Berlin (ABZ). – Das Heinze BauNetz Klimafestival für die Bauwende wird am 19. und 20. November 2025 zum vierten Mal in der STATION Berlin stattfinden. Das Event richtet sich an alle Akteure, die den Wandel im Bauwesen vorantreiben wollen – von Architekten und Planern über Forschende bis hin zu Kommunen, Start-ups und Studierenden.
Bereits das Klimafestival 2024 lockte nach Angaben des Veranstalters zahlreiche Besucher in die Hallen auf dem ehemaligen Dresdner Bahnhof. Bei den intensiven Gesprächen an den Dialogständen und an den Werkbänken entstanden neue Partnerschaften und konkrete Projektideen. Interaktive Breakout-Sessions rundeten das Programm ab.
Das Programm 2025 widmet sich erneut den drängendsten Fragen der Bauwende, so die Heinze GmbH. Ein Schwerpunkt liegt auf der Künstlichen Intelligenz und der Frage, wie neue Technologien Prozesse, Planung und Materialien verändern. Weitere Themenbereiche umfassen Materialität und Biodiversität. Es soll der Frage nachgegangen werden, wie im Einklang mit Ökosystemen gebaut werden kann.
Die Digitalisierung und Technik stehen ebenfalls auf dem Programm – von Smart Building bis hin zu Lowtech-Ansätzen. Besondere Aufmerksamkeit erhält der Naturschutz in der Architektur, der aktiv mitgebaut werden soll.
Unter den Keynote-Speakern 2025 sind Prof. Dietmar Eberle, Dr. Myriam Rapior, Professor Elisabeth Endres, Prof. Moritz Dörstelmann und Dr. Tillman Prinz angekündigt. Die Speaker sollen neue Perspektiven aufzeigen und zukunftsweisende Lösungen für das Bauen von morgen präsentieren.
Das Festival bietet einen Format-Mix, der zum aktiven Gestalten einlädt. Neben den Keynotes führender Experten werden Best-Practice-Beispiele vorgestellt. Werkbänke und Dialogstände präsentieren die neuesten Technologien zum direkten Ausprobieren. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des renommierten Heinze ArchitekturAWARDs.
25 führende Industrie- und Wirtschaftsverbände unterstützen das Festival und setzen damit ein gemeinsames Zeichen.
Laut Veranstalter verdeutlicht dies, dass die Bauwende nicht nur eine Fachdebatte, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt.