Ancenis/Frankreich (ABZ) | Die Manitou Gruppe verkündete jüngst ihr Geschäftsergebnis für das erste Halbjahr 2026. Sylvain Blaise, Präsident und CEO, erklärte: »Unsere Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2026 zeigt eine bemerkenswerte Dynamik mit einem Umsatzanstieg von Plus 12,0 Prozent. Diese Beschleunigung bestätigte sich im zweiten Quartal durch ein starkes Wachstum von Plus 15,6 Prozent.«
In einem komplexen globalen Umfeld habe sich Europa als wichtigster Wachstumstreiber mit einem Zuwachs von 16,6 Prozent erwiesen, angetrieben durch die Miet- und Agrarbranche. Trotz des Gegenwinds in Nordamerika aufgrund von Zöllen sowie einer durch asiatischen Wettbewerb und geopolitische Spannungen belasteten Region im Nahen Osten seien die Fundamentaldaten stark gebleiben. Der Auftragsbestand von 1.092 Millionen Euro sichere die Auslastung für den Maschinenverkauf für rund sechs Monate (Q2 2025: 1,045 Millionen Euro).
»Die Finanzergebnisse dieses Halbjahres belegen unsere Fähigkeit, die Margen wieder zu steigern«, sagte Blaise. Das operative Ergebnis erreichte demnach 87 Millionen Euro (6,1 Prozent des Umsatzes), was einem Anstieg von 22 Millionen Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 entspreche. »Diese Verbesserung – getragen von einer starken Einkaufsleistung und optimierter industrieller Effizienz – wurde trotz Preisdrucks und der Auswirkungen von Zöllen erzielt.«
Im Rahmen der Energiewende (Strategie »LIFT 2030«) setze die Gruppe die Elektrifizierung ihrer Produktreihen fort und habe mit der Auslieferung erster elektrischer Teleskoplader (MT 1440 e und MT 1840 e) begonnen. Zudem stärke die Gründung des Joint Ventures »HM Battery Solutions« mit Hangcha in Le Mans die Manitou-Lieferkette für Lithium-Ionen-Batterien.
Angesichts der Dynamik des ersten Halbjahres und des soliden Auftragsbestands hebt die Gruppe ihre Prognose für das Gesamtjahr 2026 an, erwartet wird ein Umsatzwachstum zwischen 6,5 und 8,0 Prozent (zuvor 5 Prozent) sowie eine wiederkehrende operative Marge zwischen 5,3 und 5,6 Prozent. Die Prognosen stünden weiterhin unter dem Vorbehalt eines unsicheren makroökonomischen und geopolitischen Umfelds.
