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Fassaden sicher entwässern

Die Fassadenentwässerung bei den barrierefreien Ausgängen zu den begrünten Dachterrassen auf dem Hamburger St. Pauli Bunker wird durch die ACO Profiline sichergestellt.

Von ABZ
Hochbunker auf St. Pauli
Die Fassadenentwässerung bei den barrierefreien Ausgängen zu den einzigartigen begrünten Dachterrassen auf dem Hamburger St. Pauli Bunker wird durch die ACO Profiline als fixe Bauhöhe sichergestellt. Sie gewährleisten hier – insbesondere im Bereich der barrierefreien Zugänge – den Schutz der Fassade vor eindringendem Wasser und leiten es zuverlässig ab. | Foto: Aco

Hamburg (ABZ). – Zunehmende Extremwetterereignisse wie Wind und Schlagregen belasten Gebäudefassaden, die einen barrierefreien Austritt ins Freie ermöglichen. Zum Herstellen dieser barrierefreien Schwelle sowie zum Schutz des gesamten Gebäudes schreiben die DIN 18531 Teil 5 und die Flachdachrichtlinie eine Fassadenentwässerung vor.

Um diesen Ansprüchen zu begegnen, stellt die ACO Profiline eine sichere und gestalterisch anspruchsvolle Lösung dar, erklärt das Unternehmen.

Gerade wenn Abdichtungshöhen in Bereichen wie Dachterrassen, Balkonen und Loggien nicht eingehalten werden können, muss die Wasserbeanspruchung des Sockelbereiches minimiert werden. Die begeh- und rollstuhlbefahrbare Fassadenrinne Profiline von Aco ist in verschiedenen Baubreiten und Bauhöhen sowie als fixe und höhenverstellbare Variante erhältlich. Mit Abdeckungen aus Edelstahl oder Stahl verzinkt sowie mit verschiedenen Rostvarianten ist für jede Gebäudeästhetik die passende Entwässerung möglich – wie ein eindrucksvolles Beispiel in Hamburg zeigt.

Der Hochbunker im Hamburger Stadtteil St. Pauli stellt mit seinen intensiv begrünten Fassaden- und Dachflächen ein prominentes Beispiel für ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem dar, bei dem neben anderen Aco-Komponenten auch die Fassadenrinnen der Produktfamilie Profiline zum Einsatz kamen.

1942 erbaut und rund 80 Jahre später um fünf Geschosse erweitert, gilt er als landschaftsarchitektonisches Pilotprojekt für die Klimaanpassung von Metropolen. Denn in rund 58 m Höhe ist auf dem aufgestockten Bauwerk ein öffentlicher, vertikaler Dachgarten mit mehr als 22.000 Pflanzen entstanden.

Die ACO Profiline Fassadenrinnen gewährleisten hier – insbesondere im Bereich der barrierefreien Zugänge – den Schutz der Fassade vor eindringendem Wasser und leiten es zuverlässig ab. Dies geschieht über ein komplexes, ineinandergreifendes System, das einen gezielten Abfluss von Regenereignissen sicherstellt und gleichzeitig die Nutzung der gewonnenen Niederschläge ermöglicht: Das Regenwasser wird über die Fassadenrinnen in ein Kaskadensystem mit Wasser-Retentionsboxen des Aco-Partnerunternehmens Optigrün im Hochbau abgeleitet. Von dort kann es über eine intelligente Ablaufdrossel gespeichert und später zur Bewässerung der großflächigen Dachbegrünung genutzt werden. Auf diese Weise wird die Belastung des öffentlichen Kanalnetzes um etwa 80 % reduziert und sowohl das Gebäude als auch seine Umgebung gekühlt.

Die neue Generation ACO Profiline 2.0 ermöglicht dank des Klickverbindungsmechanismus eine einfache und noch schnellere Verlegung. Darüber hinaus verfügt die Variante über eine seitliche Rostverriegelung, welche die Reinigung – insbesondere, wenn die Entwässerungsrinne zu einem Teil unter der Fassade liegt – schnell und einfach möglich macht.

Komplettiert wird das Fassadenentwässerungssystem durch vorgefertigte Stichkanalanschlüsse und verschieden große Aufsätze von Dachabläufen als Revisionsschächte sowie einer integrierten Kiesleiste.

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