Berlin (ABZ). – Der Binnenmarktausschuss hat die Einführung einer Europäischen Dienstleistungskarte abgelehnt und ist damit der Forderung der Bauwirtschaft gefolgt. "Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe hat im Vorfeld der Abstimmung mehrfach darauf hingewiesen, dass die Dienstleistungskarte neue Einfallstore für Scheinselbständigkeit und Schwarzarbeit schafft und bestehende Kontrollmöglichkeiten gefährdet. Da insbesondere die Bauwirtschaft von der Einführung einer Europäischen Dienstleistungskarte betroffen wäre, haben wir die Einführung stets kritisiert und abgelehnt", so Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes. "Umso mehr begrüßen wir daher die heutige Entscheidung des Binnenmarktausschusses des Europäischen Parlaments, der in der entscheidenden Abstimmung die Einführung einer Europäischen Dienstleistungskarte abgelehnt hat. Im Ergebnis haben nun alle Ausschüsse des Europäischen Parlaments die Vorschläge zurückgewiesen." Mit der Ablehnung der Dienstleistungskarte wird die Einführung des Herkunftslandprinzips verhindert.
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