Neuartige Baumaschinenpritsche

eberle-hald mit Eigenentwicklung

Metzingen (ABZ). - Eine völlig neuartige Baumaschinenpritsche mit Auffahrrampen hat jetzt eberle-hald vorgestellt. "Sie wurde aus der Praxis für die Praxis konstruiert", sagt Gesellschafter Jochen Eberle, der für die Innovation verantwortlich zeichnet.

Das Fahrzeug wurde vor der Markteinführung ein Jahr lang im Piloteinsatz auf Herz und Nieren getestet – mit großem Erfolg. Mit einer Nutzlast von rund 12 t ist es hauptsächlich für den Transport von Baumaschinen und Staplern bestimmt.

Die Neukonstruktion wurde von Ingenieuren der eberle-hald Handel und Dienstleistungen Dresden GmbH nach einer Idee von Jochen Eberle entwickelt. Ziel war es, einen Baumaschinen-Transporter mit erweitertem Anwendungsumfang zu schaffen, dessen Länge und Breite individuell konfiguriert werden können. Die Bordwände des Pilotfahrzeugs sind 2550 mm breit, die Pritschenlänge beträgt 6100 mm. Dank seiner kompakten Maße kann es ideal im städtischen Bereich eingesetzt werden. Auf Wunsch ist die EH-Baumaschinenpritsche auch ohne Bordwände erhältlich. Der Boden besteht aus robustem Tränenblech. Zudem ist der Aufbau komplett in einem Stück verzinkt, was eine sehr hohe Lebensdauer garantiert.

Der neue Transporter aus der eberle-hald Ideenschmiede kann Stückgut, Container, Stapler und Baumaschinen mit einer Höhe von bis zu 3100 mm aufnehmen. Optionale Radmulden vergrößern die Ladehöhe. Zwei extra lange Rampen mit zusätzlicher hydraulischer Klappfunktion gewährleisten einen flachen Auffahrwinkel. Das Fahrgestell lässt sich per Luftfederung zum Be- und Entladen absenken.

Die am Heck abgeschrägte Pritsche kann mit Gabelstaplern, Hubarbeitsbühnen oder Scherenbühnen befahren werden. Dreispurige Fahrzeuge können über die hydraulisch zusammenschiebbaren Rampen ebenfalls problemlos geladen werden. Dieses Konzept ermöglicht es auch, einen Baggerstiel zwischen beiden Rampen zu platzieren. Die Ladelänge lässt sich somit optimal nutzen.

Wohn- und Überseecontainer sind für das neue EH-Transportwunder ebenfalls kein Problem. In den Pritschenboden sind spezielle Twist-Lock-Verriegelungen integriert, an denen Container mit nur wenigen Handgriffen befestigt werden können. Seitlich ausziehbare und mit Twist-Lock versehene Träger gestatten auch den Transport von überbreiten Containern. Um sicher auf deren Dächer zu gelangen, verfügt der Lkw über eine Leiter an der Pritschen-Stirnseite. Ideal für Stückgut-Transporte ist der Logistik-Aufsatz mit Planenüberbau. Das Besondere: Der Aufsatz kann zur Beladung mit einem Gabelstapler abgenommen werden. Während dieser Zeit lässt sich die EH-Baumaschinenpritsche für andere Transportaufgaben nutzen.

Mit nur wenigen Handgriffen ist jede Art von Fracht schnell und einfach gesichert. Schwere Zurrösen im Pritschenaußenrahmen sorgen für eine optimale Befestigung von Baumaschinen. Zudem befinden sich dort im Abstand von 100 mm Öffnungen zum direkten Einhängen von Zurrgurten. Ein weiteres cleveres Detail: Um eine rundum flexible Ladungssicherung zu gewährleisten, ist mittig eine Zurrankerschiene in den Pritschenboden eingelassen.

Extra Sicherungsketten gehören ebenso zur Ausstattung. Werden sie nicht benötigt, verschwinden sie in einer Wanne unterhalb der Ladefläche. In dieser Aufbewahrungsbox findet auch Hebezeug für Container seinen Platz. Optionale Zusatzfunktionen ermöglichen ein an den individuellen Bedarf angepasstes Transportkonzept. Zwischen Fahrerkabine und Pritsche können bspw. ein Ladekran oder eine Seilwinde installiert werden.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 02-2016.

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