Historie erleben

BBS-Branche wird im Wandel der Zeit präsentiert

Von Thomas Springer

Baupolitik und Verbände, Betonbohren und Betonsägen

Thomas Springer: "Die Historie soll auch für nachfolgende BBS-Spezialisten und alle Interessierten erlebbar sein."

DARMSTADT - Die Branche des Betonbohrens und -sägens kann auf eine langjährige technologische Entwicklung zurückblicken. In der heutigen Zeit ist sie hochspezialisiert und verfügt über ein technologisches Know-how, das weit über die einfachen Arbeiten des "Lochbohrens und Wandsägens" hinausgeht.  Ihre Wurzeln liegen schon Jahrzehnte zurück. Um diese technische Entwicklung zu erhalten und vor allem für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde bereits 2006 der Verein "Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen e. V." gegründet. 

Der Fachverband Betonbohren und -sägen unterstützt diese Initiative seitdem sowohl ideell als auch organisatorisch, beispielsweise mit der Übernahme der Aufgaben der Geschäftsstelle oder der Bereitstellung von Kommunikationsmitteln. In diesem Verein arbeiten erfahrene Unternehmer ehrenamtlich zusammen, um die Historie der Betonbohr- und -sägebranche erlebbar zu gestalten. In den vergangenen Jahren wurde dank der Unterstützung verschiedener Fachbetriebe und Hersteller eine beachtliche Anzahl historischer Maschinen zusammengetragen. Doch keine Sammlung nützt etwas, wenn sie im "stillen Kämmerlein" ruht. 

Die Historie soll auch für nachfolgende BBS-Spezialisten und alle Interessierten erlebbar sein. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, geht der Museumsverein in die Offensive. Geplant ist der Neubau eines Informationszentrums der Betonbohr- und -sägebranche, um die Maschinensammlung dauerhaft in einer attraktiven Ausstellung zu präsentieren. Kooperationspartner ist das Ausbildungszentrum (ABZ) Hamm. 

Baupolitik und Verbände, Betonbohren und Betonsägen

Modellansicht des geplanten Informationszentrums, für dessen Realisierung der Museumsverein Unterstützer aus den Reihen der Branchenvertreter sucht.

Das ABZ Hamm ist bereits langjähriger Partner des Fachverbandes im Rahmen der Aus- und Weiterbildungsangebote. Gemeinsam soll das ehrgeizige Projekt umgesetzt werden. So übernimmt das ABZ Hamm die Kosten der Bauplanung und plant mit Fördergeldern für die Realisierung der Ausstellung. Zusätzlich kann ein Teil der Baukosten durch Eigenleistungen im Rahmen der Aus- und Weiterbildung erbracht werden. Dennoch ist ein Budget von 160 000 Euro abzudecken – dafür sucht der Museumsverein Unterstützer und Sponsoren.

An dieser Stelle möchte ich als Mitglied des Museumsvereins, aber auch im Namen des gesamten Vorstandes des Fachverbandes alle Fach- und Herstellerbetriebe aufrufen, dieses Projekt nach Kräften zu unterstützen. Bisher konnte bereits eine fünfstellige Summe an Spendengeldern zusammengetragen werden, doch die Ziellinie ist noch nicht erreicht. Deshalb mein Appell an alle der Branche verbundenen Unternehmer: Unterstützen Sie dieses Projekt – jeder finanzielle Beitrag hilft! Hier engagieren sich Fachkollegen mit viel Herzblut, um die Herkunft und Identität unseres Berufsstandes nicht nur zu bewahren, sondern auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Imagebildung und zur Wissensvermittlung unserer Branche. Wir würden uns sehr freuen, wenn alle Branchenvertreter zusammenstehen und dieses Projekt gemeinsam stemmen. Alle Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.bbs-museum.de.

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