwickeln wie beispielsweise eine Azubi-Starthilfe oder einen Fonds für Notlagen. Es soll auch psychologische Beratung geben. Doch während Studierende sich rund um vergleichsweise wenige Hochschulstandorte im Land verteilen, gibt es an deutlich mehr Orten Ausbildungsplätze. Der SSW fordert deshalb in einem Änderungsantrag bereits, dass die Angebote des Azubiwerks landesweit zugänglich sein sollen, aber auch regional bedarfsgerecht ausgestaltet werden müssen, weil Wohnungsmärkte, Ausbildungsstrukturen, Mobilitätsanforderungen und bestehende Hilfsangebote in verschiedenen Landesteilen unterschiedlich sind. Nach früheren Angaben der Regionaldirektion für Arbeit hat die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen (16.900) im vergangenen Jahr die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber (14.800) erneut überstiegen. Zum Stichtag Ende Oktober 2025 hatten die Industrie- und Handwerkskammer 8.710 neue Ausbildungsverträge gemeldet und das Handwerk 6.368. ### Maschinenbauer erwarten erst 2027 Wachstum URL: https://allgemeinebauzeitung.de/maschinenbauer-erwarten-erst-2027-wachstum/ Last updated: 2026-09-17T06:54:03.000Z Frankfurt am Main (dpa). | Deutschlands Maschinenbauer haben ihre Erwartungen für das laufende Jahr erneut nach unten geschraubt und rechnen erst 2027 wieder mit Wachstum. «2026 wird damit voraussichtlich das vierte Jahr mit Produktionsrückgang in Folge», prognostizierte der Chefvolkswirt des Branchenverbandes VDMA, Johannes Gernandt. «Die bessere Auftragslage und die leicht aufgehellten Erwartungen sprechen aber dafür, dass die Produktion 2027 wieder wächst.» Für das kommende Jahr erwartet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) auf preisbereinigter Basis (real) ein Produktionsplus von drei Prozent. Eine robuste Weltwirtschaft sowie mehr Investitionen in Maschinen und Geräte - auch dank staatlicher Milliarden - dürften nach Einschätzung der Branche für Auftrieb sorgen. Für das laufende Jahr wird ein reales Minus von zwei Prozent veranschlagt. Im Juni hatte der Verband die Prognose für 2026 bereits von einem Prozent auf Nullwachstum gesenkt. In den ersten sieben Monaten lag die Produktion real um 4,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. «Die technischen Kapazitäten blieben deutlich unterausgelastet», teilte der VDMA in Frankfurt mit. Dass die Auftragsbücher sich füllten, vor allem dank zunehmender Bestellungen aus Nicht-Euro-Ländern, sollte in der zweiten Jahreshälfte die Produktion ankurbeln. Dies werde «aber nicht ausreichen, um die schwache erste Jahreshälfte auszugleichen». Geopolitische Spannungen, die US-Zollpolitik und das schwache Chinageschäft sind im Auslandsgeschäft eine Herausforderung für die exportorientierte Branche. Dennoch ging es bei den Aufträgen aus dem Ausland zuletzt nach oben, während der Heimatmarkt Deutschland schwächelt. Die erwartete Erholung bleibe mit erheblichen Risiken behaftet, so das Fazit von VDMA-Chefvolkswirt Gernandt: Ein nachhaltiger Aufschwung werde daraus nur, «wenn bessere Investitionsbedingungen privates Kapital mobilisieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland wieder gestärkt wird». ### Forschungsprojekt findet alternative Zementersatzstoffe aus Baustoffabfall URL: https://allgemeinebauzeitung.de/forschungsprojekt-alt-zementersatz-baustoffabfall/ Last updated: 2026-09-16T13:11:32.000Z Köln (ABZ) | Beim Bau von Tunneln und im Tiefbau fallen jährlich Millionen Tonnen an Ausbruch- beziehungsweise Aushubmaterial an, das bislang meist ungenutzt auf Deponien beseitigt wird. Im Forschungsprojekt »Geo-BAB« untersucht ein interdisziplinäres Konsortium, wie derartiges tonmineralhaltiges Material durch thermische Behandlung und chemische Aktivierung als CO2-arme Alternative zu herkömmlichem Zement verwertet werden kann. Das teilt die TH Köln jetzt mit. Allein in Deutschland produzieren Tunnelbauprojekte laut einer Statistik der STUVA jährlich über vier Millionen Tonnen an Ausbruchmaterial. Während Festgestein etwa als Gesteinskörnung in Beton verwendet werden kann, gestaltet sich die Verwertung von bindigen Böden wie Schluffen und Tonen deutlich schwieriger, so die TH Köln. Um auch für diese eine nachhaltige Lösung zu entwickeln, setze das Forschungsprojekt auf das Verfahren der Kalzinierung. Dabei werde tonhaltiges Material getrocknet, gemahlen und in einem Ofen erhitzt. Durch diese thermische Behandlung veränderten die Tonmineralien ihre Struktur und würden reaktiv und damit bindungsfähig. Das Konsortium aus den beiden Forschungseinrichtungen STUVA e. V. und TH Köln sowie den drei Praxispartnern IMM Maidl & Maidl Beratende Ingenieure GmbH & Co. KG, Brameshuber + Uebachs Ingenieure GmbH und MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. KG bringt dafür Kompetenzen aus Baustofftechnologie, Mineralogie, Geotechnik, Chemie und Bauingenieurwesen zusammen, informiert die Technische Hochschule. Um das Potenzial dieser kalzinierten Tone auszuschöpfen, verfolgen die Partner demnach zwei technologische Ansätze: In klinkerreduzierten Systemen soll das behandelte Material einen Teil des herkömmlichen Zementklinkers ersetzen. Dabei ist von besonderem Interesse, welcher Anteil durch kalzinierten Ton ersetzbar ist, ohne dass die Qualität leidet. Da laut Umweltbundesamt die Zementherstellung für etwa acht Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, senkt dieser Substitutionsansatz den CO2-Fußabdruck von Beton erheblich. Parallel dazu untersucht das Konsortium auch gänzlich zementfreie Bindemittel. Bei diesen wird die Festigkeitsentwicklung durch sogenannte Aktivatoren wie die mineralische Verbindung Wasserglas initiiert. Das Ergebnis ist ein alternatives Bindemittel, das eine besonders ressourcenschonende Alternative für die Bauindustrie darstellt. Das Projekt »Geo-BAB« untersuchten unterschiedlicher Locker- und Festgesteine aus dem deutschen Mittelgebirgsraum, aus Metropolregionen und auch internationalen Großbaustellen. Zunächst wird das Material nach Angaben der TH Köln charakterisiert und seine Festigkeitsentwicklung im Labor geprüft. Ebenfalls wird untersucht, wie eine konkrete Umsetzung in der Praxis erfolgen kann. Dafür soll ein mobiler Kalzinator vor Ort eingesetzt werden, so dass die Aufbereitung des Materials vor Ort auf der Baustelle in einem technisch relevanten Maßstab erfolgen kann. Die Einsatzmöglichkeiten für die neuen Bindemittel aus Tunnelausbruchmaterial sind vielfältig, zum einen beim Tunnelbau selbst, beispielsweise in sogenannten Ringspaltmassen zwischen Tunnelwand und Fels. Zum anderen sind auch Betonpflastersteine für den Garten- und Landschaftsbau sowie Ballastierungsbeton für den Wasserbau potenzielle Anwendungsfelder. Das Verbundprojekt »Geo-BAB« (Kalzinierung geogener Sekundärrohstoffe aus dem Tunnelbau zur Herstellung alternativer Bindemittel) wird über zwei Jahre von der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) mit rund 650.000 Euro im »Innovationsprogramm Straße« gefördert. ### Joan Porquera URL: https://allgemeinebauzeitung.de/joan-porquera/ Last updated: 2026-09-16T12:55:34.000Z Mit Wirkung zum 1\. Juli 2026 hat Joan Porquera die Leitung des Geschäftsbereichs »Roof & Water Care« übernommen. Er folgt auf Renaat Demeulemeester, der zum Jahresende nach mehr als 30 Dienstjahren aus dem Unternehmen ausscheidet. Porquera trat im November 2015 als Finanzvorstand von Renolit Ibérica in die Unternehmensgruppe ein und wurde im Juli 2025 zum Geschäftsführer der Tochtergesellschaft ernannt. In seiner neuen Funktion behält Porquera die Geschäftsführung von Renolit Ibérica, S.A. am Standort Sant Celoni bei ­Barcelona bei und steuert zugleich den weltweiten Geschäftsbereich. Die Doppelfunktion soll die Verbindung zwischen Produktion und globaler Marktstrategie stärken. Bis Ende ­Dezember 2026 begleitet Demeulemeester den Übergang und fokussiert sich unter anderem auf die Inbetriebnahme des neuen Produktionswerks im indischen Pune. ### Vision Processing Unit für autonome Maschinen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/vision-processing-unit-autonome-maschinen-bauwesen-bergbau/ Last updated: 2026-09-16T11:34:32.000Z Saran/Frankreich (ABZ) | John Deere Electronics stellt europäischen Erstausrüstern (OEMs) seine Vision Processing Unit (VPU) zur Verfügung. Nach Herstellerangaben wurde die Hardware für bildbasierte Automatisierung und autonome Funktionen in mobilen On- und Off-Highway-Maschinen entwickelt. Entscheidungen sollen dabei in Echtzeit direkt auf der Maschine getroffen werden, ohne cloudbasierte Datenverarbeitung. Die VPU wurde laut Hersteller ursprünglich für die See & Spray-Technologie von John Deere entwickelt und nach Praxiseinsätzen im Agrarbereich nun für weitere Anwendungen freigegeben. Sie eignet sich nach Herstellerangaben unter anderem für autonome Navigation, Situationswahrnehmung und Hinderniserkennung. Ausgestattet ist das System unter anderem mit einem NVIDIA-Prozessor, einem 1-TB-NVMe-SSD-Laufwerk, zwölf Kameraschnittstellen sowie CAN- und Ethernet-Schnittstellen. Das Gehäuse entspricht nach Herstellerangaben der Schutzart IP67 und wurde für den Einsatz unter anspruchsvollen Außenbedingungen entwickelt. Die Kühlung erfolgt ohne Flüssigkeitskühlung oder interne Lüfter. »Bei John Deere suchen wir in der Regel zunächst auf dem Markt nach Lösungen. Wenn wir keine finden, die unseren Anforderungen entspricht, entwickelt und fertigt unsere Elektronikabteilung das Produkt, das wir benötigen«, sagt Kerry Koisti, Geschäftsentwicklung bei John Deere Electronics. »Sobald das Produkt in Serie geht, erwägen wir, es anderen Erstausrüstern als Hardware anzubieten, um bewährte Technologie in John Deere-Qualität und -Robustheit bereit- zustellen und Innovationen in neuen Anwendungsbereichen zu ermöglichen«, ergänzt Koisti. John Deere Electronics stelle diese Technologie nun europäischen Erstausrüstern zur Verfügung und biete damit eine robuste Hardware-Plattform, die in eine Vielzahl automatisierter und halbautonomer Maschinen integriert werden könne. Nach Herstellerangaben sind Anwendungen unter anderem im Bauwesen, Bergbau, Materialtransport, in der Forstwirtschaft, Robotik sowie in Spezial- und Straßenfahrzeugen vorgesehen. Die Plattform ist in unterschiedlichen Leistungsstufen erhältlich und kann je nach Anzahl der Kameras und Rechenleistung an verschiedene Einsatzbereiche angepasst werden. ### "Wir sind eine große Familie" URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bauwelt-100-jahre-einheit-baufamilie/ Last updated: 2026-09-16T10:05:20.000Z Fulda-Bronnzell (ABZ). | Mit einer Schifffahrt Richtung Frankfurter Skyline bei einem wunderschönen Sonnenuntergang wurde auf einen besonderen Geburtstag angestoßen: Der Bund Deutscher Baumeister Hessen Frankfurt, kurz BDB Hessen Frankfurt, feierte sein 100-jähriges Bestehen, das teilt der Verband jetzt mit. An Bord der Eventlocation „Backschaft“ in Offenbach begrüßte Erster Vorsitzender Andreas Ostermann rund 60 Gäste: „Wir verstehen uns als engagierten Partner für alle Bauschaffenden. Der Verband leistet ehrenamtlich Großes. Wir können stolz auf unsere Mitwirkung bei der Gründung der Architektenkammer sowie der Ingenieurkammer zurückblicken.“ Der BDB Hessen Frankfurt ist nach eigenen Angaben der größte Berufsverband für Architekten, Ingenieure und Unternehmer in Hessen. Mit der Geschäftsstelle sowie einer eigens eingerichteten Lehranstalt, der Baumeister-Akademie, liegt der Schwerpunkt des Verbandes in Frankfurt. Der Verband zählt etwa 400 Mitglieder. Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main, lobt in seinem Grußwort die Arbeit des Verbandes: „Baumeister sind die Grundlage für alles. Wer die Wirtschaft stärken möchte, braucht dafür passende Gebäude. Sie engagieren sich also nicht nur für den Verband, sondern vor allem für die Stadt und die gesamte Region.“ Ingolf Kluge, hielt die Festrede und betonte: „Der Einladung bin ich sehr gerne gefolgt, nicht nur als amtierender Präsident der Ingenieurkammer Hessen, sondern eben auch als langjähriges BDB-Mitglied mit einer aktiven Vergangenheit in diesem, unserem Berufsverband.“ Kluge berichtete davon, dass Bauvorhaben komplexer werden und die Anforderungen wachsen. Deshalb seien Expertise, Wissen und Qualität heute mehr gefragt denn je: „Baumeister waren früher die ‚Allwissenden‘ im Baugeschehen. Heute ist es undenkbar, dass eine Person allein ein Bauwerk realisiert. Der BDB vereint aber alle wieder in einer einzigartigen Baufamilie. Er ist der einzige aktive Berufsverband, in dem alle einen Platz finden und haben: Architekten, Ingenieure, Unternehmer und Studenten und Rentner." Dieser Zusammenhalt mache den BDB aus. ### 16 Unternehmen mit GaLaBau-Innovations-Medaille ausgezeichnet URL: https://allgemeinebauzeitung.de/16-unternehmen-gala-bau-innovations-medaille/ Last updated: 2026-09-16T09:40:26.000Z Nürnberg(ABZ). | Anlässlich der Messe GaLaBau 2026 hat der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) 16 Unternehmen mit der GaLaBau-Innovations-Medaille ausgezeichnet. BGL-Vizepräsident Armin Knauer und Jürgen Hoppe, Vorsitzender der Bewertungskommission, überreichten die Medaillen auf dem GaLaBau Experten-Forum. Die GaLaBau-Innovations-Medaille würdigt laut dem Verband seit 1986 Entwicklungen, die neue Impulse für die grüne Branche setzen. Das Spektrum reiche von Maschinen und Geräten über Baustoffe bis hin zu neuen Arbeitsverfahren. 99 Bewerbungen gingen für die GaLaBau-Innovations-Medaille 2026 ein. Aus ihnen wählte eine Bewertungskommission 16 besonders überzeugende Produkte und Verfahren aus, so der BGL. Die hohe Beteiligung zeige, mit welchem Ideenreichtum Unternehmen an Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Branche arbeiteten. Entscheidend für die Auszeichnung ist demnach ein klar erkennbarer Innovationsgrad: Prämiert wurden „eigenständige Lösungen, die sich wesentlich von bereits am Markt verfügbaren Produkten oder Verfahren unterscheiden“. Darüber hinaus bewerte die Fachjury, welchen konkreten Mehrwert eine Innovation für den GaLaBau bietet. Dazu zählen beispielsweise einfachere Abläufe im Büro oder auf der Baustelle, bessere Arbeitsbedingungen und Prozesse, eine höhere Arbeitsleistung sowie nachweisbare Verbesserungen bei der Umweltverträglichkeit. Die GaLaBau-Innovations-Medaille 2026 erhielten folgende Firmen für ihre Produkte beziehungsweise Verfahren (letzteres jeweils in Klammern): Optigrün international AG (Wasser-Retentionsbox WRB 85L), Grad Concept GmbH (Poolumrandung), Sempergreen (Leichtes Solargründach), R3GIS GmbH (GreenSpaces Ecosystem Service Calculator), RPBL GmbH & Co. KG (Balastan), EcoTrade Leipzig GmbH (Wurzeltankstelle), Eurotramp Trampoline - Kurt Hack GmbH (BounceCloud), TwinTrailer-TwinTech B.V. (Thorax-Air Suspension), Stihl (STIHL KSA 20 Akku-Schärfgerät), HanseGrand Klimabaustoffe GmbH & Co. KG (Hydrotragschicht), Aco GmbH (ACO DRAIN® Stormclean), Kompan GmbH (OrbitPlay), Zinco GmbH (HydroSpacer HS 170), Maitec Armaturen GmbH (Filtersystem TFS), Optimas Maschinenfabrik (SilentCut MR400), Rockwool Rainwater Systems (Rockflow Rigolensysteme). ### Hohe Wechselbereitschaft trotz Zufriedenheit in Bau und Energiewirtschaft URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hohe-wechselbereitschaft-trotz-zufriedenheit-bau-energiewirtschaft/ Last updated: 2026-09-16T09:33:11.000Z München (ABZ). |Fach- und Führungskräfte in der Bau- und Energiewirtschaft profitieren von hohen Gehältern – dennoch bleibt auch die Wechselbereitschaft hoch. Insbesondere für bessere Verdienstmöglichkeiten sind viele Beschäftigte offen für einen Jobwechsel. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Gehaltsreport Bau und Energie des Beratungsunternehmens Hays, für den im ersten Quartal 2026 laut dem Unternehmen insgesamt 1.160 Fach- und Führungskräfte befragt wurden. Mit steigenden Gehältern nehme zwar die Zufriedenheit zu, 28 Prozent der Fachkräfte und 38 Prozent der Führungskräfte seien mit ihrem Einkommen zufrieden oder sehr zufrieden. Eine verlässliche Bindungswirkung entfalte diese Zufriedenheit jedoch nicht. Selbst von den Fachkräften, die ihr Einkommen positiv bewerten, können sich laut Report rund 40 Prozent einen Wechsel zugunsten eines höheren Gehalts vorstellen. Besonders ausgeprägt ist demnach die Wechselbereitschaft in Schlüsselpositionen wie der Projektleitung, wo bis zu 84 Prozent offen für einen Jobwechsel sind. Trotz höherer Gehälter sind auch Führungskräfte durchschnittlich zu 67 Prozent wechselbereit und somit ihren Arbeitgeber nicht unbedingt verbunden. Innerhalb der Branchen zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Vergütung. Die höchsten Gehälter werden in der Energiewirtschaft erzielt – sowohl bei Fach- als auch bei Führungskräften. Fachkräfte kommen hier auf durchschnittlich 62.000 Euro jährlich, während die Einkommen im Baugewerbe mit 53.600 Euro deutlich niedriger ausfallen. ### Lkw-Industrie fordert dringenden Infrastruktur-Ausbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/lkw-industrie-fordert-dringenden-infrastruktur-ausbau/ Last updated: 2026-09-16T09:28:56.000Z Hannover (dpa). | Die Nutzfahrzeugindustrie sieht sich beim Umstieg auf klimafreundliche Antriebe durch den schleppenden Ausbau der Infrastruktur deutlich ausgebremst. «Europaweit mangelt es noch immer an Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur mit den begleitenden Energienetzen. Die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist riesig», teilte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, zur Eröffnung der Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation in Hannover mit. Knapp 30 Prozent der CO2-Emissionen auf Europas Straßen entfallen Müller zufolge auf den Schwerlastverkehr. Das Potenzial sei enorm. Die Industrie habe mit Investitionen und Innovationen Lösungen für die klimafreundliche Mobilität entwickelt. Sie stünden bereit und seien einsatzfähig. Batterieelektrische Lkw kommen auf Reichweiten von bis zu 500 Kilometern, Wasserstoff-Lastwagen kämen aktuell 700 bis 800 Kilometer weit. «Was jetzt fehlt, sind die richtigen Rahmenbedingungen», sagte Müller. Die Infrastruktur sei die «zwingend notwendige Voraussetzung» dafür, dass die Produkte auf die Straße kommen. Die Stromnetze seien aber nicht ausreichend darauf vorbereitet. Die Politik stehe in der Bringschuld. Müller forderte: «Wir brauchen einen Infrastruktur-Turbo und eine realistische Bestandsaufnahme in Deutschland und Europa». Aus Sicht des VDA geht es dabei nicht nur um zusätzliche Ladepunkte, sondern auch um deren Leistung. E-Lastwagen im Fernverkehr müssten an besonders leistungsfähigen Ladesäulen laden können, damit ihre Fahrer die gesetzlichen Lenk- und Pausenzeiten einhalten könnten. Der VDA geht für 2030 von einem Bedarf von rund 4.000 solcher Megawatt-Ladepunkte hierzulande aus. Geplant seien bisher deutlich weniger. In ganz Europa sieht es dem Verband zufolge noch schlechter aus. Ein Problem sei auch die ungleiche Verteilung. Große Lücken gebe es in Transitländern wie Polen und Tschechien. «Europa braucht verbindliche und ambitionierte Ausbaupläne für Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur mit den begleitenden Stromnetzen», sagte Müller. Keiner setze E-Lastwagen ein, wenn an der Grenze buchstäblich der Stecker gezogen werde. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger verwies auf den geplanten Ausbau der Infrastruktur. In Deutschland seien bereits mehr als 14.000 mittlere und schwere Nutzfahrzeuge täglich im Einsatz. «Wer laden will, muss laden können», sagte der CDU-Politiker. Entlang der Autobahnen werde man ein Schnellladenetz für E-Lkw aufbauen. Dafür stelle man rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. So solle in den kommenden Jahren eine leistungsfähige Grundversorgung entlang der Hauptachsen des Güterverkehrs entstehen. Den Start der Umsetzung an 124 unbewirtschafteten Rastanlagen gab Bilger nach der IAA-Eröffnung bekannt. Die Arbeiten vor Ort würden nun beginnen. Perspektivisch sollen so rund 4.200 Ladepunkte an ungefähr 350 Standorten entstehen - darunter etwa 1.800 Megawatt-Ladepunkte. ### Neue Fahrzeuglösungen für Bau- und Entsorgungslogistik präsentiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neue-fahrzeuge-bau-entsorgungslogistik/ Last updated: 2026-09-16T08:36:19.000Z München (ABZ) | Auf der IAA TRANSPORTATION zeigt Meiller verschiedene Fahrzeuglösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche. Auf 715 m2 mit angrenzendem Freigelände in Halle P32 präsentiert das Unternehmen Aufbauten der Baureihen TRIGENIUS, TECTRUM, MAXTREME und GRANDLOAD. »Unsere Kunden stehen täglich vor neuen Herausforderungen: von steigenden Anforderungen an Effizienz bis hin zu immer vielfältigeren Einsatzbedingungen«, betont Michael Stomberg, CEO der Meiller Group. „Mit unseren Fahrzeuglösungen wollen wir sie dabei unterstützen, ihre Aufgaben zuverlässig und wirtschaftlich zu meistern. Die IAA TRANSPORTATION ist für uns die ideale Gelegenheit, diese Lösungen im persönlichen Austausch vorzustellen.“ Weitere Meiller Produkte sind laut Unternehmen an verschiedenen Partnerständen auf dem Messegelände zu sehen. Sie sollen zusätzliche Einblicke in das Produktportfolio und die unterschiedlichen Einsatzbereiche geben. Als Messe-Highlight zeigt Meiller einen neuen Aufbau für die Bau- und Entsorgungslogistik. Nach Angaben des Unternehmens ergänzt die Neuheit das bestehende Portfolio um eine weitere Lösung für diese Einsatzbereiche. Details dazu will das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen. ### Vollaluminium-Kippauflieger feiert Premiere URL: https://allgemeinebauzeitung.de/vollaluminium-kippauflieger-feiert-premiere/ Last updated: 2026-09-16T08:34:58.000Z Leipzig (ABZ) | Meierling präsentiert auf der IAA TRANSPORTATION erstmals ein Exponat. Auf dem Freigelände am Stand P56 zeigt das Unternehmen einen Vollaluminium-Kippauflieger des spanischen Partners Ferruz aus Zaragoza. Der Auflieger wurde laut Hersteller insbesondere für den Getreidetransport entwickelt und verfügt über ein Volumen von 50 m3\. Fahrgestell und Mulde bestehen aus Aluminium. Das Eigengewicht liegt nach Herstellerangaben bei etwa 5.900 kg. Nach der Messe soll der Kippauflieger im Rahmen einer »Roadshow meets Friends« bei Kunden und Interessenten in Deutschland vorgestellt werden. Beide von Meierling angebotenen Kippertypen sind laut Unternehmen ab September bestell- und lieferbar. Der bisher als Rockstar bezeichnete Hybrid-Halbschalen-Kippauflieger trägt künftig den Namen Torro Dumper. Er wurde laut Hersteller für die Bereiche Abbruch, Recycling und Entsorgung entwickelt. Das Fahrzeug kombiniert ein Aluminiumchassis mit einer Stahlhalbschalenmulde, die über eine abriebfeste Ausführung verfügt. Ein nutzlastoptimierter Schubbodenauflieger von Ferruz ergänzt das Angebot an Vollaluminium-Aufliegern. Zudem bietet Meierling nach eigenen Angaben Aluminium- und Stahlfahrgestelle für Fahrzeugbauer in unterschiedlichen Ausführungen ab einer Stückzahl an. Gemeinsam mit dem italienischen Partner Giesse Cisterne zeigt Meierling außerdem einen 6-Kammer-Silo-Gliederzug für den Transport von Futtermitteln. Das Fahrzeug stammt laut Unternehmen aus Salerno und wurde mit gewichtsoptimierten Komponenten ausgestattet. Nach Angaben von Meierling bestehen die Auflieger der Trailerklasse aus hochwertigen Aluminiumlegierungen. Dadurch sollen sie langlebig, kraftstoffsenkend und wiederverwertbar sein. Das Unternehmen ordnet die Fahrzeuge zudem den künftigen Anforderungen an Umwelt, Sicherheit und Energieeffizienz zu. ### Weycor präsentiert neue 3er-Serie mit drei Hubwerksvarianten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/weycor-neue-3er-serie-hubwerksvarianten/ Last updated: 2026-09-16T08:31:23.000Z Die neue Weycor 3er-Serie bietet drei unterschiedliche Hubwerksvarianten: P-Kinematik, Z-Kinematik und P-Highlift. Mit elektrischer Option und MIC 4.0-Ready-Technologie richtet sich die Serie an moderne Garten- und Landschaftsbauanwendungen. _This post is for paying subscribers only._ ### Konzerne bündeln Kräfte für Wasserstoff-Transport URL: https://allgemeinebauzeitung.de/konzerne-buendeln-kraefte-wasserstoff-transport/ Last updated: 2026-09-16T09:55:11.000Z Hannover (ABZ). | Auf der IAA Transportation haben Daimler Truck, Volvo Group, Toyota Motor Corporation, Bosch, Air Liquide, TotalEnergies, TEAL Mobility und MB Energy ihre Pläne vorgestellt, den Hochlauf wasserstoffbetriebener Fahrzeuge in Europa zu beschleunigen. Die Unternehmen bündeln demnach ihre Kräfte, um bestehende Engpässe zu überwinden „mit der gemeinsamen Überzeugung, dass Wasserstoff eine wichtige Ergänzung zu batterieelektrischen Fahrzeugen ist, um die Dekarbonisierungsziele der EU zu erreichen“. Dies gelte insbesondere für Transporteinsätze, die große Reichweiten, hohe Nutzlasten, kurze Betankungszeiten und Flexibilität erforderten. Erstmals in Europa schafft das deutsche Ökosystem alle Voraussetzungen für einen skalierbaren Einsatz von Wasserstoff-Lkw bis 2030, getragen von politischer Unterstützung und europäischen Industrieführern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Das deutsche Modell kann als Vorbild dienen, denn die Skalierung in ganz Europa erfordert eine abgestimmte Unterstützung durch die nationalen Regierungen und die Europäische Kommission, um langfristige Energieversorgung und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten“, so die Unternehmen. Bei Daimler Truck hätten Kunden mit Brennstoffzellen-Lkw bereits fast 600.000 Kilometer zurückgelegt. Als nächsten Schritt plane das Unternehmen, ab Ende 2026 eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw der nächsten Generation in den Kundeneinsatz zu bringen. Auch die Volvo Group treibe ihr Wasserstoffportfolio voran und investiere erhebliche Summen in Wasserstoffantriebe für die Markteinführung bis 2030, darunter sowohl Brennstoffzellen-Lkw als auch Lkw mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor. Toyota werde sich als Technologiepartner am Ausbau der Wasserstoffmobilität beteiligen und greift dabei auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Brennstoffzellensystemen zurück. Bosch liefere zentrale Fahrzeugkomponenten für gasförmigen Wasserstoff sowie zukunftsweisende Betankungstechnologien für flüssigen und gasförmigen Wasserstoff. Auf der Energie- und Infrastrukturseite arbeiten die Volvo Group und Daimler Truck eng mit Energieunternehmen und Wasserstofflieferanten wie Air Liquide, TotalEnergies und MB Energy sowie mit Tankstellenbetreibern wie MB Energy und TEAL Mobility zusammen. Die Unternehmen bündeln demnach ihre jeweiligen Kapazitäten, um sowohl die Lieferketten für flüssigen als auch für gasförmigen Wasserstoff zu skalieren. „Durch ihre Infrastrukturinvestitionen treiben sie den Aufbau von Tankstellen mit hoher Kapazität und starker Betankungsleistung voran, die bis zu 100 Lkw pro Tag betanken können“, so die Unternehmen. Für Flottenbetreiber sei die Erreichung wettbewerbsfähiger Kosten im Vergleich zu Diesel entscheidend, um Wasserstoff zu nutzen. Die Kombination aus politischer Unterstützung in Deutschland und industrieller Zusammenarbeit mache dies mit drei zentralen Hebeln möglich: \- Der Senkung der Fahrzeugkosten durch Fördermaßnahmen und Serienproduktion. \- Dem Erreichen eines wettbewerbsfähigen Wasserstoffpreises gegenüber Diesel an der Zapfsäule durch eine wettbewerbsfähigere Wasserstoff-Lieferkette und Treibhausgasquoten, sowie \- Anreize wie Mautbefreiungen für CO2-freie Fahrzeuge für Flottenbetreiber. Der Markt entwickele sich mehr und mehr, um diese Voraussetzungen zu erfüllen. Während Deutschland den Startpunkt für die operative Umsetzung setze und zeige, wie industrielles Handeln und gezielte öffentliche Unterstützung die Marktentwicklung beschleunigen könne, fordern die Unternehmen strategische Maßnahmen durch die nationalen Regierungen und die Europäische Kommission, um dieses Modell europaweit zu etablieren. Zu diesen Maßnahmen gehören der Ausbau der Infrastruktur durch abgestimmte Förderprogramme für Tankstellen und Fahrzeuge, um die Ziele der „Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR)“ zu erreichen, die Stärkung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit von Wasserstoff durch pragmatische und harmonisierte Anrechnungsmechanismen für erneuerbare Kraftstoffe sowie Mautanreize und die gemeinsame Risikominimierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Produktion und Verflüssigung über die Distribution bis hin zum Fahrzeugbetrieb. ### Vollelektrische Arbeitsbühnen für engen Raum URL: https://allgemeinebauzeitung.de/vollelektrische-arbeitsbuehnen-enger-raum-bauwesen/ Last updated: 2026-09-15T11:22:52.000Z Magni TH präsentiert vollelektrische Bühnen für Innenarbeiten in Bereich Logistik und Bau. Mit emissionsfreiem Betrieb eignen sie sich besonders für sensiblen Einsatzbereiche. _This post is for paying subscribers only._ ### ZEPRO-G für anspruchsvolle Ladebordwand-Einsätze URL: https://allgemeinebauzeitung.de/zepro-g-anspruchsvolle-ladebordwand-einsaetze/ Last updated: 2026-09-15T08:36:46.000Z Hannover (ABZ) | Hiab zeigt auf der IAA TRANSPORTATION 2026 verschiedene Ladebordwand-Lösungen der Marke ZEPRO. Gemeinsam mit dem Partner HAAS Tail Lift Systems GmbH präsentiert das Unternehmen an den Ständen in Halle 27, Stand F37, und auf dem Freigelände, Stand L45, Lösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche. Im Mittelpunkt steht die ZEPRO-G. Nach Herstellerangaben verfügt sie über eine verbesserte feuerverzinkte Oberfläche, die für anspruchsvolle Flotteneinsätze ausgelegt ist. In Dauertests über 30.000 Zyklen sei die Oberfläche geprüft worden. Der Korrosionsschutz soll nach Angaben des Herstellers zu einer längeren Lebensdauer und geringeren Lebenszykluskosten beitragen. Weitere Exponate sind die ZEPRO Z75 für den Verteilerverkehr auf der letzten Meile, die ZEPRO Z2000 für Einsätze in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft sowie die unterfahrbare ZEPRO ZT 2500 für den Fernverkehr und Teilladungs-Auflieger. Die ZT-Modelle verfügen laut Hersteller über eine Stahlkonstruktion, Hydraulik, Wetterschutz und Bedienelemente. Für die Gasflaschen-Distribution zeigt Hiab zudem die Vertikal-Ladebordwand DEL GB1000\. Sie ist laut Hersteller für Tragfähigkeiten von 1.000 kg beziehungsweise 1.500 kg ausgelegt. »Flottenbetreiber stehen unter ständigem Druck, ihre Fahrzeuge in Bewegung zu halten, zugleich die Lebenszykluskosten im Griff zu behalten und sich an veränderte betriebliche Anforderungen anzupassen. Auf der IAA zeigen wir, wie sich all das mit robuster Technik, intelligenter Integration und dem Service-Netzwerk von Hiab erreichen lässt – entwickelt für die Realität des täglichen Flottenbetriebs«, sagt Ross Townshend, Director, Global Product Management, Tail Lifts. Während der Messe sind nach Angaben des Unternehmens Live-Produktvorführungen und Gespräche zu Flottenintegrationen vorgesehen. ### Hankook präsentiert neue Reifen für Trailer und Winterbedingungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hankook-neue-reifen-trailer-winter/ Last updated: 2026-09-15T08:33:26.000Z Neu Isenburg (ABZ) | Hankook präsentiert auf der IAA TRANSPORTATION neue Reifenlösungen für Nutzfahrzeuge. Am Stand E09 in Halle 11 zeigt der Hersteller neben seinem bestehenden Programm neue Reifen für Trailer und den Wintereinsatz. Zum Portfolio gehören laut Hersteller die Smart Line-Serie für den Fernverkehr, Smart Flex für den Regionalverkehr, e-Smart City für elektrische Stadtbusse sowie Trailerreifen der Marke Laufenn. Ergänzt wird das Angebot durch das Runderneuerungsprogramm Hankook Alphatread. Unter der Bezeichnung „Hankook Smart Fleet« zeigt das Unternehmen Lösungen für das Reifenmanagement. Nach Herstellerangaben sollen diese sowie weitere Serviceangebote dazu beitragen, die Gesamtbetriebskosten von Flotten zu reduzieren und den Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen im Fahrbetrieb zu senken. Außerdem präsentiert Hankook zwei Exponate aus dem »Design Innovation Project«. Dazu gehören der »Sustainable Concept Tire« aus dem 3D-Drucker und die Roboter-Plattform »WheelBot 2«. Hankook informiert auf der Messe zudem über den Ausbau seiner europäischen Produktionskapazitäten. Im ungarischen Werk entsteht nach Unternehmensangaben eine neue Fertigungslinie für Lkw- und Busreifen mit einer Kapazität von bis zu 800.000 Einheiten pro Jahr. Die Reifen sollen künftig für den europäischen Markt produziert werden. »Die IAA TRANSPORTATION ist für uns eine wichtige Plattform, um unsere neuesten Innovationen und Entwicklungen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen und den Austausch mit Kunden und Partnern zu vertiefen«, sagt Jongho Park, Präsident und COO von Hankook Tire Europe. »Unser Ziel ist es, Flottenbetreibern Reifenlösungen anzubieten, die ihre Wirtschaftlichkeit verbessern und gleichzeitig die Anforderungen an eine nachhaltige Mobilität unterstützen.« ### Neue Baumaschinen präsentiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neue-baumaschinen-hochleistungs-technologie-praesentiert/ Last updated: 2026-09-15T07:15:40.000Z München (ABZ). | Mit dem neuen Mobilbagger EW135 sowie den Radladern WL750p und WL950p präsentiert Wacker Neuson zwei Produktneuheiten, die unter anderem zur NordBau 2026, die letzte Woche endete, vorgestellt wurden. Sie sollen hohe Performance mit hohem Fahrerkomfort und modernen Sicherheitsfunktionen verbinden. Mit dem EW135 will der Hersteller seine Position im Segment der Mobilbagger weiter ausbauen, laut Hersteller wurde die Maschine konsequent auf hohe Hubkräfte, Digitalisierung und den professionellen Einsatz moderner Anbaugeräte ausgelegt. Dafür kommt ein fest verbauter Verstellausleger ohne Schwenkkonsole zum Einsatz. Intelligente Hydraulik, MiC 4.0-Technologie und die nahtlose Integration moderner Anbaugeräte sollen die Grundlage für präzise Arbeitsabläufe und vielseitige Einsatzmöglichkeiten auf der Baustelle schaffen. Die neuen Radlader WL750p und WL950p kombinieren laut Wacker Neuson hohe Schubkraft, starke Hydraulikleistung und Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h. Das „P“ steht dabei für Performance: effiziente Materialbewegung, hohe Umschlagleistung und spürbarer Fahrerkomfort in einer Maschine. Im Fokus der Entwicklung standen demnach Fahrerkomfort und Sicherheit. Eine optimierte Rundumsicht, die sehr gute Ausleuchtung des Arbeitsbereichs und eine ergonomisch gestaltete Kabine sollen beste Voraussetzungen für konzentriertes und sicheres Arbeiten schaffen. Das Power-Drive-System soll Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h ohne Schaltvorgänge oder Fahrstufenwechsel ermöglichen, für eine hohe Arbeitsleistung sollen auch das Load-Sensing-System und das serienmäßige Flow Sharing sorgen. Die Kombination aus Load-Sensing-Pumpe und Flow-Sharing-Ventil soll dafür sorgen, dass die Hydraulikleistung genau dort bereitgestellt wird, wo sie benötigt wird. ### Schutzhelm BOLT 200 erreicht Platz eins im Test URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schutzhelm-bolt-200-platz-eins-test/ Last updated: 2026-09-15T07:05:57.000Z Hilden (ABZ) Wie gut schützt ein Helm, wenn der Aufprall oder Schlag nicht von oben, sondern aus einer anderen Richtung kommt? Diese Frage gewinnt auf Baustellen und im professionellen Einsatz an Bedeutung, denn neben herabfallenden Gegenständen zählen auch Ausrutschen, Stolpern und Stürze zu den typischen Unfallrisiken. Eine aktuelle Untersuchung des Virginia Tech Helmet Lab liefrt laut Hersteller Milwaukee nun einen direkten Vergleich, nachdem der Milwaukee Schutzhelm BOLT 200 den ersten Platz unter 38 getesteten Schutzhelmen erreicht. Das Virginia Tech Helmet Lab ist unabhängiges Forschungslabor der US-amerikanischen Universität Virginia Tech und hat laut Milwaukee in seiner aktuellen Bewertung den BOLT 200 als leistungsstärksten Helm auf dem Markt eingestuft. Die Virginia Tech Helmet Ratings bewerten demnach die Fähigkeit von Helmen, lineare und rotierende Kopfbeschleunigungen bei verschiedenen schrägen Sturzszenarien zu reduzieren. Diese Szenarien sollen schwere, aber überlebbare Unfallereignisse auf Baustellen abbilden. Der BOLT 200 erhielt laut Hersteller die höchste Bewertung von fünf Sternen und erzielte mit einem STAR Value von 40,74 den niedrigsten und damit besten Wert unter 38 getesteten Schutzhelmen. Helme mit einer höheren Sternebewertung werden demnach mit einem geringeren Risiko für Gehirnerschütterungen und Schädelbrüche in Verbindung gebracht. Die unbelüfteten Ausführungen des Milwaukee BOLT 200 sind laut Milwaukee über ein Programm der BG BAU förderfähig. Die Anschaffung kann mit bis zu 30 Euro pro Helm bezuschusst werden. Voraussetzung sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der BG BAU. ### Tesla bringt E-Lastwagen 2027 nach Europa URL: https://allgemeinebauzeitung.de/tesla-bringt-e-lastwagen-2027-nach-europa/ Last updated: 2026-09-15T06:56:30.000Z Hannover (dpa). | Tesla will seinen Elektro-Sattelschlepper Semi im kommenden Jahr nach Europa bringen. Die Übergabe der ersten Fahrzeuge an europäische Kunden soll 2027 beginnen, wie der US-Autobauers auf der IAA Transportation in Hannover mitteilte. Weitere Einzelheiten zum Marktstart in Europa sollen in den nächsten Monaten veröffentlicht werden. In Europa debütiert den Angaben nach zunächst die Standard-Ausführung. Sie schafft mit einer Batterieladung etwa 550 Kilometer. An Schnellladestationen soll der E-Lkw innerhalb von 30 Minuten bis zu 60 Prozent seiner Reichweite nachladen können. Das Fahrzeug ist für ein Gesamtzuggewicht von 40 Tonnen ausgelegt. Zum Vergleich: Für die Variante mit größerer Batterie gibt Tesla in den USA eine geschätzte Reichweite von bis zu gut 800 Kilometern an. Der Sattelschlepper wurde bereits 2017 vorgestellt und sollte nach damaligen Ankündigungen ursprünglich 2019 in die Produktion gehen. Doch Tesla schob den Start mehrfach auf, etwa unter Verweis darauf, dass Batterien dringender für Autos wie den Bestseller Model 3 gebraucht würden. Die Produktion in größeren Stückzahlen lief schließlich im April dieses Jahres im US-Bundesstaat Nevada an. In den Vereinigten Staaten wurden erste Tesla-Laster an Kunden wie den Getränke- und Snackkonzern PepsiCo ausgeliefert. In Europa tritt der Tesla-Lkw gegen Konkurrenzprodukte von europäischen Herstellern wie Daimler Truck, MAN, Scania, Volvo, Iveco und Renault an. Der von Tech-Milliardär Elon Musk geführte Autobauer hatte den Semi auch bereits auf der IAA vor zwei Jahren ausgestellt. ### IfW warnt vor staatlicher Entlastung bei Spritpreisen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ifw-warnt-vor-staatlicher-entlastung-bei-spritpreisen/ Last updated: 2026-09-15T06:54:18.000Z Köln (dpa). | Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) warnt vor einer allgemeinen staatlichen Entlastung von den derzeit hohen Spritpreisen. Man sollte mit staatlichen Eingriffen „wirklich sehr zurückhaltend sein“, sagte der IfW-Konjunkturexperte Klaus-Jürgen Gern im Deutschlandfunk. Man müsse im Auge behalten, welche Personengruppen wirklich hart getroffen sind und in Probleme geraten können mit Energiepreis- und Heizkostenrechnungen. Dabei könne man sich Gedanken machen, „wie man Härten abfedern kann. Aber so einen allgemeinen Schluck aus der Pulle des Steuerzahlers sollte man nicht wie im Frühjahr wieder nehmen.“ Gern meinte damit den Tankrabatt, eine Steuersenkung, die im Mai und Juni gewährt worden war. Eine solche Maßnahme sei extrem teuer. „Es unterstützt Leute, die es nicht brauchen. Und am Ende fehlt es dann in den öffentlichen Kassen, wo andere Dinge eigentlich wichtiger sind zu finanzieren. Es fehlt dann für Investitionen, es fehlt für andere wichtige Sozialausgaben“, führte der Ökonom aus. Sollte der Ölpreis als Folge des Iran-Kriegs für lange Zeit hoch bleiben, dann werde das auch zu einer allgemein höheren Inflationsrate führen. Das würde dann auch auf die Konjunktur durchschlagen, sagte Gern. „Wir haben im Moment eine Konjunktur, die einen Erholungskurs eingeschlagen hat“, und noch gebe es einige Möglichkeiten für Autofahrer, den Benzinverbrauch zu reduzieren und diese Kosten zu dämpfen. Längerfristig sei jedoch eine allgemein sinkende Nachfrage zu befürchten, und „dass diese Erholung dann auch wieder ins Straucheln kommen kann“. ### Opernsanierung in Stuttgart erneut auf Prüfstand URL: https://allgemeinebauzeitung.de/opernsanierung-in-stuttgart-erneut-auf-prufstand/ Last updated: 2026-09-15T06:52:18.000Z Stuttgart (dpa). | Hinter der geplanten Sanierung der Stuttgarter Oper stehen wieder Fragezeichen: Angesichts hoher Kosten und immer größerer Vorbehalte stellt Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) das milliardenschwere Projekt auf den Prüfstand. In einem Spitzengespräch von Stadt und Land habe man sich darauf verständigt, das Projekt durch eine Expertenanhörung prüfen zu lassen, teilte das Staatsministerium mit. Zuvor hatte der SWR berichtet. Die Prüfung soll laut Staatsministerium auch die Frage einbeziehen, ob das bisherige Gebäude saniert wird oder ob es doch einen Neubau geben soll. Das Land bekenne sich unmissverständlich zu einer modernen, zukunfts- und arbeitsfähigen Spielstätte für die herausragenden Ensembles, sagte Özdemir einer Mitteilung zufolge. „Aber ein Projekt dieser Dimension braucht Vertrauen und Unterstützung - bei allen Projektbeteiligten, im Landtag, im Gemeinderat und in der Öffentlichkeit.“ Er habe deswegen vorgeschlagen, dass Land und Stadt noch einmal alle Fakten auf den Tisch legten und die Einschätzung von Experten einholten. Man werde das Projekt aus heutiger Perspektive bewerten und dabei ergebnisoffen vorgehen. Zuvor war der Widerstand gegen die Sanierungspläne immer weiter gewachsen. CDU-Fraktionschef Tobias Vogt hatte gemahnt, angesichts der schwer angeschlagenen kommunalen Haushalte und drohender Krankenhausschließungen müsse die Politik die Kosten berücksichtigen. Der 1912 eröffnete Littmann-Bau neben dem Landtag ist in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand. Zuletzt hatten Land und Stadt Stuttgart angekündigt, die Pläne für das Interimsgebäude deutlich abspecken zu wollen und die Kosten so auf maximal 289 Millionen Euro drücken zu wollen. Eine offizielle Schätzung, wie hoch die Kosten für die gesamte Sanierung ausfallen, gibt es derzeit nicht. 2019 ging man bei einer Berechnung von rund einer Milliarde Euro aus. ### Kubota präsentiert neue Rasen- und Grundstückspflegemaschinen auf GaLaBau 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kubota-neue-rasen-grundstuckpflegemaschinen-galabau-2026/ Last updated: 2026-09-15T05:00:09.000Z Rodgau (ABZ) | Kubota stellt auf der GaLaBau 2026 nach Herstellerangaben Maschinen für die professionelle Rasen- und Grundstückspflege sowie für Kommunaltechnik vor. |Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Frontmäher mit zentraler Grasaufnahme, Zero-Turn-Mäher, Kompaktlader sowie die Farmtrac-Traktoren. Einen Schwerpunkt setzt Kubota laut Hersteller auf die FC-Baureihe. Das Portfolio umfasst fünf Modelle mit Leistungen von 22 bis 50 PS. Die Maschinen verfügen über Arbeitsbreiten von rund 110 bis 180 cm sowie Grasfangbehälter mit 480 bis 1300 l Volumen. Alle Modelle sind mit Kubota-Dieselmotoren ausgestattet, verfügen über Allradantrieb – mit Ausnahme des FC3-221E – sowie Hecklenkung. Als neues Modell zeigt das Unternehmen den FC4-441 mit 44 PS und Vierzylinder-Vierventil-Motor. Außerdem ist nach Herstellerangaben die Vorstellung des FC4-501Cab mit 50 PS vorgesehen. Die Kabine verfügt serienmäßig über Klimaanlage und Heizung und kann für Wartungsarbeiten hydraulisch nach oben geschwenkt werden. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Zero-Turn-Mäher. Das Programm umfasst elf Modelle mit Schnittbreiten von 107 bis 154 cm sowie Benzin-, Diesel- und Elektroantrieb. Zu den Benzinmodellen zählen der Z1-421 mit 19 PS und 107 cm Schnittbreite, der Z2-481 mit 22 PS und 122 cm sowie der Z4-541 mit 24 PS und 137 cm. Dieselmotoren kommen beim ZD1211 mit 25 PS und 152 cm Schnittbreite sowie bei den Modellen der GZD-Serie zum Einsatz. Ergänzt wird das Angebot durch die Elektromodelle ZE-421 und ZE-481, deren Lithium-Ionen-Wechselakkus nach Herstellerangaben Mähzeiten von 3,5 bis 4 Stunden beziehungsweise Flächenleistungen von bis zu 15.000 beziehungsweise 16.000 m² pro Akkuladung ermöglichen. Ebenfalls zu sehen sind knick- und allradgelenkte Kompaktlader. Nach Herstellerangaben entstand das Programm aus einer seit mehr als zehn Jahren bestehenden OEM-Partnerschaft mit TOBROCO Machines B.V. Das Portfolio reicht von Maschinen mit 1,1 bis 4,0 t Einsatzgewicht und umfasst Diesel- sowie Elektroausführungen. Neben acht knickgelenkten Modellen gehört der Teleskoplader KTH 4815-2 mit Allradlenkung zum Programm. Das Modell RT210-2α ist mit Elektroantrieb und Lithium-Ionen-Batterie erhältlich. Die Baureihe beginnt beim RT100-2 mit 1,1 t und endet beim RT305T-2 mit 4,0 t. Darüber hinaus stehen Modelle mit teleskopierbarem Hubarm zur Verfügung. Mit der Marke Farmtrac führt Kubota (Deutschland) nach Herstellerangaben drei Traktoren mit Leistungen von 50 bis 75 PS auf dem deutschen Markt ein. Die Maschinen stammen vom indischen Hersteller Escorts Kubota Ltd., an dem Kubota seit 2023 die Mehrheitsbeteiligung hält. Die Traktoren richten sich laut Hersteller an Einsteiger, Hobby- und Nebenerwerbslandwirte und behalten im Unterschied zu den übrigen Kubota-Maschinen ihre blaue Farbgebung. An den genormten Anbauschnittstellen können handelsübliche landwirtschaftliche Anbaugeräte eingesetzt werden. Für die ausgestellten Maschinen der FC-Serie sowie der Zero-Turn-Mäher und weitere Produkte gewährt Kubota nach Herstellerangaben im Rahmen des Programms »Kubota Care« eine Herstellergarantie von fünf Jahren beziehungsweise 2.000 Betriebsstunden – je nachdem, was zuerst eintritt. Kubota stellt aus auf der GaLaBau in Halle 9, Stand 309/315. ### Geräuschemission von Baustoff-Recyclingsieben ist vergleichsweise gering URL: https://allgemeinebauzeitung.de/geraeuschemission-baustoff-recyclingsieben-gering/ Last updated: 2026-09-14T17:00:33.000Z Die elektrischen Siebanlagen von EAG erzeugen nur 101 dB Schall und verbrauchen wenig Strom. Sie sind geräuscharm, robust und ideal für den Einsatz auf Baustellen. _This post is for paying subscribers only._ ### Akku-Technologie senkt Betriebskosten im Gartenbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/akku-technologie-betriebskosten-gartenbau/ Last updated: 2026-09-14T15:00:15.000Z Akku-Geräte reduzieren Lärmbelastung und emissionsfreie Antriebe gewinnen an Bedeutung. Neue Technologien senken Betriebskosten und erweitern Einsatzmöglichkeiten in der Grünpflege. _This post is for paying subscribers only._ ### Grüne und blaue Infrastruktur für städtische Zukunft URL: https://allgemeinebauzeitung.de/gruene-blaue-infrastruktur-staedte-zukunft/ Last updated: 2026-09-14T13:00:43.000Z ZinCo und Elevate präsentieren auf der GaLaBau 2026 innovative Systeme für grüne und blaue Dachinfrastruktur. Lösungen wie Retentionsdächer, Solar-Gründächer und Sponge City Roof unterstützen Klimaanpassung und städtische Nachhaltigkeit. _This post is for paying subscribers only._ ### Kombinierte Lösungen für kommunale Aufgaben auf GaLaBau 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kombinierte-loesungen-kommunale-aufgaben-galabau-2026/ Last updated: 2026-09-14T13:00:16.000Z Hako präsentiert auf der GaLaBau 2026 integrierte Maschinenlösungen, die verschiedene kommunale Aufgaben in einem Arbeitsgang erledigen. Von Wildkrautbekämpfung bis zu Hochdruckreinigung werden durch kombinierte Systeme Effizienz und Zeitersparnis gewährleistet. _This post is for paying subscribers only._ ### Peter Sebold URL: https://allgemeinebauzeitung.de/peter-sebold/ Last updated: 2026-09-14T13:00:11.000Z Sebold übernimmt die Leitung des Bereichs Großkunden von Christophe Lecarpentier. Sebold ist seit 2019 für das Unternehmen tätig und sammelte bisher Erfahrungen in der Vertriebsunterstützung, bei Händlerschulungen, Produkteinführungen sowie im Marketing. In seiner neuen Funktion soll Sebold die Beziehungen zu Flottenbetreibern, Baukonzernen, Vermietungsunternehmen und internationalen Großkunden in Europa ausbauen. Ziel ist es, Hyundai über kundenorientierte Lösungen, wettbewerbsfähige Gesamtbetriebskosten und ein erweitertes Maschinenportfolio – etwa im Bereich der Kompakt- und Abbruchgeräte – als ­bevorzugten Partner im Markt zu positionieren. »Kunden suchen mehr als nur Maschinen. Sie erwarten zuverlässige Partner, die ihr Geschäft durch gesteigerte Produktivität und Verfügbarkeit unterstützen und dabei den Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation legen«, betont Sebold. ### Gebäudegrün als wachsendes Geschäftsfeld im Bauwesen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/gebaeudegruen-wachsendes-geschaeftsfeld-bauwesen/ Last updated: 2026-09-14T13:00:11.000Z Berlin (ABZ) | Der Bundesverband GebäudeGrün e. V. (BuGG) präsentiert sich auf der GaLaBau 2026 gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen zum Thema Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung. Vom 15\. bis 18\. September zeigt der Verband auf einem Gemeinschaftsstand in Halle 4, Stand 615, aktuelle Entwicklungen und Systemlösungen rund um Gebäudebegrünung. Nach Angaben des BuGG nimmt die Bedeutung von begrünten Gebäuden im Garten- und Landschaftsbau weiter zu. Dach- und Fassadenbegrünungen können zur Klimaanpassung beitragen und stellen ein wachsendes Geschäftsfeld für die Branche dar. Auf der Messe stellt der BuGG erstmals den »BuGG-Marktreport Gebäudegrün 2026« vor, der die aktuelle Marktentwicklung des Bereichs beleuchten soll. Neben dem BuGG beteiligen sich die Mitgliedsunternehmen Fibo ExClay Deutschland, Carl Stahl ARC, Boxom, novotegra, 6 fürs Grün, Mobilane und Kraiburg Relastec. Besucher können sich am Stand zudem anhand von Informationsmaterialien über weitere Mitgliedsunternehmen sowie deren Produkte und Systemlösungen informieren. Der BuGG beteiligt sich außerdem am »Grün-Blauen Pfad« der GaLaBau. Der Rundgang führt Besucher zu Ausstellenden, deren Produkte und Dienstleistungen nach Angaben der Messe zur Klimaanpassung, Ressourcenschonung und nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die geführte Tour »Innovative Begrünungsmaßnahmen« findet am 17\. September 2026 von 12:00 bis 13:30 Uhr statt. Dabei werden verschiedene Begrünungskonzepte, Planungs- und Installationsmethoden sowie Praxisbeispiele für klimaresiliente Gebäudebegrünungen vorgestellt. ### Sany präsentiert neue Kompaktlader und Minibagger auf der GaLaBau 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/sany-neue-kompaktlader-minibagger-galabau-2026/ Last updated: 2026-09-14T12:32:31.000Z Aichtal (ABZ) | Auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg präsentiert SANY vom 15\. bis 18\. September neue Maschinen und eine Erweiterung seines Produktportfolios für den Garten- und Landschaftsbau. Putzmeister, als Importeur der SANY Produkte, zeigt in Halle 7 am Stand 7-302 unter anderem neue Kompaktlader sowie Minibagger. Im Außengelände können Besucher nach Angaben des Unternehmens Bagger und Kompaktlader testen. Ein Schwerpunkt des Messeauftritts sind neue Kompaktlader. Nach Herstellerangaben erweitert Sany damit sein Angebot für Einsatzbereiche, in denen kompakte Abmessungen und Wendigkeit gefragt sind. Die neuen Modelle der 4-Tonnen-Klasse verfügen laut Hersteller über Hubkräfte von 800 bis 1.300 kg und werden von einem Yanmar-Motor mit 53,7 kW angetrieben. Die Maschinen sind als Rad- und Raupenvariante erhältlich. Die Radversion wird zudem mit verschiedenen Hubeinrichtungen angeboten. Zur Ausstattung gehören nach Herstellerangaben gefederte Sitze, eine Rückfahrkamera, eine serienmäßige Klimaautomatik, ein Schnellwechsler sowie LED-Arbeitsscheinwerfer. Die Hydraulikleistung beträgt 120 l/min. Ein serienmäßiger Umkehrlüfter soll laut Hersteller den Einsatz unter staubigen Bedingungen unterstützen. Mit dem SY20C zeigt das Unternehmen nach eigenen Angaben eine neue Generation in der 2-Tonnen-Klasse. Das Modell löst den SY18C ab und ist seit Frühjahr 2026 verfügbar. Zu den Neuerungen zählen laut Hersteller eine neu entwickelte Kabine mit verbessertem Raumgefühl und vergrößerten Glasflächen. Hinzu kommen ein gefederter Sitz und eine Klimaanlage als Standardausstattung. Der Ausleger wurde nach Herstellerangaben ebenfalls neu gestaltet. Standardmäßig sind zudem zwei Zusatzsteuerkreise vorhanden. Das Modell ist für die Vorbereitung auf einen hydraulischen Schnellwechsler ausgelegt. Angetrieben wird der Kompaktbagger von einem Yanmar-Motor mit 14,6 kW bei 1,3 l Hubraum. Ebenfalls auf der GaLaBau zu sehen ist der vollelektrische SY35E. Der Elektrobagger gehört zur 4-Tonnen-Klasse. Nach Herstellerangaben ist die Maschine für einen geräuscharmen und emissionsfreien Betrieb ausgelegt. Der SY35E verfügt über eine 70-kWh-LFP-Batterie, die laut Hersteller für einen vollständigen Arbeitstag ausgelegt ist. Das Laden ist über Wechsel- und Gleichstrom mit CCS-2-Anschluss möglich. Zur Ausstattung gehören außerdem eine Kabine mit 7-Zoll-Touchscreen, ein gefederter Sitz, LED-Beleuchtung, Zusatzsteuerkreise und Radio. Begleitend zum Messeauftritt setzt Sany nach eigenen Angaben auf Erfahrungsberichte von Anwendern. Kunden sollen über ihre Erfahrungen mit den Maschinen und dem Service des Unternehmens berichten. Zudem sucht Sany Unternehmen, die mehrere Maschinen einsetzen und ihre Erfahrungen sowie ihren Arbeitsalltag als Referenz zur Verfügung stellen möchten. Sany stellt aus in Halle 7, Stand 302. ### Lehnhoff erweitert MG-Serie um Zwischengröße für Bagger URL: https://allgemeinebauzeitung.de/lehnhoff-mg-serie-zwischengroesse-bagger/ Last updated: 2026-09-14T12:12:27.000Z Baden-Baden (ABZ) | Lehnhoff Hartstahl erweitert seine MG-Serie für den Garten- und Landschaftsbau um den neuen Mini-Grabenraumlöffel MG 3\. Das Unternehmen schließt damit eine Lücke im Sortiment für Mini- und Kompaktbagger der 2,6- bis 3,5-Tonnen-Klasse. Die MG-Serie umfasst bereits Mini-Grabenraumlöffel für Bagger von 1,5 bis 6 t. In der starren Ausführung reicht das Angebot bis zur Klasse MG 09 für Microbagger von 0,5 bis 0,9 t. Die Löffel sind je nach Ausführung als starre Variante oder als Schwenklöffel erhältlich. »Mit der MG Serie bieten wir für viele gängige Baggergrößen gerade im GaLaBau passende Lösungen«, sagt Sebastian Denniston, Salesmanager OEM bei Lehnhoff Hartstahl. »Entscheidend ist, dass der Anwender mit dem richtigen Löffel schnell, sauber und effizient arbeiten kann.« Die Mini-Grabenraumlöffel eignen sich für Arbeiten wie das Ausheben und Räumen von Gräben, das Herstellen von Feinplanien, das Verteilen von Material sowie das Modellieren von Böschungen und Nacharbeiten von Flächen. Dank des Symlock-Adapters können die Löffel sowohl im Hoch- als auch im Tieflöffeleinsatz verwendet werden. Die Schwenklöffel sind nach Unternehmensangaben für Arbeiten auf engem Raum oder bei Anwendungen mit definierten Arbeitswinkeln vorgesehen, etwa beim Anlegen von Böschungen, bei seitlichen Planierarbeiten oder beim Nachziehen von Kanten. Starre Varianten kommen häufig bei Maschinen mit angebautem Schnellwechsler zum Einsatz. »Gerade im GaLaBau geht es oft um wechselnde Anforderungen auf engem Raum«, so Denniston. »Hier hilft ein Anbaugerät, das präzise arbeitet und gleichzeitig vielseitig einsetzbar ist, wie etwa aus unserer MG-Löffel Serie.« Mit dem MG 3 ergänzt Lehnhoff das Sortiment um eine Zwischengröße für Bagger von 2,6 bis 3,5 t. Das Modell wird ausschließlich als starrer Grabenraumlöffel angeboten und ist in zwei Ausführungen erhältlich: als MG 3R mit runden Seitenmessern sowie als MG 3G mit geraden Seitenschneidemessern. Beide Varianten verfügen nach Herstellerangaben über Messer aus Hardox 500 sowie Seitenschneiden und Böden aus Hardox 400. Angeboten werden Schnittbreiten von 1000 und 1200 mm. »Mit dem MG 3 geben wir unseren Kunden genau die Zwischengröße an die Hand, die bisher gefehlt hat«, sagt Denniston. »Das sorgt für mehr Effizienz und am Ende des Tages für bessere Ergebnisse auf der Baustelle.« Vorgestellt werden die Mini-Grabenraumlöffel auf der GaLaBau in Nürnberg in Halle 7A am Stand 506. ### Passende Arbeitsbühnen für jede Baustelle URL: https://allgemeinebauzeitung.de/passende-arbeitsbuehnen-jede-baustelle/ Last updated: 2026-09-14T10:07:52.000Z HKL bietet speziell abgestimmte Arbeitsbühnen an – von senkrechten Arbeiten bis zu schwierigen Untergründen. Durch individuelle Beratung und moderne Mietlösungen passen die Maschinen jeder Baustellenanforderung. _This post is for paying subscribers only._ ### Textile Ladungssicherung und Hebetechnik von Dolezych auf der IAA TRANSPORTATION 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/textile-ladungssicherung-hebetechnik-dolezych-iaa-transportation-2026/ Last updated: 2026-09-14T08:30:17.000Z Dortmund (ABZ) | Dolezych präsentiert auf der IAA TRANSPORTATION 2026 vom 15\. bis 20\. September in Hannover Lösungen für die Ladungssicherung und Hebetechnik. Am Stand E24 in Halle 27 zeigt das Unternehmen unter anderem Produkte, die Besucher vor Ort selbst testen können. Zum Messeauftritt gehört eine Test-Area, in der ausgewählte Produkte praktisch ausprobiert werden können. Dazu zählt die textile Zurrkette DoNova PowerLash, die mit den Ratschlastspannern DoQuick und DoRa getestet werden kann. Die aus Dyneema gefertigte DoNova PowerLash besitzt laut Hersteller bei vergleichbarer Festigkeit ein um bis zu 85 % geringeres Eigengewicht als eine Stahlkette. Dies soll insbesondere bei langen Zurrsystemen die Handhabung erleichtern. Ebenfalls im Testbereich steht der digitale Vorspannkraftanzeiger DoMessPro bereit, unter anderem in Kombination mit dem Zurrgurt DoZurr5000 und der Langhebel-Zugratsche DoMulti. Mit DoMulti lassen sich nach Herstellerangaben höhere Vorspannkräfte erreichen als mit Standardratschen. Der digitale Vorspannkraftanzeiger DoMessPro ermöglicht laut Hersteller das direkte Ablesen der Vorspannkraft bei 50-mm-Zurrgurten. Dadurch kann die aufgebrachte Vorspannkraft beim Niederzurren kontrolliert werden. Nach Herstellerangaben kann eine höhere nachgewiesene Vorspannkraft die Anzahl der benötigten Zurrgurte reduzieren. Beim Nachspannen kann das Messgerät auf dem Gurt verbleiben, sodass Veränderungen der Vorspannkraft unmittelbar sichtbar sind. Der Messbereich reicht bis 1.250 daN, geladen wird das Gerät über USB-C. Für den Fahrzeugtransport zeigt Dolezych das System DoCarLash mit TensionController Basic Flex. Dank einer variablen Einsatzlänge mit abklappbaren Enden eignet sich das System laut Hersteller für unterschiedliche Reifengrößen – vom Kleinwagen bis zum SUV. Nach Herstellerangaben können damit rund 99 % der marktüblichen Reifen mit einem System gesichert werden. Im Bereich Hebetechnik stellt Dolezych verschiedene HMPE-Rundschlingen vor. Dazu gehören die DoUltra mit Tragfähigkeiten bis 50 t sowie die DoGiga für Lasten bis 600 t in unterschiedlichen Ausführungen des Schlauchmaterials. Die textilen Hebemittel verfügen laut Hersteller über ein geringes Eigengewicht, was die Handhabung beim Heben schwerer Lasten erleichtern soll. ### Leichtbau bei Anhängern und Aufliegern im Fokus URL: https://allgemeinebauzeitung.de/leichtbau-anhaenger-auflieger-fokus/ Last updated: 2026-09-14T08:25:33.000Z Triptis (ABZ). – Fliegl zeigt auf der IAA TRANSPORTATION 2026 in Hannover verschiedene Anhänger und Auflieger. Am Stand C37 in Halle 27 stehen unter anderem Leichtbau, Nutzlast und unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten im Mittelpunkt. Mit dem SDS 390 RoadRunner Coil Ultralight präsentiert Fliegl einen Coil-Trailer mit einem Leergewicht ab 5.460 kg. Nach Herstellerangaben ermöglicht eine Ultraleichtbauweise mit Spezialstahl und tiefgezogenen Rahmenlöchern eine Gewichtsreduzierung bei gleichzeitig höherer Stabilität. Der Auflieger verfügt zudem über Ladungssicherungssysteme. Ebenfalls mit einem geringen Leergewicht von 4.700 kg wird das Containerchassis Vario V3+ gezeigt. Es kann laut Hersteller 20-, 30-, 40-, zweimal 20- und 45-Fuß-Container aufnehmen. Front- und Heckausschub sowie eine taillierte Mittel-Teleskopierung ermöglichen die Anpassung an verschiedene Containerlängen. Für den Transport von Wechselbehältern zeigt Fliegl den Tandem-Wechselpritschenanhänger TWP 180 Standard. Das Fahrzeug hat laut Hersteller ein Leergewicht ab 3.100 kg und eine Nutzlast von 14.900 kg. Geeignet ist es für Wechselbehälter mit Längen von 7,15, 7,45 und 7,82 m. Ein tief liegender Zugholm ermöglicht die Ausstattung des Motorwagens mit einer Ladebordwand. Auf der Außenstandfläche L41 ist außerdem der Tandem-Plattformanhänger TPS 118 mit Schiebegardinenaufbau zu sehen. Er verfügt über eine Pritschenlänge von 7.300 mm und eine Nutzlast von 8.500 kg. Das Durchladesystem besteht laut Hersteller aus Frontportaltüren und einer geteilten Überfahrklappe mit einer Tragkraft von 1.800 kg. Für den Schüttguttransport ist der Kippsattelauflieger DHKS 390 in der Greenline-Ausführung vorgesehen. Das Leergewicht beträgt laut Hersteller 5.403 kg, die zulässige Nutzlast 29.600 kg. Die konische StoneMaster-Mulde fasst 25 m3\. Zum Fahrzeug gehören außerdem ein klapp- und schwenkbares »Step«-Podest, ein elektrisches Verdeck und das patentierte Drive-On-System. Ebenfalls ausgestellt wird der Container-Sattelauflieger SDS 380 für ADR-Transporte und den Einsatz mit E-Lkw. Durch angepasste Achspositionen und einen leicht vergrößerten Radstand soll laut Hersteller auch mit E-Zugmaschinen die volle Nutzlast genutzt werden können. Das Fahrzeug verfügt über Aufnahmen für 20-Fuß-Container. Optional sind vier Wägezellen erhältlich, auf denen der Container gelagert wird. Neben Serienfahrzeugen entwickelt und fertigt Fliegl nach eigenen Angaben auch Einzelstücke und Kleinserien für spezielle Transportanforderungen. Die Fertigung der Anhänger und Sattelauflieger erfolgt laut Unternehmen in Deutschland. ### Systemlösungen für Terrassen und Poolumrandungen auf dem Markt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/systemloesungen-terrassen-poolumrandungen/ Last updated: 2026-09-14T08:22:19.000Z codex und alferpro _This post is for paying subscribers only._ ### Sensolus präsentiert TRACK 1105 mit KI-Funktionen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/sensolus-track-1105-kf-gefahrenbereiche/ Last updated: 2026-09-14T08:20:50.000Z Gent/Belgien (ABZ) | Sensolus präsentiert auf der IAA TRANSPORTATION 2026 in Halle 12, Stand D04, den batteriebetriebenen Tracker TRACK 1105 für nicht-stromversorgte Ladungsträger. Zudem gibt das Unternehmen erstmals einen Ausblick auf den TRACK 1105 EX für gefährliche und explosionsgefährdete Bereiche. Der TRACK 1105 wird laut Hersteller an Trailern, Tankcontainern, Intermediate Bulk Containern (IBCs) und Mehrwegtransportverpackungen angebracht. Das Gerät kommt ohne Verkabelung aus und passt seinen Energieverbrauch laut Hersteller selbstständig an. Für die Lokalisierung wechselt es automatisch zwischen geeigneten Technologien für Innen- und Außenbereiche. »Unsere Branche kann nicht zuverlässig liefern, wenn Unternehmen nicht wissen, wo sich das Equipment für ihre Transport- und Produktionsprozesse befindet«, sagt Kristoff Van Rattinghe, CEO von Sensolus. »Die meisten Unternehmen können sagen, wo sich ihre Lkw befinden, jedoch nicht, wo ihre Trailer, Container oder Mehrwegverpackungen sind, sobald diese die Laderampe verlassen haben. Pünktlich, unbeschädigt und unter Einhaltung aller Vorschriften zu liefern, setzt Transparenz in deutlich weiter vorgelagerten Prozessen voraus, als vielen bewusst ist.« Die für Anfang 2027 geplante Variante TRACK 1105 EX soll nach Herstellerangaben über eine ATEX-Zertifizierung für Europa und eine IECEx-Zertifizierung für internationale Märkte verfügen. Vorgesehen ist der Einsatz in gasexplosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1 sowie staubexplosionsgefährdeten Bereichen der Zone 21\. Mögliche Anwendungen sind Tankcontainer, nach UN 31A/Y zertifizierte Intermediate Bulk Container (IBCs), Gefahrgut- und Abfallcontainer sowie Assets in Tankverladestationen und Kraftstoffterminals. Auch KI-Funktionen zeigt Sensolus auf der Messe. Nutzer:innen können laut Hersteller in natürlicher Sprache Fragen zu ihren Asset-Daten stellen. »Wir betrachten das als Zusammenspiel in beide Richtungen: KI braucht Daten, und Asset-Tracking-Daten brauchen KI«, erklärt Van Rattinghe. »Die Daten bilden die Grundlage, KI übernimmt die Übersetzung. Menschen können in ihren eigenen Worten nach den Informationen fragen, die für ihre Arbeit relevant sind, und erhalten die Antwort auf die gleiche Weise.« ### Längere Verfügbarkeit durch integrierte Trailerlösungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/lange-verfuegbarkeit-integrierte-trailer-loesungen/ Last updated: 2026-09-14T08:00:59.000Z BPW präsentiert auf der IAA TRANSPORTATION 2026 innovative Trailerlösungen, die Fahrwerkstechnik, Telematik und Service verbinden. Die Systeme zielen auf längere Fahrzeugverfügbarkeit und effizienteren Flottenbetrieb ab. _This post is for paying subscribers only._ ### Lübeck klagt um Hafen- und Bahnqualität bei Fehmarnbeltquerung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/luebeck-klagt-um-hafen-bahnqualitaet-fehmarnbeltquerung/ Last updated: 2026-09-14T06:08:28.000Z Lübeck (dpa) | Die Hansestadt Lübeck geht gerichtlich gegen die Pläne des Eisenbahn-Bundesamts zur Hinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung vor. Es sei beim Bundesverwaltungsgericht Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss des Amtes eingereicht worden, teilte die Stadt mit. Aus Lübecker Sicht behindern die Pläne mit ihren Einschränkungen im Bahnverkehr die Erreichbarkeit der kommunalen Häfen in unzumutbarer Weise. «Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht», erklärte Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD). Die Stadt unterstütze ausdrücklich die Feste Fehmarnbeltquerung und eine leistungsfähige Schienenverbindung zwischen Deutschland und Dänemark. Dennoch muss nach Ansicht der Stadt der Planfeststellungsbeschluss geändert werden. Die Klagefrist ende am Montag. Nach Auffassung der Stadt könnten die Pläne eine Verschlechterung der Bahnqualität im Nah- und Fernverkehr sowie im Güterverkehr bedeuten. Das betreffe insbesondere die schienenseitige Hinterlandanbindung des Port of Lübeck als größten deutschen Fährhafen. Haltung des Bundes und der Bahn lässt keine andere Möglichkeit zu. «Die Haltung des Bundes und der Deutschen Bahn lässt uns keine andere Möglichkeit, als unsere kommunalen Rechte und die Erreichbarkeit sowie das Fortbestehen unserer kommunalen Hafeninfrastruktur gerichtlich zu sichern», sagte Lindenau. Einem Jahrhundertprojekt wie der Festen Fehmarnbeltquerung dürfe kein Schienenknoten Lübeck zur Seite gestellt werden, der bereits bei der Inbetriebnahme an seine Kapazitätsgrenzen stoße. «Hier geht es um Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit des Port of Lübeck, der bereits heute in einem harten Konkurrenzkampf zu bestehen hat», sagte Bausenatorin Joanna Hagen (parteilos). Aus Sicht der Hansestadt sind für die Erreichbarkeit der Lübecker Häfen insbesondere ein drittes und viertes Gleis nördlich des Hauptbahnhofs sowie ausreichende Durchfahrmöglichkeiten für Güterzüge zwingend erforderlich. «Es kann nicht sein, dass ein europäisches Jahrhundertprojekt einen bereits hoch ausgelasteten Knoten, den Port of Lübeck zusätzlich belastet, ohne zugleich die erforderlichen Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen», betonte Hagen. Die Feste Fehmarnbeltquerung müsse ein Katalysator für Wachstum und für eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur sein. Zwischen Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn und dem dänischen Rødbyhavn entsteht derzeit ein 18 Kilometer langer Unterwassertunnel. Fertig sein soll das Bauwerk nach Angaben der Betreibergesellschaft Femern A/S voraussichtlich erst nach 2030\. Durch den Tunnel sollen einmal eine vierspurige Autobahn – zwei Fahrbahnen je Richtung - sowie Gleise führen. Autos werden etwa zehn Minuten für die Reise durch den Fehmarnbelt benötigen, Züge etwa sieben. Das Projekt gilt den Angaben zufolge als eines der größten Infrastrukturprojekte Europas. ### Madsen fordert schnelle Sanierung für Strecke Hamburg-Flensburg URL: https://allgemeinebauzeitung.de/madsen-fordert-schnelle-sanierung-hamburg-flensburg/ Last updated: 2026-09-14T06:08:05.000Z Kiel (dpa) | Das vielerorts baufällige Bahnnetz strapaziert auch in Schleswig-Holstein die Nerven vieler Pendlerinnen und Pendler sowie Reisender. Nach der Bahnankündigung, ihre Planungen für Generalsanierungen wichtiger Strecken zu überarbeiten, macht Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen Druck: «Mit Blick auf die wichtige Strecke Hamburg-Flensburg bin ich besorgt», sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Der Zustand der Trasse sei schlecht, die Sanierung der Gleise dürfe nicht auf die lange Bank geschoben werden. «Ich erwarte deshalb, dass die Deutsche Bahn diesen Korridor nach Fertigstellung der Hinterlandanbindung der festen Fehmarnbeltquerung möglichst zeitnah für eine Generalsanierung einplant», sagte Madsen. Der Fehmarnbelttunnel soll ab 2029 die deutsche Ostseeinsel Fehmarn und die dänische Insel Lolland verbinden. Der Bau des 18 Kilometer langen Eisenbahn- und Autotunnels läuft bereits. Doch dieser liegt laut Projektgesellschaft mindestens zwei Jahre hinter dem Zeitplan. Auch Deutschland rechnet damit, dass sich der Bau der Hinterlandanbindung über 2029 hinaus verzögern wird. Der Zustand der Gleise und Weichen wird die Züge in Deutschland wohl noch deutlich länger ausbremsen als zunächst gedacht. Die Bahn will ihre Planungen für Generalsanierungen wichtiger Strecken überarbeiten. Bahnchefin Evelyn Palla rechnet künftig mit zwei, bei besonderen technischen Notwendigkeiten auch drei Generalsanierungen pro Jahr. Das überarbeitete Konzept werde derzeit mit dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt und solle bald vorgestellt werden. Genaue Jahreszahlen wollte Palla nicht nennen. Hintergrund sind unter anderem Erfahrungen aus bisherigen Großbaustellen und die Erkenntnis, dass die bislang angestrebte Zahl von vier Generalsanierungen pro Jahr zu hoch angesetzt war. Für die Strecke Lübeck-Hamburg gibt es bereits konkrete Pläne: Stand jetzt müssen sich Fahrgäste voraussichtlich in knapp zwei Jahren für sechs Monate eine Alternative zur Bahnstrecke suchen. «Ich gehe davon aus, dass die Sanierung der Strecke Hamburg-Lübeck angesichts des erreichten Planungsstands und der vielfältigen Abhängigkeiten im zweiten Halbjahr 2028 stattfinden wird», sagte Madsen. Nach Bahnangaben ist derzeit für Sanierungsarbeiten eine Komplett-Sperrung der Strecke bis 8\. Dezember 2028 geplant. Es sollen rund 60 Kilometer Gleise und etwa 40 Weichen erneuert werden, sagte ein Bahnsprecher der dpa. Es sollen in der Bauzeit Ersatzbusse fahren. Zu den erwarteten Kosten für die Sanierung macht die Bahn noch keine Angaben. Madsen betonte, er begrüße, «dass die Deutsche Bahn aus den Erfahrungen der bisherigen Korridorsanierungen Konsequenzen zieht und ihre Planung anpasst». Wenn solche Großbaustellen dauerhaft zu einer Verbesserung der Infrastruktur führen sollen, müssten sie gut vorbereitet, realistisch getaktet und verlässlich umgesetzt werden. Nach Bahnangaben sollen die Arbeiten auf der Strecke zwischen Lübeck und Hamburg in der Hochphase des Ausbaus der sogenannten Hinterlandanbindung für den Ostseetunnel zwischen Fehmarn und Dänemark sowie dem Bau der S-Bahnstrecke S4 erfolgen. ### Schwerlast-Schlitzrinnen für barrierefreie Entwässerung im historischen Berliner Platz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schwerlast-schlitzrinnen-barrierefrei-entwaesserung-berlin/ Last updated: 2026-09-14T06:00:25.000Z Berlin (ABZ) | Im Zuge der umfassenden Neugestaltung des historischen Berliner Platzes sorgt eine Doppelschlitzrinne der Firma Richard Brink für eine durchgängige Entwässerung. Unter der Federführung von BBS Landscape Engineering und Asphalta entstand so ein barrierefreies Areal im denkmalgeschützten Design. Bei der umfassenden Sanierung des Gendarmenmarkts in Berlin-Mitte kam die Doppelschlitzrinne Gemini Magna der Firma Richard Brink zum Einsatz. Die Schwerlastrinne zieht eine Entwässerungslinie quer über den gesamten Platz und ist Teil eines neu angelegten Systems zum Regenwassermanagement. Der Gendarmenmarkt im Bezirk Mitte wurde als tourismusnaher, barrierefreier Platz mit großzügigen Sichtachsen neu gestaltet. Das neue Pflaster wurde wieder im denkmalgeschützten Design angelegt: ein weitläufiges Karomuster, bei dem helle Quadrate dunkel eingerahmt sind. Als federführende Landschaftsarchitekten trugen die BBS Landscape Engineering GmbH aus Berlin gemeinsam mit der Asphalta-Ingenieurgesellschaft für Verkehrsbau mbH aus Falkensee die Verantwortung für die Ausführung samt Planung und Objektüberwachung. Direkt unter der 14.000 m² großen Fläche befindet sich seit den Umbauarbeiten ein insgesamt 5 km umfassendes modernes Leitungsnetz für Strom, Trink- und Abwasser. Auftretender, in den Boden eindringender Niederschlag wird zur Weiterverwertung in einem unterirdisch angelegten Wasserspeicher gesammelt, was eine nachhaltige Entlastung für die Kanalisation darstellt. Ein zentrales Element des klimaangepassten Regenwassermanagements sind die Schwerlastrinnen Gemini Magna der Richard Brink GmbH & Co. KG. Diese dezente Rinne samt integrierter Steinschale nimmt einen der dunklen Pflasterstreifen auf und verläuft vom Deutschen bis zum Französischen Dom mitten über den Platz. Die Rinne ist eigentlich als Doppelschlitzrinne konzipiert, wurde jedoch vom Metallwarenhersteller als Sonderbaulösung mit lediglich einem Schlitz umgesetzt. Auch die integrierte Steinschale ist mit 120 mm Höhe und 162 mm Breite passgenau auf die Größe des verwendeten Plattenbelags vor Ort angepasst. Nur bei genauer Betrachtung des neu gestalteten Bodens fällt auf, dass sich unterhalb der Pflasterung überhaupt ein Rinnenstrang befindet. Insgesamt lieferte das Familienunternehmen mit Sitz in Schloß Holte-Stukenbrock 83 m seiner Rinne aus 5 mm starkem feuerverzinktem Stahl inklusive Endstücken und mittigem Ausschnitt zum Anschluss an das Entwässerungssystem via Stutzen in DN 150\. Schon mit einer Materialstärke von 3 mm entspricht der Rinnenkörper den Anforderungen in Anlehnung an die Belastungsklasse D 400 und hält damit Kräften auch bis zu 40 t im Straßenverkehr problemlos stand. Amir Lakhal vom ausführenden Unternehmen Kemna Bau Ost GmbH & Co. KG sagt: »Das neu in den Untergrund eingelassene System durfte nicht auffallen und das ist dank des Sonderbaus perfekt gelungen. Die Wahl für die Schwerlastrinne aus dem Hause Richard Brink hat jedoch noch einen weiteren entscheidenden Grund: Klassische Schlitzrinnen brauchen Vorrichtungen zur Revision. Bei der eingesetzten Lösung kann die Steinschale meterweise entnommen werden und ist dadurch auf Dauer wartungsfreundlicher als herkömmliche Alternativen.« »In der heutigen Zeit sind mehr denn je individuelle und gleichzeitig funktionale Lösungen gefragt – und genau diese zügig zu liefern ist unsere Stärke«, kommentiert Stefan Brink, Geschäftsführer der Richard Brink GmbH & Co. KG. Mit dem Resultat zeigen sich auch Ralf Walter und Stefan Asbrede seitens des Bauherrn Grün Berlin zufrieden: »Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt und wir danken allen Beteiligten für die erfolgreiche Umsetzung.« Die Richard Brink GmbH & Co. KG mit Sitz in Schloß Holte-Stukenbrock ist nach Aussage der Unternehmensverantwortlichen ein etablierter Hersteller von Metallwaren für die Baubranche, den Garten- und Landschaftsbau sowie Dach- und Wandsysteme. Die mittelständische Familienfirma beschäftigt rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen, heißt es in einem Statement der Unternehmensverantwortlichen. ### Deutschland soll schneller, einfacher und verlässlicher bauen könne URL: https://allgemeinebauzeitung.de/deutschland-soll-schneller-einfacher-und-verlaesslicher-bauen-koennen/ Last updated: 2026-09-14T05:27:02.000Z Berlin | Zugleich machten HDB-Präsident Olaf Demuth, Bundesbauministerin Verena Hubertz, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sowie Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil deutlich, wie groß der Handlungsdruck ist: Wohnraummangel, marode Infrastruktur, hohe Baukosten, langwierige Genehmigungen und geopolitische Unsicherheiten prägen die Lage. Der gemeinsame Tenor lautete: Deutschland muss schneller, einfacher und verlässlicher bauen können. Olaf Demuth, neuer Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB), bezeichnete die Bauwirtschaft in seiner ersten großen Rede als »Schlüsselbranche für ein modernes Deutschland«. Mit einem Verweis auf seine Erfahrungen als Segler warb er für ein stärkeres Miteinander innerhalb der Branche. »Auf einem Boot gibt es kein Ich, es gibt nur ein Wir«, sagte Demuth. Dieses Bild übertrug er auf das Bauwesen, in dem Bauunternehmen, Planer, Architekten, Ingenieure, Baustoffindustrie und Ausbaugewerke enger zusammenwirken müssten. »Transformation wird nur miteinander gelingen«, erklärte er. Zugleich schilderte Demuth die Lage der Branche als angespannt. Hohe Regulierung, Bürokratie, Fachkräftemangel, Produktivitätsprobleme und Unsicherheiten infolge geopolitischer Krisen belasteten die Unternehmen erheblich. Mit Blick auf den Infrastrukturbau verwies er auf ein Unternehmen, dessen Brückenbauer sich bereits in Kurzarbeit befänden. »Das darf kein Dauerzustand sein«, sagte er. Damit benannte Demuth einen Widerspruch, der auch im weiteren Verlauf der Veranstaltung sichtbar wurde: Politisch wird der Infrastrukturausbau als prioritäres Zukunftsprojekt beschrieben, in der betrieblichen Realität komme diese Dynamik jedoch nicht in allen Segmenten gleichermaßen an. **Unsicherheiten in der Branche** Zudem verwies Demuth auf die wirtschaftlichen Folgen internationaler Krisen für die Bauunternehmen: »Preise steigen und mit ihnen die Unsicherheiten in der Branche.« Daraus leitete er konkrete Erwartungen an die Politik ab, vor allem mit Blick auf Risikoabsicherungen und Preisgleitklauseln in öffentlichen Verträgen. Zugleich kritisierte er ausbleibende Entscheidungen in zentralen Reformfeldern. »Solange die Angst vor Konsequenzen größer ist als der Mut zur Entscheidung, bleibt nur politische Diskussion und Theater«, erklärte er.Beim Wohnungsbau plädierte Demuth für einen stärkeren gesellschaftlichen Konsens zugunsten des Neubaus. »Ich gönne jedem den Blick ins Grüne oder das Tempelhofer Feld in Berlin. Aber ich wünsche niemandem die Wohnungslosigkeit«, sagte er. Konkret forderte er unter anderem steuerliche Sonderabschreibungen, vergünstigte Darlehen, Eigenkapitalhilfen und eine stärkere Aktivierung privaten Bauens. Staatliche Eingriffe in Form von Enteignungsdebatten oder verschärften Markteingriffen lehnte er hingegen klar ab. Kritisch äußerte sich Demuth auch zur Idee einer Bundeswohnungsbaugesellschaft. »Jetzt zu sagen, ihr könnt es nicht, wäre ein fatales Signal an das Unternehmertum in Deutschland«, warnte er. Bundesbauministerin Verena Hubertz griff zentrale Forderungen der Branche auf und stellte den angekündigten »Bau-Turbo« in den Mittelpunkt ihrer Rede. Ziel sei es, Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich zu beschleunigen. Künftig sollen Bauverfahren in zwei Jahren statt bislang oft in fünf bis 15 Jahren abgeschlossen werden. Dafür plant die Bundesregierung unter anderem digitale Verfahren, bundeseinheitliche Fristen und vereinfachte Umweltprüfungen. »Wir wollen, dass es schnell und effektiv vorangeht mit dem Bauen in unserem Land. Wir haben ein Stück weit jahrelang und jahrzehntelang auch an den falschen Ecken gespart«, sagte Hubertz. Als Beispiel für den Bau-Turbo nannte die Ministerin Hamburg. **Komplexität im Bau- und Förderrecht reduzieren** Dort seien bereits 750 Projekte mit dem Instrument genehmigt worden; weitere Vorhaben befänden sich in Prüfung. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Reduzierung von Komplexität im Bau- und Förderrecht. Mit Blick auf die Normenlandschaft sagte Hubertz: »Normen, die Normen referenzieren, die Normen referenzieren. Damit muss Schluss sein.« Damit kritisierte sie die aus ihrer Sicht überkomplexe Regelungsdichte im Bauwesen. Der geplante Gebäudetyp E soll nach ihren Worten dazu beitragen, das Bauen »einfacher, günstiger und schneller« zu machen und unnötige technische Anforderungen zu vermeiden. Auch bei den Förderprogrammen kündigte die Ministerin Vereinfachungen an. Rückblickend auf ihren Amtsantritt sagte sie: »KNN, KFL, WE, GZW – da blickt man nachher gar nicht mehr durch.« Künftig solle die Förderung im Kern auf Neubau und Bestand konzentriert werden. Darüber hinaus sprach sich Hubertz für die Umnutzung leerstehender Gewerbeflächen aus. Leerstände seien »verschenktes Potenzial«. »Wenn ich durchs Land gucke, wir haben 11 Millionen Quadratmeter an leer stehenden Gewerbeflächen in Deutschland«, sagte sie. Daraus könne Wohnraum entstehen und zugleich könnten Innenstädte belebt werden. Ein eigenes Förderprogramm soll dies ab Juli unterstützen; vorgesehen seien dafür 300 Millionen Euro. Außerdem warb die Ministerin dafür, stärker seriell zu bauen. Dabei handele es sich längst nicht mehr um ein Nischenprodukt. »Die Industrialisierung ist auch im Bau angekommen«, sagte Hubertz. Sie verwies auf Rahmenvereinbarungen mit der Wohnungswirtschaft, die standardisierte Bauprozesse beschleunigen sollen. Anders als Demuth verteidigte Hubertz eine stärkere staatliche Rolle im Wohnungsbau. Zur geplanten Bundeswohnungsbaugesellschaft sagte sie: »Es geht nicht darum, eine neue Behörde zu gründen.« Zugleich stellte sie klar: »Der Staat ist nicht die bessere Baufirma.« Nach ihrer Darstellung soll der Staat seine Finanzierungsmöglichkeiten dort nutzen, wo gesellschaftlich besonders dringender Wohnungsbedarf besteht. **Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur** Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder stellte die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur in den Mittelpunkt seiner Rede. »Deutschland braucht ein Comeback der Infrastruktur«, sagte er. Für die laufende Legislaturperiode kündigte er Investitionen in Höhe von 169 Milliarden Euro an. Das seien »gut 60 Prozent mehr als in der letzten Legislaturperiode«. Auch Schnieder räumte ein, dass in Deutschland über Jahre zu wenig Geld in die Hand genommen worden sei. »Wir haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten einfach zu wenig in unsere Infrastruktur investiert«, sagte er. Marode Brücken, überlastete Schienen und Engpässe auf Autobahnen und Wasserstraßen seien die Folge. Das sei nicht nur ärgerlich, sondern auch ein handfester Wettbewerbsnachteil. Die Qualität der Verkehrswege entscheide darüber, ob Unternehmen investierten und Arbeitsplätze entstünden – »ob Deutschland international mithält oder zurückfällt«. Nach Angaben des Ministers sollen bis 2029 15,5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen in die Sanierung von Brücken und Tunneln auf Autobahnen und Bundesstraßen fließen. Weitere 81 Milliarden Euro seien für die Schiene vorgesehen. »Die Verkehrsinvestitionen werden umgesetzt und die Mittel fließen ab«, sagte Schnieder. Trotz schwieriger Haushaltsbedingungen im Jahr 2025 seien die Mittel nahezu vollständig verausgabt worden. Das müsse auch künftig der Anspruch bleiben. Schnieder stellte Infrastruktur nicht nur als wirtschaftspolitisches, sondern auch als sicherheitspolitisches Thema dar. Deutschland müsse in der Lage sein, »auch in verteidigungs- und sicherheitspolitischer Hinsicht unsere Aufgaben als Verkehrsdrehscheibe in Europa erfüllen zu können«. Zugleich betonte der Minister die Rolle der Bauwirtschaft bei der Umsetzung. »Ohne sie werden wir dieses Mammutvorhaben nicht stemmen können«, sagte er. Besonders hob er die Leistung der Beschäftigten auf den Baustellen hervor: »Danke für die enorme harte Arbeit, die Sie jeden Tag erbringen.« Im Infrastruktur-Zukunftsgesetz sieht Schnieder ein »Kernthema dieser Legislatur«. »Wir priorisieren, wir digitalisieren und wir reduzieren«, sagte er. Geplant sei, zentrale Projekte künftig als Vorhaben im »überragenden öffentlichen Interesse« einzustufen. Außerdem sollen Planfeststellungsverfahren vollständig digitalisiert werden – »vom Anfang bis zum Ende, von A bis Z«. Das Ministerium erwartet davon eine um 30 Prozent verkürzte Verfahrensdauer. Darüber hinaus kündigte Schnieder den Abbau von Doppelprüfungen, verbindliche Fristen, Zustimmungsfiktionen und flexiblere naturschutzrechtliche Regelungen an. »Wir verhindern Stillstand durch Nichtentscheidung«, sagte er. Viele Maßnahmen stießen jedoch an europarechtliche Grenzen; deshalb kündigte der Minister eine Initiative auf EU-Ebene an. Schnieder sprach sich zudem für flexiblere Vergabeformen aus. Funktionale Ausschreibungen und stärker integrierte Projektmodelle hätten sich nach seinen Worten bereits bewährt. Am Beispiel der Rahmedetalbrücke, der Berliner Ringbahnbrücke und weiterer Projekte verwies er darauf, dass funktionale Ausschreibungen und serielle Bauweisen die Umsetzung deutlich beschleunigen könnten. Mit Blick auf die kommenden Jahre zeigte sich Schnieder überzeugt: »Wir legen das Fundament für den Wohlstand von morgen.« Zur wirtschaftlichen Lage der Unternehmen äußerte sich Schnieder auch mit Blick auf Preissteigerungen und geopolitische Risiken. »Wir verstehen, dass die geopolitische Situation \[…\] für Sie ein großes Risiko darstellt«, sagte er. Eine rückwirkende Anpassung bestehender Verträge lehnte er ab, kündigte aber an, Preisgleitklauseln für Asphaltmischgut früher greifen zu lassen. **»Sieben Jahren Krise«** Auch Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil betonte die politische Bedeutung der Bauwirtschaft. »Die Arbeit der Unternehmen, die hier sitzen, entscheidet auch mit darüber, wie stark unsere Wirtschaft wieder wachsen kann«, sagte er. «Ohne Bauen wird es kein Wachstum in diesem Land geben.« Klingbeil sprach von »sieben Jahren Krise« und verwies auf Pandemie, Kriege, Lieferkettenprobleme, Energiepreisschocks, steigende Baukosten und geopolitische Unsicherheiten. Deutschland müsse deshalb seinen Investitionsrückstand aufholen. Ausführlich ging der Vizekanzler auf den Schwerpunkt Wohnen ein. Der Traum vom Eigenheim sei für viele Menschen kaum noch erreichbar. »Heute kostet oft genug das Grundstück schon so viel wie früher Grundstück und Haus zusammen«, sagte Klingbeil. Eigentumsbildung müsse dennoch ein legitimes gesellschaftliches Ziel bleiben. »Wer auf die Idee kommt, politisch den Menschen den Traum vom Eigenheim auszureden, ist auf einem völlig falschen Weg.« Zugleich schilderte Klingbeil die soziale Lage am Wohnungsmarkt. Familien fänden keine größeren Wohnungen, ältere Menschen keine kleineren, Studierende zahlten hohe Summen für kleine Zimmer. »Wohnen ist eine der wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit«, sagte er. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war die Forderung nach einfacheren Baustandards. Wie bereits Hubertz machte auch Klingbeil deutlich, dass hohe regulatorische Anforderungen die Baukosten massiv trieben. »Die Standards müssen runter«, sagte er. Den geplanten Gebäudetyp E bezeichnete er als »eines der wichtigsten Elemente« für günstigeres und schnelleres Bauen. Mit Blick auf den sozialen Wohnungsbau zog Klingbeil historische Parallelen zur Nachkriegszeit. Er erinnerte an das erste Wohnungsbaugesetz unter Konrad Adenauer und zitierte: »Jeder Arbeiter braucht ein Dach über dem Kopf.« Die Bundesregierung wolle deshalb bis 2029 insgesamt 23,5 Milliarden Euro für sozialen Wohnungsbau und Städtebauförderung bereitstellen. Klingbeil verband Wohnungsbaupolitik ausdrücklich mit wirtschaftlicher Stabilität und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Nicht nur Straßen und Brücken, sondern auch Turnhallen, Schulen, Kindergärten und Vereinsräume seien zentrale Zukunftsinvestitionen. Besonders eindrücklich formulierte er: »Investitionen in Infrastruktur stärken unsere Demokratie.« Der Krieg zwischen Israel und Iran, steigende Kosten und schwaches Wachstum belasteten Staat und Wirtschaft massiv. Dennoch warnte Klingbeil davor, Deutschland schlechtzureden. »Ich habe noch kein Land kennengelernt, in dem ich lieber leben möchte als in Deutschland«, sagte er. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit verfüge Deutschland weiterhin über politische Stabilität, starke Institutionen, qualifizierte Fachkräfte, Innovationskraft und wirtschaftliche Substanz. Darüber hinaus verteidigte Klingeil das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur und Modernisierung gegen Kritik. »Das lassen wir uns nicht kaputtreden«, erklärte er. Dabei beschrieb er seine Rolle auch mit den Worten, er sei »nicht nur Finanzminister, sondern auch Investitionsminister«. Wie seine Vorredner warb auch Klingbeil für mehr Tempo bei Planung und Umsetzung. »Wir dürfen uns das alte Tempo nicht mehr erlauben«, sagte er mit Blick auf Brücken, Straßen, Wohnungsbau, Energieinfrastruktur und Breitband. Als Beleg für schnellere Umsetzungen verwies er unter anderem auf das LNG-Terminal in Wilhelmshaven. »Wir können in Deutschland auch schnell sein.« Ebenso wie Hubertz verteidigte Klingbeil die Idee einer Bundeswohnungsbaugesellschaft. »Es geht nicht um eine neue Superbehörde«, erklärte er. Der Staat solle private Unternehmen nicht verdrängen, sondern ergänzen. »Es geht nicht gegen Sie, sondern zur Verstärkung.« Zum Ende der Veranstaltung herrschte zwischen Politik und Bauwirtschaft weitgehend Einigkeit darüber, dass Deutschland beim Bauen schneller, einfacher und pragmatischer werden müsse. Deutlich wurde aber auch, dass es bei der Rolle des Staates im Wohnungsbau und bei der konkreten Ausgestaltung von Risiken, Vergabe und Investitionssicherheit weiterhin Diskussionsbedarf gibt. Einig waren sich die Beteiligten jedoch darin, dass Infrastruktur und Wohnungsbau nicht nur wirtschaftlich entscheidend sind, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von zentraler Bedeutung bleiben. ### Kompakte Baumaschinen für effiziente Baustellen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kompakte-baumaschinen-effiziente-baustellen/ Last updated: 2026-09-14T05:00:42.000Z Wacker Neuson präsentiert auf der GaLaBau kompakte Minibagger und einen elektrischen Bagger. Die Lösungen bieten höchsten Bedienkomfort, Effizienz und Einsatzflexibilität für den täglichen Baustelleneinsatz. _This post is for paying subscribers only._ ### Matthias Meir, Nadja Führer & Florian Scherr URL: https://allgemeinebauzeitung.de/matthias-meir-nadja-fuhrer-florian-scherr/ Last updated: 2026-09-14T04:00:58.000Z Zum 1\. Juni 2026 hat Matthias Meir die Leitung für den Vertrieb und das Produktmanagement der Division Steildach übernommen. Florian Scherr, Geschäftsführer für Vertrieb, Marketing und Produktmanagement, übergibt damit die Steildach-Sparte, die er bislang zusätzlich als Vertriebsleiter geführt hat, im Zuge dieser Neuaufstellung. Mit Meir übernimmt laut Angaben des Herstellers ein Kenner der Branche die Verantwortung für die beiden Segmente Steildach und Photovoltaik. Der 40-Jährige ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen innerhalb der Unternehmensgruppe tätig. Er verfügt über Erfahrung aus dem Einkauf, dem Vertrieb und dem Aufbau integrierter Photovoltaik-Lösungen. Seit 2023 ist Meir zudem als Geschäftsführer der heutigen Wevolt Deutschland GmbH tätig. Auch bei dieser GmbH wurde die Führungsstruktur zum 1\. Juni 2026 weiterentwickelt. Florian Scherr und Matthias Meir bleiben weiterhin Geschäftsführer des Unternehmens. Die operative Gesamtleitung übernimmt künftig Nadja Führer. Sie verfügt nach Angaben des Unternehmens über langjährige Erfahrung im Vertriebscontrolling sowie im Photovoltaik-Geschäft und kennt die Branche. Nach Herstellerangaben positioniert sich Wevolt durch diesen Schritt für kommende Herausforderungen im Markt. Für die Kunden und Partner bleiben die Zuständigkeiten, die strategische Ausrichtung sowie die Produkte und Services unverändert. ### SilentCut MR 400 und PaveJet S 24 im Fokus bei Optimas auf der GaLaBau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/silentcut-mr-400-pavejet-s-24-galabau-vakuumtechnik/ Last updated: 2026-09-14T04:00:27.000Z Die SilentCut MR 400 bietet trockene Steinschnitte mit voller Kapselung, Hochleistungsabsaugung und geringem Verletzungsrisiko. Mit der PaveJet S 24 und anderen Systemen zeigt Optimas innovative Lösungen für Pflaster- und Straßenbau. _This post is for paying subscribers only._ ### Cornelius Egbers URL: https://allgemeinebauzeitung.de/cornelius-egbers/ Last updated: 2026-09-14T04:00:10.000Z Egbers zeichnet damit künftig für die Geschäftstätigkeiten in Deutschland, Österreich, Slowenien und der Schweiz verantwortlich. Er hat diese strategische Managementfunktion zum 1\. April 2026 übernommen, während die formelle Eintragung als Geschäftsführer im zuständigen­ ­Handelsregister zum 1\. Juni 2026 ­erfolgte. In seiner neuen Funktion ist ­Egbers zudem Mitglied des Executive Committee der übergeordneten Modulaire Group und berichtet in dieser Struktur direkt an Richard Ingram, den CEO und Chairman des Konzerns. ### Gesägte Lagerfugen bei Glöckel Mauersteinen für Gartenbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/gesaegte-lagerfugen-gloeckel-mauersteine-gartenbau/ Last updated: 2026-09-13T17:00:01.000Z Langenaltheim (ABZ) | Auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg (Halle 4, Stand 102) präsentiert die Glöckel Natursteinwerk GmbH Natursteine für den Garten- und Landschaftsbau. Das Unternehmen stellt nach eigenen Angaben seit mehr als 70 Jahren Natursteinprodukte her und fertigt diese mit moderner Produktionstechnik. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen das Jura-Marmor Limesmauerwerk in getrommelter Ausführung sowie das Jura-Marmor Toscamauerwerk mit gespaltener Oberfläche. Die Mauersteine verfügen über gesägte Lager- und Stoßfugen sowie gespaltete Vorder- und Rückseiten. Beim Jura-Marmor Limesmauerwerk sind zusätzlich alle Kanten getrommelt und rustikal abgeschlagen. Das Limes- und Toscamauerwerk wird für versetztes Mauerwerk in den Höhen 8, 16 und 24 cm hergestellt. Erhältlich sind Steintiefen von 22 cm sowie Ausführungen für Vormauerungen mit 9 bis 11 cm Tiefe. Nach Unternehmensangaben sind beide Mauerwerke auch in Fränkischem Muschelkalk verfügbar. Ergänzt wird das Programm durch Jura-Marmor Tosca Spaltquader mit gespaltener Vorderseite und gesägten Lagerflächen. Diese werden in den Höhen 30, 40 und 50 cm gefertigt. Auf Großspaltanlagen produziert Glöckel nach eigenen Angaben außerdem die Natursteinserie GLOMARUST. Das Sortiment umfasst Mauersteine mit Höhen von 15 bis 20 cm beziehungsweise 20 bis 25 cm sowie Quader in Höhen von 30 bis 80 cm. Die Produkte mit naturrauen Lagerflächen sind für Trocken- und Stützmauern, Teichanlagen sowie Uferbefestigungen vorgesehen. Neben allseits gespaltenen GLOMARUST-Mauersteinen bietet das Unternehmen auf Wunsch auch Mauersteine mit gesägten Köpfen in Jura-Marmor und Muschelkalk an. Für größere Stützmauern gehören zudem Jura-Rohblöcke sowie werkseitig befüllte und verdichtete GEOMODUL-Gabionen zum Lieferprogramm. Ein weiterer Produktionsschwerpunkt liegt nach Unternehmensangaben auf Bossensteinen, bossierten Verblendern, Winkelecken und Abdeck-platten. Ergänzt wird das Sortiment durch Gartenbeläge und Pflastersteine. Verarbeitet werden unter anderem Jura-Marmor, Fränkischer Muschelkalk, Main-Sandstein rot, Tali-Sandstein gelb sowie verschiedene in- und ausländische Travertine. ### Arbeitsabläufe im GaLaBau mit innovativen Maschinen optimieren URL: https://allgemeinebauzeitung.de/arbeitsablaeufe-galabau-innovative-maschinen-optimieren/ Last updated: 2026-09-13T13:00:34.000Z Die Hermann Paus präsentiert auf der GaLaBau 2026 innovative Maschinen, die Arbeitsabläufe im Garten- und Landschaftsbau effizienter machen. Der TSL 9088 Pro und der Dumper AKR 9040 bieten flexiblen Einsatz mit geringem Platzbedarf und einfacher Bedienung. _This post is for paying subscribers only._ ### Automatisierte Baustoffbezug mit Beton2Go auf GaLaBau 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/automatisierte-baustoffbezug-beton2go-galabau-2026/ Last updated: 2026-09-13T13:00:27.000Z Beton2Go zeigt auf der GaLaBau 2026 innovative Systeme für den automatisierten Bezug von Beton und Schüttgütern. Garten- und Landschaftsbauer können betonmischungen innerhalb weniger Minuten selbst entnehmen – ein flexibles, effizientes Lösungssystem. _This post is for paying subscribers only._ ### Cloud und KI für digitale Arbeitsabläufe im Gartenbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/cloud-ki-digital-arbeitsablaeufe-gartenbau/ Last updated: 2026-09-13T13:00:20.000Z Göttingen (ABZ) | Dataflor präsentiert auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg Softwarelösungen für den Garten- und Landschaftsbau. Am Stand 311 in Halle 3A stehen Anwendungen rund um Cloud-Technologien, Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Workflows im Mittelpunkt. Nach Unternehmensangaben sollen die Lösungen Arbeitsabläufe vom Aufmaß über die Planung bis zur Abrechnung miteinander verknüpfen. Ein Schwerpunkt des Messeauftritts ist die Weiterentwicklung der Dataflor-Produkte zu einer integrierten Cloud-Umgebung. Gleichzeitig werden KI-Funktionen in verschiedene Anwendungen eingebunden. Ziel ist es nach Unternehmensangaben, manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren und Arbeitsprozesse stärker zu vernetzen. »Wir zeigen auf der GaLaBau, wie aus einzelnen Funktionen ein durchgängiger digitaler Workflow entsteht«, sagt Matthias Gehrke, Vorstand der Dataflor AG. »Mit KI und Cloud schaffen wir eine Arbeitsumgebung, die nicht nur effizienter ist, sondern auch mehr Übersicht und Sicherheit im Tagesgeschäft bietet.« Mit einem Ausblick auf die Versionen für 2027 zeigt das Unternehmen nach eigenen Angaben weitere Entwicklungen. »Unsere Vision ist klar: Software muss mitdenken“, ergänzt Christoph Honig, Vorstand der Dataflor AG. »Durch den gezielten Einsatz von KI und Cloud entstehen Lösungen, die Betriebe aktiv unterstützen – von der Kalkulation bis zur Baustellendokumentation.« Mit myDataflor stellt das Unternehmen eine Cloud-Plattform vor, die Anwendungen wie BUSINESS, CAD, LANDSKETCH und mobile Apps miteinander verbindet. Integrierte Cloud-Dienste verknüpfen nach Unternehmensangaben Projekte, Daten und Anwendungen für Büro und Baustelle. Ergänzend wird BUSINESS web als neue Cloud-Oberfläche vorgestellt. Sie ermöglicht laut Hersteller die Verwaltung von Projekten, Leistungsverzeichnissen, Adressen und Aufgaben. Ein Cockpit stellt Kennzahlen wie Wetterdaten und Umsatzentwicklungen dar. Mit BUSINESS BI können Unternehmenskennzahlen sowie Auswertungen zu Projekten, Aufträgen, Umsätzen und Kosten in myDataflor angezeigt werden. Für die Version BUSINESS 2027 kündigt Dataflor unter anderem einen digitalen Posteingang an, der E-Rechnungen, PDF-Dokumente und Fotos analysiert und den jeweiligen Arbeitsabläufen zuordnet. Außerdem werden eine Plankostenrechnung mit Zahlenwerkstatt sowie ein KI-Kalkulator vorgestellt, der auf Basis vorhandener Leistungsverzeichnisse Kalkulationsvorschläge erstellt. Ein weiteres Modul ermöglicht nach Unternehmensangaben eine digitale Urlaubsverwaltung mit Anbindung an die TEAM app. Ab Version 2027 werden die Zeichenprogramme des Unternehmens unter dem Namen LANDXPERT zusammengeführt. Dazu gehört auch eine browserbasierte CAD-Lösung. In Verbindung mit den MEASURE-Anwendungen können Leistungsverzeichnisse mit Aufmaßen verknüpft werden. Kartenmaterial wie Katasterpläne und Google Maps wird nach Unternehmensangaben integriert. Mit LANDSKETCH 2027 zeigt Dataflor eine 3D-Planung, bei der KI die Visualisierung von Entwürfen unterstützt. Die TIME app ermöglicht nach Unternehmensangaben die sprachbasierte Erfassung der Baustellendokumentation mithilfe von KI. Zudem soll die Anwendung die Kommunikation auf mehrsprachigen Baustellen unterstützen. Am Messestand ist außerdem das Unternehmen geoCapture vertreten. Dessen Lösung für Fahrzeug- und Ressourcenmanagement sowie digitale Dokumentation ist nach Angaben von Dataflor an die eigenen Anwendungen angebunden. Dataflor beteiligt sich darüber hinaus am GaLaBau Experten-Forum mit Vorträgen zu KI in der Angebotserstellung und Kalkulation sowie zum Einsatz von Cloud-Lösungen für die Zusammenarbeit zwischen Büro und Baustelle. Außerdem unterstützt das Unternehmen den Landschaftsgärtner-Cup 2026 und ist erneut im GaLaBau Camp vertreten. ### Schäffer präsentiert neuen Radlader mit erweitertem Fahrerkabine URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schaeffer-neuer-radlader-erweitert-kabine-ergonomie/ Last updated: 2026-09-13T13:00:03.000Z Erwitte (ABZ) | Schäffer präsentiert mit dem 2445-2 eine neue Generation seines kompakten Radladers für den Garten- und Landschaftsbau. Nach Herstellerangaben stehen dabei vor allem eine neu entwickelte Kabine sowie Verbesserungen bei Ergonomie, Übersicht und Fahrerkomfort im Mittelpunkt. Die Leistungsdaten der Maschine bleiben unverändert. Die neue Kabine bietet laut Hersteller ein um rund 30 % größeres Raumvolumen und damit mehr Bewegungsfreiheit für den Fahrer, auch beim Einsatz mit Bauhelm. Ein breiterer Einstieg sowie zusätzliche Beinfreiheit durch einen schlankeren Lenkturm sollen das Ein- und Aussteigen erleichtern. Hängende Pedale verbessern nach Herstellerangaben die Ergonomie und erleichtern zugleich die Reinigung des Fußraums. Darüber hinaus wurde die Kabinenlagerung überarbeitet, um Vibrationen zu reduzieren. Eine verbesserte Dämmung soll außerdem den Geräuschpegel senken. Zur Ausstattung gehört ein neues Softtouch-Bedienfeld mit groß dimensionierten Tasten, über das sich Funktionen wie Beleuchtung und Scheibenwischer bedienen lassen. Serienmäßig verfügt die Kabine über eine 3-polige Steckdose für Bedienterminals von Anbaugeräten sowie USB-Anschlüsse zum Laden mobiler Geräte. Ein vergrößertes Wischfeld der Frontscheibe verbessert nach Herstellerangaben die Sicht bei ungünstigen Witterungsverhältnissen. Für eine bessere Übersicht wurden die Glasflächen vergrößert, die Außenspiegel überarbeitet und die Motorhaube flacher gestaltet. Dadurch verbessert sich laut Hersteller insbesondere die Sicht nach hinten. Elektronische Komponenten wie Sicherungen und Steuergeräte wurden in die Kabine verlegt und sind über eine von außen zugängliche Revisionsklappe erreichbar. Ein neues Belüftungssystem kombiniert Innen- und Außenluft und soll die Heiz- und Kühlleistung erhöhen. Optional ist eine Klimaanlage erhältlich. Trotz der Überarbeitung behält der 2445-2 nach Herstellerangaben seine kompakten Abmessungen und seine Wendigkeit bei. Das Leergewicht der Kabinenversion beträgt 2,6 t und ermöglicht den Transport auf einem Pkw-Anhänger. Die Hubkraft liegt bei 1,9 t und erlaubt unter anderem den Transport kompletter Pflastersteinpaletten. Angetrieben wird der Radlader von einem Kubota-Dieselmotor mit 37 kW (50 PS). In Verbindung mit dem Hydrauliksystem Schäffer Multi High Flow steht eine Förderleistung von bis zu 8 l/min zur Verfügung, wodurch sich die Maschine laut Hersteller auch für den Betrieb leistungsintensiver Anbaugeräte eignet. Seine Premiere feiert der 2445-2 auf der GaLaBau 2026\. Schäffer ist dort in Halle 7 am Stand 130 vertreten. ### Daniel Strücker URL: https://allgemeinebauzeitung.de/daniel-strucker/ Last updated: 2026-09-13T12:00:52.000Z Strücker agiert im Hauptberuf als geschäftsführender Direktor der Eiffage Infra-Bau SE und bekleidet zudem seit dem Jahr 2022 das Amt des Präsidenten des Bauindustrieverbands Nordrhein-Westfalen (Bauindustrie NRW). Seine satzungsgemäße Amtszeit im europäischen Dachverband erstreckt sich bis in das Jahr 2028\. ­­ Mit dieser Wahl tritt Strücker die direkte Nachfolge von Rüdiger Otto an. Otto hatte die kollektiven Interessen der bundesdeutschen Bauwirtschaft als Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) über einen Zeitraum von sechs Jahren, konkret von 2020 bis 2026, im FIEC-Präsidium vertreten und wurde im Rahmen der Versammlung mit Dank verabschiedet. ### Dreigeteiltes Messekonzept von Tsurumi präsentiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/dreigeteiltes-messekonzept-tsurumi-pumpen/ Last updated: 2026-09-13T11:28:00.000Z Düsseldorf (ABZ) | Unter dem übergeordneten Leitthema »Effiziente Pumpenanwendungen« präsentiert Tsurumi auf der diesjährigen NordBau (Stand N270) eine Auswahl an spezialisierten Systemen für das Baugewerbe, den Tiefbau sowie die Abwasserwirtschaft. Der Messestand ist nach einem neuesten, dreigeteilten Konzept strukturiert und greift dabei auch gezielt Anforderungen aktueller Bauprojekte in Norddeutschland auf, heißt es von Unternehmensseite. Die Kombination aus Exponaten, Anwendungsbeispielen und Technikmodellen soll den fachlichen Austausch mit den Anwendern vor Ort anregen. Der erste Kernbereich konzentriert sich auf leistungsstarke 400-Volt-Pumpen, die für extreme Bedingungen im Tunnelbau, in der Infrastruktur und im Spezialtiefbau ausgelegt sind. Zu den Exponaten gehört hierbei die moderne KTV-Baureihe aus robustem Aluminium, die über eine integrierte Elektrodensteuerung verfügt, um den Wasserpegel auf den Baustellen vollautomatisch zu halten. Zudem zeigt das Düsseldorfer Unternehmen sein umfangreiches Programm an Rührwerkspumpen für abrasive Schlämme, Suspensionen und moderne Baustoffe. Tsurumi ist nach eigenen Angaben der einzige Hersteller am Markt, der in diesem Segment acht eigenständige Baureihen mit Motorleistungen von 0,55 bis 37 kW anbietet. Auf dem Messestand sind hierzu unter anderem das Modell KTVE21.5 sowie Exponate der Baureihen KTD22.0 und GPN3-80 zu sehen. Ein zweiter Messeschwerpunkt widmet sich den universellen 230-Volt-Baupumpen für den täglichen Schmutzwasser-, Schlamm- und Flachsaugeinsatz. Im Mittelpunkt dieses Ausstellungsbereichs steht die HS-Serie, die Tsurumi zufolge als meistverkaufte Baupumpe des Herstellers gilt und sich neben der harten Baustellenpraxis auch im klassischen Handwerk bewährt hat. Ergänzt wird dieses Sortiment durch die Flachsaugpumpe LSC1.4S, mit der sich Restwasser auf flachen Untergründen bis auf eine minimale Höhe von 1 mm zuverlässig absaugen lässt, sowie durch weitere vielseitige Modelle für den täglichen Baustelleneinsatz. Der dritte Themenbereich des Messestands fokussiert sich auf die Abwassertechnik und zeigt innovative Branchenlösungen für den Kanalbau, die grabenlose Sanierung sowie für die Entwässerung von Haus und Grundstück. ### Renault Trucks präsentiert zukunftsorientierte Elektromodelle auf IAA TRANSPORTATION URL: https://allgemeinebauzeitung.de/renault-trucks-zukunftsorientierte-elektromodelle-iaa-transportation/ Last updated: 2026-09-13T08:00:51.000Z Ismaning (ABZ) | Vom 15\. bis 20\. September 2026 präsentiert Renault Trucks auf der IAA TRANSPORTATION in Hannover laut eigenen Angaben zukunftsfähige Antriebskonzepte für den urbanen Verteilerverkehr, den Bausektor und den Fernverkehr. Auf dem 923 m2 großen Messestand B52 in Halle 21 will der französische Nutzfahrzeughersteller die kontinuierliche Weiterentwicklung seines Elektro-Portfolios sowie Neuheiten im Bereich effizienter Verbrennungsmotoren veranschaulichen. Zu den Höhepunkten des Messeauftritts gehört laut Hersteller die Enthüllung des Renault Trucks T-High des Modelljahres 2027, der mit der neu entwickelten DE13 R-Motorisierung ausgestattet ist. Das Triebwerk leistet bis zu 540 PS bei einem maximalen Drehmoment von 2.800 Nm. In Kombination mit einem optimierten Optidriver-Getriebe sowie einer verstärkten Motorbremse soll das Aggregat den Kraftstoffverbrauch und die CO₂-Emissionen im Vergleich zur Vorgängergeneration um bis zu 4 % senken. Zur Veranschaulichung dieser Antriebstechnik wird ein DE13 R-Motorexponat direkt auf dem Stand gezeigt. Im Segment der batterieelektrischen schweren Nutzfahrzeuge feiert der Renault Trucks E-Tech T 780 seine Premiere. Mittels einer neuen Fahrzeugarchitektur mit integrierter E-Achse bündele das Modell wesentliche Antriebskomponenten im Heckbereich, wodurch zusätzlicher Bauraum für Batterien geschaffen wird. Dies soll eine Reichweite von bis zu 660 km für den regulären Tagesbetrieb im Fernverkehr ermöglichen. Für den regionalen Einsatz steht der Renault Trucks E-Tech T 540 bereit, der mit einer Batterieladung Entfernungen von bis zu 450 km abdeckt. Für die städtische Feinverteilung präsentiert der Hersteller den E-Tech D14T, der mit einer reduzierten Fahrzeugbreite und einem Wenderadius von unter 7,3 m speziell auf beengte Innenstadtbereiche ausgelegt ist. Ein eigener Bereich des Messestands widmet sich dem Segment der leichten Nutzfahrzeuge. Dort zeigt Renault Trucks den E-Tech Master Offroad mit JPM-Kippaufbau, der exklusiv über den Hersteller vertrieben wird und durch erhöhte Bodenfreiheit für leichte Baustelleneinsätze konzipiert ist. Zudem wird ein neues Elektro-Nutzfahrzeug präsentiert, das im Rahmen der Flexis-Kooperation auf einer modularen Skateboard-Plattform mit Software-Defined-Vehicle-Architektur (SDV) basiert. Mit diesen Modellen strebt der Hersteller eine Verdopplung seines Absatzvolumens im LNF-Segment bis zum Jahr 2030 an. Ergänzend zu den Exponaten auf dem Hauptstand – zu denen auch der E-Tech Master Offroad und die neue LNF-Generation gehören – stehen ausgewählte Fahrzeuge auf dem Außengelände für Testfahrten bereit. Zudem sind weitere Modelle bei Aufbaupartnern zu sehen, darunter ein E-Tech Master mit Kippaufbau bei Meiller, ein E-Tech D 16T mit Schiebeplane bei Junge sowie ein Master mit Trockenkoffer bei Humbauer. ### Schmitz Cargobull präsentiert S.KI LIGHT mit Robustheit und Service-Fokus URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schmitz-cargobull-ski-light-robustheit-service/ Last updated: 2026-09-13T08:00:45.000Z Der neue S.KI LIGHT von Schmitz Cargobull kombiniert niedriges Leergewicht mit hoher Robustheit und verbesserten Serviceaspekten. Die Aluminium-Kastenmulde sowie verstärkte Konstruktionen sorgen für längere Lebensdauer und geringeren Verschleiß. _This post is for paying subscribers only._ ### 12. Kolloquium Trinkwasserspeicherung Münster URL: https://allgemeinebauzeitung.de/12-kolloquium-trinkwasserspeicherung-muenster/ Last updated: 2026-09-13T07:00:08.000Z Münster (ABZ) | Am 30\. September 2026 richtet die S.I.T.W. Fachvereinigung Schutz und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern e. V. das 12\. Kolloquium der Trinkwasserspeicherung im Atlantic Hotel Münster aus. Die Fachtagung bringt Vertretungen von Betreibern, Versorgern, Fachplanungen, Bauunternehmen, Gesundheitsämtern und Verwaltung zusammen, um über technische Entwicklungen, Regelwerke sowie Lösungsansätze für Trinkwasseranlagen zu diskutieren. Auf dem Programm stehen Fachvorträge zur Überarbeitung des DVGW-Arbeitsblattes W 300 (Dr. Melanie Merkel) sowie zu Materialanforderungen bei Trinkwasserkontakt (Juliane Mohaupt, Umweltbundesamt). Weitere Beiträge behandeln die Erkennung von Schadstoffbelastungen (Dr. Petra Arens) und die Qualitätssicherung der Instandsetzung nach DVGW W 300-4 (Diplom-Ingenieur Jan Rassek). Praxisberichte beleuchten die Sanierung des Wasserwerks Wittefeld, Planungsherausforderungen und digitale Bauwerkserfassungen. Ergänzt wird die Tagung durch Beiträge zur Weiterentwicklung von Hygieneanforderungen (Prof. Dr. Martin Exner) sowie eine begleitende Fachaus- stellung zur Betoninstandsetzung. Die Anerkennung als Fortbildung bei der Ingenieurkammer Bau NRW ist beantragt. Anmeldungen sind online über die Website der Fachvereinigung möglich. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen zum Event. ### Kompatible Baumaschinen für grünen Bereich auf GaLaBau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kompatible-baumaschinen-gruenen-bereich-galabau/ Last updated: 2026-09-13T05:00:41.000Z Zeppelin präsentiert kompakte, effiziente Baumaschinen mit digitalen Assistenzsystemen. Der Cat Minibagger 301CR und andere Modelle zeigen neue Lösungen für den grünen Bau. Mit elektrischen und anbaugeräten wird die Nachhaltigkeit im Straßen- und Landschaftsbau gestärkt. _This post is for paying subscribers only._ ### Frontmäher mit Knicklenkung für große Flächen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/frontmaeher-knicklenkung-grosse-flaechen/ Last updated: 2026-09-12T17:00:33.000Z Fuldatal-Ihringshausen (ABZ) | Mit der HFM-Serie erweitert Herkules sein Programm an Frontmähern mit Knicklenkung. Die fünf Modelle HFM 550-LC, HFM 600-LC2, HFM 700-LC2, HFM 700-LC2 4AWD und HFM 700-H2 4AWD basieren auf einer Weiterentwicklung des Herkules Riders HT 65-H Comfort und sind laut Hersteller für professionelle Mäharbeiten sowie den Einsatz auf größeren Privatgrundstücken ausgelegt. Die HFM-Serie ist mit Ein- und Zweizylindermotoren ausgestattet, die eine Leistung von bis zu 16,0 kW bei 3.600 U/min erreichen. Für den Fahrantrieb kombiniert Herkules nach eigenen Angaben ein Hydrostat-Getriebe mit Hinterrad- oder Allradantrieb, wodurch eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung und Traktion auch auf unebenem Gelände möglich sein sollen. Das HFM-Combi-Advanced-Mähdeck wird in Schnittbreiten von 95 cm und 112 cm angeboten. Zur Ausstattung gehören eine ergonomische Sitzposition, ein Soft-Touch-Lenkrad sowie – je nach Modell – eine hydraulische Servolenkung. Die Knicklenkung ermöglicht einen Wenderadius von 45 cm und erhöht damit die Wendigkeit. Die HFM-Serie ist nach Herstellerangaben sowohl für professionelle Anwender als auch für Eigentümer größerer Grundstücke konzipiert. Das Unternehmen stellt aus auf der GaLaBau in Halle 9, Stand 420. ### Arbeiten auf schwer zugänglichen Flächen mit MOWiT PRO RC erleichtert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/arbeiten-schwer-zugaengliche-flaechen-mowit-pro-rc/ Last updated: 2026-09-12T13:00:53.000Z Der neue akkubetriebene Großflächenmäher MOWiT PRO RC von Sabo ermöglicht eine effiziente Arbeit auf schwer zugänglichen Flächen. Mit Funksteuerung und bis zu 250 Meter Reichweite wird der Einsatz in Solarparks, Golfplätzen und Grünflächen deutlich erleichtert. _This post is for paying subscribers only._ ### Zwei Premieren im Garten- und Landschaftsbau: Neue Kettenbagger und Laderaupen von Takeuchi in Nürnberg URL: https://allgemeinebauzeitung.de/zwei-premieren-garten-landschaftsbau-neue-kettenbagger-laderaupen/ Last updated: 2026-09-12T13:00:43.000Z Heppenheim (ABZ) | Die W. Schäfer GmbH, Generalimporteur von Takeuchi in Deutschland, präsentiert auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg (Halle 7A, Stand 302) mehrere Maschinenneuheiten. Erstmals zu sehen sind nach Herstellerangaben der neue 16-Tonnen-Kettenbagger TB 3150 sowie die 5,5-Tonnen-Laderaupe TL11R3\. Darüber hinaus werden Maschinen und Anbaugeräte auf der Aktionsfläche EM11 im praktischen Einsatz vorgestellt. Mit dem TB 3150 stellt Takeuchi den Nachfolger des TB 2150 vor. Das Modell wird laut Hersteller in drei Varianten angeboten: als TB 3150 R CM mit neben der Kabine montiertem Monoausleger, als TB 3150 R CV mit Verstellausleger sowie als TB 3150 C mit Schwenkbock. Auf der Messe wird die Ausführung TB 3150 C gezeigt. Nach Herstellerangaben ist der Kettenbagger unter anderem für den Garten- und Landschaftsbau, die Gewässerunterhaltung sowie kommunale Einsätze vorgesehen. Zur Ausstattung gehören drei simultan ­ansteuerbare Zusatzsteuerkreise, ­multifunktionale Joysticks mit elek­tro-nischer Steuerung, einstellbare Druck- und Fördermengen der Zusatzhydraulik, das Flottenmanagementsystem Takeuchi Fleet Management (TFM) ­sowie eine 270°-Kamera. Neben dem neuen TB 3150 zeigt Takeuchi weitere Modelle der Serie 3\. Dazu gehören der TB 320 mit 2 t Einsatzgewicht, der Mobilbagger TB 395 W, der Kurzheckbagger TB 257 FR sowie der Elektrobagger TB 20e in der Kabinenversion. Im Bereich der Laderaupen umfasst das Programm nach Herstellerangaben fünf Modelle mit Einsatzgewichten zwischen 3,5 und 6 t. Auf dem Messestand sind die TL8R2 mit 4,1 t sowie die TL11R3 zu sehen. Die neue Laderaupe wird mit einem 4-Wege-Planierschild ausgestellt. Alle Maschinen werden nach Herstellerangaben mit unterschiedlichen Anbaugeräten präsentiert. Ebenfalls vorgestellt werden der Katana-Drehlöffel sowie die Symetrix-Schnellwechsler. Der Katana-Drehlöffel kann sich nach Herstellerangaben um 360° drehen und in Kombination mit einem Schwenkmotor gleichzeitig bis 90° schwenken. Die Geometrie ist laut Hersteller auf Takeuchi-Bagger abgestimmt. Die Symetrix-Schnellwechsler verfügen nach Herstellerangaben über ein doppelt wirkendes Verriegelungssystem, das die Wellen des Adapters kontinuierlich spannt. Zusätzlich ist eine mechanische Fallsicherung integriert, die ein unbeabsichtigtes Lösen des Anbaugeräts verhindern soll. Darüber hinaus zeigt die W. Schäfer GmbH verschiedene Tiltrotatoren, mit denen sich Anbaugeräte gleichzeitig schwenken und endlos drehen lassen. Neben dem Messestand in Halle 7A, Stand 302, präsentiert Takeuchi seine Maschinen auf der Aktionsfläche EM11 am Eingang Nord-West, wo die Geräte im praktischen Einsatz vorgeführt werden. ### Volvo-Maschinen für Galabau und Kommune präsentieren sich auf GaLaBau 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/volvo-maschinen-galabau-kommune-galabau-2026/ Last updated: 2026-09-12T13:00:04.000Z Robert Aebi und Swecon Baumaschinen stellen gemeinsam die neue Volvo CE-Palette vor. Die Maschinen sind für Garten- und kommunale Anwendungen optimiert – mit digitalen Services und personalisierter Betreuung. _This post is for paying subscribers only._ ### Stihl präsentiert neue professionelle Akku-Technologie bei GaLaBau 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/stihl-neue-professionelle-akkutechnologie-galabau-2026/ Last updated: 2026-09-12T12:00:07.000Z Stihl stellt auf der GaLaBau 2026 das neue ALLPRO-Akkusystem vor – mit Hochleistungsakkus, Schnellladegerät und innovativen Geräten für Forst- und Gartenarbeit. Die neuen Produkte zeichnen sich durch hohe Leistung, kurze Ladezeiten und geringes Gewicht aus. _This post is for paying subscribers only._ ### Kompaktheit und Leistung im neuen Yanmar SV10 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kompaktheit-leistung-neuen-yanmar-sv10/ Last updated: 2026-09-12T11:41:57.000Z Der neue Yanmar Minibagger SV10 kombiniert Kompaktheit mit hoher Leistung – ideal für engen Raum und präzise Arbeiten. Mit 9,2 kW Motor und 7,6 kN Grabkraft ist er perfekt für Bau- und Urbanprojekte. _This post is for paying subscribers only._ ### Flexible Anhänger für variierende Transportaufgaben URL: https://allgemeinebauzeitung.de/flexible-anhaenger-variierende-transportaufgaben/ Last updated: 2026-09-12T11:37:26.000Z Neue Anforderungen im Galabau führen zu flexiblen Anhängern, die verschiedene Transportaufgaben meistern. Individuelle Ausstattung und langfristiger Korrosionsschutz sorgen für wirtschaftliche Nutzung über die Lebensdauer der Fahrzeuge. _This post is for paying subscribers only._ ### Kässbohrer präsentiert neuere Auflieger und elektrische Lösungen bei IAA TRANSPORTATION 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kaessbohrer-praesentiert-neue-auflieger-elektrische-loesungen-iaa-transportation-2026/ Last updated: 2026-09-12T08:30:44.000Z Goch (ABZ) | Kässbohrer nimmt an der IAA TRANSPORTATION 2026 vom 15\. bis 20\. September in Hannover teil. Das Unternehmen präsentiert in Halle 27 am Stand E11 sowie auf dem Freigelände M51 Fahrzeuge für verschiedene Transportsegmente. Gezeigt werden unter anderem Auflieger für Stückgut-, Schüttgut-, Tank-, Intermodal- sowie Schwertransporte. Darüber hinaus kündigt der Hersteller Produktneuheiten und Fachvorträge an. Nach Herstellerangaben steht der Messeauftritt unter dem Leitmotiv »Effizienz auf dem nächsten Level«. Im Mittelpunkt stehen Entwicklungen, die auf eine höhere Betriebseffizienz, geringere Gesamtbetriebskosten und eine längere Nutzungsdauer der Fahrzeuge abzielen. Kässbohrer verweist auf seine Forschungs- und Entwicklungszentren sowie eine eigene Teststrecke für Auflieger. Fahrzeuge werden nach Herstellerangaben mithilfe digitaler Simulationen, Prüfständen und Praxistests entwickelt und unter Bedingungen validiert, die mindestens einer Laufleistung von 1.000.000 km entsprechen. Einzelne Fahrzeugbaureihen wurden laut Unternehmen bis zu 2.500.000 km getestet. Zur Messe stellt Kässbohrer zwei Entwicklungen vor, die für die International Trailer Awards 2027 eingereicht wurden. Dazu zählt das modulare Bodensystem K.MFS (Kässbohrer Modular Floor Systems) für Tieflader. Austauschbare Bodenelemente aus Hartholz, Stahlgitter oder Gummi sollen eine Anpassung an unterschiedliche Transportaufgaben ermöglichen. Nach Herstellerangaben lässt sich der Boden innerhalb von drei Arbeitsstunden umrüsten. Ebenfalls vorgestellt wird das SSL 33 Zero Emission Cement Silo, das nach Angaben des Unternehmens für batterieelektrische Lkw entwickelt wurde. Das 7.650 mm lange Silo verfügt über ein Fassungsvermögen von 33 m³ und einen integrierten elektrischen Kompressor. Laut Hersteller kann das reduzierte Eigengewicht einen Teil der durch Batteriesysteme verringerten Nutzlast ausgleichen. Beim Einsatz hinter Diesel-Lkw sollen sich darüber hinaus Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen reduzieren. Zum Messeprogramm gehört die neue Generation des Planensattelaufliegers K.SCS NG X+. Das Fahrzeug verfügt laut Hersteller über eine überarbeitete Konstruktion mit 12 Patenten und wurde für eine Validierung von bis zu 2.500.000 km ausgelegt. Zur Ausstattung zählen unter anderem das Ladungssicherungssystem K-Fix, ein Dachhebesystem sowie modulare, verschraubte Komponenten. Im Bereich Intermodalverkehr zeigt Kässbohrer die Wechselbrücke K.SWAU CL, die nach Herstellerangaben mit einem Eigengewicht ab 3.900 kg angeboten wird. Sie bietet Platz für 34 Europaletten und verfügt über integrierte Edelstahlverstärkungen in der Plane. Für den Containertransport präsentiert das Unternehmen das ausziehbare Containerchassis K.SHG.AVMH mit Octagon-Mittelträger. Es kann Container von 20 bis 45 Fuß sowie Wechselbrücken aufnehmen und wurde bereits mit einem Trailer Innovation Award ausgezeichnet. Im Tankfahrzeugsegment werden unter anderem der Heizöltankwagen K.STB E 42 sowie der Chemietankwagen K.STC 37.5 vorgestellt. Der K.STB E 42 besitzt ein Fassungsvermögen von 42 m³ und eine Vier-Kammer-Ausführung. Der K.STC 37.5 ist mit Tankvolumina bis 37.500 l erhältlich und verfügt nach Herstellerangaben über ein Edelstahl-Fahrgestell der neuen Generation. Im Bereich Schüttgut zeigt Kässbohrer das Kippsilo K.SSK 60 mit einem Volumen von 60 m³ und einem Eigengewicht ab rund 6.000 kg. Der Hersteller bezeichnet es als leichtestes Kippsilo dieser Größenklasse in Europa. Für den Baustelleneinsatz wird unter anderem der Stahlkipper K.SKS B präsentiert. Das Modell verfügt über ein Fahrgestell aus S700MC-Stahl, einen Aufbau aus HB450- beziehungsweise TUF500-Stahl sowie einen fünfstufigen Hydraulikzylinder. Nach Herstellerangaben eignet sich der Kipper für 4x2-, 6x2- und 6x4-Zugmaschinen. Im Bereich Schwertransport kündigt Kässbohrer außerdem das neu entwickelte zweiachsige Pendel-Tiefbett K.SLL P an. Das Fahrzeug verfügt über eine unabhängige Pendelaufhängung und ein hydraulisches Lenksystem. Nach Herstellerangaben wurde das Modell für eine Laufleistung von 1.000.000 km im regulären Betrieb ausgelegt. Ergänzend zum Fahrzeugprogramm veranstaltet Kässbohrer am 16\. September die vierte Ausgabe der ­»K-Expert Talks«. ### Kompakte Druckluftstation für vier Komponenten URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kompakte-druckluftstation-vier-komponenten/ Last updated: 2026-09-12T07:00:27.000Z Die neue SXC-Station von Kaeser kombiniert Schraubenkompressor, Trockner, Druckbehälter und Kondensatableiter in einem korrosionsfreien Gehäuse. Mit bis zu 800 Euro jährlichen Energieeinsparungen bietet sie Handwerksbetrieben eine effiziente und leise Lösung. _This post is for paying subscribers only._ ### Neue Mini-und Midibagger von Kobelco auf der GaLaBau 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neue-mini-midibagger-kobelco-galabau-2026/ Last updated: 2026-09-16T10:11:43.000Z Kobelco präsentiert auf der GaLaBau 2026 acht neue Mini- und Midibagger mit Einsatzgewichten von 1,0 bis 10,0 t. Die Maschinen verfügen über komfortable Kabinen, automatische Hydrauliksteuerung und schalldämpfende Technologien. _This post is for paying subscribers only._ ### Kompakte Maschinen und digitale Lösungen von Komatsu auf der GaLaBau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kompakte-maschinen-digitale-loesungen-komatsu-galabau/ Last updated: 2026-09-11T13:00:47.000Z Komatsu präsentiert kompakte Baumaschinen und digitale Tools auf der GaLaBau 2026. Besucher erleben Live-Demos und erhalten einen Überblick über vielseitige Anbaugeräte für den Garten- und Landschaftsbau. _This post is for paying subscribers only._ ### Rasenloch- und Recyclingklinker für versickerungsfähige Flächen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/rasenloch-recyclingklinker-versickerungsfahig/ Last updated: 2026-09-11T13:00:40.000Z Gima präsentiert neue Rasenlochklinker mit unterschiedlichen Lochbildern und Recyclingklinker aus mindestens 30 % recyceltem Material. Die Produkte eignen sich für versickerungsfähige Flächen und bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten im Garten- und Landschaftsbau. _This post is for paying subscribers only._ ### Zwei Neue Kompakt-Radlader für Garten- und Landschaftsbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/zwei-neue-kompakt-radlader-garten-landschaftsbau/ Last updated: 2026-09-11T13:00:01.000Z Bobcat präsentiert den aktualisierten L85 und den neuen L100 mit kurzen Bedienwegen, automatischer Anbaugeräteerkennung und verbessertem Hydrauliksystem. Ideal für den täglichen Einsatz im GaLaBau mit wechselnden Untergründen und engem Platz. _This post is for paying subscribers only._ ### Deutsche Bauchemie tagt in Berlin über Nachhaltigkeit und Rohstoffkrisen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/deutsche-bauchemie-tagt-berlin-nachhaltigkeit-rohstoffkrisen/ Last updated: 2026-09-11T11:30:10.000Z Rund 100 Fachvertreter trafen sich zur 78. Jahrestagung der Deutschen Bauchemie in Berlin. Der Verband beleuchtet aktuelle Herausforderungen wie REACH-Absehen, Rohstoffpreise und Nachhaltigkeitskampagnen. _This post is for paying subscribers only._ ### Elektrische und ferngesteuerte Mähmaschinen für professionelle Grünflächenpflege URL: https://allgemeinebauzeitung.de/elektrische-fernsteuerte-maehmaschinen-gruenflachenpflege/ Last updated: 2026-09-11T11:25:46.000Z AS-Motor präsentiert elektrische und ferngesteuerte Mähmaschinen mit hochwertigen Leistungen. Produkte wie der AS 920 E-Sherpa und die AS 990 Tahr RC zeigen sich als marktreife Lösungen für den professionellen Einsatz in Grünflächen. _This post is for paying subscribers only._ ### Ökologisches Einfamilienhaus im Bayerischen Wald URL: https://allgemeinebauzeitung.de/oekologisches-einfamilienhaus-bayerischer-wald-naturbaustoffe/ Last updated: 2026-09-11T09:49:10.000Z Ein neues Einfamilienhaus im Bayerischen Wald kombiniert Holz, Lehm und Stroh für nachhaltigen Bau. Das Altersruhesitz-System bietet gute Dämmleistungen ohne chemische Additive. _This post is for paying subscribers only._ ### Neue Werkstattlösungen für Nutzfahrzeuge präsentiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neue-werkstattloesungen-nutzfahrzeuge-praesentiert/ Last updated: 2026-09-11T08:00:54.000Z Josam Lichttechnik und Partner stellen auf der IAA TRANSPORTATION neue Systeme für Achsvermessung, Software-Updates und hydraulische Werkzeuge vor. Die Lösungen erhöhen Präzision, Effizienz und Flexibilität in Nutzfahrzeugwerkstätten. _This post is for paying subscribers only._ ### Personalmangel und Zeitdruck belasten Baustellen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/personalmangel-zeitdruck-baustellen/ Last updated: 2026-09-11T07:20:46.000Z Wachsender Personalmangel und engere Zeitpläne machen Baustellen in Deutschland unsicher. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer berichten von erhöhter Belastung und Sicherheitsrisiken. _This post is for paying subscribers only._ ### Opposition wirft Bauministerin leere Versprechen vor URL: https://allgemeinebauzeitung.de/opposition-wirft-bauministerin-leere-versprechen-vor/ Last updated: 2026-09-11T05:43:27.000Z Berlin (dpa) | Gegen heftige Kritik der Opposition hat Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) ihre Anstrengungen für mehr Wohnungen in Deutschland verteidigt. «Wir sehen bereits Erfolge», sagte Hubertz in der Bundestagsdebatte über ihren Etat. «Unsere Bau- und Wohnungspolitik zeigt Wirkung.» Rednerinnen und Redner der Opposition warfen der Regierung mangelnde Erfolge beim Wohnungsbau vor. «Wir kommen von einem niedrigen Niveau, und wir sind auch lange noch nicht über den Berg», räumte Hubertz ein. «Krieg und Krise bremsen auch den Wohnungsbau.» Aber es gebe wieder mehr Baugenehmigungszahlen und Kreditzusagen, die Auftragsbücher füllten sich wieder. Für kommendes Jahr umfasst Hubertz\` Etat Ausgaben von 7,5 Milliarden Euro nach 7,7 Milliarden im Vorjahr. «Wir investieren in mehr Baukräne am Himmel, in neue und vor allem bezahlbare Wohnungen», sagte die SPD-Politikerin. Der Bund wolle den Ländern kommendes Jahr für den sozialen Wohnungsbau fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen, zwei Milliarden Euro sollten in die Neubauförderung fließen. Dies sei nur mit dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und die Bundeswehr möglich. «Damit bauen wir Kitas, Brücken, Feuerwehrhäuser, aber auch sehr viele neue Wohnungen.» Gegen scharfe Kritik der Opposition verteidigte Hubertz die geplanten Kürzungen beim Wohngeld bei Empfängerkreis und ausgezahlten Summen. Die Änderungen seien mit Blick auf die nötige Konsolidierung «der einzig gangbare Weg» gewesen, sagte sie. «Wir haben es uns mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht, und sie schmerzt auch mich persönlich.» Der AfD-Abgeordnete Marc Bernhard hielt dem entgegen: «Sie kürzen bei den Geringverdienern das Wohngeld.» Jeder Dritte solle herausfallen. Bernhard kritisierte den Kurs von Hubertz und der Regierung als «asoziale Politik gegen das eigene Volk». Trotz mehr Geld für sozialen Wohnungsbau werde es wegen gestiegener Baukosten auch nicht mehr Wohnungen geben. Die Grünen-Abgeordnete Lisa Paus nannte die Lücken zwischen Versprechen und Realität spürbar «riesengroß». Auch Hubertz habe mehr Wohnungen versprochen, «obwohl Sie wissen: Es werden gerade sogar weniger gebaut statt mehr.» Für die Linke mahnte ihr Abgeordneter Sascha Wagner: «Wohnen ist keine Ware wie jede andere.» Der Regierung warf er falsche Prioritäten vor, die soziale Wirklichkeit der Menschen werde nicht verbessert. Er forderte etwa mehr Mittel in den gemeinnützigen Wohnungsbau. ### Vattenfall baut weltgrößten Batteriespeicher am ehemaligen Atomkraftwerk Brunsbüttel URL: https://allgemeinebauzeitung.de/vattenfall-weltgroesster-batteriespeicher-ehemaliges-atomkraftwerk-brunsbuettel/ Last updated: 2026-09-11T05:43:08.000Z Berlin/Brunsbüttel (dpa) | Ein Batteriespeicher auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Brunsbüttel in Schleswig-Holstein ist beschlossene Sache. Der Betreiber Vattenfall hat die finale Investitionsentscheidung für die 254-Megawatt-Anlage getroffen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Batterie soll bis Ende 2028 gebaut und in Betrieb genommen werden. Die Stadt hatte schon Ende vergangenen Jahres dem Projekt zugestimmt. Die Entscheidung des Konzerns stand hingegen noch aus. Das früher ebenfalls von Vattenfall betriebene Kernkraftwerk wird seit 2019 zurückgebaut. Der Siedewasserreaktor an der Elbe war 1976 in Betrieb gegangen, nach mehreren Pannen jedoch seit 2007 dauerhaft abgeschaltet. Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 wurde das Kraftwerk endgültig stillgelegt. Nun soll an seiner Stelle der Batteriespeicher entstehen. Im Rahmen der Energiewende sind die Anlagen für die Netzstabilität erforderlich. Sie können dem Stromnetz bei Überkapazitäten - etwa an Tagen mit viel Wind und Sonne, die mehr Strom produzieren als benötigt wird - Strom entnehmen und so das Netz entlasten. Der Speicher in Brunsbüttel soll eine Kapazität von bis zu 1.000 Megawattstunden (MWh) haben und eine Leistung von 254 Megawatt. Er ist damit eines der größten deutschen Speicherprojekte. Angeschlossen wird die Anlage an das Netz des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz. «Das sind sehr gute Nachrichten für Vattenfall und für den Energiestandort Brunsbüttel», teilte der Leiter des Bereichs Solar und Batterien bei Vattenfall, Claus Wattendrup, mit. «Je stärker Wind- und Solarenergie ausgebaut werden, desto wichtiger werden leistungsfähige Speicher wie diese, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und fossile Energieimporte zu ersetzen.» ### Baupläne der Deutschen Bahn verlangsamen sich durch marode Infrastruktur URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bauplaene-deutscher-bahn-verlangsamen-marode-infrastruktur/ Last updated: 2026-09-11T05:42:45.000Z Berlin (dpa) | Die Deutsche Bahn fährt ihren Pünktlichkeitszielen hinterher, Hauptgrund dafür ist nach Ansicht des Konzerns die marode Infrastruktur. Nun wird klar: Das vielerorts baufällige Netz wird die Züge in Deutschland wohl noch deutlich länger ausbremsen als zunächst gedacht. Denn die Generalsanierung wichtiger Strecken wird nach Aussage von Bahnchefin Evelyn Palla länger dauern. Eine Überarbeitung des Konzepts habe gezeigt, dass vier solcher Sanierungen pro Jahr zu viel seien, sagte Palla vor Journalisten in Berlin. Sie rechne in Zukunft mit zwei, bei besonderen technischen Notwendigkeiten auch drei Generalsanierungen pro Jahr. Das überarbeitete Konzept werde derzeit mit dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt und solle bald vorgestellt werden. Genaue Jahreszahlen wollte Palla nicht nennen. Die Bahn hatte im zweiten Halbjahr 2024 zwischen Mannheim und Frankfurt (Riedbahn) mit den Generalsanierungen begonnen. Das Konzept sah im Kern mehrmonatige Vollsperrungen vor, damit nicht im laufenden Betrieb saniert werden muss. Für die Generalsanierungen wurden rund 40 Strecken ausgewählt. Ursprünglich war das Ziel, Anfang der 2030er Jahre all diese Sanierungen abzuschließen. Zuletzt war dann von 2036 die Rede. Nach der Überarbeitung des Konzepts könnte es sein, dass die Sanierungen nicht mehr innerhalb der 2030er Jahre abgearbeitet werden können. Als Gründe für die Anpassung nannte Palla neben Erfahrungen aus den ersten Großbaustellen auch die Frage, wie viel Geld im Sondervermögen des Bundes für alle Generalsanierungen in Summe zur Verfügung stehen wird. «Wir werden die Anzahl der Korridorsanierungen pro Jahr an das Finanzierungsvolumen anpassen», sagte Palla. Zudem sei zuletzt deutlich geworden, dass vier große Sanierungen die Kapazitäten im gesamten Netz zu sehr verringerten. Neben der Riedbahn wurden die Strecken Emmerich-Oberhausen, Hamburg-Berlin, Hagen-Wuppertal-Köln und Nürnberg-Regensburg grundlegend saniert. Derzeit laufen Bauarbeiten auf den Verbindungen Obertraubling-Passau und Troisdorf-Wiesbaden. Im Oktober starten zudem die Arbeiten zwischen Berlin und Hannover (Berlin-Lehrte). Bei den bisherigen Sanierungen kam es in einigen Fällen zu Verzögerungen, auch das Bauvolumen musste verringert werden. Nach den Wiedereröffnungen gab es teils viele Störungen. Auf einer Strecke in NRW fiel erst nach der Sanierung auf, dass eine Brücke marode ist und nicht mehr mit voller Last befahren werden kann. Das Konzept gilt in der Branche im Kern als alternativlos, weil die Infrastruktur jahrzehntelang nicht ausreichend in Schuss gehalten wurde und auf manchen Strecken wohl nur eine radikale Sanierung mit Vollsperrung hilft. Die Probleme bei den ersten Generalsanierungen haben aber auch zu viel Kritik geführt. Der Verband der privaten Güterbahnen ärgert sich vor allem über zu lange Umwege für den Güterverkehr, der Interessenverband Allianz Pro Schiene beklagt immer wieder gebrochene Versprechen beim Bauvolumen. «Die Korridorsanierungen mit mehrmonatigen Vollsperrungen dürfen nicht zum Dauerzustand werden», sagte Geschäftsführer Dirk Flege zu den neuen Plänen der DB. «Bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts muss der Sanierungsstau aufgelöst sein. Insofern kann der Zeitplan nicht beliebig gestreckt werden.» Palla kündigte an, dass Strecken nach grundlegenden Sanierungen künftig nicht von einem Tag auf den anderen wieder mit voller Last in Betrieb genommen werden. Man habe etwa aus der Sanierung Hamburg-Berlin gelernt, «dass es keinen Stichtag gibt, an dem wir die Strecke aufmachen, und dann funktioniert alles wie am Schnürchen». Es brauche nach einer grundlegenden Sanierung eine sogenannte Hochlaufphase. Wichtig sei auch, dass die sogenannten Umleiterstrecken vor Beginn einer Generalsanierung angemessen ertüchtigt seien für zeitweise deutlich mehr Verkehr. Ein Beispiel ist hier die Korridorsanierung zwischen Berlin und Hannover: Weil eine parallel verlaufende Strecke nicht rechtzeitig elektrifiziert werden konnte, müssen die Fahrgäste 14 Monate lang einen Umweg mit 80 Minuten mehr Fahrzeit zwischen «Es geht auch um das Thema, welches Leistungsversprechen wollen wir konkret abgeben», sagte Palla. «Welche Zustandsnote wollen wir erreichen? Welche Baufreiheit garantieren wir? Das wird unterschiedlich sein dann, weil wir auch nicht immer dasselbe machen», so die Bahnchefin. Bei der Sanierung der Infrastruktur sei es insgesamt wichtig, künftig die Bereiche Bauen und Fahren besser in Balance zu bringen. Die Südtirolerin leitet den Bahn-Konzern seit knapp einem Jahr. Für die nächsten Monate hat sie neben Sanierung der Infrastruktur drei weitere Schwerpunktthemen ausgemacht: Die Sicherheit an Bahnhöfen und in den Zügen, den Konzernumbau und eine neue Herangehensweise beim Fernverkehr. Dieser solle wieder stärker «das Aushängeschild der Deutschen Bahn» werden. «Wir wollen das Produkt ICE auf ein neues Level heben», sagte Palla. Details wollte sie nicht verraten, es gehe aber nicht um sauberere Züge oder eine funktionierende Innenausstattung. «Es geht um das Kundenerlebnis, um das Produkt ICE an sich.» Man habe sich viele Konzepte in anderen Ländern angeschaut und die Frage gestellt: «Was könnte in Deutschland funktionieren? Was finden wir gut, was finden wir nicht gut?», sagte Palla. Der genaue Plan soll in den kommenden Wochen vorgestellt werden. ### So viele Firmeninsolvenzen wie seit 2015 nicht mehr URL: https://allgemeinebauzeitung.de/firmeninsolvenzen-nordrhein-westfalen-konjunktur/ Last updated: 2026-09-11T05:42:14.000Z Düsseldorf (dpa) | Vor dem Hintergrund der schwächelnden Konjunktur und allgemeinen Kaufzurückhaltung gehen in Nordrhein-Westfalen so viele Firmen pleite wie lange nicht mehr. Bei den Amtsgerichten des Bundeslandes seien im ersten Halbjahr 3428 Unternehmensinsolvenzen beantragt worden und damit 7,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Landesstatistikamt in Düsseldorf mit. Höher war die Anzahl der Insolvenzen in einem ersten Halbjahr zuletzt im Jahr 2015, als es 3716 waren. Danach verbesserte sich die Situation bis ins Jahr 2022, danach ging es Jahr für Jahr mit den Pleiten nach oben. Vor allem in Wirtschaftsbereichen Verkehr, Baugewerbe und Lagerei gab es zuletzt relativ viele Insolvenzanträge. Aus der gestiegenen Anzahl der Insolvenzen lässt sich allerdings auch etwas Positives herausziehen: Aus dem Zahlenwerk von IT.NRW geht hervor, dass die betroffenen Firmen kleiner waren als im ersten Halbjahr 2025: In diesem Jahr mussten wegen der Insolvenzanträge 13.853 Beschäftigte um ihre Jobs zittern und damit gut ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor, als 21.274 Beschäftigte betroffen waren. Gut ist zudem, dass die finanziellen Folgen für Zulieferer, Vermieter und andere Beteiligte geringer waren als zuvor: Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen belief sich im ersten Halbjahr auf 3,7 Milliarden Euro und damit auf ein Sechstel weniger als im ersten Halbjahr 2025 mit 4,4 Milliarden Euro. ### SDLG bringt Zuverlässigkeit im Einsatz auf den Weltmarkt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/sdlg-zuverlaessigkeit-einsatz-weltmarkt/ Last updated: 2026-09-11T05:21:00.000Z Als Teil der LinGong Group hat sich das Unternehmen seit der Fertigung seines ersten modernen Radladers 1972 in Linyi zu einer der am schnellsten wachsenden globalen Marken im Baumaschinensektor entwickelt – mit langlebigen, leistungsstarken Lösungen, die Kunden dabei unterstützen, mit weniger Aufwand mehr zu erreichen. Heute ist SDLG auf globaler Ebene aktiv. Mit 21 Produktlinien, 6 Fertigungsstätten, mehr als 5.000 Mitarbeitern und einem Netzwerk von über 240 Händlern in mehr als 130 Ländern verbindet das Unternehmen weltweite Reichweite mit starker Betreuung vor Ort. Das Portfolio umfasst mehr als 100 Produkte aus den Bereichen Lader, Bagger und Straßenbaumaschinen – konsequent ausgerichtet auf Zuverlässigkeit, Einfachheit und Wirtschaftlichkeit. Nach nahezu zwei Jahrzehnten erfolgreicher Zusammenarbeit mit einem führenden europäischen Baumaschinenhersteller treibt SDLG nun den Ausbau seines eigenständigen internationalen Vertriebsnetzes voran. Dieser strategische Schritt bringt die bewährten, zuverlässigen Maschinen unter der Marke SDLG direkt zu Kunden weltweit – unterstützt durch umfassenden Service. ### SDLG auf der GaLaBau 2026 – wo Innovation auf bewährte Zuverlässigkeit trifft Vom 15\. bis 18\. September präsentiert SDLG seine neuesten Innovationen auf der GaLaBau 2026 in Deutschland – einer der wichtigsten Plattformen der Branche für neue Geschäftschancen. In diesem Jahr treten SDLG und sein Händlernetzwerk mit einem gemeinsamen, abgestimmten Auftritt auf dem deutschen Markt an und verbinden Fachkompetenz mit kundenorientierten Lösungen, um eine überzeugende Alternative zu etablierten Marken zu bieten. *„Wir wissen, dass deutsche Kunden hochwertige, leistungsstarke Maschinen erwarten, die durch einen zuverlässigen Service unterstützt werden“,* sagt Hakan Ilhan, General Manager North Europe. *„Der Markt ist heute offener für neue Optionen als je zuvor. SDLG blickt zwar auf mehr als 50 Jahre Erfahrung zurück, doch für manche Kunden wird dies die erste Begegnung mit unserer Marke sein – und wir sind überzeugt, dass sie den gebotenen Mehrwert schnell erkennen werden.“* ### Produkthighlights am Messestand Am SDLG-Stand zeigt das Unternehmen eine breite Palette moderner, energieeffizienter Maschinen, darunter: • Die neue MEX-Baureihe mit Modellen zwischen 1,7 und 6 Tonnen, darunter der kompakte ER627H (2,95 Tonnen), der ER636H sowie der vollelektrische E620HEV (2,35 Tonnen) – alle vollständig mit Hydraulikanschlüssen und Anbaugeräten ausgestattet. • Zwei neue Produktkategorien im SDLG-Programm: der Teleskopradlader L902HT (2,8 Tonnen) für flexiblen Materialumschlag auf der Baustelle sowie der Kompaktlader TV1100H (4,6 Tonnen) mit einem leistungsstarken 53,7-kW-Yanmar-Motor. • Der elektrische Radlader L902HEV (2,7 Tonnen) zeigt SDLGs Elektrifizierungsstrategie im kompakten Segment: Mit einer 24-kWh-Batterie und nur einer Stunde Ladezeit liefert die Maschine 4 bis 6 Betriebsstunden pro Ladung. Ein leistungsstarker PMSM-Motor sorgt für hohe Effizienz bei voller Zugkraft. • Bagger der H-Serie, darunter der kompakte Midi-Bagger ER680H (8,7 Tonnen) und sein vollelektrisches Pendant, der E655HEV (6 Tonnen) mit 90-kWh-Batterie. • Eine breite Auswahl an Anbaugeräten für vielfältige Einsatzbereiche. SDLG entwickelt seit über acht Jahren Elektrofahrzeugtechnologie in seinen Forschungs- und Entwicklungszentren in Linyi. Die nun weltweit eingeführten Maschinen repräsentieren die neueste Generation – präzise entwickelt, um Spitzenleistung mit Serientauglichkeit zu verbinden. Unsere Expertise im Bereich Elektrofahrzeugtechnologie ist längst etabliert: Bislang hat SDLG weltweit mehr als 12.000 batterieelektrische Maschinen ausgeliefert, die zusammen bereits über eine Million Betriebsstunden geleistet haben. Alle Maschinen sind mit hochwertigen Komponenten ausgestattet, darunter leistungsstarke Motoren und moderne Hydrauliksysteme, die auch unter anspruchsvollsten Bedingungen für Langlebigkeit und Effizienz sorgen. ### Nachgewiesene Stärke in der Elektromobilität China treibt den weltweiten Fortschritt in der Elektrofahrzeugtechnologie maßgeblich voran – und SDLG übernimmt in diesem Wandel eine führende Rolle im Baumaschinensektor. Führungsanspruch bedeutet mehr als Innovation – er erfordert kontinuierliche Leistung unter realen Einsatzbedingungen. SDLGs Elektromaschinen liefern bereits heute messbare Ergebnisse auf Baustellen weltweit: Die Maschine mit der höchsten Auslastung hat bereits mehr als 20.000 Betriebsstunden erreicht. Mit weltweit über 12.500 Elektromaschinen im aktiven Einsatz verfügt SDLG über die Daten, die Erfahrung und das Vertrauen, um jeden Kunden bestmöglich zu unterstützen. ### Nachhaltiges Wachstum und Fortschritt für die Branche Als OEM unterstützt SDLG den Ausbau der Infrastruktur und treibt gleichzeitig den Übergang zu emissionsfreien Technologien voran. Das Unternehmen betont, dass die Maschinen und Lösungen zwar bereits verfügbar sind, eine breite Markteinführung jedoch zusätzliche Unterstützung durch Infrastruktur und Politik erfordert. ### Stärkere Partnerschaften in ganz Europa Die internationale Strategie von SDLG erstreckt sich auch auf Europa: Neben der GaLaBau 2026 ist das Unternehmen in diesem Jahr auch auf der Smopyc in Spanien, der HIRE in Irland, der SaMoTer in Italien und der Hillhead in Großbritannien vertreten – ein klares Zeichen für das langfristige Engagement auf dem europäischen Markt. Europa und insbesondere Deutschland bleiben strategische Schwerpunkte. Wir bauen unser Händlernetzwerk aus, stärken die regionalen Servicekapazitäten und entwickeln elektrische Lösungen, die auf lokale Anforderungen zugeschnitten sind – mit dem Ziel, starke, langfristige Partnerschaften aufzubauen, die nachhaltiges Wachstum in der Region unterstützen. Zusätzlich investieren wir verstärkt in Vorführmaschinen sowie in ein wachsendes Programm aus Roadshows und Veranstaltungen in ganz Europa, um Händler und Kunden noch enger einzubinden. ### Zuverlässigkeit in der Praxis – der SDLG-Ansatz für Kundenerfolg Die Philosophie von SDLG ist einfach: genau das liefern, was Kunden brauchen – nicht mehr und nicht weniger. Das umfassende Maschinenprogramm ist darauf ausgelegt, nicht nur auf der Baustelle, sondern auch wirtschaftlich zu überzeugen – unterstützt durch starken Service und globale Expertise. **Besucher der GaLaBau 2026 sind eingeladen, SDLG live zu erleben, die neuesten Innovationen kennenzulernen und eine zuverlässige, hochwertige Alternative im Baumaschinenmarkt zu entdecken.** ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/IMG_6104-1.JPG) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/IMG_6034-1.JPG) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/IMG_6102-1-1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/IMG_4475-1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/900--600mm--11--1.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/8Q6A3489.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/C28Q9009.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/C28Q8045.jpg) ![](https://allgemeinebauzeitung.de/content/images/2026/09/SDLG-Electric-product-portfolio.jpg) ### Über SDLG SDLG ist ein globaler Baumaschinenhersteller, der zuverlässige, innovative Lösungen liefert – mit wachsendem Fokus auf Elektromaschinen und nachhaltigen Baumaschineneinsatz. Aufbauend auf nahezu zwei Jahrzehnten Zusammenarbeit mit einem führenden europäischen OEM treibt SDLG nun den Ausbau seines eigenständigen globalen Vertriebsnetzes voran und bringt bewährte Maschinen unter eigener Marke direkt zu Kunden weltweit – unterstützt durch umfassenden Service und Aftersales-Support. Weitere Informationen unter: [www.sdlg.com](https://www.sdlg.com) | [www.sdlgeu.com](https://www.sdlgeu.com) ### »Die GaLaBau ist der Ort, wo man sich trifft« URL: https://allgemeinebauzeitung.de/galabau-ort-wo-man-sich-trifft/ Last updated: 2026-09-11T09:03:06.000Z In wenigen Tagen startet die GaLaBau 2026 in Nürnberg. Im Vorfeld der internationalen Leitmesse rund um Garten- und Landschaftsbau sowie Pflege und Bau von Sportplätzen, Spielplätzen und Golfanlagen tauschten sich Veranstaltungsleiterin **Isabel Grundner** und Executive Director **Stefan Dittrich** mit ABZ-Redakteurin Cornelia Rachow über das anstehende Großereignis aus. **Frau Grundner, Herr Dittrich, die GaLaBau gilt als Leitmesse der grünen Branche. Was soll ein Besucher nach vier Messetagen 2026 mit nach Hause nehmen?** Grundner: Ein vollgepacktes Köfferchen voller Erlebnisse und echter Lösungen – das ist das erste, was mir in den Sinn kommt. Unsere Besucher kommen nicht zur Unterhaltung, sie kommen mit echten Herausforderungen: Wie gestalte ich klimaresilient? Welche Pflanzen halten dem extremeren Wetter stand? Wie manage ich Wasser intelligent? Diese Antworten sollen sie mit nach Hause nehmen. Konkret. Praktisch. Sofort umsetzbar auf ihrer nächsten Baustelle. Das ist unser Versprechen als Leitmesse – nicht theoretisch, sondern hochgradig handlungsorientiert. Und ja, auch die Weiterbildung: Workshops, Austausch mit erfahrenen Branchenkollegen – das ist Teil dieses vollgepackten Köfferchens. Nach vier Tagen sollen Besucher spürbar smarter sein. Dittrich: Aber – und das möchte ich unterstreichen – das Allerwichtigste sind diese Zufallsbegegnungen in der Halle. Das ist das Unersetzbare einer Messe. Ob mbeim Plausch an einer Kaffeebar, beim spontanen Austausch zu einem konkreten Projekt, beim ungeplanten Treffen mit jemandem, dem man seit Jahren nicht begegnet ist – hier passiert die echte Vernetzung. Hier entstehen Kooperationen, neue Geschäftsbeziehungen, Freundschaften sogar. Das ist nicht zu inszenieren, das muss organisch entstehen. Am Ende sollen Besucher nicht nur begeistert nach Hause gehen, sondern mit einem festen Gedanken: Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Weil sie wissen: Die GaLaBau ist der Ort, wo die Branche sich trifft. Wo es vorangeht. Wo ich sein muss. Das ist die wahre Stärke dieser Messe. **Die Messe findet 2026 erstmals von Dienstag bis Freitag statt. Was hat letztlich den Ausschlag für diese Veränderung gegeben?** Dittrich: Das war am Ende ein klares Signal von unseren Ausstellern – und die Zahlen haben ihnen recht gegeben: Der Samstag war über Jahre hinweg der besucherschwächste Tag mit eher geringerer Besucherqualität und kaum internationalen Fachbesuchern. Hinzu kommen praktische Gründe: Logistisch ist der Abbau deutlich effizienter, wenn wir nicht gegen Sonntagsfahrverbote ankämpfen müssen. Grundner: Aber ehrlich gesagt - im Benchmark mit anderen großen Fachmessen sieht man, dass Samstag und Sonntag ohnehin nicht mehr Standard sind. Es ist auch gesellschaftlich einfach angemessener geworden. Mit Dienstag bis Freitag sprechen wir gezielt Profis an – und das ist exakt das, wofür die GaLaBau steht. **Welche Rückmeldungen haben Sie bislang von Ausstellern und Besuchern auf die neuen Messetage erhalten?** Grundner: Überraschend positiv – und das freut uns natürlich! Die Ausstellerschaft unterstützt den Schritt sehr deutlich, was auch durch den Messebeirat bestätigt wird. Und auch von allen anderen Seiten – ob Besucher, Partner oder Verbände – bekommen wir durchweg ermutigende Rückmeldungen. Dittrich: Das gibt uns Rückenwind für die Umsetzung und bestätigt, dass wir mit dieser Entscheidung auf dem richtigen Weg sind. **Themen wie Klimaanpassung, Schwammstadt, Stadtgrün und Wassermanagement gewinnen zunehmend an Bedeutung. Welche Entwicklungen werden den Garten- und Landschaftsbau in den kommenden fünf Jahren aus Ihrer Sicht am stärksten prägen?** Grundner: Das ist die zentrale Zukunftsfrage für unsere Branche: Wie gestalten wir städtische Räume, die Extremwetter standhalten? Da geht es um Dach- und Fassadenbegrünung, intelligentes Regenwassermanagement und widerstandsfähige Pflanzen – letztlich um Produkte und Konzepte, die Städte und Grünanlagen klimaresilient machen. Hier kommt der GRÜN-BLAUE PFAD ins Spiel – genau dieses Zukunftsthema zeigen wir auf der GaLaBau 2026. Dittrich: Es geht um die Verknüpfung von Grün und Wasser als Lösungen für die urbanen Herausforderungen von morgen. Das ist nicht nur Trend, sondern Notwendigkeit – und unsere Branche ist da in einer Schlüsselposition. **Die GaLaBau bringt Hersteller, Planer, Kommunen, Landschaftsarchitekten und ausführende Unternehmen zusammen. Welche Perspektive fehlt aus Ihrer Sicht in den aktuellen Debatten noch zu oft?** Dittrich: Ehrlich gesagt: die politische Aufmerksamkeit. Wir reden viel über Klimaanpassung, über die Bedeutung von städtischem Grün und Wassermanagement – aber diese Debatten finden oft in der Branche unter sich statt. Die politische Ebene muss verstehen, dass der Garten- und Landschaftsbau nicht Luxus ist, sondern essenzielle Infrastruktur. Schwammstadt-Konzepte, hitzeresistente Begrünung, intelligentes Wassermanagement – das sind Lösungen für Städte, die mit Extremwetter klarkommen müssen. Das kostet, ja – aber die Kosten der Untätigkeit sind deutlich höher. Grundner: Diese Relevanz muss rausgestellt werden – auf politischer Ebene. Die GaLaBau ist da ein wichtiger Ort, wo diese Erkenntnis auch für Entscheidungsträger sichtbar wird. **Mit Women@GaLaBau erhält die Messe erstmals ein eigenes Format für Frauen in der grünen Branche. Wie ist die Idee entstanden, was erwartet die Teilnehmerinnen – und kann ein solches Angebot auch dazu beitragen, neue Fachkräfte für die Branche zu gewinnen?** Grundner: Die Idee ist nicht neu, aber sie war überfällig: Wir haben geschaut, wie ähnliche Branchen solche Formate erfolgreich umsetzen – und festgestellt, dass der GaLaBau diesen Raum noch nicht hatte. Es geht um Empowerment: Frauen in der grünen Branche brauchen eine Plattform, wo sie sichtbar werden, sich austauschen und voneinander lernen. Women@GaLaBau bietet ein Kickoff-Event, Workshops, Webinare und vor allem: Networking in einer Community, die ihre Herausforderungen versteht. Das ist nicht einfach nur ein Netzwerk – es geht um Lösungen für real existierende Probleme, mit denen Frauen in dieser Branche konfrontiert sind. Und ja, das trägt zur Fachkräftegewinnung bei. Wenn junge Frauen sehen, dass es hier erfolgreiche Vorbilder gibt, dass ihre Perspektiven wertvoll sind und dass die Branche aktiv ihre Sichtbarkeit fördert – dann wird der Garten- und Landschaftsbau attraktiver. Das ist ein wichtiges Signal: Ihr seid hier willkommen, und eure Stimme zählt. **Der Fachkräftemangel beschäftigt die Branche seit Jahren. Welche Verantwortung kann eine Fachmesse dabei übernehmen – und wo liegen ihre Grenzen?** Dittrich: Eine Messe ist nicht das Allheilmittel – aber sie kann viel mehr sein als nur Schau. Die GaLaBau funktioniert schon de facto als Jobbörse: Unternehmen treffen potenzielle Mitarbeiter, Fachkräfte entdecken neue Arbeitgeber und Karrierewege. Das geschieht organisch und täglich. Grundner: Aber wir gehen weiter - mit verschiedenen Fachforen schaffen wir Räume, wo über Nachwuchsprobleme, Ausbildung und Karrierechancen konkret gesprochen wird. Das ist unsere Verantwortung – den Dialog zu ermöglichen und die Branche in ihrer Selbstreflexion zu unterstützen. Gleichzeitig - eine Messe kann nicht das Ausbildungssystem verändern, nicht Löhne regulieren und nicht die strukturellen Herausforderungen allein lösen. Dafür braucht es Partner wie den BGL (Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V.), Verbände, Unternehmen und Politik gemeinsam. Unsere Rolle ist es, diese Akteure zusammenzubringen, Raum für Austausch zu schaffen und die Branche zu stärken – nicht sie zu retten. **Digitalisierung und Automatisierung halten zunehmend Einzug auf Baustellen. Welche Entwicklungen beobachten Sie derzeit mit besonderem Interesse?** Grundner: Das ist ein Feld, das sich rasant bewegt – und wo die GaLaBau live dabei ist. Wir unterscheiden da zwischen drei Ebenen: Erstens: digitale Assistenten im Büroalltag – BIM, KI-gestützte Planung, intelligente Kalkulationssysteme. Das verändert, wie Projekte konzipiert und gesteuert werden. Das ist unsichtbar für viele, aber fundamental. Zweitens: digitale Assistenten auf der Baustelle – Exoskelette, die körperliche Belastung reduzieren, Drohnen zur Dokumentation, Robotik für repetitive Aufgaben. Das hat direkte Auswirkung auf Arbeitssicherheit und Fachkräftebindung. Wenn Arbeit weniger körperzehrend ist, wird sie attraktiver. Und drittens: E-Mobilität bei Maschinen und Fahrzeugen – das ist nicht nur Umwelt, sondern auch Lärmreduktion auf Baustellen, niedrigere Betriebskosten. Das kommt. Dittrich: All diese Entwicklungen zeigen wir im ZUKUNFTSRAUM der GaLaBau 2026 – nicht als Science-Fiction, sondern als Realität, die bereits heute Einzug hält. Wir beobachten das intensiv, weil es die Branche nachhaltig verändert. **Viele Unternehmen investieren erhebliche Summen in ihre Messeauftritte. Wie stellen Sie sicher, dass die GaLaBau für Aussteller auch wirtschaftlich attraktiv bleibt?** Dittrich: Das ist eine berechtigte Frage – und wir nehmen sie sehr ernst. Wir verstehen uns nicht als Standflächen-Verkäufer, sondern als Partner für erfolgreiche Geschäfte. Grundner: Das fängt beim Service an. Wir bieten Aussteller-Support, der maßgeschneidert ist – nicht One-Size-Fits-All. Von der Standplanung bis zur Nachbereitung: Wir wollen, dass Aussteller nicht nur präsent sind, sondern auch mit echtem ROI nach Hause gehen. Konkret heißt das auch: Kostenlose Einladungsverwaltung für Aussteller, damit sie ihre Besucher strukturiert einladen können. Das ist ein Service, den viele Messen nicht bieten – aber er ist essenziell für die Besucherqualität. Und dann die Start-Up Area. Das ist bewusst ein innovativer Raum mit reduzierten Kosten, um junge, innovative Unternehmen sichtbar zu machen. Das bringt Dynamik in die Messe und stärkt das gesamte Ökosystem – neue Ideen, neue Märkte. Am Ende: Eine erfolgreiche GaLaBau ist nur attraktiv, wenn unsere Aussteller ihre Ziele erreichen. Das ist unser Erfolgsmaßstab. **Haben Sie Verständnis für kleinere und mittelständische Unternehmen, die angesichts steigender Kosten hinterfragen, ob sich eine Messebeteiligung noch rechnet?** Dittrich: Absolut – und wir glauben, wer das nicht versteht, hat die Realität nicht erfasst. Standmiete, Transport, Personal vor Ort, Auf- und Abbau – das summiert sich. Für kleinere und mittelständische Unternehmen ist das kein Pappenstiel. Darum geht es hier um eine ehrliche Abwägung. Die GaLaBau ist nicht für jeden die richtige Investition in jedem Jahr. Das muss jeder für sich selbst entscheiden – und wir respektieren das. Aber: Es gibt messbare Vorteile. Kundenbesuche, die vorher geplant werden konnten – dank unseres Einladungsmanagements. Neue Geschäftsbeziehungen, die auf der Messe entstehen. Aufträge, die getätigt werden. Grundner: Und dann gibt es die Vorteile, die sich nicht sofort in Zahlen abbilden: Markenvisibilität, Wettbewerbsbeobachtung, Trendscouting, die Signalisierung an den Markt »wir sind noch aktiv, wir innovieren«. Das hat Wert, auch wenn es nicht unmittelbar in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung geht. Unsere Botschaft an KMUs ist: Rechnet genau nach, nutzt unsere Services, um die Effizienz zu maximieren – und dann entscheidet, ob es für euch passt. Wir sind da, um euch beim Rechnen zu helfen. **Die GaLaBau wird zunehmend internationaler. Welche Bedeutung haben internationale Besucher und Aussteller inzwischen für die weitere Entwicklung der Messe?** Dittrich: Wir verstehen die GaLaBau nicht mehr als deutschsprachige Messe. Das war sie einmal – aber das ist vorbei. Vielmehr ist sie ein Treffpunkt der grünen Branche in Europa geworden. Und das ist kein Zufall, sondern die Antwort auf eine Realität: Die Themen, die wir auf der GaLaBau verhandeln – Klimaanpassung, Wassermanagement, urbane Grünflächen, Resilienz – die bewegen nicht nur Deutschland. Die bewegen die ganze Welt. Wenn in Skandinavien, Polen, Österreich, der Schweiz die gleichen Starkregenereignisse auftreten, die gleiche Hitze, die gleichen Fragen entstehen – dann braucht es einen Ort, wo Lösungen ausgetauscht werden. Das ist die GaLaBau. Grundner: Mit dem Puls der Zeit gehen heißt für uns konkret: Mehr Englisch, mehrsprachige Formate, internationale Speaker, Partner aus anderen Ländern. Von Veranstaltung zu Veranstaltung schaffen wir da immer mehr entsprechende Infrastruktur. Das ist keine Nebentätigkeit – das ist Kernstrategie. Und ehrlich gesagt: Internationale Aussteller und Besucher machen die Messe für alle interessanter. Sie bringen Perspektiven mit, die den deutschen Markt herausfordern und bereichern. **Frau Grundner, Sie haben die Veranstaltungsleitung der GaLaBau übernommen. Welche eigenen Akzente möchten Sie setzen und wo möchten Sie der Messe in den kommenden Jahren Ihre persönliche Handschrift verleihen?** Grundner: Das ist eine Frage, die ich mir selbst gestellt habe, als ich die Leitung übernommen habe. Zwei Dinge sind mir dabei klar geworden: Das erste ist die Förderung von Frauen in dieser Branche. Wir haben mit Women@GaLaBau einen Anfang gemacht – mit Kickoff-Events, Workshops, Networking-Formaten. Aber das ist nur der Anfang. Ich möchte, dass Frauen in der grünen Branche sichtbar werden, dass junge Frauen sehen: »Hier gibt es Vorbilder, hier gibt es Karrierewege, hier bin ich willkommen.« Das ist keine Quote-Diskussion – das ist Fachkräftesicherung. Die Branche braucht Talente, und die Hälfte der Bevölkerung ist weiblich. Das zweite ist: Mutig Trendthemen aufgreifen und weiterentwickeln. Die Schwammstadt, die Klimaanpassung, die grüne Infrastruktur – das sind keine Nischenthemen mehr. Das sind die Zukunftsthemen. Ich möchte, dass die GaLaBau der Ort ist, wo diese Themen nicht nur präsentiert, sondern wirklich verhandelt und vorangetrieben werden. Mit Mut, mit Weitblick, ohne sich in Konvention einzuengen. Beides zusammen: Eine Messe, die die besten Köpfe – unabhängig vom Geschlecht – anzieht und die großen Fragen unserer Zeit ernst nimmt. **Herr Dittrich, Sie haben die GaLaBau über viele Jahre geprägt und begleiten die Veranstaltung nun stärker aus strategischer Perspektive. Fällt es Ihnen leicht, operative Verantwortung abzugeben, oder ertappen Sie sich manchmal dabei, doch noch ins Tagesgeschäft eingreifen zu wollen?** Dittrich: Das ist eine gute Frage – und die Antwort überrascht mich selbst etwas. Ich hätte gedacht, dass es schwerer fällt. Aber es fällt mir wirklich leicht, weil ich nach fast 25 Jahren intensiver Gestaltung der GaLaBau weiß: Das, was wir erreicht haben, war nie mein Verdienst allein. Es war immer ein großartiges Team der NürnbergMesse mit vielen klugen Partnern – aus der Industrie, aus dem Verband, aus der Branche. Diese Einsicht zu haben ist tatsächlich befreiend. Ich kann Verantwortung abgeben, weil ich darauf vertraue, dass die Menschen, die jetzt operative Leitung haben – wie Frau Grundner – nicht nur kompetent sind, sondern diesen Geist des Miteinanders mitbringen. Und ja, ich genieße diese Perspektive wirklich sehr! Von hier aus kann ich sehen, was wir aufgebaut haben – die Nachhaltigkeit, das Netzwerk, die Reputation. Ich kann strategisch denken, ohne mich in Details zu verlieren. Das ist erfüllend auf eine andere Art. **Wenn Sie heute eine Prognose wagen müssten: Wie wird sich die GaLaBau in den nächsten zehn Jahren verändern?** Grundner: Die Branche wird stabil wachsen. Warum? Weil die Probleme, die sie löst – Klimaanpassung, Wassermanagement, grüne Infrastruktur – nicht verschwinden. Im Gegenteil: Sie werden dringlicher. Extreme Wetter, Hitze in den Städten, Überflutungen – das sind keine Trend-Themen, das ist Realität. Und die Lösung heißt Garten- und Landschaftsbau. Das ist nicht optional, das ist notwendig. Und die GaLaBau hat enormes Wachstumspotential – genau, weil wir diese Entwicklung früh erkannt haben. Wir haben den Mut gehabt, den Fokus zu verschieben. Das macht uns zukunftsfest. Dittrich: Was sich deutlich verändern wird: unsere internationale Bedeutung. Wir sind längst keine deutsche Messe mehr. Skandinavien, Polen, Österreich, die Schweiz – sie haben dieselben Herausforderungen, dieselben Lösungen. In zehn Jahren werden wir das Europäische Forum sein für die grüne Zukunft. Nicht nur größer, sondern auch präsenter auf internationaler Bühne. Das ist nicht nur eine Geschäftsprognose. Das ist die Realität, in die wir hineinwachsen werden. **Zum Abschluss eine persönliche Frage an Sie beide: Welche Entwicklung im Garten- und Landschaftsbau wird uns in den kommenden zehn Jahren Ihrer Meinung nach am meisten überraschen?** Grundner: Das ist leicht zu beantworten: Wasser wird das wichtigste Gestaltungselement werden – und das wird viele überraschen, die noch in den alten Kategorien denken. Für Jahrzehnte war Wasser etwas, das man »wegmanagt«, das man versteckt, das störend war. Jetzt lernen wir: Wasser ist Gestaltung. Wasser ist Ökologie. Wasser ist Resilienz. Die Pflanzen werden danach ausgewählt, ob sie mit diesem Wasser – oder seiner Knappheit – umgehen können, nicht nach ihrer Optik. Das ist ein Mindset-Shift. Und das Überraschende daran? Es wird nicht weniger schön. Es wird andersartig schön. Natürlicher. Ehrlicher. Und das werden Menschen lieben, wenn sie es erst verstanden haben. Das ist meine Überraschung: dass wir merken, Funktionalität und Schönheit sind nicht Gegensätze – sie sind Verbündete. Dittrich: Was mich am meisten überraschen wird – und schon jetzt überrascht – ist, dass Biodiversität messbar und dokumentiert wird wie ein KPI. Das klingt trocken, aber es ist revolutionär. Vor zehn Jahren hätte man gesagt: »Biodiversität? Das ist schön, aber nicht zu quantifizieren.« Heute: Wir haben Standards. Wir haben Messmethoden. Wir haben Dokumentation. Das bedeutet: Garten- und Landschaftsbau wird zur Wissenschaft – ohne seine Gestaltungskraft zu verlieren. Das ist das eigentliche Abenteuer der nächsten zehn Jahre. KI wird Planung und Pflege unterstützen, ja. Aber die echte Überraschung ist, dass wir anfangen, Natur nicht mehr als Dekoration zu sehen, sondern als messbare, nachweisbare Infrastruktur. Das wird die Branche fundamentaler verändern als jede Technologie. ### Kompakte Mähraupe mit automatisierter Spurführung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kompakte-maehraupe-automatische-spurfuehrung/ Last updated: 2026-09-11T04:00:09.000Z Die neue MDB LV250 von Vogt kombiniert kompakte Bauweise mit automatischer Spurführung für Solarparks und städtische Pflegearbeiten. Das teilautonome System SIS REMOTE bietet RTK-Genauigkeit von +/- 2 cm und verbessert Flächenleistung sowie Sicherheit. _This post is for paying subscribers only._ ### Kompakte Verdichter für Wege und Pflasterbau präsentiert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kompakte-verdichter-wege-pflasterbau/ Last updated: 2026-09-10T17:00:54.000Z Ammann stellt auf der GaLaBau 2026 kompakte Verdichtermaschinen vor, die für den kommunalen und privaten Wege- und Pflasterbau optimiert sind. Von Vibrationsplatten bis zu lenkbaren Walzen – mit höchster Wendigkeit und präziser Steuerung. _This post is for paying subscribers only._ ### Adler präsentiert neue Schneeräumschilder und Kehrmaschinen auf GaLaBau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/adler-schneeraeumschilder-kehrmaschinen-wildkrautbuersten/ Last updated: 2026-09-10T13:00:59.000Z Nordwalde (ABZ) | Adler Arbeitsmaschinen präsentiert vom 15\. bis 18\. September 2026 auf der GaLaBau in Nürnberg in Halle 7, Stand 315 Anbaugeräte und Spezialmaschinen für den Garten- und Landschaftsbau. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen laut Hersteller Lösungen für Reinigung, Winterdienst und Wildkrautbekämpfung sowie weitere Aufgaben der Flächenpflege. Zum Ausstellungsprogramm gehören die Kehrmaschinen und Kehrschaufeln der K-Serie in Arbeitsbreiten von 120 bis 390 cm. Ebenfalls gezeigt wird die Baggerkehrmaschine BK 750 / 950, die nach Herstellerangaben die Kehrtechnik direkt am Bagger einsetzt und so die Einsatzmöglichkeiten bei Reinigungsarbeiten erweitert. Eine Neuheit ist der Schiebebesen der SB-Serie. Laut Hersteller verfügt die Baureihe über eine stabile Konstruktion und ist in fünf Arbeitsbreiten von 120 bis 270 cm erhältlich. Eine Kehrleiste löst festliegendes Kehrgut vom Untergrund. Verschiedene Aufnahmemöglichkeiten – darunter Gabelzinken, Baggeraufnahmen, Forstzangen oder Sortiergreifer – ermöglichen den Einsatz an unterschiedlichen Trägergeräten. Optional sind unter anderem eine Abstellvorrichtung, Anfahrrollen und eine Seitenbürste erhältlich. Für den Winterdienst zeigt Adler die Schneeräumschilde der S- und V-Serie sowie den elektrischen Salzstreuer ST-E. Neu im Programm ist das Schneeräumschild der SL-Serie. Diese Baureihe bietet laut Hersteller einen Preisvorteil und verfügt über vereisungsfreie Federklappen sowie eine Grundierung mit anschließender Pulverbeschichtung. Die SL-Serie ist mit einer Schildhöhe von 55 cm in Arbeitsbreiten von 135 und 150 cm erhältlich. Bei einer Schildhöhe von 65 cm stehen Arbeitsbreiten von 180, 210 und 240 cm zur Verfügung. Nach Herstellerangaben eignet sich die neue Serie auch für leichte Trägerfahrzeuge. Für die Wildkrautbekämpfung stellt Adler unterschiedliche Verfahren vor. Der ADLER Heater Flexi arbeitet laut Hersteller als Alternative zu chemischen Verfahren mit Infrarot bei 900 °C. Darüber hinaus werden die Anbauwildkrautbürsten der W-Serie sowie die Baggerwildkrautbürste für die mechanische Wildkrautentfernung gezeigt. Je nach Fläche, Trägerfahrzeug und Aufgabe stehen damit verschiedene Verfahren zur Verfügung. Ergänzt wird das Messeprogramm durch Erdbohrer, Kegelspalter und Raupenfahrwerke der F-Serie. Damit umfasst das ausgestellte Programm nach Herstellerangaben Geräte für verschiedene Aufgaben in den Bereichen Reinigung, Pflege und Winterdienst. ### KI und BIM verändern Planung im Bauwesen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ki-bim-shape-future-construction-planning/ Last updated: 2026-09-11T11:18:39.000Z Künstliche Intelligenz und BIM verändern die Planung im Bauwesen. Sie kombinieren strukturierte Daten mit menschlicher Expertise für effizientere, nachhaltigere Projekte. _This post is for paying subscribers only._ ### U-Power übernimmt Kübler für stärkere europäische PSA-Präsenz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/upower-kuebler-starke-europaeische-psa-praesenz/ Last updated: 2026-09-10T12:04:10.000Z Plüderhausen/Paruzzaro (ABZ) | U-Power hat nach eigenen Angaben eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von 100 % der Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde kürzlich geschlossen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen und soll voraussichtlich im ersten Quartal 2027 abgeschlossen werden. U-Power wird nach eigenen Angaben von Renaissance Partners und der Familie Uzzeni geführt. Das Unternehmen ist im europäischen Markt für Sicherheitsschuhe tätig und bezeichnet sich als Nummer 1 in Italien, Frankreich und Spanien. Mit der Übernahme von Kübler soll die Präsenz in Deutschland, dem größten PSA-Markt Europas, ausgebaut werden. Vorausgegangen war die Übernahme der CERVA-Gruppe. Das Unternehnen entwickelt seit mehr als 70 Jahren Arbeits- und Schutzkleidung sowie Corporate Wear für professionelle Anwender. Das Unternehmen mit Sitz in Plüderhausen (Stuttgart) ist insbesondere im deutschsprachigen Raum tätig. Nach Angaben von U-Power verfügt Kübler über Produkt- und Entwicklungskompetenz sowie langjährige Partnerschaften mit Fachhandel und Industrie. U-Power bringt laut Unternehmensangaben seine internationale Präsenz, seine Aktivitäten in den Bereichen Safety Footwear und Workwear sowie bestehende Vertriebsnetzwerke ein. Kübler ergänzt diese nach Angaben des Unternehmens um seine Workwear- und PSA-Kompetenz, seine Position im DACH-Raum und sein Netzwerk im Fachhandel. Das gemeinsame Angebot soll sich künftig auf Workwear, Safety Footwear und persönliche Schutzausrüstung erstrecken. »Mit Kübler gewinnen wir eine starke und traditionsreiche Workwear-Marke, die unser bestehendes Portfolio hervorragend ergänzt. Unsere Unternehmen verbindet ein hoher Anspruch an Produktqualität, Innovation und Kundennähe. Gleichzeitig verfügen wir über unterschiedliche Stärken und Marktpositionen. Genau darin liegt das große Potenzial unserer Zusammenarbeit. Gemeinsam wollen wir unsere Position in Europa weiter ausbauen und unseren Kunden ein noch umfassenderes Angebot im Bereich Workwear, Safety Footwear und persönliche Schutzausrüstung bieten«, sagt Franco Uzzeni, Gründer und Vorstandsvorsitzender von U-Power. »Der Zusammenschluss von Kübler und U-Power ist ein strategischer Schritt zum Aufbau eines der größten PSA-Anbieter in Europa. Durch die Bündelung von Know-how, Produkten und Vertriebsnetzen wird die Gruppe ihren Kunden in ganz Europa einen noch größeren Mehrwert bieten können«, fügte Eugenio Cecchin, CEO von U-Power, hinzu. Für Thomas Kübler, der das von seinem Vater Paul H. Kübler gegründete Familienunternehmen in zweiter Generation geführt und über Jahrzehnte geprägt und weiterentwickelt hat, stand laut Unternehmensangaben die langfristige Perspektive des Unternehmens im Mittelpunkt. Die Fortführung innerhalb einer ebenfalls inhabergeführten Unternehmensgruppe sei dabei ein wichtiger Aspekt gewesen. »Für mich war entscheidend, eine langfristige Nachfolgelösung zu finden, die Kübler, unseren Mitarbeitenden und unseren Partnern eine starke Perspektive für die Zukunft bietet. Mit U-Power haben wir einen Partner gefunden, der unsere Branche versteht und mit uns die Überzeugung teilt, dass Qualität, Innovation, Kundennähe und unternehmerische Verantwortung die Grundlage für nachhaltigen Erfolg sind. Besonders freut mich, dass Kübler seinen Weg innerhalb eines ebenfalls inhabergeführten Unternehmens fortsetzen wird. Ich bin überzeugt, dass sich unsere Unternehmen mit ihren jeweiligen Stärken hervorragend ergänzen und voneinander profitieren werden«, sagt Thomas Kübler, Geschäftsführer von Kübler. Kübler soll auch künftig unter seiner etablierten Marke am Markt auftreten. Das bestehende Managementteam unter Leitung von CEO Richard Scheiner soll die operative Entwicklung fortführen. Für Kunden und Geschäftspartner sollen die bisherigen Ansprechpartner erhalten bleiben. Bestehende Vereinbarungen sollen Bestand haben, laufende Projekte wie bisher fortgeführt werden. »Der Zusammenschluss ist für uns der Startpunkt einer neuen Entwicklungsphase für Kübler. Wir bleiben Kübler – mit unserer Marke, unserer Nähe zum Markt und unserer Produktkompetenz. Gleichzeitig eröffnet uns U-Power zusätzliche Möglichkeiten, unsere internationale Präsenz auszubauen und unser Angebot weiterzuentwickeln. Wir freuen uns darauf, diese Chancen gemeinsam zu nutzen und die Zukunft von Kübler innerhalb einer starken europäischen Unternehmensgruppe aktiv zu gestalten«, sagt Richard Scheiner, CEO von Kübler. Der Plan zur weiteren Entwicklung umfasst laut U-Power Synergien im operativen Bereich und in der Lieferkette, den Ausbau des Arbeitsbekleidungsangebots sowie die Einführung eines vollständigen »Head-to-Toe«-Sortiments unter beiden Marken. Hinzu kommen soll Cross-Selling über die europäischen Netzwerke beider Unternehmensgruppen. Ziel sei eine langfristige Wachstumsstrategie im europäischen Markt für Workwear, Safety Footwear und persönliche Schutzausrüstung. ### Neue Recyclinganlage für Mineralwolle in Ferndorf URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neue-recyclinganlage-mineralwolle-ferndorf/ Last updated: 2026-09-10T11:30:33.000Z Ferndorf|Österreich (ABZ) | Für eine neue Recyclinganlage von Knauf Insulation im österreichischen Ferndorf, Kärnten, ist nach Angaben der Knauf Gruppe die Baugenehmigung erteilt worden. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben 30 Millionen Euro in die Anlage, in der künftig Mineralwolle wie Glaswolle und Steinwolle recycelt und als Rohstoff wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden soll. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2026 geplant. Mit der Anlage soll eine Infrastruktur für die Rücknahme und Aufbereitung von Mineralwolle-Abfällen aus Bau, Sanierung und Rückbau entstehen. Hintergrund ist unter anderem das in Österreich ab dem 1\. Januar 2027 geltende Deponierungsverbot für sogenannte künstliche Mineralfasern, zu denen Glas- und Steinwolle zählen. Damit gewinnt nach Angaben von Knauf der Aufbau von Rücknahme- und Recyclingstrukturen an Bedeutung. Die Anlage in Ferndorf ist laut Herstellerangaben darauf ausgelegt, Mineralwolle aus ganz Österreich anzunehmen und aufzubereiten. Gemeinsam mit der ABCO Abfallconsulting GmbH soll dafür ein österreichweites Sammelsystem aufgebaut werden. Über die Plattform mineralwolle-recycling.com können private Bauherren und Bauunternehmen bereits Big Bags für die Sammlung bestellen. ABCO übernimmt nach Angaben von Knauf die Abholung und den Transport zum Standort Ferndorf sowie das Qualitätsmanagement. Verbindliche Übernahmekontrollen sollen dabei die Materialqualität entlang des Prozesses sichern. Ab Spätsommer 2026 sollen in einem österreichweiten Netz von Übernahmestellen auch größere Mengen in Big Bags zurückgenommen werden. Dabei erfolgt eine getrennte Sammlung von Glaswolle, Steinwolle und Tektalan. In Ferndorf soll das gesammelte Material noch in diesem Jahr in einem patentierten Schmelzverfahren zu Granulat verarbeitet werden. Dieses kann nach Angaben von Knauf ohne weitere Aufbereitung beispielsweise im rund 125 Kilometer entfernten Knauf Insulation Werk in Škofja Loka, Slowenien, als Rohstoffersatz eingesetzt werden. »Das ist ein wichtiger Schritt hin zur Kreislaufwirtschaft, mit einer Bedeutung für ganz Österreich«, sagt Joachim Wieltschnig, Geschäftsführer der neuen Recyclinganlage. »Wir schonen natürliche Ressourcen und unterstützen gleichzeitig die österreichische Bauwirtschaft bei der Umsetzung der kommenden regulatorischen Anforderungen.« Knauf bezeichnet Investitionen in die Kreislaufwirtschaft als Teil der eigenen Strategie zur Rohstoffversorgung. Neben dem Recycling von Mineralwolle investiert die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben auch in das Recycling von Gips. Dazu wurden bereits Joint Ventures mit lokalen Partnern in Bayern und Frankreich angekündigt. Im bayerischen Neuhof an der Zenn soll bis 2027 eine Gipsrecyclinganlage entstehen. Nach Angaben von Knauf soll dort eine Anlage errichtet werden, die dem Unternehmen zufolge zu den modernsten ihrer Art zählt. Dr. Uwe Knotzer, Geschäftsführender Gesellschafter der Knauf Gruppe: »Wir treiben das Thema Recycling voran. Knauf nutzt seine technologische Kompetenz und arbeitet mit Partnern zusammen, um Produkte zu schaffen, die das Bauen der Zukunft ermöglichen: erschwinglich, nachhaltig und intelligent.« ### Smarte PSA mit Intelligenter Schutzfunktion für Hochrisikobereiche URL: https://allgemeinebauzeitung.de/smarte-psa-intelligenter-schutz-hochrisiko/ Last updated: 2026-09-10T10:30:03.000Z Blaustein (ABZ) | Die AST Arbeitssicherheit hat den Industrieschutzhelm „Guardio Armet Pro Connected“ in ihr Vertriebs- und Schulungsangebot aufgenommen. Der Helm soll nach Angaben des Unternehmens künftig unter anderem in Kran-, PSAgA- und Hubarbeitsbühnen-Kursen eingesetzt werden. Zusammen mit einem Kommunikations-Gehörschutz stellt AST die Produkte vom 20\. bis 22\. Oktober auf der Fachmesse „Arbeitssicherheit Aktuell“ in Stuttgart vor. Für Matthias Müller, Leiter der AST Safety Academy, steht der »Armet Pro Connected« für eine Entwicklung hin zu intelligenten persönlichen Schutzausrüstungen. »Smarte PSA bietet nicht nur Schutz mit neuester Technik, sondern auch nachgelagerte digitale Präventionsarbeit durch statistische Auswertungen des tatsächlichen betrieblichen Beinah- und Unfallgeschehens und damit die Möglichkeit angepasste Sicherheits-Maßnahmen nach faktischen innerbetrieblichen Anforderungen festzulegen«, so der Leiter der AST Safety Academy. Teilnehmer der AST-Seminare können den Helm nach Angaben des Unternehmens in verschiedenen Kursen testen. Auf Wunsch bietet AST zudem Einführungsschulungen zu den Funktionen der PSA an. Der Boden- und Höhenarbeitshelm verfügt laut Herstellerangaben über ein Mips®-Gehirnschutzsystem mit patentierter reibungsoptimierter Innenschale. Diese reduziert nach Angaben des Herstellers die Drehbewegung des Kopfes bei schrägen Stoß- und Aufprall-Situationen und soll dadurch das Risiko von Gehirnverletzungen mindern. Ein Sensor von »Quin« überwacht laut AST das Helmgeschehen sowie die Helm-Innentemperatur. Im Bedarfsfall können automatisch und in Echtzeit Warnmeldungen an hinterlegte Notfallkontakte oder Rettungsdienste gesendet werden. Zudem lassen sich Notfallinformationen auf dem Helm speichern. Diese können über den dafür vorgesehenen NFC-Chip direkt am Helm abgerufen werden. Zur Ausstattung gehört außerdem ein Belüftungssystem. Der 4-Punkt-Kinnriemen lässt sich laut Herstellerangaben einstellen und verfügt über einen magnetischen Schnellverschluss. **Anforderungen an Schutzhelme** Für Industrieschutzhelme gilt nach Angaben von AST die überarbeitete EN 397:2025\. Bei einer Neubeschaffung muss der Arbeitgeber demnach im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung eine Auswahlentscheidung treffen, diese begründen und dokumentieren. Die Norm unterscheidet laut AST zwischen zwei Leistungsstufen. Typ 1 ist für übliche Gefährdungen in Einsatzbereichen wie Lager, Produktion oder Wartung vorgesehen. Typ 2 richtet sich an Arbeitsplätze mit höheren mechanischen Belastungen. Als Beispiele nennt AST den Stahl-, Gerüst- und Tunnelbau sowie Arbeiten unter Kranen. Bestandshelme nach EN 397:2012+A1:2012 müssen laut AST nicht ausgetauscht werden und können bis zur Ablegereife verwendet werden. Nach Angaben des Unternehmens entsprechen sie jedoch nicht dem aktuellen Sicherheitsniveau. Als Ergänzung zum Industrieschutzhelm setzt AST nach eigenen Angaben auf den Freebird-Kommunikations-Gehörschutz. Dieser soll die Kommunikation zwischen Beschäftigten auch in lauten Industrieumgebungen ermöglichen, ohne dass der Gehörschutz abgenommen werden muss. Der Einsatz ist damit beispielsweise bei Arbeiten auf Baustellen vorgesehen. Der Kommunikations-Gehörschutz verfügt laut AST über eine Helmhalterung und ein Stirnband, das bei Bedarf gewechselt werden kann. Nach Angaben des Unternehmens unterstützt das System den Ansatz der EN 397:2025. »Wir berücksichtigen in unserer täglichen Arbeit vorausschauend Tendenzen und gestalten dies pragmatisch im gesamten Unternehmenskontext«, so Matthias Müller: »Aus diesem Grund haben wir uns entschieden die Kooperation als Kompetenzpartner für smarte PSA und den damit federführenden Unternehmen einzugehen. Nur so können wir für unseren Kunden in Qualifizierung und Beratung ganzheitliche Konzepte testen und bedarfsgerecht implementieren.« ### Hiap Heng startet mit Mobilbaukran in Singapur URL: https://allgemeinebauzeitung.de/hiap-heng-startet-mobilbaukran-singapur/ Last updated: 2026-09-10T09:30:56.000Z Ehingen (ABZ) | Die Hiap Heng Group hat nach Angaben von Liebherr am 2\. August ihren ersten Liebherr-Mobilbaukran übernommen. Mit dem MK 88-4.1E erweitert das in Singapur ansässige Unternehmen seinen Fuhrpark um einen Mobilbaukran für Einsätze auf Baustellen mit begrenztem Platzangebot. Die 1983 gegründete Hiap Heng Group ist nach eigenen Angaben in den Bereichen Bauwesen, Infrastruktur, Marine, Industrie und Energie tätig. Der Fuhrpark umfasst mehr als 100 Großgeräte, darunter Mobilkrane, Raupenkrane und Arbeitsbühnen. Mit dem MK 88-4.1E steigt das Unternehmen in den Bereich der Mobilbaukrane ein. »Die Bauindustrie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Begrenzte Platzverhältnisse in urbanen Räumen stellen Projektverantwortliche zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Unsere Auftraggeber erwarten sichere und wirtschaftliche Lösungen. Der MK 88-4.1E ergänzt unser Leistungsportfolio gezielt«, sagt Joyce Foo, CEO der Hiap Heng Group. Der senkrechte Turm des MK 88-4.1E ermöglicht laut Herstellerangaben Arbeiten direkt am Bauwerk und über Störkanten hinweg. Dadurch können Arbeitsradien mit geringem Platzbedarf realisiert werden. Die asymmetrische Abstützung und die geringe Stellfläche sollen den Einsatz auch in dicht bebauten Innenstädten ermöglichen. Joyce Foo ergänzt: »Dank seiner Vielseitigkeit können wir künftig Projekte unterstützen, die bislang aufwendigere Konzepte erfordert hätten. Dazu zählen beispielsweise Hubaufgaben beim Bau oder der Instandhaltung von Bürogebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Einkaufszentren, bei Infrastrukturprojekten sowie unterschiedlichsten Installationsarbeiten.« Nach Angaben von Liebherr werden Bauprojekte in Singapur zunehmend in verdichteten urbanen Räumen umgesetzt. Der MK 88-4.1E ist für solche Einsatzbedingungen ausgelegt. Bei der Entscheidung für den Kran spielte nach Unternehmensangaben auch die Bedienung während der verschiedenen Einsatzphasen eine Rolle. Transport, Aufbau und Betrieb können demnach von einer Person durchgeführt werden. Der Taxikran ist laut Liebherr ohne zusätzliche Transporteinheiten innerhalb kurzer Zeit einsatzbereit. Der MK 88-4.1E verfügt nach Herstellerangaben über eine hohe Traglast, große Reichweiten und eine präzise Steuerung. Dadurch können Hebevorgänge auf unterschiedlichen Baustellen durchgeführt werden. Laut Liebherr sind teilweise Einsätze auf mehreren Baustellen an einem Tag möglich. »Mit dem MK 88-4.1E können wir Projekte wirtschaftlicher unterstützen und Vorbereitungszeiten deutlich verkürzen. Besonders wertvoll ist für uns der elektrische Kranbetrieb, der Lärm- und Emissionswerte deutlich reduziert. Nachhaltigere Bauweisen gewinnen in Singapur zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig schaffen die fortschrittlichen Sicherheitssysteme und intelligenten Steuerungstechnologien von Liebherr ein hohes Maß an Vertrauen bei Bedienpersonal und Auftraggebern«, erklärt Joyce Foo. Der Mobilbaukran wird laut Herstellerangaben von einem Elektromotor angetrieben. Der Betrieb ist demnach mit integriertem Stromaggregat oder mit Baustellenstrom möglich. Optional kann der Kran auch mit 32 Ampere betrieben werden. Mit der Anschaffung des MK 88-4.1E verbindet Hiap Heng nach eigenen Angaben auch den Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit mit Liebherr. »Diese Entscheidung unterstreicht unser langfristiges Bekenntnis zu Innovation, Sicherheit und Produktivität. Wir investieren nicht nur in moderne Maschinen, sondern auch in die Zukunft unserer Mitarbeitenden und Geschäftspartner. Gemeinsam mit Liebherr möchten wir neue Möglichkeiten erschließen und die Weiterentwicklung intelligenter Hebelösungen aktiv begleiten«, betont Joyce Foo. Neben der Technik seien für Hiap Heng auch Kundendienst, technisches Know-how, Anwenderschulungen und eine langfristige Zusammenarbeit wichtige Faktoren gewesen. »Wir schätzen die Ingenieurskunst und Innovationskraft von Liebherr seit vielen Jahren. Die Qualität und Zuverlässigkeit der Krane überzeugen weltweit. Mit dieser Zusammenarbeit schaffen wir die Grundlage, um unsere Kunden auch künftig mit modernen und leistungsfähigen Hebelösungen zu unterstützen«, berichtet Joyce Foo. ### Yanmar wird Mehrheitspartner bei AriensCo URL: https://allgemeinebauzeitung.de/yaman-mehrheitspartner-ariensco/ Last updated: 2026-09-10T09:04:16.000Z Yanmar schließt strategische Partnerschaft mit AriensCo und übernimmt Mehrheitsanteil. Die Familienunternehmen verbinden ihre Stärken in Technologie, Qualität und globalen Vertriebsnetzwerken. _This post is for paying subscribers only._ ### IKT und CTHR eröffnen fünf Büros in China URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ikt-cthr-bueros-china-peking-shanghai-chongqing-jinan-lanzhou/ Last updated: 2026-09-10T09:03:37.000Z Peking|China (ABZ) | Das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur und die Chengtong Human Resources Company Ltd. (CTHR) haben eine Zusammenarbeit zur Weiterbildung, Forschung und Qualitätssicherung im Bereich der unterirdischen Infrastruktur vereinbart. Zum Auftakt wurden bei einer Veranstaltung am Hauptsitz von CTHR in Peking fünf gemeinsame Büros in China eröffnet. Rund 60 Gäste nahmen nach Angaben des IKT an der Eröffnungsveranstaltung teil. Das IKT war durch Geschäftsführer Roland W. Waniek, den Wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr.-Ing. habil. Bert Bosseler und Yongxiang Qiao, Leiter der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit, vertreten. Gemeinsam mit CTHR-Geschäftsführer Cheng Gong stellten sie die geplanten Aktivitäten vor. Die gemeinsamen IKT-CTHR-Büros befinden sich in Peking, Shanghai, Chongqing, Jinan und Lanzhou. Sie sollen nach Angaben der Partner als regionale Anlaufstellen für Weiterbildungsangebote, Forschungskooperationen und Fragen der Qualitätssicherung dienen. Gleichzeitig sollen sie den Kontakt zu Bildungseinrichtungen, Forschungspartnern, Netzbetreibern und Unternehmen in verschiedenen Regionen Chinas erleichtern. Die Veranstaltung in Peking bildete den gemeinsamen Auftakt für die fünf Standorte. Die Programme sollen nach Angaben der Partner schrittweise aufgebaut und an regionale technische, organisatorische und betriebliche Anforderungen angepasst werden. IKT und CTHR wollen gemeinsam Aus- und Weiterbildungsangebote für Fachkräfte der Abwasserwirtschaft entwickeln. Darüber hinaus sind spezialisierte Bildungsprogramme für Universitäten und Berufskollegs vorgesehen. Nach Angaben des IKT sollen chinesische Wissenschaftler außerdem mit internationalen Forschungsprojekten vernetzt und Verfahren für Kanalsanierung und Kanalbetrieb zugänglich gemacht werden. Geplant sind zudem Systeme zur Qualitätssicherung für grabenlose Technologien. Der Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen China und Deutschland soll dabei einen Schwerpunkt der Zusammenarbeit bilden. Die Kooperation fällt nach Angaben des IKT in eine Phase umfangreicher Investitionen in die chinesische unterirdische Infrastruktur. Im Rahmen des 15\. chinesischen Fünfjahresplans für 2026 bis 2030 sollen demnach rund 5 Billionen Renminbi, umgerechnet etwa 640 Milliarden Euro, in den Neubau und die Modernisierung von ungefähr 770.000 Kilometern städtischer unterirdischer Leitungsnetze investiert werden. Das Programm umfasst laut IKT unter anderem Gas-, Wasserversorgungs-, Entwässerungs- und Wärmenetze. Für Planung, Bau, Betrieb und Sanierung dieser Infrastruktur werden nach Angaben des Instituts entsprechend qualifizierte Fachkräfte sowie Prüf- und Qualitätssicherungssysteme benötigt. Das IKT bringt nach eigenen Angaben mehr als 30 Jahre Erfahrung in praxisorientierter Forschung, Prüfung, Weiterbildung und technischer Beratung ein. Das Institut bearbeitet demnach konkrete Fragestellungen von Netzbetreibern und entwickelt sowie prüft Lösungen unter realitätsnahen Bedingungen. Diese werden laut IKT gemeinsam mit Betreibern in die Praxis übertragen. CTHR ist nach Angaben des IKT ein Tochterunternehmen der China Chengtong Holdings Group Ltd., eines zentral verwalteten chinesischen Staatsunternehmens. Die Kooperation verbindet damit die Fachkompetenz des IKT im Bereich der unterirdischen Infrastruktur mit den Aktivitäten von CTHR in der Personalentwicklung und beruflichen Qualifizierung. Zur Eröffnung überreichte die IKT-Delegation den chinesischen Partnern eine Trophäe in Form eines Kanaldeckels. Das Motiv soll die Verbindung zwischen dem Leben über der Erde und der darunterliegenden Infrastruktur darstellen. Die Zusammenarbeit soll nun nach Angaben der Partner mit Bildungsprogrammen, Forschungsprojekten und Aktivitäten zur Qualitätssicherung fortgeführt werden. ### Kobelco präsentiert Teleskop-Raupenkran TKE750GLB für Europa URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kobelco-teleskop-raupenkran-tke750glb-europa/ Last updated: 2026-09-10T09:03:15.000Z Kobelco stellt den neuen Teleskop-Raupenkran TKE750GLB vor, mit 35 Meter Ausleger und maximaler Tragfähigkeit von 75 Tonnen. Der Kran kombiniert Zuverlässigkeit, Transportfähigkeit und erweiterten Arbeitsbereich für den europäischen Markt. _This post is for paying subscribers only._ ### Ganzheitliche Fahrzeugeinrichtungen für alle Branchen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ganzheitliche-fahrzeugeinrichtungen-alle-branchen/ Last updated: 2026-09-10T08:30:22.000Z Gaildorf (ABZ) | Die Bott Gruppe präsentiert auf der IAA TRANSPORTATION 2026 in Hannover Lösungen für mobile und stationäre Arbeitsplätze. Auf Stand C60 in Halle 13 zeigt das Unternehmen nach eigenen Angaben, wie Fahrzeugeinrichtungen mit Betriebseinrichtungen sowie Ausstattungen für Montage, Entwicklung und Ausbildung kombiniert werden können. Nach Angaben der Bott Gruppe wächst die Nachfrage nach ganzheitlichen Konzepten, die unterschiedliche Arbeitsbereiche miteinander verbinden. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen sein Portfolio in den vergangenen Jahren erweitert und stellt auf der Messe entsprechende Anwendungsbeispiele vor. Die ausgestellten Fahrzeugeinrichtungen basieren nicht ausschließlich auf dem bekannten System bott vario3\. Zum Einsatz kommen nach Herstellerangaben auch weitere Produktfamilien der Unternehmensgruppe, darunter Betriebseinrichtungen für Werkstätten, Ausstattungen für Ausbildung, Forschung und Qualitätssicherung sowie Systeme für Montagelinien und Einzelarbeitsplätze. Durch die Kombination dieser Komponenten sollen sich Lösungen für unterschiedliche Branchen und Einsatzbereiche realisieren lassen. Dabei stehen nach Herstellerangaben sowohl mobile als auch stationäre Arbeitsplätze im Mittelpunkt. Neben den Produkten stellt die Bott Gruppe ihre Beratungsleistungen vor. Ziel ist es laut Unternehmen, Arbeitsabläufe und Flächennutzung gemeinsam mit den Kunden zu analysieren und die verschiedenen Arbeitsbereiche aufeinander abzustimmen. »Wir geben unseren Kunden die Grundlagen an die Hand, die sie brauchen, um mit ihrer Qualitätsarbeit zu überzeugen«, sagt Jan Willem Jongert, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der Bott Gruppe. »Um sich heutzutage dauerhaft behaupten zu können, führt kein Weg an guter Ausstattung vorbei. Dabei macht es keinen Unterschied, ob im Service, in der Montage, bei der Entwicklung oder noch viel früher bei der Ausbildung. Es geht um die ganze Wertschöpfungskette. Genau da setzen wir an, wir sind ein Treiber hochwertiger, wettbewerbsfähiger und zeitgemäßer Arbeit. Das ist in unseren Augen die einzige Herangehensweise, die in der heutigen Zeit Bestand haben kann – sowohl für unsere Kunden als auch für uns selbst. Davon sind wir überzeugt. So entsteht echter Mehrwert.« ### Druckluftlösungen für unterschiedliche Baustellenanwendungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/druckluftloesungen-unterschiedliche-baustellenanwendungen/ Last updated: 2026-09-10T08:05:47.000Z Coburg (ABZ). – Die Geräte unterscheiden sich unter anderem bei Leistung, Druckbereich und Ausstattung. Kaeser zeigt die Produkte auf der NordBau. Der Mobilair M17 wird von einem Honda-Benzinmotor angetrieben und ist mit einer PE-Schallschutzhaube ausgestattet. Nach Herstellerangaben erzeugt der Kompressor 1,0 m³/min Druckluft. Optional ist ein integrierter Druckluftnachkühler erhältlich. Dieser soll für kondensatfreie Druckluft sorgen und den Verschleiß an angeschlossenen Werkzeugen reduzieren. Der Maximaldruck lässt sich laut Hersteller zwischen 7 und 15 bar einstellen. Damit kann der M17 unter anderem für Erdraketen im Niederdruckbereich, Kanal-Liner oder Kabeleinblasgeräte bei bis zu 15 bar eingesetzt werden. Der Mobilair M59 ist nach Herstellerangaben sowohl als Leichtbau-Variante mit einem Gewicht von unter 750 kg als auch mit PE-Flügeltüren erhältlich. Für den Betrieb bei unterschiedlichen Maximaldrücken verfügt das Gerät serienmäßig über eine pV-Regelung. Verschiedene Ausstattungsoptionen sollen eine Anpassung an unterschiedliche Anwendungen ermöglichen. Dazu zählt auch ein integrierter Lichtmast. Dieser kann laut Hersteller die Beleuchtung des Arbeitsbereichs bei schlechten Sichtverhältnissen übernehmen und damit auch den Einsatz auf Nachtbaustellen unterstützen. Der Mobilair M76 lässt sich nach Herstellerangaben mithilfe der pV-Regelung in einem Druckbereich von 6 bis 14 bar betreiben. Zur Ausstattung können unter anderem eine Filterkombination für technisch ölfreie Druckluft oder ein Generator mit einer Leistung von bis zu 13 kVA gehören. Der Kompressor erzeugt laut Hersteller bis zu 7,7 m³ Druckluft pro Minute. Zu den genannten Einsatzbereichen zählen Sandstrahlen, Spritzbetonanwendungen und Trockeneisstrahlen. Die Baukompressoren der Mobilair e-power-Serie sind für Anwendungen mit vorhandenem Stromanschluss vorgesehen. Sie verfügen über einen Elektroantrieb und arbeiten nach Herstellerangaben emissionsfrei. Damit können sie unter anderem in Gebäuden und Tunneln sowie als Interimslösung bei Umbau, Erweiterung oder Wartung stationärer Druckluftanlagen eingesetzt werden. Die Modelle M10E und M50E SFC verfügen laut Hersteller über einen niedrigen Anlaufstrom und können damit auch aus Batteriespeichern mit Energie versorgt werden. Neben den Mobilair-Kompressoren bietet Kaeser Kolbenkompressoren für verschiedene Anwendungen im Baubetrieb an. Sie können unter anderem für Nagler, Meißelhämmer sowie Strahl- und Reinigungsarbeiten eingesetzt werden. Nach Herstellerangaben zeichnen sich die Geräte durch spezielle Produktionsverfahren, eine lange Lebensdauer sowie einen wartungsarmen Betrieb aus. Die Druckluftlösungen für das Baugewerbe sind laut Hersteller auf dem Freigelände Nord an der Hannoverschen Straße zu sehen. ### Palfinger erweitert Produktionsnetzwerk in Slowenien URL: https://allgemeinebauzeitung.de/palfinger-erweitert-produktionsnetzwerk-in-slowenien/ Last updated: 2026-09-10T07:04:18.000Z Mit einem neuen Werk in Ormož, Slowenien, erweitert Palfinger nach eigenen Angaben sein europäisches Fertigungsnetzwerk. Für das Projekt investiert das Unternehmen bis zu 70 Millionen Euro. _This post is for paying subscribers only._ ### Produktsteckbrief: bott vario3 Fahrzeugeinrichtung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/produktsteckbrief-bott-vario3-fahrzeugeinrichtung/ Last updated: 2026-09-10T06:24:03.000Z **Produktbeschreibung** Die bott vario3 Fahrzeugeinrichtung richtet sich an Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Servicedienstleister. Um verschiedenen Kundenanforderungen gerecht werden zu können, ist das System frei konfigurierbar. Dadurch lassen sich Werkzeug, Maschinen und Material strukturiert und platzsparend organisieren. Hauptbestandteil ist Aluminium, dessen geringes Gewicht den Fahrzeugverbrauch und die Zuladungsgrenze schont. Durch Crashtests prüft bott fortwährend die Sicherheit des Systems. Zur Konfiguration stehen ein Online-3D-Konfigurator auf bott.de sowie die persönliche Beratung durch Experten zur Verfügung. Europaweite Niederlassungen und zertifizierte Servicepartner setzen die Ausbauten um. **Einsatzgebiet** Im Bau- und Handwerksalltag müssen Fahrzeuge oft gleichzeitig Materiallager, Werkzeugdepot und mobile Werkstatt sein. bott vario3 entspricht diesen Anforderungen mit einer widerstandsfähigen Konstruktion, die Belastungen durch Stöße, Schmutz und häufiges Be- und Entladen standhält. Mit ihrer neutralen Farbgebung und klaren Formensprache wirken von bott ausgebaute Fahrzeuge als mobile Visitenkarten ihrer Nutzer. Zu den Anwendern zählen sowohl kleine Betriebe mit Einzelfahrzeugen als auch Weltkonzerne mit umfangreichen Fuhrparks. Für Nutzer weiterer Produkte von bott, wie Betriebseinrichtungen und Montagearbeitsplätze, ist das hochgradig kompatible Zubehörprogramm besonders interessant. **Technische Daten** · Hauptbestandteil: elox. Aluminium · Sicherheit: Crashtests (beladen) nach ECE R44 · Modular basierend auf Systemmaßen · Schubladen (je nach Ausführung): · Vollauszug · bis 70 kg Zuladung · Breite (innen): 250 bis 1025 mm · Tiefe (innen): 300 bis 1300 mm **Beratung und Kontakt** Bott GmbH & Co. KG Bahnstraße 17 74405 Gaildorf www.bott.de info@bott.de +49 (0) 7971 251-0 ### Daimler Truck steigert Wasserstoff-Investitionen für Lkw URL: https://allgemeinebauzeitung.de/daimler-truck-wasserstoff-lkw-investitionen/ Last updated: 2026-09-10T06:17:06.000Z Leinfelden-Echterdingen (dpa) | Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck will bis Ende des Jahrzehnts einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag, also mehrere hundert Millionen Euro, in Wasserstoff-Lkw investieren. Das sagte Karin Rådström, Chefin des Dax-Konzerns aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben viel in batterieelektrische Fahrzeuge investiert, aber jetzt nehmen wir im nächsten Schritt sehr viel Geld in die Hand, um Wasserstoff zum Erfolg zu verhelfen», sagte Rådström. Im Gespräch erklärte die Managerin, warum Daimler Truck bei der Dekarbonisierung des Transports eine Doppelstrategie verfolgt und neben batterieelektrischen Lkw auch auf wasserstoffbetriebene Fahrzeuge setzt. «Wenn man sieht, dass viele Automobilhersteller beim Wasserstoff einen Rückzieher machen, ist es uns wichtig, die Botschaft zu setzen, dass wir Wasserstoff im Lkw-Verkehr definitiv als Teil der Lösung für die Dekarbonisierung Europas betrachten», sagte Rådström. Für manche Kunden habe die Nutzung der Wasserstoff-Technik Sinn, etwa wegen einer höheren Nutzlast und Reichweite. Auch beim Tanken habe Wasserstoff einen großen Vorteil, da es deutlich schneller gehe, als eine Batterie vollständig aufzuladen. Zudem werde es Grenzen beim Ausbau der Strominfrastruktur geben. «Es gibt eindeutige Anwendungsfälle, in denen unsere Kunden wirklich die Nutzlast und die Reichweite brauchen», sagte Rådström. Aber das sei ein eher geringer Prozentsatz. In vielen Fällen könnten beide Technologien Sinn machen, da komme es dann auf die je nach Land oft unterschiedlichen Preise für Wasserstoff und Strom sowie die Verfügbarkeit der passenden Infrastruktur an. «Wir wollen nicht denselben Fehler machen, der im Bereich der Elektromobilität begangen wurde. Deshalb versuchen wir, schon sehr früh Partnerschaften aufzubauen und sicherzustellen, dass sich das gesamte Ökosystem entwickelt», sagte Rådström. In der vergangenen Woche hatte Daimler Truck angekündigt, gemeinsam mit Konzernen aus den Bereichen Transport, Energie und Industrie an einem Ökosystem für Wasserstoff zu arbeiten. Details dazu sollen auf einer Messe in Hannover in der kommenden Woche bekanntgegeben werden. Daimler Truck hat schon länger batterieelektrische Lastwagen im Angebot, der Anteil am Gesamtabsatz ist aber noch gering. Nach Tests mit Prototypen will das Unternehmen ab Ende dieses Jahres mit einer Kleinserie von 100 Wasserstoff-Fahrzeugen in den Kundeneinsatz gehen. Bei wasserstoffbetriebenen Lkw mit Brennstoffzellen wird durch die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie erzeugt. ### Bahn verschiebt Ausschreibung aufgrund fehlender Finanzierungsvereinbarungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bahn-verschiebt-ausschreibung-weimar-gossnitz/ Last updated: 2026-09-10T06:16:43.000Z Erfurt (dpa) | Das Thüringer Verkehrsministerium verschiebt wegen Verzögerungen beim Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung Ausschreibungen im Regionalverkehr. Grund seien die noch fehlenden Finanzierungsvereinbarungen zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn für den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke zwischen Weimar, Jena, Gera und Gößnitz, teilte das Verkehrsministerium in Erfurt auf Anfrage mit. Zuerst hatte MDR Thüringen darüber berichtet. Konkret geht es nach Ministeriumsangaben um Korrekturen bei der Ausschreibung des «Thüringer Elektro-Netzes» und Verkehrsleistungen auf der Mitte-Deutschland-Verbindung. Eigentlich sei der Verkehr auf der Strecke mit elektrischen und batterieelektrischen Fahrzeugen für Dezember 2030 vorgesehen gewesen. Das gelte nach derzeitigem Stand als unrealistisch, so das Ministerium. Der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung zwischen Weimar und Gößnitz sei auf Drängen der Landesregierung im Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 enthalten, aber noch nicht vom Bundestag beschlossen. «Daher ist ein Baubeginn aktuell nicht klar absehbar und die eigentlich geplante bauliche Realisierung des Projekts bis 2030 inzwischen nicht mehr realistisch», erklärte das Thüringer Verkehrsministerium. Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) bezeichnete die Aufnahme des Großprojekts in den Entwurf des Bundeshaushalts als Thüringer Erfolg. Schließlich gehe es um Investitionen in einer Größenordnung von 700 Millionen Euro, sagte Voigt im Landtag in Erfurt. Es gehe auch darum, eine Fernverkehrslücke zwischen Chemnitz in Sachsen und Weimar in Thüringen zu schließen. Er sei optimistisch, dass das Projekt, über das seit vielen Jahren diskutiert werde, nun umgesetzt wird. Laut Ministerium handelt es sich dabei um das größte Infrastrukturprojekt im Freistaat. ### Arbeitszyklen verkürzen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/arbeitszyklen-verkurzen/ Last updated: 2026-09-09T13:30:09.000Z Neumünster (ABZ) | Zu den ausgestellten Maschinen zählen die Modelle HMK 62 T Raupen- und HMK 62 SS Rad-Minibaggerlader der K4-Serie. Laut Hersteller sind die Maschinen für Einsätze auf beengten Flächen, in städtischen Gebieten und auf landwirtschaftlichen Flächen ausgelegt. Die Modelle können sich um einen Punkt um 360° drehen. Dadurch sollen sich laut Hidromek die Arbeitszyklen verkürzen. Mit der K4-Serie hat Hidromek nach eigenen Angaben den Bedienerkomfort und die Langlebigkeit der Minibaggerlader weiterentwickelt. Eine Auswahl verschiedener Anbaugeräte ermöglicht laut Hersteller den Einsatz der Maschinen für unterschiedliche Aufgaben und Branchen. Hidromek ist nach eigenen Angaben über ein Netzwerk von mehr als 175 autorisierten Händlern in mehr als 85 Ländern vertreten. In Deutschland verfügt das Unternehmen laut eigenen Angaben über 15 autorisierte Händler. ### Steinleitner setzt erste McCloskey-R70 in Betrieb URL: https://allgemeinebauzeitung.de/steinleitner-setzt-erste-mccloskey-r70-betrieb/ Last updated: 2026-09-09T12:38:15.000Z Die A. Steinleitner GmbH & Co. Transport KG aus Osterhofen hat ihre erste mobile Grobstück-Siebanlage McCloskey R70 in Betrieb genommen. Die Maschine erweitert das Kieswerk deutlich und zeigte sich bei Humus- und Kiesklassierung als zuverlässig und leistungsstark. _This post is for paying subscribers only._ ### Verdichtungstechnik im Fokus URL: https://allgemeinebauzeitung.de/verdichtungstechnik-im-fokus/ Last updated: 2026-09-09T13:14:50.000Z Neumünster (ABZ) | Zu den Exponaten gehört die BPR 35/60 e, eine akkubetriebene reversierbare Vibrationsplatte. Laut Hersteller bietet sie eine emissionsfreie Arbeitsweise und einen reduzierten Lärmpegel. Die Laufzeit lässt sich durch einen Akkuwechsel verlängern. Ebenfalls zu sehen ist der Straßenfertiger BF 350 C-5 für kleinere und mittlere Asphaltbaustellen. Einsatzbereiche sind laut Bomag unter anderem Sanierungsmaßnahmen, der kommunale Straßenbau sowie der Bau von Rad- und Gehwegen. Das Bedien- und Kabinenkonzept myCOCKPIT kombiniert Touch-Display, Joystick-Steuerung und Dreh-Druck-Schalter. Erstmals zeigt das Unternehmen auf der NordBau die Anbauverdichter BPA 100 und BPA 300\. Die hydraulisch angetriebenen Geräte sind für die Verdichtung in Gräben und schwer zugänglichen Bereichen vorgesehen. Der BPA 100 ist für Bagger mit einem Betriebsgewicht von 5 bis 12 t ausgelegt und erreicht laut Hersteller eine maximale Zentrifugalkraft von 55 kN. Der BPA 300 eignet sich für Bagger mit 14 bis 32 t Dienstgewicht. Beide Modelle sind mit gängigen mechanischen und hydraulischen Kupplungssystemen kompatibel und können optional mit einem Rotator ausgestattet werden. Neben der punktuellen Verdichtung ist auch eine schleppende Verdichtung im fließenden Zugbetrieb möglich. Laut Bomag eignen sich die Geräte unter anderem für Sand, Kies, Schotter und bindige Böden sowie für Anwendungen im Graben-, Wege-, Straßen- und Garten- und Landschaftsbau. ### Rohbau für Feuerwehrhaus in Heuchelheim beginnt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/rohbau-feuerwehrhaus-heuchelheim-beginnt/ Last updated: 2026-09-09T12:06:44.000Z Das Bauunternehmen Peter Gross Bau startet den Rohbau für ein neues Feuerwehrhaus in Heuchelheim. Das Gebäude umfasst einen zweigeschossigen Sozialtrakt, eine Fahrzeughalle für 15 Fahrzeuge und einen Übungsturm über 14 Meter Höhe. _This post is for paying subscribers only._ ### Umsatzsteigerung und höherer Auftragseingang bei Manitou URL: https://allgemeinebauzeitung.de/umsatzsteigerung-hoherer-auftragseingang-manitou/ Last updated: 2026-09-09T12:01:13.000Z Ancenis/Frankreich (ABZ) | Die Manitou Gruppe verkündete jüngst ihr Geschäftsergebnis für das erste Halbjahr 2026\. Sylvain Blaise, Präsident und CEO, erklärte: »Unsere Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2026 zeigt eine bemerkenswerte Dynamik mit einem Umsatzanstieg von Plus 12,0 Prozent. Diese Beschleunigung bestätigte sich im zweiten Quartal durch ein starkes Wachstum von Plus 15,6 Prozent.« In einem komplexen globalen Umfeld habe sich Europa als wichtigster Wachstumstreiber mit einem Zuwachs von 16,6 Prozent erwiesen, angetrieben durch die Miet- und Agrarbranche. Trotz des Gegenwinds in Nordamerika aufgrund von Zöllen sowie einer durch asiatischen Wettbewerb und geopolitische Spannungen belasteten Region im Nahen Osten ­seien die Fundamentaldaten stark gebleiben. Der Auftragsbestand von 1.092 Millionen Euro sichere die Auslastung für den Maschinenverkauf für rund sechs Monate (Q2 2025: 1,045 Millionen Euro). »Die Finanzergebnisse dieses Halbjahres belegen unsere Fähigkeit, die Margen wieder zu steigern«, sagte Blaise. Das operative Ergebnis erreichte demnach 87 Millionen Euro (6,1 Prozent des Umsatzes), was einem Anstieg von 22 Millionen Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 entspreche. »Diese Verbesserung – getragen von einer starken Einkaufsleistung und optimierter industrieller Effizienz – wurde trotz Preisdrucks und der Auswirkungen von Zöllen erzielt.« Im Rahmen der Energiewende (Strategie »LIFT 2030«) setze die Gruppe die Elektrifizierung ihrer Produktreihen fort und habe mit der Auslieferung erster elektrischer Teleskoplader (MT 1440 e und MT 1840 e) begonnen. Zudem stärke die Gründung des Joint Ventures »HM Battery Solutions« mit Hangcha in Le Mans die Manitou-Lieferkette für Lithium-Ionen-Batterien. Angesichts der Dynamik des ersten Halbjahres und des soliden Auftragsbestands hebt die Gruppe ihre Prognose für das Gesamtjahr 2026 an, erwartet wird ein Umsatzwachstum zwischen 6,5 und 8,0 Prozent (zuvor 5 Prozent) sowie eine wiederkehrende operative Marge zwischen 5,3 und 5,6 Prozent. Die Prognosen stünden weiterhin unter dem Vorbehalt eines unsicheren makroökonomischen und geopolitischen Umfelds. ### Riedelsheimer ergänzt Fuhrpark mit Liebherr LTM 1055-3.3 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/riedelsheimer-fuhrpark-liebherr-ltm-1055-3/ Last updated: 2026-09-09T11:56:17.000Z Berlin (ABZ) | Die Marcus Riedelsheimer Autokran Dienste hat einen Liebherr LTM 1055-3.3 übernommen. Der neue 3-Achser ersetzt einen älteren Kran des Vorgängermodells LTM 1055-3.2 in der Firmenflotte. Das Werk des Herstellers befindet sich in Ehingen, wo auch entsprechend die Übergabe stattfand. Nach Angaben des Betreibers soll der 55-Tonner vorrangig für die Montage von Betonfertigteilen, die Fertighausmontage sowie im Tagesgeschäft als Taxikran eingesetzt werden. »Wir benötigten einen Kran genau in dieser Klasse. Der LTM 1055-3.3 ist ein kompaktes und wendiges Gerät. Er bietet die moderne Kransteuerung LICCON3 und die variable Abstützbasis VarioBase Plus mit breiteren Abstützungen hinten, die in diesen Arbeitsbereichen deutlich höhere Tragkräfte bietet«, erklärt Firmeninhaber Marcus Riedelsheimer. »Zahlreiche Achslast-Varianten bieten uns die Möglichkeit, einfacher flächendeckende Genehmigungen zu erhalten. So sind wir gut aufgestellt, falls auch in unserer Region die Vorschriften strikter werden.« Der LTM 1055-3.3 ist nach Angaben von Liebherr der leichteste 3-achsige All-Terrain-Kran auf dem Markt. Seine Konstruktion erlaubt Fahrzustände mit Achslasten von weniger als 9 Tonnen sowie je nach Ausstattung ein Gesamtgewicht von weniger als 26 Tonnen. Das Fahrzeug ist mit einem langen Teleskopausleger ausgestattet, der auf hohe Tragkräfte bei mittleren und großen Ausladungen ausgelegt ist. Riedelsheimer nutzt eigenen Angaben zufolge in seiner Flotte ausschließlich Liebherr-Mobilkrane, was durch die einheitliche Steuerung den flexiblen Einsatz des Bedienpersonals auf verschiedenen Geräten ermöglicht. ### BuildFlex präsentiert Modulsystem für Interimsschließungen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/buildflex-modulsystem-interimsschliessungen/ Last updated: 2026-09-09T11:55:34.000Z Neumünster (ABZ) | Auf der NordBau 2026 stellt BuildFlex in Halle 8 am dänischen Gemeinschaftsstand ein Modulsystem für temporäre Gebäudeabschlüsse vor. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben offizieller Altiflexpartner für Deutschland. Die verstellbaren und wiederverwendbaren Module sollen Fassaden-, Fenster- und Türöffnungen während der Bauphase gegen Witterungseinflüsse schützen. Das System besteht aus Aluminiumrahmen mit lichtdurchlässigen, schlagfesten Polycarbonatplatten und einer eingeschlossenen Luftschicht. Die Module können angepasst und kombiniert werden. Laut Hersteller lassen sie sich als Interimsschließung der Fassade, temporärer Seitenschutz nach EN 13374 sowie als Wetter- und Windschutz einsetzen. Zudem sollen sie vor herabfallendem Werkzeug und Material schützen. Aus dem gleichen Baukastensystem entstehen laut BuildFlex außerdem abschließbare Interimstüren und Bautore, Schachtabdeckungen sowie Staub- und Schallschutzwände. Die Module können nach Herstellerangaben mehrfach ab- und wieder aufgebaut werden. Der U-Wert der Module liegt laut einem Praxistest des Teknologisk Institut in Dänemark bei 2,5 W/(m2·K). Zum Vergleich nennt der Hersteller für 2,5 mm Baufolie rechnerisch 6,7 W/(m2·K) und für 9 mm Sperrholz 4,3 W/(m2·K). In einem von Viegand Maagøe dokumentierten Projekt über 1.200 m2 und vier Monate ergaben sich laut BuildFlex rund 63 % weniger Heizenergie und CO2 gegenüber Folie sowie rund 42 % gegenüber Sperrholz. Das Unternehmen bietet die Module in Deutschland auch als Mietlösung an. Montage und Demontage sind laut Hersteller im Mietpreis enthalten. Auf dem Stand können Besucher die Module sowie Interimstüren besichtigen und deren Montage, Anpassung und Demontage nachvollziehen. Ergänzend stellt BuildFlex einen Konfigurator vor, mit dem anhand von Flächen, Öffnungen und Türen Zeichnung, Stückliste und Preis erstellt werden können. Die NordBau findet bis 13\. September in den Holstenhallen Neumünster statt. Am Eröffnungstag ist laut BuildFlex auch das Königlich Dänische Generalkonsulat Hamburg am Stand vertreten. ### Layher präsentiert neueste Gerüste- und Steigtechnik auf der NordBau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/layher-neueste-geruest-steigtechnik-nordbau/ Last updated: 2026-09-09T11:55:06.000Z Güglingen-Eibensbach (ABZ) | Auf der NordBau in Neumünster präsentiert Layher Gerüstsysteme, Steigtechnik und Lösungen für den Einsatz auf Baustellen. Zu den Neuheiten zählt das zerlegbare Kompaktgeländer für das Layher Blitz Gerüst. Laut Hersteller ermöglicht das System eine Ein-Personen-Montage und einen automatisch vorlaufenden Seitenschutz. Kompakte Einzelteile sollen zudem die Logistik vereinfachen. Für Anwendungen mit unterschiedlichen Anforderungen zeigt Layher das modulare Fassadengerüst AGS. Es kann laut Hersteller mit dem AllroundGerüst-Baukasten kombiniert werden. Das Layher AllroundGerüst lässt sich unter anderem für Bautreppentürme, Überbrückungen sowie Trag- und Bewehrungsgerüste einsetzen. Mit der SIM2Field XR App stellt Layher eine digitale Unterstützung für die Montage vor. Wurden Gerüstkonstruktionen zuvor mit LayPLAN CAD in 3D geplant, können die digitalen Zwillinge laut Hersteller in der realen Umgebung dargestellt und als Montagehilfe genutzt werden. Ergänzend zeigt das Unternehmen Lösungen aus dem Bereich Layher Bautechnik, darunter Ausstattung für Schalarbeiten, Lösungen für Solarbauer, Maurerbühnen und -krane sowie Regalsysteme. Auch das Steigtechnik-Angebot wird auf der Messe vorgestellt. Dazu gehören die von der BG BAU geförderten Uni Telegeländer. Sie lassen sich laut Layher an beide Längen der Uni Fahrgerüste anpassen und ermöglichen einen zweiteilig vorlaufenden Seitenschutz in einem Schritt. Neu ist außerdem die Fahrgerüstbodenserie X-Lite Pro. Laut Hersteller ist sie auf ein geringes Gewicht und eine einfache Handhabung ausgelegt. ### Altbauten sanieren: Wirtschaftlich, klima- und datengestützt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/altbauten-sanieren-wirtschaftlich-klima-datengetragen/ Last updated: 2026-09-09T11:03:36.000Z Steigende Baukosten, knapper Wohnraum, verschärfte Klimaziele: Die Immobilienwirtschaft steht unter massivem Transformationsdruck. Das Unternehmen Bridgewave hat sich darauf spezialisiert, Bestandsimmobilien wirtschaftlich tragfähig und zugleich klimakonform zu sanieren. Mitgründer **Christof Gerlach** erklärt im Gespräch mit ABZ-Redakteurin Alexandra Westermann, warum die gezielte Sanierung von Altbauten gerade jetzt enormes Potenzial bietet. **Herr Gerlach, warum ist die gezielte Sanierung von Altbauten aus Ihrer Sicht gerade jetzt so relevant?** Weil wirtschaftliche, bauliche und klimapolitische Gründe hier in dieselbe Richtung zeigen. Der Einstieg in den Bestand ist derzeit günstig, während Neubau durch Baukosten und Zinsen schwer darstellbar ist. Zugleich erhalten wir vorhandenen, in die Jahre gekommenen Wohnraum, statt ihn zu verlieren, und senken mit der Sanierung sofort den CO₂-Ausstoß. Das sind keine konkurrierenden Ziele, zwischen denen wir abwägen müssen: Im sanierten Altbau fallen günstiger Einkauf, Substanzerhalt und Klimawirkung zusammen. Genau das macht ihn jetzt so interessant. **Nach welchen bautechnischen, energetischen und wirtschaftlichen Kriterien erkennen Sie frühzeitig, ob ein Altbau sanierungsfähig und zugleich investitionsrelevant ist?** Wir prüfen drei Ebenen gleichzeitig. Bautechnisch machen wir eine klassische Due Diligence: teure Red Flags in Tragwerk, Feuchte oder Schadstoffen, die ein Objekt von vornherein ausscheiden lassen. Energetisch zählt der Zielzustand, also eine hohe Effizienzklasse, und je weniger Eingriffe dafür nötig sind, desto besser und günstiger. Wirtschaftlich geht es um Einkaufsfaktor und Mietpotenzial im Verhältnis zum Mietspiegel und ganz wesentlich um das Wertschöpfungspotenzial: Wir wollen praktisch immer das Dachgeschoss ausbauen, suchen also gezielt Objekte mit diesem Potenzial, dazu kommen mögliche Wohnungssanierungen. Der optimale Fall verbindet alles: günstiger Einkauf, niedrige Bestandsmieten als Spielraum nach oben, ein überschaubarer Weg zum energetischen Ziel und ein ausbaubares Dachgeschoss. Daraus kann ein Case entstehen, der sich rechnet und die hohen Investitionen amortisiert, und ein Objekt, das wir anstreben: ein rundum erneuertes Core-Produkt. **Was versteht Bridgewave konkret unter einem datengetriebenen Ansatz bei der Identifikation und Bewertung von Bestandsimmobilien?** Dies ist für uns als Unternehmer aus der Digitalwirtschaft ein entscheidender Faktor und Vorteil. Dass wir auf der Grundlage von Daten entscheiden, nicht aus Bauchgefühl. Für jedes Objekt führen wir Markt-, Miet- und Substanzdaten in einem strukturierten Bewertungsmodell zusammen - vom lokalen Mietspiegel über Leerstand und Vertragslaufzeiten bis zu Sanierungs- und Modernisierungskosten. So sehen wir früh, wo Wert entsteht und wo die Risiken liegen, und rechnen Szenarien durch, bevor wir bieten. Als jüngeres, digital arbeitendes Unternehmen sind wir damit schneller und disziplinierter. Wir verlieben uns nicht einfach in ein Haus, wir verstehen es rundum. Zudem setzen wir KI in fast allen Geschäftsprozessen ein und werden so schneller die Wanddämmung selten der wesentliche Hebel, dafür sind die Wände dick genug. Den ersten großen Effekt bringen die Fenster. Den zweiten die Heizung: Wir treffen häufig auf alte, dezentrale Gasthermen, vereinzelt sogar noch Kohleöfen. Eine Zentralisierung im Zentrum oft mit Fernwärmeanschluss bringt am meisten. Wo keine Fernwärme anliegt, kombinieren wir Wärmepumpe, modernes Gas und Photovoltaik. Letztere ohnehin, weil wir das Dachgeschoss ausbauen. Zusammen mit der Dämmung von oberster und unterster Geschossdecke erreichen wir damit schon sehr hohe Effizienzklassen. Eine Wanddämmung ist dann meist weder nötig noch wirtschaftlich. **Wo liegen bei der Sanierung von Bestandsgebäuden die größten technischen Herausforderungen – insbesondere im Zusammenspiel von Gebäudehülle, Anlagentechnik und bestehender Bausubstanz?** Im Zusammenspiel der Ebenen und in dem, was man vorher nicht sieht. Eine gedämmte Hülle verändert Feuchte- und Lüftungsverhalten; ignoriert man das, drohen Bauschäden, und die Anlagentechnik muss zur tatsächlichen, nicht zur theoretischen Hülle passen. Die größte Unbekannte ist die Substanz: Schadstoffe wie Asbest sind bei Vorkriegs-Altbauten selten ein Thema, alte Holzbalken dagegen umso mehr. Für das Dachgeschoss, das wir ausbauen, erstellen wir immer ein Holzschutzgutachten. Mal sind Balken verfault oder nicht mehr tragfähig, mal steckt Hausschwamm oder Hausbock darin. Das findet man am besten früh in der Due Diligence; ist es zu viel, wird es zum K.O.-Kriterium. Ganz hinter die Wände blicken kann man aber erst im Bau. Weniger technisch, aber ebenso wichtig: Die Häuser sind voll bewohnt, die Mieter bleiben. Bauarbeiten bringen unvermeidlich Einschränkungen mit sich; hier schafft das Gesetz einen fairen Interessenausgleich, an den wir uns halten. Entscheidend sind frühe Kommunikation und die Einbindung der Mieter. **Wie gehen Sie mit Zielkonflikten um, wenn Klimakonformität, Denkmalschutz, Nutzeranforderungen und Wirtschaftlichkeit gleichzeitig berücksichtigt werden müssen?** Wir suchen einen gesunden Kompromiss. Alle vier Ziele gleichzeitig zu maximieren, geht nicht. Denkmalschutz ist dabei seltener das Thema, als man denkt. Wo er greift, sind wir eher zurückhaltend, weil er Einschränkungen mit sich bringt. Bei den übrigen Zielen hilft der gesetzliche Rahmen, der einen brauchbaren Interessenausgleich schafft, gerade gegenüber den Mietern, auf die wir größtmögliche Rücksicht nehmen. Am Ende muss sich das Projekt aber rechnen und eine wirtschaftliche Mindestschwelle überschreiten. Klimaschutz kostet, und die Modernisierungsumlage gleicht das nur teilweise aus. Dieser Ausgleich aus Wirkung, Rücksicht und Wirtschaftlichkeit ist die eigentliche Aufgabe. **Welche Rolle spielen ESG-Vorgaben, EU-Taxonomie und regulatorische Anforderungen heute bei Ihrer technischen Projektbewertung und Investitionsentscheidung?** Eine wichtige. Vieles davon ist bei uns ohnehin im System eingebaut. Das »E« deckt sich mit unserem vordringlichen Ziel: den Energiebedarf senken, die Effizienzklasse heben und zusätzlichen Wohnraum im Dachgeschoss schaffen. Wer am Ende ein rundes Core-Asset will, kommt daran nicht vorbei. Das »S«, der Schutz der Bestandsmieter, ist für uns ebenso zentral, gerade in Berlin. Die EU-Taxonomie wirkt vor allem mittelbar, über die Banken: Sie wollen sehen, dass wir die Energieeffizienz nachweislich verbessern und uns um den Bestand kümmern. Wir behandeln das deshalb von Anfang an als Planungsgröße, nicht als nachträgliche Pflichtübung. **Wie lassen sich energetische Sanierungen im Bestand so strukturieren, dass sie trotz steigender Baukosten und komplexer Rahmenbedingungen wirtschaftlich tragfähig bleiben?** Ehrlich gesagt wird das zunehmend schwer. Handwerklich strukturieren wir in Schritten mit klarem Verhältnis von Wirkung und Kosten, planen Förderungen und umlagefähige Modernisierungen von Beginn an ein und kalkulieren konservativ. Ein entscheidender Hebel ist der Dachgeschossausbau, weil dort die Miethöhe nicht reguliert ist. Oft trägt erst dieses Geschoss das Gesamtprojekt. Offen gesagt: In Berlin treffen eine strenge Mietenregulierung, hohe energetische Anforderungen und stark gestiegene Baukosten aufeinander. Das lässt sich immer schwerer vereinbaren, die Luft wird dünner. Viele Marktteilnehmer ziehen sich zurück, weil sich Sanierung ab einem gewissen Niveau kaum noch rechnet. Mieter wären oft bereit, das zeigen die Marktmieten, für saniertes Wohnen mehr zu zahlen; die Regulierung lässt es aber nicht zu und das Haus bleibt unsaniert. Mieterschutz und bezahlbares Wohnen sind berechtigte Ziele, aber bei sehr niedrig angesetztem Mietspiegel und kaum Aufschlägen erreicht man einen Punkt, an dem sich energetische Modernisierung nicht mehr trägt. Diesen Zielkonflikt sollten Politik und Stakeholder offen benennen. **Welche Erkenntnisse aus Ihren Projekten in Berlin-Tempelhof und Berlin-Mitte zeigen besonders deutlich, was bei der Altbausanierung heute technisch und strategisch entscheidend ist?** Vor allem, dass im Altbau nicht die einzelne Maßnahme über den Erfolg entscheidet, sondern das Zusammenspiel. Vieles ist für sich genommen keine Rocket Science. Anspruchsvoll wird es, alles gleichzeitig in Qualität hinzubekommen: Wohnungssanierungen, Gemeinschaftsflächen und einen komplexen Dachgeschossausbau - im bewohnten Haus. Dieselbe Komplexität liegt schon vor dem Bau: das richtige Objekt finden, Due Diligence, Legal, Finanzierung, Ankauf, Banken und Investoren zusammenbringen. Die eigentliche Kunst ist, diese vielen Stränge auf hohem Niveau zu koordinieren - wiederkehrend, Projekt für Projekt. **Was muss aus Ihrer Sicht passieren, damit die klimakonforme Sanierung von Bestandsimmobilien in Deutschland schneller, skalierbarer und planungssicher umgesetzt werden kann?** Drei Dinge. Erstens Planungssicherheit: Wer über Jahre investiert, braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Zweitens schnellere und mutigere Genehmigungen. Erste Gesetze gibt es, doch ob sie praktisch wirken, muss sich zeigen, gerade bei Baugenehmigungen fürs Dachgeschoss. Alle wollen neuen Wohnraum, die Voraussetzungen bleiben aber eng. Oft würde Mut im Kleinen genügen: Eine Brandwand zum Nachbarn zu erhöhen, um aufstocken zu können, wäre simpel, wird aber kaum ermöglicht. Viele Beschränkungen ließen sich lockern, ohne dass unseres Erachtens ein zwingender Grund dagegenspricht und es entstünde spürbar mehr Wohnraum im Bestand. Drittens, der Kern: Sanierung muss für private Investoren attraktiv bleiben, denn das große Kapital kommt nicht vom Staat. Es braucht ein System, das die Interessen ausgleicht und trotzdem wirtschaftlich trägt. Sonst erlahmt die Aktivität und neuer, besserer Wohnraum und energetische Sanierung bleiben aus. ### VDBUM und DKE-Data starten Umsetzung des SiteRouters URL: https://allgemeinebauzeitung.de/vdbum-und-dke-data-starten-umsetzung-des-siterouters/ Last updated: 2026-09-09T11:00:56.000Z Stuhr (ABZ) | Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen der VDBUM Service GmbH und DKE-Data soll ein herstellerneutraler Infrastrukturbaustein für den standardisierten Datenaustausch in der Bauwirtschaft entstehen. Der SiteRouter basiert laut Angaben der Partner auf der ISO 15143-3 und deren Weiterentwicklung MIC 4.0\. Zum Start steht der Austausch von Telemetrie- und Betriebsdaten gemäß ISO 15143-3 (AEMP 2.0) im Mittelpunkt. Daten aus gemischten Maschinenflotten sollen herstellerübergreifend zusammengeführt und für ERP-, BIM- und Analytics-Systeme verfügbar gemacht werden. Nach Angaben der Partner soll der SiteRouter bestehende Systeme und Standards nutzen, ohne eine Komplettumstellung zu erfordern. Ein gemeinsamer Anschluss soll dabei die Zahl der erforderlichen Schnittstellen reduzieren. OEMs und Softwareanbieter können ihre Lösungen laut VDBUM und DKE-Data über eine definierte Schnittstelle anbinden. Als mögliche Anwendungsfälle nennen die Partner unter anderem die automatisierte Zuordnung von Maschineneinsatzzeiten, CO₂- und Emissionsnachweise, dokumentierte Abtragstiefen sowie Soll-/Ist-Vergleiche für den Baufortschritt. »Der SiteRouter ersetzt nichts, er verbindet das, was wir bereits haben. Mit diesem Schritt schaffen wir eine gemeinsame, neutrale Infrastruktur für die nächsten Entwicklungsschritte unserer Branche«, sagt Dieter Schnittjer, Geschäftsführer der VDBUM Service GmbH. Dr. Johannes Sonnen, Geschäftsführer der DKE-Data GmbH & Co. KG, ergänzt: »Wir bringen unsere langjährige Erfahrung aus dem Aufbau und Betrieb branchenübergreifender Dateninfrastrukturen – insbesondere mit dem agrirouter in der Landwirtschaft – ein, um den SiteRouter zügig zu einer praxistauglichen und interoperablen Datenaustauschplattform für standardisierte Maschinendaten in der Bauwirtschaft zu entwickeln.« ### Verbändeallianz fordert praxistaugliche Regeln für Sekundärbaustoffe URL: https://allgemeinebauzeitung.de/verbaendeallianz-praxistaugliche-regeln-sekundarbaustoffe/ Last updated: 2026-09-09T10:29:15.000Z Berlin (ABZ) | Die Verbändeallianz – Kreislaufwirtschaft durch Sekundärbaustoffe – fordert praxistauglichere Rahmenbedingungen für den Einsatz mineralischer Sekundärbaustoffe im Hoch- und Tiefbau. Beim Pressegespräch »Kreislaufwirtschaft am Bau – oder Baustelle Kreislaufwirtschaft?« stellte sie vier Handlungsfelder vor: die Weiterentwicklung der Ersatzbaustoffverordnung, kreislaufwirtschaftsgerechte öffentliche Ausschreibungen, klare Regelungen zum Rechtsstatus sowie sachgerechte Umweltanforderungen für Sekundärbaustoffe in Zement und Beton. Nach Angaben der Verbändeallianz wird bereits rund ein Sechstel des Bedarfs an mineralischen Baustoffen durch Sekundärbaustoffe gedeckt. Rechtliche, vergaberechtliche und technische Hemmnisse erschwerten jedoch weiterhin deren Einsatz. Seit August 2023 besteht mit der Ersatzbaustoffverordnung ein bundeseinheitlicher Rechtsrahmen für mineralische Ersatzbaustoffe im Straßen- und Tiefbau. Die Verbändeallianz fordert unter anderem erweiterte Einsatzmöglichkeiten, praxistauglichere Prüf- und Analyseverfahren, vereinfachte Dokumentationspflichten und weitere Schritte zur Digitalisierung. Maximilian Meyer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Mineralische Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entsorgung (BMKE), sagt: »Die Ersatzbaustoffverordnung ist der richtige bundeseinheitliche Rahmen. Jetzt muss sie so weiterentwickelt werden, dass gütegesicherte mineralische Ersatzbaustoffe tatsächlich einfacher und praxistauglicher eingesetzt werden können.« Bund, Länder und Kommunen sollten nach Auffassung der Allianz geeignete Sekundärbaustoffe bei öffentlichen Ausschreibungen verbindlich berücksichtigen. Abweichungen sollten begründet und die Regelungen möglichst vereinheitlicht werden. Zudem fordert die Allianz bundesweit verlässliche Kriterien für den Rechtsstatus mineralischer Sekundärbaustoffe. Dabei müsse zwischen der Nebenprodukteigenschaft nach § 4 KrWG und dem Ende der Abfalleigenschaft nach § 5 KrWG unterschieden werden. Marc Waltemathe, Geschäftsführer der Peute Baustoff GmbH und Vorstandsvorsitzender der Gütegemeinschaft Metallhüttenschlacken e. V., sagt: »Technisch geeignete und umweltverträgliche Materialien brauchen einen verlässlichen Rechtsstatus. Einheitliche Kriterien schaffen Marktzugang, Investitionssicherheit und zusätzliche Stoffkreisläufe.« Für den Einsatz in Zement und Beton schlägt die Verbändeallianz vor, das tatsächliche Emissions- und Elutionsverhalten des fertigen Bauprodukts stärker zu berücksichtigen. Pauschale Feststoffgrenzwerte könnten nach ihrer Auffassung technisch geeignete Materialien von Anwendungen ausschließen. Dr. Thomas Merkel, beim FEhS – Institut für Baustoff-Forschung zuständig für Verkehrsbau und Umwelt, sagt: „Wir wollen keine Absenkung des Umwelt- und Gewässerschutzes, sondern eine sachgerechtere Bewertung. Entscheidend muss sein, was aus dem fertigen Bauprodukt tatsächlich freigesetzt wird.« Die Vorschläge sollen laut Verbändeallianz bestehende Stoffkreisläufe sichern und zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für Sekundärbaustoffe erschließen. Die Organisation will sie nun in den weiteren Dialog mit Bundestagsfraktionen, Ministerien und Behörden einbringen. ### Leonhard Weiss begrüßt 204 neue Nachwuchskräfte URL: https://allgemeinebauzeitung.de/leonhard-weiss-begruesst-204-neue-nachwuchskraefte/ Last updated: 2026-09-09T10:26:32.000Z Göppingen/Satteldorf (ABZ) | Die Nachwuchskräfte starten in 24 Ausbildungsberufen und zehn dualen Studiengängen. Damit erreicht das Unternehmen nach eigenen Angaben erneut einen Höchststand. Die Ausbildung begann mit einer Einführungswoche. Neben einer Führung über das Technikgelände standen Themen wie Datenschutz, Compliance, Arbeitssicherheit und Unternehmenskultur auf dem Programm. Teambuilding-Aktivitäten sollten laut Unternehmen den Austausch und Zusammenhalt fördern. Die neuen Nachwuchskräfte stammen aus 17 Nationen. »Wir freuen uns sehr, dass wir so viele engagierte junge Menschen bei Leonhard Weiss begrüßen dürfen. Unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven machen unser Team stark – Vielfalt und Zusammenhalt sind die Basis unseres Erfolgs. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft«, sagte Steffen Schönfeld, Geschäftsführer Ingenieur- und Schlüsselfertigbau, bei der Begrüßung. Nach Angaben des Unternehmens erhalten Auszubildende und duale Studenten unter anderem eine Ausbildungsvergütung, Unterstützung bei Fahrtkosten sowie einen Zuschuss zum Führerschein der Klasse L oder B. Zudem stellt Leonhard Weiss für die Ausbildungszeit einen Laptop zur Verfügung und bietet eine Hansefit-Mitgliedschaft an. Zur Ausbildung gehören außerdem ein eigenes Trainingszentrum, Fahrsicherheitstrainings und Prüfungsvorbereitungen. Ergänzt wird das Angebot durch Azubi-Runden, Ausflüge und soziale Projekte. Nach erfolgreichem Abschluss bestehen laut Leonhard Weiss gute Übernahmechancen. ### Spritz-Wachs für Holzoberflächen mit effizientem Schutz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/osmo-spritz-wachs-holz-oberflaechen-effizienter-schutz/ Last updated: 2026-09-09T09:47:30.000Z Warendorf (ABZ) | Die Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG hat ein Spritz-Wachs für die Oberflächenbehandlung von Holz im Innenbereich entwickelt. Das Produkt soll nach Herstellerangaben zuverlässigen Langzeitschutz mit effizienter Verarbeitung verbinden. Bei dem Osmo-Spritz-Wachs handelt es sich um eine offenporige Öl-Wachs-Kombination, die Holzoberflächen eine wasserabweisende, schmutzunempfindliche Oberfläche verleihen soll. Laut Hersteller lassen sich mit zwei Aufträgen an einem Tag fertig endbehandelte Oberflächen realisieren. Bei Renovierungsarbeiten reiche in der Regel ein Anstrich auf der gereinigten Fläche aus. Das Produkt eignet sich nach Angaben von Osmo auch für den Einsatz in Feuchträumen wie Küche oder Badezimmer. Der Anstrich reißt laut Hersteller nicht, blättert nicht ab und ist in getrocknetem Zustand gesundheitlich unbedenklich. Die Verarbeitung erfolgt mittels Becherpistole, Airless/Airmix oder HVLP-Verfahren. Das Spritz-Wachs steht in zehn Farbtönen zur Verfügung, von »Farblos glänzend« über »Weiß transparent« bis hin zu »Schwarz deckend matt«. Zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten biete die Kombination mit einer Osmo Öl-Beize, die in elf farbigen Ausführungen erhältlich ist. Bei der Anwendung sind zwei Varianten möglich: Entweder wird zuerst die Öl-Beize aufgetragen und nach der Trocknung das Spritz-Wachs appliziert, oder dem Spritz-Wachs werden bis zu 30 % Öl-Beize beigemischt und beide Produkte in einem Arbeitsschritt aufgebracht. Das Finish erfolgt in beiden Fällen mit einem farblosen Spritz-Wachs. Für individuelle Oberflächen bietet Osmo die Anmischung von Wunschfarbtönen nach RAL und NCS an, heißt es in einem Statement des Unternehmens. Ergänzend zum Spritz-Wachs hat Osmo den Porenfüller Aqua entwickelt. Das lösemittelarme Produkt ist eine hochpigmentierte Grund- und Zwischenbeschichtung auf Basis eines Aquatec-Bindemittels. Der hohe Festkörper-Anteil soll eine hohe Füll- und Deckkraft gewährleisten, sodass sich natürliche Vertiefungen ohne Absacken, Schrumpfen oder Rissbildung egalisieren lassen. Der Porenfüller ist nach Herstellerangaben nach etwa zwei Stunden überstreichbar und weist eine Reichweite von 3 bis 5 m2/l auf. Die Verarbeitung kann per Streichbürste, Mikrofaserrolle, Doppelblatt-Spachtel, Flächenstreicher oder im Spritzverfahren erfolgen ### Neuer Campus in Haren mit Schulungszentrum eröffnet URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neuer-campus-haren-schulungszentrum/ Last updated: 2026-09-09T08:40:53.000Z Der neue ELA Campus in Haren verbindet gastronomische Qualität und moderne Weiterbildung. Mit Diner 72 und elacademy wird ein zentraler Treffpunkt für Mitarbeitende geschaffen. _This post is for paying subscribers only._ ### SAF-Holland präsentiert integrierte Gesamtsysteme für Trailer URL: https://allgemeinebauzeitung.de/saf-holland-integrierte-gesamtsysteme-trailer/ Last updated: 2026-09-09T08:00:04.000Z SAF-Holland zeigt auf der IAA TRANSPORTATION 2026 integrierte Systemlösungen aus Achsen, Bremsen und Telematik. Die Marken arbeiten eng zusammen, um Standzeiten zu reduzieren und Lebenszykluskosten zu senken. _This post is for paying subscribers only._ ### Brandenburg will schnellere Baugenehmigungen für öffentliche Gebäude URL: https://allgemeinebauzeitung.de/brandenburg-schnellere-baugenehmigungen-offenbare-gebaeude/ Last updated: 2026-09-09T07:29:42.000Z Potsdam (dpa) | Das Bauen und Umbauen in Brandenburg soll mit Hilfe schnellerer Genehmigungen nach Plänen der rot-schwarzen Koalition leichter werden. Die Landtagsfraktionen von SPD und CDU wollen die Landesregierung dazu auffordern, für eine bessere Zusammenarbeit der beteiligten Behörden zu sorgen. Konkret geht es um bessere Abstimmungen von Denkmal-, Umwelt- und Naturschutz sowie Arbeits- und Brandschutz. Der gesamte Landtag entscheidet noch darüber. Die Pläne gelten für alle, vor allem für öffentliche und denkmalgeschützte Gebäude. «So darf es beispielsweise nicht scheitern, an denkmalgeschützten Schulgebäuden zeitgemäßen Sonnenschutz anzubringen», heißt es in einem gemeinsamen Antrag von SPD- und CDU-Fraktion. Bei Zielkonflikten sollten sich die Behörden etwa früher abstimmen. Der Landtag hatte im Juni eine neue Bauordnung beschlossen, um das Bauen zu beschleunigen. So sollen Bauanträge schneller geprüft werden. ### 22 Prozent der Nutzfahrzeuge fallen beim TÜV durch URL: https://allgemeinebauzeitung.de/22-prozent-nutzfahrzeuge-tuv-durch/ Last updated: 2026-09-09T07:29:01.000Z Berlin (dpa) | Etwas mehr als jedes fünfte Nutzfahrzeug ist zuletzt mit «erheblichen» oder sogar «gefährlichen» Mängeln bei der TÜV-Hauptuntersuchung durchgefallen. Das geht aus dem neuen Nutzfahrzeug-Report des TÜV-Verbands hervor. Die Mängelquote hat sich zuletzt kaum verändert. Gleichzeitig werden die Fahrzeuge im Durchschnitt immer älter. Das Durchschnittsalter liegt inzwischen bei 8,9 Jahren - ein Jahr mehr als im TÜV-Report 2017\. Der neue Report basiert auf 2,37 Millionen Hauptuntersuchungen in den Jahren 2024 und 2025\. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Die Schwachstellen an den Fahrzeugen sind nach Aussage von Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, die altbekannten: «Ölfeuchte und Ölverlust nehmen mit steigendem Alter der Fahrzeuge zu. Austretendes Öl belastet die Umwelt und bei einem Unfall kann es brandbeschleunigend wirken. Besonders häufig werden Mängel an der Beleuchtung beanstandet, vor allem der hinteren.» Während in den Kategorien Kleintransporter (bis 3,5 Tonnen) und schwere Lkw (mehr als 18 Tonnen) bei fast 22 Prozent der Hauptuntersuchungen «erhebliche» oder sogar «gefährliche» Mängel festgestellt wurden, waren es bei mittleren Lkw (7,5 bis 18 Tonnen) lediglich 16,3 Prozent. Bei leichten Lkw (3,5 bis 7,5 Tonnen) fielen in 19,8 Prozent der Hauptuntersuchungen Mängel auf. Dem TÜV-Report zufolge ist die Zahl der in Deutschland gemeldeten Nutzfahrzeuge zuletzt Jahr für Jahr angestiegen. Mit Beginn des laufenden Jahres waren demnach knapp 3,9 Millionen solcher Fahrzeuge gemeldet - ein Anstieg von 34 Prozent seit dem Jahr 2017\. 3,38 Millionen davon sind Kleintransporter bis 3,5 Tonnen. Während der Bestand an Lastwagen zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen zwischen 2017 und 2026 um 13 Prozent sank, ging er bei Lastern über 7,5 Tonnen im selben Zeitraum sechs Prozent nach oben. ### 56 neue Talente für die Ausbildung im Bau sind neuer Rekord URL: https://allgemeinebauzeitung.de/56-neue-talente-ausbildung-bau-neuer-rekord/ Last updated: 2026-09-09T07:15:13.000Z Stemwede (ABZ) | Eine Rekordzahl von Auszubildenden und dual Studierenden beginnt ihre Karriere in der Bauwirtschaft bei der Depenbrock Gruppe, das teilt das Unternehmen jetzt mit. Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2026/27 kann das familiengeführte Unternehmen insgesamt 56 Azubis begrüßen, das entspreche einem Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders ausgeprägt sei dabei das Interesse an gewerblichen Berufen wie Straßen- oder Kanalbauer, aber auch technisch-kaufmännische Tätigkeitsfelder wie Vermessungstechniker oder Immobilienkaufmann finden Anklang. Insgesamt bilde das Unternehmen in 16 Berufsgruppen aus. Die angehenden Fachkräfte begrüßte das Unternehmen mit einem dreitägigen Onboarding vom 03\. bis 05\. August. Alle Teilnehmenden durchlaufen dabei am Firmenstammsitz in Stemwede und am Dümmer See ein intensives Einführungsprogramm, das Teambuilding, Sicherheit und Sozialkompetenz in den Mittelpunkt stellt. Schulungen zu Ausbildungsthemen und ein eigens konzipierter »Azubi-Knigge« runden das Angebot ab. »Mit den Onboarding-Tagen erleichtern wir den neuen Azubis den Start, schaffen Gemeinschaft und legen die Grundlagen für das qualitätsorientierte Arbeiten bei Depenbrock«, erklärt Ausbildungskoordinator Marcel Lange. Zur Attraktivität der Gruppe als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb tragen laut Depenbrock mehrere Faktoren bei. Zum einen räume sie der fachlichen Qualifizierung ihrer Nachwuchskräfte höchste Priorität ein: Zahlreiche hervorragende Platzierungen der Depenbrock-Azubis bei regionalen, Landes- und Bundeswettbewerben in ihren Berufsgruppen belegten die Qualität der Wissensvermittlung. Ergänzend fördere das Unternehmen Azubis, Werkstudenten oder dual Studierende, die sich im Rahmen ihrer Ausbildung durch besondere Leistungen hervortun würden, gezielt durch Stipendien der Karl-Heinrich Depenbrock Stiftung. Zum anderen biete das Unternehmen auch Interessenten eine berufliche Perspektive, die nicht aus Deutschland stammten. Im Rahmen ihres internationalen Ausbildungsprogramms gewinne die Gruppe beispielsweise junge Menschen aus Usbekistan, Marokko und Madagaskar. ### Grabenslose Sanierung von Hausanschlüssen aus Hauptkanal URL: https://allgemeinebauzeitung.de/grabenslose-sanierung-hausanschluesse-hauptkanal-roboter-uv/ Last updated: 2026-09-09T07:00:00.000Z Ein neues Verfahren ermöglicht die grabenlose Sanierung von Hausanschlussleitungen direkt vom Hauptkanal aus. Es wird besonders bei fehlenden oder überbauten Revisionsschächten eingesetzt und nutzt robotergestützte Technik mit UV-Härtung für kurze Ausfallzeiten. _This post is for paying subscribers only._ ### 16,3 Millionen Euro für Sanierung von Schloss Droyßig URL: https://allgemeinebauzeitung.de/16-3-millionen-euro-sanierung-schloss-droyssig/ Last updated: 2026-09-09T06:53:19.000Z Droyßig/Halle (dpa) | Für die Sanierung und den Umbau des Schlosses Droyßig erhält die Gemeinde im Burgenlandkreis rund 16,3 Millionen Euro. Wie das Landesverwaltungsamt in Halle mitteilte, fließt das Geld von Bund und Land im Rahmen der Strukturwandelförderung zum geplanten Kohleausstieg in der Region bis 2038\. Zusammen mit bereits bewilligten Mitteln werden insgesamt 19,5 Millionen Euro in den Komplex investiert, hieß es weiter. Das in eine Parkanlage eingebettete Schloss, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen, soll im Rahmen des Umbaus der künftige Verwaltungssitz der Gemeinde im Süden Sachsen-Anhalts werden. Die Anlage vereine zahlreiche Baustile und gehöre zu den bedeutendsten Kulturdenkmalen im Burgenlandkreis, hieß es. Neben der Nutzung durch die Gemeindeverwaltung sollen künftig auch Trauungen und die touristische Nutzung weiter möglich bleiben. Teile des Gebäudes sind bereits in den vergangenen Jahren saniert worden. ### Bilger stellt klare Erwartungen an Deutsche Bahn bei Modernisierung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bilger-klare-erwartungen-deutsche-bahn-modernisierung/ Last updated: 2026-09-09T06:51:53.000Z Berlin (dpa) | Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat angesichts von Milliarden-Steuergeldern klare Erwartungen an die Deutsche Bahn geäußert. Der CDU-Politiker sagte in den Haushaltsberatungen im Bundestag, das System Schiene müsse Schritt für Schritt stabiler, moderner, attraktiver und verlässlicher werden. «Deshalb stecken wir Rekordmittel in die Bahn. Im Gegenzug erwarten wir aber auch etwas: Wir erwarten klare Verbesserungen für die Kunden: mehr Pünktlichkeit, bessere Abläufe, weniger Störungen.» Bilger bekräftigte, dies müsse sich auch in den Boni der Bahnmanager widerspiegeln. «Wer die Ziele erreicht, wird belohnt. Wer sie verfehlt, nicht. Das ist meine klare Erwartung und sicherlich auch die der Bahnkunden und Steuerzahler.» Bilger hatte Ende Juli seinen Amtsvorgänger Patrick Schnieder (CDU) abgelöst, der von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) entlassen wurde. Bilger äußerte sich auch zum Konzept der «Korridorsanierungen» bei der bundeseigenen Bahn. «Wenn wir eine Strecke monatelang sperren, mit vielen Zumutungen für die Pendler und auch für den Güterverkehr, dann muss sie danach spürbar besser funktionieren», sagte der Minister. «Die Umsetzung dieser Korridorsanierung muss erheblich besser werden. Genau daran arbeiten wir jetzt gemeinsam mit der Bahn.» Bahnchefin Evelyn Palla hatte bereits angekündigt, das Sanierungskonzept zu überprüfen. Erste Eckpunkte wurden bekannt. Mit den Generalsanierungen sollen bis 2036 mehr als 40 hochbelastete Bahnstrecken umfassend saniert und modernisiert werden. Dafür werden die Abschnitte in der Regel für ein halbes Jahr vollständig gesperrt. Damit soll sich nach und nach die Zuverlässigkeit auf den jeweiligen Strecken und im Gesamtnetz erhöhen und der Bahnverkehr wieder zuverlässiger und vor allem pünktlicher laufen. Trotzdem gab es zuletzt immer wieder gravierende Probleme bei den Sanierungen. Zur künftigen Finanzierung der Autobahnen kündigte Bilger an, dass im Herbst ein Gesetzentwurf vom Kabinett beschlossen werden soll. Die bundeseigene Autobahn GmbH soll künftig Kredite aufnehmen und dadurch ihre finanziellen Spielräume erweitern können. Bilger sprach von guten Aussichten für viele wichtige Autobahnprojekte. Es solle auch privates Kapital genutzt werden. Der Grünen-Politiker Tarek Al-Wazir kritisierte, trotz Rekordschulden sei nicht genug Geld für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur vorhanden. Es gebe viel zu wenig Geld für Aus- oder Neubauprojekte der Bahn. Die Grünen haben wiederholt kritisiert, dass beim Sondervermögen Investitionen nicht wie versprochen in einem ausreichenden Maße zusätzlich erbracht werden - sondern, dass der Extra-Topf dafür verwendet werde, um Löcher im Kernhaushalt zu stopfen und Wahlkampfversprechen wie eine Ausweitung der Mütterrente zu finanzieren. ### Condulith präsentiert Systeme für Logistik und Produktion bei ARCHIPOINT RIVERCRUISE 2026 URL: https://allgemeinebauzeitung.de/condulith-systeme-logistik-produktion-archipoint-rivercruise-2026/ Last updated: 2026-09-09T04:00:36.000Z Düsseldorf (ABZ) | Die Firma Condulith Deutsche Industriebodentechnik nimmt an der ARCHIPOINT RIVERCRUISE 2026 teil, einer Architektur- und Baumesse an Bord des Schiffs »BLUE RHAPSODY«. Das Schiff macht an drei Tagen in Düsseldorf (15\. September), Köln (16\. September) und Frankfurt am Main (18\. September) fest, wo rund 70 Aussteller Lösungen für die Baubranche präsentieren. Am Stand 204 stellt der Spezialist für Betonindustrieböden seine Systeme für den Neubau und die Sanierung in den Bereichen Logistik, Produktion und Lagerflächen vor. Ein Schwerpunkt der Präsentation ist die Systemlösung Con FerruTop, die speziell für die Sanierung alter, nicht verbundtauglicher Bestandsböden entwickelt wurde und eine erneuerte Belastbarkeit ohne vollständigen Rückbau ermöglichen soll. Die Teilnahme an der Messe richtet sich an registrierte Fachbesucherinnen und -besucher aus den Bereichen Architektur, Planung und Ingenieurwesen ### Volker Pohlschmidt URL: https://allgemeinebauzeitung.de/volker-pohlschmidt/ Last updated: 2026-09-09T04:00:35.000Z Der Bauingenieur verfügt über knapp 30 Jahre Berufserfahrung in der Baubranche und bringt Fachexpertise in den Segmenten Hochbau, Ingenieurbau, Erd- und Tiefbau sowie Holzbau in das Unternehmen ein. Pohlschmidt begann seine berufliche Laufbahn vor 29 Jahren bei der Bauunternehmung Gemünden im rheinland-pfälzischen Ingelheim. Nach einer Ausbildung zum Zimmermann schloss er 1997 sein Studium des Bauingenieurwesens an der Fachhochschule Mainz ab. In den Folgejahren durchlief er verschiedene operative sowie leitende Positionen und war bei Gemünden zuletzt als Geschäftsführer tätig. Zu den Projekten, die er verantwortete, gehören unter anderem der Containerhafen Mainz, der Grand Tower in Frankfurt am Main, der GIZ-Campus in Eschborn sowie Bauvorhaben für Brita in Taunusstein. Neben dem Ausbau des Geschäftsbereichs Holzbau sammelte er Erfahrungen in der Abwicklung komplexer Arge-Projekte und der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern. Die Zech Bau SE setzt mit dieser Vorstandserweiterung nach eigener Aussage auf die Fortführung ihres Wachstumskurses. Pohlschmidt wird die strategische Ausrichtung und operative Weiterentwicklung des Bauunternehmens künftig gemeinsam mit den Vorständen Jürgen Oyen und Frank Thiesen steuern. ### Bobcat präsentiert überarbeitete R-Serie mit neuer Technik URL: https://allgemeinebauzeitung.de/bobcat-ueberarbeitete-r-serie-neue-technik/ Last updated: 2026-09-08T13:53:23.000Z Doobříš/Tschechische Republik (ABZ) | Bobcat hat die überarbeitete R-Serie seiner Kompaktlader und Kompakt-Raupenlader auf der Fachmesse SaMoTer in Italien erstmals in Europa vorgestellt. Die Maschinen sollen laut Hersteller auch auf dem deutschen Markt verfügbar sein. Zudem präsentierte das Unternehmen mit dem T650 einen neuen Kompakt-Raupenlader, der die Stage-V-Abgasnorm erfüllt. Die überarbeiteten Maschinen der R-Serie tragen zur Unterscheidung den Zusatz »-2«. Dazu gehören die Kompaktlader S66-2, S76-2 und S86-2 sowie die Kompakt-Raupenlader T66-2, T76-2 und T86-2\. Nach Herstellerangaben wurde das Elektriksystem vollständig neu konstruiert. Kabelbäume und Schläuche sind besser geschützt, werkseitig montierte Rahmendichtungen sollen die Lebensdauer erhöhen. Zudem wurde das Hydraulik-Schauglas an eine neue Position verlegt. Zu den technischen Änderungen zählen außerdem ein neues 8-Zoll-Touchscreen-Display, vier wählbare Beschleunigungsmodi sowie eine größere Hubhöhe bei den Modellen S86-2 und T86-2\. Die maximale Hubhöhe am Scharnierbolzen steigt dort laut Hersteller von 3,4 m auf 3,7 m. Gleichzeitig erhöht sich die Motorleistung von 77 kW (105 PS) auf 85,75 kW (115 PS). Das bisherige Display wird durch einen 8-Zoll-Farb-Touchscreen mit einer Auflösung von 1280 × 720 Pixel ersetzt. Der Bildschirm lässt sich laut Hersteller auch mit Handschuhen bedienen und zeigt Maschinen- sowie Steuerungsdaten an. Darüber hinaus wurde das Kabinenlayout überarbeitet. Dazu gehören neue Ladeanschlüsse, geänderte Bedienelemente und verbesserte Sichtverhältnisse. Statt bisher drei stehen künftig vier Beschleunigungsmodi – Balanced, Agile, Dynamic und Charged – zur Verfügung. Damit können Bediener die Reaktion der Maschine an die jeweilige Anwendung und ihre Erfahrung anpassen. Mit dem T650 erweitert Bobcat sein Programm um einen neuen Kompakt-Raupenlader. Das Modell wird im Werk im tschechischen Dobříš gefertigt und erfüllt die Stage-V-Abgasnorm ohne AdBlue. Angetrieben wird die Maschine von einem 2,4-Liter-Dieselmotor von Bobcat mit einer Leistung von 55 kW (74 PS). Der T650 basiert auf dem 600er-Rahmen der M-Serie und verfügt über einen vertikalen Hubweg. Die fahrbare Nutzlast beträgt 1192 kg. Interessierte finden Bobcat auf der NordBau auf dem Freigelände Nord, Stand N 249. ### Strabag testet teilelektrische Baustelle in Oberhausen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/strabag-teilelektrische-baustelle-oberhausen/ Last updated: 2026-09-08T12:40:48.000Z Die Strabag AG hat eine teilelektrische Baustelle in Oberhausen umgesetzt und erzielte bis zu 90 Prozent Energiekosteneinsparung. Das Pilotprojekt zeigt, wie Elektromaschinen und erneuerbare Energien den Bauverlauf transformieren können. _This post is for paying subscribers only._ ### KI-Werkstatt in Münster: Handwerker entwickeln erste Prototypen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ki-werkstatt-muenster-handwerker-prototypen/ Last updated: 2026-09-08T11:47:10.000Z In einer innovativen KI-Werkstatt entwickelten Maler- und Stuckateurbetriebe zusammen mit Programmierern funktionsfähige Tools für den Alltag. Die Ergebnisse zeigen, wie KI praxisnah in Handwerksbetrieben eingesetzt werden kann. _This post is for paying subscribers only._ ### Marktunsicherheit verzögert Investitionsentscheidungen bei Palfinger URL: https://allgemeinebauzeitung.de/marktunsicherheit-investitionsentscheidungen-palfinger-ki-effizienz/ Last updated: 2026-09-08T10:56:36.000Z Die Marktunsicherheit im zweiten Quartal 2026 hat Investitionsentscheidungen in Nordamerika, dem Mittleren Osten und Asien-Pazifik belastet. Palfinger setzt auf Effizienzsteigerungen durch KI und ein konzernweites Effizienzprogramm. _This post is for paying subscribers only._ ### Vertrauen in klassische Industrie fällt bei Deutschen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/vertrauen-klassische-industrie-abfallend-deutsche/ Last updated: 2026-09-08T10:43:39.000Z Das Vertrauen der Bevölkerung in klassische Industrien schwindet – trotz positiver wirtschaftlicher Trends. Die Studie zeigt, dass Infrastrukturentwicklungen und Wohnraumknappheit nur wenig an persönliche Lebensbedingungen gekoppelt werden. _This post is for paying subscribers only._ ### Starkes Trio aus Yanmar, Kramer und Merlo auf NordBau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/starkes-trio-yanmar-kramer-merlo-nordbau/ Last updated: 2026-09-08T10:39:40.000Z Hamburg (ABZ) | Auf der 71\. NordBau präsentiert HKL Baumaschinen in diesem Jahr auf dem Freigelände Nord (Stand N 225) Produkthighlights und Neuheiten. Das inhabergeführte Unternehmen stellt dabei leistungsstarke Maschinen und praxisorientierte Lösungen der langjährigen Partner Ammann, Kramer, Merlo und Yanmar in den Mittelpunkt, die gezielt auf die Anforderungen in Bau, Handwerk, Industrie und Kommunen zugeschnitten sind. Neben hochwertigen Qualitätsmaschinen und innovativen Zubehör- und Anbaulösungen informiert der Branchenprimus über sein erstklassiges Serviceangebot sowie über aktuelle Markttrends. Oliver Blaha, HKL Vertriebsleiter für Neumaschinen, betont, dass das Messeangebot konsequent darauf ausgerichtet ist, zu zeigen, wie Kunden vom einmaligen Leistungsspektrum aus Mieten, Kaufen und Service profitieren, heißt es von HKL. Zu den zentralen Exponaten auf dem HKL-Messestand gehört der neue Yanmar-Minibagger SV10\. Die Maschine wurde speziell für das Arbeiten in besonders beengten Einsatzbereichen konzipiert und zeichnet sich durch eine außergewöhnlich kompakte Bauweise aus. Ein weiteres technisches Highlight ist der neue Kramer-Teleskopradlader 5045, der sich als vielseitige Maschine für den klassischen Tief- und Straßenbau sowie für den Garten- und Landschaftsbau empfiehlt. Zudem wird das Kramer-Portfolio unter anderem durch das Modell 5045 in der Standardausführung abgerundet. ### Akkuplatform Power X-Change wird ausgebaut URL: https://allgemeinebauzeitung.de/akkuplatform-power-x-change-ausgebaut/ Last updated: 2026-09-08T10:38:08.000Z Die Akkuplattform Power X-Change gewinnt an Bedeutung. Einhell behält stabilen Umsatz und Ergebnis, während Westeuropa deutlich wächst. Der Konzern bestätigt seine Prognose für das Gesamtjahr. _This post is for paying subscribers only._ ### Donauausbau zwischen Deggendorf und Vilshofen startet im Herbst URL: https://allgemeinebauzeitung.de/donauausbau-deggendorf-vilshofen-herbst-start/ Last updated: 2026-09-08T10:35:50.000Z Osterhofen (ABZ) | Der Donauausbau zwischen Deggendorf und Vilshofen soll im Herbst starten. Vorbereitende Arbeiten laufen bereits. Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) unterstrich bei einem Besuch nahe Osterhofen (Landkreis Deggendorf) die Bedeutung des Milliardenprojektes - gerade auch angesichts des aktuellen Niedrigwassers. Durch den Donauausbau soll die Abladetiefe für Güterschiffe um 20 Zentimeter verbessert werden. Das ermögliche 200 Tonnen zusätzliche Ladung pro Schiff bei Niedrigwasser, so der Minister. Die für Schiff wichtige Abladetiefe von 2,50 Metern werde dann an rund 200 statt bisher 144 Tagen im Jahr zur Verfügung stehen. Auch wenn zurzeit wegen der Hitze und Trockenheit das Niedrigwasser im Fokus steht, dient der Donauausbau schwerpunktmäßig dem Schutz vor Hochwasser: Künftig sollen Kommunen entlang des Streckenabschnittes vor einem hundertjährlichen Hochwasser geschützt sein. Der Startschuss für die Deichbauarbeiten ist für das Frühjahr 2027 geplant. Diesen Herbst beginnen den Angaben nach Arbeiten zur Sicherung von Trinkwasserleitungen an zwei Stellen, an denen der Deich diese kreuzt. Bilgers bayerischer Amtskollege Christian Bernreiter (CSU) sagte, die Menschen in den Donaugemeinden warteten »sehnlichst« auf den Ausbau des Hochwasserschutzes. Denn dann könne in den Kommunen auch wiedergebaut werden. Bernreiter erinnerte an das verheerende Hochwasser im Jahr 2013 bei Deggendorf. Der Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen war jahrzehntelang heftig umstritten. Ursprünglich war eine Kanalisierung geplant, doch Umweltschützer kämpften vehement gegen neue Staustufen auf der rund 69 Kilometer langen Strecke. Später wurde der naturnahe Ausbau ohne weitere Stauwerke beschlossen. Der erste Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf ist schon länger im Bau. Kritik an den Absichten kam postwendend von Naturschützern. Der Geschäftsführer des bayerischen Landesbundes für Vogel- und Naturschutz, Helmut Beran, betonte, die Verkehrsminister würden lediglich Symptome des Klimawandels bekämpfen. ### Kranverleih erweitert Flotte mit Liebherr-Mobilkran URL: https://allgemeinebauzeitung.de/kranverleih-flotte-liebherr-mobilkrane/ Last updated: 2026-09-08T10:30:49.000Z Die Würzburger Kranverleih hat ihre Flotte mit einem Liebherr-LTM 1120-4.2 erweitert. Der 120-Tonnen-Kran bietet starke Leistungen für eng begrenzte Baustellen und wird vor allem im Stahl- und Betonbau eingesetzt. _This post is for paying subscribers only._ ### Ampack präsentiert nicht brennbare Bahnen für Holz- und Fassadenbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/ampack-nicht-brennbar-holz-fassade-brandschutz/ Last updated: 2026-09-08T10:28:12.000Z Rorschach/Schweiz (ABZ) | Der Schweizer Gebäudehüllenspezialist Ampack stellt seine Produktreihe nicht brennbarer Bahnen für den Holz- und Fassadenbau in Halle 5, Stand 5330 vor, die speziell für Konstruktionen mit erhöhten Brandschutzanforderungen entwickelt wurden. Sämtliche Bahnen des Sortiments sind in die Brandklasse A2-s1, d0 eingestuft und erfüllen die Anforderungen der Schweizer RF1-Klassifikation. Im Brandfall leisten die Produkte keinen Beitrag zur Entstehung oder Ausbreitung von Feuern, verursachen minimale Rauchgasentwicklung und verhindern brennendes Abtropfen. Um eine durchgängig brandsichere Schutzschicht zu gewährleisten, bietet Ampack eigener Aussage zufolge als erster Hersteller auf dem Markt das passende, nach A2-s1, d0 zertifizierte Klebeband für Überlappungen und Durchdringungen an. Zum Portfolio gehört unter anderem die Dampfbremse Ampatex A primo plus mit einem sd-Wert von 50 m. Sie kombiniert Feuchteschutz mit reflektierenden Eigenschaften zur Reduktion von Wärmeverlusten in der Gebäudehülle und richtet sich an den mehrgeschossigen Holzbau. ### Schlanke, stabile Wände und Treppen aus Holz URL: https://allgemeinebauzeitung.de/schlank-stabile-waende-treppen-holz/ Last updated: 2026-09-08T09:46:10.000Z Kerto LVL von Metsä Wood ermöglicht schlanke, hoch belastbare Wand- und Treppenkonstruktionen. Das Material bietet hohe Festigkeit, geringes Gewicht und einfache Montage – ideal für Sanierungen und Aufstockungen. _This post is for paying subscribers only._ ### Vorausschauende Brückenstrategie für Deutschland gefordert URL: https://allgemeinebauzeitung.de/vorausschauende-brueckenstrategie-deutschland/ Last updated: 2026-09-08T07:40:46.000Z Der Deutsche Stahlbau-Verband und bauforumstahl fordern eine vorausschauende, integrierte Strategie für die Brückeninfrastruktur. Sie plädierten für langfristige Planungen, Redundanzen und schnell umsetzbare Behelfsbrücken. _This post is for paying subscribers only._ ### Anwender im Praxistest: Cat 319 überzeugt mit Kompatibilität und Leistung URL: https://allgemeinebauzeitung.de/anwender-praxistest-cat-319-kompatibilitaet-leistung/ Last updated: 2026-09-08T07:00:39.000Z Der Cat 319 überzeugt Anwender mit kompaktem Design, ausgeprägter Leistung und ergonomischer Kabine. Sein Einsatz in beengten Bereichen wie Waldwegebau oder Innenstadt wird als zukunftsweisend bewertet. _This post is for subscribers only._ ### Maschinenbauer verlagern Forschung zunehmend ins Ausland URL: https://allgemeinebauzeitung.de/maschinenbauer-forschung-ausland-china-indien/ Last updated: 2026-09-08T06:43:43.000Z Frankfurt am Main (dpa) | Deutschlands Maschinen- und Anlagenbauer verlagern Forschungsaktivitäten zunehmend ins Ausland. 43 Prozent organisieren Forschung und Entwicklung bereits außerhalb Deutschlands, wie eine Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter 400 Mitgliedsfirmen ergab. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) derjenigen, die bereits im Ausland forschen, wollen ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten jenseits der Grenzen ausbauen. Vier von zehn der bereits international forschenden Unternehmen erwarten, dass ihr Auslandsanteil in den nächsten fünf Jahren um etwa zehn Prozentpunkte steigen wird. Weitere knapp 40 Prozent rechnen mit einem noch stärkeren Zuwachs. China und Indien dürften nach Enschätzung des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) dabei an Bedeutung gewinnen. Diese Entwicklung sei «ein klares Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland - auch weil wir mit 190.000 Ingenieuren wichtigster Wertschöpfungspartner für neue Produkte und Prozesse der Wirtschaft sind», sagt der stellvertretende VDMA-Hauptgeschäftsführer Hartmut Rauen. «Wer den Industriestandort und Hightech hierzulande sichern will, muss jetzt die Voraussetzungen für Investitionen und Innovationen schaffen.» Unbürokratische Förderung sei ein wichtiger Faktor. ### Neue Maschinengeneration präsentiert: Sicherheit, Umweltschutz und Ergonomie URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neue-maschinengeneration-praesentiert-sicherheit-umweltschutz-ergonomie/ Last updated: 2026-09-08T06:00:55.000Z Die Hermann Paus Maschinenfabrik stellt eine neue Maschinengeneration vor, die Standards für Sicherheit, Umweltschutz und ergonomischen Bedienkomfort setzt. Exponate wie der TSL 9088 Pro AB und der elektrische Anhängerkran PTK 31 evo E sind auf der NordBau zu sehen. _This post is for paying subscribers only._ ### Umbaukultur als Zukunftsstrategie Nachhaltiges Planen und Bauen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/umbaukultur-zukunftsstrategie-nachhaltiges-planen-bauen/ Last updated: 2026-09-08T04:00:50.000Z Potsdam (ABZ) | Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung veranstaltet gemeinsam mit der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer am 21\. September 2026 den 10\. Tag des nachhaltigen Planens und Bauens in Potsdam. Die Fachtagung steht unter dem Leitthema »Umbaukultur als Zukunftsstrategie: Bestand nutzen, Ressourcen schonen«. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Fachvorträge, Praxisbeispiele sowie eine Podiumsdiskussion zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Gebäudebestands. Behandelt werden unter anderem Themen des zirkulären Bauens, der Wiederverwendung von Baustoffen, innovative Umbau- und Sanierungskonzepte sowie ressourcenschonende Bauweisen. Die Tagung richtet sich an Akteure aus Wissenschaft, Planung, Verwaltung und Bauwirtschaft. Interessierte können sich für einen der 100 Präsenzplätze oder einen der 180 Onlineplätze anmelden, da es neben dem Live-Programm auch einen Online-Livestream geben wird. Weitere detaillierte Eventinformationen zum 10\. Tag des nachhaltigen Planens und Bauens gibt es im Netz unter www.ak-brandenburg.de. Sowohl für die Online-Teilnahme als auch für die Teilnahme vor Ort bittet der Veranstalter um vorzeitige Anmeldung. Diese ist im Netz unter www.bbik.de möglich. ### Wärmepumpen Design HTS ARTstyle für Villen in Mallorca URL: https://allgemeinebauzeitung.de/waermepumpen-design-hts-artstyle-villen-mallorca/ Last updated: 2026-09-08T04:00:39.000Z Lage (ABZ) | Das Unternehmen Big Bang Building setzt bei Hausprojekten auf Mallorca Wärmepumpen der Designlinie HTS ARTstyle von Remko ein. Die Geräte sollen sich gestalterisch in das Gesamtkonzept der als bewohnbare Kunstwerke konzipierten Villen einordnen. Für Big Bang Building gilt nach eigenen Angaben: Was am Gebäude sichtbar ist, muss sich gestalterisch einordnen. Bei der Planung des Wärmekonzeptes zeigte sich Designer und Bauherr Tom Hapke beeindruckt von den HTS-ARTstyle-Wärmepumpen: Über ihre Funktion als Heizgeräte hinaus prägen sie durch ihr Design das Erscheinungsbild eines Anwesens. Diese gestalterische Perspektive vereint Remko nach eigenen Angaben mit einem Fokus auf Effizienz und Langlebigkeit. Im Mallorca-Projekt spielt die Wärmepumpe eine zentrale Rolle für den Wohnkomfort. Das System kühlt an heißen Tagen und heizt in kühleren Monaten. Besonders wichtig für das Konzept ist dabei der flüsterleise Betrieb der Außenmodule. Die runden Module sind in unterschiedlichen Oberflächenlooks erhältlich und können so laut Hersteller gezielt auf Architektur und Materialwelt abgestimmt werden. Zudem begleitet Remko das Projekt mit Engineering-Kompetenz. Auf Basis der Architektenpläne werden die benötigten Leistungen raumgenau ermittelt, Wassermengen, Speichergrößen und die Systemauslegung abgestimmt. Interessierte finden Remko auf der NordBau 2026 als Mitaussteller bei Friedrich Niemann, Stand N 231. ### Akku-Maschinen und Dienstleistungen für Garten- und Landschaftsbau URL: https://allgemeinebauzeitung.de/akkus-maschinen-dienstleistungen-garten-landschaftsbau/ Last updated: 2026-09-07T17:00:23.000Z Hamburg (ABZ) | HKL Baumaschinen präsentiert auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg Maschinen, Geräte und Dienstleistungen für den Garten- und Landschaftsbau. Nach Unternehmensangaben stehen dabei sowohl Neuheiten als auch bewährte Lösungen für Miet- und Kaufkunden im Mittelpunkt. Gezeigt wird ein Sortiment an Baumaschinen und Geräten, darunter auch neue akkubetriebene Produkte. Darüber hinaus informiert das Unternehmen über Einsatzmöglichkeiten der Maschinen sowie über Angebote aus dem HKL Baushop. »Die GaLaBau ist für uns wichtig. Der persönliche Austausch mit unseren Kunden liefert immer wertvolle Impulse, die uns helfen, unser Angebot konsequent an den Anforderungen der Praxis auszurichten. So entwickeln wir uns kontinuierlich weiter und schaffen einen echten Mehrwert für unsere Kunden«, sagt Ulf Böge, Ressortleiter Unternehmenskommunikation bei HKL Baumaschinen. Nach Unternehmensangaben ist HKL seit mehr als 55 Jahren im Garten- und Landschaftsbau tätig und arbeitet mit den bundesweiten GaLaBau-Fachverbänden zusammen. Das Leistungsspektrum umfasst die Vermietung und den Verkauf von Baumaschinen sowie Serviceleistungen. Zum Mietpark gehören neben Baumaschinen und Arbeitsbühnen auch Baugeräte, Werkzeuge, Raumsysteme, Stromerzeuger und Fahrzeuge. HKL stellt aus in Halle 7, Stand 224. ### Technologien und Maschinen für nachhaltige Baustellen URL: https://allgemeinebauzeitung.de/technologien-maschinen-nachhaltige-baustellen/ Last updated: 2026-09-07T13:56:51.000Z Schlüter Baumaschinen präsentiert auf der NordBau 2026 Komatsu-, Sennebogen- und Knikmops-Maschinen, E-Baumaschinen sowie digitale Lösungen für die Baustelle. _This post is for paying subscribers only._ ### Neue Saugbagger-Technologie und Prototyp T-Rex URL: https://allgemeinebauzeitung.de/neue-saugbagger-technologie-und-prototyp-t-rex/ Last updated: 2026-09-07T13:51:11.000Z Auf der NordBau präsentiert MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme neue Entwicklungen in der Saugbagger-Technologie. Im Mittelpunkt steht der Prototyp T-Rex, der die DINO-Serie künftig ergänzen soll. _This post is for paying subscribers only._ _Includes the latest 500 public posts. Use `/sitemap.xml` for the complete archive of public content._