Achstetten (ABZ). | Die SW Baumineralik, vertreten durch die Gesellschafter Max Wild aus Berkheim und Schwenk aus Ulm, hat ihre neue nassmechanische Aufbereitungsanlage in Achstetten im Landkreis Biberach in Betrieb genommen.
Die Anlage kann jährlich im Schichtbetrieb bis zu 250000 Tonnen mineralischer Abfälle zu hochwertigen Sekundärrohstoffen aufbereiten, informiert Max Wild. Mit der Investition, die im unteren zweistelligen Millionenbereich liege, wollen die beiden Bauprofis ein klares Zeichen für eine verantwortungsvolle Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung setzen – mit räumlichem Schwerpunkt im Landkreis Biberach und im Alb-Donau-Kreis.
„Einfach großartig, dass wir die neue nassmechanische Aufbereitungsanlage in Achstetten jetzt nach knapp eineinhalbjähriger Bauzeit in Betrieb nehmen können. Die regionale Recyclingquote können wir somit deutlich erhöhen und die Verwendung von Recyclingbaustoffen weiter ausbauen“, erklärten die Geschäftsführer der SW Baumeneralik Donau-Iller GmbH & Co. KG, Markus Wild und Joachim Kainz, bei der offiziellen Inbetriebnahme vor zahlreichen Ehrengästen.
„Mit dieser modernen Anlage schonen wir wertvolle Ressourcen und erzeugen zugleich leistungsstarke Sekundärrohstoffe auf dem Weg zum nachhaltigen Bauen.“
BUb: Die nassmechanische Aufbereitungsanlage in Achstetten arbeitet im Schichtbetrieb und bereitet laut Unternehmen jährlich bis zu 250.000 Tonnen mineralischer Bauabfälle zu hochwertigen Sekundärrohstoffen auf.
Die neue nassmechanische Aufbereitungsanlage in Achstetten arbeitet mineralische Bauabfälle wie Bodenaushub oder Gleisschotter zu hochwertigen Sekundärrohstoffen, in Form von Körnungen, Sanden und Splitten, auf.
Für Max Wild ist die nassmechanische Aufbereitungsanlage in Achstetten bereits die Zweite innerhalb von sechs Jahren, so das Unternehmen. Seit 2020 habe das Familienunternehmen am firmeneigenen Entsorgungszentrum in Eichenberg (Berkheim) eine nassmechanische Aufbereitungsanlage im Einsatz und zähle damit zu den Vorreitern in der nassmechanischen Aufbereitung.
Die zurückgewonnenen Sand- und Kiesfraktionen führe Max Wild als gleichwertige Rohstoffe in den Wirtschaftskreislauf zurück. Die Verwendung der Sekundärrohstoffe erfolge in Betonwerken, Kellerwänden, Geschossdecken sowie in der Asphaltindustrie. Mit der neuen Anlage in Achstetten soll sich die Anlagen- und damit auch die Recyclingkapazität in der Region auf bis zu 500000 Tonnen pro Jahr verdoppeln.
