Steinfeld (ABZ). – Die Berding Beton Unternehmensgruppe hat das Spezialunternehmen 3A Wassertechnik GmbH & Co. KG – kurz stets nur 3A genannt – in Augsburg mit dem dazugehörigen Betonwerk 3A Beton GmbH & Co. KG in Hagenbach in der Nähe von Karlsruhe übernommen.
Das teilte das Unternehmen nun mit. Die Produkte und die Leistungen (3A = Abwasserbehandlung, Abscheidetechnik, Analytik) sind vorzugsweise auf Abwasserprobleme ausgerichtet, die bei der Reinigung, Instandhaltung und Betankung von Fahrzeugen (Kraftfahrzeuge, Schiffe, Flugzeuge) entstehen. Zusätzlich zu diesen Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten fertigt 3A auch Abscheideranlagen für Fette, die normativ dort vorzusehen sind, wo in Gewerbebetrieben öl- und fetthaltiges Abwasser anfällt, so das Unternehmen.
"Je mehr ein Unternehmen den Markt und sein Umfeld kennt und versteht, desto effektiver ist es für seine Kunden tätig", betont Firmengründerin und bisherige Gesellschafterin Gisela E. Pesel-Glandorf. Vor 30 Jahren gründete sie 3A in Augsburg und zusammen mit ihrem Team habe sie enorm viel Zeit, Energie und vor allem Herzblut in die Entwicklung von neuen Produkten und in die Projektberatung investiert.
Das Vertriebsgebiet umfasst die DACH-Region. Aufgrund des wachsenden Bewusstseins um die knappe Ressource Wasser werden die Qualitätsprodukte von 3A seit einigen Jahren zunehmend auch als Abwasservorbehandlungsanlagen unterflur für Wasser-Rückgewinnungsanlagen sowie für die Regenwasserbewirtschaftung eingesetzt.
"Mein Wunsch war es, mein Lebenswerk in gute Hände zu geben", fasst Frau Pesel-Glandorf die erfolgreichen Verkaufsverhandlungen zusammen. "Mach deine Pläne mit Menschen, die auf demselben Weg wandeln wie du", ergänzt sie ihren Satz mit einem chinesischen Sprichwort.
Mit Georg Berding hat sie nach eigenen Angaben einen Käufer mit gleichen Unternehmenswerten und -zielen gefunden, eine hohe Produktqualität sowie zufriedene Kunden und Mitarbeiter. "Für uns ist die Übernahme eine perfekte Ergänzung unseres Sortiments im Produktbereich Regenwassermanagement, denn vom gegenseitigen Wissenstransfer und Know-how werden zukünftig alle profitieren", sagt Georg Berding.