Heppenheim (ABZ) | Takeuchi-Bagger machen laut Anbieter Anbaugeräte zu einem wirtschaftlichen Werkzeug – Handling, Emissionen und passgenaue Kraft bringen Erfolg – umfangreiches Anbaugeräte-Programm bekommen Interessenten bei der Wilhelm Schäfer GmbH.
Ein guter Bagger macht aus einem Anbaugerät ein wirtschaftlich erfolgreiches Werkzeug. Klingt simpel, verlangt laut Unternehmen aber viele Details und Parameter, die zusammenpassen müssen: Tragkraft, Motorleistung, Abgaswerte, leistungsfähiges und flexibles Hydrauliksystem, kompatible Leitungsquer-
schnitte, schnelle Geräteverbindung. Ein gutes Beispiel, wie das funktioniert, liefere ein 16-Tonnen Takeuchi TB 2150 R CV beim Rückbau eines Wirtschaftsgebäudes. Der Takeuchi TB 2150 R CV sei kompakt und mit 85 kW/115 PS leistungsstark und sauber, weil bei Abgasstufe EU V ein Diesel-Oxidationskatalysator, ein Diesel-Partikelfilter und die SCR-Nachbehandlung mit AdBlue zum Einsatz kommen.
Rückbau findet auch in Innenräumen statt. Dafür muss die Maschine entsprechende Voraussetzung die Emissionen betreffend haben. Mit der beschriebenen Technik ist das laut Wilhelm Schäfer möglich. Außerdem muss die Hydraulik die Kraft und Flexibilität bringen, um die notwendigen Arbeiten leisten zu können. Also eine summenleistungsgeregelte Hydraulik mit vier Zusatzkreisläufen. Leitungen, Verbindungen und Hydraulikschläuche, die exakt aufeinander abgestimmt sind. Und ein Schnellkupplungssystem, dass das Verbinden der Hydraulikschläuche von Maschine und Anbaugerät leicht und schnell macht, erläutert Wilhelm Schäfer.
Ein Praxisbeispiel von Wilhelm Schäfer: Der Takeuchi 2150 R CV ist mit einem Verstellausleger ausgerüstet und hat eine Reichweite von 8,60 m. Um die Verglasung in einem Gebäude zu entfernen, hat er ein Spezialwerkzeug von 5,10 m Länge bekommen. Mit der Reichweite von nun fast 15 m kann er alle Glasfelder problemlos bearbeiten. Die bärenstarke Hydraulik wiederum macht alle notwendigen Bewegungen präzise möglich. Eine zusätzlich verbaute Schutzbelüftungsanlage verhindert das Eindringen von Schmutz und Staubpartikeln in die Kabine, zertifizierte Schutzgitter an der Front und auf dem Dach sowie ein Löffelzylinderschutz erfüllen die hohen Anforderungen an den Bediener- und Maschinensicherheit bei Arbeiten in besonders belasteten Einsatzbereichen.
Zum Rückbau der Innenverkleidungen und anderer Teile wird eine Schere mit 600 kg Eigengewicht angebaut und die Hydraulikleitungen gekuppelt. Das dauert eine Minute. Danach ist zügiges und präzises Arbeiten zu beobachten. Der Takeuchi habe die Kraft und Leistungsfähigkeit, um schnell und exakt mit dem schweren Anbaugerät arbeiten zu können. So sei es wirtschaftlich. Das gleiche gilt für die gesamte Takeuchi-Flotte. Alle Bagger von 0,7 bis 16 t sind für das Zusammenspiel mit unterschiedlichsten Anbaugeräten gedacht. Das heißt, sie sollen durchgängig so konstruiert sein, dass ein Anbaugerät optimale Leistung bringen kann.
Wer im Abbruch, Leitungsbau, Galabau oder ähnlichem arbeitet, muss laut Wilhelm Schäfer praxisnah schnell hydraulische Anbaugeräte wechseln können. Das Schnellkupplungssystem Taklock mache kurze Wechselzeiten möglich. Vor allem ohne Komplikationen. Das bedeutet, dass auch unter Druck stehende Leitungen verbunden werden können. Das Taklock gibt es in drei Versionen mit insgesamt sieben Ausführungen für die unterschiedlichen Baggergrößen und Anbaugeräte. Es unterscheidet sich durch die Anzahl der Anschlüsse und der maximalen Durchflussmenge. Sie reicht von 90 bis zu 260 l/min. Der maximale Druck variiert von 330 bis 450 bar. Passend für hydraulische Anbaugeräte wie Hydraulikhammer, Schachtgreifer, Mehzweck-greifer, Grabenräumwanne, Anbauverdichter, Erdbohrgerät, Schlegelmulcher, Baumschere, Kegelholzspalter und andere.
Wilhelm Schäfer, der Takeuchi-Generalimporteuer, bietet laut eigenen Anbagen ein umfangreiches Anbaugeräteprogramm: Hydraulikhämmer, Tiltrotatoren, Powertilt, hydraulische und vollhydraulische Schnellwechsler, Drehlöffel, Mehrzweckgreifer und vieles mehr. Beispielsweise gebe es die Hydraulikhämmer des japanischen Herstellers Toku in acht Varianten für Bagger von 0,7 bis 16 t mit Gerätegewichten von 75 bis 950 kg. Genauso wichtig sollen die qualitativen Merkmale sein. Die Verwendung erstklassiger Materialien und die präzise praxisorientierte Konstruktion machen die Geräte zu echten Mehrwertbringern.
