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Aluminiumrohr zu Fahrgerüst: Von Material bis Sicherheit

Von dem Grundmaterial Aluminiumrohr bis zum fertigen Fahrgerüst – eine komplexe Konstruktion, die Maßhaltigkeit, Sicherheit und praktische Anwendbarkeit vereint. Die DIN EN 1004-1:2021 spielt hier eine zentrale Rolle für Qualität und Absturzsicherheit.

Von ABZ
PANTHER XV POWER Fahrgerüstsystem im Bauzweck
Aluminiumprofile werden bearbeitet und zu den unter­schiedlichen Komponenten eines Fahrgerüstsystems weiterverarbeitet. | Foto: Profi Steigsysteme 

Jettingen-Scheppach (ABZ) | Ein Fahrgerüst besteht aus einer überschaubaren Zahl wiederkehrender Bauteile. Bis daraus jedoch ein Arbeitsmittel für den professionellen Einsatz entsteht, müssen konstruktive und ­fertigungstechnische Anforderungen ineinandergreifen, so die Firma Profi Steigsysteme. Der Weg beginnt beim Ausgangsmaterial. Aluminiumprofile werden bearbeitet und zu den unterschiedlichen Komponenten eines Fahrgerüstsystems weiterverarbeitet. Dabei kommt es unter anderem auf Maßhaltigkeit und definierte Anschluss- und Verbindungspunkte an.

Denn die einzelnen Bauteile müssen später nicht nur einmalig zusammenpassen. Fahrgerüste werden im Baustellenalltag ­regelmäßig montiert, demontiert, transportiert, umgesetzt und in unterschiedlichen Aufbauhöhen eingesetzt. Entscheidend ist deshalb weniger die Betrachtung eines einzelnen Bauteils als dessen Funktion innerhalb des Gesamtsystems. Konstruktion, Fertigung und vorgesehene Aufbaufolge müssen dabei aufeinander abgestimmt sein.

Für fahrbare Arbeitsbühnen aus vorgefertigten Bauteilen bildet die DIN EN 1004-1:2021 den maßgeblichen normativen Rahmen, so das Unternehmen. Sie definiert Anforderungen unter anderem an Werkstoffe, Abmessungen, Lastannahmen sowie sicherheitstechnische und konstruktive Ausführung.

Eine besondere Bedeutung kommt dem Seitenschutz zu. Absturzsicherheit betrifft nicht erst die Arbeit auf dem fertig montierten Fahrgerüst, sondern bereits dessen Auf-, Um- und Abbau. Die Bedeutung solcher technischen Schutzmaßnahmen zeigt sich auch in den Arbeitsschutzprämien der BG Bau. Gefördert werden unter bestimmten Voraussetzungen systemintegrierte vorlaufende Seitenschutzlösungen für Arbeits- und Schutzgerüste sowie für fahrbare Gerüste und fahrbare Arbeitsbühnen.

Wie sich diese konstruktiven Anforderungen in einem konkreten Fahrgerüstsystem zusammenfügen, zeigt beispielsweise das PANTHER XV POWER, das über den Fachhandel Profi Steigsysteme angeboten wird. Das System wird nach DIN EN 1004-1:2021 gefertigt und arbeitet mit einem vorlaufenden Seitenschutzsystem.

Damit ist das PANTHER XV POWER laut Hersteller eines von verschiedenen professionellen Fahrgerüstsystemen, bei denen nicht allein die erreichbare Arbeitshöhe im Mittelpunkt steht. Für die praktische Nutzung sind ebenso Aufbauprinzip, Systemkompatibilität, Stabilisierung und die vorgesehene Aufbaufolge relevant. Welche Konfiguration für einen konkreten Einsatz geeignet ist, lässt sich nicht allein anhand der gewünschten Arbeitshöhe beurteilen. Einsatzort, Untergrund, erforderliche Plattformgröße, Innen- oder Außeneinsatz und die vorgesehene Aufbauhöhe beeinflussen die Zusammenstellung.

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