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Hilfe für Hochwasseropfer

Die Funke Kunststoffe GmbH hilft Hochwasseropfern in Polen mit Sachspenden, im Einklang mit ihrem Ziel, die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern.

Von ABZ
Folgen des Klimawandels
Der Wasserstand der Biele hat sich inzwischen wieder entspannt. Jetzt beginnen die Aufräumarbeiten. | Foto: Funke Kunststoffe

Kondratowice/Polen (ABZ). – Die Auswirkungen des Klimawandels so gut es geht zu minimieren, dieses Unternehmensziel hat sich die Funke Kunststoffe GmbH laut eigener Aussage bereits vor Jahren auf die Fahnen geschrieben und mit innovativen Produktlösungen zur Erhöhung der Klimaresilienz umgesetzt. Zum Engagement des Kunststoffherstellers passt auch seine jüngste Direkthilfe für Betroffene des Hochwassers in Polen.

Noch immer wirken die Bilder vom Hochwasser in Polen im September 2024 nach. Menschen, die sich in Schlauchbooten in Sicherheit bringen, zerstörte Brücken und Straßen sowie Autos, die von den Wassermassen weggeschwemmt werden, bestimmten tagelang die Berichterstattung. Betroffen waren auch die drei Orte Radochów (Reyersdorf), Trzebieszowice (Kunzendorf an der Biele) und Ołdrzychowice Kłodzkie (Ullersdorf) im Südwesten des Landes.

Infolge heftiger Regenfälle war dort der Fluss Biele über die Ufer getreten und hatte den Staudamm der nahe gelegenen Stadt Stronie S´la˛skie (Seitenberg) brechen lassen. Ganze Ortschaften wie Radochów, Trzebieszowice und Ołdrzychowice Kłodzkie verwandelten sich in kürzester Zeit in Seen, aus denen vereinzelt Häuser herausragten.

Für Iwona Nalepka, Produktionsleiterin für den Bereich Spritzguss im nur rund 60 km nördlich gelegenen polnischen Werk der Funke Kunststoffe in Kondratowice, stand eigenen Angaben zufolge schnell fest, dass die Menschen, die ihr Hab und Gut verloren hatten, Hilfe bekommen sollten. Mit Unterstützung ihres Arbeitgebers war diese zügig auf die Beine gestellt. Funke Kunststoffe übernahm die Anschaffungskosten für Reinigungsgeräte, Campingkocher, Schubkarren und Trinkwasser. 25 betroffenen Familien sei so mit Geld und Sachspenden geholfen worden. "Wenn der Hausstand weggeschwemmt wird, besitzt man nicht mal mehr einen Wischmopp. Wir haben mit dafür gesorgt, dass Betroffene schnell und unkompliziert das Notwendigste erhalten haben", betont Peter Koch, Geschäftsführer des Funke-Werks in Kondratowice.

Die Hilfe des Kunststoffherstellers mit Hauptsitz in Hamm/Westfalen ist konsequent. Seit Jahren beschäftige sich das Unternehmen damit, wie man die Folgen des Klimawandels beherrschbar machen kann. So hat Funke Kunststoffe eigenen Angaben nach neuartige Lösungen entwickelt, die eine ortsnahe Versickerung, Reinigung, Speicherung oder Nutzung der Niederschläge ermöglichen und die Gesundheit von Bäumen zur Verbesserung des Mikroklimas erhöhen.

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