Chemnitz/Dresden/Leipzig (dpa). – Die Inhaber zahlreicher Handwerksbetriebe in Sachsen suchen Nachfolger. Bis 2025 wollten im Kammerbezirk Chemnitz etwa 6000 Chefs in den Ruhestand gehen, teilte die Handwerkskammer Chemnitz mit. Damit stehe bei mehr als einem Viertel der Mitgliedsbetriebe in den nächsten zehn Jahren eine Übergabe an. In Ostsachsen wollten in den kommenden fünf bis zehn Jahren knapp 4000 Besitzer von Handwerksbetrieben in den Ruhestand gehen, teilte eine Sprecherin der Handwerkskammer Dresden mit. Etwa 18 % der Betriebe suche demnach einen neuen Leiter. Im Raum Leipzig sind aktuell 21 % der Alleininhaber von Handwerksbetrieben älter als 56 Jahre, wie eine Sprecherin der Handwerkskammer zu Leipzig sagte. "Das Thema Betriebsübergabe bleibt eines der wichtigsten Themen für das regionale Handwerk", sagte Frank Wagner, Präsident der Handwerkskammer Chemnitz. Er sieht den Generationswechsel auch als Chance für den Start in die Selbstständigkeit. Unterm Strich werden dennoch mehr Betriebe abgemeldet als neu gegründet.
dpa
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