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KI-gestützt optimiert

Eaton stellt mit Brightlayer Energy ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem vor, das helfen soll, Kosten und Emissionen in Gebäuden zu reduzieren.

Von ABZ
Energiemanagement
Die Brightlayer-Energy-Software nutzt Algorithmen, die Echtzeitdaten in umsetzbare Erkenntnisse umwandeln und Energieprognosen mit einer Genauigkeit von 99 % ermöglichen, erläutert Eaton. | Foto: Eaton

Pittsburgh/ Pennsylvania (ABZ) | Eaton hat vor einiger Zeit die Verfügbarkeit von Brightlayer Energy angekündigt, einem KI-gestützten Energiemanagement- und Optimierungssystem für Gebäude.

Die Software soll Gebäudeeigentümer dabei unterstützen, Energieverbrauch, Kosten und Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.

Nach Unternehmensaussage bietet die Plattform Echtzeitdatenanalyse, Prognosen und automatisierte Steuerung zur Maximierung des Nutzens der elektrischen Gebäudeinfrastruktur und dezentraler Energiequellen. Die Lösung ist Teil vom Eaton-»Buildings as a Grid«-Ansatz, der Gebäude in strategische und dynamische Energiezentren verwandeln soll.

Laut Eaton verschwendet ein durchschnittliches gewerbliches Gebäude in den USA 30 % seiner Energie, während in der Europäischen Union 75 % der Gebäude eine schlechte Energieperformance aufweisen. Die Brightlayer-Energy-Software soll zur Optimierung von Energieverbrauch, Kosten und Emissionen beitragen und den Fortschritt hin zu Nachhaltigkeitszielen beschleunigen.

»Der Betrieb von Gebäuden wird weltweit zunehmend komplexer. Mit einer wachsenden Vielfalt an Energieanlagen und sich verändernden regionalen regulatorischen Anforderungen sind digitale Werkzeuge unverzichtbar, um das Energiemanagement zu vereinfachen und zu verbessern«, sagte Mark Roces, Vice President Digital Offer Management bei Eaton.

Implementierungen in Europa und Nordamerika belegen laut der Firma Verbesserungen bei Energieeffizienz, Wartungskosten und Emissionsreduktion. Das Florian Hotel in Amsterdam senkte nach Unternehmensangaben seine Stromkosten um mehr als 25 % und reduzierte die Emissionen um
27 %, während gleichzeitig neun Ladepunkte für Elektrofahrzeuge hinzugefügt wurden.

In einem Eaton-Logistikzentrum in Spartanburg (South Carolina) sank laut Hersteller der Gesamtenergieverbrauch um 17 %. Die Kosten für das Laden von Gabelstaplern reduzierten sich um 66 %, wobei hohe Lastspitzen vermieden wurden.

Die Brightlayer-Energy-Software nutzt Algorithmen, die Echtzeitdaten in umsetzbare Erkenntnisse umwandeln und Energieprognosen mit einer Genauigkeit von 99 % ermöglichen, erläutert Eaton. Die Plattform bietet einen Überblick über Energieverbrauchsmuster, Einsparpotenziale und Effizienzsteigerungen.

Durch die Integration von Echtzeit-Wetterdaten können Nutzer laut Eaton die standortbezogene Solarstromerzeugung prognostizieren und die Energieproduktion optimieren.

Überschüssige Solarenergie wird automatisch in Batteriespeichersysteme geleitet, wenn der Bedarf hoch ist. Die Plattform automatisiert die Datenaggregation und ermöglicht ein mehrstufiges Management auf Standort-, Campus- und Unternehmensebene. Die Technologie vereinfacht nach Herstellerangaben die Überwachung von Scope-1- und Scope-2-Emissionen, steuert das Laden von Elektrofahrzeugen und setzt Strategien zur Lastspitzenglättung sowie tarifbasierte Lastverschiebung um.

Die Software integriert Energiemarktdaten zur strategischen Steuerung der Energieerzeugung und liefert Empfehlungen zur Verbesserung des Betriebs sowie zur Einhaltung regulatorischer Nachweis- und Berichtspflichten, erläutert das amerikanische Unternehmen.

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