Hohe Wirtschaftlichkeit

Elektro-Radlader überzeugt Norweger beim Einsatz

Oslo/Norwegen (ABZ). - Der erste "grüne" Radlader von Wacker Neuson mit Elektroantrieb WL20e startet in Norwegen durch. Er wird aktuell unter anderem zum Neubau einer Osloer Schule eingesetzt, ebenso wie für Abbrucharbeiten in einer Lebensmittelfabrik.

Bei beiden Projekten war die Emissionsfreiheit der Maschine von entscheidender Bedeutung bei der Auftragserteilung.

In Norwegen, dem Land mit dem höchsten Anteil an Elektroautomobilen, achtet man auch auf Baustellen besonders auf Umweltfreundlichkeit und Bedienerschutz. Der emissionsfreie Radlader WL20e von Wacker Neuson wird dort aktuell bei zwei Projekten eingesetzt, bei denen der umwelt- und anwenderfreundliche Akkubetrieb der Maschine das ausschlaggebende Kriterium war. Sowohl beim Neubau einer Schule in der Nähe Oslos als auch bei Abbrucharbeiten in einer Lebensmittelfabrik waren besondere gesetzliche Auflagen zu erfüllen, die durch den Radlader WL20e gewährleistet werden konnten.

Das Bauunternehmen J. I. Bygg AS Totalentreprenor äußert sich sehr zufrieden über die Leistungsparameter des Geräts. "Wir setzen den Radlader WL20e primär zum Transport von losem Material und Fensterscheiben vom Container zum Schulneubau ein. Die Fahrer sind sehr zufrieden und äußern sich vor allem lobend über das geräuschlose, abgasfreie und entspannte Arbeiten, das der Radlader ermöglicht. Auch die Akkulaufzeit bewährt sich hervorragend im Arbeitsalltag", so Geirmund Gardner, Projektleiter bei J.I. Bygg.

Auch Paul Kristian Myhre, Projektmanager der Sparte Beton bei R3, ist von den Vorzügen des Elektroradladers überzeugt: "Wir haben den Radlader über das Vermietunternehmen Akershus Utleie bezogen. Für die Arbeit in der Lagerungsumgebung von sensiblen Produkten wie Lebensmitteln ist der WL20e die beste Wahl. Keine Abgase und kein Lärm, so dass auch Nachtarbeit möglich ist, ebenso wie ein achtstündiger Arbeitstag ohne Nachladezeit. Das hat uns auf ganzer Linie überzeugt." Der Radlader WL20e wurde in der von strengen gesetzlichen Auflagen geprägten Umgebung für den Abtransport von Steinen, losem Material und Anlageteilen eingesetzt. Zwei Elektromotoren für den Fahrantrieb und für die Arbeitshydraulik sorgen dafür, dass die Leistungsmerkmale des Radladers WL20e denen der konventionellen Maschine WL20 entsprechen. Je nach Bedarf wird die Leistung vom entsprechenden Motor abgefordert und so der Energieverbrauch gesenkt. Neben der Umweltfreundlichkeit punktet der Radlader mit seiner hohen Wirtschaftlichkeit: Die energetischen Aufwendungen des WL20e liegen unter denen des dieselbetriebenen Modells, so dass Einsparungen von bis zu 48 % möglich sind. Verwendet wird ein in der Industrie über Jahrzehnte bewährter Blei-Säure-Akku, der zum Aufladen wahlweise an einen Stromanschluss mit 230 V oder 400 V Spannung angeschlossen wird. Zusätzliche Kosteneinsparungspotenziale bergen Wartungs- und Service-Intervalle, da weniger Bauteile und Komponenten verwendet werden, die dem Verschleiß ausgesetzt sind. Unternehmen, die sich für den kompakten akkubetriebenen Radlader WL20e entscheiden, müssen folglich keine Abstriche mit Blick auf Leistung und Einsatzmöglichkeiten machen, können aber gleichzeitig vom Vorteil der Emissionsfreiheit profitieren. Der Radlader mit einer Höhe von 2,19 m und einer Breite von nur 1 m kann problemlos auf beengtem Raum oder in Gebäuden zum Einsatz kommen. Das Knickpendelgelenk ermöglicht, dass die Maschine auch bei unebenen Bodenverhältnissen stabil bleibt.

Da Vorder- und Hinterwagen unabhängig voneinander pendeln können, verfügen die Räder immer über maximale Traktion. Mit einem Einsatzgewicht von 2350 kg erzielt der akkubetriebene Radlader WL20e eine Kipplast von rund 1350 kg, das sind rund 200 kg mehr als die konventionelle Maschine. Der Schaufelinhalt mit einer Standardschaufel beträgt 0,2 m. Ein positiver Zusatzeffekt besteht in der deutlichen Verringerung von Lärmemission, die besonders im Inneren von Gebäuden oder lärmsensiblen Einsatzbereichen eine wichtige Rolle spielt.

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